Horrorfahrt im Barkas

Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Interessierter » 26. Dezember 2018, 09:41

Gedemütigt und orientierungslos: Wie politische Gefangene von der Stasi transportiert wurden, ist nun in der Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam zu sehen.

Bild
Fahrt ins Ungewisse. In solchen Kastenwagen wurden die Gefangenen der Staatssicherheit teils stundenlang durch die Gegend...Foto: Andreas Klaer

Es riecht nach DDR, nach Linoleum, Bohnerwachs und Zweitaktabgasen. Die Wände der nicht mal einen Kubikmeter großen Zelle sind schmucklos grau. Bei geschlossener Tür ist es stockdunkel, die Kammer hat nämlich kein Fenster. Frischluft kommt, wenn überhaupt, nur durch einen kleinen Schlitz in der Decke hinein – wenn ihn jemand von außen öffnet. In dieser Umgebung würde sich niemand freiwillig gerne aufhalten wollen.

Eng, stickig, dunkel und mit ungewissem Ende – Fahrten in einem Barkas-Transporter der DDR-Staatssicherheit waren für die politischen Häftlinge eine Tortur. Einen Eindruck davon, wie es bei den Transporten zuging, können sich Besucher in der Gedenkstätte in der Lindenstraße 54 verschaffen. Dort ist nun ein solcher Barkas hinter einer Glasscheibe ausgestellt, in einer Garage im Hof. Geführte Besuchergruppen dürften ihm auch näherkommen, sagte Christian Müller-Lorenz von der Gedenkstätte. Insgesamt fünf Zellen gibt es in dem hellgrau lackierten Kastenaufsatz. Die größte davon hatte ein Volumen von nicht mal einem Kubikmeter. „Das widersprach der Menschenrechtskonvention.“ Durch ein kleines Guckloch konnte der mitfahrende Wächter die Gefangenen beobachten.

Politische Gefangene im Barkas transportiert


Der Transport sei ein weitgehend unbekannter Teil des Schicksals politischer Gefangener in der DDR. „Dabei war die Fahrt in solchen Transportern für viele Häftlinge der erste Berührungspunkt mit der Stasi“, sagte Müller-Lorenz bei einer Präsentation des neuen Ausstellungsstückes. Meist seien politische Häftlinge zunächst von der Volkspolizei festgenommen worden. Die Staatssicherheit holte sie dann von den Polizeiwachen ab – mit Fahrzeugen wie dem Barkas, so Müller-Lorenz. Er komplettiere jetzt die Ausstellung. Die Gedenkstätte habe an sich wenig Haptisches. „Bei uns ist sonst der Ort das wichtigste Ausstellungstück.“

Das Gefährt selbst hat den Erkenntnissen nach keinen Häftling mehr transportiert. Das Ende der DDR kam schneller als die volkseigene Fahrzeugindustrie den Kasten auf das Fahrgestell montieren konnte. Im Herbst 1989 hatte das formal für Haftanstalten zuständige DDR-Innenministerium das Fahrzeug nach den Vorgaben der Stasi bestellt. Als es fertig wurde, gab es die Stasi schon nicht mehr. Nun hat ihn die Gedenkstätte aus dem Bestand eines Technikmuseums erworben, unterstützt von der Stadtverwaltung, dem brandenburgischen Kulturministerium, der Stasiunterlagenbehörde und der Gedenkstätte Bautzen.

Ähnliche Transporter waren jahrzehntelang auch in Potsdam unterwegs. Zwei solche Wagen besaß die Bezirksverwaltung Potsdam des Ministeriums für Staatssicherheit, so Müller-Lorenz. Abgestellt waren sie auf dem Gelände des Stasi-Fuhrparks in der Hegelallee – dort wo heute die Stadtverwaltung sitzt. „Dieser Typ wurde seit Anfang der 1970er- Jahre benutzt.“ In Potsdams Straßen waren die Gefangenentransporter inkognito unterwegs. „Es gab konspirative Aufschriften wie ,Ostseefisch’“, so Müller-Lorenz.

Nichts dem Zufall überlassen

Für den Transport politischer Häftlinge war in der DDR die Stasi verantwortlich. Zuständig war die sogenannte Abteilung 14. Diese hatte auch in Potsdam einen Dienstsitz – und zwar in der Lindenstraße. „So gibt es auch einen direkten Zusammenhang zur heutigen Gedenkstätte.“ Die Staatssicherheit überließ dabei ungern etwas dem Zufall. In einer Dienstanweisung von 1982 ist geregelt, wie mit den in ihren Augen staatsfeindlichen Verbrechern umzugehen ist. So wurde weder der Zeitpunkt des Transports angekündigt noch das Ziel verraten. Männliche Gefangene wurden grundsätzlich gefesselt transportiert. Vor jedem Transport führten Stasi-Mitarbeiter eine Leibesvisitation durch. Persönliche Gegenstände – selbst Brillen – wurden den Gefangenen abgenommen. Im Falle eines Fluchtversuchs, so drohte die Stasi, werde geschossen. Die Bewacher sollten die Häftlinge schon beim Einsteigen in den Barkas mit vorgehaltener, schussbereiter Maschinenpistole empfangen. Auch ein Hund fuhr immer mit. „Viele Häftlinge berichten, dass diese Wachhunde immer sehr aggressiv waren“, so Müller-Lorenz.

Machtdemonstration, Demütigung und Desorientierung gehörten zum Konzept der Stasi. Zeitzeugen berichten, dass es während der Fahrt im Inneren der Zelle nach Abgasen roch. Manchmal wurden die Fahrten mit unbekanntem Ziel auch willkürlich unterbrochen. Die Häftlinge wussten wegen der fehlenden Fenster nicht, wo sie waren und wo sie hingebracht wurden. Manchmal ging es dann weiter, manchmal stand der Barkas einfach nur ein paar Stunden irgendwo herum. Etwa auf dem Gefängnishof – bevor die Häftlinge wieder herausgeholt wurden. Das war eine besonders grausame Spezialität der Stasi.

https://www.pnn.de/potsdam/stasi-gedenk ... 59766.html
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Nostalgiker » 26. Dezember 2018, 09:54

Juhu! [freu]

Eine weitere, durch einen glaubwürdig erscheinenden Zeitzeugen, benannte Aufschrift am Barkas; "Ostseefisch" [super]

Als Assistent der Geschäftsleitung eine Kultureinrichtung weiß sowas natürlich und vom Alter her hat er alles genau und hautnah miterlebt ......
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon augenzeuge » 26. Dezember 2018, 10:13

Im Herbst 1989 hatte das formal für Haftanstalten zuständige DDR-Innenministerium das Fahrzeug nach den Vorgaben der Stasi bestellt. Als es fertig wurde, gab es die Stasi schon nicht mehr.

Wer hätte das gedacht?
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Nov65 » 26. Dezember 2018, 10:33

Nostalgiker hat geschrieben:Juhu! [freu]

Eine weitere, durch einen glaubwürdig erscheinenden Zeitzeugen, benannte Aufschrift am Barkas; "Ostseefisch" [super]

Als Assistent der Geschäftsleitung eine Kultureinrichtung weiß sowas natürlich und vom Alter her hat er alles genau und hautnah miterlebt ......

So was Dreistes aber auch! War gar nicht dabei und redet darüber.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon karnak » 26. Dezember 2018, 11:50

Und wieso ist ein Müller-Lorenz ein glaubwürdiger Zeitzeuge und ich nicht ? Und wo ist denn nun EINEs dieser Autos mit dieser ominösen Aufschrift außer dem vom glaubwürdigen Hubertus gefälschten? Und selbst das gibt es nicht mehr. In Potsdam jedenfalls, ich brauch nur schnell über die Strasse gehen steht so eines wie ich es kenne, ohne Aufschrift, in DDR grau und in Boxen für den Einzelnen in der er kein Theater machen kann, dass ihn allerdings auch nicht umbringt. ? Wurden die jetzt kurz vor der Wende noch schnell umgespritzt? Und wieso war das eine Horror Fahrt in dem Auto, was ist das überhaupt, eine Horror Fahrt?
Also ich kann die ganzen Fragen mit einer Antwort aufklären, ein Oberspinner hat das mit der Aufschrift in die Welt gebracht, ähnlich wie das mit den Jahresendflügelträgern, und der Rest der Spinner haben es aufgegriffen und abgekupfert. Denn die wirklichen Opfer, und die gibt es ohne Frage, ich habe schon einige getroffen, beteiligen sich nicht an solchem Gespinne. [hallo]
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Nostalgiker » 26. Dezember 2018, 11:55

Du kannst aber komische Fragen stellen @karnak
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Volker Zottmann » 26. Dezember 2018, 11:56

Das Auto oben ist das bei Dir im "Lindenhotel", dem Stasiknast. Haben wir uns doch beide angeschaut. Na wenn das nach dem Mauerfall erst ausgeliefert und dann in Museum verbracht wurde, kann es auch nichts mehr dran stehen haben.

Mein B-1000, mühlelig aufgebaut, lackiert und beschriftet, hat meine Werbeaufschrift nach dem Eigentümerwechsel auch sofort verloren.

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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon karnak » 26. Dezember 2018, 12:00

Soweit ich das weiß ist die Karre hier nebenan das Original Knastauto der BV Potsdam, mit dem Hubertus und der "Aufhübschung" des von ihm übernommenen hat das nichts zu tun.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Volker Zottmann » 26. Dezember 2018, 12:06

karnak hat geschrieben:Soweit ich das weiß ist die Karre hier nebenan das Original Knastauto der BV Potsdam, mit dem Hubertus und der "Aufhübschung" des von ihm übernommenen hat das nichts zu tun.

Woher dieser B-1000 ist, steht klipp und klar im Artikel. Er hat nie mehr einen Gefangenen transportiert, weil er erst nach dem Mauerfall ausgeliefert wurde.
Das Gefährt selbst hat den Erkenntnissen nach keinen Häftling mehr transportiert. Das Ende der DDR kam schneller als die volkseigene Fahrzeugindustrie den Kasten auf das Fahrgestell montieren konnte. Im Herbst 1989 hatte das formal für Haftanstalten zuständige DDR-Innenministerium das Fahrzeug nach den Vorgaben der Stasi bestellt. Als es fertig wurde, gab es die Stasi schon nicht mehr. Nun hat ihn die Gedenkstätte aus dem Bestand eines Technikmuseums erworben, unterstützt von der Stadtverwaltung, dem brandenburgischen Kulturministerium, der Stasiunterlagenbehörde und der Gedenkstätte Bautzen.

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Zuletzt geändert von Volker Zottmann am 26. Dezember 2018, 12:09, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Ari@D187 » 26. Dezember 2018, 12:08

Bin ja bisher erst einmal in einem Wagen der ehem. DDR gefahren. Es war ein Freitagnachmittag, irgendwann im Januar 1994. Ein aus Dresden kommender Ari wollte einen anderen Kameraden und mich in seinem Trabbi von Kiel-Wik nach Hamburg-Altona (Bahnhof) mitnehmen. Wir kamen immerhin bis zum Autobahnkreuz Kiel-West (gute 10 km), dann blieb die Mühle liegen. Das war eine Horror-Fahrt! [hallo]

Fortan nahm ich wieder meinen guten, alten Scirocco GTX, der auch ganz gerne mal mit geplatzten Kühlmittelschläuchen liegenblieb...so z.B. nach der Vereidigung bei Göttingen, während ich 40° Fieber hatte.

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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon karnak » 26. Dezember 2018, 12:21

Volker Zottmann hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Soweit ich das weiß ist die Karre hier nebenan das Original Knastauto der BV Potsdam, mit dem Hubertus und der "Aufhübschung" des von ihm übernommenen hat das nichts zu tun.

Woher dieser B-1000 ist, steht klipp und klar im Artikel. Er hat nie mehr einen Gefangenen transportiert, weil er erst nach dem Mauerfall ausgeliefert wurde.
Das Gefährt selbst hat den Erkenntnissen nach keinen Häftling mehr transportiert. Das Ende der DDR kam schneller als die volkseigene Fahrzeugindustrie den Kasten auf das Fahrgestell montieren konnte. Im Herbst 1989 hatte das formal für Haftanstalten zuständige DDR-Innenministerium das Fahrzeug nach den Vorgaben der Stasi bestellt. Als es fertig wurde, gab es die Stasi schon nicht mehr. Nun hat ihn die Gedenkstätte aus dem Bestand eines Technikmuseums erworben, unterstützt von der Stadtverwaltung, dem brandenburgischen Kulturministerium, der Stasiunterlagenbehörde und der Gedenkstätte Bautzen.

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Gruß Volker

Und warum wurde nun ausgerechnet dieses Fahrzeug nicht mit der Aufschrift Ostseefisch versehen und warum gab es am Ende der DDR nicht ein einziges Fahrzeug, dass man heute vorzeigen könnte?
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Interessierter » 26. Dezember 2018, 13:15

Zitat karnak:
Also ich kann die ganzen Fragen mit einer Antwort aufklären, ein Oberspinner hat das mit der Aufschrift in die Welt gebracht, ähnlich wie das mit den Jahresendflügelträgern, und der Rest der Spinner haben es aufgegriffen und abgekupfert.


Nur weil du Mitarbeiter der Stasi warst, meinst du die ganzen Fragen mit einer Antwort aufklären zu können? Du wusstest aber doch nachweislich nicht einmal, was im engsten Bereich deines Arbeitsplatzes passierte.
Du bist wirklich zu bedauern. Die ca bisher 10 Zeitzeugen, die so ein beschriftetes Fahrzeug gesehen haben, bzw. da einsteigen mussten, bezeichnest du einfach einmal als Spinner, nur weil deren Erfahrungen dir nicht passen.

Du hast es wirklich schwer unter so vielen Spinnern, als einziger von der Wahrheit Erleuchteter. Das ausgerechnet als Angehöriger der Stasi, deren Wahrheitsliebe nun meistens gegen null tendierte.
Die Fernsicht und den Weitblick als PKE-Angehöriger aus deinem Eternitkabuff an der GÜST hatte ja nicht jeder. [laugh]
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Nostalgiker » 26. Dezember 2018, 13:27

Ach der alte, starrsinnige Mann pöbelt mal wieder herum und meint irgendwas wissen zu müssen.

Ich schätze mal sein "Weitblick" in seiner Firma reichte über den Rand seines Beifahrersitzes nicht hinaus.
Statt ihn 1990 zu entlassen haben sie ihn lieber in den Osten abgeschoben um "Aufbauhilfe" zu leisten ........ [flash]
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Sperrbrecher » 26. Dezember 2018, 13:34

Interessierter hat geschrieben:Nur weil du Mitarbeiter der Stasi warst, meinst du die ganzen Fragen mit einer Antwort aufklären zu können? Du wusstest aber doch nachweislich nicht einmal, was im engsten Bereich deines Arbeitsplatzes passierte.

Warum äußert sich denn nicht mal ein Fahrer, Beifahrer oder ein anderer Begleiter des Fahrzeuges des MfS zu diesen Thema?

Sind die schon alle verstorben oder weshalb sind sie so schweigsam?
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon karnak » 26. Dezember 2018, 13:36

Das mit dem was an meinem engsten Arbeitsplatz passiert ist, ich habe noch mal in meinem Gedächtnis gekramt und dann nachrecherchiert Es war vor meiner Zeit, wieso hätte ich davon wissen und wieso hätte mir jemand davon berichten sollen. Ich weiß aber jetzt, dass 2 Mitarbeiter der OPG, ca. 5 Jahre vor meinen Eintritt in diese, mit Personal Westberliner Busunternehmen gekungelt haben. Einer der ganz wenigen Vorfälle in dieser Hinsicht und sie wurden deswegen auch verabschiedet.
Mit diesen leidlichen Transportern ist es aber nun mal anders , ich kannte die und weiß daher wie die aussahen. Und es bleibt einfach die Frage offen warum es einige dieser Transporter heute noch gjbt und die so aussehen wie von mir beschrieben aber nicht einen Einzigen der so aussieht wie von Deinen Zeitzeugen beschrieben. Von dem vom Hubertus Knabe nachträglich veränderten mal abgesehen. Ist doch eigentlich eine einfache Frage.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Nostalgiker » 26. Dezember 2018, 14:04

Die Legende mit den Aufklebern auf diesen Gefangenentransporten ist so alt und so lang wie Methusalems Bart.
Wer sich wirklich für die Geschichte des Sozialismus bzw. dem Versuch des Aufbaus einer neuen Gesellschaftsordnung erst in einem Land und nach 1945 in mehreren osteuropäischen Ländern interessiert kommt faktisch nicht daran vorbei das durch Moskau ständig Gefangenentransporter mit der Aufschrift Brot fuhren; seltsamerweise aber nie in anderen Städten dieses riesigen Landes.
In der DDR war man sehr erfindungsreich und fuhr nachgewiesenermaßen Lebensmittel durch die Städte an welchen nachgewiesenermaßen Mangle herrschte wie Obst und Gemüse, frischer Fisch etc.
Komischerweise sind die restlichen Länder im Ostblock offenbar nie auf die Idee gekommen ihre "geheimen" Gefangenentransporte so zu tarnen.
Hieß es nicht, von der Sowjetunion lernen heißt siegen lernen?

Aber wer solche solche Gruselgeschichten liebt und sie für wahr hält; sie werden schließlich von glaubwürdigen Zeitzeugen und dem Inquisitor i. R. kolportiert; glaubt bestimmt auch das andere Märchen und Verschwörungstheorien wahr sind.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon karnak » 26. Dezember 2018, 15:24

Davon mal abgesehen, dass mir nicht ganz klar ist wie man einen Erwachsenen in einem Kubikmeter verstauen will, wurde der zu einem Bündel verschnürt? Wie bequem wird es eigentlich in so einem Gefangenentransporter sein?
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon karnak » 26. Dezember 2018, 15:28

Im Vergleich zu denen. Keiner mit einer Aufschrift versehen, ich nehme mal an alle erst nach Maueröffnung ausgeliefert. [grin]
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Nostalgiker » 26. Dezember 2018, 15:36

@karnak, ich muß dich schon wieder kritisieren [peinlich]

Merkst du denn überhaupt keinen Unterschied?

In den Gefangenentransportern der freiheitlich demokratischen und dem Humanismus verpflichteten Gesellschaftordnung (böse Menschen nennen das Kapitalismus, diejenigen die Schuß nicht hörten nennen es soziale Marktwirtschaft) werden natürlich nur Schwerkriminelle transportiert.
Während in der menschenverachtenden Diktatur nur politische Gefangene; die es übrigens nicht gegeben haben soll; so transportiert wurden. Um sie zu schikanieren wurde an ihnen die Käfighaltung ausprobiert.
Mit der Käfighaltung haben wir in der freiheitlichen Gesellschaft weniger Probleme denn a) betrifft es hauptsächlich Hühner und b) sollen die Eier auch schön billig sein .....
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon AkkuGK1 » 26. Dezember 2018, 16:22

wenn du noch ne Weile von Methusalem fachsimpelst, kommt noch heraus, es hat nie eine DDR gegeben, folglich auch keine Stasi und folglich auch keine Fischereifahrzeuge, die politische Häftlinge transportierten...

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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Spartacus » 26. Dezember 2018, 16:22

Gut, zu dem Barkas kann ich nichts sagen, mit mir fuhr die Stasi immer im Lada, oder Wartburg.

Den Grotewohl-Express habe ich aber erlebt.

Bis zu fünf Personen, Jahre später reduziert auf vier, mussten sich die ca. 1 m langen und 1,34 m breiten Zellen teilen.


https://de.wikipedia.org/wiki/Gefangene ... Reichsbahn

War natürlich ein pures Vergnügen, so von Zwickau nach Bautzen zu reisen. [hallo]

Den beiden Sitzen die man auf dem Zellenbild sieht, lagen noch mal zwei gegenüber, so das man mit den Knien zusammenstieß.

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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon AkkuGK1 » 26. Dezember 2018, 16:23

@Karnak, du selbst stufst doch Zeitzeugen als unglaubwürdig ein, also warum soll es dir besser gehen als mir!? [hallo]
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Spartacus » 26. Dezember 2018, 16:26

AkkuGK1 hat geschrieben:@Karnak, du selbst stufst doch Zeitzeugen als unglaubwürdig ein, also warum soll es dir besser gehen als mir!? [hallo]


Wobei mir nicht ganz klar ist, weshalb Karnak in seiner Stellung solche Fahrzeuge gesehen haben soll?

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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon karnak » 26. Dezember 2018, 16:28

Diese Transporter waren überhaupt nicht für große Strecken vorgesehen. Und man soll bitte nicht den Eindruck erwecken die Stasi hat pausenlos irgendwelche Massen von Gefangenen hin und her transportiert, zu welchen Zweck denn? In den meisten Fällen waren es Einzeltransporte oder von kleinen Gruppen.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon karnak » 26. Dezember 2018, 16:30

Spartacus hat geschrieben:
AkkuGK1 hat geschrieben:@Karnak, du selbst stufst doch Zeitzeugen als unglaubwürdig ein, also warum soll es dir besser gehen als mir!? [hallo]


Wobei mir nicht ganz klar ist, weshalb Karnak in seiner Stellung solche Fahrzeuge gesehen haben soll?

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Weil ich an der Güst bei Festnahmen dabei und irgendwann dafür verantwortlich war und daher weiß wie die Fahrzeuge mit denen sie abtransportiert wurden aussahen.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Volker Zottmann » 26. Dezember 2018, 16:33

An den Fahrzeugen stand Intershop dran! [laugh]
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Spartacus » 26. Dezember 2018, 16:34

karnak hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:
AkkuGK1 hat geschrieben:@Karnak, du selbst stufst doch Zeitzeugen als unglaubwürdig ein, also warum soll es dir besser gehen als mir!? [hallo]


Wobei mir nicht ganz klar ist, weshalb Karnak in seiner Stellung solche Fahrzeuge gesehen haben soll?

Sparta

Weil ich an der Güst bei Festnahmen dabei und irgendwann dafür verantwortlich war und daher weiß wie die Fahrzeuge mit denen sie abtransportiert wurden aussahen.


Und die sahen wohl genauso aus, wie die beschriebenen Barkas, halt nur ohne irgendeine Aufschrift, oder etwa nicht?

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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon pentium » 26. Dezember 2018, 16:36

Spartacus hat geschrieben:
Und die sahen wohl genauso aus, wie die beschriebenen Barkas, halt nur ohne irgendeine Aufschrift, oder etwa nicht?

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Da stand "Stasi" dran....
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon karnak » 26. Dezember 2018, 16:39

Natürlich sahen die so aus. Jetzt musste mir nur noch erzählen meine 3 B 1000 sind alles welche die zu einer Güst gefahren sind, oder nach der Maueröffnung ausgeliefert, dass ist nun die blödsinnigste Begründung. [flash] Ich denke die Planwirtschaft war viel zu starr um auf Bedürfnisse eines Marktes so schnell zu reagieren? [flash]
Ansonsten habe ich hier schon ausführlich dargelegt wie irrsinnig es gewesen wäre geheime Transporte durchzuführen in einem Land in dem Obst und Gemüse zu der Mangelware gehören und auf die Fahrzeuge ausgerechnet diese Artikel zu schreiben nach denen sich auch ja jeder auf der Strasse umdreht oder hinterher fährt um zu erfahren wo nun der frische Fisch abgeladen wird. [flash]
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Spartacus » 26. Dezember 2018, 16:45

karnak hat geschrieben:Natürlich sahen die so aus. Jetzt musste mir nur noch erzählen meine 3 B 1000 sind alles welche die zu einer Güst gefahren sind, oder nach der Maueröffnung ausgeliefert, dass ist nun die blödsinnigste Begründung. [flash] Ich denke die Planwirtschaft war viel zu starr um auf Bedürfnisse eines Marktes zu reagieren? [flash]


Ich kann dir da gar nix erzählen. Erlebt habe ich aber auch die Busse, die im Strafvollzug eingesetzt wurden und die waren eigentlich ganz normale IKARUS Busse, nur mit
vergitterten Fenstern und innen war der Fahrerbereich durch ein Gitter abgesperrt. Das saß der Fahrer und ein paar Wachteln.

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