Wie marode ist Deutschland?

Diskussionen über die Schlagzeilen in den Medien

Re: Wie marode ist Deutschland?

Beitragvon pentium » 12. April 2019, 08:58

„Businessweek“: Abgesang auf Deutschland - WELT
https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... hland.html
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Wie marode ist Deutschland?

Beitragvon zoll » 12. April 2019, 10:28

Den Vorgänger ließ noch Hitler bauen. Der hat wesentlich länger gehalten.

Gruß Volker

Und die Ideologie noch viel länger.
Gruß Peter [shocked]
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Re: Wie marode ist Deutschland?

Beitragvon Dr. 213 » 12. April 2019, 11:22

Die geplante Eröffnung des neuen Berliner Großflughafens im Herbst 2019 steht mal wieder auf der Kippe.
Ich wage mal zu behaupten, viele Mängel gibt es nur deßhalb, weil die Vorschriften derart kompliziert sind,
daß es immer möglich ist, da irgendwelche Mängel zu finden. Und natürlich weil immer weiter das Geld fließt.

Ich kann mir das schon gut vorstellen, wenn Brandmeldekabel z.B. nicht das richtige Rot haben, muß das neu.
Wenn man Tüv und Co. vom Hof jagen würde, jede Wette, man könnte den Flughafen sofort eröffnen.
Und vor allem, keiner würde die angeblichen Mängel bemerken, außer das vielleicht etwas mehr Personal rumläuft.
Brennen würde da auch nichts, die heutigen Baustoffe fackeln in der Regel nicht einfach so ab.

Herzlichst
Dr. 213
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Re: Wie marode ist Deutschland?

Beitragvon Ari@D187 » 12. April 2019, 18:08

Leider sind die Mängel gravierend und die Mängelliste lang:
-> Link

Ari
Alles wird gut!
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US-Magazin sieht schwarz für Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 12. April 2019, 18:10

Die Autobranche verschläft die E-Mobilität, die Bankenbranche ist erstarrt, Kanzlerinnendämmerung: Nach Ansicht des US-amerikanischen Magazins "Businessweek" steht Deutschland vor gewaltigen Veränderungen - auf die aber niemand vorbereitet sei.


Während die Wirtschaftsweisen und Forschungsinstitute ihre Wachstumsprognosen für Deutschlands Konjunktur reduzieren, hat der Internationale Währungsfonds (IWF) eine Empfehlung an die Bundesregierung. Der IWF rät, mehr Geld zu investieren, um so das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Mit anderen Worten: Die Hochkonjunktur ist zwar vorbei, eine Rezession steht aber nicht vor der Tür. Also alles im grünen Bereich? Mitnichten, urteilt das US-Magazin "Businessweek".

Deutschland findet sich als Titelgeschichte in der Zeitschrift wieder - und die Autoren sehen die Zukunft für das Land alles andere als rosig. "Die größte Volkswirtschaft der Eurozone ist gezwungen, sich ihren Unzulänglichkeiten zu stellen", heißt es dort. Die Bundesrepublik erlebe die letzten Tage einer Ära. "Nahe Veränderungen liegen in der Luft, aber niemand scheint darauf vorbereitet", so die "Businessweek".

Deutschland sei zwar wohlhabend und politisch stabil. Doch die Deutschen seien zu selbstzufrieden und ignorierten, dass die Grundlagen dieses Erfolgs bedroht seien. Sinnbild dafür ist der Zeitschrift zufolge Angela Merkel. Die Bundeskanzlerin habe das Land durch die Finanz-, die Euro- und die Flüchtlingskrise geführt. Außerdem habe sie die deutsche Konjunktur am Laufen gehalten und damit den gesamten Kontinent stabilisiert. Das Fazit der Autoren: Mit dem Ende von Merkels Kanzlerschaft werde Deutschland eine der stärksten Führungspersönlichkeiten verlieren - und das vor dem Hintergrund gewaltiger Herausforderungen.


Wie jetzt, Merkel hat alles am Laufen gehalten, alle Krisen gemeistert? Na da wundern sich sicherlich einige. Ich schrieb schon mal, man wird sie sich irgendwann zurücksehnen.

Aber ok, wir haben wirklich keinen german Trumpi, das stimmt. [denken]
https://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Magaz ... 64621.html
AZ
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Re: Wie marode ist Deutschland?

Beitragvon Zicke » 16. April 2019, 13:23

Jet muss in Schönefeld umkehren
Nächste Panne der Flugbereitschaft


Ein Jet der Flugbereitschaft der Bundeswehr ist nach einer Funktionsstörung kurz nach dem Start umgekehrt und hat auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld Probleme bei der Landung gehabt.
Beide Tragflächen hätten den Boden berührt, und eine kontrollierte Landung sei unmöglich gewesen, erklärte die Luftwaffe. Passagiere seien nicht an Bord gewesen. Die Crew werde in einem Bundeswehrkrankenhaus medizinisch untersucht.
https://www.tagesschau.de/inland/flugbe ... d-101.html
J.S.

"Diejenigen, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden, werden
für jene pflügen die dies nicht getan haben".

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Re: Wie marode ist Deutschland?

Beitragvon Zicke » 12. Mai 2019, 11:32

"Der Standort Deutschland hat mehr Probleme, als viele wahrhaben wollen",
Adidas-Chef liest Merkel die Leviten

Konzernlenker kuschen normalerweise vor dem Kanzleramt. Doch jetzt brodelt es in der Wirtschaft. Überall brechen Geschäfte weg, der Ärger über eine untätige Regierung und die Angst vor dem Abrutschen Deutschlands wachsen - einer sagt, was viele denken.
Vorstandsvorsitzende von Dax-Konzernen sind mit der Kanzlerin normalerweise so höflich wie Messdiener mit ihrem Pfarrer. Jetzt aber braut sich Reformations-Stimmung in den Chefetagen der Wirtschaft zusammen. Seit Wochen schon wird Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier für seine ordnungspolitische Untätigkeit und die "Nationale Industriestrategie 2030" scharf kritisiert. Es hagelt Kritik von Gewerkschaftern, Unternehmern und Verbänden. Sie befürchten, dass Deutschland in eine Rezession schlittert und im internationalen Wettbewerb massiv abrutschen könnte. Zu hohe Steuern, zu hohe Strompreise, zu viel Regulierung und eine untätige Regierung in Sachen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bringen die Wirtschaftsführer in Alarmstimmung. Die Wirtschaftsverbände warnen, dass man bald so weit hinter China und die USA zurückfallen könnte, dass Deutschland große Wohlstandseinbrüche drohen.
https://www.n-tv.de/politik/politik_per ... 08887.html

Und die Klimasteuer wird Mobilität und Strom noch weiter verteuern in Deutschland.
J.S.

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