Wie Sachsen-Anhalt zum unglücklichsten Bundesland wurde

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Wie Sachsen-Anhalt zum unglücklichsten Bundesland wurde

Beitragvon pentium » 15. November 2018, 09:01

Wie Sachsen-Anhalt zum unglücklichsten Bundesland wurde
Ein Leidensbericht eines Betroffenen – aus dem Exil.
https://www.vice.com/de/article/8x5d3b/ ... land-wurde

Und mit hinteren Plätzen kennen sich die Sachsen-Anhalter aus. Ihr Land ist das drittdünnstbesiedelte Bundesland und hat die zweithöchste Arbeitslosenquote, das zweitniedrigste Wirtschaftswachstum, das zweitniedrigste Durchschnittseinkommen, den zweitniedrigsten Anteil an sich ehrenamtlich engagierenden Bürgern und die dritthöchste Pflegequote. Überall zweite und dritte Plätze, Sachsen-Anhalt ist sogar im Schlecht-Sein schlecht.


...
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Wie Sachsen-Anhalt zum unglücklichsten Bundesland wurde

Beitragvon Volker Zottmann » 15. November 2018, 10:23

Die haben schlicht nur den Falschen gefragt!
In meinem Ort gibt es allein 82 Vereine.(Eingemeindete Dörfer mitgerechnet)
Industriearbeitsplätze heute über 1700 plus gesamtes Handwerk und Gewerbe. Alles bei unter 6500 Einwohnern in der Kernstadt. Überall werden Arbeitskräfte gesucht. Dazu sofort preiswerter Wohnraum oder Gebrauchtimmobilen oder Bauland zur Verfügung gestellt. Arbeitslosenquote bei 5 %.

Gemeckert wird überall mal, aber hier kann man trotzdem sehr zufrieden leben.

Gruß Volker
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Re: Wie Sachsen-Anhalt zum unglücklichsten Bundesland wurde

Beitragvon HPA » 15. November 2018, 11:09

Der Hauptarbeitgeber ist allerdngs bei Dir die Alubude...woanders siehts da halt schon düsterer aus.

Wenn ich so in Richtung meiner einstigen Heimatstadt schaue...Arbeit hat man da schon, nur eben mies bezahlt. Der Mindestlohn ist die Regel nicht die Ausnahme.

Aber wenn man Firmen mit diesem "Standortvorteil" anlockt....

Meine Cousine nebst Mann zieht es jetzt an die Ostsee ,nach Stralsund, sie werden selbst dort um Welten besser bezahlt, er Vermessungstechniker , sie Sozialpädagogin.

Haus wird verkauft
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Re: Wie Sachsen-Anhalt zum unglücklichsten Bundesland wurde

Beitragvon Volker Zottmann » 15. November 2018, 12:27

Das kann ich auch nachvollziehen.
Meine Tochter als Diplomsozialpädagogin verdient garantiert ein Drittel weniger als sonst in weiten Teilen Deutschlands.
Mein Schwiegersohn muss als stellvertretender Baumarktfilialleiter stets erreichbar sein. Lohnmäßig zum Westen fehlen aber 40%.
Dass Menschen wegziehen, kann ich voll verstehen. Die beiden bleiben aber inm Harz verwurzelt, weil Geld eben nicht alles ist.
Ich schrieb anfangs auch nur von meinem Heimatort und meinem Zufriedenheitsgefühl.

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Re: Wie Sachsen-Anhalt zum unglücklichsten Bundesland wurde

Beitragvon Edelknabe » 25. November 2018, 19:34

Was ist denn nur hier los, im Lande? Gestern in der LVZ so sinngemäß wiedergegeben. "Da flieht ein 22 Jahre junger Untersuchungshäftling aus dem Amtsgericht in Stendal und das "in Handschellen". Das junge Kerlchen wird begleitet von sage und schreibe drei Justitzangestellten????????? Ich fasse es nicht? Warum verdammt nochmal nimmt man junges Kerlchen nicht mit an wenigstens ein Handgelenk vom Polizisten?Irgendwie verliert man die Kontrolle....in Polizei und wohl im Lande, und das nicht nur in SA?

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Re: Wie Sachsen-Anhalt zum unglücklichsten Bundesland wurde

Beitragvon Volker Zottmann » 25. November 2018, 22:47

Bestes Zeugnis liefert immer wieder mal die Polizeischule in Aschersleben.:
Mal sind mehrere unter Drogen, dann klauen andere Polizisten und beim Einfangen stirbt ein flüchtender Polizeischüler in Halle. Der war gerade auf Beutezug. Wegen Personalmangel wird derzeit wohl Jeder genommen, wie es scheint. [flash]
Erinnert mich etwas an meine Vorgesetzten in Neiden bei Torgau. War in der DDR oft ähnlich.

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