Kunst statt Kameras in ehemaligem Stasi-Gebäude

Aufarbeitung und Schlußfolgerungen

Kunst statt Kameras in ehemaligem Stasi-Gebäude

Beitragvon zonenhasser » 7. November 2018, 15:52

Wo einst Spionagegeräte hergestellt wurden, ist Berlins größter Studiokomplex für Künstler entstanden. Ein Besuch in den Ateliers.

Hohenschönhausen. Der Blick in die ehemalige Pförtnerloge am Eingang der Studios ID in Hohenschönhausen gleicht einer Zeitreise: Auf dem Schreibtisch liegt eine Zeitung von 1986, an der Wand hängt ein Kalender von 1987. Einige Möbelstücke aus DDR-Bestand, ein Chemielehrbuch, ein Kaffeeservice. „Wir haben hier alles reingestellt, was wir noch in den Büros gefunden haben“, sagt Eitan Levin, Verwalter bei der Immonen Group.

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Seit 2009 vermietet der 41-Jährige in dem Gebäudekomplex, in dem der operativ-technische Sektor des Ministeriums für Staatssicherheit Abhör- und Überwachungsanlagen, Kameras und Tarnausrüstungen gebaut hat, Ateliers zu günstigen Preisen. Mit Erfolg: In Zeiten steigender Mieten und der Umwandlung von Gewerberaum in Eigentumswohnungen drängt es Künstler in die Außenbezirke – auch direkt gegenüber der Stasiopfer-Gedenkstätte.
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