Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

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Beitragvon augenzeuge » 25. August 2018, 18:29

Eine aktuelle Wertestudie liefert Einblicke in das ethische Koordinatensystem der Deutschen.

https://www.n-tv.de/panorama/Was-den-De ... 52883.html

AZ
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon pentium » 25. August 2018, 19:09

augenzeuge hat geschrieben:Eine aktuelle Wertestudie liefert Einblicke in das ethische Koordinatensystem der Deutschen.

https://www.n-tv.de/panorama/Was-den-De ... 52883.html

AZ


Wurde ja auch Zeit...endlich eine neue Studie zum ethischen Koordinatensystem der Deutschen...darauf hat die Nation gewartet...
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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon Nostalgiker » 25. August 2018, 19:23

Arbeit kommt wie es scheint im Wertesystem der Deutschen nicht vor.
Es ist bezeichnend das einem persönlich wichtig und wertvoll Coca Cola oder Google zu sein scheint.

Allerdings würde mich wirklich interessieren wie von 98% der Befragten 'Freiheit' definiert wird. Bestimmt gibt es bei 2000 Befragten, knapp 2000 unterschiedliche Verständnisse was Freiheit denn überhaupt sei ......

Das Weltweit zweitgrößte Tabakunternehmen steckt dahinter ......, ja, ja die unabhängigen Forschungsinstitute.
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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon augenzeuge » 25. August 2018, 21:07

Nostalgiker, jene, die in ihrem Leben für Freiheit wirklich gekämpft haben, stellen sich diese Frage nicht.

Was ist denn Arbeit ohne Freiheit? Realer Sozialismus? [grins]
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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon Beethoven » 26. August 2018, 06:10

Dazu las ich vor ein, zwei Jahren mal eine Erklärung, die ich mir damals kopiert habe und nun gerne zum Besten gebe.
Und da diese Erklärung von Klassikern des ML erklärt ist, wird sie nicht jedem gefallen, mir schon. [grins]


„Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit.“ ist ein Zitat von Hegel.

Und Engels schrieb dazu:
»Blind ist die Notwendigkeit nur, insofern dieselbe nicht begriffen wird.«

"Nicht in der geträumten Unabhängigkeit von den Naturgesetzen liegt die Freiheit, sondern in der Erkenntnis dieser Gesetze, und in der damit gegebenen Möglichkeit, sie planmäßig zu bestimmten Zwecken wirken zu lassen. Es gilt dies mit Beziehung sowohl auf die Gesetze der äußeren Natur, wie auf diejenigen, welche das körperliche und geistige Dasein des Menschen selbst regeln - zwei Klassen von Gesetzen, die wir höchstens in der Vorstellung, nicht aber in der Wirklichkeit voneinander trennen können. Freiheit des Willens heißt daher nichts andres als die Fähigkeit, mit Sachkenntnis entscheiden zu können (also nicht, wie es hier diverse Apologeten dieser "freiheitlichen Demokratie" behaupten)
Je freier also das Urteil eines Menschen in Beziehung auf einen bestimmten Fragepunkt ist, mit desto größerer Notwendigkeit wird der Inhalt dieses Urteils bestimmt sein; während die auf Unkenntnis beruhende Unsicherheit, die zwischen vielen verschiedenen und widersprechenden Entscheidungsmöglichkeiten scheinbar willkürlich wählt, eben dadurch ihre Unfreiheit beweist, ihr beherrscht sein von dem Gegenstande, den sie gerade beherrschen sollte. Freiheit besteht also in der auf Erkenntnis der Naturnotwendigkeiten gegründeten Herrschaft über uns selbst und über die äußere Natur; sie ist damit notwendig ein Produkt der geschichtlichen Entwicklung (und nicht einer Gesetzgebung eines angeblich freiheitlich-demokratischen Staates!) Die Ersten, sich vom Tierreich sondernden Menschen waren in allem Wesentlichen so unfrei wie die Tiere selbst; aber jeder Fortschritt in der Kultur war ein Schritt zur Freiheit. An der Schwelle der Menschheitsgeschichte steht die Entdeckung der Verwandlung von mechanischer Bewegung in Wärme: die Erzeugung des Reibfeuers; am Abschluß der bisherigen Entwicklung steht die Entdeckung der Verwandlung von Wärme in mechanische Bewegung: die Dampfmaschine. - Und trotz der riesigen befreienden Umwälzung, die die Dampfmaschine in der gesellschaftlichen Welt vollzieht - sie ist noch nicht halb vollendet -, ist es doch unzweifelhaft, daß das Reibfeuer sie an weltbefreiender Wirkung noch übertrifft. Denn das Reibfeuer gab dem Menschen zum ersten mal die Herrschaft über eine Naturkraft und trennte ihn damit endgültig vom Tierreich. Die Dampfmaschine wird nie einen so gewaltigen Sprung in der Menschheitsentwicklung zustande bringen, so sehr sie uns auch als Repräsentantin aller jener, an sie sich anlehnenden gewaltigen Produktivkräfte gilt, mit deren Hilfe allein ein Gesellschaftszustand ermöglicht wird, worin es keine Klassenunterschiede, keine Sorgen um die individuellen Existenzmittel mehr gibt, und worin von wirklicher menschlicher Freiheit, von einer Existenz in Harmonie mit den erkannten Naturgesetzen, zum ersten mal die Rede sein kann.“ (Friedrich Engels, Anti-Dühring, MEW 22, 106).

„Die Freiheit besteht darin, den Staat aus einem der Gesellschaft übergeordneten in ein ihr völlig untergeordnetes Organ zu verwandeln, und auch heute sind die Staatsformen freier oder unfreier in dem Maß, worin sie die Freiheit des Staates beschränken.“ (K. Marx, MEW 19, 27)

„... jetzt können wir die ganze Richtigkeit der Bemerkungen von Engels einschätzen, in denen er unerbittlich die Verbindung der Wörter 'Freiheit' und 'Staat' als unsinnig verspottete. Solange es einen Staat gibt, gibt es keine Freiheit. Wenn es Freiheit geben wird, wird es keinen Staat geben.“ (W.I. Lenin, LW 25, 393ff.)

„Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit. Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden. Nicht wegen des Fanatismus der 'Gerechtigkeit', sondern weil all das Belehrende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die 'Freiheit' zum Privilegium wird.“ (Rosa Luxemburg, "Die russische Revolution. Eine kritische Würdigung", Berlin 1920, S. 109)


Fazit für mich:

Wir haben die Freiheit zu denken was wir wollen, sogar einst in der DDR. [wink]
Einschränkungen in der DDR und auch in der Bundesrepublik ergeben sich aus der Natur (wer kann schon, ohne Hilfsmittel, nur mit den Armen fliegen?) und den staatlichen Gesetzen die eben in vielen Dingen unterschiedlich waren und natürlich aus den Regeln der Moral und des Anstandes.
Und wer sich gegen diese Regeln auflehnt, der spürt dies eben. Ob er nun vom Felsen springt und unten zerschellt, ob er ob seines Tuns gegen staatliche Gesetze verstößt und sich damit Ärger einhandelt mit den staatlichen Organen oder ob er einfach nur scheel angeschaut und belächelt wird, weil er undurchdachte Äußerungen von sich gibt oder am Tisch rülpst.

Freundlichst
Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen.
Sie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.

Winston Churchill

Quo quisque stultior eo magis insolescit, gelle Herr F.?

Achte mehr auf Deinen Charakter, als auf Deinen Ruf.
Dein Charakter ist das, was Du wirklich bist, doch Dein Ruf ist nur das, was andere von dir halten.
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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon AkkuGK1 » 26. August 2018, 07:28

Wieso kommst du mit Thesen aus dem vorigen Jahrtausend? Willkommen in der Gegenwart! Freiheit ist für mich die Rechtsstaatlichkeit. Das eben nicht die Stasi früh um 3 die Wohnung stürmt, weil man sich abfällig über die Regierung geäußert hat. Freie Wohnortswahl, der Staat hat mir weder meinen Kleidungsstil, noch meinen Kunstgeschmack vorzuschreiben. Der Staat hat die Unversehrtheit von Körper und Geist zu garantieren. Damit ist schon mal dein unfreiwilliger Drill beim Militär obsolet.

Die Freiheit endet dort, wo die Freiheit/Gesundheit anderer eingeschränkt wird.
Ich bin zu schön, als das man auf mich wütend sein könnte!*

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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon Spartacus » 26. August 2018, 13:55

Freiheit, Freunde, Familie. Passt doch vollkommen. [hallo]

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Nichts gelernt und dumm wie Brot, doch man leidet keine Not,
denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.
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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon augenzeuge » 26. August 2018, 14:07

wir haben die Freiheit zu denken was wir wollen, sogar einst in der DDR.  

Sogar? Diese Freiheit hat man in jedem Knast der Welt.
Die DDR hat alles versucht, was sie konnte, das Denken ihrer Bürger, wo es nur ging, zu beeinflussen. Den Erfolg hat man dann 1989 gesehen. Die junge Garde war nicht überzeugt worden. Lügen halten eben nie dauerhaft. Bis auf Ausnahmen, da hält es teilweise heute noch. [flash]

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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon Nostalgiker » 26. August 2018, 18:57

Augenzeuge, willst du etwa ernsthaft behaupten das nur in der DDR, geschuldet dem gesellschaftlichen System, der Versuch einer Beeinflussung des Denkens der Bürger stattgefunden hat?
In allen anderen gesellschaftlichen ist das selbstverständlich nicht so?
Möge dir dein Glaube erhalten bleiben.

Übrigens brauchen wir nicht allzu weit zu schauen, das was du zu vielen Themen hier im Forum äußerst ist aus deiner freien Willensentscheidung entstanden? Nicht doch ein wenig beeinflußt durch die Quellen aus denen du deine "objektiven" Informationen beziehst?

Übrigens hat die DDR nicht alles versucht das Denken der Bürger zu beeinflussen.
Richtig formuliert, sie hat nichts unversucht gelassen die Bürger von der Richtigkeit zu überzeugen.

Zwischen überzeugen und beeinflussen besteht nämlich ein Unterschied.

Ach und heutzutage werden die Bürger massiv manipuliert oder willst du das bestreiten?


Ach und was deine Frage betrifft; Was ist denn Arbeit ohne Freiheit? Realer Sozialismus? Nein ist es nicht sondern realer Kapitalismus wie er inzwischen wieder in ganz Europa herrscht.
Wir haben zwar keinen Zaun mehr ums Land aber dafür sehr viele unsichtbare Ketten welche die Menschen ihn ihrer "Freiheit" beschränken.
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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon augenzeuge » 26. August 2018, 19:02

Nostalgiker hat geschrieben:Augenzeuge, willst du etwa ernsthaft behaupten das nur in der DDR, geschuldet dem gesellschaftlichen System, der Versuch einer Beeinflussung des Denkens der Bürger stattgefunden hat?
Nein, nur so intensiv wie in der DDR ist es nicht. Damals und heute nicht. Ja, ich habe in Ost und West Schulen besucht, daher weiß ich es explizit.


Richtig formuliert, sie hat nichts unversucht gelassen die Bürger von der Richtigkeit zu überzeugen.
Sorry, muss mich zum lachen zurückziehen. Schnitzler hat es genauso gesagt!


Ach und was deine Frage betrifft; Was ist denn Arbeit ohne Freiheit? Realer Sozialismus? Nein ist es nicht sondern realer Kapitalismus wie er inzwischen wieder in ganz Europa herrscht.
Wir haben zwar keinen Zaun mehr ums Land aber dafür sehr viele unsichtbare Ketten welche die Menschen ihn ihrer "Freiheit" beschränken.


Bitte mehr davon. Wo werde ich beschränkt in meiner Freiheit?

AZ
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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon Nostalgiker » 26. August 2018, 19:13

Um diese Frage zu beantworten müßtest du erstmal grundlegend klären was du unter Freiheit im allgemeinen und im speziellen verstehst.
Komme jetzt aber nicht mit solchen pseudovulgärem Quatsch wie "Meinung sagen", "Reisen" etc.

Freiheit ist an das vorherrschende Wertesystem gebunden.
Unterscheidung zwischen Willens- und Handlungsfreiheit.
als Stichpunkte.
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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon augenzeuge » 26. August 2018, 20:58

Es spielt für deine Aussage keine Rolle, was ich als Freiheit alles betrachte. Denn du hast sie pauschal formuliert.

Wenn du schreibst:
sehr viele unsichtbare Ketten welche die Menschen ihn ihrer "Freiheit" beschränken.

..dann soll das sicher eine allgemeine Aussage sein.

Also, wo siehst du bei dir Ketten? Aber bitte im Bezug zu einer modernen Gesellschaft.

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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon AkkuGK1 » 26. August 2018, 22:50

Ah, da fällt mir nochein, heute kann man sich über alle Kontinente hindurch poppen, ohne von Staatsorganen durchleuchtet und weggesperrt zu werden [laugh] da wird man höchstens neidisch von Spießern versucht angemacht zu werden, weil die nur mit einem Kaltblüter mal was hatten* [grin]


*Dieter Wischmeyer
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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon Grenzwolf62 » 26. August 2018, 22:54

Durch die Kontinente poppen, geil.
Ich beneide andere Opas ob ihrer Energie.
Gut, wenn der Akku voll aufgeladen ist, warum nicht.
Mit der wilden Popperei sieht es zwar relativ finster aus bei mir, aber noch/ein zu trennen hatte ich in Klasse 11 im Lehrplan.
Ist ja wenigstens auch was.
Ich tu mich aber schwer den ganzen vorherigen Text überhaupt zu verstehen, nachdenk nachdenk, vielleicht bringt mir der eingewebte Kaltblüter, was ja ein großes schweres Pferd ist, die Erleuchtung?
Nee, ich muss passen.
Voll dummer Nazi halt.
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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon AkkuGK1 » 27. August 2018, 09:26

Grenzwolf62 hat geschrieben:Durch die Kontinente poppen, geil.
Ich beneide andere Opas ob ihrer Energie.
Gut, wenn der Akku voll aufgeladen ist, warum nicht.
Mit der wilden Popperei sieht es zwar relativ finster aus bei mir, aber noch/ein zu trennen hatte ich in Klasse 11 im Lehrplan.
Ist ja wenigstens auch was.
Ich tu mich aber schwer den ganzen vorherigen Text überhaupt zu verstehen, nachdenk nachdenk, vielleicht bringt mir der eingewebte Kaltblüter, was ja ein großes schweres Pferd ist, die Erleuchtung?
Nee, ich muss passen.
Voll dummer Nazi halt.



nein nicht dumm, eher unwissend [hallo] im Gegensatz zu Dir, bin ich ja etwas jünger und vor 15 Jahren nochmals 15 Jahre jünger! Humoristische Einlagen bedienen nicht unbedingt zu 100% die Rechtschreibung/Grammatik...
Google doch mal den Wischmeyer und den Kaltblüter - vielleicht findest du etwas, ich hab da so ein nettes Buch von ihm, wo er sich auch über die Paarungsrituale des Deutschen auslässt. Ich habs mal für Dich herausgesucht, da du ja schon älter bist und nicht mehr so viel Zeit hast, wie ich.

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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon Grenzwolf62 » 27. August 2018, 09:29

Das Buch brauch ich nicht, ein Kochbuch wäre eher was, schließlich ist gutes Essen der Sex des Alters.
[wink]
Huch, hoffentlich liest meine Gute den Dünnpfiff nicht, da muss ich dann eventuell gleich ran heute abend ohne was leckeres vom Herd.
Aber ich könnte ja einen auf Migräne machen.
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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon AkkuGK1 » 27. August 2018, 09:43

was ist schöner für Dich, Weihnachten oder GV?
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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon Grenzwolf62 » 27. August 2018, 09:54

AkkuGK1 hat geschrieben:was ist schöner für Dich, Weihnachten oder GV?

Weihnachten war mir schon damals lieber als Grenzverletzer.
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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon augenzeuge » 27. August 2018, 16:47

AkkuGK1 hat geschrieben:was ist schöner für Dich, Weihnachten oder GV?


Ich hätte geantwortet, GV zu Weihnachten. [grins]

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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon AkkuGK1 » 27. August 2018, 17:34

ach komm, bei den Sprüchen vom Wolf, ist Weihnachten aber öfter!

Der Geist ist Willi, das Fleisch ist schlaff... oder so ähnlich [laugh] Viagra soll helfen! Ich bevorzuge ja biologisches [smile]

ach ja, die Freiheit den Geschlechtspartner el mundo zu wählen ist eben auch Freiheit. Mann soll seine Gene streuen.
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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon augenzeuge » 27. August 2018, 18:16

Wo sind denn nun die Ketten? [denken]

AZ
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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon AkkuGK1 » 27. August 2018, 19:30

augenzeuge hat geschrieben:Wo sind denn nun die Ketten? [denken]

AZ


[denken] wie meinen? [denken]
Ich bin zu schön, als das man auf mich wütend sein könnte!*

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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon augenzeuge » 27. August 2018, 20:56

AkkuGK1 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Wo sind denn nun die Ketten? [denken]

AZ


[denken] wie meinen? [denken]

Siehe oben, meine Frage an Nosti.

AZ
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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon zonenhasser » 27. August 2018, 22:21

Nostalgiker hat geschrieben:Um diese Frage zu beantworten müßtest du erstmal grundlegend klären was du unter Freiheit im allgemeinen und im speziellen verstehst.
Komme jetzt aber nicht mit solchen pseudovulgärem Quatsch wie "Meinung sagen", "Reisen" etc.
Freiheit lernt man erst schätzen, wenn man sie nicht hat. So konnte man in der sog. DDR nur eng begrenzt seine Meinung sagen. Das hatte zur Folge, dass schon kleine Anspielungen auf die Verbrechen der Kommunisten z. B. in der Kunst beim Publikum große Wirkung hatten. Heute haben Künstler nur einen eng begrenzten Einfluss auf das gesellschaftliche Leben. Dass Eingesperrtsein in ein großes Lager (das sozialistische) bedeutete eine immense Einschränkung der persönlichen Freiheit. Viele Angehörige des sowjetzonalen Spießerpacks schätzten aber auch die geschlossene "DDR"-Gesellschaft und kommen heute mit der offenen Gesellschaft nicht klar. Das gilt auch für die Pressefreiheit, für die Unabhängigkeit der Gerichte u. v. a..
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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon Nostalgiker » 28. August 2018, 07:51

Ach zonenhasser, jetzt interessiert mich was du unter "persönlicher Freiheit" verstehst.
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon AkkuGK1 » 28. August 2018, 08:36

augenzeuge hat geschrieben:
AkkuGK1 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Wo sind denn nun die Ketten? [denken]

AZ


[denken] wie meinen? [denken]

Siehe oben, meine Frage an Nosti.

AZ


na wenn er keine Antwort hat, wird geschwiegen...

aber ich kann mir denken, wie er es meint, die Armen von Deutschland können eben nicht die Freiheit genießen wie die, die Geld haben um nach Malle zu fliegen...

Dabei können selbst HartzIVer Urlaub machen. Und denen geht es besser als dem Arbeiter in der DDR. Heute ist man eben selber gefragt, etwas aus seinem Leben zu machen.
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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon zonenhasser » 28. August 2018, 10:12

Nostalgiker hat geschrieben:Ach zonenhasser, jetzt interessiert mich was du unter "persönlicher Freiheit" verstehst.


Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will. – Jean-Jacques Rousseau


Das finde ich mit Blick auf die DDR ein sehr gutes Zitat. Was musste man dort lügen und heucheln. Das bekam man von den Eltern schon im Kindergartenalter anerzogen, sollte z. B. gefragt werden, ob die Fernsehuhr zu Hause Punkte (Ostfernsehen) oder Striche (Außer Raum Dresden) hat.
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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon Interessierter » 28. August 2018, 10:13

Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit

Was ein Zeitzeuge Königsbrunner Realschülern über sein Leben in der DDR berichtet.


Sicher ist es nicht immer einfach für Lehrer wie Schüler Geschichtsstoff aufzuarbeiten und je nach Thematik und Zeitschiene scheint es fast undenkbar. So ist es wohl auch mit dem Kapitel des ehemaligen zweiten deutschen Staates und dem Vermitteln wie das Leben unter dem totalitären System wirklich war. Da ist es wertvoll, wenn Menschen wie Horst Savelsberg sich als Zeitzeugen zur Verfügung stellen und von ihrem Leben berichten und von dem erlittenen Unrecht erzählen. Deshalb lädt die Realschule Königsbrunn seit Jahren Zeitzeugen ein, um ihren Schülern einen Eindruck aus dieser Zeit zu ermöglichen.

Obgleich die Wiedervereinigung beider Staaten erst knapp eine Generation zurückliegt, verwischt sich aufgrund von Normalität und Alltag einiges und es droht das Vergessen. Denn obwohl es durch viele verschiedene mediale Formen und bei den unterschiedlichsten Plattformen reichlich Möglichkeiten zur Information gibt, muss ja zunächst die Motivation dafür geweckt sein. Die Geschichtslehrer Marcus Lachmund und Renate Paap erklären im Gespräch mit unserer Zeitung, dass kein Zehntklässler aus dem Geschichtsunterricht gehe, der sich nicht mit den schlimmsten Kapiteln Deutschlands, der Nazizeit wie auch dem totalitären System der DDR, intensiv auseinandersetzen musste. Es sei für junge Menschen, die hier in Freiheit groß würden nahezu unvorstellbar, dass man auch als Jugendlicher bespitzelt wurde. Oder dass bereits Kleinkinder kontrolliert wurden, ob sie zuhause Westfernsehen gesehen hatten, indem man sie die Uhr malen ließ, die bei den Nachrichten nach dem Sandmännchen kam. Tatsächlich befragten die Königsbrunner Schüler Horst Savelsberg, der seinen Werdegang und seine Erinnerungen sehr lebendig und am Konkretem vortrug, vor allem zu Alltagsthemen. Wie die Atmosphäre in der Schule gewesen sei? Ob er persönlich Freunde gehabt habe, die ihn verraten hatten? Wie er seine Freizeit verbracht hatte, welche Musik er gehört habe?

Ein offizielles und ein inoffizielles Leben gelebt

Staunen, Ungläubigkeit und auch etwas Beklommenheit ist aufseiten der Zehntklässler bei der Begegnung zwischen dem Zeitzeuge und ihnen zu spüren, während sie Savelbergs Schilderungen aber aufmerksam zuhören. Er liefert nicht nur einen starren Bericht über das System und die Auswüchse ab, sondern betont anhand seines Lebens auch die Ohnmacht, die man verspürte, denn man habe doch genau gewusst, dass vieles gar nicht stimmte, was über die Propaganda verbreitet. „Wir lebten ein offizielles und ein inoffizielles Leben“ betont er.

Savelsberg verbrachte bis zum Mauerbau regelmäßig die Ferien bei seiner Großmutter in Aachen und praktizierte in der DDR den katholischen Glauben – schon deshalb stand die Familie früh unter Beobachtung: „Ich war Ministrant und stand freiwillig mehrmals die Woche auf, um noch vor der Schule der Messe beizuwohnen“, erzählte er den Schülern. Sehr früh hatte er die andere Welt im Westen kennengelernt und gehofft, dass die Eltern, die ursprünglich von dort stammten, wieder zurückziehen würden.

Den Königsbrunner Schülern gegenüber unterstreicht er dabei, dass es ihm nicht um den Konsum ging. „Ich wollte die Freiheit. Freiheit selbst zu entscheiden was ich studiere, wo ich wohne, wo ich in Urlaub fahre, Freiheit nicht nur in meinem Kopf, sondern im gesamten Dasein“. Manchen Schülern ist nach den zwei Stunden anzumerken, dass sie mit Betroffenheit den Klassenraum verlassen.

https://www.augsburger-allgemeine.de/sc ... 33996.html

Schon merkwürdig, dass es Menschen gibt, die fragen was man unter Freiheit versteht.... [denken]
Auch aus Steinen die einem in den Weg
gelegt werden,
kann man was schönes bauen
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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon Nostalgiker » 28. August 2018, 11:39

Interessierter hat geschrieben:

Schon merkwürdig, dass es Menschen gibt, die fragen was man unter Freiheit versteht.... [denken]


Für mich ist es allerdings nicht merkwürdig das du überhaupt nicht begreifst was unter 'Freiheit' zu verstehen ist.
Da kommst du mit einer individuellen und höchst persönlichen Sicht eines "Zeitzeugen" daher der mit Allgemeinplätzen argumentiert und dann fragst du noch?

Seine Beispiele der "Bespitzelung" hat er leider "vergessen" zu datieren. Solche Auswüchse, wie das mit der Uhr im Fernsehen gab es wohl partiell Anfang/Mitte der 50er Jahre aber wir mußten in der Schule keine Fernsehuhren malen .....
Und wer hatte schon in der DDR in den 50ern und bis Mitte der 60er einen Fernseher? Seine geknechtete Familie offenbar schon .....

Dann studierte der Zeitzeuge nach Verurteilung wegen versuchter Republikflucht auch noch und war nach dem Studienabschluß als Betriebsleiter tätig. Wie fies und unmenschlich war das denn? Ne also diese menschenverachtende Diktatur schreckte auch vor nichts zurück.

Nun zu seinen Erläuterung was Freiheit sei;
Freiheit selbst zu entscheiden was ich studiere,
Wurde er gezwungen eine bestimmte Fachrichtung zu studieren?
Durfte er sein Studium nicht ablehnen?

wo ich wohne,
In der Regel wohnt ein Mensch dort wo er Arbeit hat.
Wurde ihm die allgemeine Bewegungsfreiheit in der DDR verwehrt?

wo ich in Urlaub fahre,
viel zu nebulös, als Betriebsleiter konnte er sich bestimmt einen guten Urlaub leisten.
oder wurde ihm vorgeschrieben wohin er in den Urlaub zu fahren hat?

Freiheit nicht nur in meinem Kopf,
manchmal herrscht in einem Kopf auch auf gedanklicher Ebene gähnende Leere .....

sondern im gesamten Dasein
wieder so ein Allgemeinplatz, was ist das 'gesamte Dasein'?


Interessanter Artikel ..................
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

Eindeutigkeit der Absicht wurde bei ihm zur Zweideutigkeit des Handelns
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Re: Was den Deutschen wichtig ist: "Freiheit" weit vor "Religion"

Beitragvon AkkuGK1 » 28. August 2018, 11:45

nun und wo sind die Ketten geblieben?

Nur einmal was an der falschen Stelle was gegen die Obrigkeit gesagt und dann war es das mit deinen Freiheitsargumenten. Wo 17 jährige wegen angeblicher Republikflucht 2 Jahre in Luckau bekommen haben, komischerweise danach wieder im Grenzgebiet (Dassow) wohnen durften, na wenn da mal nicht was faul war. Deine Knast DDR kannste behalten. Die will keiner mehr haben. Es war ja nicht alles schlecht, in der DDR... ja was war denn gut?!
Ich bin zu schön, als das man auf mich wütend sein könnte!*

*aus Mr. Sunshine
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