Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Themen zur Sowjetarmee/GSSD/Westgruppe auf dem Gebiet der DDR

Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon Grenzwolf62 » 11. August 2018, 15:52

pentium hat geschrieben:
Grenzwolf62 hat geschrieben:Wer sich in so einem Kasten aus einem Flieger rollen lässt ist aber auch irgendwie selbst dran schuld wenn er sich unten mitsamst dem Kasten in den Dreck bohrt.


Mag zwar stimmen, aber auf der anderen Seite verstehst du das auch wieder nicht, das ist wie mit den ersten U Boot Fahrern...


Die waren auch selbst dran schuld.
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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon HPA » 11. August 2018, 16:32

Dann solltest Du schon hinzu fügen, dass Du dies bei amerikanischen Truppen gesehen hast.


Ich sag ja, Du solltest erstmal Beiträge verstehend lesen lernen. Auch die deutsche Luftwaffe kann Lasten absetzen!

Und noch was: wenn man Technik absetzt und da gehen eine oder zwei Kappen eines Fallschirmbündels nicht richtig auf, dann erhöht sich zwangsläufig die Sinkgeschwindigkeit. Ist blanke Physik.

Das kann man verschmerzen so lange da keiner drin sitzt.

Den Rest Deines Sermons kann man wie immer in die Tonne treten.

Schönen Tag noch
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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon HPA » 11. August 2018, 16:37

Grenzwolf62 hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Grenzwolf62 hat geschrieben:Wer sich in so einem Kasten aus einem Flieger rollen lässt ist aber auch irgendwie selbst dran schuld wenn er sich unten mitsamst dem Kasten in den Dreck bohrt.


Mag zwar stimmen, aber auf der anderen Seite verstehst du das auch wieder nicht, das ist wie mit den ersten U Boot Fahrern...


Die waren auch selbst dran schuld.



Naja die basteln ja schon seit gefühlt 100 Jahren daran. Und wenn man bedenkt dass da jetzt keine regulären Luftlander drin saßen, kann man getrost davon ausgehen dass sich daran auch nichts ändern wird.

Das ist wie der klägliche Versuch seit Jahrzehnten , die F-22 zu kopieren. [flash]

Ich glaube mich zu erinnern, das die Franzosen(?) da auch mal dran gearbeitet haben aber wegen des Risikos für die aufgesessene Bestatzung davon Abstand genommen haben.

Die Amerikaner haben sogar schon Interkontinentalraketen aus dem Flieger geworfen und diese in der Luft gezündet.

https://m.youtube.com/watch?v=96A0wb1Ov9k

Das nur am Rande
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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon SCORN » 11. August 2018, 22:54

Beethoven hat geschrieben:
Eine Frage habe ich noch. Warum bist Du eigentlich immer so gehässig? "Russerei" ist ein Schimpfwort, welches eigentlich nur Feinde benutzen.

Freundlichst


Beethoven, nach seiner eigenen Aussage hat er nur etwas gegen die Russische Regierung! Das kauft ihm aber schon lange keiner mehr ab, seine Russophobie ist pathologische und hat sicher ihre Gründe. Sollte nicht unser Problem sein!

Zum Thema: die Russen haben noch vor den Deutschen den strategischen und taktischen Gefechtswert von Luftlandungen im Gefecht erkannt. Sie sind auf diesem Gebiet auch heute noch zweifelsfrei mit an der Weltspitze was die Fähigkeit dazu betrifft. Das Absetzen von bemannter Gefechtstechnik ist innovativ, aber ich traue den Russen genau wie Beethoven zu dass sie dies in aktzeptabler Weise im Griff haben!

Sich hier hinzustellen und herum zu jaulen es gäbe keinen Plan "B" für die Besatzungen ist einfach nur lächerlich! Der Plan "B" ist im Konzept schon längst integriert! Andernfalls kann man behaupten dass jeder Einsatz militärischer Kräfte im realen Kriegseinsatz eigentlich keinen schlüssigen Plan B hat, Beweis dafür die Verluste der involvierten Parteien. So ganz nebenbei war auch der Plan "B" von US-Piloten über dem Irak und auch Syrien, nach dem Zwischenfall mit dem Jordanischen Piloten in IS-Haft (er wurde bei lebendigem Leib vor laufender Kamera verbrannt) ganz klar der Einsatz der Pistole gegen sich selbst bevor es zur Gefangennahme kommt. Ein russischer Pilot hat es praktiziert, allerdings im Gegensatz zur westlichen Berichterstattung hat sich nicht einfach erschossen, sondern sich noch ein Feuergefecht mit den Terroristen geliefert, bevor er mit der letzten Handgranate noch ein paar Terroristen und sich selbst tötete!

Das ist Plan "B" werter HPA, verschone die User hier mit deinem Humanitätsgesülze, das hat in der realen Welt der symmetrischen und speziell der asymmetrischen Kriegsführung keinen Platz!

Das mag zynisch und brutal klingen, ändert aber nichts an der Tatsache das es Realität ist!

Langsam aber sicher komme ich genau wie Beethoven zu dem Schluss dass du HPA ausser von Avionik von militärischen Dingen eigentlich keinen blassen Schimmer hast. Das evtl. einmal vorhandene Wissen wird von ideologischer Aversion nachhaltig neutralisiert! [wink]

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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon HPA » 12. August 2018, 00:12

Huch ist da ein Kai aus der Kiste gesprungen und muss ein bissel mit Russenpropaganda glänzen? Oder hat Beethoven ein bissel herumgebettelt a la : "Margot nu sach doch auch mal was...? [laugh]

Nun ja, was man mir kürzlichst in einem ExVM Standort über Dich erzählt hat, lässt jedenfalls tief blicken was Dein Auftreten hier und anderswo betrifft!

Ach so: waren sehr nette Gesprächspartner [grin]

Den Rest zu kommentieren schenke ich mir großzügigerweise. Es wäre reine Zeitverschwendung da Du meilenweit am eigentlichem Thema vorbei schrammst.

Wie so oft.

[wink]

Apropos: "
unser
das allein zeigt Deine an den Tag gelegte Großkotzigkeit , im Namen einer unbestimmten Anzahl von Usern sprechen zu wollen
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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon HPA » 12. August 2018, 01:11

Und noch ein Tip: Wenn Bakhcha UPDS erst 2017 ersterprobt wurde und man jetzt in einem Propagandafilmchen subalternde Oberstleutnante der WDW hineinsetzt kann man getrost davon ausgehen, dass dieses Verfahren weit entfernt von der regulären Einführung bei der Truppe ist.

Und wenn so ein System mal durchrauscht, nun ja ,die 7 Artgenossen sitzen eh im Dunkeln, dann hört im Dunkeln sogar die Dunkelheit auf.

Und jetzt kein Gejaule, weil mir in diesem Fall jedwede Humanität abhanden kommt! [grins]
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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon SCORN » 12. August 2018, 07:56

HPA hat geschrieben:Nun ja, was man mir kürzlichst in einem ExVM Standort über Dich erzählt hat, lässt jedenfalls tief blicken was Dein Auftreten hier und anderswo betrifft!

Ach so: waren sehr nette Gesprächspartner



Deine Stöckchen waren auch schon cleverer verpackt! das ist einfach nur primitiv! [flash]

Zum Thema, die Russen sind nun mal was erfolgreiche Luftlandungen im großen Stiel mit gepanzerter Gefechtstechnik angeht Weltführend. Das ist ein Fakt den man anerkennen muss. Wären dies die Chinesen, Inder oder Amerikaner müsste man dies vollkommen ideologiefrei ebenso anerkennen und auch benennen!

Und genau da liegt der Haken bei dir werter HPA, deine ideologische Aversionsbrille drübt deinen Blick unübersehbar. Eine wertneutrale militärfachliche Einschätzung ist dir einfach nicht möglich da du grundsätzlich davon ausgehst dass alles was auch nur im Geringsten mit Russland oder Russen zu tun hat abgrundtief böse, schlecht, einfach verdammenswürdig ist. Hast du jemals auch nur einen einzigen neutralen oder gar positiven Satz über dieses Volk oder seinem Militär jemals zum Besten gegeben? [ich auch] Die Antwort kann sich jeder selbst geben!

Aber du kannst hier ruhig weiter deinen Fetisch ausleben, Fachlich kommt außer bezüglich Fliegerei nichts von dir rüber, aber wie schon gesagt dein Unterhaltungswert steigt tatsächlich immer weiter an! Ich lese daher deine Beiträge allesamt sehr gerne!

schönen Sonntag allerseits [grins]

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Zuletzt geändert von SCORN am 12. August 2018, 08:18, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon Beethoven » 12. August 2018, 08:08

@Scorn, es bringt einfach nichts, mit einem Ignoranten ein Thema ausdiskutieren zu wollen. Die Bretter die manch einer vor dem Kopf trägt, bedeuten ihm die ganze Welt und oftmals kann er nicht anders.

@HPA, sehr unfein, Deine persönlichen Auslassungen gegen Scorn, zumal ich diese stark anzweifle. Wo willst Du denn solche Dinge erfahren haben? Mit Dir redet doch kaum noch ein Mensch. [shocked]

"Man sollte doch zuerst vor seiner eigenen Haustür kehren", wie man so sagt.
Was man in Pilotenkreisen, so man Dich kennt, und sogar in Kreisen von einfachen Flugplatzmitarbeitern von Dir hält, werde ich hier nicht zum Besten geben aber sei versichert, schlechter geht es kaum.
Und ich kann Dir sehr wohl benennen, von welchen Piloten und Flugplatzmitarbeitern ich schreibe.
Insofern sollte Deine persönliche Anmache gegen Scorn, an ihm abperlen und Du solltest mit solchen Äußerungen sehr vorsichtig umgehen. Das Ding mit dem Glashaus kennst Du doch, oder?

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Achte mehr auf Deinen Charakter, als auf Deinen Ruf.
Dein Charakter ist das, was Du wirklich bist, doch Dein Ruf ist nur das, was andere von dir halten.
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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon HPA » 12. August 2018, 08:38

an ihm abperlen und Du solltest mit solchen Äußerungen sehr vorsichtig umgehen


Ach , soll ich das jetzt als drohung verstehen?

Da sag ich doch einfach mal: dito . Denn was sich kleine Flugplatzmitarbeiter auf einem unbedeutenden ostdeutschen Provinzflugplatz so erzählen, bzw solche Androhungen gehen mir gelinde gesagt mit der Angriffsbreite des berühmten Areekorps am allerwertesten vorbei [grins]

Im Übrigen wüsste ich nicht was Dir und Deinem Mitstreiter im Geiste meine privatesten Privatangelegenheiten angehen.

Mit Dir redet doch kaum noch ein Mensch


Was Du so alles vorgibst zu wissen. Warst Du dabei ?[flash]

Du solltest nicht immer so wild spekulieren und den großen Bescheidwisser spielen [laugh]

Und wenn Du denkst ich lasse mich dazu verleiten, meine Quellen offen zu legen, hast Du dich geschnitten. aber sowas von.
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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon HPA » 12. August 2018, 09:23

BTW: ich danke euch beiden aufs Herzlichste dass ihr dies über einen langen Zeitraum dokumentiert habt. ich war so frei, mir jedesmal einen screenshot zu ziehen

[flash]
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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon Hamiota » 12. August 2018, 09:38

HPA hat geschrieben:BTW: ich danke euch beiden aufs Herzlichste dass ihr dies über einen langen Zeitraum dokumentiert habt. ich war so frei, mir jedesmal einen screenshot zu ziehen

[flash]


Wie das halt allseits beliebte Forenstalker und Psychopathen so machen!. [laugh] Wer kommt denn sonst auf so kranke Ideen?

Für mich als Laien sind die fachlichen und sachlichen Erklärungen von Beethoven und Scorn schlüssig! Fachleute haben es nicht nötig andere "Anzupissen"!


der Peter [hallo]
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„Die sogenannten ‘whataboutists’ stellen das bisher nicht in Frage Gestellte infrage und bringen Widersprüche, Doppelstandards und Heuchelei ans Tageslicht. […], es ist die Herausforderung, kritisch über die (manchmal schmerzhafte) Wahrheit unserer Stellung in der Welt kritisch nachzudenken." (Christian Christensen, Professor für Journalismus in Stockholm)
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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon HPA » 12. August 2018, 09:46

Huch, jetzt schnell den Zweitnick angeworfen?

Braaav [grins]

Manche merken gar nicht wie sie sich durch ihren Duktus selber die Hosen ausziehen
Zuletzt geändert von HPA am 12. August 2018, 09:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon Hamiota » 12. August 2018, 09:47

Beethoven hat geschrieben: Du solltest mit solchen Äußerungen sehr vorsichtig umgehen. Das Ding mit dem Glashaus kennst Du doch, oder?



Mir ist auch ein Fall bekannt in welchem Leute aus dem Piloten und Fallschirmspringer Milieau, sagen wir es mal so: sehr ungehalten und wütend auf den Herren sind! Da ich HPA aber per PN versprochen habe Details nicht öffentlich zu machen, halte ich mich natürlich daran! Aber im Grund hat Beethoven schon Recht!

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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon Hamiota » 12. August 2018, 09:50

HPA hat geschrieben:Huch, jetzt schnell den Zweitnick angeworfen?

Braaav [grins]


Das wäre ein Grund für den sofortigen Rausschmiss hier! Du solltest also sofort nach den Moderatoren krähen und diese werden dann entscheiden ob deine Unterstellung haltbar ist und handeln oder nur deinem Verfolgungswahn entspringt!

Allerdings sollte das permanente Verbreiten von solchen Unterstellungen auch mal von den Moderatoren "bedacht" werden. Wäre ganz einfach fair!

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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon HPA » 12. August 2018, 09:53

Ach du liebe Güte! [grin]

Tja wenn bestimmte Bedingungen nicht stimmen werden bestimmte Dinge ganz einfach gestoppt . Da ist es mir herzlich egal was bestimmte Leute darüber denken oder dummschwätzen.

Aber was stand da gleich noch mal drin? Das das Ding sich bei näherer Betrachtung als Schrotthaufen heraus gestellt hat! Insbesondere, nach dem ich warnende Hinweise von Dritten bekommen habe die Finger von dem Teil zu lassen! Magnetische Metallpartikel im Öl eines Triebwerks muss ich mir nämlich nicht wirklich ans Bein binden, Herr Bescheidwisser!

Ansonsten hat das Ding mittlererweile einen ellenlangen Bart, abgesehen davon ich denke ,dass auch das dir einen feuchten Kehricht angeht.

Dich unterfalscher Flagge bei mir einzuzschleimen dass ich dir bestimmte Dinge erzähle hast Du ja hinbekommen. Gotztseidank hab ich relativ schnell bemerkt mit wem ich es zu tun habe gelle?

um auf das eigentliche Thema zurück zu kommen: ein Gutes hat das Absetzverfahren. Wenn Vladdie auf die Idee kommt mal wieder seine grünen Männchen los zu schicken, kann sich der potenzielle Gegner freuen wenn er die Dinger am Himmel sieht

Ein gut gezielter Schuss, 7 tote Russ. [flash]
Zuletzt geändert von HPA am 12. August 2018, 10:18, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon HPA » 12. August 2018, 09:54

Hamiota hat geschrieben:
HPA hat geschrieben:Huch, jetzt schnell den Zweitnick angeworfen?

Braaav [grins]


Das wäre ein Grund für den sofortigen Rausschmiss hier! Du solltest also sofort nach den Moderatoren krähen und diese werden dann entscheiden ob deine Unterstellung haltbar ist und handeln oder nur deinem Verfolgungswahn entspringt!

Allerdings sollte das permanente Verbreiten von solchen Unterstellungen auch mal von den Moderatoren "bedacht" werden. Wäre ganz einfach fair!

der Peter [hallo]


Schönes Stöckchen über das Du springst [grins] Nicht vergessen, Du hast schon ganz andere Dinge hier unterstellt.

Dein Gejaule nach den Mods kannst Du Dir also sparen.
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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon Beethoven » 12. August 2018, 15:03

Wau, wau [hallo] [flash]

Ob ein Moderator so nett ist, dieses Thema zu schließen.
Ich befürchte sonst bekommt einer der Schreiber hier noch ein Aneurysma.
Na und das will doch keiner.

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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon Spartacus » 12. August 2018, 15:07

So nun habe ich es mal geschafft mir den Film anzuschauen. [hallo]

Beeindruckend natürlich und ich bin da ja nicht vom Fach, aber wie Scorn so schön schrieb:

die Russen haben noch vor den Deutschen den strategischen und taktischen Gefechtswert von Luftlandungen im Gefecht erkannt.


Das mag einmal gewesen sein, denn ich kann mir mir beim besten willen nicht vorstellen, welchen taktischen und / oder militärischen Wert es haben sollte,
diese Luftlandetruppen samt Fahrzeugen über einem Gefechtsfeld abzusetzen?

Vor allem nicht, und da bin ich ja wieder in meinem Metier, wenn dort schwere feindliche Panzer vorhanden sind. Falls nicht, dann wäre es vielleicht
noch vertretbar, ansonsten also mit Feind Panzern wäre das dann ein Massaker sonders gleichen.

Also, vorstellbar und sinnvoll ist der Einsatz so einer Truppe nur in einer Situation, wie sie damals im Kosovo ( 1999) geherrscht hat. Also um schnell einen
wichtigen Flughafen unter Kontrolle zu bringen, oder ähnliches. Aber, dass schaffen bei uns die Fallis auch ohne ein paar BDM.

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denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.
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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon HPA » 12. August 2018, 15:25

Beethoven hat geschrieben:Wau, wau [hallo] [flash]

Ob ein Moderator so nett ist, dieses Thema zu schließen.
Ich befürchte sonst bekommt einer der Schreiber hier noch ein Aneurysma.
Na und das will doch keiner.

Freundlichst


Stimmt, in Deinem vorgerückten Alter sollte man wirklich darauf aufpassen. [grins]
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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon pentium » 12. August 2018, 15:27

Spartacus hat geschrieben:So nun habe ich es mal geschafft mir den Film anzuschauen. [hallo]

Beeindruckend natürlich und ich bin da ja nicht vom Fach, aber wie Scorn so schön schrieb:

die Russen haben noch vor den Deutschen den strategischen und taktischen Gefechtswert von Luftlandungen im Gefecht erkannt.


Das mag einmal gewesen sein, denn ich kann mir mir beim besten willen nicht vorstellen, welchen taktischen und / oder militärischen Wert es haben sollte,
diese Luftlandetruppen samt Fahrzeugen über einem Gefechtsfeld abzusetzen?

Vor allem nicht, und da bin ich ja wieder in meinem Metier, wenn dort schwere feindliche Panzer vorhanden sind. Falls nicht, dann wäre es vielleicht
noch vertretbar, ansonsten also mit Feind Panzern wäre das dann ein Massaker sonders gleichen.

Also, vorstellbar und sinnvoll ist der Einsatz so einer Truppe nur in einer Situation, wie sie damals im Kosovo ( 1999) geherrscht hat. Also um schnell einen
wichtigen Flughafen unter Kontrolle zu bringen, oder ähnliches. Aber, dass schaffen bei uns die Fallis auch ohne ein paar BDM.

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Nachdem Sinn einer solchen Maßnahme habe ich mich auch schon gefragt, wobei mich ja mal mehr interessieren würde, woher diese Erkenntnis stammt, also diese Aussage: die Russen haben noch vor den Deutschen den strategischen und taktischen Gefechtswert von Luftlandungen im Gefecht erkannt.
Beim schnellen Überblicken von großen Luftlandeoperationen im 2WK kommt ich keine derartige Operation der Roten Armee finden? Gut ich habe nur mal schnell geschaut....

....
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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon HPA » 12. August 2018, 15:33

Pentium, es gab auch keine. Warum auch? Man hatte genug "Menschenmaterial " welches man sinnlos ins Feuer schicken konnte. Zu Fuß.
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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon HPA » 12. August 2018, 15:36

Also, vorstellbar und sinnvoll ist der Einsatz so einer Truppe nur in einer Situation, wie sie damals im Kosovo ( 1999) geherrscht hat. Also um schnell einen
wichtigen Flughafen unter Kontrolle zu bringen, oder ähnliches. Aber, dass schaffen bei uns die Fallis auch ohne ein paar BDM.


Nur kamen die auf dem Landweg.

Aber nicht wieder vergessen, den Desantniks was zu Essen mitzugeben.

Nun gut, die Briten waren großzügig und haben sie durchgefüttert.

[flash]

wenn dort schwere feindliche Panzer vorhanden sind. Falls nicht, dann wäre es vielleicht
noch vertretbar, ansonsten also mit Feind Panzern wäre das dann ein Massaker sonders gleichen.


Eben. Feuer frei ,direktes Richten. Und wenn die im Tank Glück haben, können sie sich ja nochmal im freien Fall an den Händen anfassen. Sozusagen zur letzten Formation.
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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon pentium » 12. August 2018, 15:42

HPA hat geschrieben:Pentium, es gab auch keine. Warum auch? Man hatte genug "Menschenmaterial " welches man sinnlos ins Feuer schicken konnte. Zu Fuß.


So wie Shukow 1945 bei Seelow?

.....
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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon Spartacus » 12. August 2018, 15:43

HPA hat geschrieben:
Also, vorstellbar und sinnvoll ist der Einsatz so einer Truppe nur in einer Situation, wie sie damals im Kosovo ( 1999) geherrscht hat. Also um schnell einen
wichtigen Flughafen unter Kontrolle zu bringen, oder ähnliches. Aber, dass schaffen bei uns die Fallis auch ohne ein paar BDM.


Nur kamen die auf dem Landweg.

Aber nicht wieder vergessen, den Desantniks was zu Essen mitzugeben.

Nun gut, die Briten waren großzügig und haben sie durchgefüttert.

[flash]


Ja, weiß ich natürlich, aber wenn sie damals diese heutige Technik gehabt hätten....War halt nur ein Vergleich.

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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon HPA » 12. August 2018, 15:46

pentium hat geschrieben:
HPA hat geschrieben:Pentium, es gab auch keine. Warum auch? Man hatte genug "Menschenmaterial " welches man sinnlos ins Feuer schicken konnte. Zu Fuß.


So wie Shukow 1945 bei Seelow?

.....


Jo, inklusive Zielbeleuchtung durch die eigenen Truppen.

Muss mich korrigieren. Die Russen haben um die Zeit luftgelandet. Laut wiki erstmals im Winterkrieg gegen Finnland und bei der Besetzung Bessarabiens.(da war ja was mit dem geheimen Zusatzprotokoll, gell?) Diese Luftlandeunternehmen scheiterten samt und sonders unter riesigen Verlusten
Zuletzt geändert von HPA am 12. August 2018, 15:58, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon Spartacus » 12. August 2018, 15:47

pentium hat geschrieben:
HPA hat geschrieben:Pentium, es gab auch keine. Warum auch? Man hatte genug "Menschenmaterial " welches man sinnlos ins Feuer schicken konnte. Zu Fuß.


So wie Shukow 1945 bei Seelow?

.....


Ein Graus. [shocked]

Ein bisschen Luftaufklärung hätte gezeigt, dass das nur schief gehen konnte und ja, da hat HPA schon recht, der Muschik war damals nix wert.

Das kann man aber mit so einer Luftlandung von heute nicht vergleichen, denn die Soldaten die so was machen, werden erstens schon einen
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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon Beethoven » 12. August 2018, 16:02

Hi Sparta,

ich will versuchen, da etwas Licht herein zu bringen.

Man muss wissen, dass Luftlandtruppen nicht für die Ebene Regiment oder Brigade eingesetzt werden. Die ersten und nahesten taktischen Luftlandungen, werden im Interesse der Division durchgeführt und von einem Befehlshaber oberhalb der Division befohlen. Zum Beispiel für die Division im Durchbruchsabschnitt. Aber eigentlich sind dies sogar schon zwei Divisionen denn der Durchbruchsabschnitt der Armee, geschieht ja in der Regel bei angelehnten Divisionen. Der Durchbruchsabschnitt der Armee ist also ca. 4 km breit.
Die Division handelt bis in Tiefe von 60 - 100 km im Angriff. Die taktische Luftlandung im Interesse einer Division wird die Stärke eines Bataillon kaum überschreiten. Erst wenn der Befehlshaber der Armee die Luftlandung befiehlt, werden die Truppenkontingente der Fallschirmjäger größer. Vermutlich in Brigadestärke. Also 8 - 10.000 Mann mit entsprechender Technik und in einer Tiefe von 40 bis 80 km hinter dem Vorderen Rand der Verteidigung. Je nach Objekt oder Abschnitt der genommen werden soll, wie z.B. Brücken oder Übersetzabschnitte, wichtige Lager von Spezialwaffen, hinter Sperrknoten die dann von hinten aufgerollt werden können, wichtige Objekte oder Stellungen, Gebirgspässe, befestigte Ortschaften des Gegners usw. usf.. Die Liste ist da lang.
Taktische oder operative Luftlandungen werden im Interesse der Armee, der Front oder gar des Kriegsschauplatzes durchgeführt.

So in einer bewaffneten Auseinandersetzung der Blöcke.

Nun ist diese Zeit der sich gegenüber liegenden Streitmächte wohl vorbei es sei denn, es gibt Krieg zwischen Russland und der NATO oder zwischen den Chinesen und der NATO.

Im asymmetrischen Krieg ist das Überraschungsmoment und das blitzschnelle erreichen des Zieles noch wichtiger.

Einer taktischen und erst recht einer Luftlandung im operativen Rahmen, geht eine umfassende Aufklärung voraus. Fakt ist immer eines. Die abgesetzten Fallschirmjäger kämpfen mit dem, was sie am Mann haben. Mit jeder verschossenen Patronen oder Granate, werden die Fallschirmjäger schwächer, ihr Gefechtswert verringert sich. Der Gegner jedoch wird mit jeder Minute stärker, da er Reserven heranführt und gleich einsetzen kann.
Erst wenn die Fallschirmjäger ihre Aufgabe erfüllt haben, einen bestimmten Abschnitt erreicht haben, ein Schlüsselgelände oder Schlüsselobjekt besetzt haben, gehen sie zur Verteidigung über und werden dann schon von allen Seiten durch den Gegner beharkt, wie Du Dir sicher vorstellen kannst.

Deshalb ist Überraschung und Schnelligkeit im Manöver (damit ist die Bewegung der Truppen gemeint) von entscheidender Bedeutung für die Erfüllung der Aufgabe, dem Sieg auf dem Gefechtsfeld.
Wir schrieben ja schon einmal, wie sich die Truppen nach der Anlandung sammeln und finden und erst so nach und nach die Gefechtstechnik besetzen und diese also durchaus längere Zeit nach der Landung zwar bewegt werden kann aber noch keinen Gefechtswert besitzt.

Mit der Methode des Anlandens von wenigstens dem Fahrer, dem Richt-Lenkschützen und dem Kommandanten, kann nach der Anlandung und dem Lösen der Technik von der Palette, was vermutlich nur ein paar Schnitte
mit dem Kampfmesser oder das Lösen von einigen Verbindungen durch die Besatzung, das Gefechtsfahrzeug, sofort vollwertig in das Gefecht eintreten. Die Aufsitzer sind dann schnell gefunden. Das sind die Soldaten, die am Schirm hängend um die Technik herum gelandet sind. Dir ist ja bekannt, dass die Aufsitzer während des gepanzerten Gefechts nur wenig tun können, es sei denn, es ist wie beim BMP, dass die Aufsitzer aus Nahkampfluken das Feuer auf den Gegner eröffnen können.

Es sind sicherlich Minuten, die durch die Anlandung mit Besatzung geschunden werden. Und was schon drei Minuten im Gefecht aus unmittelbarer Berührung ausmachen, brauche ich Dir als Panzermann eher nicht erklären. Bei keiner anderen Waffengattung die mir einfällt ist es so notwendig, sehr schnell ins Gefecht einzutreten um siegreich zu sein. Das ist für mich der Hauptgrund für die Methode des Anlandens mit der Besatzung wobei ich nicht weiß, ob die Aufsitzer sich schon innerhalb der Technik befinden.
Anlandung mit Aufsitzer würde für mich nur dann Sinn machen, wenn die Handlungen in einem verseuchten Gebiet, ob nun durch Strahlung oder chemische Kampfstoffe, statt finden. Die Technik heute hat, wie Du ja weist, KCA-Anlagen, die der Besatzung der Gefechtstechnik schon recht guten Schutz bieten.

Ich denke dass dies dazu erstmal reichen sollte.

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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon Beethoven » 12. August 2018, 16:23

Spartacus hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
HPA hat geschrieben:Pentium, es gab auch keine. Warum auch? Man hatte genug "Menschenmaterial " welches man sinnlos ins Feuer schicken konnte. Zu Fuß.


So wie Shukow 1945 bei Seelow?

.....


Ein Graus. [shocked]

Ein bisschen Luftaufklärung hätte gezeigt, dass das nur schief gehen konnte und ja, da hat HPA schon recht, der Muschik war damals nix wert.

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Ja, die Schlacht um die Seelower Höhen war für den getriebenen Shukow (OB der 1. Weißrussischen Front) ein Watsche. Ob nun der Angriff mit den Scheinwerfern oder die sehr schlecht geplante Einführung seiner Panzerarmee über die unvorbereiteten vorne handelnden eigenen Truppen.


Die Situation war für ihn, der äußerst ehrgeizig war und vermutlich auch egomane Züge hatte, unangenehm. Konew stieß mit seiner 1. Ukrainischen Front siegreich vor und hatte Berlin schon hinter sich gelassen und hat sogar, was kaum bekannt ist, einige Truppen abgezweigt, die aus Richtung Potsdam nach Berlin eingedrungen sind. Also vor Shukow. Stalin pfiff ihn dann zurück und so sind die Soldaten der 1. Weiß0russischen Front die ersten Soldaten die Berlin betreteten haben, zumindestens in den Geschichtsbüchern.
Also war im April 45 Shukow, der von Stalin zur Termineinhaltung gedrängt wurde, auch ein Getriebener. Das rechtfertigt jedoch nicht, die vielen unnützen und hohen Verluste. Bessere Aufklärung und Vorbereitung als auch Training (da hätte sich die Sache mit den Flak-Scheinwerfern vermutlich als totbrindender Irrtum erwiesen) hätten viele Leben retten können. Aber hier ging es eben Shukow und dem Generalstab nur noch darum, Berlin auf kürzestem Wege und schnell zu erreichen und einzunehmen.

Fallschirmjäger in heutiger Zeit sind jedoch keine Muschiks von damals. Auch wenn jeder Soldat ein Mensch ist und somit wertvoll für die Welt und seine Lieben erst recht.
Hoch spezialisierte, gut ausgebildetet Soldaten sind für jeden Heerführer wertvolle Kämpfer die bei äußerst wichtigen Handlungen eingesetzt werden. Schon deshalb wird kein Befehlshaber, auch kein Russischer, seine Soldaten verheizen, wie einst im Jahre 45. Da haben sich die Zeiten wohl grundlegend geändert.

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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon Grenzwolf62 » 12. August 2018, 17:07

Mit der 100%igen Übernahme der NVA-Fallschirmjäger in die BW.
Man weiß ja nicht ob da auch so was geprobt wurde, ich meine Kästen aus dem Flieger werfen wo jemand drin sitzt.
Sex und Golf können Spaß machen auch wenn man davon nicht viel Ahnung hat.
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Re: Fallschirmanlandung mit Besatzung in Technik

Beitragvon Spartacus » 12. August 2018, 17:13

Einer taktischen und erst recht einer Luftlandung im operativen Rahmen, geht eine umfassende Aufklärung voraus. Fakt ist immer eines. Die abgesetzten Fallschirmjäger kämpfen mit dem, was sie am Mann haben. Mit jeder verschossenen Patronen oder Granate, werden die Fallschirmjäger schwächer, ihr Gefechtswert verringert sich. Der Gegner jedoch wird mit jeder Minute stärker, da er Reserven heranführt und gleich einsetzen kann.
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Erst mal danke für die ausführlichen Erklärungen.

Ich denke aber, du bist da noch zu sehr in den Zeiten des kalten Krieges verhaftet. Von unseren Fallis weiß ich, dass sie eben über die von dir erwähnte umfassende Aufklärung, bereits
vor dem Absprung über dem Ziel wissen, dass entweder schwere Transporthubschrauber, oder die gute alte Tante Transall, die auch so gut wie überall landen kann, unterwegs zu ihnen sind,
um sie dann vor Ort mit allem zu versorgen, was sie an Muni und schwerem Gerät so brauchen. Sollte das nicht gehen, so versucht man wenigstens, ihnen auf dem Landweg entgegen zu
kommen.

Zu letzt so passiert bei der Operation "Serval" als am 28. Januar 2013 das 2eme REP mit 200 Mann in einem Nachtsprung über Timbuktu in Mali absprang. Ihr Auftrag war die Fluchtroute
von Islamisten aus dem von den Islamisten besetztem Timbuktu abzuschneiden und sie einzukesseln. Was ihnen wie immer hervorragend gelang. Bereits am nächsten Morgen bekamen sie Unterstützung aus der Luft mit schweren Pumas und über den Landweg eilten das 2e RIMA, das 17e RGP und das 1er REC ihnen mit über 600 Mann zur Hilfe.

Innerhalb von 48 Stunden waren die Islamisten dann Geschichte. [hallo]

Für einen größeren Überraschungsmoment entschloss man sich damals für einen Nachtsprung.
Wären sie tagsüber gesprungen, so wären kurz nach ihrer Landung schon die schweren Helis dagewesen.

Der Rest der Geschichte ist bekannt.

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