Hallo erstmal, ich bin der jogi1

In diesem Bereich koennt ihr Eure Vorstellung posten.

Hallo erstmal, ich bin der jogi1

Beitragvon augenzeuge » 1. August 2018, 15:56

Hallo erstmal.... gleich schreibt jogi1 weiter.
Hoffe ich.
AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
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Re: Hallo erstmal, ich bin der jogi1

Beitragvon Spartacus » 1. August 2018, 16:31

augenzeuge hat geschrieben:Hallo erstmal.... gleich schreibt jogi1 weiter.
Hoffe ich.
AZ


Da wird doch wohl nicht tatsächlich ER, himself BT gewissermaßen? [shocked] [flash]

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Re: Hallo erstmal, ich bin der jogi1

Beitragvon jogi1 » 1. August 2018, 16:33

Suche auf diesem Weg nach Zeitzeugen,welche 1968 bei der NVA in Schwerin bei Sternbuchholz gedient haben in der 2.oder 3.Kompanie des MOT.-
Schützenregiment 27 !!!
Gruß jogi1
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Re: Hallo erstmal, ich bin der jogi1

Beitragvon Spartacus » 1. August 2018, 17:37

jogi1 hat geschrieben:Suche auf diesem Weg nach Zeitzeugen,welche 1968 bei der NVA in Schwerin bei Sternbuchholz gedient haben in der 2.oder 3.Kompanie des MOT.-
Schützenregiment 27 !!!
Gruß jogi1


Schön. [grins]

Nun noch der Jahrgang, so ein bisschen was aus dem Leben, dann klappt es auch mit den Nachbarn hier. [hallo]

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Re: Hallo erstmal, ich bin der jogi1

Beitragvon steffen52 » 1. August 2018, 22:27

jogi1, kannst es ja erst einmal mit einer Vorstellung versuchen, so das wir wissen mir wem wir es zutun haben. Solltest Du nur die Interesse an der
Suche von ehemaligen Kameraden aus der NVA-Zeit haben, denke da wirst Du nicht viel Glück haben. Denn wir sind kein reines NVA- Forum.
Wie unser Forum heißt steht ganz oben. Aber ansonsten Willkommen! [hallo]
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Re: Hallo erstmal, ich bin der jogi1

Beitragvon Beethoven » 2. August 2018, 08:14

Vermutlich bist Du im "NVA-Forum" mit Deiner Frage besser aufgehoben.
Aber ob Du da Bekannte aus dem 1. MSB findest, musst Du schon selber ergründen.

Wie war denn eigentlich zu Deiner Zeit das Verhältnis zu den Jungs aus der 1. MSK, die ja damals noch die Aufklärungskompanie - oft als "Ranger" bezeichnet - des Regiments war?

Ansonsten sei willkommen.

Freundlichst
Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen.
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Re: Hallo erstmal, ich bin der jogi1

Beitragvon jogi1 » 5. August 2018, 12:20

Ich selber habe nicht bei der NVA gedient, bin 1975 in die BRD übergesiedelt. Mein Bruder ist am 1.6.1968 beim Wachdienst durch einen Kopfschuss

getötet worden. Habe nach der Wende Anzeige erstattet, keine Unterlagen mehr, nur die Aussagen der ehem. Offizier die zum Himmel stinken!


Bis auf eine Aussage eines Soldaten, welcher behauptet, das der 2.Posten den tödl. Schuss abgab, allerdings soll sein Vater ein hohes Tier bei der SED

gewesen sein. Die Aussage wurde natürlich als unglaubwürdig abgetan. Jeden falls ist den Genossen gelungen alles zu vertuschen, was bleibt sind die

Ungereimtheiten?

Gruß jogi1
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Re: Hallo erstmal, ich bin der jogi1

Beitragvon Volker Zottmann » 5. August 2018, 13:11

Hallo Jogi1.
Da sieht man, wie Vermutungen auf Grund Deiner Frage in die falsche Richtung laufen....
Mit Deinem Bruder tut mir sehr leid.
Selbst habe ich in 3 Fällen Hinterbliebene von NVA-Soldaten erlebt. Neben der Trauer, bis auf einen Verkehrsunfall, wobei dieser geklärt wurde, bleibt aber Ungewissheit und vor allem Wut auf das DDR-System. Wut weniger, weil der Todesfall eintrat, sondern besonders, weil offenbar grundsätzlich vertuscht wurde.

Von ehemaligen guten Bekannten in Harzgerode starb der Sohn durch einen Panzer. Mehr wurde denen nie erzählt. "Zum Schutz" um ihr Leid nicht noch zu verschlimmern.... Soetwas aber ist Bullshit, denn auch wenn der momentane Schmerz dann wegen der Grausamkeit noch größer wird, können die Hinterbliebenen wenigstens das Kapitel irgendwann nach der Trauerbewältigung abschließen.
Mein Kollege Fred Hartmeyer starb in einer Raketeneinheit 1971. Seine Eltern und Großeltern haben nie erfahren, woran, auch nicht seine Todesumstände. Es wurde manipuliert und gemauert bis zum Schluss. WEm nutzt den da ein pompöses Militärbegräbnis? Letztlich hat dort die NVA 2 Personen auf dem Kerbholz, wenn nicht noch mehr. Ich habe bei meinem nächsten NVA-Urlaub (andere Einheit) das Grab besucht und traf auf den Opa. Dieses unsagbare Leid welches der Mann zu ertragen hatte, sein Leben war im Prinzip durch die Unehrlichkeit der NVA-Obristen auch zu Ende.

Du wirst kaum noch Schuldige ermitteln. Dennnnoch wünsche ich Dir, zumindest Kameraden Deines Bruders ausfindig zu machen.


Gruß Volker
http://baupionier.zottmann.org/
http://Mein-DDR-Leben.de/

Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
(Volker Zottmann)
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Re: Hallo erstmal, ich bin der jogi1

Beitragvon Spartacus » 6. August 2018, 16:12

Habe nach der Wende Anzeige erstattet, keine Unterlagen mehr, nur die Aussagen der ehem. Offizier die zum Himmel stinken!


Als Bruder hast du das Recht, die Stasiakten deines Bruders einzusehen. Also Antrag stellen und nicht aufgeben. [hallo]

Das mit deinem Bruder tut mir sehr leid. [peinlich]

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Re: Hallo erstmal, ich bin der jogi1

Beitragvon jogi1 » 6. August 2018, 18:20

Habt Dank für Eure Anteilnahme , es sind seitdem 50 Jahre vergangen, für mich fühlt es sich an wie gestern, als 2 (Herren ?)in Zivil am Sonnabend den 1.6.1968 gegen Abend meine Eltern aufsuchten, behaupteten er hätte sich mit der vorgehaltenen Kalaschnikow in den Kopf geschossen, er hätte alleine

Wachdienst geschoben. Man hat nicht versäumt meine Eltern einzuschüchtern, von wegen Recherchen !Ich muss dazu sagen, das ich noch einen anderen

Bruder hatte (zum Zeitpunkt Unteroffizier), in der selben Kaserne stationiert war, bekam noch am selben Tag Stellungsbefehl nach Berlin. ER kam nie

wieder nach Sternbuch-Holz zurück. Das ganzen Geschehen basiert auf Aussage des Militärstaatsanwalt und des 2.Posten ????

Laut Aussage kann er sich nicht mehr erinnern, dabei hat er die Obduktion angeordnet, war selber mit 2 Offizieren anwesend, allerdings nicht in UNI-

Rostock, sondern im Krankenhaus ( Leichenhalle )Angeblich wurden Gewebeproben genommen, damit man die Entfernung des Projektils bestimmen kann.
Es gibt weder Gewebeproben, noch irdendwelche Unterlagen nur Ungereimtheiten !!!

Gruß Jogi1
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Re: Hallo erstmal, ich bin der jogi1

Beitragvon Spartacus » 7. August 2018, 16:34

Jogi, noch einmal, in den Satsiakten deines Bruders wirst du mit Sicherheit alles finden. Bei so einem brisanten Fall ist auch eine Akte vorhanden,
es sei denn sie wurde geschreddert.

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Re: Hallo erstmal, ich bin der jogi1

Beitragvon jogi1 » 9. August 2018, 11:31

Das war das erste nach der Wiedervereinigung, Einsicht in die Stasiakten .Von meinem Bruder existierten keine ?

es gab lediglich eine Registereintrag im Bundesarchiv, militärisches Zwischenarchiv Potsdam mit der Bemerkung : Tödl. Verletzung beim Herumspielen mit einer MPi beim Wachdienst ! Alle anderen Unter-

lagen existieren nicht mehr. Die Genossen haben gute Arbeit geleistet.

Habe versucht mich im NVA-forum anzumelden, ist leider nicht möglich! Vielleicht hat jemand eine Idee über NVA 1968 Mot-Schützenregiment zu erfahren.ich werde nichts unversucht lassen !

Gruß Jogi1
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Re: Hallo erstmal, ich bin der jogi1

Beitragvon pentium » 9. August 2018, 12:18

Hast es schon mal im Militärarchiv des Bundesarchivs in Freiburg versucht?
http://www.bundesarchiv.de/DE/Navigatio ... isgau.html
Immer zu zweit sie sind. Keiner mehr, keiner weniger. Ein Meister und ein Schüler.
(Yoda)

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
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Re: Hallo erstmal, ich bin der jogi1

Beitragvon jogi1 » 11. August 2018, 10:04

Danke für den Tipp , glaub zwar nicht daran, aber die Hoffnung stirbt zuletzt ! Werde Montag gleich nachfragen.

Gruß Jogi1
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Re: Hallo erstmal, ich bin der jogi1

Beitragvon Spartacus » 11. August 2018, 15:17

Die Genossen haben gute Arbeit geleistet.


Ich habe es fast schon befürchtet. Kannst du eigentlich nur noch auf die geschredderten Säcke hoffen, aber mir war so,
als hätten sie die Arbeit daran auch eingestellt.

Gut, dann versuche es mal im Militärarchiv.

Viel Glück

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