Mauertote

Hier bitte ausschließlich Themen die sich mit der Berliner Mauer beschäftigen.

Mauertote

Beitragvon Interessierter » 20. Juli 2018, 08:53

Die Grenzwächter der DDR haben zwischen 1961 und 1989 eine unbekannte Zahl von Bürgern der DDR, mindestens 138, vermutlich weit über 200 Menschen, an der innerberliner Grenze, der Mauer, erschossen, mit Stangen unter Wasser aufgespießt oder angeschossen und verbluten lassen. Etwa 1.000 weitere Zivilbürger der DDR, die ihren Staat verlassen wollten, wurden in diesem Zeitraum an der innerdeutschen Grenze oder an der Ostsee umgebracht, erschossen, von Minen oder Selbstschussanlagen, die die DDR-Grenzer installiert hatten, zerfetzt, oder sie ertranken. Dazu kommen weitere etwa 250 Menschen, die durch die Grenzsicherungsmaßnahmen indirekt ums Leben kamen.

Die genaue Zahl der Mauertoten wird man nie feststellen können. Dafür haben die Grenzwächter der DDR gesorgt: In vielen Fällen wurde den Angehörigen der Toten gesagt, er/sie habe einen Unfall gehabt oder sei ertrunken; die Leiche habe man nicht finden können. In Wirklichkeit wurden viele Leichen schnellstmöglich verbrannt, sodass gerichtsmedizinische Untersuchungen nicht mehr möglich waren. Wenn trotzdem vermutet wurde, dass der Tod etwas mit einem Fluchtversuch aus der DDR zu tun hatte, wurde den Angehörigen bei Androhung entsprechender Strafen untersagt, darüber zu reden.

Darüber hinaus wurde eine große Anzahl von Bürgern der DDR schwer verletzt, als sie versuchten, die Grenze zu überwinden. Viele dieser Verletzungen waren so schwer wie Verletzungen im Krieg durch Schusswaffen und Splitterminen. Der Krieg an der Mauer – gegen die eigenen Landsleute! – hinterließ also nicht nur Tote, sondern auch eine große Zahl von Krüppeln, die ihr weiteres Leben in dieser Weise stigmatisiert weiterleben mussten.

Ca. 75 000 Menschen hat man bei einem Fluchtversuch verhaftet und zu oft langen Haftstrafen verurteilt. Da die Freikäufe durch die Bundesrepublik erst 1964 „griffen“, mussten die Verhafteten vor allem in den ersten Jahren nach dem Bau der Mauer ihre Strafe voll absitzen. „Normalerweise“ waren das 2 bis 3 Jahre, wobei Beihilfe stärker geahndet wurde als eine Flucht selbst. Auch Angehörige sog. regimetreuer Kader wurden härter bestraft, Menschen also, die zunächst an den Sozialismus östlicher Prägung geglaubt hatten, aus irgendwelchen Gründen dann aber feststellten, dass in der DDR die östliche Prägung, nicht der reine Sozialismus diktiert wurde.

Man kann davon ausgehen, dass neben den ca. 4,5 Millionen Menschen, die ihrer Heimat bis zum 13.8.61 den Rücken gekehrt hatten, bis Ende 1989 ca. 280 000 Bürger der DDR aus politischen Gründen in Haft saßen (wobei Republikflucht wie all die weiteren nie juristisch wirklich nachgewiesenen Anklagepunkte wie Spionage etc. als „politisch“ gelten müssen). Auch diese Zahl wird man nie genau feststellen können, weil es offiziell in der DDR keine politischen Gefangenen gab. So saßen z.B. im Zuchthaus Bautzen II neben 650 „Politischen“ durchschnittlich auch 150 „Kriminelle“, die dann oft noch das Kommando über die Politischen führten. Allerdings waren in den Augen der DDR-Justiz alle politischen Vergehen auch immer kriminelle Verbrechen; es galt als kriminell, seine Heimat verlassen zu wollen oder einen politischen Witz zu erzählen.

Der Bericht fasst noch einmal die Greueltaten und Verbrechen dieses SED Regimes zusammen und geht hier weiter:
http://www.fluchthilfe.de/de/reflexionen.html
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Re: Mauertote

Beitragvon Grenzwolf62 » 20. Juli 2018, 13:07

Hier 1138 Grenztote, man liest überall unterschiedliche Zahlen.
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Re: Mauertote

Beitragvon Volker Zottmann » 20. Juli 2018, 15:22

Grenzwolf62 hat geschrieben:Hier 1138 Grenztote, man liest überall unterschiedliche Zahlen.

Die genauen Zahlen wird nicht mal die Stasi wissen, bei so vielen vertuschten Verbrechen. Überall gabs Tote. Hier wurden sie verbrannt und verschwanden, in anderen Ostblockstaten wurden sie gleich im Grenzstreifen "beigesetzt".
Vielleicht ist es besser, nicht mal die Dunkelziffer annähernd genau schätzen zu können.

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Re: Mauertote

Beitragvon Ari@D187 » 21. Juli 2018, 17:34

Wenn das Mr. Sumner Welles geahnt hätte...

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Re: Mauertote

Beitragvon Grenzwolf62 » 21. Juli 2018, 17:51

Das ganz normale Leute wie ich auf den Gedanken gekommen wären andere Leute mit Stangen unter Wasser aufzuspießen, halte ich für ausgemachten Blödsinn den irgendwelche Spinner ablassen.
Sorry, da können mir auch die Spinner versuchen nachzuweisen das es so gewesen sein könnte.
Gleich recht wenn die sich vor 40 Jahren gemütlich am kapitalistisch gut aufgeheizten Ofen in der BRD ihren Hintern gewärmt haben.
Was wissen denn die?
Gar nichts.
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Re: Mauertote

Beitragvon Interessierter » 22. Juli 2018, 09:18

Grenzwolf62 hat geschrieben:Das ganz normale Leute wie ich auf den Gedanken gekommen wären andere Leute mit Stangen unter Wasser aufzuspießen, halte ich für ausgemachten Blödsinn den irgendwelche Spinner ablassen.
Sorry, da können mir auch die Spinner versuchen nachzuweisen das es so gewesen sein könnte.
Gleich recht wenn die sich vor 40 Jahren gemütlich am kapitalistisch gut aufgeheizten Ofen in der BRD ihren Hintern gewärmt haben.
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Gar nichts.


Wer sich wie du, nach fast 30 Jahren vom Volker noch erklären lassen muss, warum es unterschiedliche Zahlen über die an der Mauer getöteten Meschen gibt und wer verniedlichend schreibt, dass ja bekannt war, dass man in DDR - Gefängnissen nicht zimperlich war, sollte nicht dreist Bürger aus den neuen Bundesländern als unwissend bezeichnen.
Denn erst durch und nach der Wende wurden die gravierenden Dinge dieser menschenverachtenden Diktatur bekannt. Von denen hattest Du vorher genau so wenig Ahnung wie Bürger der BRD.

Menschen - gleich ob aus den neuen- oder alten Bundesländern -, die sich für das Wesen dieser SED - Diktatur interessierten und sich damit beschäftigten, konnten sich dadurch ein Wissen aneignen von dem du nur träumen kannst.

Deine Parole in AFDsprech:
" Was wissen denn die?
Gar nichts."

beeindruckt doch nicht und trifft evtl. eher auf dich zu..
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Re: Mauertote

Beitragvon Grenzwolf62 » 22. Juli 2018, 09:29

Auf jeden Fall war ich mal so ein unmenschlicher Grenzwächter und da darf ich schreiben das ich manche Gruselgeschichten für reisserischen Blödsinn halte.
Ganz ohne die AfD.
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Re: Mauertote

Beitragvon Interessierter » 22. Juli 2018, 09:43

Wenn du verstehend gelesen hättest und nicht aufgrund des nicht Verstehens, andere als Spinner bezeichnet hättest, würde ich dir nicht widersprechen wollen.
Aber das war nicht das Thema meines vorigen Beitrages; sondern deine unzutreffende, dreiste Behauptung, dass Bürger aus den alten Bundesländern gar nichts über die Machenschaften der SED - Diktatur wüßten. Was solls - ich habe fertig.

[hallo]
Zuletzt geändert von Interessierter am 22. Juli 2018, 09:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mauertote

Beitragvon augenzeuge » 22. Juli 2018, 09:50

Grenzwolf62 hat geschrieben:Auf jeden Fall war ich mal so ein unmenschlicher Grenzwächter....


Ganz sicher werde ich nicht alle Grenzwächter deiner Meinung zuordnen. [blush]
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Re: Mauertote

Beitragvon Ari@D187 » 22. Juli 2018, 10:12

Grenzwolf62 hat geschrieben:Das ganz normale Leute wie ich auf den Gedanken gekommen wären andere Leute mit Stangen unter Wasser aufzuspießen, halte ich für ausgemachten Blödsinn den irgendwelche Spinner ablassen. [...]

Hier würde mich mal der konkrete Fall interessieren.

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Re: Mauertote

Beitragvon Grenzwolf62 » 22. Juli 2018, 10:22

Angeblich sollen von einem Boot aus Soldaten einen Mann im Wasser mit Stangen nach unten gedrückt haben das er ertrinkt.
Der Interessierte kann sicherlich mit einem Link zu dem Vorgang dienen.
Nach den damals geltenden Befehlen und Anweisungen halte ich diese Schilderung von purer Mordlust für falsch.
Zuletzt geändert von Grenzwolf62 am 22. Juli 2018, 10:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mauertote

Beitragvon Volker Zottmann » 22. Juli 2018, 10:33

Grenzwolf62 hat geschrieben:Auf jeden Fall war ich mal so ein unmenschlicher Grenzwächter und da darf ich schreiben das ich manche Gruselgeschichten für reisserischen Blödsinn halte.
Ganz ohne die AfD.


Da liegst Du voll daneben!
Wenn Du selbst so etwas nicht mal angedacht hast, ist es in Ordnung. Von Deiner Vernunft, oder dem Achten des Lebens, solltest Du aber keinesfalls auf alle "Grenzwächter" schließen. Denn selbst hier im Forum wurde schon ein Fall behandelt, wo nachweislich ein Elb-Patroullienboot mit Absicht mehrfach über einen schwimmenden Flüchtling fuhr, bis er verletzt ertrank. Mir ist es aber zu müßig, diesen Fall nochmals hoch zu kramen.

Leider gab es neben gedankenlosen jungen Grenzwächtern auch Fanatiker, selbst Sadisten. Allerdings machten die nie die Masse der eingezogenen Soldaten aus. Für Flüchtlinge, deren Flucht sich mit derem Postenlauf kreuzte, war es aber tödlich.
Das kann Dein Zynismus nicht kaschieren!

Gruß Volker
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Re: Mauertote

Beitragvon Grenzwolf62 » 22. Juli 2018, 10:50

Volker Zottmann hat geschrieben:
Grenzwolf62 hat geschrieben:Auf jeden Fall war ich mal so ein unmenschlicher Grenzwächter und da darf ich schreiben das ich manche Gruselgeschichten für reisserischen Blödsinn halte.
Ganz ohne die AfD.


Da liegst Du voll daneben!
Wenn Du selbst so etwas nicht mal angedacht hast, ist es in Ordnung. Von Deiner Vernunft, oder dem Achten des Lebens, solltest Du aber keinesfalls auf alle "Grenzwächter" schließen. Denn selbst hier im Forum wurde schon ein Fall behandelt, wo nachweislich ein Elb-Patroullienboot mit Absicht mehrfach über einen schwimmenden Flüchtling fuhr, bis er verletzt ertrank. Mir ist es aber zu müßig, diesen Fall nochmals hoch zu kramen.

Leider gab es neben gedankenlosen jungen Grenzwächtern auch Fanatiker, selbst Sadisten. Allerdings machten die nie die Masse der eingezogenen Soldaten aus. Für Flüchtlinge, deren Flucht sich mit derem Postenlauf kreuzte, war es aber tödlich.
Das kann Dein Zynismus nicht kaschieren!

Gruß Volker


Du hast die Erfahrung mit dem Papier gemacht und ich halt die an der Grenze.
Ich kann dir versichern kein Freund der DDR und ihrer Politik zu sein und das damalige Grenzregime war hart und teilweise gnadenlos.
Etliche Dinge die falsch geschildert werden, darf man aber trotzdem richtigstellen, ganz ohne Zynismus.
Wir waren tatsächlich dazu angehalten den tödlichen Schusswaffengebrauch nach Möglichkeit zu unterlassen, der DDR waren Tote an der Grenze lästig weil dies ihre internationale Reputation beschädigte.
Die von dir angeführten Fanatiker und Sadisten, wurden, wenn ihre Neigung erkannt wurde, von der Grenze entfernt, habe ich ebenfalls selbst erlebt.
Die vermutete Tötung von Flüchtenden aus reiner Mordlust ist ganz einfach dummer Quatsch, kann ich dir versichern.
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Re: Mauertote

Beitragvon augenzeuge » 22. Juli 2018, 10:59

Grenzwolf, sie ist leider kein Quatsch, wenn auch sicher der Einzelfall. Wir haben hier im Forum diese Dinge genau dokumentiert, schau sie dir an und sage dass das Quatsch war. Traurige Realität wars. Um das zu erkennen, muss man nicht an der Grenze gewesen sein.
AZ
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Re: Mauertote

Beitragvon Volker Zottmann » 22. Juli 2018, 11:35

Dann muss ich Dir Grenzwolf, eine falsche Sicht bestäigen.
Weil Du im anderen Tread den Heiko Runge (erschossen) erwähntest... In der Grenzkompanie bei Sorge im Harz war bis kurz nach Heikos Tod ein Sadist gar Kompaniechef. Das ist belegt! Das ist in etlichen Dokumentationen herausgearbeitet. Der Mann wurde erst nach seinen "Erziehungsverbrechen", nach der unmenschlichen Anleitung der Grenzsoldaten abgelöst. Hier fielen menschenverachtende Anleitung, teils unreife Soldaten, schlechtes, ja miserables unwirtliches Wetter und die Angst auch der Grenzsoldaten zusammen. Ergebnis bekannt.

Ich habe bei den Pionieren nur eine einzige Woche Wache schieben müssen. Uns hat bei der Vergatterung keiner gesagt, nicht zu schießen, gar Schüsse zu vermeiden. Eine olle Betontribühne hatten wir zu behüten. "Jeder, der sich der Bühne unter 5 m nähert, ist wegzurotzen!" Genauso war mein vernommener Vergatterungsbefehl. Immer dieser Satz eine Woche lang! Das haben mir schon in Armeeforen alte rote Uniformträger, die nie dabei waren, bestritten. Stimmen tut es dennnoch. Unser Spieß war auch ein Sadist, dem man freie Hand ließ. (Der hatte aber mit dem Wachdienst nichts zu tun)

Und wenn auf 100 Soldaten nur ein Sadist entfiel, und dieser zum Zuge kam, waren möglicher Weise Tote vorprogrammiert.
Solange in der DDR ein Sadist oberster Stasimann und ein Säufer Armeegeneral waren, wundert das im Nachhinnein nicht.

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Re: Mauertote

Beitragvon Grenzwolf62 » 22. Juli 2018, 11:38

augenzeuge hat geschrieben:Grenzwolf, sie ist leider kein Quatsch, wenn auch sicher der Einzelfall. Wir haben hier im Forum diese Dinge genau dokumentiert, schau sie dir an und sage dass das Quatsch war. Traurige Realität wars. Um das zu erkennen, muss man nicht an der Grenze gewesen sein.
AZ


Ich kenne viele von den "dokumentierten" Fällen, habe mich jahrelang auch damit beschäftigt, größtenteils waren das meist überzogene falsche Reaktionen die durchaus tragisch waren.
Reine Mordlust ist aber was anderes.
Natürlich wurde man, ich nenne es mal scharf gemacht, aber wir waren in der Regel eigenverantwortlich handelnde 2 Soldaten und da oblag dir die Entscheidung ob du oder ob du nicht.
Das wir vom rein menschlichem her eiskalte Mörder waren die Menschen unbedingt töten wollten, ist ein hanebüchener Blödsinn.
Zuletzt geändert von Grenzwolf62 am 22. Juli 2018, 11:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mauertote

Beitragvon Volker Zottmann » 22. Juli 2018, 11:43

Leicht beeinflussbare junge Grenzsoldaten, die im Polit eingehämmert bekamen, dass jeder Grenzverletzer ein Staatsfeind ist und unwert zu leben, haben das aber verinnerlicht und im entscheidenden Moment auch aus Angst vor Repressionen abgedrückt.

Gruß Volker
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Re: Mauertote

Beitragvon Grenzwolf62 » 22. Juli 2018, 11:53

Volker Zottmann hat geschrieben:Leicht beeinflussbare junge Grenzsoldaten, die im Polit eingehämmert bekamen, dass jeder Grenzverletzer ein Staatsfeind ist und unwert zu leben, haben das aber verinnerlicht und im entscheidenden Moment auch aus Angst vor Repressionen abgedrückt.

Gruß Volker


Das dir im Politunterricht eingehämmert wurde das Grenzverletzer unwert sind zu überleben ist auch Blödsinn.
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Re: Mauertote

Beitragvon karnak » 22. Juli 2018, 11:59

[grin] Du wirst schon was erzählen von eingehämmert bekommen. Manchmal könnte man wirklich meinen Du hast 40 Jahre auf den Mond gelebt. Als ob Leute die nur sehr bedingt freiwillig an diesen eher drögen Veranstaltungen teilgenommen haben überhaupt groß zugehört haben, geschweige denn " radikalisiert " wurden. Das Parteilehr hat selbst bei der Stasi die Meisten eher gelangweilt und "belästigt" . Das Übel ist, dass das in der Regel Land auf Land ab so war weißt Du auch ganz genau, fühlst Dich aber trotzdem genötigt solchen Zinnober von völlig Nichtwissenden zu den damaligen Umständen auch noch zu zustimmen.
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Mauertote

Beitragvon Grenzwolf62 » 22. Juli 2018, 12:05

Die theoretische politische Durchschulung lag eher in dem Zeitraum des halben Jahres der Ausbildung, an der Grenze dann direkt war da gar nicht mehr ausreichend Zeit dafür, da wurden eher dienstliche Abläufe behandelt und die besagten, heiliges Pionierehrenwort, das eine Festnahme ohne Schusswaffeneinsatz unbedingt vorzuziehen ist.
Es war nun mal so, ich kann es doch auch nicht ändern.
Eine sinnlose Rumballerei an der Grenze war von den Chefs nicht gewollt weil das Wasser auf die Mühlen des, ich nenne es mal Gegners gewesen wäre.
Zuletzt geändert von Grenzwolf62 am 22. Juli 2018, 12:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mauertote

Beitragvon Volker Zottmann » 22. Juli 2018, 12:09

karnak hat geschrieben:[grin] Du wirst schon was erzählen von eingehämmert bekommen. Manchmal könnte man wirklich meinen Du hast 40 Jahre auf den Mond gelebt. Als ob Leute die nur sehr bedingt freiwillig an diesen eher drögen Veranstaltungen teilgenommen haben überhaupt groß zugehört haben, geschweige denn " radikalisiert " wurden. Das Parteilehr hat selbst bei der Stasi die Meisten eher gelangweilt und "belästigt" . Das Übel ist, dass das in der Regel Land auf Land ab so war weißt Du auch ganz genau, fühlst Dich aber trotzdem genötigt solchen Zinnober von völlig Nichtwissenden zu den damaligen Umständen auch noch zu zustimmen.


Ich schreibe von selbst Erlebtem und im Fall Runge von Erarbeitetem. War eine ganze Zeit mit Rafimo, der Originalstasiakten dabei hatte, unterwegs...

Wenn beim Polit von (wie bei uns) 60 Leuten 50 weghörten, haben zumindest 10 das Palaver gegen den "Klassenfeind" noch vernommen. Und von denen da reichte ein Einzelner, der die Parolen glaubte. Einer von allen 60!
Der Eine konnte aber einem Flüchtling sehr wohl zum Verhängnis werden.
Mein Schulfreund hat auch den Politquatsch geglaubt und im entscheidenden Moment draufgehalten. Die Tote war aber zum Glück nur eine rumstreunende Kuh.
Du mein guter Karnak, wirst mit Deinen verächtlichen Tiraden mein Bild der DDR nicht verbessern können. Du kommst mir immer unbelehrbarer vor.

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Re: Mauertote

Beitragvon Grenzwolf62 » 22. Juli 2018, 12:21

Was auch viele partout nicht glauben wollen ist, dass die Feuerführung in Richtung BRD strengstens untersagt war, dass wurde dir wirklich eingebläut.
Also falls der Flüchtende sich vor dir Richtung Zaun bewegte, musstest du die Finger von der AK lassen und deine Beine zum Einsatz bringen.
Wir waren trotz Jugend schon gut ausgebildet für die Aufgabe, woran es haperte war eine taugliche Bewaffnung um damit jemanden notfalls zu stoppen ohne ihn zu töten, ein automatisches Gewehr wirft bei falscher Bedienung viel Geschosse aus, auch deshalb sind viele getötet worden ohne Absicht.
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Re: Mauertote

Beitragvon karnak » 22. Juli 2018, 12:36

Volker Zottmann hat geschrieben: Du kommst mir immer unbelehrbarer vor.

Gruß Volker

Nee, ich hab nur immer weniger Lust auf diese Verbreitung von vorsätzlich unseriösen Propagandamist. Und das hat nicht das Geringste mit einer Verharmlosung der in Teilen üblen Umstände in einer Diktatur zu tun, dass pflegt man ja immer gerne anzudichten um bei dem eigenen Zeugs den erkennbaren Schwachsinn zu kaschieren und den um Nüchternheit bemühten Bewerter als "radikalisierten" Fanatiker hinzustellen.
Und dann noch dieser Rafimo. [angst]
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Re: Mauertote

Beitragvon Dr. 213 » 22. Juli 2018, 14:00

Grenzwolf62 hat geschrieben:Was auch viele partout nicht glauben wollen ist, dass die Feuerführung in Richtung BRD strengstens untersagt war, dass wurde dir wirklich eingebläut.
Also falls der Flüchtende sich vor dir Richtung Zaun bewegte, musstest du die Finger von der AK lassen und deine Beine zum Einsatz bringen.
Wir waren trotz Jugend schon gut ausgebildet für die Aufgabe, woran es haperte war eine taugliche Bewaffnung um damit jemanden notfalls zu stoppen ohne ihn zu töten, ein automatisches Gewehr wirft bei falscher Bedienung viel Geschosse aus, auch deshalb sind viele getötet worden ohne Absicht.


Allerhöchster Kneifzangenalarm würd'sch mal sagen.
Das ist die antrainierte Version, vom Grenzsoldat verinnerlicht, geglaubt und durch sein Handeln so auch nach Außen so vertreten.
Die wollten alle ihren "Kampfauftrag" bestmöglich erfüllen. Alles andere würde ja auch keinen Sinn machen.

Wenn man "gut ausgebildeten" aber trotzdem frisch Angelernten eine AK für die Durführung von quasi Polizeiaufgaben in die Hand drückt,
so ist das mit der "Absicht" für das Endergebnis reichlich egal. Das Killen ist dann schon von vornherein für die Schützen billigend mit eingebaut.
In Ostberlin wußte jeder halbwegs aufgeweckte Bewohner einen treffenden Spitznamen für die Schützenschnur an der Uniform.
Das diese Auszeichnung als Killerkordel fehlgedeutet wurde ist unschön, aber so ganz abwegig war der Gedanke ja nun auch nicht.

Und das mit dem "wir dürfen nicht, wenn Geschosse im Westen (Feindwärts!!!) einschlagen könnten, hatte doch nur Empfehlungscharakter.
Gibt genug Beispiel, wo diese Vorschrift mißachtet wurde und die Schützen von Ostseite auch nicht belangt wurden. Bsp. Gartenschläger.
Nein, die haben trotzdem die Armbanduhr, den Sonderurlaub und die lächerlich wenigen Karl- Marx- Scheinchen fürs Schießen erhalten.

„Zögern Sie nicht mit der Anwendung der Schusswaffe, auch dann nicht, wenn die Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen…“
So waren die Orders, die von Oben ausgegeben wurden.
Dieser Schießbefehl, nichts anderes steckt dahinter, stammt zwar aus Stasiinternen Kreisen und war für die Überwacher der Wächter gedacht,
spiegelte den Geist der SED- Führung wieder. Die "normale" Grenztruppe wird auch eher zum Schießen erzogen worden sein.
Sonst hätte man ja diese halbfertigen Erwachsenen schlecht dazu bewegen können, bei Flüchtenden den Finger krumm zu machen.

Ein schlechtes Gewissen hatte die Führung ja auch wie die verschärfte Überwachung nach so einem Vorfall beweist.
IM's und Postkontrolle in der betroffenen Einheit, Versetzungen und Schweigebefehle für die Schützen.

Diese ganzen widerlichen Stasiberichte wo stolz und süffisant "herausgearbeitet" wurde, wie schön und schnell man die Abdeckung mittels Planen
und Fahrzeugen hingekriegt hat oder wenn es im Westen überhaupt keinerlei Zeugen gegeben hat.

Ich sehe es so, gerade wir Außenstehende, die nicht an diesem "Kanten" im Dreck gelegen haben, können den ganzen Wahnsinn dahinter
besonders deutlich sehen. Vielleicht ist auch der historisch bedingte Nichtempfang von Rotlicht dazu besonders förderlich.

Herzlichst
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Sie lügen, sie lügen und wir müssen uns barmherzig zeigen, denen gegenüber, die lügen. (Colonel Kurtz)
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Re: Mauertote

Beitragvon Grenzwolf62 » 22. Juli 2018, 14:10

Au, jetzt hast du es mir aber gegeben, ich erfülle sogar noch einen alten Kampfauftrag.
Wenn es so rüber kommt, dann soll es so sein.
Trotzdem hält mich das nicht davon ab zu versuchen zu schildern wie es wirklich war.
Aneckgarantie natürlich inklusive.
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Re: Mauertote

Beitragvon Dr. 213 » 22. Juli 2018, 14:34

Ach geschenkt !
Ist doch nur eine Rückschau vom sommerlich gedeckten Kaffeetisch aus.
Auch Grenzer von damals können sich weiter entwickelt haben und sind im Neuland gut angekommen.
Ist ja schonmal gut, daß hier im Forum von Zeitzeugen darüber geschrieben wird.

Die Aussage "uns fehlten die geeigneten Waffen" finde ich bedenklich. Jedenfalls dann wenn man sich solche Waffen gewünscht hätte.
Wenn damit präziser treffende Scope- Waffen gemeint sind, macht es die Sache nicht weniger schlimm.
Unbewaffneten Flüchtlingen, von denen keine Gefahr ausgeht, hinterher zu schießen wäre dann immer noch verwerflich.

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Re: Mauertote

Beitragvon Grenzwolf62 » 22. Juli 2018, 15:40

Dr. 213 hat geschrieben:Ach geschenkt !
Ist doch nur eine Rückschau vom sommerlich gedeckten Kaffeetisch aus.
Auch Grenzer von damals können sich weiter entwickelt haben und sind im Neuland gut angekommen.
Ist ja schonmal gut, daß hier im Forum von Zeitzeugen darüber geschrieben wird.

Die Aussage "uns fehlten die geeigneten Waffen" finde ich bedenklich. Jedenfalls dann wenn man sich solche Waffen gewünscht hätte.
Wenn damit präziser treffende Scope- Waffen gemeint sind, macht es die Sache nicht weniger schlimm.
Unbewaffneten Flüchtlingen, von denen keine Gefahr ausgeht, hinterher zu schießen wäre dann immer noch verwerflich.

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Dr. 213


Das mit den Waffen, die damaligen Gegebenheiten waren halt, leider, wie sie waren, der kalte Krieg, die Blöcke.
Wir haben uns damals keine besseren Waffen gewünscht, sondern das ja keiner kommen möge und man Schuld auf sich laden muss.
In der theoretischen Nachschau allerdings, ich weiß, sonderbare Umschreibung angesichts der Opfer aber eine bessere Formulierung fällt mir gerade nicht ein, hätte eine andere Bewaffnung manchen Tod verhindert.
Das meinte ich.
Unbestreitbar besser wäre natürlich gewesen wenn Menschen gar nicht auf Menschen geschossen hätten.
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Re: Mauertote

Beitragvon Ari@D187 » 22. Juli 2018, 16:02

Grenzwolf62 hat geschrieben:[...]Unbestreitbar besser wäre natürlich gewesen wenn Menschen gar nicht auf Menschen geschossen hätten.

Leider teilten die "Befreier" das Land auf und installierten einen "eisernen Vorhang".

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Re: Mauertote

Beitragvon Spartacus » 22. Juli 2018, 16:29

In der theoretischen Nachschau allerdings, ich weiß, sonderbare Umschreibung angesichts der Opfer aber eine bessere Formulierung fällt mir gerade nicht ein, hätte eine andere Bewaffnung manchen Tod verhindert.


Richtig, statt einer Garbe aus der AK 47 hätte ein präziser Schuß aus einer Dragunow, den Flüchtig nur verwundet, statt getötet.

Das wird man " da oben" wohl auch gewußt haben, hat es aber - aus welchen Gründen auch immer - nicht umgesetzt. [shocked]

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Re: Mauertote

Beitragvon Grenzwolf62 » 22. Juli 2018, 16:41

Druganow wäre gar nicht gegangen, wegen der Außenwirkung optisch, eine auf Halbautomat modifizierte AK wohl eher.
Das dumme war halt das wir auch noch normale Infanteristen waren, da wäre das auch nicht gegangen.
Tja, hätte, so war es halt wie es war.
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