Wie frei war die Jugend in der DDR?

Wie waren die politischen Systeme der beiden deutschen Staaten zur Zeit des Kalten Krieges? Wo waren die Unterschiede? Gab es Gemeinsamkeiten?
Wie wurde die Politik auf beiden Seiten vermittelt?

Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon karnak » 14. Juli 2018, 05:26

Volker Zottmann hat geschrieben:Vielleicht liegt es an meinem Geburtsjahr 1951?
Jugendtouristreisen wurden mir nie angeboten oder gewährt. Mit dem FDGB mal im Interhotel Bastei In Dresden absteigen, wurde wenigen ermöglicht, mir aber trotz Anträgen nie. Dort war ich 1974 trotzdem, mit meiner Frau zu damals vergleichsweise horrenden Preisen. Da saßen dann an den Abendtischen Gewerkschafts-Verlesene, die vollverpflegt für eine Woche pro Person um die 110 Mark bezahlten.... und dann wir zu zweit, die für 7 Tage mit Frühstück gut 1000.-Mark benötigten. Genaue Zahlen habe ich nicht mehr im Kopf, doch hat es ohne Vollversorgung schon das fünffache gekostet.

1970, alleinreisend mit "DER"-Reisebüro mit wildfremder Person im Doppelzimmer nach Moskau, vollverpflegt und "Kulturprogramm" kosteten mich 6 Tage inclusive Flug 399.-Mark. Das war ein Preis wie im Westen, mit zwei Neunen am Ende... Daher merkte ich mir das. Neben vollverpflegt, waren wir auch vollüberwacht weit ab vom Zentrum in Ostankino. Das Geld war dort mehr als knapp. Sicher habe ich mich derzeit ob der Reise, mit meinen ersten Flügen "frei" gefühlt, so kurz vorm Einzug zur Fahne.
Genaugenommen war aber jeder Schritt nach Protokoll vorgegeben. Aus heutiger Sicht waren es die erbärmlichsten Reisen, die ich je erlebte.

Freiheit, wirkliche Freiheit, habe ich als Jugendlicher nie empfunden, wusste durch meine familären Gegebenheiten immer, dass ich eingesperrt war. Und ich denke, es ging vielen Jugendlichen so. Zumindest all denen mit Westverwandtschaft und dem Wissen, deren Möglichkeiten als Jugenliche nie erfahren zu können. Da konnte auch der die Massen verblödende Oktoberklub mit seinen Texten nie drüberhinweg helfen.

Gruß Volker

Nun tu aber aber bitte nicht so als ob man nur vom Oktoberclub und ähnlichem mit Kunst ubd Kultur Bespaßt wurde, nichts anderes zugelassen wurde [flash] Was die Reiserei angeht, da will ich Dir recht geben, mich hat das auch immer ange... neben irgendwelchen Westler der letzte Dödel zu sein, habe mir das nicht angetan und darauf verzichtet.
Und ich will Dir auch recht geben, so konnte das auf ewig nicht weitergehen, es musste irgendwann knallen, Die Sorge hatte ich auch schon in der DDR mehr und mehr. Eine Lösung hatte ich allerdings auch nicht ohne das es die Aufgabe des Landes bedeutet hätte und das wollte ich nun auch wieder nicht, also hat man einfach weiter gemacht, auf ein Wunder hoffend oder das es da oben jemanden gibt der die große Lösung in der Tasche hat. Was sollte man machen als jemand der das Land als sein Vaterland empfand und es nicht aufgeben oder verraten wollte? In der Überzeugung steckt man natürlich in einem gewissen Dilemma, jemand der alles prinzipiell ablehnt kann es da schon einfacher haben.
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon karnak » 14. Juli 2018, 05:55

Und um noch mal auf den Oktoberclub zurückzukommen, ich gehe einfach mal davon aus, dass Du von dem fast so wenig Ahnung hast wie ein Wosch. Da ist sie eben wieder, die alles bestimmende Prämisse, es muss einfach alles irgendwie sch.. gewesen sein. Sehr viel mehr als "Sag mir wo Du stehst" oder "Wir sind überall ", irgenwann zum Stasi Song umgedeutet [flash] ,wirst Du nicht kennen . Aus diesem Verein sind Leute wie Kurt Demmler, Barbara Thalheim, Jürgen Walther, Gina Pietsch, Tamara Danz,Bettina Wegener Gerulf Pannach und Reinhold Andert hervorgegangen, künstlerisch kann der Verein also so schlecht nicht gewesen sein. Nur davon habt Ihr einfach keine Ahnung, Hauptsache irgendwas labern. [zunge]
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon augenzeuge » 14. Juli 2018, 07:56

 Musst vielleicht mal das unterschiedliche in der Zeit und Alter zwischen uns sehen, würde Dir bestimmt helfen! 

Mach du das zuerst bei dir. Dann würdest du dir einige sinnlose Behauptungen sparen. Zu meiner Zeit war man über Kennzeichen D u. a. über die Grenze relativ gut informiert.
Die Jugendlichen meines Jahrganges waren eh anders, sie waren es auch, welche letztlich das System kippten. Aber das weißt du ja. Ich würde behaupten, 1989 waren die 25 jährigen überwiegend gut politisch informiert.
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon wandersmann » 10. August 2018, 14:32

Also , dieser Oktoberclub, da haben wir uns immer vor Begeisterung auf die Schenkel gekloppt . Selten so einen Schwachsinn gehört ,wie von diesen Verein . [sick]
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon AkkuGK1 » 10. August 2018, 14:51

Okoberwas? Ichhaumichwech. Wenn ich mir vorstelle, midde Kumpels: eh Alder, hast du gestern auf DDR 2 Oktoberclub geschaut? - Was? War da der Ilja Richter zu sehen? Nee? Dann nicht. Muhaha, da ging es um KISS, ACDC, Led Zeppelin, QUEEN, und alle anderen WEST Gruppen, aber NIE um Karat, Buhhdies oder wie die alle aus der Konsumliga hießen! Die Ostband Silly war eine Ausnahme.
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon karnak » 10. August 2018, 15:03

Hast einfach Null Ahnung von der Ostrock Szene und auf welchem Niveau die sich bewegte.
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon zonenhasser » 10. August 2018, 15:17

karnak hat geschrieben:. Was sollte man machen als jemand der das Land als sein Vaterland empfand und es nicht aufgeben oder verraten wollte?

Das Land war immer Deutschland, der Staat die DDR.
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon karnak » 10. August 2018, 15:21

Das Land Deutschland gibt es seit 1945 nicht mehr, das Land dass Du meinst heißt Bundesrepublik Deutschland, amtliche und offizielle Abkürzung BRD. [hallo]
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon zonenhasser » 10. August 2018, 15:48

karnak hat geschrieben:Das Land Deutschland gibt es seit 1945 nicht mehr, das Land dass Du meinst heißt Bundesrepublik Deutschland, amtliche und offizielle Abkürzung BRD. [hallo]


Ich habe die unnatürliche Teilung Deutschlands innerlich nie akzeptiert. Du, @karnak hast hier sicher kräftig mitgesungen: https://www.youtube.com/watch?v=Xct1td9wLS4
Ich habe zwar nicht an eine Wiedervereinigung zu meinen Lebzeiten geglaubt, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass die Russen die DDR jemals loslassen würden. Ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass die UdSSR mit ihren unermässlichen Bodenschätzen jemals pleite gehen könnte. Aber die Witze gab es:

Kommt ein Mann zur Sparkasse und will 1000 M/DDR einzahlen.
"Was ist mit meinem Geld, wenn die Sparkasse pleite geht"
"Dann haftet der Staat."
"Und wenn der pleite geht?"
"Dann haftet der große Bruder."
"Und wenn der pleite geht?"
"Das müsste es Ihnen dann schon 1000 Mark wert sein!"

BRD wird für die Bundesrepublik Deutschland als eine nicht offizielle Abkürzung verwendet
https://de.wikipedia.org/wiki/BRD
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon AkkuGK1 » 10. August 2018, 16:22

karnak hat geschrieben:Hast einfach Null Ahnung von der Ostrock Szene und auf welchem Niveau die sich bewegte.



haha der war gut. Niveau... Ostrock [laugh] woher willst du denn das wissen, durftest doch gar kein Westradio/Fernsehen empfangen! Unwürdiger [laugh] DU hast von der internationalen Rock-Szene absolut keinen blassen Schimmer. Mitte der 80er kam doch die Führung auf den Gedanken international angehauchte Rockkonzerte zu zulassen. Aus Mangel an Westfernsehen bei der "Truppe" schaute man sich das notgedrungen an, ich kann mich noch an den Auftritt von Latin Quarter erinnern, die spielten die Zonenbands an die Wand - der Niveau Unterschied war frappierend. Also vergiss es. Ostrock... neee der Karnak... U MADE MY DAY!
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon Nostalgiker » 10. August 2018, 16:57

Damals in den 80ern fand man wohl jede abgehalfterte Westband super nur weil sie im Ostfernsehen auftrat. Da schaute man auch mal zur not 'Rund' oder eine andere musikalische Unterhaltungssendung des DDR Fernsehens .....

In der Sendung "Disco" traten nie und nimmer solche Bands wie KISS, ACDC, Led Zeppelin, QUEEN auf. Diese Sendung bediente den Geschmack an Disco Musik, Glam Rock, seichter Pop Musik und deutschem Schlager.
Sendung wurde 1982 eingestellt.
Led Zep schaffte es 1969 immerhin in den 'Beat Club'.


Die "unnatürliche Teilung" Deutschlands war von den vier Siegermächten des WK II so gewollt und die 3 Westmächte teilten Deutschland indem sie auf dem Gebiet ihrer Besatzungszonen die Bundesrepublik installierten.
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon AkkuGK1 » 10. August 2018, 18:34

also Latin Quater als abgehalfterte Westband zu bezeichnen ist doch ziemlich dreist.
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon augenzeuge » 10. August 2018, 18:36

karnak hat geschrieben:Das Land Deutschland gibt es seit 1945 nicht mehr, das Land dass Du meinst heißt Bundesrepublik Deutschland, amtliche und offizielle Abkürzung BRD. [hallo]

Falsch, Deutschland als Begriff gibt es erst ab 1945. [grins]
Und seit 1990 natürlich richtig.
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon karnak » 11. August 2018, 08:26

AkkuGK1 hat geschrieben:, ich kann mich noch an den Auftritt von Latin Quarter erinnern, die spielten die Zonenbands an die Wand - der Niveau Unterschied war frappierend.

[grin] Na sicher doch.
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon karnak » 11. August 2018, 08:42

AkkuGK1 hat geschrieben:also Latin Quater als abgehalfterte Westband zu bezeichnen ist doch ziemlich dreist.

Nu mach Dich mal nicht so wichtig mit einer Popband die kaum jemand kennt, ihr Anspruch hinsichtlich der Texte war sicher hoch, der Erfolg allerdings eher mäßig und damit auch der Bekanntheitsgrad.
Und Dein Wahn, anerzogen oder angeboren, alles aus dem Osten Scheiße zu finden ändert nichts an der Tatsache, dass sich dort ganz hervorragende Musiker etablieren konnten die durchaus mit internationalen Niveau mithalten konnten, unter anderem weil ihnen eine sehr gute künstlerische Ausbildung zu teil wurde. Aber davon weißt Du eben nichts und hast es wahrscheinlich auch nicht konsumiert weil Du Dich eher an Iljia Richter und seinem " Licht aus, Spot an" orientiert hast. [flash] Bist schon so eine richtiger Vasallen Typ.
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon pentium » 11. August 2018, 09:21

augenzeuge hat geschrieben:Falsch, Deutschland als Begriff gibt es erst ab 1945.
Und seit 1990 natürlich richtig.
AZ


So, so den Begriff Deutschland gibt es erst ab 1945....

Der Begriff deutsch leitet sich vom althochdeutschen diutisc (westfränkischen *Þeodisk) ab, was ursprünglich „zum Volk gehörig“ bedeutete (germanisch Þeudā, althochdeutsch diot[a], Volk). Mit diesem Wort wurde vor allem die Volkssprache aller Sprecher eines germanischen Idioms in Abgrenzung zum Welschen der romanischen Nachbarvölker, dem Französischen oder Italienischen und auch in Gegensatz zum Latein der christlichen Priester im eigenen Gebiet der germanischen Völker bezeichnet.

Zum ersten Mal erwähnt wurde die deutsche Sprache als Volks-Sprache in einem Brief des päpstlichen Nuntius Gregor von Ostia an Papst Hadrian I. über eine Synode, die 786 in England stattgefunden hatte. Wigbod, ein Kaplan Karls des Großen teilte, ebenfalls 786, dem Papst mit, dass in einer Synode unter König Offa von Mercien die Konzilsbeschlüsse tam latine quam theodisce („auf Latein wie auch in der Volkssprache“) mitgeteilt wurden, „damit alle es verstehen könnten“ (quo omnes intellegere potuissent).[3][4] In seiner (althoch-)deutschen Form diutsch bzw. tiutsch lässt es sich zuerst in den Schriften Notkers des Deutschen belegen. Eine weitere frühe Fundstelle ist das Annolied, vermutlich aus der Feder eines Siegburger Mönchs aus dem 11. Jahrhundert, wo von Diutischemi lande, Diutsche lant, Diutischimo lante (deutschem Lande) sowie Diutischin sprecchin (Deutsch sprechen) und Diutschi man (Deutschen, erstmals als Sammelbegriff für die Stämme der Sachsen, Franken und Baiern) die Rede ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch_(Etymologie)

Im Zuge des Renaissance-Humanismus im 15. Jahrhundert begann sich innerhalb einiger Eliten ein Zugehörigkeitsgefühl zu den jeweiligen Vaterländern oder nationes zu entwickeln, sodass die Territorialherren des Reiches gegen Ende des 15. Jahrhunderts dieses üblicherweise als „Teutschland“ bezeichneten, das als Sprach- und Ehrgemeinschaft zum Hauptbezugspunkt ihres politischen Handelns wurde (statt wie bisher die Herzogtümer).

...
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(Yoda)

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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon AkkuGK1 » 11. August 2018, 11:00

karnak hat geschrieben:
AkkuGK1 hat geschrieben:also Latin Quater als abgehalfterte Westband zu bezeichnen ist doch ziemlich dreist.

Nu mach Dich mal nicht so wichtig mit einer Popband die kaum jemand kennt, ihr Anspruch hinsichtlich der Texte war sicher hoch, der Erfolg allerdings eher mäßig und damit auch der Bekanntheitsgrad.
Und Dein Wahn, anerzogen oder angeboren, alles aus dem Osten Scheiße zu finden ändert nichts an der Tatsache, dass sich dort ganz hervorragende Musiker etablieren konnten die durchaus mit internationalen Niveau mithalten konnten, unter anderem weil ihnen eine sehr gute künstlerische Ausbildung zu teil wurde. Aber davon weißt Du eben nichts und hast es wahrscheinlich auch nicht konsumiert weil Du Dich eher an Iljia Richter und seinem " Licht aus, Spot an" orientiert hast. [flash] Bist schon so eine richtiger Vasallen Typ.


Nu passe mal uff Karnak, ein BB King hat mehr Musike im kleenen Zeh, als Maschine Brrr im janzen Körper. Deine Musikausbildung kannste dir auch inne Haare schmieren, eine Inka Bause hatte ja auch ne super Ausbildung, da war Daddy in der Musikprofessur, aber an eine Janis Joplin kam se auch nicht heran, das kleene Schlagerschnittchen. Es geht um Talent, um Feuer und Esprit, das geht doch den deutschen Bands oft sowieso ab. Technisch durchaus perfekt, aber null Leidenschaft.
Klar waren Latin Quarter nicht die Beatles oder Stones, aber selbst die haben schon gereicht um deine kulturell ausgebildeten HO Bands an die Wand zu spielen.

kennst dich als Stasimann aber gut mit dem Westfernsehen aus...

das mit dem Ilja war auch nur als Metapher, aber klar, da ziehste dich wieder hoch.

Bezeichnend finde ich, das DU wieder persönlich werden musst. Du warst doch Vasall der SED, ha, nicht nur das! Schild und Schwert. Klar das dich das anstinkt, das deine Vergangenheit eben Scheiße war, Du einem Scheißeregime gedient hast...
Erzähl doch mal was nicht Scheiße war in der DDR? Der grüne Pfeil, das Sandmännchen, die Olsenbande Synchro… ärztliche Versorgung? War nicht so dolle, Kinderbetreuung, ja um aus den kleinen Scheissern sozialistische Persönlichkeiten zu formen, hat nur nicht so geklappt, habt eben das nicht so durchgezogen wie Familie Kim... was bleibt ahh, wenn du in den 80ern Titten im TV sehen wolltest, mach DDR2 an... da lief doch mal "erotisches nur Nacht", ach verdammt, war ja eine französische Produktion... Du faselst immer, das du mit der DDR abgeschlossen hast, nee, haste nicht. Bist immer im Beißreflexmodus.

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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon Nostalgiker » 11. August 2018, 12:05

Na AkkuGK1, ist dir jetzt wohler nachdem du dich so richtig ausgekotzt hast?
In deiner Tirade fehlt eigentlich nur noch das du 40 Jahre lang betrogen und um deine Jugend gebracht wurdest.

Du kannst natürlich die Agit-Prop Band Latin Quarter dufte finden aber dann verkneif dir das ablästern über den Oktoberclub, beide nahmen sich in ihrer politischen Haltung nicht viel.

Wie alt warst du 1989/90? Anfang 20?
---------------------------------------------------

Musik ist nicht nur ein Problem des persönlichen Geschmacks sondern es ist wohl auch die Zeitspanne wichtig in der die Person in musikalischer Hinsicht sozialisiert wurde.
Mir ist durchaus bekannt das bei den Jugendlichen welche in den 80ger Jahren mit Musik konfrontiert wurden, also die ab 13, 14 Jahre, damalige Ostbands nicht allzu prickelnd fanden. Kann ich sogar nachvollziehen denn ich fand die damalige Ostmusik in der Zeit auch sehr öde.
Allerdings konnte ich auch recht wenig mit NDW, New/Dark Wave, Punk, Gothic usw. anfangen.
Um so mehr war ich vor einiger Zeit das Westberliner völlig auf Berluc abgefahren sind und deren Platten auch Heute noch gerne hören.

Die Ausnahmesängerin Janis Joplin mit Inka Bause zu vergleichen ist eine ziemliche Unverschämtheit gegenüber Janis. Beide Sängerinnen kommen aus völlig unterschiedlichen musikalischen Stilen.
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon AkkuGK1 » 11. August 2018, 12:43

natürlich wurde ich nicht 40 Jahre betrogen, nur 24. Mit NDW - naja da gab es schon ein paar Perlen, der goldene Reiter zB., Punk? Ramones, the Clash - geile Mucke. Mit Modern Talking & Co konnte ich allerdings nie etwas anfangen. So wie heute mit Teckno oder Rap. Und natürlich gab es auch in der DDR Musik Szene richtig gute Sachen, zB City, aber auch viele, die nicht so publik gemacht wurden, oder gar verboten.

Ich hatte das Glück in einem Plattenring involviert gewesen zu sein ;) da kam man eben auch an Westplatten, die nicht so populär waren, wie zB. Best of Motown - auf weißem! Vinyl... Habe heute noch eine jede Menge Platten im Schrank stehen.

Fakt ist doch eines, die innovative Kraft in der Musik kam nicht aus dem Ostblock. Die kam aus dem Westen.



PS. Die Grammatik ist so gewollt.
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon Danny_1000 » 11. August 2018, 14:34

AkkuGK1 hat geschrieben:......Fakt ist doch eines, die innovative Kraft in der Musik kam nicht aus dem Ostblock. Die kam aus dem Westen......


Nun sollte man in die Unterhaltungsmusik nicht etwas hinein interpretieren, was sie gar nicht zu leisten vermag. In erster Linie soll populäre Musik die Menschen unterhalten. Nicht mehr und nicht weniger. Die Welt verändern kann sie nicht. Die von dir beschriebene innovative Kraft hat sie also gar nicht.

Ob die sogenannte “Westmusik” in Summe qualitativ wirklich besser war, da bin ich mir heute nicht mehr so sicher, zumindest was den deutschsprachigen Raum betrifft.

Ostkünstler hatten es auf jeden Fall aufgrund der Zensur weitaus schwerer, anspruchsvolle Songs mit guten Texten unter die Leute zu bringen. Und da waren sie eindeutig innovativer als viele ihrer Westkollegen.
Und wenn ich mir heute so manchen englischen Text von damals von mir als Ohrwurm eingestuften Song anschaue, fasse ich mich einfach nur an den Kopf.

Danny

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dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon karnak » 11. August 2018, 15:04

AkkuGK1 hat geschrieben:
Nu passe mal uff Karnak, ein BB King hat mehr Musike im kleenen Zeh, als Maschine Brrr im janzen Körper. Deine Musikausbildung kannste dir auch inne Haare schmieren, eine Inka Bause hatte ja auch ne super Ausbildung, da war Daddy in der Musikprofessur, aber an eine Janis Joplin kam se auch nicht heran, das kleene Schlagerschnittchen. Es geht um Talent, um Feuer und Esprit, das geht doch den deutschen Bands oft sowieso ab. Technisch durchaus perfekt, aber null Leidenschaft.
Klar waren Latin Quarter nicht die Beatles oder Stones, aber selbst die haben schon gereicht um deine kulturell ausgebildeten HO Bands an die Wand zu spielen.

kennst dich als Stasimann aber gut mit dem Westfernsehen aus...

das mit dem Ilja war auch nur als Metapher, aber klar, da ziehste dich wieder hoch.

Bezeichnend finde ich, das DU wieder persönlich werden musst. Du warst doch Vasall der SED, ha, nicht nur das! Schild und Schwert. Klar das dich das anstinkt, das deine Vergangenheit eben Scheiße war, Du einem Scheißeregime gedient hast...
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Sprich doch zum Zählrohr.

[flash]
Es ist nicht zu ändern, Du gehörst für mich auch zu diesen merkwürdigen Menschen von denen ich mich frage in welcher DDR sie überhaupt gelebt haben und was sie eigentlich umgetrieben hat, für mich zählt ihr einfach zu dieser Sorte Griesgrame die sehr wahrscheinlich nirgendwo was auf die Kette bekommen hätten und da man sich schlecht selber hassen kann muß irgendwas oder irgendwer anderer her der Schuld hat, dass man sich nicht in " Selbstfindung" begeben konnte, seit für mich einfach nur verbitterte Schwätzer. Und warum soll ich mich mit Westfernsehen nicht ausgekannt haben, dass wurde mir nie verwehrt, im Gegenteil, es wurde mir in meine Wohnungen zentral eingespeist, wie so ziemlich jeden DDR Bürger der in einer staatlichen Neubauwohnung wohnte, zumindest in meiner Zeit war das so.
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon Grenzwolf62 » 11. August 2018, 15:15

Ob nun jemanden mehr die Ost- oder Westmusik gefallen hat, ist doch irgendwie Geschmackssache.
Ich bin am WE gerne zu diversen Bluesmuggen getingelt und da war auch guter Oststoff dabei, der Kerth und der Bibl Hansi zum Beispiel, die Bombasto-Bands wie Stern Meißen und Karat lockten mich da weniger, die Phudys gleich mal gar nicht, aber wer drauf stand, warum nicht?
Gut war auch Reform mit Stefan Trepte, zumal die auch ganz normal zum Tanz aufspielten.
Zuletzt geändert von Grenzwolf62 am 11. August 2018, 15:18, insgesamt 1-mal geändert.
Sex und Golf können Spaß machen auch wenn man davon nicht viel Ahnung hat.
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon zonenhasser » 11. August 2018, 15:18

karnak hat geschrieben:Und warum soll ich mich mit Westfernsehen nicht ausgekannt haben, dass wurde mir nie verwehrt, im Gegenteil, es wurde mir in meine Wohnungen zentral eingespeist, wie so ziemlich jeden DDR Bürger der in einer staatlichen Neubauwohnung wohnte, zumindest in meiner Zeit war das so.


Es kam auf den Wohnort an. Musste ein großer Antennenaufwand betrieben werden, war eine finanzielle Beteiligung der Mieter nötig. 150%ige Genossen sagten, sie sähen kein Westfernsehen und beteiligten sich nicht - sahen es natürlich dennoch.
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon steffen52 » 11. August 2018, 15:19

Um mal auch meinen Dreier mit dazu zugeben. Zu DDR-Zeiten ( so um die 70 Jahre) haben meine Kumpels und ich auch immer nur Radio Luxemburg gehört. Auf Kurzwelle mit einer
saumäßigen Qualität. Wir standen mit den Sternradio neben den Strommast zwecks Empfang. Bei der Fahne(Armee) dann immer den Soldatensender. Damals wusste ja noch keiner das
er aus der DDR kam! Da wurde ja auch keine Gruppe aus der DDR gespielt. Nun mal auf die DDR-Gruppen zu kommen, es ist auch ein Unterschied gewesen wenn sie zum Tanz aufspielten und
was der DDR-Rundfunk von denen für Titel spielten! [denken] Da sah es schon ganz anders aus und auch hielten sie sich nicht so genau an die % (60zig zu 40zig) und viele spielten
die Westsongs recht gut nach.
Gruß steffen52
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon Grenzwolf62 » 11. August 2018, 15:21

Als wir die Kabelgräben in Eigenleistung geschachtet haben, schwitzten auch die 100%-Genossen an der Schaufel [wink]
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon zonenhasser » 11. August 2018, 15:23

AkkuGK1 hat geschrieben:Nu passe mal uff Karnak
...
Klar das dich das anstinkt, das deine Vergangenheit eben Scheiße war, Du einem Scheißeregime gedient hast...


Das glaube ich nicht. Ich kann mich erinnern, dass @karnak hier gepostet hat, ihm hat die Macht gefallen, die er damals hatte ("besser als Sex"). Und nach der Wende ging's ihm auch nicht schlecht.
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon AkkuGK1 » 11. August 2018, 15:24

nun nicht alle lebten in ner Karnickelbuchte genannt Platte. Und erwarteten mehr vom Leben als Ostseeurlaub (ok heute kostet der mehr als Türkei ;)) und Oktoberclub. Du willst es auch nicht verstehen, die Mehrzahl wollte nicht leben wie Du.

und natürlich habe ich nicht in der DDR wie Du gelebt. Du warst Mitglied der Nomen Klatura. Nix geworden :) woher willst du denn das wissen? Stand das in deinem Zählrohr [laugh]
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon AkkuGK1 » 11. August 2018, 15:27

zonenhasser hat geschrieben:
AkkuGK1 hat geschrieben:Nu passe mal uff Karnak
...
Klar das dich das anstinkt, das deine Vergangenheit eben Scheiße war, Du einem Scheißeregime gedient hast...


Das glaube ich nicht. Ich kann mich erinnern, dass @karnak hier gepostet hat, ihm hat die Macht gefallen, die er damals hatte ("besser als Sex"). Und nach der Wende ging's ihm auch nicht schlecht.


nu hat er aber keine Macht mehr, macht ja auch nix. Ja Wolfi, da geb ich dir Recht, ist auch immer Geschmacksache und Blues ist immer groovy.
Ich bin zu schön, als das man auf mich wütend sein könnte!*

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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon zonenhasser » 11. August 2018, 15:28

steffen52 hat geschrieben:Bei der Fahne(Armee) dann immer den Soldatensender. Damals wusste ja noch keiner das
er aus der DDR kam!


Ich wusste immer, dass der Deutsche Soldatensender 935 https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher ... sender_935 genauso wie sein Vorgänger, der Deutsche Freiheitssender 904 https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher ... sender_904, aus Burg sendeten.
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Re: Wie frei war die Jugend in der DDR?

Beitragvon steffen52 » 11. August 2018, 15:31

karnak hat geschrieben: Und warum soll ich mich mit Westfernsehen nicht ausgekannt haben, dass wurde mir nie verwehrt, im Gegenteil, es wurde mir in meine Wohnungen zentral eingespeist, wie so ziemlich jeden DDR Bürger der in einer staatlichen Neubauwohnung wohnte, zumindest in meiner Zeit war das so.

Na karnak , hast wohl etwas vergessen! Gab auch Zeiten in der DDR wo die Westantennen von den FDJlern von den Dächern geholt wurden. Was Du hier bringst mit zentral eingespeist,
das ist aber eine ganze Zeit später gewesen. Also verharmlose nicht alles und stelle die Verflossene so hin als hätte sie es aus Menschlichkeit für ihre Bürger gemacht.
Sie mussten es einfach tun, weil es eben Städte und Dörfer gab die brauchten nur eine Alustange aus dem Fenster halte und konnten Westfernsehen empfangen, das regte natürlich
die Gemüter in den Tälern der Ahnungslosen sehr auf, deshalb mussten sie wohl oder übel was tun!!!! [hallo]
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