SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Ari@D187 » 19. Oktober 2018, 18:04

Laut Politbarometer sackt die SPD von 17 auf nur noch 14 %.
Mal sehen, wie lange da noch ohne Personalmassnahmen zugesehen wird.

Ari
Alles wird gut!
Ari@D187
Deutsche Marine
Deutsche Marine
 
Beiträge: 3158
Registriert: 26. April 2010, 19:58

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Zicke » 21. Oktober 2018, 13:53

Absturz in den Umfragen
Oppermann ruft SPD zur Schärfung ihres linken Profils auf


Angesichts des Umfragetiefs der Sozialdemokraten ruft Bundestagsvizepräsident Oppermann seine Partei auf, mehr an die Menschen im Niedriglohnsektor zu denken. Die SPD müsse einen Mindestlohn von zwölf Euro pro Stunde fordern. Derzeit liegt der Mindestlohn bei 8,84 Euro.

Zudem forderte Oppermann gleiche Löhne in Ost wie West. „Wieso gibt es nach fast 30 Jahren deutscher Einheit immer noch ein Lohngefälle zwischen Ost- und Westdeutschland?“ Natürlich seien dafür die Tarifparteien zuständig. „Aber viele Menschen fühlen sich in ihrer Lebensleistung abgewertet. Wir müssen die Lohnlücke schließen“, so Oppermann.
https://www.welt.de/politik/deutschland ... s-auf.html?
z

Doch wenn ich all jene, die mir nicht in den Kram passen, deren Ansichten vielleicht irgendwie rechts sind, weiterhin Nazis nenne, dann ist das nicht nur faktisch falsch. Ich schmälere damit letztendlich auch das Andenken an die Opfer des NS-Regimes.

Lena Seiferlin, Autorin
Benutzeravatar
Zicke
 
Beiträge: 4257
Bilder: 1
Registriert: 2. November 2010, 19:03

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Interessierter » 21. Oktober 2018, 14:17

Zudem forderte Oppermann gleiche Löhne in Ost wie West. „Wieso gibt es nach fast 30 Jahren deutscher Einheit immer noch ein Lohngefälle zwischen Ost- und Westdeutschland?“


Warum fällt Oppermann das erst nach fast 30 Jahren auf? Das hätte er sich besser selbst fragen sollen... [flash]
Auch aus Steinen die einem in den Weg
gelegt werden,
kann man was schönes bauen
Benutzeravatar
Interessierter
 
Beiträge: 16733
Registriert: 27. Februar 2011, 13:40

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Grenzwolf62 » 21. Oktober 2018, 14:41

Wie lange ist die Truppe jetzt schon der Bierholer der Union, 9 Jahre?
Auf einmal wollen die ihr linkes Profil schärfen, lächerlich.
Die SPD könnte die erste Partei sein die sich radikal neu aufstellt, also alle rigoros weg die am Sinkflug beteiligt waren, ganz neues Personal aus der zweiten und dritten Reihe ran und dann geordneter Rückzug aus der Groko, Neuwahlen nächsten Herbst wären nicht schlecht, so können sich alle erst mal neu aufstellen, wenn sie wollen, und sich dann dem Wähler anbieten.
Sex und Golf können Spaß machen auch wenn man davon nicht viel Ahnung hat.
Benutzeravatar
Grenzwolf62
 
Beiträge: 2863
Registriert: 15. Februar 2015, 23:05
Wohnort: Chemnitz

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon pentium » 24. Oktober 2018, 11:54

Sawsan Chebli: Willy würde Rolex tragen
https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/ ... ultur-stil

Die Sozialdemokratin Sawsan Chebli hat sich 2014 mit einer Rolex-Uhr fotografieren lassen – kurz nachdem sie zur Vize-Sprecherin des Auswärtigen Amtes ernannt worden war. Nun haben Missgünstige das Foto gefunden und verbreiten im Internet allerlei Argumente, warum Chebli – als Sozialdemokratin und Frau, gerne aber auch als "Politversagerin" und "schariahörige Islamistenfreundin" – sich keinen mittleren vierstelligen Eurowert ans Handgelenk hängen sollte. Chebli verwies in einem wütenden Antwort-Tweet auf ihre Herkunft: "Wer von Euch Hatern hat mit 12 Geschwistern in 2 Zimmern gewohnt, auf dem Boden geschlafen&gegessen, am Wochenende Holz gehackt, weil Kohle zu teuer war? Wer musste Monate für Holzbuntstifte warten? Mir sagt keiner, was Armut ist." Mittlerweile hat sie ihren Facebook-Account deaktiviert.


Eine solche Debatte ist auch nur in Deutschland möglich. Ausnahme: Klaus Ernst und sein alter Porsche.

...
Immer zu zweit sie sind. Keiner mehr, keiner weniger. Ein Meister und ein Schüler.
(Yoda)

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 24032
Bilder: 107
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon zonenhasser » 24. Oktober 2018, 13:14

pentium hat geschrieben:Eine solche Debatte ist auch nur in Deutschland möglich. Ausnahme: Klaus Ernst und sein alter Porsche.
...

Bild
© Martin Schauerte

Richtig. Musste Frau Chebli nun mit ihrer Kindheit in ärmlichen Verhältnissen kontern?
Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
Bert Brecht
Benutzeravatar
zonenhasser
 
Beiträge: 781
Registriert: 19. Juli 2012, 23:25
Wohnort: Sachsen

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon pentium » 24. Oktober 2018, 14:48

Eine Rolex ist auch eine Top-Geldanlage, wenn Du sie pfleglich behandelst, verliert sie kaum an Wert oder steigert sich. Also für Qualität. Also etwas, dass man sich von Politikern wünscht. Ein qualitativ schlechter BER bringt uns auch nicht weiter.

Noch mehr Neiddebattenbeiträge?
Immer zu zweit sie sind. Keiner mehr, keiner weniger. Ein Meister und ein Schüler.
(Yoda)

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 24032
Bilder: 107
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Ari@D187 » 24. Oktober 2018, 16:49

Vielleicht hat sie die Uhr ja auch gebraucht gekauft. Zu ihr würde eine elegantere Uhr sicher besser passen.

Ari
Alles wird gut!
Ari@D187
Deutsche Marine
Deutsche Marine
 
Beiträge: 3158
Registriert: 26. April 2010, 19:58

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Spartacus » 24. Oktober 2018, 17:27

Hat sie wirklich so schmale Handgelenke?

Gut kann sein, oder es ist keine Rolex Oyster Lady Date, wobei hier die Betonung auf Lady liegt. Nun wie auch immer, eine Rolex ist immer
eine gute Geldanlage, von daher hat die gute Frau nichts falsch gemacht. Und das Aussehen so einer Uhr ist halt Geschmackssache, Ari.

Sparta
Nichts gelernt und dumm wie Brot, doch man leidet keine Not,
denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.
Benutzeravatar
Spartacus
 
Beiträge: 13381
Registriert: 28. März 2013, 19:01
Wohnort: Bayern

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Zicke » 30. Oktober 2018, 20:43

„Kühnert soll die Partei führen“
- SPD-Fraktionschef Horst Arnold fordert Nahles‘ Ablösung

https://www.merkur.de/politik/kuehnert- ... 12053.html

*Das was die Arbeiterpartei jetzt am dringendsten braucht, ist ein Kind, ohne Ausbildung, ohne Studium, das noch nie einer richtigen Arbeit nachgegangen ist*.
z

Doch wenn ich all jene, die mir nicht in den Kram passen, deren Ansichten vielleicht irgendwie rechts sind, weiterhin Nazis nenne, dann ist das nicht nur faktisch falsch. Ich schmälere damit letztendlich auch das Andenken an die Opfer des NS-Regimes.

Lena Seiferlin, Autorin
Benutzeravatar
Zicke
 
Beiträge: 4257
Bilder: 1
Registriert: 2. November 2010, 19:03

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Volker Zottmann » 30. Oktober 2018, 22:16

pentium hat geschrieben:Eine Rolex ist auch eine Top-Geldanlage, wenn Du sie pfleglich behandelst, verliert sie kaum an Wert oder steigert sich. Also für Qualität. Also etwas, dass man sich von Politikern wünscht. Ein qualitativ schlechter BER bringt uns auch nicht weiter.

Noch mehr Neiddebattenbeiträge?

Vor 3 Jahren etwa habe ich mir fast die gleiche Uhr gekauft, dem Aussehen nach zumindest. 29,99 € bei Aldi am Wühltisch und die läuft immer noch, wenn ich auch laufe. Sonst geht die nur. [laugh]

Gruß Volker
http://baupionier.zottmann.org/
http://Mein-DDR-Leben.de/

Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
(Volker Zottmann)
Benutzeravatar
Volker Zottmann
 
Beiträge: 14012
Registriert: 21. Mai 2012, 09:10

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Spartacus » 31. Oktober 2018, 18:23

Sah die ungefähr so aus, Volker?

Bild

Dann hast du Dir immerhin 29.970,01 Euro gespart. [flash]

Sparta
Nichts gelernt und dumm wie Brot, doch man leidet keine Not,
denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.
Benutzeravatar
Spartacus
 
Beiträge: 13381
Registriert: 28. März 2013, 19:01
Wohnort: Bayern

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Bahndamm 68 » 2. November 2018, 21:41

Warum-SPD-nicht-sterben-darf-Schlechte-Zeiten-Nahles-Schulz-Gabriel-Merkel-Zum-Lachen.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 1736
Bilder: 368
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Ari@D187 » 3. November 2018, 20:57

Andrea Nahles:
Wenn jemand meint, es besser zu können, soll er sich melden

-> Link

Klingt (immer noch) mehr nach einer Klassensprecherin (3. Klasse) als nach einer Parteivorsitzenden. [shocked]

Ari
Alles wird gut!
Ari@D187
Deutsche Marine
Deutsche Marine
 
Beiträge: 3158
Registriert: 26. April 2010, 19:58

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Grenzwolf62 » 3. November 2018, 21:03

5%-Nahles.
[super]
Ich denke mal da würden sich locker 50 Mann melden können.
Sex und Golf können Spaß machen auch wenn man davon nicht viel Ahnung hat.
Benutzeravatar
Grenzwolf62
 
Beiträge: 2863
Registriert: 15. Februar 2015, 23:05
Wohnort: Chemnitz

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Spartacus » 4. November 2018, 17:17

Ari@D187 hat geschrieben:Andrea Nahles:
Wenn jemand meint, es besser zu können, soll er sich melden

-> Link

Klingt (immer noch) mehr nach einer Klassensprecherin (3. Klasse) als nach einer Parteivorsitzenden. [shocked]

Ari


Oder doch mehr Sandkasten Niveau?

Wenn die SPD mal aus dem Bundestag fliegt, was macht die Nahles als Ungelernte dann eigentlich?

Um einen Facharbeiterabschluss hinzubekommen ist sie wohl schon zu alt, also wird es wohl Hartz IV werden. [flash]

Sparta
Nichts gelernt und dumm wie Brot, doch man leidet keine Not,
denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.
Benutzeravatar
Spartacus
 
Beiträge: 13381
Registriert: 28. März 2013, 19:01
Wohnort: Bayern

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Volker Zottmann » 4. November 2018, 17:26

Ganz so Sparta, ist es ja nun doch nicht.
Ich habe mal Wikipedia bemüht:
Nahles studierte 20 Semester neuere und ältere Germanistik sowie Politikwissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn. Ihre Magisterarbeit aus dem Jahr 1999 mit dem Titel Funktion von Katastrophen im Serien-Liebesroman reichte sie bei Jürgen Fohrmann ein.[6] Während ihres Studiums war sie Mitarbeiterin eines Bundestagsabgeordneten. Als Literaturwissenschaftlerin wurde sie 2004 Doktorandin am Germanistischen Seminar, der Arbeitstitel ihrer geplanten Doktorarbeit lautete Walter Scotts Einfluss auf die Entwicklung des historischen Romans in Deutschland. Mit ihrem Wiedereinzug in den Bundestag 2005 stellte Nahles die Arbeit an ihrer Promotion ein.

Wenn die SPD einpackt, kramt sie also ihre angefangene Doktorarbeit wieder aus. [laugh]

Gruß Volker
http://baupionier.zottmann.org/
http://Mein-DDR-Leben.de/

Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
(Volker Zottmann)
Benutzeravatar
Volker Zottmann
 
Beiträge: 14012
Registriert: 21. Mai 2012, 09:10

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon zonenhasser » 4. November 2018, 18:12

Volker Zottmann hat geschrieben:Nahles studierte 20 Semester
[bravo]
Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
Bert Brecht
Benutzeravatar
zonenhasser
 
Beiträge: 781
Registriert: 19. Juli 2012, 23:25
Wohnort: Sachsen

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon HPA » 4. November 2018, 20:59

Bei meiner Holden promovieren diejenigen ,welche es drauf haben, bereits während des Studiums. Gut , Regelstudienzeit 12 Semester...
Bild

"Wer seinen Kinderglauben sich bewahrt, in einer reinen, unbefleckten Brust - und gegen das Gelächter einer Welt zu leben wagt, - wie er als Kind geträumt - bis auf den letzten Tag: das ist ein Mann!"(Henning v. Tresckow)

Wenn du lange genug am Fluss sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines Feindes vorbeischwimmen. (Sun Tzu)
Benutzeravatar
HPA
 
Beiträge: 7855
Bilder: 9
Registriert: 3. Januar 2012, 08:45

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon zoll » 11. November 2018, 13:44

Ich war einmal von Andrea Nahles überzeugt. Ihren politischen Werdegang habe ich lange verfolgt. In der seriösen Presse wurde sie einmal als echte Sozialdemokratin bezeichnet.
Ich bin enttäuscht. [raus]
zoll
zoll
 
Beiträge: 336
Registriert: 14. März 2016, 14:55

Vorherige

Zurück zu Deutsche Innenpolitik

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Interessierter, Volker Zottmann und 0 Gäste