SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Volker Zottmann » 13. März 2018, 19:11

Interessierter hat geschrieben:
"Ich bin der Meinung, die SPD hat kein Programmdefizit, sie hat ein Umsetzungsdefizit", sagte Merkel. In so einem Fall sei die Beteiligung an der Regierung eigentlich die beste Bühne. "Sie muss zeigen, dass sie auch in der staatspolitischen Verantwortung ein sozialdemokratisches Profil schärfen kann."


So die Meinung des Politikwissenschaftlers Wolfgang Merkel.



Endlich kann ich mal schreiben: Merkel hat recht! [grins]

Gruß Volker
http://baupionier.zottmann.org/
http://Mein-DDR-Leben.de/

Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
(Volker Zottmann)
Benutzeravatar
Volker Zottmann
 
Beiträge: 12735
Registriert: 21. Mai 2012, 09:10

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Zicke » 7. April 2018, 08:52

Bild
z

“Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden”
"Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen. "

Altkanzler Helmut Schmidt
Benutzeravatar
Zicke
 
Beiträge: 3445
Bilder: 1
Registriert: 2. November 2010, 19:03

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Volker Zottmann » 7. April 2018, 09:02

Wehner hatte Weitsicht und Durchblick. 36 Jahre ist dieses Referat alt.
Zeigt mir nur einen in der SPD, der ihm das Wasser reichen könnte...

Gruß Volker
http://baupionier.zottmann.org/
http://Mein-DDR-Leben.de/

Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
(Volker Zottmann)
Benutzeravatar
Volker Zottmann
 
Beiträge: 12735
Registriert: 21. Mai 2012, 09:10

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Bahndamm 68 » 7. April 2018, 10:38

Wehner, als Brutalo in der SPD. Nicht jeder konnte mit seiner Art umgehen und als Freund kann ich ihm auch nicht bezeichnen.
Jedoch mit diesem Spruch zeigt er seinen Weitblick

Und was bringen die heutigen Möchtegernpolitiker?

Wehner und Strauss, sie kommen nicht wieder in den Bundestag.
Damals war es – eine Sendung aus dem ehemaligen RIAS Berlin!!!
Wer die Vergangenheit nicht kennt,
kann die Gegenwart nicht begreifen
und die Zukunft nicht gestalten.
Benutzeravatar
Bahndamm 68
 
Beiträge: 1618
Bilder: 329
Registriert: 25. Februar 2015, 21:13
Wohnort: Bärlin

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Interessierter » 7. April 2018, 13:38

Vielleicht sollte man sich erst einmal mit den Fakten beschäftigen, um die es 1982 ging? Übrigens Wehners Spruch findet man auch auf der Seite des Islamhassers Michael Mannheimer, der auch für " PI " schreibt.

Die Islamhasserszene Europas ist ein loses Netzwerk aus antiislamischen Bloggern, christlichen Fundamentalisten und rechtspopulistischen Parteien. In Deutschland tut sich beispielsweise Michael Mannheimer hervor.

Der Rechtsextremismusexperte der ARD, Patrick Gensing, bezeichnet Michael Mannheimer nach dessen Aufruf zum bewaffneten Kampf vom 8. April (Bundesregierung: "Tat und Täter weisen keine Bezüge nach Deutschland auf") als rechtsradikal und sieht ideologische Zusammenhängen mit dem norwegischen Doppelattentäter Breivik.

https://michael-mannheimer.net/2016/04/ ... pd-voraus/

Interessant wer sich auf diesem Blog und weiteren ähnlicher Gesinnung so tummelt... [denken]
Wer mit 20 kein Kommunist ist hat kein Herz .Wer mit 30 noch Kommunist ist hat keinen Verstand .
Benutzeravatar
Interessierter
 
Beiträge: 15310
Registriert: 27. Februar 2011, 13:40

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Zicke » 7. April 2018, 14:30

Bild
z

“Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden”
"Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen. "

Altkanzler Helmut Schmidt
Benutzeravatar
Zicke
 
Beiträge: 3445
Bilder: 1
Registriert: 2. November 2010, 19:03

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Grenzwolf62 » 7. April 2018, 17:26

SPD, was war das gleich nochmal?
Eine Partei für die wirtschaftlich etwas schwächer gestellten, dachte ich, ist aber schon ne Weile her.
Heute verkörpert so ein Juppie-Lackaffe wie Maas diese Partei der um Kohle abzugreifen wohl schlimmstenfalls auch seine Oma verkaufen würde wenn er noch eine hat, auf jeden Fall aber jeden Dünnpfiff von sich gibt für ein steuerlich besoldetes Amt, die wirtschaftlich etwas schwächer gestellten sind bestimmt voll begeistert.
Wenn ich einen Rechtsvertreher beauftragen müsste und der Typ käme von der Kanzlei um die Ecke, hätt ich sofort abgewunken.
Außenminister passt schon für den als ABM.
Sex und Golf können Spaß machen auch wenn man davon nicht viel Ahnung hat.
Benutzeravatar
Grenzwolf62
 
Beiträge: 400
Registriert: 15. Februar 2015, 23:05
Wohnort: Chemnitz

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon augenzeuge » 13. April 2018, 08:01

Grenzwolf62 hat geschrieben:Wenn ich einen Rechtsvertreher beauftragen müsste und der Typ käme von der Kanzlei um die Ecke, hätt ich sofort abgewunken.


Danke für diesen Einblick in deine Denke. So einfach ist das anscheinend zu beurteilen. [flash]

Ich frag mich grad, was du meinst, was ich denken sollte, wenn du um die Ecke kommst. [angst]
AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
R. v. Weizsäcker
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 37386
Bilder: 0
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Grenzwolf62 » 22. April 2018, 15:26

Die Nahles ist mit mageren 66% zur SPD-Vorsitzenden gewählt worden.
Die genüssliche Selbstermordung der SPD schreitet weiter voran.
Sex und Golf können Spaß machen auch wenn man davon nicht viel Ahnung hat.
Benutzeravatar
Grenzwolf62
 
Beiträge: 400
Registriert: 15. Februar 2015, 23:05
Wohnort: Chemnitz

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon augenzeuge » 22. April 2018, 15:35

Grenzwolf62 hat geschrieben:Die Nahles ist mit mageren 66% zur SPD-Vorsitzenden gewählt worden.
Die genüssliche Selbstermordung der SPD schreitet weiter voran.


Besonders im "Osten". Da scheint man der AfD mehr Vertrauen zu geben... [angst]

Im Osten kommt die SPD sogar nur auf 13 Prozent.


AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
R. v. Weizsäcker
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 37386
Bilder: 0
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Ari@D187 » 22. April 2018, 16:21

Grenzwolf62 hat geschrieben:Die Nahles ist mit mageren 66% zur SPD-Vorsitzenden gewählt worden.
Die genüssliche Selbstermordung der SPD schreitet weiter voran.

Kaum noch nachvollziehbar, was in dieser Partei abläuft. Schulz ist krachend gescheitert, danach hätte es einer charismatischen Figur bedurft, welche Genossen und Bürger begeistern und mitreissen kann.
-> Link

Ari
Alles wird gut!
Ari@D187
Deutsche Marine
Deutsche Marine
 
Beiträge: 2174
Registriert: 26. April 2010, 19:58

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Danny_1000 » 22. April 2018, 16:58

Grenzwolf62 hat geschrieben:SPD, was war das gleich nochmal?
Eine Partei für die wirtschaftlich etwas schwächer gestellten, dachte ich, ist aber schon ne Weile her.
Heute verkörpert so ein Juppie-Lackaffe wie Maas diese Partei der um Kohle abzugreifen wohl schlimmstenfalls auch seine Oma verkaufen würde wenn er noch eine hat, auf jeden Fall aber jeden Dünnpfiff von sich gibt für ein steuerlich besoldetes Amt, die wirtschaftlich etwas schwächer gestellten sind bestimmt voll begeistert.
Wenn ich einen Rechtsvertreher beauftragen müsste und der Typ käme von der Kanzlei um die Ecke, hätt ich sofort abgewunken.
Außenminister passt schon für den als ABM.

Ganz so grass würde ich es nicht formulieren. Sein bisheriges Agieren gegenüber Russland schadet mittel- und langfristig deutschen Interessen. Ich empfinde ihn als völlig ungeeignet für dieses Amt.

Mehrere Präsidiumsmitglieder kritisieren die harte Haltung von SPD-Außenminister Maas gegenüber Russland. Sie verlangen größere Dialogbereitschaft. Ministerpräsident Weil pocht auf „Signale der Verständigung“ an Moskau.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article175690757/SPD-Spitzen-stellen-Russlandpolitik-von-Heiko-Maas-infrage.html
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben
dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
(Evelyn Beatrice Hall 1868; † nach 1939)
Benutzeravatar
Danny_1000
Grenztruppen
Grenztruppen
 
Beiträge: 1147
Registriert: 24. April 2010, 19:06

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Interessierter » 23. April 2018, 11:54

Die Nahles ist mit mageren 66% zur SPD-Vorsitzenden gewählt worden.


Der Prozentsatz ist doch identisch mit dem Abstimmungsergebnis bei Groko " Ja oder Nein ". Wenn ich weiter berücksichtige, dass sie im Gegensatz zu anderen Wahlen eines SPD - Parteivorsitzenden, eine Gegenkandidatin hatte, entspricht das Ergebnis meinen Erwartungen.
Wer mit 20 kein Kommunist ist hat kein Herz .Wer mit 30 noch Kommunist ist hat keinen Verstand .
Benutzeravatar
Interessierter
 
Beiträge: 15310
Registriert: 27. Februar 2011, 13:40

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Nov65 » 23. April 2018, 13:34

Woher nimmt man denn plötzlich eine charismatische Persönlichkeit? Aus dem Hut zaubern geht nicht. Diese Person wäre auch nicht so leicht in der CDU zu finden, meine ich.
Nun muss Nahles rackern. Aber sie nicht allein. Wenn, da spreche ich aus meiner Umfelderfahrung, die SPD-Ortsvereine nicht mitrackern, wird das nichts.
Ich denke, auch in Regierungskoalition mit der CDU/CSU ist Erneuerung nicht ganz einfach. Es sei denn, man streitet sich täglich und ignoriert einen Koalitionsbruch. Andererseits: Eine gute Koalitionsregierung bedeutet nicht, dass der kleine Partner am Ende dicke dasteht.
Andreas
Nov65
 
Beiträge: 3803
Registriert: 1. März 2012, 14:09
Wohnort: Plau am See in M-V

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Danny_1000 » 23. April 2018, 15:57

Die Probleme der SPD sind zum Einen ihre sogenannten Arbeitsmarktreformen. Von da an ging’ s bergab. Das nun irgendwie mit Korrekturen zu übertünchen muss schief gehen. Aufbruch sieht irgendwie anders aus.
Und wenn ich mir jetzt noch den dogmatischen und farblosen Maas anschaue…

Und zum Anderen: Mit alten und verbrauchten Köpfen ist ein Neuanfang schlecht möglich. Mich erinnert das ein wenig an die Wende in der DDR. In den Dezembertagen 1989 kämpfte ja auch die SED um’s Überleben. Die Parteimitglieder gingen auf die Barikaden. Und als die alten Herren dann den Krenz und einige andere Getreue als die Gesichter des Neuanfanges verkaufen wollten, nahte das Ende.

Ich denke, so wird das nix.

Danny
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben
dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
(Evelyn Beatrice Hall 1868; † nach 1939)
Benutzeravatar
Danny_1000
Grenztruppen
Grenztruppen
 
Beiträge: 1147
Registriert: 24. April 2010, 19:06

Re: SPD - Das Ende einer Volkspartei?

Beitragvon Spartacus » 23. April 2018, 16:59

Wie kann man auch nur so dämlich sein, die Nahles aufzustellen?

Schließlich gibt es da einen jungen Rebellen, aber der war wohl zu rebellisch?

Der Partei fehlt es an allem, vor allem aber an Persönlichkeiten und Format.

Sparta
Perikles: "Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut."
Benutzeravatar
Spartacus
 
Beiträge: 11997
Registriert: 28. März 2013, 19:01
Wohnort: Bayern

Vorherige

Zurück zu Deutsche Innenpolitik

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste