Antisemitismus

Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon Zicke » 12. Juli 2018, 18:01

Jüdische Gemeinde in Bonn warnt vor Tragen der Kippa

Bonn. Ein 20-jähriger Deutscher mit palästinensischen Wurzeln hat am Mittwochnachmittag im Bonner Hofgarten einen 50-jährigen israelischen Hochschulprofessor attackiert. Hat der Antisemitismus in Bonn eine neue Dimension erreicht?

http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Jüdische-Gemeinde-in-Bonn-warnt-vor-Tragen-der-Kippa-article3898727.html
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon AkkuGK1 » 12. Juli 2018, 21:31

als Protest sollten alle eine Kippa tragen und diejenigen, die auffällig werden, ab nach Hause!
König von Deutschland, das kann ich mir richtig vorstellen, die Gefängnisse wären voll mit Gesperrten - ich bin raus.
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon Zicke » 28. August 2018, 09:32

Der neue Antisemitismus

Bassam Tibi
Links-grüne Antiamerikanisten und rechte Islamisten verbinden sich in Deutschland zu einem üblen Bündnis.
Kürzlich sprach ich an der Oxford University (St. Jones College) über Antisemitismus. Ich unterschied dabei drei Spielarten von Antisemitismus:

> den alten Nazi-Antisemitismus;
> den «New Antisemitism», der in der Welt des Islam und seiner Diaspora in Europa gedeiht;
> den in Europa florierenden linken Antisemitismus.

Ich konzentrierte mich auf den Fall Deutschland, wo die Linken in der Solidarität mit Islamisten als angebliche Opfer der Juden versuchen, sich von der deutschen Schuld des deutschen Mordes an sechs Millionen Juden reinzuwaschen. Der neue Antisemitismus, sowohl der Linken als auch der Islamisten, verkleidet sich als Anti- Zionismus und als «Israel Bashing». Die Opfer von gestern, also die Juden, werden zu Tätern.
Die Links-Grünen haben bisher den moralischen Druck der Flüchtlingskrise 2015/2016 dazu ausgenutzt, Andersdenkende als Nazis zu stigmatisieren. Selbst diejenigen Demokraten, die die links-grüne Veredelung des Fremden nicht mitmachten und auf die Tatsache hinwiesen, dass die Newcomer aus Nahost mehrheitlich Antisemiten seien, wurden so behandelt.
https://bazonline.ch/ausland/europa/der ... y/19449232
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon Zicke » 6. September 2018, 12:25

"Handgreiflichkeiten und Messerattacken" im Sport
Makkabi-Vereine beklagen Antisemitismus von arabischen Migranten
"So aggressiv und hasserfüllt wie nie zuvor": Der Präsident der jüdischen Makkabi-Vereine in Deutschland hat Gewalt von Gegnern mit muslimisch-arabischem Hintergrund angeprangert - vor allem in unterklassigen Sport-Ligen.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/ma ... 26658.html

wer oder was beobachtet denn so etwas, da hört man nichts vom VS

Meyer sagt weiter, dass die Judenfeindlichkeit schon lange nicht mehr von rechtsgerichteten Gruppierungen komme, sondern verstärkt von Gegnern mit muslimisch-arabischem Hintergrund
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon Zicke » 9. Oktober 2018, 11:35

Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit sieht Türkisch-Islamische Union Ditib als Gefahr

Die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sieht die Türkisch-Islamische Union Ditib als Gefahr für die Gesellschaft in Deutschland. "Das seit Jahren von vielen Gutwilligen aus den unterschiedlichsten Gesellschaftschichten angestrebte friedliche und solidarische Miteinander gerät sowohl durch radikale Minderheiten als auch durch den staatlich gelenkten türkischen Islam in Gefahr", sagte der Vorsitzende der Vereinigung, Jürgen Wilhelm, dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montag-Ausgabe).
Dies habe "der völlig inakzeptabel organisierte Besuch von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan in Köln leider erneut unter Beweis gestellt.
Es hätte ein großes Fest der Integration werden können, und das Gegenteil ist daraus geworden", so Wilhelm. Der Kölner "Rat der Religionen" sei wegen der "Unwiligkeit" der Ditib mit deren Ausrichtung auf die Türkei "derzeit nicht in der Lage, zu einem friedlichen Miteinander der Religionsgemeinschaften und ihrer Mitglieder in Köln beizutragen", sagte Wilhelm. Der SPD-Politiker ist auch Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland. Die "Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit" ist die größte Vereinigung ihrer Art in Deutschland. Sie feiert in diesen Tagen ihr 60-jähriges Bestehen.
https://www.presseportal.de/pm/66749/4081145


aber die Großkopferten haben Ihn hofiert.
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon Zicke » 16. Oktober 2018, 17:15

Scharfe Kritik der FDP-Generalsekretärin
»Bundesregierung ahnungslos bei Islamismus


Weiß die Bundesregierung nicht, welche Hass-Prediger nach Deutschland kommen, wer sie bezahlt – und was sie hier erzählen?
FDP-Generalsekretärin Nicola Beer hatte zum Thema „Sicherheitsinteressen der Bundesrepublik Deutschland und Prävention gegen religiösen Extremismus“ im Bundestag eine Kleine Anfrage gestellt. Die Antwort des Bundesinnenministeriums liegt BILD nun vor.

• Zu inhaltlichen Positionen der schiitischen Organisationen antwortete die Bundesregierung ausweichend. Das ergebe sich aus der Verbindung zur Islamischen Republik Iran und diese habe die „Islamisierung anderer Nationen nach iranischem Vorbild“ als Staatsziel.
• Konkrete Erkenntnisse zur Haltung gegenüber Grundrechten, Frauen, Minderheiten, Atheisten liegen offenbar nicht vor.
https://www.bild.de/politik/inland/poli ... .bild.html
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon Spartacus » 16. Oktober 2018, 18:03

Weiß die Bundesregierung nicht, welche Hass-Prediger nach Deutschland kommen, wer sie bezahlt – und was sie hier erzählen?


Das wissen sie ganz genau, aber es interessiert sie nicht die Bohne. Könnte ja als ganz pöse räääächts eingestuft werden.

Selber Schuld, wenn einem die eigene Politik auf die Füße fällt.

Sparta
Nichts gelernt und dumm wie Brot, doch man leidet keine Not,
denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.

Ich bin stolz darauf, kein Smartdingsbums zu besitzen
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon steffen52 » 27. November 2018, 17:43

https://www.welt.de/politik/deutschland ... orfen.html
Wieder mal eine Tat die zeigt vor wem jüdische Mitbürger und jüdische Besucher hier Angst haben müssen. Nicht wie immer ein gewisser User
versucht immer ein anderes Klientel die Schuld in die Schuhe zu schieben. Klar das passt ihm ja auch besser in seine einseitige gestrickte Sichtweise!!!! [mad]
Gruß steffen52
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon Edelknabe » 27. November 2018, 17:58

Benenne ihn Steffen, den "gewissen User". Heraus mit der Wahrheit,schonungslos, halte nicht hinter" den Chemnitzer Bergen".

Rainer-Maria

Denn nur so "Schaffen wir das".
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon Grenzbeobachter » 2. Januar 2019, 04:17

steffen52 hat geschrieben:https://www.welt.de/politik/deutschland/article184471928/Berlin-Israelische-Reporterin-in-Neukoelln-mit-Boeller-beworfen.html
Wieder mal eine Tat die zeigt vor wem jüdische Mitbürger und jüdische Besucher hier Angst haben müssen. Nicht wie immer ein gewisser User
versucht immer ein anderes Klientel die Schuld in die Schuhe zu schieben. Klar das passt ihm ja auch besser in seine einseitige gestrickte Sichtweise!!!! [mad]
Gruß steffen52


Es ist bekannt, dass sich selbsternannte teutonische Weltretter*Innen, die sich tolerant geben und vor der Intoleranz die Augen verschließen, die Gefahren des Antisemitismus relativieren. Leider haben wir seit Jahren einen erschreckend zunehmenden Judenhass in Deutschland und in Europa. Hat man noch in Frankfurt/M. vor Jahren Mitmenschen mosaischen Glaubens mit Kippa ab und zu gesehen, so wagen sie heute nicht mehr diese aufzusetzen.
Charlotte Knobloch, die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, hat die Problematik in folgendem video in drei Sätzen auf den Punkt gebracht.


ab 29:20 mal reinhören


Wir gehören nicht zu der Generation, die für den Holocaust verantwortlich ist und ich gehöre auch nicht zu der Nachfolgeneration mit Tätervätern.
Aber wir haben eine Verantwortung und wenn Ideologen in ihrem politischen Fanatismus den Antisemitismus relativieren, gehört diesen Jüngern die rote Karte gezeigt.

Ich erinnere mich noch voller Abscheu an die Auschreitungen in NRW, Berlin und Frankfurt/M. vor nicht allzu langer Zeit.

>>Video: "Jude, Jude feiges Schwein" - und die Polizei schaut zu<<
https://haolam.de/Deutschland/artikel_18329.html
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon Grenzbeobachter » 2. Januar 2019, 04:29

>> 9. November - Der Judenhass ist heute!
(...) Am 21. Januar 2006 wurde Ilan Hamimi in Frankreich von einer Gruppe muslimischer Männer entführt und über einen Zeitraum von drei Wochen zu Tode gefoltert, weil er Jude war. Ihm wurde unter anderem bei lebendigem Leibe der Penis abgeschnitten. Am 19. März 2012 wurden drei Kindern und ein Erwachsener vor einer jüdischen Schule in Toulouse von einem selbsternannten Kämpfer des Islams ermordet, weil sie Juden waren. Am 24. Mai 2014 wurden zwei Israelis und eine Französin im Jüdischen Museum in Brüssel erschossen. Am 3. Dezember 2014 wurde ein jüdisches Paar in Paris brutal überfallen. Die Angreifer stürmten in die Wohnung und brüllten: „Ihr seid Juden, also seid ihr reich!“ Sie raubten Schmuck und Geld und vergewaltigten die Frau vor den Augen ihres Freundes. Wochen zuvor hatten die selben Täter einen siebzigjährigen Juden verprügelt. Am 9. Januar 2015 nahm ein selbsternannter Kämpfer des Islamischen Staats in einem jüdischen Supermarkt mehrere Geiseln und tötete vier Juden.

Der Judenhass ist heute!

Malmö ist eine ist eine Stadt in Schweden. Der meist vergebene Vorname in Malmö ist Mohammad. Malmö wurde in den letzten Jahren immer wieder Tatort übler judenfeindlicher Krawalle. Es gab Randale in jüdischen Läden, Drohungen auf offener Straße, Juden zu schlachten und Schändungen des jüdischen Friedhofs. Ende Juli 2012 explodierten Sprengkörper auf den Eingangsstufen der Synagoge in Malmö. Der Vorsitzende der jüdischen Gemeine in Malmö, Fred Kahn, sagt: „Das Klima für Juden in Malmö ist beschwerlich.“ Er fügt jedoch hinzu: „Die meisten Muslime sind friedliebende Menschen“, aber er fügt auch hinzu, „doch wenn auch nur ein Prozent von ihnen in der Stadt eine judenfeindliche Einstellung hat und diese offen auslebt, dann ist das schon eine ganze Menge.“ (...)<<

https://haolam.de/artikel_31523.html


Anmerkung zum Nachrichtenmagazin haOlam.

>>haOlam haZeh (hebräisch העולם הזה „Diese Welt“) war ein politisch linksstehendes israelisches Nachrichten- und Unterhaltungsmagazin, das 1937 gegründet wurde und bis 1993 erschien, das die Politik der Regierung vor allem gegenüber den arabischen Nachbarn kritisch betrachtete. Herausgegeben wurde es seit 1950 von Uri Avnery, der gleichzeitig bis 1990 Chefredakteur war. <<
https://de.wikipedia.org/wiki/HaOlam_haZeh
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon augenzeuge » 2. Januar 2019, 10:07

Grenzbeobachter hat geschrieben:Der meist vergebene Vorname in Malmö ist Mohammad.


Ergänzung: Der häufigste Vorname der Welt ist Mohammed! [shocked]

Mohamed auf dem Weg in die Top Ten


Übrigens, wer im DR als Junge zwischen 1933 und 1942/3 geboren wurde, hatte ne gute Chance Adolf zu heißen. Jede Zeit hat ihre Vornamen.
https://www.welt.de/vermischtes/article ... p-Ten.html

AZ
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon pentium » 2. Januar 2019, 10:15

augenzeuge hat geschrieben:
Grenzbeobachter hat geschrieben:Der meist vergebene Vorname in Malmö ist Mohammad.


Ergänzung: Der häufigste Vorname der Welt ist Mohammed! [shocked]

Mohamed auf dem Weg in die Top Ten


Übrigens, wer im DR als Junge zwischen 1933 und 1942/3 geboren wurde, hatte ne gute Chance Adolf zu heißen. Jede Zeit hat ihre Vornamen.
https://www.welt.de/vermischtes/article ... p-Ten.html

AZ


Mohammed ist ja auch ein typisch schwedischer Name....
Immer zu zweit sie sind. Keiner mehr, keiner weniger. Ein Meister und ein Schüler.
(Yoda)

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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon Grenzbeobachter » 2. Januar 2019, 12:00

augenzeuge hat geschrieben:
Grenzbeobachter hat geschrieben:Der meist vergebene Vorname in Malmö ist Mohammad.


Ergänzung: Der häufigste Vorname der Welt ist Mohammed! [shocked]

Mohamed auf dem Weg in die Top Ten


Übrigens, wer im DR als Junge zwischen 1933 und 1942/3 geboren wurde, hatte ne gute Chance Adolf zu heißen. Jede Zeit hat ihre Vornamen.
https://www.welt.de/vermischtes/article ... p-Ten.html

AZ


Du solltest schon die Zitierfunktion richtig bedienen @Augenzeuge
Das habe ich nicht geschreiben sondern das wurde in der online-Zeitschrift haolam hazeh von Gerd Burmann geschrieben, der u.a. für haolam und die jüdische Allgemeine schreibt und ich habe aus haolam zitiert. Gerd Burmann solltest du auch ruhig öfters mal lesen.

Ansonsten ist deine Antwort mager. Was sagst du zu dem Mord an Ilan Halimi?

Ilan Halimi (* 11. Oktober 1982; † 13. Februar 2006) war ein französischer Jude marokkanischer Herkunft. (...)
Er wurde ab dem 21. Januar 2006 von einer Gruppe muslimischer Einwanderer entführt und über einen Zeitraum von drei Wochen zu Tode gefoltert. Der Mord verursachte einen öffentlichen Aufschrei der Empörung in Frankreich. (...)
Während dieser Zeit folterten ihn seine Entführer, indem sie ihn nackt auszogen, fesselten und daraufhin mit Messern stachen, sein Geschlechtsteil abschnitten und in seinem Gesicht sowie auf dem Körper Zigaretten ausdrückten und ihn mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und anzündeten.[3][4][5][6] Sie wollten unter anderem ein Lösegeld von 450.000 Euro von seiner Familie erpressen.[7]

Einmal kippten seine Entführer entflammbare Flüssigkeiten auf ihn und entzündeten sie. Nachbarn, Freunde und Bekannte wussten davon, bewachten das Opfer, einige kamen vorbei und sahen den Folterungen zu oder beteiligten sich sogar daran, wie der Prozess ergab. Niemand von ihnen informierte die Behörden.

Am 13. Februar wurde Halimi in der Nähe einer Eisenbahnstrecke in einem Pariser Vorort gefunden.[3] Er war nackt und mit Handschellen an einen Baum gefesselt. Seine Haut war zu 80 % mit Säure verätzt (vermutlich um Spuren seiner Entführer zu vernichten). Er hatte zahlreiche Stichwunden. Ein Ohr sowie ein Zeh waren ihm abgetrennt worden. Auf dem Weg zum Krankenhaus erlag Halimi seinen schweren Verletzungen.[3][7]

In den folgenden Tagen nahm die französische Polizei 21 Verdächtige in Verbindung mit dem Verbrechen fest, unter ihnen die Frau, die als Lockvogel gedient hatte. Der mutmaßliche Anführer der Gruppe Youssouf Fofana setzte sich in die Elfenbeinküste ab, wo er dann am 22. Februar von Polizei festgenommen wurde[3] und am 4. März 2006 an Frankreich ausgeliefert wurde. (...)
https://de.wikipedia.org/wiki/Ilan_Halimi
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon augenzeuge » 2. Januar 2019, 12:11

Was erwartest du? Ein extremes, brutales Verbrechen, was ich weder diskutieren noch als Grundlage für ein Urteil gegen welche Gruppe auch immer verwenden werde. Solche Leute sind krank und werden von allen wirklich religiösen Vertretern ebenfalls verurteilt.
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon Grenzbeobachter » 2. Januar 2019, 12:21

augenzeuge hat geschrieben:
Grenzbeobachter hat geschrieben:Der meist vergebene Vorname in Malmö ist Mohammad.


Ergänzung: Der häufigste Vorname der Welt ist Mohammed! [shocked]

Mohamed auf dem Weg in die Top Ten


Übrigens, wer im DR als Junge zwischen 1933 und 1942/3 geboren wurde, hatte ne gute Chance Adolf zu heißen. Jede Zeit hat ihre Vornamen.
https://www.welt.de/vermischtes/article ... p-Ten.html
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Malmö leidet unter dem Antisemitismus. Hast du dich damit schonmal beschäftigt?

Antisemitische Angriffe in Schweden - Faz
Das Thema begleitet Schwedens Ministerpräsidenten sogar ins Ausland. Als Stefan Löfven in Paris auf dem Klimagipfel angekommen war, äußerte er sich also deutlich: „Wir haben in der schwedischen Gesellschaft ein Problem mit Antisemitismus“, sagte er laut Angaben der Nachrichtenagentur TT. Das sei gerade in Malmö und Göteborg zu sehen gewesen. Löfven sagte: „Wir müssen sehr deutlich machen, dass dieser Antisemitismus und Judenhass in unserer Gesellschaft keinen Platz hat.“ Es sind scharfe Worte. Eine neue Erkenntnis aber beschreiben sie nicht.
https://www.faz.net/aktuell/politik/aus ... 39526.html




Antisemitismus in Malmö unter der Lupe
Der US-Sondergesandte gegen Antisemitismus hat am Montag die südschwedische Stadt Malmö besucht, um sich über die Situation der Juden zu informieren.
Malmö war in der Vergangenheit mehrfach wegen zahlreicher Übergriffe auf Juden in die Schlagzeilen geraten.
https://sverigesradio.se/sida/artikel.a ... el=6118823


Weitere Artikel zu diesem widerlichen Zuständen:

Antisemitismus: Das schwedische Malmö vertreibt seine Juden welt.de

Schweden: Malmö verdrängt sein neues Antisemitismus-Problem welt.de

Schwedischer Botschafter: Schweden hat seine Juden im Stich gelassen Jan 2018 mena-watch.com
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon Grenzbeobachter » 2. Januar 2019, 13:09

augenzeuge hat geschrieben:Was erwartest du? Ein extremes, brutales Verbrechen, was ich weder diskutieren noch als Grundlage für ein Urteil gegen welche Gruppe auch immer verwenden werde. Solche Leute sind krank und werden von allen wirklich religiösen Vertretern ebenfalls verurteilt.
AZ


Ist dem so mit den religiösen Vertretern? Woher beziehst du dein Fachwissen?

>>In Deutschland ignoriert: Das französische Manifest gegen islamischen Antisemitismus
Von Matthias Küntzel
250 prominente Franzosen fordern die führenden Imame ihres Landes auf, bestimmte Verse des Koran für obsolet zu erklären.

Am 4. April 2017 drang der aus Mali stammende Kolibi T. in die Pariser Wohnung der 65-jährigen Jüdin Sarah Halimi ein, misshandelte sie unter Allahu-akbar-Rufen und stieß sie schließlich aus dem Fenster ihrer Wohnung im dritten Stock. Über Wochen hinweg weigerten sich französische Politiker und Journalisten, diesen Mord als antisemitisch zu bewerten. Am 23. März 2018 fand man die von Messerstichen übersäte und verbrannte Leiche der 85-jährigen Jüdin Mireille Knoll in ihrer Pariser Sozialwohnung. Als Zehnjährige hatte sie die Shoa knapp überlebt. Auch hier war der Täter ein junger Muslim, der sein Opfer seit vielen Jahren kannte.

Am 28. März organisierte der Dachverband der jüdischen Organisationen in Frankreich einen Schweigemarsch („Weißer Marsch“) durch Paris, an dem einige Tausende teilnahmen; anschließend, am 21. April, veröffentlichte die Zeitung Le Parisien den Aufruf „Contre le nouvel antisémitisme“ – dessen deutschen Wortlaut wir unten erstmals dokumentieren.[1] Zu den Unterzeichnern dieses Appells gehören [url]Ex-Präsident Nicolas Sarkozy sowie der ehemalige sozialistische Ministerpräsident Manuel Valls und andere prominente Politiker, außerdem Künstler (u.a. Charles Aznavour, Gérard Depardieu, Francoise Hardy), Autoren (u.a. Elisabeth Badinter, Pascal Bruckner, Boualem Sansal, Pierre-André Taguieff), aber auch einige Muslime wie Hassen Chalghoumi, der Imam der Drancy Moschee in Paris oder der palästinensische Blogger Waleed al-Husseini.[/url](...)
Muslimische Empörung gegen das Manifest
Die Empörung, die das „Manifest gegen den neuen Antisemitismus“ bei führenden muslimischen Theologen in Frankreich und der Welt auslöste, bewies jedoch, dass diese noch weit davon entfernt sind, den von Aslan und Haddad geforderten Mut an den Tag zu legen.
In Ägypten machte sich die Führung der wichtigsten sunnitischen Lehranstalt Al-Azhar ganz im Gegenteil zum Wortführer einer Kampagne gegen das Manifest. (...) <<
https://www.mena-watch.com/mena-analyse ... emitismus/


Wie ordnest du die Stellungnahme der wichtigsten sunnistischen Lehranstalt Al-Azhar, also von religiösen Vertretern zu dem französischen Manifest gegen Antisemitismus ein?


Hast du dich mal mit Seyran Ates beschäftigt? Ein ganz tolle aufgeklärte Frau, sie predigt einen liberalen Islam. Wie ist das zu bewerten, dass sich Seyran Ates aus Berlin nur noch unter Polizeischutz bewegen kann?
Wie erklärst du dir, dass gegen die Berliner Moschee von religiösen Vertretern eine Fatwa ausgesprochen wurde?

Ägyptische Behörde erlässt Fatwa gegen liberale Berliner Moschee
(...)
Die oberste Fatwa-Behörde in Ägypten, Dar al-Iftaa, neben der al-Azhar-Universität die wichtigste islamische Institution in Ägypten, kritisierte die Moschee scharf. ‚Nein zu liberalen Moscheen‘, teilte Dar al-Iftaa auf Facebook mit. ‚Frauen können nicht in einer Reihe neben Männern beten. (...)
https://www.mena-watch.com/aegyptische- ... r-moschee/
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon Edelknabe » 2. Januar 2019, 13:17

Das wird zuviel für Augenzeuge Grenzbeobachter." Höre besser auf mit diesen richtig guten und aussagekräftigen Texten zum Islam.Weil, du kannst doch den Jörg nicht in Verlegenheit bringen."

Rainer-Maria ...aber nee mach bitte weiter damit. Du gefällst mir mit deiner Direktheit, das hat schon was.
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon Nostalgiker » 2. Januar 2019, 16:54

Die Begründung; "die sind doch krank"; ist eine sehr bequeme Ausrede um sich nicht mit den Ursachen solcher Gewalt und Hassausbrüche zu beschäftigen.
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

Eindeutigkeit der Absicht wurde bei ihm zur Zweideutigkeit des Handelns
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon Nostalgiker » 2. Januar 2019, 17:12

Semiten als rassistischer Begriff

In verschiedenen inzwischen von der Wissenschaft abgelehnten Rassentheorien wurden die Juden als „Semiten“ bezeichnet, weil die Hebräer ein semitisches Volk seien. Um die Judenfeindlichkeit „wissenschaftlich“ (und nicht mehr nur religiös) zu untermauern, wurden die Semiten zu einer „minderwertigen Rasse“ erklärt, die zu keiner eigenständigen Kultur imstande sei. Hieraus entstand auch die Bezeichnung Antisemitismus (Judenfeinde bezeichneten sich selbst als Antisemiten). Antisemiten wie Eugen Dühring gingen so weit, die Juden als schlimmste Sorte der Semiten zu bezeichnen, die selbst von den anderen Semiten (Arabern) gehasst werden. Gleichzeitig gingen die Antisemiten davon aus, dass die Juden keine reinen Semiten seien, sondern laut Theodor Fritsch eine Mischrasse hauptsächlich aus der „semitischen (orientalischen, arabischen) Rasse“ und der „vorderasiatischen (armenoiden, assyroiden) Rasse“, wobei 90 % der Juden eher letzterer Gruppe zuzuordnen seien. Gegen Ende der Naziherrschaft wurde die Selbstbezeichnung „Antisemiten“ – auch in Hinblick auf arabische Verbündete – abgeschafft und z. B. durch „Judengegner“ ersetzt. Schon Dühring wollte im 19. Jahrhundert den Antisemitismus lieber als „Antihebraismus“ verstanden wissen.

siehe Wiki
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon augenzeuge » 2. Januar 2019, 17:21

Grenzbeobachter, ich habe nicht die Zeit, dir in allen Belangen zu antworten. Dieses Forum besteht aus vielen Themen und ich bin nicht bereit, mich ausschließlich auf dieser Ebene zu bewegen, weil ich dann anderes vernachlässigen müsste. Das verstehst du sicher. Und das wir, auch in antisemitischen Dingen, eher ein Problem mit rechtsextremistischen Gruppen haben als mit Muslimen, verstehst du sicher auch.

Dann muss ich dir sagen, beachte bitte die Regeln,
in ROT schreibt nur das Team!!


augenzeuge hat geschrieben:Was erwartest du? Ein extremes, brutales Verbrechen, was ich weder diskutieren noch als Grundlage für ein Urteil gegen welche Gruppe auch immer verwenden werde. Solche Leute sind krank und werden von allen wirklich religiösen Vertretern ebenfalls verurteilt.
AZ


Ist dem so mit den religiösen Vertretern? Woher beziehst du dein Fachwissen?
Das ist sehr weitläufig. Meist aus direkten Kontakten, Reisen usw., zumindest nicht aus franz. Zeitungen, auch nicht von so zwiespältigen Leuten wie Matthias Künzel. [flash]
In Deutschland ignoriert: Das französische Manifest gegen islamischen Antisemitismus
Von Matthias Küntzel
Da du ja sonst nix mit den Grünen, radikalen Linken etc. zu tun haben willst, erstaunt es mich, dass du ihm 100%ig Glauben schenkst. Ich tue das bei dem Typ nicht. Grüner, Mitglied im kommunist. Bund, antideutscher Journalis, der aus den extrem. Linken hervorging, der sich nur mit „Djihad und Judenhass beschäftigt, sowas hat bei mir keinen Platz.
Hast du dich mal mit Seyran Ates beschäftigt? Ein ganz tolle aufgeklärte Frau, sie predigt einen liberalen Islam.
Eine Frau, die nicht allein steht, die aber leider nicht begriffen hat, dass es so nicht geht, wie sie es macht. Ihre gewünschte Umwandlung des Islam kann jedoch nur auf Unverständnis stoßen. Sie stellt zu viele Dinge in Frage, welche die Glaubensgemeinschaft als wichtig erachtet.
Wie ist das zu bewerten, dass sich Seyran Ates aus Berlin nur noch unter Polizeischutz bewegen kann?
Weil extremistische Gruppen ihre Grundlage in Gefahr sehen.
Wie erklärst du dir, dass gegen die Berliner Moschee von religiösen Vertretern eine Fatwa ausgesprochen wurde?
Wurde oben erklärt. Wer ein wenig den Islam versteht, der fragt das eigentlich nicht. Man kann nicht auf einmal zig Traditionen auf den Kopf stellen und sich dann wundern, dass die Zustimmung ausbleibt.
Frauen können nicht in einer Reihe neben Männern beten. (...)
Natürlich nicht! Wer diese Forderung abrupt stellt, hat nicht verstanden, wie sich was im Islam entwickelt hat. Man kann unsere Gleichberechtigung der Frauen dort nicht finden. Wir sollten nicht so tun, als ob wir sie schon immer hatten. AZ
[/quote]
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon Grenzbeobachter » 2. Januar 2019, 17:26

Genau das wollte ich ähnlich schreiben, gut Nostalgiker.


Das völkische Pack hat diesen politisch-rassistischen Kampfbegriff so eingeführt. Judenfeinde bezeichnen sich bewusst als Antisemiten.

Lese dir deinen link durch @Erich
Dort steht:
>>Semiten als politischer Begriff
In verschiedenen inzwischen von der Wissenschaft abgelehnten Rassentheorien wurden die Juden als „Semiten“ bezeichnet. Um judenfeindliche Ideologien zu untermauern, wurden die Semiten zu einer "minderwertigen Rasse" erklärt. Hieraus entstand auch die Bezeichnung Antisemitismus (Judenfeinde bezeichneten sich selbst als Antisemiten) für Judenfeindlichkeit. Araber wurden von den Nationalsozialisten 1944 von der „Rasse der Semiten“ ausgenommen.<<

Ich kann dazu soviel sagen, der ermordete Ilan Halimi war Araber mosaischen Glaubens.
Wir haben eine Bekannte, die ist Holländerin .-jetzt Israelitin- mosaischen Glaubens. Sie lebt in Jerusalem, ihre Kinder sind blond und haben blaue Augen. Außerdem kenne ich einen Pianist in Frankreich, ein großartiger Mensch. Er ist wie der Rabbiner Nduwa Edouard Guershon ein schwarzer Jude.

Die Rassentheorie der Nationalsozialisten war von Anfang an menschenverachtender Unfug.
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon Nostalgiker » 2. Januar 2019, 17:35

Nur als Einwurf, die Rassentheorie stammt nicht von den Nazis sondern wurde von ihnen übernommen, radikalisiert und wurde damit zum Bestandteil der Propaganda und zu einem zentralen Punkt der Ideologie und Politik.
Das "rassenbiologische" Denken wurde im Nazionalsozialismus soweit radikalisiert das die Vernichtung "minderwertiger" Rassen (Juden, Slawen) das Ziel der Politik wurde.
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

Eindeutigkeit der Absicht wurde bei ihm zur Zweideutigkeit des Handelns
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon Edelknabe » 2. Januar 2019, 18:10

Jetzt haltet mich nicht für zu neugierig, auch nicht so gelehrt aber Rassentheorie hin und her, nur Jude soll doch auch am besten nur mit Jüdin Kinderchen machen, so mal irgendwo gelesen? Und wir hatten das Thema schonmal hier, nur wo? Wie siehts denn dann bei der" eigenen Rassentheorie", der von den Juden aus? Oder ist das mittlerweile vollkommen Geschichte? Ich denke wohl nicht.

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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon Grenzbeobachter » 2. Januar 2019, 18:14

augenzeuge hat geschrieben:Grenzbeobachter, ich habe nicht die Zeit, dir in allen Belangen zu antworten. Dieses Forum besteht aus vielen Themen und ich bin nicht bereit, mich ausschließlich auf dieser Ebene zu bewegen, weil ich dann anderes vernachlässigen müsste. Das verstehst du sicher. Und das wir, auch in antisemitischen Dingen, eher ein Problem mit rechtsextremistischen Gruppen haben als mit Muslimen, verstehst du sicher auch.

Dann muss ich dir sagen, beachte bitte die Regeln,
in ROT schreibt nur das Team!!


augenzeuge hat geschrieben:Was erwartest du? Ein extremes, brutales Verbrechen, was ich weder diskutieren noch als Grundlage für ein Urteil gegen welche Gruppe auch immer verwenden werde. Solche Leute sind krank und werden von allen wirklich religiösen Vertretern ebenfalls verurteilt.
AZ


Ist dem so mit den religiösen Vertretern? Woher beziehst du dein Fachwissen?
Das ist sehr weitläufig. Meist aus direkten Kontakten, Reisen usw., zumindest nicht aus franz. Zeitungen, auch nicht von so zwiespältigen Leuten wie Matthias Künzel. [flash]
In Deutschland ignoriert: Das französische Manifest gegen islamischen Antisemitismus
Von Matthias Küntzel
Da du ja sonst nix mit den Grünen, radikalen Linken etc. zu tun haben willst, erstaunt es mich, dass du ihm 100%ig Glauben schenkst. Ich tue das bei dem Typ nicht. Grüner, Mitglied im kommunist. Bund, antideutscher Journalis, der aus den extrem. Linken hervorging, der sich nur mit „Djihad und Judenhass beschäftigt, sowas hat bei mir keinen Platz.
Hast du dich mal mit Seyran Ates beschäftigt? Ein ganz tolle aufgeklärte Frau, sie predigt einen liberalen Islam.
Eine Frau, die nicht allein steht, die aber leider nicht begriffen hat, dass es so nicht geht, wie sie es macht. Ihre gewünschte Umwandlung des Islam kann jedoch nur auf Unverständnis stoßen. Sie stellt zu viele Dinge in Frage, welche die Glaubensgemeinschaft als wichtig erachtet.
Wie ist das zu bewerten, dass sich Seyran Ates aus Berlin nur noch unter Polizeischutz bewegen kann?
Weil extremistische Gruppen ihre Grundlage in Gefahr sehen.
Wie erklärst du dir, dass gegen die Berliner Moschee von religiösen Vertretern eine Fatwa ausgesprochen wurde?
Wurde oben erklärt. Wer ein wenig den Islam versteht, der fragt das eigentlich nicht. Man kann nicht auf einmal zig Traditionen auf den Kopf stellen und sich dann wundern, dass die Zustimmung ausbleibt.
Frauen können nicht in einer Reihe neben Männern beten. (...)
Natürlich nicht! Wer diese Forderung abrupt stellt, hat nicht verstanden, wie sich was im Islam entwickelt hat. Man kann unsere Gleichberechtigung der Frauen dort nicht finden. Wir sollten nicht so tun, als ob wir sie schon immer hatten. AZ

Ja Mattias Künzel war wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bundestagsfraktion der Grünen und arbeite auch für die Heinrich Böll Stiftung.
Er gehörte auch dem Kommunistischen Bund an und weiter? Auch Jürgen Trittin oder Andrea Gysi gehörten dieser Gruppierung an.
Herbert Wehner gehörte der Gruppe Ulbricht an und war später ein hervorragender Politiker in der SPD. Wolfgang Leonhard stammt auch aus der Gruppe Ulbricht war ein wichtiger deutscher Historiker.

Deine Argumentationsweise ist leicht zu durchschauen, du gehst nicht auf das Geschriebe ein, sondern versuchst gezielt, Andersdenkende auf diese Art und Weise unglaubwürdig darzustellen. Es geht nicht um Künzel es geht um das französische Manifest gegen Antisemitismus:
Um die Beantwortung meiner Fragen hast dich mit deiner Polemik gegen Künzel zu drücken versucht.

Wie bewertest du dieses Manifest?
Wie ordnest du die Stellungnahme der wichtigsten sunnistischen Lehranstalt Al-Azhar, also von religiösen Vertretern zu dem französischen Manifest gegen Antisemitismus ein?


Die Aussagen zu Seyran Ates sind unglaublich.
Eine Frau, die nicht allein steht, die aber leider nicht begriffen hat, dass es so nicht geht, wie sie es macht. Ihre gewünschte Umwandlung des Islam kann jedoch nur auf Unverständnis stoßen. Sie stellt zu viele Dinge in Frage, welche die Glaubensgemeinschaft als wichtig erachtet.

Ich denke eher, dass du nicht begreifen willst, dass es einen einheitlichen Islam gar nicht gibt.
Die liberale Auslegung des Islams a la Seyran Ates wird von den muslimischen Aleviten nicht kritisiert. Hast du von dieser Gruppierung schonmal gehört oder soll ich dir erläutern für was sie stehen?
Zuletzt geändert von Grenzbeobachter am 2. Januar 2019, 18:45, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon Volker Zottmann » 2. Januar 2019, 18:15

Edelknabe hat geschrieben:Jetzt haltet mich nicht für zu neugierig, auch nicht so gelehrt aber Rassentheorie hin und her, nur Jude soll doch auch am besten nur mit Jüdin Kinderchen machen, so mal irgendwo gelesen? Und wir hatten das Thema schonmal hier, nur wo? Wie siehts denn dann bei der" eigenen Rassentheorie", der von den Juden aus? Oder ist das mittlerweile vollkommen Geschichte? Ich denke wohl nicht.

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Was hat Judentum mit Rassen zu tun. Katholische Christen sollten vor geraumer Zeit auch nur Partner gleichen Glaubens ehelichen. Selbst mit protestantischen Christen gabs schon Hudelei.
Du vermischst Religionen mit Menschen verschiedener Herkunft.

Gruß Volker
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Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon pentium » 2. Januar 2019, 18:25

Volker Zottmann hat geschrieben:
Edelknabe hat geschrieben:Jetzt haltet mich nicht für zu neugierig, auch nicht so gelehrt aber Rassentheorie hin und her, nur Jude soll doch auch am besten nur mit Jüdin Kinderchen machen, so mal irgendwo gelesen? Und wir hatten das Thema schonmal hier, nur wo? Wie siehts denn dann bei der" eigenen Rassentheorie", der von den Juden aus? Oder ist das mittlerweile vollkommen Geschichte? Ich denke wohl nicht.

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Was hat Judentum mit Rassen zu tun. Katholische Christen sollten vor geraumer Zeit auch nur Partner gleichen Glaubens ehelichen. Selbst mit protestantischen Christen gabs schon Hudelei.
Du vermischst Religionen mit Menschen verschiedener Herkunft.

Gruß Volker


Der Edelknabe meint sicher:
Nach der Halacha ist eine Eheschließung zwischen Juden und Nichtjuden nicht möglich. Allerdings schildert auch der Tanach im Buch Rut eine interreligiöse Ehe zwischen den Juden Machlon bzw. Boas und der Moabiterin Rut. Auch deren Enkel König David nahm mit Maacha eine Nichtjüdin zur Frau. Erst mit der Rekonstitution des Judentums bei Ende der Babylonischen Gefangenschaft unter Esra wurden Mischehen unzulässig.

Kinder aus Zivilehen zwischen Juden und Nichtjuden sind nach der Halacha grundsätzlich jüdisch, sofern die Mutter jüdisch ist. Teile des Reformjudentums, insbesondere in den USA, erkennen jedoch auch Kinder als Juden an, bei denen nur der Vater jüdisch ist, oder bieten zumindest Erleichterungen bei der Erlangung dieses Status.

Da in Israel das Familienrecht nach osmanischer Rechtstradition weitgehend auf die jeweiligen Religionsgemeinschaften übertragen ist, gibt es keine Zivilehe. Juden haben dort also nicht die Möglichkeit, eine interreligiöse rechtsgültig zu schließen. Dieses Problem wird aber in der Praxis dadurch umgangen, dass das Innenministerium im Ausland geschlossene Zivilehen als legale Ehen registriert. Die Regelung führt zu einem regen Heiratstourismus ins nahe gelegene Zypern. Interreligiöse Paare treffen aber oft auf Ablehnung.

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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon Grenzbeobachter » 2. Januar 2019, 18:41

Edelknabe hat geschrieben:Jetzt haltet mich nicht für zu neugierig, auch nicht so gelehrt aber Rassentheorie hin und her, nur Jude soll doch auch am besten nur mit Jüdin Kinderchen machen, so mal irgendwo gelesen? Und wir hatten das Thema schonmal hier, nur wo? Wie siehts denn dann bei der" eigenen Rassentheorie", der von den Juden aus? Oder ist das mittlerweile vollkommen Geschichte? Ich denke wohl nicht.

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Hallo Rainer-Maria,

Shahak Shapira ist Jude oder genauer gesagt Deutscher mosaischen Glaubens.
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Shahak_Shapira.jpg

Nduwa Guershon ist auch Jude oder genauer gesagt Franzose mosaischen Glaubens mit Wurzel aus dem Kongo.
http://www.afrikanet.info/uploads/pics/ ... ershon.jpg

Sehen sie ähnlich aus? [wink]
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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon Edelknabe » 2. Januar 2019, 18:52

Unser Akku....bitte, fahr mal wieder runter. Meine Frage wurde doch mittlerweile richtig gut beantwortet. Ums Aussehen ging es mir eigentlich nicht...Grenzbeobachter. Danke trotzdem.

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Re: Islam und Antisemitismus

Beitragvon augenzeuge » 2. Januar 2019, 19:15

Grenzbeobachter hat geschrieben:Ich denke eher, dass du nicht begreifen willst, dass es einen einheitlichen Islam gar nicht gibt.


Das ist gut, dass du das auch erkannt hast. Dann sind wir uns einig, dass der Islam als Ganzes nichts mit den extremistischen Verbrechen zu tun hat, welche du dargestellt hast?
Das Manifest ist positiv. Es ist Quatsch, dass man das in D ignoriert. Siehe:
https://www.zeit.de/politik/ausland/201 ... est-medien

Absolut positiv:
„Wir, empörte Imame, sind bereit, unserem Land zu dienen“ einen von Oubrou und Dlioueh und 28 weiteren Imamen unterzeichneten Offenen Brief.[11] Darin gehen sie mit dem Zustand ihrer Religion in Frankreich zu Gericht. Muslimische Jugendliche würden mit einer „verstörenden Kombination aus Verbrechen und Religion ihr Spielchen spielen“. Unter den Muslimen tobten sich „subversive Ausdrucksformen des Islam“ und eine „religiöse Anarchie“ aus. Leider hätten „einige Imame … dazu beigetragen“, heißt es weiter in diesem Dokument, die noch nicht begriffen hätten, welch „schädliche psychologischen Wirkungen“, ihre aufwiegelnden Predigten haben. Der Text ruft alle „aufgeklärten Imame“ auf, sich am Kampf gegen „alle Formen des Extremismus, die direkt oder indirekt zum Terrorismus führen“, zu beteiligen.[12]

Mit diesem Brief erkannten die Sprecher wichtiger muslimischer Zentren in Frankreich an, dass islamische Auslegungen beim muslimischen Antisemitismus und Terrorismus eine Rolle spielen, sodass sich auch die Repräsentanten dieser Religion im Kampf dagegen engagieren müssen.

Von dieser Einsicht ist man in Deutschland ein gutes Stück entfernt.

Und das zuletzt Markierte ist Unsinn, natürlich hat man das erkannt. Siehe Artikel der Zeit oben. Und nicht zuletzt die Aussagen der Grünen dazu!

AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
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