Historische Bilder und Dokumente

Hier bitte ausschließlich Themen die sich mit der Berliner Mauer beschäftigen.

Re: Historische Bilder und Dokumente

Beitragvon Ari@D187 » 14. Januar 2020, 19:59

augenzeuge hat geschrieben:Schau mal auf 3 Uhr. [...]

Mit den Uniformen nahm man das ja nicht so ernst, fast satirisch, an den GÜSTen. Vielleicht steckte auch ein Russe in der MP-Uniform. [laugh]

Ari
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Re: Historische Bilder und Dokumente

Beitragvon Volker Zottmann » 14. Januar 2020, 20:05

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Schau mal auf 3 Uhr. [...]

Mit den Uniformen nahm man das ja nicht so ernst, fast satirisch, an den GÜSTen. Vielleicht steckte auch ein Russe in der MP-Uniform. [laugh]

Ari

Stimmt, und in der DDR war immer Maskenball...

Gruß Volker
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Re: Historische Bilder und Dokumente

Beitragvon Werner Thal » 16. Januar 2020, 06:38

augenzeuge hat geschrieben:Übrigens, in dem Audi vor dem Schlagbaum sitzt keiner drin. Er gehört den US Kräften....

AZ


Ja, das Auto-Kennzeichen beginnt mit BC; also BERLIN COMMAND! Seit Dezember 1961 wurde diese amerikanische
Bezeichnung ihrer Berlin-Truppen verwendet!

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Re: Historische Bilder und Dokumente

Beitragvon augenzeuge » 16. Januar 2020, 07:56

Genau, Werner, daran erkennt man, wer was zu sagen hatte. [grins]

Aber vielleicht glauben einige ja auch, dass das Auto der Stasi gehört... [flash]
AZ
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Re: Historische Bilder und Dokumente

Beitragvon Werner Thal » 16. Januar 2020, 08:10

Nee, so weit ging dann die camouflage/Verkleidung dann doch bestimmt nicht. Es wäre dann doch ein
eklatanter Bruch des Alliiertenabkommens gewesen! Ebenso der dort stehende amerikanische Offizier.

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Re: Historische Bilder und Dokumente

Beitragvon karnak » 16. Januar 2020, 09:37

Für die Amerikaner in ihrer Rolle als Alliierte und Siegermacht des 2. Weltkrieges galten die Striche der kleinen DDR nicht besonders viel, die stellten sich hin wo sie wollten, erst recht wenn es um die Sicherheit ihres Präsidenten ging. Und die Vertreter der DDR hätten einen Teufel getan deswegen und in solch einer Situation Theater zu machen. Stand ihnen eh nicht zu, wenn hätten sie die Russen holen müssen. Ich gehe mal davon aus der hat den Audi als Barriere dort hingestellt und anschließend wieder weggefahren.
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Re: Historische Bilder und Dokumente

Beitragvon Werner Thal » 16. Januar 2020, 11:32

R.R..jpg


Präsident Ronald Reagan am 11. Juni 1982 am Checkpoint Charlie:
"Die hässliche Mauer - Präsident Reagan winkt, während er am Checkpoint Charlie steht.
Er sagte über die Mauer: "Sie ist so hässlich wie die Idee dahinter."

Quelle: Berlin Observer vom 18. Juni 1982

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Re: Historische Bilder und Dokumente

Beitragvon augenzeuge » 16. Januar 2020, 12:19

Ich gehe mal davon aus der hat den Audi als Barriere dort hingestellt und anschließend wieder weggefahren.


Natürlich. Mit den Worten. Take notice. The Checkpoint is now temporary closed. [grins]

AZ
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Re: Historische Bilder und Dokumente

Beitragvon Interessierter » 27. Januar 2020, 08:50

„Der Einsatz... erfolgte dizipliniert und löste eine hohe Wirksamkeit aus."


Bericht der Abteilung Operativ der Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei Magdeburg vom 6. Okt. 1989 über die Demonstration von ca. 370 Teilnehmern nach dem Friedensgebet im Magdeburger Dom am 5. Okt. 1989.

https://landesarchiv.sachsen-anhalt.de/ ... t_W1_5.htm
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Re: Historische Bilder und Dokumente

Beitragvon Werner Thal » 3. Februar 2020, 13:48

SPIEGEL Geschichte

Fotograf Manfred Hamm

Mauertheater

Hase, Pferd und Grenzsoldaten: Über Jahrzehnte fotografierte Manfred Hamm die Berliner Mauer.
Und schoss Bilder, die absurd wirken und traurig. Eine Ausstellung in Berlin zeigt seine besten Fotos.

Eigentlich wollte Manfred Hamm das Grab Theodor Fontanes fotografieren. Im Dezember 1976 stand der
Fotograf auf der Liesenstraße im West-Berliner Stadtteil Wedding, die Grabstelle auf dem Friedhof der
Französisch-Reformierten Gemeinde lag nicht weit entfernt. Doch ein unüberwindbares Hindernis
versperrte Hamm den Weg: der Todesstreifen der Berliner Mauer. Plötzlich hoppelte ihm aber ein anderes
Motiv ins Bild. Ein Hase setzte sich auf den Rasen.

Er drückte ab: Vorne posiert das friedliche Tier, im Hintergrund befinden sich die Panzersperren dieser
schwerbewachten Grenze. Hätte ein Mensch anstelle des Hasen den Todesstreifen betreten, wäre sein
Leben in Gefahr gewesen. "Hier in der DDR weiß jedes Kind, dass die Grenztruppen den strikten Befehl
haben, auf Menschen wie auf Hasen zu schießen", hatte der ARD-Korrespondent Lothar Loewe kurz zuvor
in der Tagesschau gesagt - und war prompt von der DDR ausgewiesen worden. "Auf Menschen wie auf Hasen
zu schießen, schoss mir nur durch den Kopf, als ich das Foto machte", meint Manfred Hamm.

https://www.spiegel.de/geschichte/fotog ... 01378.html

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Re: Historische Bilder und Dokumente

Beitragvon Werner Thal » 4. Februar 2020, 20:37

Berlin:Geisterbahnhöfe



DER SPIEGEL - Geschichte

Mauer unter Tage

Berlins verbotene Geisterbahnhöfe

Nächster Halt: nicht mehr da. Um Flüchtlinge aufzuhalten, vermauerte die DDR 1961 in Ost-Berlin etliche
U-Bahn- (+ S-Bahn-) Zugänge und schuf Geisterbahnhöfe. Der Fotograf Robert Conrad ist 1989 heimlich zu
den verbotenen Gleisen hinabgestiegen. Auf eines tages zeigt er seine Bilder aus der Unterwelt.

Die Berliner Mauer wirkte schon über der Erde ziemlich unüberwindbar mit all ihrem Stahlbeton, dem
Todesstreifen und den schussbereiten Grenzern. Dieter K. und Kurt B. ahnten nicht, dass es auch tief unter
der Erde ein kaum minder monströses Bollwerk gegen Fluchtwillige wie sie gab: eine Art Mauer unter der
Mauer.

Das SED-Regime hatte Berlin im August 1961 mit nahezu chirurgischer Präzision auseinandergeschnitten - nur
unter der Erde verbanden noch drei Lebensadern den Osten mit dem Westen: die U-Bahnen der Linie C und D,
heute die U6 und U8, sowie die Nord-Süd-Linie der Stadtbahn. Warum also nicht durch eine der U-Bahn-Röhren
in den Westen fliehen?

Doch die DDR war selbst für solch abwegige Fluchtpläne gerüstet: Zeitgleich mit dem Mauerbau wurden im
Sommer 1961 auch mehr als ein Dutzend U- und S-Bahn-Haltestellen stillgelegt, die Zugänge zugemauert oder
mit schweren Schlössern verriegelt. Über Nacht entstanden auf diese Weise Geisterbahnhöfe: Züge aus dem
Westen fuhren auch nach dem Mauerbau noch unter Ost-Berlin hindurch, durften aber an den alten Stationen
nicht mehr halten. Und direkt darüber endeten Treppen und einstige Gleiszugänge im Nichts.

Für Verzweifelte wie Peter K. und Kurt B. wurden diese Geisterbahnhöfe zur letzten Hoffnung: Am 3. Oktober
1966 brachen sie nachts ein Loch in die Mauer an der U-Bahnstation Heinrich-Heine-Straße. Das reichte nicht.
Die beiden Männer mussten noch ein Rollgitter aufhebeln und eine weitere Sperrmauer durchbrechen, bi sie
endlich die Bahngleise erreichten. Vier Nächte hatten sie dafür gebraucht, doch kurz vor dem Ziel schnappte
die Falle zu: Als einer der Flüchtlinge ein Trittbrett im U-Bahn-Stollen berührte, löste ein unsichtbarer Schalter
Alarm bei den DDR-Grenzposten aus.

....und hier geht es weiter:

https://www.spiegel.de/geschichte/berli ... 53270.html

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Re: Historische Bilder und Dokumente

Beitragvon augenzeuge » 4. Februar 2020, 21:57

Irgendwann war das Misstrauen aber selbst gegen die eigenen Aufpasser so groß, dass Grenzsoldaten von ihren Vorgesetzten in ihrem Bunkern eingeschlossen wurden - gesichert mit einer massiven Stahltür.


[flash]
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Re: Historische Bilder und Dokumente

Beitragvon augenzeuge » 8. Februar 2020, 10:43

Der Klassenfeind kann auch durch die Fenster kommen..... [shocked]

AZ
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Re: Historische Bilder und Dokumente

Beitragvon Werner Thal » 25. Februar 2020, 14:52

airmen.jpg
Checkpoint Charlie - October 1961 - U.S. army airmen on the border line.

Stars & Stripes - photo of the day

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