Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon augenzeuge » 27. Januar 2013, 09:56

S51 hat geschrieben: Oder sollte ich schreiben, Alltag, Politik nun mal. Früher wie heute?


Wie fühlt man sich eigentlich, wenn man das von seinen früheren Verantwortlichen liest? Wenn man sich zum Spielball derer gemacht hat, die nun hinter den Baum wollen, wo man selbst Deckung gesucht hat?
AZ
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Interessierter » 27. Januar 2013, 10:27

Und wer jetzt a´la Wosch die Hände reibt - was ist mit all den Kollateralschäden in Serbien, im Kossovo, in Afghanistan, in Mali, Lybien seit dem? Mehr als hundert Mal so viel wie seinerzeit an der Grenze? Das ist unser aller Päckchen und kein bischen bequemer.
Oder sollte ich schreiben, Alltag, Politik nun mal. Früher wie heute?


S51, der Wolfgang reibt sich höchstens die Hände, weil sie bei diesem Wetter kalt sind; aber das bei dem Thema Schießbefehl der Wolfgang sich vor Freude oder gar Schadenfreude die Hände reibt, das glaube ich ganz sicher nicht und solltest Du ihm auch nicht einfach unterstellen!

Zu dem von mir oben zitierten, kannst Du ja gerne einen Thread eröffnen. Leider kann ich zum eigentlichen Thema dieses Threads in Deinem Beitrag nichts finden.

" Der Interessierte "
Interessierter
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon S51 » 27. Januar 2013, 11:08

Interessierter hat geschrieben:... Leider kann ich zum eigentlichen Thema dieses Threads in Deinem Beitrag ...


Ich habe lediglich zielgerichtet konsequent Äpfel mit Birnen verglichen und festgestellt, dass beides Obst ist. Oder profaner: Schlimmstenfals Tot ist tot, nicht gewollt, leider passiert auf Grund politischer Entscheidungen, die zu militärischen Konsequenzen führten und weiterhin führen werden. Für die Opfer immer tragisch, immer endgültig.
Früher nicht anders als heute, da wie dort.
S51
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon S51 » 27. Januar 2013, 11:21

augenzeuge hat geschrieben:
S51 hat geschrieben: Oder sollte ich schreiben, Alltag, Politik nun mal. Früher wie heute?


Wie fühlt man sich eigentlich, wenn man das von seinen früheren Verantwortlichen liest? Wenn man sich zum Spielball derer gemacht hat, die nun hinter den Baum wollen, wo man selbst Deckung gesucht hat?
AZ


Ganz nüchtern? So wie erwartet, mehr oder weniger Achselzucken.
Davon war immer auszugehen. Warum sollten die Damen und Herren da oben anders sein als wir? Früher wie heute? Man muss eben sehen, wie man mit seinem eigenen Allerwertesten an die Wand kommt bzw. diesen rettet.
Du vergißt, dass ich als Soldat bereits eine ideologische Kehrtwende durchhatte. Vom "Zeugen Jehovas" zum GAK war vermutlich zu DDR-Zeiten auch nicht ganz alltäglich. Ich wußte seinerzeit also schon, wie das ist, wenn Meinungen delegiert werden und habe nie erwartet, das es da anders wäre als dort oder hier.
S51
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon augenzeuge » 27. Januar 2013, 11:29

S51 hat geschrieben:Vom "Zeugen Jehovas" zum GAK war vermutlich zu DDR-Zeiten auch nicht ganz alltäglich.


Stimmt, S51, das vergesse ich immer. [blush] Dann ist man natürlich besser vorbereitet.....
AZ
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Nov65 » 27. Januar 2013, 11:59

S51 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
S51 hat geschrieben: Oder sollte ich schreiben, Alltag, Politik nun mal. Früher wie heute?


Wie fühlt man sich eigentlich, wenn man das von seinen früheren Verantwortlichen liest? Wenn man sich zum Spielball derer gemacht hat, die nun hinter den Baum wollen, wo man selbst Deckung gesucht hat?
AZ


Ganz nüchtern? So wie erwartet, mehr oder weniger Achselzucken.
Davon war immer auszugehen. Warum sollten die Damen und Herren da oben anders sein als wir? Früher wie heute? Man muss eben sehen, wie man mit seinem eigenen Allerwertesten an die Wand kommt bzw. diesen rettet.
Du vergißt, dass ich als Soldat bereits eine ideologische Kehrtwende durchhatte. Vom "Zeugen Jehovas" zum GAK war vermutlich zu DDR-Zeiten auch nicht ganz alltäglich. Ich wußte seinerzeit also schon, wie das ist, wenn Meinungen delegiert werden und habe nie erwartet, das es da anders wäre als dort oder hier.

Aus Deinen Worten spricht kaum Verachtung gegenüber der höchsten Partei-und Armeeführung. Jeder ehemalige Grenzer, der dieses Protokoll liest, muss doch ausspucken wollen vor deren Unglaubwürdigkeit und fehlendem Ehrgefühl. Nur gut, dass die Schisshasen so viel Druck unter den Kessel bekommen haben. Leider zu wenig Strafe!
Den einfachen Grenzer in seiner Denk-und Verhaltensweise mit denen da oben gleichzustellen, ist eine fragwürdige Konstruktion von Dir, die ja im Kern die Typen entlasten soll.
Dass Du dann sofort den Schlenker auf heutige Auslandseinsätze machst, die völlig anders gelagert sind, ruft bei mir schon Fragen auf.
Gruß, Andreas
Nov65
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 27. Januar 2013, 12:33

Stimmt!
Heute "verteidigen" wir unsere Handelswege am Hindukusch ........
Das ist natürlich was ganz anderes, das ist Freiheit und Demokratie .......

Thoth
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon enrico » 27. Januar 2013, 13:06

hast du auch was zum thema beizutragen?oder ist das wieder dein übliches nebelkerzen zünden? erinnert mich stark an den kindergarten..tante der hat das gemacht aber tante der ist doch viel viel schlimmer...ich lese hier als thema ex ddr grenzer zur anwendung des schiessbefehls..vom hindukusch steht da nix...
enrico
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon S51 » 27. Januar 2013, 13:19

Nov65 hat geschrieben:...Aus Deinen Worten spricht kaum Verachtung gegenüber der höchsten Partei-und Armeeführung. Jeder ehemalige Grenzer, der dieses Protokoll liest, muss doch ausspucken wollen vor deren Unglaubwürdigkeit und fehlendem Ehrgefühl. ...


Furchtbar, nicht. Fehlt mir wohl doch der Klassenstandpunkt?
Ich werde in mich gehen und meine mangelnde soziale Angepasstheit selbstkritisch zur Kenntnis nehmen.
Nur ändern werde ich nichts daran, das ich die Frage, ob ich jemanden achte oder verachte, hasse oder liebe von meinen Erfahrungen mit dem- oder derjenigen abhängig mache und nicht davon, was andere meinen, dass ich denken soll.
S51
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon augenzeuge » 27. Januar 2013, 13:29

S51 hat geschrieben: Nur ändern werde ich nichts daran, das ich die Frage, ob ich jemanden achte oder verachte, hasse oder liebe von meinen Erfahrungen mit dem- oder derjenigen abhängig mache und nicht davon, was andere meinen, dass ich denken soll.


Das ist schon mal ne starke Weiterentwicklung...... [grins]
AZ
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon S51 » 27. Januar 2013, 16:43

Du sitzt wieder (gewollt ?) einem Irrtum auf, AZ.
Für eine Aktion oder Reaktion jemandem gegenüber muss ich diesem Jemand gegenüber nichts persönliches empfinden. So lange ich mit ihm nicht privat oder geschäftlich zu tun habe. Es genügen objektive und subjektive Bedingungen (Arbeitsverhältnis, Gesetzeslage nur als Beispiel) für die dann jeweils als notwendig und gerechtfertigt eingeschätzte Handlung oder Unterlassung.
Was ich aber strikt ablehne, ist eine Handlung welcher Art auch immer, weil mir irgend jemand vorschreibt, als was ich mein Gegenüber zu betrachten habe. Daran hat sich seit meinem 14. Lebensjahr nie mehr etwas geändert.
S51
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon augenzeuge » 27. Januar 2013, 16:53

S51 hat geschrieben: Was ich aber strikt ablehne, ist eine Handlung welcher Art auch immer, weil mir irgend jemand vorschreibt, als was ich mein Gegenüber zu betrachten habe. Daran hat sich seit meinem 14. Lebensjahr nie mehr etwas geändert.


Ok, dann warst du eben schon mit 14 Jahren weiter als manche Älteren heute. Respekt. Nicht das du mich falsch verstehst, ich find das gut und handle auch danach. Aber ich war etwas älter als 14....

AZ
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 8. März 2013, 10:42

ABV hat geschrieben:War der Schießbefehl am 09. November 1989 tatsächlich noch in Kraft?

Das behauptet jedenfalls diese Dokumentation über die letzten Stunde der Berliner Mauer.

http://www.youtube.com/watch?v=QUAUSHQOfBE

Sensation oder einfach nur schlecht recherchierte Polemik?


Gruß an alle
Uwe


An welcher Stelle wird denn vom Schießbefehl gesprochen ?

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 8. März 2013, 13:19

Danke Uwe, aber ich sehe unter dem Link nur den 10 Minuten-Film und keinen Part 5

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Icke46 » 8. März 2013, 13:21

Part 5 ist dieser Link hier:

https://www.youtube.com/watch?v=rz-lJsf7E8w

Gruss

icke
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon SkinnyTrucky » 8. März 2013, 13:22

Teil 5



groetjes

Mara
Wenn es heute noch Menschen gibt, die die DDR verklären wollen, kann das nur damit zusammenhängen, dass träumen schöner ist als denken.... (Burkhart Veigel) Bild
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 8. März 2013, 13:32

Danke, nun habe ich es gesehen. Nach den Schießbefehl-Kommentaren, zeigt sich, dass dessen angebliche Aussetzung ein brandgefährlicher Trugschluss war. Die Oberen haben eben bis zur letzten Minute gelogen.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Zicke » 8. März 2013, 13:47

Volker Zottmann hat geschrieben: Nach den Schießbefehl-Kommentaren, zeigt sich, dass dessen angebliche Aussetzung ein brandgefährlicher Trugschluss war. Die Oberen haben eben bis zur letzten Minute gelogen

vom angeblich noch existierenden Schießbefehl, spricht doch eigentlich nur der Kommendator des Films oder. Wie Uwe schon vermutet, Polemik.
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Interessierter » 8. März 2013, 15:20

Zitat ABV:
Richtig Zicke. Ansonsten wäre das ja wirklich eine Sensation! Die Geschichte des 09. November müsste in Teilen umgeschrieben werden. Man kann wirklich nicht alles 1:1 glauben, was in solchen Dokus behauptet wird.


Diese Erkenntnis wird doch wohl aber nicht erst jetzt bei Dir gewachsen sein ?

Ähnlich wie im Forum, wenn hier " Zeitzeugen" auftreten, die behaupten im Hohenecker Gefängnis die Wasserzelle aus eigenem Erleben kennengelernt zu haben. Warum solche " Zeitzeugen" jedoch den vorgeschlagenen Kontakt mit echten seriösen Historikern meiden wie der Teufel das Weihwasser, kann man nur vermuten.


Einmal abgesehen davon, daß das Zitierte OT ist, kenne ich nicht einen einzigen Vorgang in diesem Forum, in dem Du selbsterlebtes von Zeitzeugen widerlegen konntest. Wenn man nicht dabei gewesen ist, kann man das auch nicht.
Anderer Meinung zu sein und das auch kundzutun, ist das eine und normalste der Welt; aber jemanden Lügen strafen und sein selbsterlebtes zu bestreiten, ist etwas ganz anderes.

Außerdem ist es mir in Anbetracht der vollzogenen Wiedervereiningung und der für mich immer noch bewegenden Bilder, sowas von egal ob der Schießbefehl oder welche Wortschöpfungen man sich dafür alles einfallen ließ, nun noch bestand oder nicht.
Schade nur, daß selbst solche Momente noch dazu herhalten müssen, einem wahrscheinlich unbändigem Trieb folgend, Zeitzeugen dieses Forums " einen mitzugeben ".

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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 8. März 2013, 16:04

ABV hat geschrieben:Richtig Zicke. Ansonsten wäre das ja wirklich eine Sensation! Die Geschichte des 09. November müsste in Teilen umgeschrieben werden. Man kann wirklich nicht alles 1:1 glauben, was in solchen Dokus behauptet wird.
Ähnlich wie im Forum, wenn hier " Zeitzeugen" auftreten, die behaupten im Hohenecker Gefängnis die Wasserzelle aus eigenem Erleben kennengelernt zu haben. Warum solche " Zeitzeugen" jedoch den vorgeschlagenen Kontakt mit echten seriösen Historikern meiden wie der Teufel das Weihwasser, kann man nur vermuten.

Gruß Uwe


Das sind Unterstellungen, die ich schlicht geschmacklos finde und die falsch sind. Dass die Zeitzeugin in der Art, wie von Dir vorgeschlagen keinen Kontakt sucht, ist aus ihrer Sicht mehr als nachvollziehbar.
Auch Du Uwe, bist für sie im Forum anonym. Nun sag mir jemand, warum eine gepeinigte Hoheneck-Insassin sich dann ausgerechnet mittels VP (dein Freund und Helfer) an den Historiker wenden soll. Die Frau bleibt Aufgrund bitterster Erfahrungen zeitlebens berechtigt misstrauisch.
Der Mann hat mit den Hohenecker Frauen, die sich zusammenschlossen, schon lange Kontakt.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 8. März 2013, 16:19

..... und die schlichten Gemüter ebenso ......

Thoth
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 8. März 2013, 16:22

ABV hat geschrieben:Der Mann von dem ich spreche, forscht seit Jahren in Sachen SED-Unrecht. Ebenso lange sucht er nach Beweisen wegen den Wasserzellen von Hoheneck. Bislang vergebens. Jetzt taucht jemand hier im Forum auf und behauptet, in eben einer dieser Zellen gewesen zu sein. Beklagt auch, dass niemand vom Wachpersonal zur Verantwortung gezogen wurde. Aber einen Kontakt zu dem Historiker, der nicht zuletzt den Häftlingen von Hoheneck späte Gerechtigkeit widerfahren lassen könnte, lehnte diese " Zeitzeugin" vehement ab. Warum? Weil die angebliche Zeitzeugin vielleicht keine ist? Sondern irgend ein Nobody der mal eben in eine virtulle Identität schlüpft? Hinter einem Nick kann sich ja jeder verbergen. Man tut den ehemaligen Häftlingen mit solch einem Quatsch sicher keinen Gefallen. Das wäre ja so als wenn jemand behauptet das Versteck des Bernsteinzimmers zu kennen, aber offiziell aus fadenscheigen Gründen, mit niemanden darüber sprechen möchte. Außer im anonymen Internet. Wo es genügend naive Gemüter gibt, die jeden Unsinn glauben. Wenn er nur ins schlichte Weltbild passt.
Ich sage es nochmal: solche Fakes sind der Tod jedes Geschichtsforums!
Gruß Uwe


Nein Uwe, Du irrst.
Sie will lediglich nicht über Deine Vermittlung, warum auch? Sie ist in diesem Hohenecker Frauenkreis.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Zicke » 8. März 2013, 16:26

Volker Zottmann hat geschrieben: Sie ist in diesem Hohenecker Frauenkreis.

Hohenecker Forum ist sie, und wurde auch von ehemaligen "Echten" gebeten sich herauszuhalten.
Zicke
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Interessierter » 8. März 2013, 16:40

ABV hat geschrieben:Nein, dass ist nicht egal, ob der Schießbefehl am 09. November 1989 noch in Kraft war, oder nicht. Wenn dem so war, schwebte die Welt an jenem Abend tatsächlich am Abgrund!
Es ist auch nicht egal, was einige hier berichten. Ansonsten wäre solch ein Geschichtsforum nämlich absolut sinnlos und überflüssig. Wenn jeder in irgend eine virtuelle Identität schlüpfen und sich mit " sensationellen Aussagen", wichtig tun kann.

Gruß Uwe


Das tat vielleicht nicht die Welt, aber ganz sicher stand das Volk der DDR vor einem großen Blutvergießen, wenn man berücksichtigt, was im Hintergrund so an Militär aktiviert wurde, gleich ob mit oder ohne Schießbefehl.
Es waren die Massen der Bürger, die Sprachlosigkeit des ZK und die fehlende Unterstützung der SU, die den Einsatz von Schußwaffen unterbleiben ließ und nicht ein bestehender oder nicht bestehender Schießbefehl, jedenfalls meiner persönlichen Meinung nach und zusätzlich die Ungewissheit, ob Angehörige der GT und NVA ihre Waffen gegen diese Menschenmassen gerichtet hätten.

Zu dem nicht zum Thema gehörenden Teil Deines Beitrages:

Ob sich jemand als Zeitzeuge mit dem Schildern eines persönlichen Erlebnisses wichtig tut, bestimmst Du oder der User XYZ ?

Wo bleibt denn da Dein Aufschrei, daß man damit Zeitzeugen vergrault, wie es immer schon passierte wenn man bloß Meinungen ( keine eigenen Erlebnisse ) von ehemaligen Mitarbeitern von Organen der DDR anzweifelte?

Findest Du es in Ordnung, wenn ich schildere, daß auf einer Behörde außer dem am Schreibtisch sitzenden Beamten noch 1 oder 2 weitere Personen in dessen Büro waren, daß man mir dann sagt, das stimmt nicht, ergo: " Ich lüge " ?

Meinst Du solch eine Verhaltensweise ermuntert Menschen/Zeitzeugen ihre Erlebnisse zu schildern, um sich erneut demütigen zu lassen ?

Haben wir das Recht, nur weil wir es nicht wie geschildert, sondern anders erlebt haben, den Zeitzeugen der Unwahrheit zu bezichtigen?

Gruß
Wilfried
Interessierter
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 8. März 2013, 16:42

Uwe, was das "angeblich" allein schon für eine Anmaßung ist, ist Dir bewusst?

So hält man das Forum auch in überschaubarer Größe. Nur weiter so...

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon 94 (OvA) » 8. März 2013, 19:28

Hmm, ich verstehe jetzt die formale Logik nicht, ich drössels ma uff: Lieber ein Forum mit 5 echten Zeitzeugen als wie ein anderes mit 20 von denen 15 [die despektierlichen Ausdrücke verwende ich nicht, nicht mal als Zitat] sind. Hmm ... geht doch Beides, also mit dem Matheunterricht den ich in der POS genießendurfte ergibt 5+15=20, odär?

Mensch ABV, Du tust Dir gerade keinen Gefallen. Schnapp Dir die Angel und hock Dich mal'n paar Stunden an der Oder hellen Strand oder wo immer Du Deine Angelköder ins Wasser tunkst. Und dann schreibste mal wieder, aber nicht so ...
94 (OvA)
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon inel » 8. März 2013, 19:35

[shocked]
94 (OvA) hat geschrieben:Hmm, ich verstehe jetzt die formale Logik nicht, ich drössels ma uff: Lieber ein Forum mit 5 echten Zeitzeugen als wie ein anderes mit 20 von denen 15 [die despektierlichen Ausdrücke verwende ich nicht, nicht mal als Zitat] sind. Hmm ... geht doch Beides, also mit dem Matheunterricht den ich in der POS genießendurfte ergibt 5+15=20, odär?

Mensch ABV, Du tust Dir gerade keinen Gefallen. Schnapp Dir die Angel und hock Dich mal'n paar Stunden an der Oder hellen Strand oder wo immer Du Deine Angelköder ins Wasser tunkst. Und dann schreibste mal wieder, aber nicht so ...


Tja, @94(OvA).....das sind diese Scheidungsopfer....immer unausgeglichen und ohne moralische Instanz nunmehr zuhause........und das Verlangen ist soooo groß...
irgendwo muss es ja ein Ventil geben..... [shocked]
inel
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Bergmensch » 8. März 2013, 19:37

Aha, daher weht also der Wind. [peinlich]
Bergmensch
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon 94 (OvA) » 8. März 2013, 19:47

Also bei mir isses windstill, ähm und zu spät (@inel) *nicht_grins*

Doch wenigstens mal was zum Thema, für mich ist es das größte Wunder am Herbst '89, das KEINER von den VIern 'die Nerven verloren' hat. Und es war an nicht nur einer Stelle nur äußerst knapp. Wie die Geschichte in einem solchen Fall verlaufen wäre, darüber möchte ich nicht spekulieren.
Zuletzt geändert von 94 (OvA) am 8. März 2013, 19:48, insgesamt 1-mal geändert.
94 (OvA)
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 8. März 2013, 19:47

ABV was ist hier los?

Deine Antwort nach meiner letzten Aussage ist auch wieder verschwunden.
@94(OvA) bezieht sich auf DEINEN Artikel, der nun wieder weg ist. Ist der auch in der Mülltonne?

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

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