Ich habe Dir beschrieben in welchem Dilemma Deutschland in Mietwohnungsfragen steckt. Und da braucht man mir nicht erklären, dass man mit Enteignung/Vergesellschaftung keine einzige neue Wohnung schafft, dass weiß ich selber. Aber man kann in einem Anfang dem Wucher im Mietgeschäft zumindest Paroli bieten. So wie man mit Übergewinnsteuer gegen die Abzockerei der Mineralölkonzerne vorgehen müsste, da schreist Du doch auch immer rum. Und man braucht im zweiten Teil einen Plan wie man in den Mangel an Wohnraum staatlicherseits eingreift damit dieser Wucher nicht mehr funktioniert. Unteranderem eben durch ein staatliches Wohnungsbauprogramm, gerne auf Zeit ,bis der Markt gesättigt ist und sich entsprechend beruhigt. So wie man das jetzt zumindest angekündigt hat. Oder was würde Dir denn vorschweben wie man den Druck im Wohnungsmarkt absenkt?Natürlich gehört auch Förderung privaten Wohnungsbau dazu,Absenkung der Baunormen und und und. Der Markt alleine richtet es jedenfalls nicht, der agiert nach den schnöden Gesetzen des Kapitalismus und das ist gerade bei Wohnungen ein Pulverfass. Nur das zu begreifen und darauf zu reagieren darum geht es.Selbst in dieser so geschmähten DDR wurden in 20 Jahren ca. 2 Millionen Wohnungen gebaut. Platte sicher, und ich habe 20 Jahre in so einer gewohnt,durchaus vernünftiger Wohnraum in dem man leben konnte. Nun will ich gar nicht sagen" von der DDR lernen heißt siegen lernen"
, aber man könnte sich schon mal ansehen wie man das vom Prinzip her organisiert hat mit dieser Plattenbautechnologie.







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