Betrachtungen zu Palästina

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Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 7. Oktober 2026, 19:06

Ari@D187 hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Russland kann nicht mit einer EU Nato Ukraine leben.
Das ist der einzige Grund der Aggression.
Aber das kapieren ganz viele Leute nicht, die suggerieren, dass Putin mehr will.
AZ

Genau das ist ja der Kern des Konfliktes, den Satz von @ ari "Die eigentliche Lehre lautet eher: Ein Aggressor wird nicht dadurch friedlicher, dass man ihm möglichst wenig weh tut." kann auch auf Israel bezogen werden, der auch nicht bereit ist arabische Nachbarstaaten zu akzeptieren.
[...]

Israel grenzt an Ägypten, Jordanien, Libanon und Syrien. Mit Ägypten besteht seit 1979 ein Friedensvertrag, mit Jordanien seit 1994.
Mit Libanon und Syrien gibt es keinen Friedensvertrag und erhebliche territoriale bzw. sicherheitspolitische Konflikte. Israel bestreitet aber nicht deren Existenz als Staaten.
Interessanterweise ist es historisch sogar eher andersherum: Libanon und Syrien haben bei internationalen Verträgen ausdrücklich festgehalten, dass damit keine Anerkennung des Staates Israels verbunden sei.
Ari

Deine Aussage ist auch nicht korrekt, auch Israel bestreitet seit seiner Gründung 1948 die Existenz seiner Nachbarstaaten. Das beruht aber auf Gegenseitigkeit. Oder warum verweigert sich Israel seit Jahrzehnten der Zweistaatenlösung ? Denn darin liegt der Grund, warum sich die arabischen Staaten einer Anerkennung Israels verweigern.
Im Übrigen bezog sich meine Aussage des Denkfehlers bezüglich einer historischen Aussage nicht auf Dich persönlich, siehe meinen Beitrag vom 05. Oktober 2026, 16:39 Uhr. Leider hast Du diesen Beitrag irgendwie in den falschen Hals bekommen ...
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Neuer Beitragvon Ari@D187 » 11. Oktober 2026, 18:39

Gerd Böhmer hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Russland kann nicht mit einer EU Nato Ukraine leben.
Das ist der einzige Grund der Aggression.
Aber das kapieren ganz viele Leute nicht, die suggerieren, dass Putin mehr will.
AZ

Genau das ist ja der Kern des Konfliktes, den Satz von @ ari "Die eigentliche Lehre lautet eher: Ein Aggressor wird nicht dadurch friedlicher, dass man ihm möglichst wenig weh tut." kann auch auf Israel bezogen werden, der auch nicht bereit ist arabische Nachbarstaaten zu akzeptieren.
[...]

Israel grenzt an Ägypten, Jordanien, Libanon und Syrien. Mit Ägypten besteht seit 1979 ein Friedensvertrag, mit Jordanien seit 1994.
Mit Libanon und Syrien gibt es keinen Friedensvertrag und erhebliche territoriale bzw. sicherheitspolitische Konflikte. Israel bestreitet aber nicht deren Existenz als Staaten.
Interessanterweise ist es historisch sogar eher andersherum: Libanon und Syrien haben bei internationalen Verträgen ausdrücklich festgehalten, dass damit keine Anerkennung des Staates Israels verbunden sei.
Ari

Deine Aussage ist auch nicht korrekt, auch Israel bestreitet seit seiner Gründung 1948 die Existenz seiner Nachbarstaaten. Das beruht aber auf Gegenseitigkeit. Oder warum verweigert sich Israel seit Jahrzehnten der Zweistaatenlösung ? [...]


Nun, deine Einlassungen zu Israel 1948 waren schon vor 3 Jahren falsch:

Ari@D187 am 30.10.2023 hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:[...]
Das Habe ich nun mehrfach geschrieben, endlich bedingungslos der Zweistaatenlösung zustimmen, damit ist die Seite der Palästinenser unter Zugzwang - actio - reactio -.
Das Problem im Nahen Osten heisst seit 1948 Israel ...
Im Übrigen habe ich die Äusserung von @ edelknabe an der Stelle mehr als zynische Ironie aufgenommen.

Die Zweistaatenlösung hätte man 1948 haben können. Stattdessen hat man mit Krieg gegen Israel geantwortet.
Die umliegenden Staaten wollten weder damals noch heute eine Zweistaatenlösung.

Ari


Alles ganz easy recherchierbar, wenn man es will.

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Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 11. Oktober 2026, 19:36

@ ari - meine Meinung ist definitiv nicht falsch, sondern beruht auf recherchierten Erkenntnissen. Immerhin wurde der Staat Israel 1948 auf dem Territorium bereits existierender Staaten gegründet, aus meiner Sicht einer der grössten historischen Fehler. Seitdem bestreiten wie auch von mir mehrfach geschrieben beide Seiten gegenseitig das Existenzrecht. Das die arabischen Staaten sich der Existenz Israels entgegenstellten ist nicht von der Hand zu weisen, genauso wie Israel sich der Existenz der arabischen Staaten entgegenstellt. Hier verweigerst auch Du Dich leider der historischen Entwicklung seit dem Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Deswegen hatte ich Deine Meinung auch ganz bewusst nicht als falsch, sondern als nicht korrekt dargestellt, ich schaue mir einfach nur wie auch bei anderen Konflikten die Argumente beider Seiten an.

Aber wir waren hier beim Thema Ukraine und nicht dem ewigen Konflikt im Nahen Osten ...
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Neuer Beitragvon pentium » 12. Oktober 2026, 08:47

Gerd Böhmer hat geschrieben:@ ari - meine Meinung ist definitiv nicht falsch, sondern beruht auf recherchierten Erkenntnissen. Immerhin wurde der Staat Israel 1948 auf dem Territorium bereits existierender Staaten gegründet, aus meiner Sicht einer der grössten historischen Fehler. Seitdem bestreiten wie auch von mir mehrfach geschrieben beide Seiten gegenseitig das Existenzrecht. Das die arabischen Staaten sich der Existenz Israels entgegenstellten ist nicht von der Hand zu weisen, genauso wie Israel sich der Existenz der arabischen Staaten entgegenstellt. Hier verweigerst auch Du Dich leider der historischen Entwicklung seit dem Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Deswegen hatte ich Deine Meinung auch ganz bewusst nicht als falsch, sondern als nicht korrekt dargestellt, ich schaue mir einfach nur wie auch bei anderen Konflikten die Argumente beider Seiten an.

Aber wir waren hier beim Thema Ukraine und nicht dem ewigen Konflikt im Nahen Osten ...


Steile These, mit den bereits existierenden Staaten. Die Behauptung, der Staat Israel sei auf dem Territorium bereits existierender Staaten gegründet worden, ist historisch und völkerrechtlich unzutreffend. Es gab vor 1948 keinen souveränen Staat namens Palästina und auch keinen anderen eigenständigen Staat auf diesem Territorium, der durch die Gründung Israels aufgelöst oder überlagert wurde. Die Region Palästina war kein eigener Staat, sondern Teil verschiedener Provinzen (bzw. Sandschaks) des Osmanischen Reiches bis 1918. Nach dem Ersten Weltkrieg übergab der Völkerbund die Verwaltung des Gebiets formell an Großbritannien mit dem Auftrag, eine „nationale Heimstätte für das jüdische Volk“ vorzubereiten, ohne die Rechte der bestehenden Bevölkerung zu verletzen. 1947 Die UN beschloss, das Mandatsgebiet in einen jüdischen und einen arabischen Staat zu teilen. Ein eigenständiger arabisch-palästinensischer Staat wurde im Zuge der darauffolgenden Kriege jedoch nicht realisiert.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon pentium » 12. Oktober 2026, 09:12

Kleine Buchempfehlung:
Es war einmal ein Palästina
https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-7858

Brandherd Palästina: Der Konflikt zwischen Arabern und Juden um die Herrschaft im Heiligen Land ist seit Jahrzehnten ungelöst. Tom Segev, Historiker und Journalist von internationalem Rang, zeigt, wie es dazu kam.
Aus einer Fülle bislang unerschlossener Quellen rekonstruiert Segev eine dramatische Ära grenzenloser Möglichkeiten und tragischer Fehlentscheidungen: die so genannte Mandatszeit von 1917 bis 1948, als nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches die Briten die Macht in Palästina ausübten und verhängnisvollerweise sowohl Arabern als auch Juden das Land versprachen. Er macht uns mit so legendären Figuren wie Lawrence von Arabien, General Allenby, König Faisal, Chaim Weizmann und David Ben-Gurion, aber auch mit einer bunten Mischung von Pionieren, Einwanderern, Abenteurern, Geheimagenten, Diplomaten und Fanatikern bekannt.
Segev zeichnet die Entstehung zweier Nationalbewegungen nach, ihren unaufhaltsamen Weg in die gewaltsame Konfrontation und kommt zu einer radikalen Neubewertung der britischen Mandatsmacht. Anstatt pro-arabisch, wie gemeinhin angenommen, hätten die Briten tatsächlich konsequent prozionistisch gehandelt – aus der antisemitischen Überzeugung heraus, die Juden drehten das Rad der Geschichte.

Tom Segev • Es war einmal ein Palästina. Juden und Araber vor der Staatsgründung Israels • Pantheon,• 2006 • 669 Seiten
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 12. Oktober 2026, 10:09

Wieso steile These mit den bereits existierenden Staaten im Nahen Osten ? Kurze Recherchen im Internet dazu:
Im Jahr 1948 existierten im Nahen Osten die folgenden unabhängigen Staaten (wobei einige erst im Laufe des Jahres ihre Unabhängigkeit erlangten):
• Ägypten (Königreich Ägypten, unabhängig seit 1922)
• Irak (Königreich Irak, unabhängig seit 1932)
• Iran (Kaiserreich Iran, historisch souverän)
• Israel (Unabhängigkeitserklärung am 14. Mai 1948 durch David Ben-Gurion nach dem Ende des britischen Mandats)
• Jemen (Königreich Jemen / Mutawakkilitisches Königreich Jemen)
• Jordanien (damals Transjordanien, unabhängig vom britischen Mandat seit 1946)
• Libanon (Republik Libanon, unabhängig seit 1943)
• Saudi-Arabien (Königreich Saudi-Arabien, gegründet 1932)
• Syrien (Syrische Republik, unabhängig seit 1946)
• Türkei (Republik Türkei, gegründet 1923).
• Palästina: Stand 1946 noch unter britischem Völkerbundmandat (die Gründung Israels erfolgte erst 1948).

Ansonsten hatten wir ja beim Thema "der nahe Osten mal wieder" bereits mehr als ausgiebig darüber debattiert.

Ansonsten vielen Dank für die Auslagerung aus dem Thema "die Lage in der Ukraine" [hallo]
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon pentium » 12. Oktober 2026, 12:13

Gerd Böhmer hat geschrieben:Wieso steile These mit den bereits existierenden Staaten im Nahen Osten ? Kurze Recherchen im Internet dazu:
Im Jahr 1948 existierten im Nahen Osten die folgenden unabhängigen Staaten (wobei einige erst im Laufe des Jahres ihre Unabhängigkeit erlangten):
• Ägypten (Königreich Ägypten, unabhängig seit 1922)
• Irak (Königreich Irak, unabhängig seit 1932)
• Iran (Kaiserreich Iran, historisch souverän)
• Israel (Unabhängigkeitserklärung am 14. Mai 1948 durch David Ben-Gurion nach dem Ende des britischen Mandats)
• Jemen (Königreich Jemen / Mutawakkilitisches Königreich Jemen)
• Jordanien (damals Transjordanien, unabhängig vom britischen Mandat seit 1946)
• Libanon (Republik Libanon, unabhängig seit 1943)
• Saudi-Arabien (Königreich Saudi-Arabien, gegründet 1932)
• Syrien (Syrische Republik, unabhängig seit 1946)
• Türkei (Republik Türkei, gegründet 1923).
• Palästina: Stand 1946 noch unter britischem Völkerbundmandat (die Gründung Israels erfolgte erst 1948).

Ansonsten hatten wir ja beim Thema "der nahe Osten mal wieder" bereits mehr als ausgiebig darüber debattiert.

Ansonsten vielen Dank für die Auslagerung aus dem Thema "die Lage in der Ukraine" [hallo]


Palästina war kein Staat! Das war Mandatsgebiet der Britten. Ein unabhängiger Staat Palästina im modernen Sinne wurde von den Vereinten Nationen oder als souveräner Flächenstaat historisch so nie vollzogen, allerdings existiert heute die Palästinensische Autonomiebehörde als UN-Beobachterstaat. Wenn du also schreibst, der Staat Israel wer auf dem Gebiet eines anderen Staates geründet. Was soll das für ein Staat sein...?

Noch mal:
Bis zum Jahr 1920 war das Territorium des heutigen Israel-Westjordanland teil der osmanischen Provinz Sam. Diese Provinz wurde in diesem Jahr Großbritannien als "Völkerbundsmandat Palästina" zur Verwaltung angetragen.
U.K. teilte dieses Gebiet 1922 in das Mandatsgebiet Palästina und das autonome Emirat Tranjordanien.

Mit der Unabhängigkeit des Mandatgebiets 1948 wurde Tranjordanien zum Königreich Jordanien. Palästina wurde gemäß der Resolution von 1947 geteilt in einen israelischen (Israel) und einen arabischen (Westjordanland) Staat.
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:UN_ ... e_1947.png

Das Westjordanland wurde jedoch im I. Israelisch-Arabischen Krieg 1947-48 von Jordanien besetzt, bis es im Sechstagekrieg 1967 von Israel erobert wurde und bis heute gehalten wird.
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Israel.png
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon karnak » 12. Oktober 2026, 12:59

Fakt ist jedenfalls, hätte Israel ein Interesse an einer 2 Staatenlösung ,und die wäre zwingend notwendig um das Problem IRGENDWANN zu beenden, würde man sich wenigstens darum bemühen diese 2 Staatenlösung zu erreichen. Völlig egal wie sich die andere Seite dazu verhält. Von einem demokratischen und Rechtsstaatlichen Staat sollte man nämlich etwas mehr erwarten können als von irgendwelchen Terrororganisationen. Das Gegenteil ist aber der Fall, der Staat lehnt eine 2 Staatenlösung konsequent ab, Genauso wie die Gegenseite wollen sie eine ethnische Säuberung, Vertreibung und ein Großisrael über die gesamte Region. Deswegen haben sie diesen 7.Oktober WENIGSTENS billigend in Kauf genommen um einen Vorwand für eine völkerrechtswidrige Militäraktion zu starten, 70 000 Tote als Kollateralschaden in Kauf genommen um ihre territorialen Ansprüche durchzusetzen. Es ist nicht viel anders als Putins Mist mit seinen Nazis in der Ukraine.Gleichzeitig gibt man den aufkommenden Antisemitismus weltweit damit selbst Futter.Dieses Israel ist international zu ächten und zu sanktionieren, so wie Russland. Und das vollzieht sich auch zusehends und offensichtlich,völlig egal wie lange die Bundesregierung noch meint mit dieser Verbrecherbande in Israel Solidarität zeigen zu müssen.
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 12. Oktober 2026, 15:09

pentium hat geschrieben:Palästina war kein Staat! Das war Mandatsgebiet der Briten. Ein unabhängiger Staat Palästina im modernen Sinne wurde von den Vereinten Nationen oder als souveräner Flächenstaat historisch so nie vollzogen, allerdings existiert heute die Palästinensische Autonomiebehörde als UN-Beobachterstaat. Wenn du also schreibst, der Staat Israel wer auf dem Gebiet eines anderen Staates gegründet. Was soll das für ein Staat sein... ?

Deine Frage "welcher Staat, welche Staaten" hatte ich eigentlich in meinem Beitrag von Heute 11:09 Uhr beantwortet. Das Palästina kein Staat, sondern britisches Mandatsgebiet (es könnte auch als britisches Kolonialgebiet verstanden werden) war ist ja richtig, nur war es eben auch vor der Staatsgründung Israels im Jahr 1948 doch kein Niemandsland, es gab und gibt eine seit Jahrhunderten ansässige Bevölkerung (!) Es geht doch auch nicht nur um Palästina, Israel hat seit 1948 immer wieder Gebiete seiner Nachbarstaaten annektiert und weigert sich bis Heute der Anerkennung eines völkerrechtlichen Status Quo. Weiter im Beitrag von @ karnak von Heute 13:59 Uhr ...
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon pentium » 12. Oktober 2026, 15:38

Gerd Böhmer hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Palästina war kein Staat! Das war Mandatsgebiet der Briten. Ein unabhängiger Staat Palästina im modernen Sinne wurde von den Vereinten Nationen oder als souveräner Flächenstaat historisch so nie vollzogen, allerdings existiert heute die Palästinensische Autonomiebehörde als UN-Beobachterstaat. Wenn du also schreibst, der Staat Israel wer auf dem Gebiet eines anderen Staates gegründet. Was soll das für ein Staat sein... ?

Deine Frage "welcher Staat, welche Staaten" hatte ich eigentlich in meinem Beitrag von Heute 11:09 Uhr beantwortet. Das Palästina kein Staat, sondern britisches Mandatsgebiet (es könnte auch als britisches Kolonialgebiet verstanden werden) war ist ja richtig, nur war es eben auch vor der Staatsgründung Israels im Jahr 1948 doch kein Niemandsland, es gab und gibt eine seit Jahrhunderten ansässige Bevölkerung (!) Es geht doch auch nicht nur um Palästina, Israel hat seit 1948 immer wieder Gebiete seiner Nachbarstaaten annektiert und weigert sich bis Heute der Anerkennung eines völkerrechtlichen Status Quo. Weiter im Beitrag von @ karnak von Heute 13:59 Uhr ...


Leute, Leute. Ihr beide solltest mal aufhören immer wieder Täter und Opfer zu vertauschen. Man merkt die DDR Vergangenheit. Aber bitte nicht falsch verstehen. Mandatsgebiet ist keine Kolonie. Was die Nachbartstaaten betrifft, wer hat da eigentlich laufend versucht Israel auszulöschen? Ist bei @Karnak genauso, eine zweistaaten Lösung hätte es geben können. Wollten die Araber in Palästona aber nicht, die haben lieber Krieg geführt. Auch schön wie @Karnak die Ereignisse vom 7. Oktober relativiert. Er könnte eigentlich bei den Pali Demos in Berlin mitlaufen. Würde passen...
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 12. Oktober 2026, 15:46

@ pentium, es werden zumindest meinerseits definitiv nicht Täter und Opfer vertauscht, falls es Dir entgangen ist, mache ich beide Seiten - Israel und seine Gegner - für die Entwicklungen im Nahen Osten verantwortlich und verkenne aber dabei auch nicht die Rolle dritter Mächte, ganz speziell der europäischen Kolonialmächte.
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon pentium » 12. Oktober 2026, 16:04

Wir können gerne über die Gründunggeschichte Israels diskutieren und damit verbundenen Konflikte.

Aber wir sollten bei dieser Diskussion bitte nicht, in die aktuelle Politik hineingehen, auch nicht in andere Konflikte auf der Welt.
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon augenzeuge » 12. Oktober 2026, 16:56

karnak hat geschrieben:Fakt ist jedenfalls, hätte Israel ein Interesse an einer 2 Staatenlösung ,und die wäre zwingend notwendig um das Problem IRGENDWANN zu beenden, würde man sich wenigstens darum bemühen diese 2 Staatenlösung zu erreichen. Völlig egal wie sich die andere Seite dazu verhält.


So sehe ich es auch.
AZ
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon pentium » 12. Oktober 2026, 17:07

augenzeuge hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Fakt ist jedenfalls, hätte Israel ein Interesse an einer 2 Staatenlösung ,und die wäre zwingend notwendig um das Problem IRGENDWANN zu beenden, würde man sich wenigstens darum bemühen diese 2 Staatenlösung zu erreichen. Völlig egal wie sich die andere Seite dazu verhält.


So sehe ich es auch.
AZ


Die Wahrscheinlichkeit einer Zweistaatenlösung gilt aktuell als äußerst gering bis unrealistisch. Während viele Staaten und die Vereinten Nationen sie weiterhin als einziges Ziel für einen dauerhaften Frieden betrachten, sprechen massive politische und territoriale Fakten vor Ort dagegen. Die palästinensische Seite ist politisch gespalten (zwischen der geschwächten Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland und der Hamas im Gazastreifen), und Umfragen zeigen ein starkes Schwinden des Glaubens an eine friedliche Koexistenz. Wenn man so will, kann man den Beginn des Konfliktes natürlich mit Abraham und seinen Söhnen Isaak und Ismael ansetzen und dann weiterführen auf Moses und die Kämpfe zwischen Juden und Edomitern, Moabitern etc. im heutigen Jordanien, von denen die Thora berichtet. Man muss dann aber auch feststellen, dass Bar Kokhba mit den Nabatäern (ergo Arabern) verbündet war, als es gegen Rom ging.

Nein, ernsthaft würde ich nicht behaupten, dass der Konflikt älter als etwa 80 Jahre ist. Und wer will den Juden den großen Exodus aus Europa nach dem WK II. ernsthaft verdenken? Halb Europa hat doch an der Shoa mitgewirkt. Eine einseitige Schuldzuweisung für den Konflikt ist jedenfalls nicht möglich. Die wechselseitigen Feindseeligkeiten zwischen Juden udn Arabern haben schon unter britischer Ägide begonnen und sich nach der israelischen Staatsgründung ausgeweitet: zum einen griffen die arabischen Nachbarstaaten in einer konzertierten Aktion Israel an, als der Staat noch keine 24 Stunden alt war, zum anderen nutzen israelische Milizeinheiten wie Etzel und Lechi, die im britischen Palästina noch Terrororganisationen waren, dies als Grund, die Palästinenser zu vertreiben. Was für mich der eigentlich Skandal ist, ist dass nach bald 60 Jahren die Palästinenser immer noch in ihren Flüchtlingslagern sitzen. Dies zeigt doch eigentlich recht deutlich, dass die arabischen Brüder, die Filastini immer nur benutzt haben, aber an ihrem Schicksal eigentlich völlig desinteressiert waren.
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon karnak » 12. Oktober 2026, 17:09

pentium hat geschrieben:
Leute, Leute. Ihr beide solltest mal aufhören immer wieder Täter und Opfer zu vertauschen. Auch schön wie @Karnak die Ereignisse vom 7. Oktober relativiert.

[grin] Also diese Nummer mit dem Täter Opfer Tausch ist das übliche Totschlagargument das so richtig nervt. Und wer relativiert denn hier,1800 tote Israelis und als Reaktion darauf 70 000 Tote und ein in die Steinzeit gebombter Gazastreifen. Jeder der den Israelis nicht in den A... kriechen will muss doch einfach dazu ein paar Fragen haben. Mehr noch, was ihr dort macht ist ein Verbrechen und ihr stellt Euch damit im nahen Osten an die Seite derer die diese Region tiefgreifend destabilisiert und jedes Völkerrecht mit Füßen tritt. Ändert ihr das nicht kündigen wir Euch die Freundschaft, und zwar grundsätzlich. Genauso wie man das mit einem putinschen Russland gemacht hat.
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon karnak » 12. Oktober 2026, 17:09

pentium hat geschrieben:
Leute, Leute. Ihr beide solltest mal aufhören immer wieder Täter und Opfer zu vertauschen. Auch schön wie @Karnak die Ereignisse vom 7. Oktober relativiert.

[grin] Also diese Nummer mit dem Täter Opfer Tausch ist das übliche Totschlagargument das so richtig nervt. Und wer relativiert denn hier,1800 tote Israelis und als Reaktion darauf 70 000 Tote und ein in die Steinzeit gebombter Gazastreifen. Jeder der den Israelis nicht in den A... kriechen will muss doch einfach dazu ein paar Fragen haben. Mehr noch, was ihr dort macht ist ein Verbrechen und ihr stellt Euch damit im nahen Osten an die Seite derer die diese Region tiefgreifend destabilisiert und jedes Völkerrecht mit Füßen tritt. Ändert ihr das nicht kündigen wir Euch die Freundschaft, und zwar grundsätzlich. Genauso wie man das mit einem putinschen Russland gemacht hat.
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 12. Oktober 2026, 17:15

Die Sache ist recht simpel. Die bundeszentrale für politische Bildung schreibt (-> Link):

Im November 1947 beschlossen die Vereinten Nationen mit der Resolution 181 die Teilung Palästinas in zwei Staaten und erklärten Jerusalem zu einem "Corpus separatum". Die jüdische Führung akzeptierte den Plan, die arabische lehnte ihn ab. Großbritannien beendete sein Mandat am 14. Mai 1948, und Israel verkündete seine Unabhängigkeit.

Daraufhin marschierten fünf arabische Staaten ein, um den jungen Staat auszulöschen, wurden aber zurückgeschlagen. Israel machte dabei bedeutende Gebietsgewinne und kontrollierte nun 78 Prozent des Mandatsgebiets.

Soweit zur Ursache, der Rest ist Wirkung.
Oder wie der Amerikaner zu sagen pflegt: "The rest is history!"

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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon karnak » 12. Oktober 2026, 17:24

Der Rest,bis heute ist Wirkung,mit dem Gipfel der Vergeltungsmasnahmen nach dem 7.Oktober. Das ist ein Witz oder? So viel Arschkriecherei kann es doch im richtigen Leben eigentlich gar nicht geben. [flash] So eine Haltung ist eigentlich nur mit einer tiefsitzenden Islamophobie erklärbar. [grin]
Die Einen haben was gegen Juden weil sie Juden sind, man nennt das Antisemitismus, und dann gibt es die Anderen,die haben genauso ein Brett vor dem Kopp nur beanspruchen die wesentlich mehr Verständnis und das wird ihnen auch noch gewährt.
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon pentium » 12. Oktober 2026, 17:26

karnak hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Leute, Leute. Ihr beide solltest mal aufhören immer wieder Täter und Opfer zu vertauschen. Auch schön wie @Karnak die Ereignisse vom 7. Oktober relativiert.

[grin] Also diese Nummer mit dem Täter Opfer Tausch ist das übliche Totschlagargument das so richtig nervt. Und wer relativiert denn hier,1800 tote Israelis und als Reaktion darauf 70 000 Tote und ein in die Steinzeit gebombter Gazastreifen. Jeder der den Israelis nicht in den A... kriechen will muss doch einfach dazu ein paar Fragen haben. Mehr noch, was ihr dort macht ist ein Verbrechen und ihr stellt Euch damit im nahen Osten an die Seite derer die diese Region tiefgreifend destabilisiert und jedes Völkerrecht mit Füßen tritt. Ändert ihr das nicht kündigen wir Euch die Freundschaft, und zwar grundsätzlich. Genauso wie man das mit einem putinschen Russland gemacht hat.


Der Blick auf diesen Konflikt ist gerade im Osten oft noch stark von der alten DDR-Staatsdoktrin geprägt, die Israel pauschal als Aggressor sah. Aber das Grauen vom 7. Oktober mit rund 1.200 Toten ist kein Konstrukt westlicher Medien. Wer diesen Terror sofort mit einem ‚Ja, aber‘ kontextualisiert, betreibt genau die Relativierung, die den Diskurs blockiert. Opfer und Täter klar zu benennen, ist eine Frage der Menschlichkeit, nicht der Ideologie. Die 1.200 jüdischen Opfer vom 7. Oktober sind kein ‚Totschlagargument‘, sondern das größte Massaker an Juden seit dem Holocaust.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon karnak » 12. Oktober 2026, 17:41

pentium hat geschrieben: Aber das Grauen vom 7. Oktober mit rund 1.200 Toten ist kein Konstrukt westlicher Medien.

[grin] Komme mir doch nicht mit diesem Mist. Das Grauen von 1200 Toten musste mit 70 000 Toten vergolten werden und geht damit in Ordnung. Wie viel ist denn ein toter Jude wert, 10 Tote Muselmanen oder 100,oder wie muss ich mir das vorstellen? Etwa so wie bei den" Holocaust Praktikern", da wurden 2 Tote Deutsche schon durchaus mal mit 100 Toten Untermenschen oder Juden vergolten, oder wie muss ich mir das Vorgehen der Israelis schöndenken wenn ich der bedingungslosen Staatsräson anhänge? [hallo]
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon pentium » 12. Oktober 2026, 17:56

karnak hat geschrieben:
pentium hat geschrieben: Aber das Grauen vom 7. Oktober mit rund 1.200 Toten ist kein Konstrukt westlicher Medien.

[grin] Komme mir doch nicht mit diesem Mist. Das Grauen von 1200 Toten musste mit 70 000 Toten vergolten werden und geht damit in Ordnung. Wie viel ist denn ein toter Jude wert, 10 Tote Muselmanen oder 100,oder wie muss ich mir das vorstellen? Etwa so wie bei den" Holocaust Praktikern", da wurden 2 Tote Deutsche schon durchaus mal mit 100 Toten Untermenschen oder Juden vergolten, oder wie muss ich mir das Vorgehen der Israelis schöndenken wenn ich der bedingungslosen Staatsräson anhänge? [hallo]


Ja klar, jetzt ist das Mist. Die furchtbare Asymmetrie der Opferzahlen entsteht nicht, weil Leben unterschiedlich gewichtet werden, sondern durch die Realität eines urbanen Krieges. Die Hamas hat am 7. Oktober gezielt Zivilisten ermordet und sich danach in einem gigantischen Tunnelnetz unter der eigenen Bevölkerung verschanzt. Israel reagiert militärisch im Rahmen der Selbstverteidigung, wobei jedes zivile Opfer im Gazastreifen eine Tragödie ist. Wer fordert, dass Israel sich nicht verteidigen darf, oder das Handeln mit der NS-Ideologie vergleicht, ignoriert die Ursache dieses Krieges: den andauernden Terror gegen den jüdischen Staat.
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon steffen52 » 12. Oktober 2026, 17:59

Also da kann man nun in Beziehung Israel geteilter Meinung sein. Fakt ist doch, Verträge hin und her, der Jude hat nie ein Land besessen.
Man hat ihn ein Land, was nie sein Land gewesen ist, zugewiesen. Man redet heute noch, nach über 70 Jahren, darüber was das Nazideutschland
damals den Juden angetan hat ( Konzentrationslager, Enteignungen usw,), aber was macht der Jude heute, er macht es mit den Ureinwohnern
den Palästinenser nicht anders, okay halt auf einer anderen Art, er steckt sie nicht in Lager und bringt sie um, er macht es mit Bomben und Zerstörung.
Darüber verliert diese jetzige deutsche Regierung so gut wie kaum ein Wort. Die Zahl der getöteten Palästinenser sind nun schon mehr als die Nazis
Juden getötet haben, scheint gewissen Leuten nicht zu interessieren. Okay, ist halt meine Meinung und da werde ich bei paar Usern wieder ins
Fettnäpfchen getreten sein. Ich finde diese Grausamkeiten die Israel begeht, gehört auch vor den internationalen Gerichtshof. Gott bewahre,
ich habe nichts gegen Juden, die Juden die hier in Deutschland leben sind mir sogar lieber als die zugereisten Muslime. Aber man muss auch
das sehen was für Verbrechen Israel macht. Wie schon gesagt, halt meine Meinung..... [frown]
Gruß steffen52
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon augenzeuge » 12. Oktober 2026, 18:11

steffen52 hat geschrieben:Ich finde diese Grausamkeiten die Israel begeht, gehört auch vor den internationalen Gerichtshof.
Gruß steffen52


Israel ist kein Mitglied des IStGH und hat seiner Gerichtsbarkeit nicht zugestimmt.

Die Haftbefehle gegen Benjamin Netanjahu und Joaw Galant wurden am 21. November 2024 vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) erlassen. Sie werden für das Kriegsverbrechen des Aushungerns als Methode der Kriegsführung sowie für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Form von Mord, Verfolgung und anderen unmenschlichen Taten während des Kriegs in Israel und Gaza seit 2023 verantwortlich gemacht.

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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon pentium » 12. Oktober 2026, 18:12

steffen52 hat geschrieben:Also da kann man nun in Beziehung Israel geteilter Meinung sein. Fakt ist doch, Verträge hin und her, der Jude hat nie ein Land besessen.
Man hat ihn ein Land, was nie sein Land gewesen ist, zugewiesen. Man redet heute noch, nach über 70 Jahren, darüber was das Nazideutschland
damals den Juden angetan hat ( Konzentrationslager, Enteignungen usw,), aber was macht der Jude heute, er macht es mit den Ureinwohnern
den Palästinenser nicht anders, okay halt auf einer anderen Art, er steckt sie nicht in Lager und bringt sie um, er macht es mit Bomben und Zerstörung.
Darüber verliert diese jetzige deutsche Regierung so gut wie kaum ein Wort. Die Zahl der getöteten Palästinenser sind nun schon mehr als die Nazis
Juden getötet haben, scheint gewissen Leuten nicht zu interessieren. Okay, ist halt meine Meinung und da werde ich bei paar Usern wieder ins
Fettnäpfchen getreten sein. Ich finde diese Grausamkeiten die Israel begeht, gehört auch vor den internationalen Gerichtshof. Gott bewahre,
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Wer sind die Ureinwohner von Palästina? Man hat ihn ein Land, was nie sein Land gewesen ist, zugewiesen.
„Das ist historisch kompletter Unsinn. Das jüdische Volk hat seine Wurzeln, seine Sprache und seine Geschichte genau in dieser Region. Die antiken Königreiche Israel und Juda existierten dort jahrhundertelang vor unserer Zeitrechnung, mit Jerusalem als Hauptstadt. Archäologische Funde belegen das weltweit lückenlos. Geschichtsleugnung löst keine Konflikte.“

Während der Shoa wurden schätzungsweise 5,6 bis 6,3 Millionen jüdische Menschen von den Nationalsozialisten ermordet, was etwa zwei Dritteln aller damals lebenden europäischen Juden entspricht. Gazastreifen: rund 2,1 bis 2,3 Millionen Einwohner. Du solltest an deinem Text noch mal arbeiten. Dringend. Im übrigen kleiner Tipp wegen dem "nie Land bessesen" lies mal Ben Hur oder das alte Testament. Ach und komme nicht auf die Idee Weihnachten zu feiern. Ach und ein Besuch der Trajan Säule in Rom könnte dir auch weiter helfen.
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon steffen52 » 12. Oktober 2026, 18:23

pentium hat geschrieben:
steffen52 hat geschrieben:Also da kann man nun in Beziehung Israel geteilter Meinung sein. Fakt ist doch, Verträge hin und her, der Jude hat nie ein Land besessen.
Man hat ihn ein Land, was nie sein Land gewesen ist, zugewiesen. Man redet heute noch, nach über 70 Jahren, darüber was das Nazideutschland
damals den Juden angetan hat ( Konzentrationslager, Enteignungen usw,), aber was macht der Jude heute, er macht es mit den Ureinwohnern
den Palästinenser nicht anders, okay halt auf einer anderen Art, er steckt sie nicht in Lager und bringt sie um, er macht es mit Bomben und Zerstörung.
Darüber verliert diese jetzige deutsche Regierung so gut wie kaum ein Wort. Die Zahl der getöteten Palästinenser sind nun schon mehr als die Nazis
Juden getötet haben, scheint gewissen Leuten nicht zu interessieren. Okay, ist halt meine Meinung und da werde ich bei paar Usern wieder ins
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ich habe nichts gegen Juden, die Juden die hier in Deutschland leben sind mir sogar lieber als die zugereisten Muslime. Aber man muss auch
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Wer sind die Ureinwohner von Palästina und wieso haben Juden nie Land besessen? Während der Shoa wurden schätzungsweise 5,6 bis 6,3 Millionen jüdische Menschen von den Nationalsozialisten ermordet, was etwa zwei Dritteln aller damals lebenden europäischen Juden entspricht. Gazastreifen: rund 2,1 bis 2,3 Millionen Einwohner. Du solltest an deinem Text noch mal arbeiten. Dringend. Im übrigen kleiner Tipp wegen dem "nie Land bessesen" lies mal Ben Hur oder das alte Testament. Ach und komme nicht auf die Idee Weihnachten zu feiern.

Okay, ist klar das du die Vorgehensweise der Juden verteidigst, ist Anscheint für dich okay was da abgeht. Nun, fange nicht an mit Zahlenspielen,
töten bleibt töten, egal wie viele Menschen sterben. Das ist auch heute noch so .Dann frage dich mal warum man laut Vertrag den Juden nach 1945
das Land gegeben hat, was ihnen nie gehört hat. Du mit deinem alten Testament, geht es noch länger her, vielleicht mit den Urmenschen oder so.... [laugh]
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon pentium » 12. Oktober 2026, 18:30

steffen52 hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
steffen52 hat geschrieben:Also da kann man nun in Beziehung Israel geteilter Meinung sein. Fakt ist doch, Verträge hin und her, der Jude hat nie ein Land besessen.
Man hat ihn ein Land, was nie sein Land gewesen ist, zugewiesen. Man redet heute noch, nach über 70 Jahren, darüber was das Nazideutschland
damals den Juden angetan hat ( Konzentrationslager, Enteignungen usw,), aber was macht der Jude heute, er macht es mit den Ureinwohnern
den Palästinenser nicht anders, okay halt auf einer anderen Art, er steckt sie nicht in Lager und bringt sie um, er macht es mit Bomben und Zerstörung.
Darüber verliert diese jetzige deutsche Regierung so gut wie kaum ein Wort. Die Zahl der getöteten Palästinenser sind nun schon mehr als die Nazis
Juden getötet haben, scheint gewissen Leuten nicht zu interessieren. Okay, ist halt meine Meinung und da werde ich bei paar Usern wieder ins
Fettnäpfchen getreten sein. Ich finde diese Grausamkeiten die Israel begeht, gehört auch vor den internationalen Gerichtshof. Gott bewahre,
ich habe nichts gegen Juden, die Juden die hier in Deutschland leben sind mir sogar lieber als die zugereisten Muslime. Aber man muss auch
das sehen was für Verbrechen Israel macht. Wie schon gesagt, halt meine Meinung..... [frown]
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Wer sind die Ureinwohner von Palästina und wieso haben Juden nie Land besessen? Während der Shoa wurden schätzungsweise 5,6 bis 6,3 Millionen jüdische Menschen von den Nationalsozialisten ermordet, was etwa zwei Dritteln aller damals lebenden europäischen Juden entspricht. Gazastreifen: rund 2,1 bis 2,3 Millionen Einwohner. Du solltest an deinem Text noch mal arbeiten. Dringend. Im übrigen kleiner Tipp wegen dem "nie Land bessesen" lies mal Ben Hur oder das alte Testament. Ach und komme nicht auf die Idee Weihnachten zu feiern.

Okay, ist klar das du die Vorgehensweise der Juden verteidigst, ist Anscheint für dich okay was da abgeht. Nun, fange nicht an mit Zahlenspielen,
töten bleibt töten, egal wie viele Menschen sterben. Das ist auch heute noch so .Dann frage dich mal warum man laut Vertrag den Juden nach 1945
das Land gegeben hat, was ihnen nie gehört hat. Du mit deinem alten Testament, geht es noch länger her, vielleicht mit den Urmenschen oder so.... [laugh]
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Von welchen Juden redest du jetzt, von denen die schon immer in Palästina gelebt haben ode rvon denen die später gekommen sind? Bis zum Jahr 1945 lebten rund 550.000 bis 600.000 Juden in Palästina (was etwa 30 Prozent der Gesamtbevölkerung des Mandatsgebiets entsprach) Die Briten öffneten ihr Mandatsgebiet Palästina für die jüdische Einwanderung auf der völkerrechtlichen Grundlage des Völkerbundsmandats für Palästina von 1922, in welches die Balfour-Deklaration von 1917 direkt integriert worden war.
Die Balfour-Deklaration (1917): Bereits während des Ersten Weltkriegs sicherte der britische Außenminister Arthur Balfour der zionistischen Bewegung im Namen seiner Regierung Unterstützung bei der Errichtung einer „nationalen Heimstätte für das jüdische Volk“ in Palästina zu. Zu diesem Zeitpunkt war das Gebiet noch Teil des Osmanischen Reiches.
Beschluss von Sanremo (1920): Nach der Niederlage des Osmanischen Reiches einigten sich die alliierten Siegermächte darauf, Großbritannien die Treuhandverwaltung über das Territorium zu übertragen.
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon steffen52 » 12. Oktober 2026, 18:39

Okay, damit willst du sagen das es berechtigt ist das die Juden sich da benehmen können wie die Axt im Walde oder wie? Einfach traurig, das man solche
Mörder, was anders sind sie nicht, unterstützt. Ich bin kein Judenhasser, das schrieb ich schon, aber was die da loslassen ist nicht normal. Egal wie
man es sieht, Punkt..... [wut]
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon pentium » 12. Oktober 2026, 18:48

steffen52 hat geschrieben:Okay, damit willst du sagen das es berechtigt ist das die Juden sich da benehmen können wie die Axt im Walde oder wie? Einfach traurig, das man solche
Mörder, was anders sind sie nicht, unterstützt. Ich bin kein Judenhasser, das schrieb ich schon, aber was die da loslassen ist nicht normal. Egal wie
man es sieht, Punkt..... [wut]
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Was habe ich gesagt? Ich habe dir die Verträge genannt. Bezeichnest du jetzt alle Juden als Mörder? Ich hoffe nicht. Sonst könntest du da Probleme bekommen. Sollte das einer deiner "Freunde" hier lehsen.
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon steffen52 » 12. Oktober 2026, 18:52

pentium hat geschrieben:
steffen52 hat geschrieben:Okay, damit willst du sagen das es berechtigt ist das die Juden sich da benehmen können wie die Axt im Walde oder wie? Einfach traurig, das man solche
Mörder, was anders sind sie nicht, unterstützt. Ich bin kein Judenhasser, das schrieb ich schon, aber was die da loslassen ist nicht normal. Egal wie
man es sieht, Punkt..... [wut]
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Was habe ich gesagt? Ich habe dir die Verträge genannt. Bezeichnest du jetzt alle Juden als Mörder? Ich hoffe nicht. Sonst könntest du da Probleme bekommen. Sollte das einer deiner "Freunde" hier lehsen.

Versuche doch nun keine Spielchen zu machen, du weißt das ich nicht alle Juden meine sondern diese Regierung... Mann oh Mann [sick]
Gruß steffen52
PS: Mit meinen Freunden, wem meinst du? Würdest du sie kennen, da würdest du dich wundern.... [hallo]
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Re: Betrachtungen zu Palästina

Neuer Beitragvon andr.k » 12. Oktober 2026, 18:56

@pentium, eine Quellenangabe für deine kopierten Beiträge wäre wünschenswert.

[hallo]
Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

Schlaue Menschen diskutieren über Ideen. Durchschnittliche Menschen diskutieren über Ereignisse. Dumme Menschen reden über andere.
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