Leben an der Zonengrenze

Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon Werner Thal » 16. Januar 2021, 16:56

Leben an der Zonengrenze

Grenzgänger: Edgar Günther aus Rappershausen hat Aufbau und Fall der innerdeutschen Grenze
hautnah miterlebt und dokumentiert. Der 70-jährige erinnert sich an viele Erlebnisse.

https://www.mainpost.de/regional/rhoeng ... rt-7700190

W. T.
Werner Thal
 

Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon Werner Thal » 24. Januar 2021, 20:42

Abrissarbeiten bei Tettau 1961 wegen Ausbau der Zonengrenze:

https://www.ardmediathek.de/br/video/br ... WU1ZDk3Ng/

W. T.
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon augenzeuge » 24. Januar 2021, 22:10

Wer das miterlebt hat, wird nie ein Freund dieses Systems sein können.
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon zollo » 25. Januar 2021, 11:38

Aus berufenen Mund, hinter vorgehaltener Hand hört man allerdings aus manchen Kreisen gegenteilige Ansichten.
zollo
 

Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon pentium » 25. Januar 2021, 11:55

Zonenrandförderung
durch den Bund und von den Bundesländern im Zonenrandgebiet praktizierte, im Raumordnungsgesetz, in der Gemeinschaftsaufgabe und an zahlreichen anderen Stellen rechtlich verankerte Regionalpolitik; hierdurch sollen Standortnachteile ausgeglichen und Dauerarbeitsplätze geschaffen sowie die Infrastruktur gefördert werden. Sie umfasst alle Förderungsmassnahmen, die auch anderen —Fördergebieten zugute kommen, wobei die Förderungssätze für das Zonenrandgebiet regelmässig höher sind. Unter anderem gehören zur Zonenrandförderung: Investitionszulagen, Zinszuschüsse für Kredite bei Rationalisierungs- und Umstellungsinvestitionen, —Sonderabschreibungen für Unternehmen, die im Zonenrandgebiet investieren, Frachthilfen für Betriebe im Zonenrandgebiet, Bevorzugung bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, Befreiung von der Grunderwerbsteuer, Zuschüsse zur Förderung der wirtschaftlichen Infrastruktur. Die Zonenrandförderung wird 1994 eingestellt....
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon zollo » 25. Januar 2021, 12:48

Wenn ich mich richtig erinnere, so hat diese Zonenrandförderung den Menschen an der Zonengrenze indirekt geholfen, weil z. B. Betriebe dort durch steuerliche Anreize angesiedelt wurden.
An ein Beispiel erinnere ich mich deutlich. In Reinsdorf erbaute die Fa.Phoenix AG ein Reifenwerk und schuf eine deutliche Verbesserung der Beschäftigungslage.
Diese Förderung galt m. W. auch für Westberlin. Von dort ist mir bekannt, dass durch steuerliche Anreize das Einkommen etwas höher war.
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon augenzeuge » 25. Januar 2021, 13:59

zollo hat geschrieben:Diese Förderung galt m. W. auch für Westberlin. Von dort ist mir bekannt, dass durch steuerliche Anreize das Einkommen etwas höher war.

Acht Prozent des Bruttogehalts. Sie war steuerfrei. Allerdings war auch einiges etwas teurer.
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon Edelknabe » 20. September 2026, 10:25

Wollte das Thema einmal beleben. Weil, wir werden in gut zwei Wochen einmal nach Braunlage fahren. Gehörte wohl vor gut 37 Jahren noch zum Zohnenrandgebiet. Mal sehen ob Einer aus der damaligen Ecke Drüben noch den Begriff "Zonenrandgebiet" kennt?

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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon augenzeuge » 20. September 2026, 10:35

Edelknabe hat geschrieben:Wollte das Thema einmal beleben. Weil, wir werden in gut zwei Wochen einmal nach Braunlage fahren. Gehörte wohl vor gut 37 Jahren noch zum Zohnenrandgebiet. Mal sehen ob Einer aus der damaligen Ecke Drüben noch den Begriff "Zonenrandgebiet" kennt?

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Ich kenne Braunlage seit 30 Jahren. Diese Stadt hat sich, wie vieles überall in Deutschland, negativ entwickelt. Es fehlt leider das Geld an allen Ecken. Die Zonenrandförderung! Und das sieht man.

Die Natur ist super. Viel Spaß! Soll Pilze geben.

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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon Edelknabe » 20. September 2026, 10:45

Danke Jörg und nee, was war das denn überhaupt für ein Grenzregiment? Etwa das vom steffen? Oder gar von Bahndamm? Wenn Einer ne Telefonnummer von einem Ehemaligen hat dann her damit, vielleicht kenne ich den Kerl durch das Forum?

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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon pentium » 20. September 2026, 10:49

Edelknabe hat geschrieben:Danke Jörg und nee, was war das denn überhaupt für ein Grenzregiment? Etwa das vom steffen? Oder gar von Bahndamm? Wenn Einer ne Telefonnummer von einem Ehemaligen hat dann her damit, vielleicht kenne ich den Kerl durch das Forum?

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Da bist du aber auf der falschen Seite der ehemlaigen Grenze um dort ein Grenzregiment zu suchen? Genieße lieber die Natur, gehe Pilze suchen und besuche mal den Wurmberg.
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon augenzeuge » 20. September 2026, 10:53

Edelknabe hat geschrieben:Danke Jörg und nee, was war das denn überhaupt für ein Grenzregiment? Etwa das vom steffen? Oder gar von Bahndamm? Wenn Einer ne Telefonnummer von einem Ehemaligen hat dann her damit, vielleicht kenne ich den Kerl durch das Forum?

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Grenzregiment 20 (GR-20) in Blankenburg. S51 könnte dabei gewesen sein.

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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon Edelknabe » 20. September 2026, 11:37

Danke Jörg und nee, mit dem guten Kerl S 51 samt Familie hatte ich um 2019 einmal in Torgau Kontakt. Jedenfalls vor dieser Covidsache und zum Elbetreffen, als der Russe samt einem Putin noch ein dicker Freund des Deutschen war. So eine emotionale Veranstaltung habe ich selten erlebt als die Russen ihre wohl National-Hymne zum Ende der Feierstunde mitgesungen haben.

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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon pentium » 20. September 2026, 15:00

Sollte es nicht um das Zonenrandgebiet gehen?
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon Edelknabe » 20. September 2026, 17:10

Geht doch in Ordnung Mann nur bin ich noch nicht in Braunlage, also Geduld.

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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon ratata » 20. September 2026, 21:07

Rat von mir , Richtung Sorge fahren , beachte mal wieviel leerstehende Häuser es dort gibt . Wohnungen die vergammeln von außen . Da gab es mal eine Zonenrandförderung . MfG ratata
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon augenzeuge » 20. September 2026, 21:19

Gibt es noch Kukis Erbensuppe? [blush] Letztes Mal war die Dose ziemlich teuer....

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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon Icke46 » 20. September 2026, 22:34

Die Erbsensuppe gibt es noch, kukki gibt es wohl nicht mehr, der wurde in die Mensa von Petrus abgerufen…
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon pentium » 21. September 2026, 07:53

Ich bin immer mehr der Ansicht, zu äußern: Ist das "Leben an der Zonengrenzee" wirklich ein, ich nenne es mal "Sach- Thema"?
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon Edelknabe » 21. September 2026, 15:12

Eigentlich auch so eine komische Mentalität im Volke. Möchte ich als Bürger Wohnraum setze ich also auf Zonenrandförderung. Und weil es die nicht mehr gibt, verfallen diese Ecken...siehe Vortext vom ratata. Als wir in Nordsachsen um und ausgebaut haben brauchten wir das nicht.Und wir hatten bestimmt nicht zuviel am Geld. Ohne irgend welche staatlichen Förderungen scheint aber heute nichts mehr groß zu laufen siehe zum Bsp. E-Autos und Wärmepumpen? Eigentlich ein Trauerspiel.

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PS: Das Thema gehört zur ehemaligen innerdeutschen Grenze, es sollte schon hier behandelt werden.
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon pentium » 21. September 2026, 16:30

Edelknabe hat geschrieben:Eigentlich auch so eine komische Mentalität im Volke. Möchte ich als Bürger Wohnraum setze ich also auf Zonenrandförderung. Und weil es die nicht mehr gibt, verfallen diese Ecken...siehe Vortext vom ratata. Als wir in Nordsachsen um und ausgebaut haben brauchten wir das nicht.Und wir hatten bestimmt nicht zuviel am Geld. Ohne irgend welche staatlichen Förderungen scheint aber heute nichts mehr groß zu laufen siehe zum Bsp. E-Autos und Wärmepumpen? Eigentlich ein Trauerspiel.

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PS: Das Thema gehört zur ehemaligen innerdeutschen Grenze, es sollte schon hier behandelt werden.


Nordhalben (Landkreis Kronach)Die Gemeinde Nordhalben im Frankenwald gilt als Paradebeispiel für die harte Landung nach der Wende: Zu Zonenrandzeiten gab es hier durch staatliche Subventionen Vollbeschäftigung und eine florierende Textilindustrie. Nach dem Mauerfall brachen die Betriebe weg, die Einwohnerzahl halbierte sich nahezu, und der Ort kämpfte jahrelang gegen den Image-Titel „Deutschlands am schnellsten schrumpfende Gemeinde“. Heute versucht man sich mühsam mit Projekten wie einem Künstlerhaus oder Digital-Arbeitsplätzen über Wasser zu halten – ein harter, zäher Kampf gegen den Strukturwandel.

Hier sind noch ein paar konkrete Beispiele und Phänomene aus verschiedenen Ecken des ehemaligen bayerischen Zonenrands, die zeigen, wie tief die Wunden der Geschichte und des anschließenden Umbruchs sitzen.
-
## 1. Das „Fichtelgebirge-Dilemma“ (Landkreis Wunsiedel)
Der Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge stand über Jahrzehnte weltweit für hochwertige Porzellanindustrie (z. B. in Selb oder Marktredwitz). Mit der Grenzöffnung kam der globale Wettbewerb, und die Werke schlossen fast alle.

Das Problem: Die Region verlor binnen weniger Jahre tausende gut bezahlte Industriejobs. Zurück blieben riesige Fabrikruinen, die teils bis heute das Stadtbild prägen.
Die Folge: Der Landkreis gehört bundesweit zu den Regionen, die am stärksten mit Immobilienleerstand kämpfen mussten. Weil die Steuereinnahmen einbrachen, geriet auch die öffentliche Infrastruktur unter Druck. Aktuelle kommunale Haushalte wie der in Wunsiedel sind „mehr als auf Kante genäht“

## 2. Das Phänomen der „Thüringen-Flucht“ (Landkreis Coburg / Kronach)
Ein absurdes historisches Kuriosum ereignete sich Mitte der 2000er-Jahre im äußersten Norden Bayerns. Mehrere hochverschuldete, bayerische Grenzgemeinden (darunter Gellershausen und Gauerstadt) spielten öffentlich mit dem Gedanken, nach Thüringen „überzulaufen“

Warum? Die Bürgermeister schwenkten aus Protest im Fernsehen die thüringische Landesfahne. Sie fühlten sich von der Landesregierung in München im Stich gelassen. Während die thüringischen Nachbargemeinden durch den „Aufbau Ost“ nagelneue Straßen, Kanäle und Gewerbegebiete mit massiven Förderquoten bauen durften, blieben die bayerischen Gemeinden auf ihren Altschulden und einer maroden Infrastruktur sitzen. Es war der sichtbare Beweis für ein extremes Fördergefälle direkt an der Landesgrenze.

## 3. Der Niedergang der Textilstädte (Hof und Helmbrechts)
Die Stadt Hof und das Umland waren einst das Herz der bayerischen Textilindustrie. Die Zonenrandförderung hielt diese Industrien künstlich am Leben. Nach 1990 brach das Kartenhaus zusammen, als billigere Importe den Markt schwemmten.

Das Problem: Hof entwickelte sich über Jahre hinweg zu einem sozialen Brennpunkt mit überdurchschnittlich hoher Arbeitslosigkeit für bayerische Verhältnisse.
Heute: Zwar haben sich Logistikunternehmen (aufgrund der zentralen Autobahnlage) angesiedelt, doch die Löhne in der Logistikbranche sind spürbar niedriger als die der früheren Tarif-Industriearbeitsplätze. Der Begriff „Armenhaus Bayerns“ haftete der Region lange Zeit an.

## 4. Die vergessene Grenze zur Tschechischen Republik (Bayerischer Wald)
Oft wird vergessen, dass der Zonenrand auch die Grenze zur damaligen Tschechoslowakei umfasste. Der Bayerische Wald war dadurch ein vollkommen abgeschnittenes „Ende der westlichen Welt“.

* Das Problem: Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs orientierte sich die Wirtschaft in den rauen, bergigen Regionen nur sehr zäh um. Die Topografie erschwerte den schnellen Ausbau von Schienen- und Straßenverbindungen. Junge Menschen wanderten massenhaft in den südbayerischen Raum ab, da es vor Ort kaum akademische oder gut bezahlte Perspektiven gab. Das führte zu einer extremen Überalterung der Dörfer.

## Zusammenfassung: Das geteilte Fazit
Man sieht heute eine Zwei-Klassen-Entwicklung:

1. Die Gewinner: Größere Städte direkt an den Autobahnen (wie Coburg oder Hof als Logistikknoten), die sich stabilisieren konnten.
2. Die Verlierer: Die stark ländlichen Räume im tiefen Frankenwald, Rhön-Grabfeld oder Fichtelgebirge, die den Verlust ihrer Industrie und den gleichzeitigen Bevölkerungsrückgang bis heute verarbeiten müssen.
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon Edelknabe » 21. September 2026, 18:23

Also das sieht nicht gut aus so Vortext vom Pentium. Aber trotzdem, der ehemalige Grenzstreifen das Grüne Band wird Naherhohlungsgebiet werden, ein kleiner Trost bleibt somit. Werde mich also auf Hotel und Umgebung konzentrieren, dort meine Fragen stellen. Die werden denken, was will denn der Ossi hier, dazu noch ein Ehemaliger mit Schießbefehl dabei war ich eigentlich nur mit, in einer "die damaligen Grenzer unterstützenden Einheit." Nur diese kleinen aber feinen Unnterschiede kennen ja die wenigsten. Und gut noch, das war alles gestern, ist fast schon vergessen, interessiert fast keinen mehr, was für ein kleines Glück.

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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon ratata » 22. September 2026, 12:23

Edelknabe , denk nicht wenn du dort Diskussionen durchführst , du bist im Forum Deutsche Einheit. für die meisten Bundesbürger gibt es andre Themen. Mein Verwandtschaftskreis im Westen , 2 eingeheiratete aus dem Osten , sind anerkannte aus dem Osten , über Politik DDR , zeigen sie wenig Interesse . Im Gartenverein dort lernte ich einen freigekauften landsmann kennen. Stammt aus meiner Ecke hier , war wenig gesprächisch . Dann viel Freude an der Zonengrenze , Sorge -Jugendwaldheim , war meine Frau mit 14 Jahren , Bucheckern sammeln , usw. die Natur kennen lernen . Lager ist noch erhalten ratata
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon steffen52 » 22. September 2026, 12:39

Edelknabe hat geschrieben: Die werden denken, was will denn der Ossi hier, dazu noch ein Ehemaliger mit Schießbefehl dabei war ich eigentlich nur mit, in einer "die damaligen Grenzer unterstützenden Einheit." Nur diese kleinen aber feinen Unnterschiede kennen ja die wenigsten.

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Was soll daran der Unterschied sein, Edelknabe? Die einen Grenzer haben Flüchtlinge mit der Waffe aufgehalten und du hast sie mit Minen am
Grenzzaun aufgehalten. Wie viele durch diese Minen getötet oder verstümmelt wurden, das scheinst du nicht zu begreifen. Also darüber erst
nachdenken, bevor du so was von dir gibst..... [frown]
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon Edelknabe » 22. September 2026, 14:09

Danke ratata und nee, wenn ich immer steffen seine Texte lese denke ich der Kerl will sich irgend wie freiwaschen von dieser Zeit. Ja nee, war ja nur Brotfahrer, das verzeiht man ihm heute schon, es ist auch garnicht mehr notwendig und außerdem war sein Anteil am Kanten entschuldigt bei der "beschissenen Versorgungslage im Lande DDR." Sonst wären die Grenzer noch verhungert während ihrer 8 Stunden-Schicht.Im übrigen werde ich Diskussionen vermeiden, bestimmt nur zuhören und beobachten, so wie damals schon. In Letzderem bin ich übrigens Spitze weil, es ist mir irgend wie angeboren.

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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon steffen52 » 22. September 2026, 14:22

Edelknabe hat geschrieben:Danke ratata und nee, wenn ich immer steffen seine Texte lese denke ich der Kerl will sich irgend wie freiwaschen von dieser Zeit. Ja nee, war ja nur Brotfahrer, das verzeiht man ihm heute schon, es ist auch garnicht mehr notwendig und außerdem war sein Anteil am Kanten entschuldigt bei der "beschissenen Versorgungslage im Lande DDR." Sonst wären die Grenzer noch verhungert während ihrer 8 Stunden-Schicht.Im übrigen werde ich Diskussionen vermeiden, bestimmt nur zuhören und beobachten, so wie damals schon. In Letzderem bin ich übrigens Spitze weil, es ist mir irgend wie angeboren.

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Ist halt die Wahrheit, mehr nicht! Wer sich hier freiwaschen will, das bist du. Was ich zu meiner Zeit im GR gemacht habe unterscheitet sich aber
gewaltig, im Gegensatz zu dir was du da so am Grenzzaun für tödliche Minen angebracht hast. Hast wohl den Spruch vergessen:" Ohne Verpflegung keine
Bewegung". Einfach mal etwas nachdenken, könnte dir helfen.... [laugh]
Gruß steffen52
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon pentium » 22. September 2026, 15:12

Freunde der Sonne. Wir waren auf der anderen Seite der Grenze. Ihr müsst euch nicht immer wieder den selben Mist um die Ohren hauen. Das ist inzwischen verschüttete Milch.
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon ratata » 22. September 2026, 20:34

pentium hat geschrieben:Freunde der Sonne. Wir waren auf der anderen Seite der Grenze. Ihr müsst euch nicht immer wieder den selben Mist um die Ohren hauen. Das ist inzwischen verschüttete Milch.

Pentium , haben dich die Häuptlinge aus dem Forum , wo sie uns rausgeschmissen haben , angesteckt. ????????ß
Diese Zeit an der Zonengrenze hat sich für uns ehemaligen Grenzer im Geist eingefressen . Das unser Leben damals täglich auf Messersschneide stand , heute weis ich es .
Das kann keine Milch von Gestern sein .
Am 3 . Oktober bin ich wie immer in Marienborn , hier wird jedes Jahr, der Schwur von Marienborn erneuert.
Bin mal gespannt ,wie die Zonenrandbewohner zu den Wahlergebnissen stehen , Von mir bis Helmstedt sind es 32 KM ,trotzdem ein großer Unterschied , Wahlergebnisse mein Wahlkreis 45 ,4 % AfD , in Helmstedtt 20,4 % AfD . MfG ratata
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon pentium » 23. September 2026, 07:44

ratata hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Freunde der Sonne. Wir waren auf der anderen Seite der Grenze. Ihr müsst euch nicht immer wieder den selben Mist um die Ohren hauen. Das ist inzwischen verschüttete Milch.

Pentium , haben dich die Häuptlinge aus dem Forum , wo sie uns rausgeschmissen haben , angesteckt. ????????ß
Diese Zeit an der Zonengrenze hat sich für uns ehemaligen Grenzer im Geist eingefressen . Das unser Leben damals täglich auf Messersschneide stand , heute weis ich es .
Das kann keine Milch von Gestern sein .
Am 3 . Oktober bin ich wie immer in Marienborn , hier wird jedes Jahr, der Schwur von Marienborn erneuert.
Bin mal gespannt ,wie die Zonenrandbewohner zu den Wahlergebnissen stehen , Von mir bis Helmstedt sind es 32 KM ,trotzdem ein großer Unterschied , Wahlergebnisse mein Wahlkreis 45 ,4 % AfD , in Helmstedtt 20,4 % AfD . MfG ratata


Da hast du was falsch verstanden. Mir ging es mehr um die Diskussionskultur der beiden User. "Brotfahrer" und "Minenleger" muss nicht sein und ebenso der Vorwurf "sich reinwaschen" zu wollen. So nach dem Motto: "Ich. Ich war nicht bei der NVA. Ich bin nur Panzer gefahren." Also erzählt weiter...
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon Edelknabe » 23. September 2026, 07:57

Ist das nun ähnlich wie im Strafgesetzbuch für die damaligen vom Alter her sehr jungen Grenzer so dieser Begriff "Verjährt" oder Anderes? Oder wie verhält sich das? Denn immerhin so meine Zeit liegt das Ganze jetzt gut 50 Jahre zurück? Oder muss man persönlich irgend wie durch Todesfall eingebunden sein? Ich nehme mal ferner an ohne den steffen jetzt irgend wie herausfordern zu wollen, er kann sich das Damals mal leicht irgendwo hinstecken.....ähnlich eben der Milch von der Pentium schrieb?

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