Soldatensprache in der NVA

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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 1. August 2026, 19:26

karnak hat geschrieben:Wehrpflichtige haben nie am Rückbau der Grenzanlagen teilgenommen, von ein paar Showveranstaltungen unmittelbar nach Grenzöffnung vielleicht mal abgesehen. Das haben Berufsoldaten und PKE Leute gemacht ,wenn sie das wollten und ihnen beruflich nichts anderes eingefallen ist. Das Ganze ging über ein paar Jahre und die Leute haben in der Zeit sehr oft eine Ausbildung auf allen möglichen Baumaschinen gemacht und sind nach Abschluss des Rückbaus im Straßenbau und anderen Baubranchen untergekommen.
Mit dem 1.Juli 1990 wurden sämtliche Kontrollen an der innerdeutschen Grenze eingestellt. (Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion). Damit waren irgendwelche Grenzsicherungskräfte logisch überflüssig.

Ergänzend dazu, hier im Berliner Raum kamen beim Rückbau der Grenzanlagen auch zivile Firmen zum Einsatz. So zum Beispiel der Stahlbau Dessau im Bereich Friedrichstrasse. Der verantwortliche Bauleiter des Betriebes damals im Gespräch sinngemäss "in den 1970-er Jahren waren wir bei der Errichtung dabei und jetzt beim Rückbau auch wieder ..."
Zuletzt geändert von Gerd Böhmer am 1. August 2026, 19:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon andr.k » 1. August 2026, 19:50

pentium hat geschrieben:Nur das Karnak wieder mal nicht richtig informiert ist....


Du offensichtlich ebenfalls nicht. Zu diesem Thema existieren zahlreiche fundierte Bücher, die sowohl die Grenzrückbauung als auch die PKE ausführlich behandeln. Man kann diese Werke lesen oder auch nicht – oder macht dieses Thema, wie üblich, einfach dicht.

Es gibt auch Fragen, die einem unter einem Apfelbaum einfallen. Was ist daran dein Problem?

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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon karnak » 1. August 2026, 20:14

pentium hat geschrieben:
Nur habe ich mal die KI befragt:
Es gibt dafür eindeutige historische Beweise und Dokumente. Der Abbau wurde keineswegs nur von Berufssoldaten durchgeführt. Da rund die Hälfte der etwa 47.000 bis 50.000 Mann starken DDR-Grenztruppen aus Wehrpflichtigen im 18-monatigen Grundwehrdienst bestand, trugen diese jungen Männer die Hauptlast der körperlichen Arbeit beim Rückbau.
https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/a ... ger-jahre/

Die Beteiligung von Grundwehrdienstleistenden (GWD) ist durch verschiedene Quellen lückenlos belegt:Fotografien und Filmaufnahmen: In staatlichen Bildarchiven sowie in Dokumentationen des Haus der Geschichte existieren hunderte Aufnahmen aus den Jahren 1989/1990. Sie zeigen junge Soldaten in regulärer Grenzertruppen-Uniform beim Aufrollen von Zäunen und Verladen von Mauersegmenten. Zu erkennen sind sie an den Dienstgradabzeichen für einfache Soldaten (Soli/Gefreite), die es im Berufs- oder Zeitsoldaten-Status nicht gab.Militärische Befehle: Der offizielle Abbaubefehl der DDR-Regierung und des Ministeriums für Nationale Verteidigung richtete sich an die gesamten verbleibenden Strukturen der Grenztruppen.
https://www.facebook.com/arnepetrich/po ... 643211362/

Es gab weder die personellen Kapazitäten noch logistische Pläne, die tausenden Grundwehrdienstleistenden vorzeitig zu entlassen und nur Berufssoldaten einzusetzen. Sie blieben bis zur offiziellen Auflösung der Grenztruppen im September 1990 im Dienst.Zeitzeugenberichte: Es gibt zahlreiche publizierte Erinnerungen und Interviews von ehemaligen Wehrpflichtigen. Diese berichten detailliert über den bizarren Alltag im Frühjahr und Sommer 1990: Tagsüber rissen sie mit schwerem Gerät die Sperranlagen ab, während sie nachts teilweise noch in den Kasernen saßen, weil ihre reguläre Dienstzeit von 18 Monaten noch nicht abgelaufen war.
https://www.faz.net/aktuell/politik/ges ... 71523.html

Nun sind die Grenztruppen Ende September 90 aufgelöst worden. 4500 davon sind dann als Zivilangestellte der NVA zum Rückbau der Grenzanlagen eingesetzt worden. Meines Wissens alles Längerdienende denen man den Job angeboten hat damit sie nicht ins bodenlose fallen. Wehrpflichtige sollten einfach nach Hause gegangen sein. Denn der" Abrüstungsminister" wollte mit schnellstmöglichen Rückgang der Truppenstärke des Militärs glänzen. [grin]
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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon Edelknabe » 2. August 2026, 09:27

Wer hatte es getextet, der Pentium wars wohl?

"Woher willst du das wissen? Wobei mich mehr die Frage beschäftigt, wie kommt der Edelknabe auf diese Frage? Hat er unter dem Apfelbaum geträumt und beim aufwachen den Zwang gehabt diese Fragen zu stellen...?"und ende

Hat der Edelknabe natürlich nicht aber es gibt ja Zeitzeugenberichte, wie hier bereits getextet wurde. Und ich nehme eher an, das Normalosoldat (also Anfänger) sich nichts mehr "überflüssiges" hatte sagen lassen, ob vom Vorgesetzten oder vom Gefreiten. Grenzdienst wurde laut neuem System nicht mehr verlangt also blieb nur Innendienst übrig und da nehme ich einmal an, wurde es viel humaner im Gegensatz zu Dienstzeiten in der NVA.

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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon augenzeuge » 2. August 2026, 09:31

Die Frage galt mir, er wunderte sich vielleicht, woher ich das wissen kann. Dabei gibt es genug Quellen zu dieser Frage.

Man weiß heute manchmal mehr, als wenn man selbst an einem Ort war und dies verallgemeinert.

AZ
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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon Edelknabe » 2. August 2026, 09:47

Die Quellen dazu, nennt bitte einmal ein Paar, vielleicht Bücher denn ich lese gern und Danke.

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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon pentium » 2. August 2026, 09:48

augenzeuge hat geschrieben:Die Frage galt mir, er wunderte sich vielleicht, woher ich das wissen kann. Dabei gibt es genug Quellen zu dieser Frage.

Man weiß heute manchmal mehr, als wenn man selbst an einem Ort war und dies verallgemeinert.

AZ


Hast du je einen Kasernenhof der NVA betreten? Woher also willst du wissen wie der Umgang untereinander am Ende der DDR gewesen sein soll? Dazu scheinst du dich ja nie für militärische Dinge interessiert zu haben....
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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon augenzeuge » 2. August 2026, 10:04

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Die Frage galt mir, er wunderte sich vielleicht, woher ich das wissen kann. Dabei gibt es genug Quellen zu dieser Frage.

Man weiß heute manchmal mehr, als wenn man selbst an einem Ort war und dies verallgemeinert.

AZ


Hast du je einen Kasernenhof der NVA betreten? Woher also willst du wissen wie der Umgang untereinander am Ende der DDR gewesen sein soll? Dazu scheinst du dich ja nie für militärische Dinge interessiert zu haben....


Du hast keine Ahnung, also lass es stecken.
Ja, ich hatte einen Freund, den ich zur Vereidigung begleitet hatte. Und einiges mehr. Wer vor 40 Jahren einen kleinen Einblick hatte, weiß nicht mehr. Dafür kann man heute aus Archiven bessere Ergebnisse bekommen.

AZ
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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon Edelknabe » 2. August 2026, 10:09

Dafür hat der Jörg doch uns um über damals informiert zu sein, wie EK-Bewegung auf Stab und Kompanie ablief. Nur das später so um 1989 bis....interessiert mich eben und ich nehme an, es lief wesendlich humaner ab?

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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon pentium » 2. August 2026, 10:10

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Die Frage galt mir, er wunderte sich vielleicht, woher ich das wissen kann. Dabei gibt es genug Quellen zu dieser Frage.

Man weiß heute manchmal mehr, als wenn man selbst an einem Ort war und dies verallgemeinert.

AZ


Hast du je einen Kasernenhof der NVA betreten? Woher also willst du wissen wie der Umgang untereinander am Ende der DDR gewesen sein soll? Dazu scheinst du dich ja nie für militärische Dinge interessiert zu haben....


Du hast keine Ahnung, also lass es stecken.
Ja, ich hatte einen Freund, den ich zur Vereidigung begleitet hatte. Und einiges mehr. Wer vor 40 Jahren einen kleinen Einblick hatte, weiß nicht mehr. Dafür kann man heute aus Archiven bessere Ergebnisse bekommen.

AZ


Ja klar...Ich habe keine Ahnung....Lass mal, bevor ich vor lachen vom Sofa falle. Du hast einen Freund zur Vereidigung begleitet und kennst sofort die ganze Armee...Gut ich will das nicht weiter beurteilen. Also schicken wir den Edelknaben ins Archiv....
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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon augenzeuge » 2. August 2026, 10:17

Weißt du was, bevor du etwas anzweifelst, frag vorher KI.

Es ist nunmal so, dass man als Soldat seine Einheit und den Ort gut einschätzen kann, aber gilt das für alle?

Heute gibt es durch geöffnete Militär und MfS Archive weitaus bessere Infos. Ich kann diese gerne nennen.

Lies mal langsam was ich geschrieben habe.

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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon pentium » 2. August 2026, 10:22

augenzeuge hat geschrieben:Weißt du was, bevor du etwas anzweifelst, frag vorher KI.

Es ist nunmal so, dass man als Soldat seine Einheit und den Ort gut einschätzen kann, aber gilt das für alle?

Heute gibt es durch geöffnete Militär und MfS Archive weitaus bessere Infos. Ich kann diese gerne nennen.

Lies mal langsam was ich geschrieben habe.

AZ


Dann nenne dem Edelknaben doch mal die geöffneten Archive des Militärs und des MfS....Da kann er sich dann informieren.
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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon augenzeuge » 2. August 2026, 10:24

**Ein Rekrut mitten im Umbruch:**

Ein Zeitzeuge, der 1989 zu den Grenztruppen eingezogen wurde, durchlief zunächst mehrere Monate Ausbildung in einem Ausbildungsregiment zur Vorbereitung auf den Grenzdienst, wurde im Laufe des Jahres 1989 an die Grenze versetzt, ging zunächst als Posten mit einem Postenführer und wurde im Winterhalbjahr 1989/90 selbst Postenführer [Lukasverlag]

(https://www.lukasverlag.com/images/verl ... rache3.pdf) – er erlebte also genau den Übergang von "normalem" Grenzdienst zur Zeit der Maueröffnung als ganz junger Soldat.

**Beelitz, 9. November 1989:**
Ein prominentes Beispiel (dokumentiert in einer MDR-Reportage) ist Hanns-Christian Catenhusen, der wenige Tage vor dem Mauerfall in Beelitz seinen Grundwehrdienst in der NVA angetreten hatte und den Jubel in Berlin am Abend des Mauerfalls in seiner Kaserne gar nicht mitbekam – ein Sinnbild dafür, wie abgeschottet Rekruten von den historischen Ereignissen sein konnten, während sich draußen alles änderte.

**Ältere, aber aufschlussreiche Vergleichsberichte:** Aus früheren Jahrgängen gibt es ausführlichere Schilderungen (z. B. von Georg Engel oder in dem Buch "Als Grenzsoldat in der Mitte Deutschlands"), die den harten Drill in der Spezialausbildung, die EK-Bewegung (Dienstalters-Hierarchie unter den Soldaten) und die psychische Belastung beschreiben. Diese Muster – Drill, Alltagsroutine, EK-Hierarchie – bestanden strukturell auch 1989 fort, wurden aber durch die politische Auflösungsstimmung zunehmend unterlaufen.

**Was sich in Sekundärliteratur andeutet:** Es gibt Hinweise auf erhöhte psychische Belastung und sogar Suizide unter Grenzsoldaten – ein Thema, das in der Aufarbeitung diskutiert wird, gerade weil die Widersprüche zwischen Dienstauftrag und der sich abzeichnenden Systemkrise für viele junge Soldaten schwer auszuhalten waren.
KI

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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon Edelknabe » 2. August 2026, 10:30

Nee bitte nicht ins Archiv "damaliger Schreibtischstratege" und heutiger Freund, der Jörg hatte ja schon eine Quelle benannt. Und Jörg bleib ruhig, der Pentium meint das nicht so.

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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon augenzeuge » 2. August 2026, 10:31

Edelknabe hat geschrieben:Nee bitte nicht ins Archiv "damaliger Schreibtischstratege" und heutiger Freund, der Jörg hatte ja schon eine Quelle benannt. Und Jörg bleib ruhig, der Pentium meint das nicht so.

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Tue ich. Es nervt nur, wenn man alles haarklein beweisen muss.
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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon pentium » 2. August 2026, 10:39

augenzeuge hat geschrieben:
Edelknabe hat geschrieben:Nee bitte nicht ins Archiv "damaliger Schreibtischstratege" und heutiger Freund, der Jörg hatte ja schon eine Quelle benannt. Und Jörg bleib ruhig, der Pentium meint das nicht so.

Rainer Maria


Tue ich. Es nervt nur, wenn man alles haarklein beweisen muss.
AZ


Du musst doch nichts haarklein beweisen. Nur was soll der Edelknabe mit dem Wörterbuch der NVA Sprache anfangen?
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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon Edelknabe » 2. August 2026, 10:43

Naja interessant war das schon, was ich da im "Wörterbuch" gelesen, besser übersprungen habe. Auch das Teil mit dem Vergleich zur Wehrmacht.

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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon Edelknabe » 2. August 2026, 11:01

Und nee, bitte nicht um 1969 herum so der Georg Engel oder der Andere, was um 1989 möchte es schon sein....und Danke.

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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon karnak » 2. August 2026, 11:06

Edelknabe hat geschrieben:Dafür hat der Jörg doch uns um über damals informiert zu sein, wie EK-Bewegung auf Stab und Kompanie ablief. Nur das später so um 1989 bis....interessiert mich eben und ich nehme an, es lief wesendlich humaner ab?

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Warum soll das humaner abgelaufen sein? Weil die friedliche Revolution die Menschen dazu gebracht hat netter miteinander umzugehen? Weil der Eppelmeier sie als Pfäffchen von Wölfen der Diktatur zu Schafen der Freiheit erzogen hat? Das glaub mal nicht, es gibt immer genügend Kleingeister die die Gelegenheit zu nutzen wissen über andere Macht auszuüben.
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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon Edelknabe » 2. August 2026, 11:30

In gewisser Weise stimmt das schon Karnak denn die BW zum Bsp. war trotz ihrer tollen Wochenendabläufe auch nicht gerade mit humanitärem Umgang gesegnet. Selbst bei Denen gab es früher und später Todesfälle aus falsch verstandenem "Korpsgeist."

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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon pentium » 2. August 2026, 11:34

Edelknabe hat geschrieben:In gewisser Weise stimmt das schon Karnak denn die BW zum Bsp. war trotz ihrer tollen Wochenendabläufe auch nicht gerade mit humanitärem Umgang gesegnet. Selbst bei Denen gab es früher und später Todesfälle aus falsch verstandenem "Korpsgeist."

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Was verstehst du eigentlich unter einem humanitären Umgang bei einer Armee?
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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon karnak » 2. August 2026, 11:47

Edelknabe hat geschrieben:In gewisser Weise stimmt das schon Karnak denn die BW zum Bsp. war trotz ihrer tollen Wochenendabläufe auch nicht gerade mit humanitärem Umgang gesegnet. Selbst bei Denen gab es früher und später Todesfälle aus falsch verstandenem "Korpsgeist."

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Und es wird von den Vorgesetzen allzugerne übersehen bis geduldet. " Eine Frage der Ehre" und" Code Red" ,es ist kein Problem des Sozialismus sondern wohl eher ein Weltweites, wird dem Tier im Menschen keine Zügel angelegt.
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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon Edelknabe » 2. August 2026, 12:02

Gute Frage Pentium nur die NVA speziell, die war bestimmt nicht human. Schon deren Urlaubsregelung war unter aller Sau. Genau wie die "pausenlose" Beschäftigung des Grundwehrdienstleistenden. Es gibt Fotos meiner Zeit aus Glöwen, man könnte meinen die sind zu Zeiten der Auflösung eines KZ im Nationalsozialismus entstanden. Habe die nur aufgehoben, weil gelebte Geschichte einfach nicht entsorgt werden sollte. Also wer die mal in meinem Nachlass finden wird, der wird erschrecken.Der Bucheinband vom Edlef Köppen mit "Heeresbericht" ist ähnlich, nur hatte der Mann den Weltkrieg I überlebt und ich gerde mal eine Woche im Grenzausbildungsregiment Glöwen in der Mark Brandenburg.

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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon augenzeuge » 2. August 2026, 12:09

Es gibt Fotos meiner Zeit aus Glöwen, man könnte meinen die sind zu Zeiten der Auflösung eines KZ im Nationalsozialismus entstanden.


[angst]

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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon pentium » 2. August 2026, 12:16

Edelknabe hat geschrieben:Gute Frage Pentium nur die NVA speziell, die war bestimmt nicht human. Schon deren Urlaubsregelung war unter aller Sau. Genau wie die "pausenlose" Beschäftigung des Grundwehrdienstleistenden. Es gibt Fotos meiner Zeit aus Glöwen, man könnte meinen die sind zu Zeiten der Auflösung eines KZ im Nationalsozialismus entstanden. Habe die nur aufgehoben, weil gelebte Geschichte einfach nicht entsorgt werden sollte. Also wer die mal in meinem Nachlass finden wird, der wird erschrecken.Der Bucheinband vom Edlef Köppen mit "Heeresbericht" ist ähnlich, nur hatte der Mann den Weltkrieg I überlebt und ich gerde mal eine Woche im Grenzausbildungsregiment Glöwen in der Mark Brandenburg.

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Was hat das mit human zu tun? Deine persönlichen Befindlichkeiten wegen des Urlaubes und der Unterbringung, dann das man dich "pausenlos" beschäftigt hat....Dazu dieser entschuldige dämliche KZ Vergleich. Im übrigen dein Vergleich mit dem I WK, ich vermute mal, du hättest da wirklich nicht mal die Musterung in der Königlich Sächsischen Armee ohne Schaden überstanden, geschweige den Befehlston eines damaligen Unteroffiziers.

PS. Vergiss die sächsische Armee. Du hättest ja bei den Preußen dienen müssen...Das wäre sicher noch schlimmer gekommen, wenn Schütze Edelknabe bei Tannenberg....
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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon Edelknabe » 2. August 2026, 12:31

Hatte mich gerade selber gefragt für was ich "Vollidiot" dir überhaupt geantwortet habe? Or nee Rainer, ausgerechnet diesem damaligen Schreibtischsoldaten, nicht zu fassen.

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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon karnak » 2. August 2026, 12:53

[quote="Edelknabe"] Es gibt Fotos meiner Zeit aus Glöwen, man könnte meinen die sind zu Zeiten der Auflösung eines KZ im Nationalsozialismus entstanden. Habe die nur aufgehoben, weil gelebte Geschichte einfach nicht entsorgt werden sollte. /quote]
[grin] Zeig doch mal.
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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon andr.k » 2. August 2026, 12:58

Oh mein Gott, jetzt sind wir schon bei der sächsischen Armee angekommen. [flash]
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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon andr.k » 2. August 2026, 13:03

augenzeuge hat geschrieben:
[...] Heute gibt es durch geöffnete Militär und MfS Archive weitaus bessere Infos. Ich kann diese gerne nennen. [...]


AZ


Das weckt durchaus mein Interesse. Wärst du bitte so nett?
Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.

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Re: Soldatensprache in der NVA

Neuer Beitragvon augenzeuge » 2. August 2026, 13:46

andr.k hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
[...] Heute gibt es durch geöffnete Militär und MfS Archive weitaus bessere Infos. Ich kann diese gerne nennen. [...]


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Das weckt durchaus mein Interesse. Wärst du bitte so nett?



Für die Erforschung der Bedingungen von Soldaten in der DDR (NVA) gibt es mehrere zentrale Archive:

**Militärische Unterlagen (NVA)**
- **Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA)** in Freiburg im Breisgau – zentrale Anlaufstelle für NVA-Akten, Dienstvorschriften, Personalunterlagen, Einheitengeschichte etc.

- **Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw)** in Potsdam – forscht selbst zur NVA-Geschichte und kann bei der Quellensuche helfen.

**MfS-Unterlagen (Stasi)**
- Die ehemalige **BStU (Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen)** wurde 2021 in das **Bundesarchiv** integriert. Die Bestände heißen jetzt **„Stasi-Unterlagen-Archiv"** und sind über die Bundesarchiv-Website recherchierbar, teils auch mit Außenstellen in den jeweiligen Bundesländern.

**Weitere ergänzende Quellen
- **Landesarchive** der ostdeutschen Bundesländer – teils Wehrkreiskommando-Unterlagen, Einberufungsakten

- **Robert-Havemann-Gesellschaft** (Berlin) – Sammlung zu DDR-Opposition, auch Wehrdienstverweigerung/Bausoldaten

- **Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur** – falls es um konkrete Repressionsfälle geht (z. B. Bausoldaten, Zersetzung durch MfS während des Wehrdienstes)


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Flucht und Ausreise
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