Die AfD II

Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon steffen52 » 31. Mai 2026, 14:04

augenzeuge hat geschrieben:
Geschichtslehrer über AfD-Pläne für Sachsen-Anhalt: „Ich habe Angst, dass nur noch Heimatliebe unterrichtet wird“


Besonders diejenigen, die sich im AfD-Umfeld bewegen, sind darin geschult, sich in der Schule angepasst zu verhalten, um keinen Ärger zu bekommen.
Geschichtslehrer aus Sachsen-Anhalt


Das hatten wir alles schon einmal.

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaf ... 01775.html

AZ

Klar, wieder nur ein dussliges Gelaber gegen die AfD. Was gelehrt wird, das weiß dieser Heini natürlich und wenn das Thema Heimat mit vermittelt wird,
was ist daran schlimm? [ich auch]
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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon augenzeuge » 31. Mai 2026, 14:35

Immerhin sind das die Lehrer aus der Region selbst.
Ich glaub, du unterschätzt die Gegenspieler gewaltig.

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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon augenzeuge » 31. Mai 2026, 14:43

Eine deutliche Mehrheit der Deutschen rechnet laut einer Insa-Umfrage für die Bild am Sonntag damit, dass die AfD bald erstmals einen Ministerpräsidenten stellen könnte. 69 Prozent der Befragten halten das nach den kommenden Landtagswahlen in mindestens einem Bundesland für wahrscheinlich. 41 Prozent erwarten dies in einem Land, weitere 28 Prozent sogar in mehreren Ländern.


AZ
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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon pentium » 31. Mai 2026, 14:46

augenzeuge hat geschrieben:Immerhin sind das die Lehrer aus der Region selbst.
Ich glaub, du unterschätzt die Gegenspieler gewaltig.

AZ


Erst mal ist der Artikel hinter der Apo Schranke....Zweitens ist das ein anonymer Geschichtslehrer. Ein Lehrer! Wobei die Frage gestellt werden muss, was interessiert den Lehrer die Haltung der Schüler zur AfD? Der Pädagoge betont, dass er in höheren Klassenstufen ganz bewusst historische Parallelen zwischen dem Aufstieg der NSDAP und der AfD aufzeigt. Was soll das? Will er die Schüler politisch Beeinflussen...Das erinnert ganz stark an Schule in der DDR.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon augenzeuge » 31. Mai 2026, 15:47

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Immerhin sind das die Lehrer aus der Region selbst.
Ich glaub, du unterschätzt die Gegenspieler gewaltig.

AZ


Erst mal ist der Artikel hinter der Apo Schranke....Zweitens ist das ein anonymer Geschichtslehrer. Ein Lehrer! Wobei die Frage gestellt werden muss, was interessiert den Lehrer die Haltung der Schüler zur AfD? Der Pädagoge betont, dass er in höheren Klassenstufen ganz bewusst historische Parallelen zwischen dem Aufstieg der NSDAP und der AfD aufzeigt. Was soll das? Will er die Schüler politisch Beeinflussen...Das erinnert ganz stark an Schule in der DDR.


Ich hatte keine Schranke. Aber das Zitat ist das wesentliche der Aussage. Der Lehrer wollte aus nachvollziehbaren Gründen anonym bleiben. Ist das nicht traurig? Dass man Angst haben muss, wenn man die AfD kritisieren will!
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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon pentium » 31. Mai 2026, 15:58

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Immerhin sind das die Lehrer aus der Region selbst.
Ich glaub, du unterschätzt die Gegenspieler gewaltig.

AZ


Erst mal ist der Artikel hinter der Apo Schranke....Zweitens ist das ein anonymer Geschichtslehrer. Ein Lehrer! Wobei die Frage gestellt werden muss, was interessiert den Lehrer die Haltung der Schüler zur AfD? Der Pädagoge betont, dass er in höheren Klassenstufen ganz bewusst historische Parallelen zwischen dem Aufstieg der NSDAP und der AfD aufzeigt. Was soll das? Will er die Schüler politisch Beeinflussen...Das erinnert ganz stark an Schule in der DDR.


Ich hatte keine Schranke. Aber das Zitat ist das wesentliche der Aussage. Der Lehrer wollte aus nachvollziehbaren Gründen anonym bleiben. Ist das nicht traurig? Dass man Angst haben muss, wenn man die AfD kritisieren will!
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Der Mann soll an seiner Schule unterrichten und nicht im Unterricht die AfD kritisieren, das kann er auf dem Marktplatz machen am AfD Wahlkampfstand.
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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon augenzeuge » 31. Mai 2026, 16:00

Da ist sie wieder, die unerlaubte Kritik in der Schule.
Natürlich darf man nicht nur über Politik sprechen, man muss es sogar.

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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon pentium » 31. Mai 2026, 16:08

augenzeuge hat geschrieben:Da ist sie wieder, die unerlaubte Kritik in der Schule.
Natürlich darf man nicht nur über Politik sprechen, man muss es sogar.

AZ


Nein darf man nicht. Parteipolitische Neutralität Keine Parteienwerbung: Lehrkräfte dürfen im Unterricht keine Werbung für bestimmte Parteien machen.Das Überwältigungsverbot: Lehrer dürfen Schüler nicht indoktrinieren oder ihnen eine Meinung aufdrängen (festgelegt im sogenannten Beutelsbacher Konsens). Das Kontroversitätsgebot: Was in der Wissenschaft oder Gesellschaft kontrovers diskutiert wird, muss auch im Unterricht kontrovers dargestellt werden.
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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon karnak » 31. Mai 2026, 16:22

Über Parteien sprechen und als Lehrkraft für die eigene,bevorzugte Partei zu werben sind natürlich zwei grundsätzlich verschiedene Dinge
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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon augenzeuge » 31. Mai 2026, 16:27

In Deutschland dürfen Lehrkräfte im Unterricht über die AfD sprechen, genauso wie über andere politische Parteien. Politische Bildung gehört zum Bildungsauftrag der Schulen.

Dabei gelten jedoch wichtige Grenzen:
Lehrkräfte sollen sachlich und ausgewogen informieren.
Sie dürfen politische Positionen erklären, analysieren und diskutieren lassen.

Sie dürfen auch kontroverse Themen behandeln, wenn diese gesellschaftlich oder politisch relevant sind.
Sie dürfen Schülerinnen und Schüler nicht zu einer bestimmten politischen Meinung drängen oder sie indoktrinieren. Das folgt unter anderem aus dem sogenannten Beutelsbacher Konsens.

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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 31. Mai 2026, 16:37

Laut diesem Geschichtslehrer:

„70 bis 80 Prozent meiner Schüler sind für die AfD“

Hat der da 'ne Umfrage gemacht oder woher weiß er das? Wird doch kein verkappter "Nazijäger" sein, der den Linken nahesteht? [flash]

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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon augenzeuge » 31. Mai 2026, 17:44

Ari@D187 hat geschrieben:woher weiß er das?
Ari


Ein Lehrer, der gewisse Fächer mit politischem Inhalt unterrichtet (auch schon Sozialkunde), kann natürlich durch Fragen Ansichten hervorlocken.
Und dann zählt er zusammen. Ganz einfach.

Das ist in etwa so, wie hier mit Steffen52. Da braucht man auch keine Umfrage. [flash]

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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon pentium » 31. Mai 2026, 17:47

augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:woher weiß er das?
Ari


Ein Lehrer, der gewisse Fächer mit politischem Inhalt unterrichtet (auch schon Sozialkunde), kann natürlich durch Fragen Ansichten hervorlocken.
Und dann zählt er zusammen. Ganz einfach.

AZ


Sicher doch...Früher hat der Lehrer gefragt wie die Uhr im Fernsehen aussieht und heute wie man zur AfD steht oder wie? Der Typ hat zu unterrichten nichts hervorzulocken.
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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon augenzeuge » 31. Mai 2026, 17:51

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:woher weiß er das?
Ari


Ein Lehrer, der gewisse Fächer mit politischem Inhalt unterrichtet (auch schon Sozialkunde), kann natürlich durch Fragen Ansichten hervorlocken.
Und dann zählt er zusammen. Ganz einfach.

AZ


Sicher doch...Früher hat der Lehrer gefragt wie die Uhr im Fernsehen aussieht und heute wie man zur AfD steht oder wie? Der Typ hat zu unterrichten nichts hervorzulocken.


Man merkt, dass du ein Problem damit hast. Aber damit musst du dich abfinden. Und das finde ich gut. [grin]
Glaub mir einfach, ich weiß es.

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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon pentium » 31. Mai 2026, 17:57

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:woher weiß er das?
Ari


Ein Lehrer, der gewisse Fächer mit politischem Inhalt unterrichtet (auch schon Sozialkunde), kann natürlich durch Fragen Ansichten hervorlocken.
Und dann zählt er zusammen. Ganz einfach.

AZ


Sicher doch...Früher hat der Lehrer gefragt wie die Uhr im Fernsehen aussieht und heute wie man zur AfD steht oder wie? Der Typ hat zu unterrichten nichts hervorzulocken.


Man merkt, dass du ein Problem damit hast. Aber damit musst du dich abfinden. Und das finde ich gut. [grin]
Glaub mir einfach, ich weiß es.

AZ


Wieso soll ich ein Problem damit haben?
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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon augenzeuge » 31. Mai 2026, 18:01

Das war nur deiner schnellen Widerspruchs-Reaktion geschuldet. [flash]

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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon pentium » 31. Mai 2026, 18:02

augenzeuge hat geschrieben:Das war nur deiner schnellen Widerspruchs-Reaktion geschuldet. [flash]

AZ


Was macht dieser Lehrer nach der Wahl im September...sollte die AfD den MP stellen....auswandern?
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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon augenzeuge » 31. Mai 2026, 18:05

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Das war nur deiner schnellen Widerspruchs-Reaktion geschuldet. [flash]

AZ


Was macht dieser Lehrer nach der Wahl im September...sollte die AfD den MP stellen....auswandern?


Nun, er muss weiter Geld verdienen. Er wird andere Fragen stellen, welche die Schüler vielleicht zum Nachdenken anregen.....
Mir würde da ganz sicher einiges einfallen. [hallo]

AZ
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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon pentium » 31. Mai 2026, 18:12

Es ist mir mittlerweile ein Rätsel warum alle anderen Parteien in Sachsen-Anhalt Wahlwerbung für die AfD machen
Heute die SPD:
https://x.com/ADLER4715681/status/20606 ... 59027?s=20
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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon Icke46 » 31. Mai 2026, 18:29

Kleiner Gag am Rande: Freitag habe ich, wie immer auf dem Weg nach Berlin, in Magdeburg Zwischenstopp gemacht, um meine Bargeldbestände zur Unterstützung der Notleidenden Bundeshauptstadt aufzufüllen. Das wäre zwar auch in Berlin gegangen, aber im Gegensatz zu Berlin kenne ich in MD die Standorte der gebührenfreien Geldautomaten.

Nun jedenfalls, den sprungbereiten Herrn auf dem Bild kenne ich schon seit mehr als 10 Jahren. Nur gestern dachte ich mir, ob das eventuell der Spitzenkandidat der AfD ist, der halt schon so lange auf dem Sprung ist - und ob er, wenn er im Herbst tatsächlich springt, als Staubwolke unten ankommt, so ähnlich wie die ägyptischen Mumien, die allergisch gegen Frischluft sind [denken] ….

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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 31. Mai 2026, 19:03

augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:woher weiß er das?
Ari


Ein Lehrer, der gewisse Fächer mit politischem Inhalt unterrichtet (auch schon Sozialkunde), kann natürlich durch Fragen Ansichten hervorlocken.
Und dann zählt er zusammen. Ganz einfach.

AZ

Gemini meint dazu, insbesondere mit dem Hintergrund des Beutelsbacher Konsens:

Die von Ihnen beschriebene Vorgehensweise – das "Hervorlocken" von Ansichten und anschließende "Zusammenzählen" – steht in einem deutlichen Spannungsfeld zu diesen Prinzipien:

Pädagogische Rolle: Die Aufgabe eines Lehrers ist es, Schüler zu mündigen Bürgern zu erziehen, die eigenständig denken können. Ein Lehrer sollte moderieren, Diskussionen anregen und Quellen kritisieren lassen, anstatt den Unterricht als Plattform für eine statistische Erhebung politischer Präferenzen zu nutzen.

Problematik der Datenerhebung: Wenn ein Lehrer aktiv abfragt, wer welche Partei wählt (oder präferiert), kann das auf Schüler einen Druck ausüben. Die Lehrkraft befindet sich in einem Autoritätsverhältnis; Schüler könnten sich genötigt fühlen, ihre Meinung anzupassen, um dem Lehrer zu gefallen, oder sie könnten sich eingeschüchtert fühlen. Dies widerspricht dem Ziel eines angstfreien, diskursiven Lernraums.

Neutralität: Lehrer sind verpflichtet, ihre persönliche politische Meinung im Unterricht zurückzuhalten. Wenn die bloße Abfrage der Präferenzen dazu dient, das Meinungsbild der Klasse bloßzustellen oder zu bewerten, überschreitet die Lehrkraft ihre pädagogische Kompetenz.

Zusammenfassung

Die öffentliche Thematisierung einer solchen Umfrage durch den Lehrer ist hochproblematisch. Während eine Diskussion über aktuelle politische Strömungen (einschließlich der AfD) im Sozialkundeunterricht absolut legitim und sogar notwendig ist, um die politische Willensbildung zu fördern, ist die kategorische Erfassung und statistische Zurschaustellung von Schülerentscheidungen kein professionelles pädagogisches Instrument.

Eine solche Vorgehensweise kann den Schulfrieden stören, Schüler gegeneinander aufbringen und den geschützten Raum der politischen Meinungsbildung verletzen. Wenn Schüler das Gefühl haben, ihre politische Einstellung werde vom Lehrer "gezählt" oder gar bewertet, ist das Ziel eines offenen, demokratischen Diskurses gefährdet.

Zusammenfassend: DDR 2.0 Methoden... Du darfst das gerne für gut befinden.
Und daher muss er auch anonym bleiben, da er sonst ganz schnell Probleme bekommen würde und die längste Zeit Lehrer gewesen wäre.

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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon augenzeuge » 31. Mai 2026, 21:05

Ari, so wie von dir zitiert (es ist ja KI) überschreitet es klar den von mir genannten Rahmen. Was ich schrieb, ist legitim. Zur Erklärung ein Rückblick. Du solltest wissen, dass die Diskussionen um den Nato Doppelbeschluss an den Schulen West wichtig waren. Das ist lange her. In der DDR gab es nur den einseitigen Frieden. Schon Lindenbergs offene Forderung nach beiderseitigen Abrüsten hatte Folgen.

Was DDR 2.0 ist, ist die Angst, welche die Leute entwickeln, die Wahrheit zu sagen. Weil es einer führenden politischen Partei nicht gefällt. Hier wäre die AfD deutlich näher dran als der Lehrer.

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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 1. Juni 2026, 11:47

augenzeuge hat geschrieben:Ari, so wie von dir zitiert (es ist ja KI) überschreitet es klar den von mir genannten Rahmen. Was ich schrieb, ist legitim. […]

Nein:

Die Einordnung bleibt auch bei einer indirekten Herangehensweise, bei der die Lehrkraft die politische Haltung durch geschickte Gesprächsführung „hervorlockt“, aus pädagogischer und dienstrechtlicher Sicht kritisch.
Auch wenn dies nicht als formelle Umfrage stattfindet, bleibt die grundlegende Problematik bestehen, dass das Überwältigungsverbot und die Neutralitätspflicht verletzt werden können.
[…]
Es gehört nicht zur Aufgabe eines Lehrers, den „politischen Kompass“ seiner Schüler durch Indizien oder geschicktes Nachfragen zu erfassen. Wenn dies geschieht, instrumentalisiert die Lehrkraft ihre pädagogische Autorität für eigene Zwecke. Das ist ein Verstoß gegen den professionellen Ethos: Schule soll ein sicherer Ort der Meinungsbildung sein – kein Ort, an dem Schüler sich fürchten müssen, für ihre (auch indirekt geäußerten) Ansichten von einer Lehrkraft „einsortiert“ zu werden.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass an einer konkreten Schule die Grenze zur Indoktrination oder zum Ausspähen überschritten wird, ist der erste Schritt in der Regel das Gespräch mit der Klassenleitung oder, falls dies nicht zielführend ist, die Kontaktaufnahme zur Schulleitung oder dem Schulelternbeirat.

Mir ist sowas zu meiner Schulzeit auch nie begegnet. Annäherungsweise höchstens im Ethik-Unterricht.

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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon augenzeuge » 1. Juni 2026, 12:21

Ich sags ja, du kennst den Osten nicht.

Es ist völlig normal, wenn man die allgemeinen demokratischen Verhältnisse mit dem Programm und Tun der Afd vergleicht. Dazu muss man die mögliche Wahl nicht herausfinden.

So wie man früher die Politik der Regierung zum Nato Doppelbeschluss kritisiert hat, so muss es immer in einer Demokratie möglich sein. Wenn hier einige einen Maulkorb für die empfindliche AfD fordern, hat das nichts mit Demokratie zu tun. Das ist wie früher in der DDR, wo die öffentliche Kritik an der Regierung Folgen hatte.

Beispiele
„Ich halte die Bildungspolitik der Landesregierung für falsch, weil sie zu wenig Lehrer einstellt.“ → grundsätzlich zulässig.

Teilnahme an einer Demonstration gegen eine Regierungsmaßnahme → grundsätzlich zulässig.

Im Unterricht Schüler dazu aufzufordern, eine bestimmte Partei abzulehnen oder zu wählen → regelmäßig unzulässig.

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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon pentium » 1. Juni 2026, 12:33

Ideologie im Klassenzimmer: Der Frontalangriff auf die politische Neutralität unserer Schulen

​Die deutsche Bildungslandschaft liegt in Trümmern. Internationale Studien stellen unserem Schulsystem regelmäßig katastrophale Zeugnisse aus, der Lehrermangel ist eklatant und marode Schulgebäude gehören zum bundesdeutschen Alltag. Doch anstatt sich diesen massiven, überlebenswichtigen Problemen zu widmen, wird die Schule zunehmend als politischer Kampfplatz missbraucht. Den neuesten und überaus beunruhigenden Vorstoß liefert nun die Gruppierung „Omas gegen Rechts“. Mit einem offenen Brief an die Kultusminister der Länder fordern sie ungeniert, die politische Neutralität an Schulen de facto aufzugeben, um sich vor den kommenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt gegen einen möglichen Wahlsieg der AfD in Stellung zu bringen.

​Was hier ganz offen gefordert wird, ist nichts weniger als ein Frontalangriff auf die historischen Fundamente unseres Bildungssystems. Seit Jahrzehnten gilt an unseren Schulen der Beutelsbacher Konsens. Sein oberstes Prinzip lautet: Überwältigungsverbot. Schüler dürfen nicht im Sinne erwünschter Meinungen überrumpelt oder ideologisch indoktriniert werden. Für alle Lehrkräfte an staatlichen Schulen gilt eine strikte, unverhandelbare Neutralitätspflicht.

​Wenn nun eine politisch eindeutig verortete Aktivistengruppe fordert, dass die Kultusministerkonferenz (KMK) genau dieses Neutralitätsgebot aufweichen soll, offenbart das ein beklemmendes und höchst autoritäres Verständnis von Demokratie. Mit dem fadenscheinigen Argument, Neutralität dürfe nicht bedeuten, zu bestimmten von der Gruppierung definierten Themen zu schweigen, soll ein Freifahrtschein für die politische Instrumentalisierung des Unterrichts ausgestellt werden. Die Schule soll nach dem Willen dieser Akteure offenbar zum verlängerten Arm linker Agitation umfunktioniert werden.

​Es entbehrt nicht einer massiven Ironie: Ausgerechnet diejenigen, die sich selbst unentwegt als Gralshüter der Demokratie inszenieren, rütteln an einem der wichtigsten demokratischen Schutzmechanismen. Wer fordert, dass Schulleitungen und Lehrer ihre gesetzliche Neutralitätspflicht nach politischer Opportunität auslegen sollen, öffnet der Willkür Tür und Tor. Ein Bildungssystem, das tagespolitischen Stimmungen und dem Druck von außerparlamentarischen Aktivisten nachgibt, verliert jegliche Glaubwürdigkeit und Autorität. Die Angstmache vor angeblichen „unvorstellbaren Konsequenzen“ nach einer demokratischen Wahl dient hierbei unverkennbar als Hebel, um eine ganz bestimmte Weltanschauung tief in die Klassenzimmer zu drücken.

​Unsere Kinder werden nicht in staatliche Institutionen geschickt, um dort die politische Haltung von Aktivistengruppen eingetrichtert zu bekommen. Sie sollen in erster Linie lesen, schreiben und rechnen lernen. Sie sollen mit unumstößlichen Fakten konfrontiert und dazu befähigt werden, sich aus freiem Willen ein eigenes Urteil zu bilden, anstatt vorgefertigte Meinungen nachzuplappern.

​Die Kultusminister der Länder wären gut beraten, diesen anmaßenden Forderungskatalog exakt dorthin zu befördern, wo er hingehört: in den Papierkorb. Es ist höchste Zeit, dass die Politik Rückgrat beweist und unsere Schulen vor jeglicher ideologischen Einflussnahme schützt – vollkommen unabhängig davon, aus welcher Richtung sie kommt.

​https://apollo-news.net/brief-an-bildu
https://x.com/Libertas2906/status/20600 ... 34609?s=20
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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon augenzeuge » 1. Juni 2026, 13:01

Man erkennt, wer diesen Müll geschrieben hat. [laugh]

„Apollo News“ wird von Medienwissenschaftlern und Beobachtern mehrheitlich in das rechtslibertäre bis rechts-alternative Spektrum eingeordnet.

Um es einfach zu sagen, es reicht nicht mehr, um schreiben und rechnen zu zu lernen Wer das noch nicht kapiert hat, muss weit in der Vergangenheit leben. Das allerdings passt zur AfD.

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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon pentium » 1. Juni 2026, 16:24

augenzeuge hat geschrieben:Man erkennt, wer diesen Müll geschrieben hat. [laugh]

„Apollo News“ wird von Medienwissenschaftlern und Beobachtern mehrheitlich in das rechtslibertäre bis rechts-alternative Spektrum eingeordnet.

Um es einfach zu sagen, es reicht nicht mehr, um schreiben und rechnen zu zu lernen Wer das noch nicht kapiert hat, muss weit in der Vergangenheit leben. Das allerdings passt zur AfD.

AZ


Den Müll haben die Omas gegen rechts geschrieben....Ansonsten ist das alles gesetzlich geregelt je nach Bundesland. Das hat nichts mit Vergangenheit und AfD zu tun...
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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon steffen52 » 1. Juni 2026, 16:50

augenzeuge hat geschrieben:Man erkennt, wer diesen Müll geschrieben hat. [laugh]

„Apollo News“ wird von Medienwissenschaftlern und Beobachtern mehrheitlich in das rechtslibertäre bis rechts-alternative Spektrum eingeordnet.

Um es einfach zu sagen, es reicht nicht mehr, um schreiben und rechnen zu zu lernen Wer das noch nicht kapiert hat, muss weit in der Vergangenheit leben. Das allerdings passt zur AfD.

AZ

Du scheinst immer noch nicht begriffen zuhaben wie es mit schreiben und rechnen bei den heutigen Schülern zum großen Teil aussieht. [mad]
Dann lese dir mal die Kommentare der Lehrer durch. Aber wie immer, einfach auf der AfD rumhacken. Da ich Enkel habe welche in die Schule
gehen, da erlebe ich es. Vor allem die meisten Kinder der Zugereisten können so gut wie nichts. Geschweige die deutsche Sprache. [frown]
Für diese Kinder wäre es erst einmal wichtig die deutsche Sprache, schreiben, lesen und rechnen zu lernen. Wo sie herkommen das ist schon
mehr als die Vergangenheit. Also, darüber erst einmal nachdenken ......
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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon augenzeuge » 1. Juni 2026, 17:54

Steffen52, das musst du mir nicht sagen, ich bekomme das schon mit in den Azubi Seminbaren. [flash]

Offensichtlich bin ich missverstanden worden, wenn ich sage, dass rechnen und schreiben nicht reichen. Die Anforderungen sind noch höher.

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Re: Die AfD II

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 1. Juni 2026, 17:59

augenzeuge hat geschrieben:Ich sags ja, du kennst den Osten nicht.

Es ist völlig normal, wenn man die allgemeinen demokratischen Verhältnisse mit dem Programm und Tun der Afd vergleicht. Dazu muss man die mögliche Wahl nicht herausfinden.

So wie man früher die Politik der Regierung zum Nato Doppelbeschluss kritisiert hat, so muss es immer in einer Demokratie möglich sein. Wenn hier einige einen Maulkorb für die empfindliche AfD fordern, hat das nichts mit Demokratie zu tun. Das ist wie früher in der DDR, wo die öffentliche Kritik an der Regierung Folgen hatte.

Beispiele
„Ich halte die Bildungspolitik der Landesregierung für falsch, weil sie zu wenig Lehrer einstellt.“ → grundsätzlich zulässig.

Teilnahme an einer Demonstration gegen eine Regierungsmaßnahme → grundsätzlich zulässig.

Im Unterricht Schüler dazu aufzufordern, eine bestimmte Partei abzulehnen oder zu wählen → regelmäßig unzulässig.

AZ

Ich kenne irgendwas nicht, NATO Doppelbeschluss, Maulkorb?

Es geht nach wie vor um deine folgende Aussage:

augenzeuge hat geschrieben:Ein Lehrer, der gewisse Fächer mit politischem Inhalt unterrichtet (auch schon Sozialkunde), kann natürlich durch Fragen Ansichten hervorlocken.
Und dann zählt er zusammen. Ganz einfach.
[...]


Und nein, ob ich Ahnung von Fußball habe oder nicht, hat damit auch nichts zu tun.

Ari
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Alles wird gut!
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