Das Wal-Programm

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Das Wal-Programm

Beitragvon Icke46 » 31. März 2026, 08:36

Erstaunlich, dass hier im Forum noch niemand dass seit Tagen laufende Wal-Programm thematisiert hat..

Vorweg: Ich liebe Wale, sie gehören für mich zu den größten Naturwundern. Aber was in Zusammenhang mit dem Wal in der Ostsee abläuft, nervt. Das Problem mit den verirrten Walen ist, dass sie auf Grund von Erkrankungen die Orientierung verlieren und sich deshalb in die falschen Gewässer verirren. Da helfen auch gut gemeinte Rettungsaktionen wenig. Mir ist jedenfalls kein Wal erinnerlich, bei dem das geklappt hätte, im Prinzip landeten sie recht schnell in Naturkundemuseen.

Das tollste in dieser Hinsicht ist die Meldung in den Heute-Nachrichten von gestern:

IMG_1183.jpeg


Immerhin, wenn man die Meldung genau liest, erkennt man ein besondere Message: Deutsche Politiker treiben sogar Buckelwale in die Flucht - nachdem der MV-Landwirtxchaftsminister mit dem Wal Kontakt aufnehmen wollte, hat der umgehend das Weite gesucht [flash] .
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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon Edelknabe » 31. März 2026, 09:16

Geht es nicht ne Nummer leichter? Zumal in unseren flachen Gewässern. Irgend wie verstehe ich das mit dem "Verschwimmen" dieser Wale nicht so ganz? Wo leben diese Tiere denn sonst? Bestimmt viel viel weiter weg, zumindest in wärmeren, auch tieferen Gewässern? Du hast schon ne komische Tierliebe Mann, also ich könnte mich bestimmt für etwas kleineres begeistern aber doch nicht für so einen Riesen von Fisch?

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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon pentium » 31. März 2026, 15:09

Edelknabe hat geschrieben:Geht es nicht ne Nummer leichter? Zumal in unseren flachen Gewässern. Irgend wie verstehe ich das mit dem "Verschwimmen" dieser Wale nicht so ganz? Wo leben diese Tiere denn sonst? Bestimmt viel viel weiter weg, zumindest in wärmeren, auch tieferen Gewässern? Du hast schon ne komische Tierliebe Mann, also ich könnte mich bestimmt für etwas kleineres begeistern aber doch nicht für so einen Riesen von Fisch?

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Wale sind keine Fische!!!! Es sind Säugetiere...Lies mal bei Brehm nach.
Buckelwale leben im Sommer meist im Nordatlantik bei Norwegen und Grönland, im Nordpazifik bei Alaska und im Südpolarmeer. Im Winter schwimmen sie gerne in tropische und subtropische Gewässer in der Karibik und der mexikanischen Pazifikküste.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon augenzeuge » 31. März 2026, 15:13

Edelknabe hat geschrieben:Geht es nicht ne Nummer leichter? Zumal in unseren flachen Gewässern. Irgend wie verstehe ich das mit dem "Verschwimmen" dieser Wale nicht so ganz? Wo leben diese Tiere denn sonst? Bestimmt viel viel weiter weg, zumindest in wärmeren, auch tieferen Gewässern? Du hast schon ne komische Tierliebe Mann, also ich könnte mich bestimmt für etwas kleineres begeistern aber doch nicht für so einen Riesen von Fisch?

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Oh, Wale sind Säugetiere, keine Fische. Wale stammen von vierbeinigen Landsäugetieren ab, die vor etwa 50 Millionen Jahren lebten.
Und sie (Buckelwale) leben dort, wo es kalt ist. Nord- oder Südpolarmeer. [hallo]

Übrigens, früher galten gestrandete Wale als Glücksfälle...
„Die Einwohner eilen mit Äxten und Messern herbei, um den Speck abzutrennen, welcher in großen Pfannen zu Lampenöl verkocht wird“, schreibt ein Chronist aus Schleswig-Holstein im Jahr 1652. Und weiter: „Die Knochen werden als Zaunpfosten oder für Hausgeräte verwendet, da Holz in diesen Gegenden sehr teuer und knapp ist.“



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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon pentium » 31. März 2026, 15:23

Für unseren Walforscher ein kleiner Literaturtipp:
„Moby Dick“ von Herman Melville
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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon karnak » 31. März 2026, 15:24

Edelknabe hat geschrieben:Geht es nicht ne Nummer leichter? Zumal in unseren flachen Gewässern. Irgend wie verstehe ich das mit dem "Verschwimmen" dieser Wale nicht so ganz? Wo leben diese Tiere denn sonst? Bestimmt viel viel weiter weg, zumindest in wärmeren, auch tieferen Gewässern? Du hast schon ne komische Tierliebe Mann, also ich könnte mich bestimmt für etwas kleineres begeistern aber doch nicht für so einen Riesen von Fisch?

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Im Atlantik, mit höherem Salzgehalt, eines der Probleme des gestrandeten Wales. Die passende Nahrung fehlt auch, er hat also schlechte Karten wieder zurückzufinden. Ob er krank ist und sein Orientierungssinn gestört ist weiß auch kein Mensch. Der viele Schiffsverkehr mit seinen Geräuschen macht den Walen oft Probleme. Aber es nicht wenigstens zu versuchen dem Tier zu helfen, und einfach nur zuschauen wäre schon sehr hartherzig. Genug angetan hat der Mensch der Spezies nun wahrlich, kann man ruhig mal was gut machen.
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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon steffen52 » 31. März 2026, 15:41

karnak hat geschrieben:
Edelknabe hat geschrieben:Geht es nicht ne Nummer leichter? Zumal in unseren flachen Gewässern. Irgend wie verstehe ich das mit dem "Verschwimmen" dieser Wale nicht so ganz? Wo leben diese Tiere denn sonst? Bestimmt viel viel weiter weg, zumindest in wärmeren, auch tieferen Gewässern? Du hast schon ne komische Tierliebe Mann, also ich könnte mich bestimmt für etwas kleineres begeistern aber doch nicht für so einen Riesen von Fisch?

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Im Atlantik, mit höherem Salzgehalt, eines der Probleme des gestrandeten Wales. Die passende Nahrung fehlt auch, er hat also schlechte Karten wieder zurückzufinden. Ob er krank ist und sein Orientierungssinn gestört ist weiß auch kein Mensch. Der viele Schiffsverkehr mit seinen Geräuschen macht den Walen oft Probleme. Aber es nicht wenigstens zu versuchen dem Tier zu helfen, und einfach nur zuschauen wäre schon sehr hartherzig. Genug angetan hat der Mensch der Spezies nun wahrlich, kann man ruhig mal was gut machen.

Leider hat es nichts gebracht. Nur das Leiden für dieses Tier ist größer geworden..... [frown]
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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon pentium » 31. März 2026, 15:41

Der Buckelwal in der Ostsee vor Wismar liegt wieder fest. Am Montagabend war der Wal zunächst abgetaucht, konnte in der Bucht schwimmen, nun wurde er erneut von flachem Wasser in der Kirchsee vor der Insel Poel gestoppt. Ein internationales Expertenteam ist aber weiter optimistisch, dass der Wal eine Chance hat, freizukommen.
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... r-398.html
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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon augenzeuge » 31. März 2026, 15:57

Die Menschen sind leider dümmer als der Wal. Buckelwale sind hochintelligent.
Sonst wüssten die Menschen, dass er einfach in Ruhe gelassen werden will.
Er will und wird sterben. [blush]

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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon pentium » 31. März 2026, 17:30

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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon Ari@D187 » 31. März 2026, 17:31

augenzeuge hat geschrieben:Die Menschen sind leider dümmer als der Wal. Buckelwale sind hochintelligent.
Sonst wüssten die Menschen, dass er einfach in Ruhe gelassen werden will.
Er will und wird sterben. [blush]

AZ

Das sehe ich auch so. Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass so ein Tier nicht auf Seemeilen Entfernung "fühlt", dass es sich einer Sandbank oder generell Land nähert.

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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon pentium » 31. März 2026, 17:38

Experten vermuten, dass Sonnenstürme das Erdmagnetfeld beeinflussen können, welches den Walen als „innerer Kompass“ dient. Ist dieses Koordinatensystem instabil, biegen die Tiere falsch ab. Einmal in die Ostsee gelangt, finden die Tiere nur schwer durch die engen Meerengen zwischen Deutschland und Dänemark zurück in den Atlantik.
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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon karnak » 31. März 2026, 18:09

Was hat man als Hilfe eigentlich mehr getan um ihn zu helfen und einen Kanal gebaggert damit er die Chance hat sich freizuschwimmen? Und Sensationsgierige von ihm fernzuhalten natürlich. [grin]
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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon Edelknabe » 31. März 2026, 18:29

Dann lasst doch mal die Erfinder ran. Die erfinden vielleicht ein Schiff, das hebt den "Moby Dick" an Bord und schafft ihn dann in tiefere Gewässer.

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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon Icke46 » 31. März 2026, 20:06

Also, für sowas braucht man keinen Erfinder, das wurde schon gemacht. Allerdings wurden die Tiere dann eher per Flugzeug in ihre Heimatgewässer überführt. Ist aber vermutlich eine Kostenfrage - und auch eine der Gesundheit: was nutzt die Überführung, wenn das Tier dann in den heimischen Gewässern verendet?
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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon pentium » 1. April 2026, 08:11

Icke46 hat geschrieben:Also, für sowas braucht man keinen Erfinder, das wurde schon gemacht. Allerdings wurden die Tiere dann eher per Flugzeug in ihre Heimatgewässer überführt. Ist aber vermutlich eine Kostenfrage - und auch eine der Gesundheit: was nutzt die Überführung, wenn das Tier dann in den heimischen Gewässern verendet?


In der Regel werden keine Wale direkt aus der freien Wildbahn per Flugzeug transportiert. Die meisten Flugtransporte betreffen Tiere, die aus der Gefangenschaft (Aquarien) stammen und in Schutzgebiete oder andere Einrichtungen überführt werden.
Es gibt jedoch seltene Fälle von Rettungsaktionen gestrandeter Tiere, bei denen Flugzeuge oder Hubschrauber eine Rolle spielten, sowie spektakuläre Auswilderungsprojekte: [1]

* Rettungsversuche gestrandeter Wale:
* Im Jahr 2022 wurde versucht, einen in der Seine (Frankreich) verirrten [Beluga-Wal] zu retten. Er wurde mit einem Kran aus dem Fluss gehoben und in einem gekühlten Lastwagen transportiert, verstarb jedoch während der Fahrt zum Hafen. Ein Flugtransport war hier nicht möglich, da das Tier bereits zu geschwächt war.
* Es gibt Berichte über kleinere Wale (wie Grindwale), die nach Strandungen per Hubschrauber in tiefere Gewässer zurückgebracht wurden, um ihnen den langen Weg über Land zu ersparen.
* Auswilderung ehemals gefangener Wale:
* Der bekannteste Fall ist der Orca Keiko (bekannt aus "Free Willy"). Er lebte jahrelang in Gefangenschaft und wurde 1998 mit einer [C-17 Globemaster III] der US-Luftwaffe nach Island geflogen, um ihn dort wieder an ein Leben in Freiheit zu gewöhnen.
* Auch die Belugas Little Grey und Little White stammten aus einem Aquarium in China. Ihr Flug nach Island im Jahr 2019 diente dazu, sie in einem [naturnahen Schutzgebiet] unterzubringen, wo sie zwar betreut werden, aber in einer natürlichen Meeresbucht leben. [2, 3, 4, 5, 6]

Warum ist das so selten?
Der Transport eines wilden Wals ist extrem riskant. Wilde Tiere stehen unter massivem Stress, wenn sie aus ihrem Element geholt werden. Zudem sind die logistischen Anforderungen (riesige Wassertanks, konstante Kühlung, medizinische Überwachung) so gewaltig, dass sie fast nur bei langfristig geplanten Umzügen von Tieren aus menschlicher Obhut realisierbar sind. [7, 8, 9, 10, 11]
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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon Edelknabe » 1. April 2026, 09:37

Entschuldigt aber dann brauche ich es erst gar nicht erst versuchen, den Wal da zu retten. Bei euren Einwänden nee, da kann einem ja nur noch schlecht werden. Wenn ich nicht ganz falsch liege, dann wurden schon Kühe, Pferde aus irgend einem Pool gehoben? Schwierig wäre das wohl nur Tragebänder unter das Tier zu bekommen, wenn es auf einer Sandbank aufliegt? Aber dafür gibt es garantiert auch eine Lösung. Walfangschiffe gibt es doch auch jede Menge, mit Winde, mit eventuell einem Kran. Und selbst wenn das Tier dabei verendet, dann kann man seine Teile noch einer ordentlichen Verwertung zuführen, wo liegt das Problem?

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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon karnak » 1. April 2026, 09:44

Bist so ein Schwätzer. [flash]
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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon karnak » 1. April 2026, 09:51

Zu was willst Du denn den Wal " verwerten" ,zu Sprit vielleicht, oder Lampenöl. [flash] Die Norweger oder Japaner werden einen kranken und gestorbenen Wal kaum auf dem Teller haben wollen. Wie scharf bist Du denn auf Schweinefleisch von einem gestorbenen, und nicht geschlachteten Tier? [flash]
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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon Edelknabe » 1. April 2026, 09:55

Na klar "ein Schwätzer." Und krank ist das Tier auch noch , der Karnak hatte es wohl vor Ort abgehorcht? Mich würde ja einmal interessieren wieso man nicht gleich auf die Idee kam die Japaner zu fragen? Bestimmt aus zu viel Liebe zum Säugetier.

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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon Icke46 » 1. April 2026, 09:58

Du hast den Lebertran vergessen - die ultimative Power-Nahrung für jeden Star-Wars-Krieger [flash] ….
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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon karnak » 1. April 2026, 09:59

Weil die, neben den Norwegern die einzigen auf diesen Planeten sind die überhaupt noch Wale" verwerten". Und die haben eher weniger Rettungsschiffe für Wale.[hallo] [flash]
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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon Edelknabe » 1. April 2026, 10:20

Nur so ne richtig rettende Idee hat Schlaukopp Karnak auch nur nicht. Nur blöde Sprüche. Aber du hast bestimmt mit dem Tierarzt vor Ort gesprochen?

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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon pentium » 1. April 2026, 10:28

Wal und Star Wars Experten unter sich.....
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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon karnak » 1. April 2026, 10:32

[flash] Ich stelle fest was konkret an Hilfe stattgefunden hat, einmal baggern um eine Chance zum Freischwimmen zu ermöglichen, das war's,der einzige Versuch und die einzige Hilfestellung. Von da an hat man nur noch beobachtet und verhindert, dass sich irgendwelche Sensationsgeier dem Tier nähern könnten. Ansonsten hat man der Natur seinen Lauf gelassen. Trotzdem wird weiter gelabert und gelabert was man hätte tun,bzw. nicht tun sollen. [flash]
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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon pentium » 1. April 2026, 10:33

Für die Walexperten:
In der Theorie ist ein Abtransport eines lebenden Großwals wie des aktuell in der Ostsee verirrten Buckelwals kaum möglich, da die physischen und biologischen Hürden extrem hoch sind. Experten setzen stattdessen auf das „Lotsen“ des Tieres.
NDR.de

Warum man einen lebenden Wal nicht einfach „abtransportiert“:
Gewicht und Größe: Ein ausgewachsener Buckelwal kann bis zu 30 Tonnen wiegen und 15 Meter lang sein. Ihn anzuheben (z. B. mit einem Kran), würde seine inneren Organe unter seinem eigenen Gewicht zerquetschen, da im Wasser der Auftrieb fehlt.

Stress und Verletzungsgefahr: Jede Berührung oder mechanische Einwirkung (wie Seile oder Netze) verursacht massiven Stress, der für ein ohnehin geschwächtes Tier tödlich sein kann.
Technische Hürden: Es gibt keine Transportsysteme, die einen lebenden Wal dieser Größe sicher über weite Strecken (z. B. aus der Wismarer Bucht zurück in die Nordsee) befördern könnten, ohne das Tier zu gefährden.
NDR.de

Gründlich durchlesen....besonders den Teil mit dem fehlendem Auftrieb....
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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon karnak » 1. April 2026, 10:39

In aller Regel wird in der freien Natur nicht oder kaum bei gesundheitlichen Problemen von Wildtieren eingegriffen. Man lässt der Natur seinen Lauf, ein hartes,aber eisernes Prinzip von Leuten die sich damit befassen.
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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon augenzeuge » 20. April 2026, 15:27

Berliner Walforscher und Meeresbiologe Fabian Ritter ist gegen weitere Rettungsversuche für den Buckelwal in der Ostsee.

„Ich würde jetzt tatsächlich an der Stelle mal ganz deutlich sagen: Dieser Wal macht, was er will. Er ist nicht zu kontrollieren und wir müssen jetzt endgültig einsehen, dass es für uns nicht möglich ist, diesen Wal aktiv zu retten“, so Ritter. Er erkenne an, dass Timmy Kampfeswillen zeige, mahnt aber: „Entweder er findet jetzt wieder zu Kräften und er hat noch so viel Kraft, und die Schädigungen sind nicht so groß, dass er es schafft, auch ohne unser Zutun. Oder er ist halt auf dem Weg zu seinem Lebensende. Das müssen wir einfach jetzt akzeptieren.“

Ritter ist seit 20 Jahren im Wissenschaftsausschuss der Internationalen Walfangkommission zum Schutz der Meeressäuger und leitete zehn Jahre den Bereich Meeresschutz bei der größten Wal- und Delfinschutzorganisation der Welt, Whale and Dolphin Conservation (WDC). Dazu hat er mehrere Bücher über Wale verfasst.


https://www.bild.de/regional/ostsee/wal ... cce6594a75

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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon pentium » 20. April 2026, 17:55

Berliner Walexperte? Hoffentlich ist er besser wie der Rest. Ansonsten kann man unsere Regierung fragen, alles Experten.
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Re: Das Wal-Programm

Beitragvon augenzeuge » 20. April 2026, 17:58

pentium hat geschrieben:Berliner Walexperte? Hoffentlich ist er besser wie der Rest. Ansonsten kann man unsere Regierung fragen, alles Experten.


Einfach letzten zitierten Satz lesen.

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