Baltisches Historisches Forum

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Re: Baltisches Historisches Forum

Beitragvon pentium » 29. März 2025, 18:53

Never ending story...
Etwa 200 bis 400 sowjetische Denkmäler stehen noch in Estland. Doch der alte T-34-Panzer in der Nähe von Narva im mehrheitlich russischsprachigen Osten Estlands steht erneut im Zentrum der Debatte um die Erinnerungskultur. Er stand an dem Punkt, wo sowjetische Soldaten den Fluss Narva überquerten und die deutschen Besatzer aus der Stadt vertrieben. Der Fluss markiert heute die estnisch-russische Staatsgrenze.
Vor 18 Jahren, im April 2007, wurde der sogenannte Bronzesoldat vom Zentrum der Hauptstadt Tallinn an den Stadtrand versetzt. Das Denkmal erinnerte an die sowjetische «Befreiung» Estlands im Zweiten Weltkrieg. Es folgten zwei Tage gewalttätiger Proteste: Russischsprachige Jugendliche randalierten, zündeten Autos an und plünderten Geschäfte.
Nun ist in Russland ein Zeichentrickfilm entstanden - Малыш Т-34 - Baby T-34.
Darin werden die "Neonazis und Geschichtsfalsifikatoren" Estlands beschuldigt das Denkmal in Narva abgetragen zu haben.
https://kultuur.postimees.ee/8216150/ve ... pihta-tule
https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=zEb8evmzJxo
https://www.nzz.ch/international/estlan ... ld.1696630
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Baltisches Historisches Forum

Beitragvon pentium » 4. April 2025, 18:27

Finnland ist seit dem 4. April 2023 in der Nato als Folge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Seit Jahresbeginn hat das Land den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE). In dieser Rolle will es eine aktive Rolle bei der Friedensfindung in der Ukraine spielen, wie Außenministerin Elina Valtonen kürzlich betonte. Wie sollten ihrer Ansicht nach nun die Europäer auf das Vorpreschen Washingtons reagieren?
"Ich glaube, wir unterschätzen die Ukraine ständig. Vor drei Jahren, als Putin seinen Krieg begonnen hat, dachte jeder, auch jeder im Westen, dass Kiew innerhalb von Tagen fällt. So ist es nicht gekommen. Das hat die Ukraine damals selbst geleistet.
" Die Aggression, die von Russland ausgeht, sollte man nicht unterschätzen, natürlich nicht. Aber die Ukraine hat eine selbstständige, freie Zukunft verdient, und sie hat bewiesen, dass sie sich wehren kann, auch zuletzt. Russland hat keine strategischen Ziele einnehmen können jüngst, seine Wirtschaft ist in Schwierigkeiten. Wir wissen, mit welcher Brutalität wir es bei Putin zu tun haben. Und das bringt mich zu einem weiteren Punkt: Es geht um die Ukraine, aber auch um uns. Putin zielt eigentlich auf die ganze liberale westliche Welt." - Finnlands Außenministerin Elina Valtonen.
https://www.welt.de/politik/ausland/plu ... -Welt.html
https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergru ... finnlands/
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Re: Baltisches Historisches Forum

Beitragvon Gerd Böhmer » 9. April 2025, 15:51

Laut n-tv vom heutigen Tage:
Sorge um Sicherheit Estland schließt russische Minderheiten von Wahlen aus - 09.04.2025, 14:51 Uhr
Bisher gibt es in Estland eine ungewöhnliche Regelung: Auch Menschen ohne estnische Staatsbürgerschaft haben Kommunalwahlrechte. Doch die veränderte Weltlage macht sich bemerkbar. Die zunehmende Bedrohung des Ostens führt zu Veränderungen in der vorher so offenen Politik.

https://www.n-tv.de/politik/Estland-schliesst-russische-Minderheiten-von-Wahlen-aus-article25691978.html.
Soviel zur "offenen Politik" der achso freiheitlich-demokratischen Welt ... [mundzu]
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Re: Baltisches Historisches Forum

Beitragvon pentium » 9. April 2025, 16:49

Gerd Böhmer hat geschrieben:Laut n-tv vom heutigen Tage:
Sorge um Sicherheit Estland schließt russische Minderheiten von Wahlen aus - 09.04.2025, 14:51 Uhr
Bisher gibt es in Estland eine ungewöhnliche Regelung: Auch Menschen ohne estnische Staatsbürgerschaft haben Kommunalwahlrechte. Doch die veränderte Weltlage macht sich bemerkbar. Die zunehmende Bedrohung des Ostens führt zu Veränderungen in der vorher so offenen Politik.

https://www.n-tv.de/politik/Estland-schliesst-russische-Minderheiten-von-Wahlen-aus-article25691978.html.
Soviel zur "offenen Politik" der achso freiheitlich-demokratischen Welt ... [mundzu]


Menschen mit ständigem Wohnsitz in Estland konnten bisher laut Verfassung an Kommunalwahlen teilnehmen, auch wenn sie nicht Esten sind. Ein Teilnahme an nationalen Wahlen wie der Parlamentswahl war schon vor der Verfassungsreform nicht möglich. Nun sind die russische Minderheit eben keine EU Bürger...Was soll also die ganze Empörung?
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Re: Baltisches Historisches Forum

Beitragvon Gerd Böhmer » 9. April 2025, 16:58

pentium hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:Soviel zur "offenen Politik" der achso freiheitlich-demokratischen Welt ... [mundzu]

... Was soll also die ganze Empörung ?

Das hatte jetzt nicht einmal etwas mit Empörung zu tun, hast Du den Spott meinerseits im O-Ton an der Stelle nicht bemerkt ? Auch bei uns hat doch die "offene Politik" Grenzen ... [flash]
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Re: Baltisches Historisches Forum

Beitragvon pentium » 9. April 2025, 17:04

Gerd Böhmer hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:Soviel zur "offenen Politik" der achso freiheitlich-demokratischen Welt ... [mundzu]

... Was soll also die ganze Empörung ?

Das hatte jetzt nicht einmal etwas mit Empörung zu tun, hast Du den Spott meinerseits im O-Ton an der Stelle nicht bemerkt ? Auch bei uns hat doch die "offene Politik" Grenzen ... [flash]


Gut als EU Bürger kann ich an Kommunalwahlen in Tschechien teilnehmen, wenn ich eine zeitlang dort gelebt habe, aber eben nur als EU Bürger....
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Re: Baltisches Historisches Forum

Beitragvon Gerd Böhmer » 16. April 2025, 15:43

gerade auf n-tv gelesen:
Ukraine-Krieg im Liveticker +++ 16.04.2025 16:21 Uhr Bedrohung aus Russland: Lettland steigt aus Ottawa-Abkommen aus +++
Der Nato-Staat Lettland steigt aus dem Antipersonenminen-Abkommen aus: Das Parlament in Riga stimmt für einen Rückzug aus dem sogenannten Ottawa-Abkommen. Als Grund wird die wachsende Bedrohungslage durch Moskau angeführt. "Der Austritt aus dem Ottawa-Abkommen wird unseren Streitkräften im Falle einer militärischen Bedrohung den Spielraum geben, alle verfügbaren Mittel zur Verteidigung unserer Bürger einzusetzen", sagt die Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Inara Murniece. Das Parlament stimmte mit großer Mehrheit für den Austritt. Dieser tritt jedoch erst sechs Monate nach der formellen Unterrichtung der Vereinten Nationen in Kraft. Das Ottawa-Abkommen verbietet den Einsatz, die Lagerung, die Herstellung und die Weitergabe von Antipersonenminen. Es wurde von 160 Staaten unterzeichnet, darunter von der Ukraine. Russland, die USA und China gehören nicht zu den Unterzeichner-Staaten.

... no Comment.
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Re: Baltisches Historisches Forum

Beitragvon pentium » 17. April 2025, 10:39

Mit dem Ende der UDSSR wurden die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen wieder unabhängig. Entschlossen haben sie sich auf den Weg in den Westen gemacht, sind inzwischen Mitglieder in EU und NATO. Doch sie müssen weiterhin fürchten, nach der Ukraine die nächsten Opfer von Wladimir Putins imperialistischer Politik zu werden. Immer wieder kommt es zu Drohungen aus Russland. Vor allem die großen russischen Minderheiten in Estland und Lettland sind empfänglich für russische Propaganda. Für Putin sind diese Bevölkerungsgruppen Anlass zur Einflussnahme auf das Baltikum. Experten fürchten, dass es schon in einigen Jahren zu einem Angriff auf das Baltikum kommen könnte. Der Weltspiegel berichtet über die Balten und ihre Situation angesichts der Bedrohung aus dem Osten.
https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=PK9Js038XEM
https://www.prisma.de/tv-programm/Welts ... n,51590410
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Re: Baltisches Historisches Forum

Beitragvon Gerd Böhmer » 17. April 2025, 10:51

pentium hat geschrieben:Mit dem Ende der UDSSR wurden die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen wieder unabhängig. Entschlossen haben sie sich auf den Weg in den Westen gemacht, sind inzwischen Mitglieder in EU und NATO. Doch sie müssen weiterhin fürchten, nach der Ukraine die nächsten Opfer von Wladimir Putins imperialistischer Politik zu werden. Immer wieder kommt es zu Drohungen aus Russland. Vor allem die großen russischen Minderheiten in Estland und Lettland sind empfänglich für russische Propaganda. Für Putin sind diese Bevölkerungsgruppen Anlass zur Einflussnahme auf das Baltikum. Experten fürchten, dass es schon in einigen Jahren zu einem Angriff auf das Baltikum kommen könnte. Der Weltspiegel berichtet über die Balten und ihre Situation angesichts der Bedrohung aus dem Osten.
https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=PK9Js038XEM
https://www.prisma.de/tv-programm/Welts ... n,51590410

der Weltspiegel ist auch nicht mehr das was es zu besten Zeiten einmal war, aber ich hatte gestern bewusst unter meinen Beitrag "no Comment" geschrieben ...
... ich schaue mir ja gelegentlich den Auslandsreport auf n-tv an ... aber ich nehme nicht Alles so hin, wie es berichtet wird ...
... in diesem Sinne,
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Re: Baltisches Historisches Forum

Beitragvon pentium » 26. April 2025, 19:29

492394576_1017299297208572_7234688900132168244_n.jpg

Denkmal für die ukrainischen Kosaken am 19., Leopoldsberg (beim Nasenweg).
Gestaltet von den ukrainischen Bildhauern Volodymyr Chepelyk und Oleksiy Chepelyk. Die feierliche Enthüllung fand am 23. April 2013 statt, die Inschrift in deutscher und ukrainischer Sprache lautet:
„Gewidmet den ukrainischen Kosaken - den Mitbefreiern Wiens 1683“.
Die Schlacht am Kahlenberg am 12. September 1683 beendete die Zweite Wiener Türkenbelagerung. Ein deutsch-polnisch-litauisches Entsatzheer unter der Führung des polnischen Königs Johann III. Sobieski schlug die osmanische Armee. Die Niederlage bedeutete den Anfang vom Ende der türkischen Hegemonialpolitik. Auf christlicher Seite kämpften die vereinigte Infanterie und Artillerie der Allianz aus Österreich, Sachsen, Bayern, Baden und des Kirchenstaats sowie das polnisch-litauische Reiterheer. Ihr gegenüber stand das Wien belagernde osmanische Heer.
Johann III. Sobieski versammelte um die 65.000 Mann im Wienerwald, darunter sieben Kosakenregimenter. Sie waren der Kern des rechten Flügels. Alles in allem kämpften um die 20.000 Kosaken um Wien.
https://russwien.weebly.com/kosaken.html
https://www.welt.de/geschichte/kopf-des ... erken.html
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Baltisches Historisches Forum

Beitragvon pentium » 27. April 2025, 17:40

Ab dem 5. August 1772 begann Russland, sich Stücke der Ukraine einzuverleiben, die bis dahin zu Polen-Litauen gehörten.
Fast 150 Jahre gehörte ein Teil der heutigen Ukraine zur Habsburgermonarchie. Königreich Galizien und Lodomerien war durch Gebietsgewinne der Habsburgermonarchie im Zuge der Ersten polnisch-litauischen Teilung 1772 entstanden, ohne je vorher in dieser Form als territoriale Einheit existiert zu haben. Für die Namensgebung wählte man die latinisierten Formen der historischen, aber nicht mehr existenten Fürstentümer Halyč und Volodymyr.

https://www.onb.ac.at/mehr/blogs/die-uk ... bibliothek
https://www.fibre-verlag.de/digitale-bu ... etail.html
https://www.welt.de/geschichte/article2 ... dling.html
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Re: Baltisches Historisches Forum

Beitragvon pentium » 28. November 2025, 13:35

Nach monatelangen Geheimgesprächen unterschrieben in Anwesenheit Josef Stalins in der Nacht vom 23. auf den 24. August 1939 der deutsche Außenminister Joachim von Ribbentrop und der Vorsitzende des Rates der Volkskommissare und Kommissar für Äußeres Wjatscheslaw Molotow in Moskau den als "Hitler-Stalin-Pakt" bekannten deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt. Mit der Unterzeichnung waren die britisch-französischen Bestrebungen, die Sowjetunion in eine "Große Allianz" gegen das nationalsozialistische Deutschland einzubinden, gescheitert.
Im August 1939 hatte Ribbentrop davon geschwärmt, dass „die deutsch-sowjetische Freundschaft nunmehr endgültig etabliert“ sei und die beiden Nationen sich in osteuropäischen Fragen „niemals mehr hereinreden lassen“ würden. Der Vertrag stand im Widerspruch zu Adolf Hitlers antibolschewistischer Haltung und seiner bisherigen Außenpolitik, ermöglichte ihm jedoch den Überfall auf Polen am 1. September 1939, mit dem er den Zweiten Weltkrieg entfesselte.
Das Bündnis zwischen Hitler und Stalin bestimmte die ersten 22 Monate des Krieges im Osten und Westen Europas - bis zum 22. Juni 1941.
Nun meldet sich der Dilettant Tucker Carlson zu Wort.
https://www.chbeck.de/weber-pakt/product/26572347
https://aktenkunde.hypotheses.org/1655
https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-28528
https://libmod.de/hitler-stalin-pakt-wie-hitler-und.../
https://www.nzz.ch/.../die-sache-mit-de ... rotokoll...

Der US-Talkmaster Tucker Carlson behauptet in einem Interview mit einem britischen Journalisten, Großbritannien sei „freiwillig“ in den Krieg Deutschlands gegen Polen eingetreten. Um zu so einer These zu kommen, muss man allerdings den Kontext von 1939 ignorieren.
https://www.welt.de/geschichte/article6 ... gland.html
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