augenzeuge hat geschrieben:Der ist langsam ne Lachnummer.
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Was macht denn Heinz Becker in Afrika?
Ari
augenzeuge hat geschrieben:Der ist langsam ne Lachnummer.
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Für zwei chinesische Autohersteller ist der BRICS-Gipfel schon ein Erfolg, bevor die Veranstaltung richtig angefangen hat. Vor den Luxushotels im Johannesburger Vorort Sandton, wo üblicherweise Marken wie Mercedes-Benz oder BMW stehen, reihen sich in dieser Woche auch Limousinen der chinesischen Hersteller Chery und Haval. Auf ihren Kennzeichen prangt das Gipfel-Logo mit der aufgehenden Sonne. Feierlich hatten die chinesischen Konzerne die Autos dem südafrikanischen Außenministerium als offizielle Gefährte des Gipfels übergeben.
Als Chinas Handelsminister Wang Wentao am Dienstagabend beim BRICS-Wirtschaftsgipfel anstelle von Staats- und Parteichef Xi Jinping vor die Mikrofone trat, war die Verwunderung groß. Angesichts der Bedeutung, die die chinesische Staatsführung der BRICS-Gruppe beimisst, um eine neue Weltordnung ohne westliche Dominanz voranzutreiben, sorgte Xis überraschende Abwesenheit für Verwunderung.
Anders als angekündigt, war Xi nicht bei dem Forum erschienen, auf dem er eigentlich neben den Staatschefs von Brasilien, Indien und Südafrika sprechen sollte. Xi hält sich bereits seit Montagabend in Südafrika auf. Doch an seiner Stelle verlas Handelsminister Wang die Rede. Ohne die USA beim Namen zu nennen, hieß es darin, ein Land sei „besessen davon, seine Hegemonie aufrechtzuerhalten, und hat alles darangesetzt, die Schwellen- und Entwicklungsländer auszubremsen“.
Wladimir Putin ist in diesem Jahr nicht persönlich auf dem Gipfel vertreten – denn Südafrika ist Partnerstaat des Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) und müsste den russischen Staatschef verhaften, sobald er das Land betritt. Am 17. März 2023 erließ der IStGH einen Haftbefehl gegen Putin, weil es den begründeten Verdacht gibt, dass der russische Präsident für die Deportation ukrainischer Kinder nach Russland verantwortlich ist.
Deshalb richtete Putin seine Rede auf dem Brics-Gipfel nur per Videobotschaft an die versammelten Teilnehmer – und überraschte. Während der Inhalt der Rede keinen besonders erwähnenswerten Inhalt aufwies, verwirrte die Stimme des russischen Präsidenten die Teilnehmer des Brics-Gipfels.
Die Videobotschaft des russischen Präsidenten wurde in Südafrika mit einer verfälschten Stimme abgespielt. Putin spricht deutlich tiefer als normal. Es wirkt, als sei seine Stimme künstlich heruntergeregelt worden.
Kurz nach dem Ende der Rede veröffentlichte der Kreml den Videomitschnitt auf seiner Website. Interessant dabei: Im Video des Kreml ist Putins Stimme unverfälscht zu hören.


augenzeuge hat geschrieben:Verrät sich hier Putins Double?
https://m.bild.de/politik/ausland/polit ... obile.html
AZ
augenzeuge hat geschrieben:Blitzmeldung!!! Prigoschin tot?
In Russland ist der Nachrichtenagentur TASS zufolge ein Privatflugzeug abgestürzt, auf dessen Passagierliste auch der Söldnerchef Jewgeni Prigoschin stehen soll. Die Embraer-Maschine auf einem Flug von Moskau nach St. Petersburg sei in der Region Twer nördlich der Hauptstadt niedergegangen, meldet die Agentur unter Berufung auf das Katastrophenschutz-Ministerium. Die sieben Passagiere und drei Besatzungsmitglieder seien ums Leben gekommen. Die russische Flugaufsicht habe erklärt, dass Prigoschin auf der Passagierliste stehe, meldet TASS weiter. Eine endgültige Bestätigung für seinen Tod gibt es bislang nicht. Den Wagner-Söldnern nahestende Kanäle auf Telegram behaupten, das Flugzeug sei von der russischen Flugabwehr abgeschossen worden.
AZ
pentium hat geschrieben:Und wo soll nun darüber diskutiert werden? Eine Meldung zwei Threads

Danny_1000 hat geschrieben:pentium hat geschrieben:Und wo soll nun darüber diskutiert werden? Eine Meldung zwei Threads
Gut, ich bleibe dann mal hier. Eine russische TV- Station ist sich sicher, dass es an Bord eine Explosion gab. An einen Zufall glaube ich nicht. Es war ja sowas wie ein Enthauptungsschlag dieser Bande.

Danny_1000 hat geschrieben:Eine russische TV- Station ist sich sicher, dass es an Bord eine Expolosion gab.

augenzeuge hat geschrieben:Danny_1000 hat geschrieben:Eine russische TV- Station ist sich sicher, dass es an Bord eine Expolosion gab.
Die USA gehen Insidern zufolge von einer Rakete als wahrscheinlichen Grund für den Flugzeugabsturz aus, bei dem mutmaßlich der russische Söldnerchef Jewgeni Prigoschin ums Leben kam. Die Luftabwehr-Rakete sei offenbar von innerhalb Russlands abgefeuert worden, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von zwei Personen, die namentlich nicht genannt werden wollten.
AZ

wieviele von den Wagners eine Ausbildung à la KSK, Kampfschwimmer, etc. haben
Ende 2022 gab der russische Ökonom Wladislaw Inosemzew an, dass die Gruppe Wagner aus etwa 37.000 Söldnern besteht. Darunter sollten sich zu dem Zeitpunkt 11.500 Kämpfer befunden haben, welche in Gefängnissen rekrutiert wurden.....Die Moscow Times berichtete im Jahr 2017, dass der Lohn für Wagner-Soldaten bei rund 1400 US-Dollar bis 4300 US-Dollar liegen soll. Je nach Ausbildung und Dringlichkeit. Der Tagesspiegel berichtet von einem Deutschen, der sich der Söldnergruppe Wagner angeschlossen hat. Er soll laut eigener Aussage einen Lohn von bis zu 7000 US-Dollar erhalten.
Anführer der Gruppe Wagner: Wer ist Dmitri Utkin?
Utkin soll ein Bewunderer des Dritten Reichs und der klassischen Musik sein. Er trägt den Kampfnamen "Wagner", nach dem die Söldnergruppe benannt wurde. Er soll auf Prigoschins Befehl 2014 eine Spezialeinheit aus Veteranen als schnelle Eingreiftruppe zusammengestellt haben. Sie wurde nach dem Kampfnamen Utkins benannt, der bis heute bestehen blieb.
Utkin arbeitete zuvor für den russischen Militärgeheimdienst GRU. Er wurde 1970 in Russland geboren, wuchs aber in der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik auf. Er gilt als Neonazi und hat sich ein Hakenkreuz auf die Brust tätowieren lassen. 2016 erhielt Utkin im Kreml von Putin persönlich den Tapferkeitsorden. Ein Jahr später wurde er zum Generaldirektor von Prigoschins Gastronomieunternehmen ernannt.

Alexander Lukaschenko hat während des Aufstands angeblich zwischen Putin und Prigoschin vermittelt. Der Wagner-Chef ging schließlich ins Exil nach Belarus. Der belarussische Diktator gab Prigoschin Sicherheitsgarantien. Jetzt ist dieser aber tot.
Was Lukaschenkos oder Putins Versprechen angeht - es wäre naiv gewesen, Menschen, die bereits mehrmals der Lüge überführt worden sind, Vertrauen zu schenken. Prigoschins Tod bringt Lukaschenko auf jeden Fall in eine schwierige Lage. Er hat mit dem Fall Prigoschin vor zwei Monaten ganz viel Eigenwerbung gemacht. Er war dauernd in belarussischen Medien mit seiner Darstellung der Geschichte unterwegs. Das hat man auch im Westen aufgegriffen. Was wir in diesen zwei Monaten ja erlebt haben, ist eine gewisse Aufwertung von Lukaschenko - als Schlichter, als derjenige, der einen Bürgerkrieg in Russland verhindert hat. Er hat diese Aufmerksamkeit und diese Aufwertung sichtlich genossen. Deswegen ist die heutige Situation für ihn sehr unangenehm, weil über sein gebrochenes Versprechen und seine Unzuverlässigkeit nun viel gesprochen wird.

Bahndamm 68 hat geschrieben: dass unsere 1989 erlebte Revolution in der Welt ein Vorbild wäre.
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karnak hat geschrieben:Bahndamm 68 hat geschrieben: dass unsere 1989 erlebte Revolution in der Welt ein Vorbild wäre.
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Jetzt wird mir gleich ein bisschen schlecht.

karnak hat geschrieben:Bahndamm 68 hat geschrieben: dass unsere 1989 erlebte Revolution in der Welt ein Vorbild wäre.
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Jetzt wird mir gleich ein bisschen schlecht.

![Grinsen [grin]](./images/smilies/evilgrins.gif)
Das Glück der Deutschen Ost ,verrückterweise, ihre vorherige Teilung von Deutschland gesamt hat 40 Jahre später die Möglichkeit geschaffen, dass der effizientere Teil des alten Landes den ineffizienteren Teil einfach aufgekauft hat.
karnak hat geschrieben:Revolution, also eine radikale Veränderung gesellschaftlicher Zustände produziert immer auch den Widerstand des herrschenden Systems, von mir aus Regimes. Das hat hier natürlich überhaupt nicht stattgefunden. Der Grund dafür, der Herrschaftswille des vorherrschenden Regimes, bis in die Spitze der Sowjetunion ist über Jahre vorher systematisch erodiert, man hatte immer weniger wirklich Lust auf den eigenen Sozialismus mit seinen ganzen Mängeln, ich habe das doch beim Schild und Schwert erlebt. Man hatte eigentlich längst aufgegeben, in einer immer breiter werdenden Masse der Regimetreuen die eigenen Sprüche nicht mehr wirklich ernst genommen und mit dem Aufkommen von Gorbatschow die Gelegenheit unauffällig zur Vernunft zu kommen. Man hat das Volk dann einfach ein bisschen Revolution spielen lassen,nur damit war sie als eine friedliche möglich. Das Glück der Deutschen Ost ,verrückterweise, ihre vorherige Teilung von Deutschland gesamt hat 40 Jahre später die Möglichkeit geschaffen, dass der effizientere Teil des alten Landes den ineffizienteren Teil einfach aufgekauft hat. Das Revolutionäre Gebaren ist einfach in eine Übernahme gemündet, mit der Versuchung an die so lange ersehnten Fleischtöpfe zu kommen. Der einzige Anspruch der überwältigenden Mehrheit der friedlichen Revolutionäre. Durchaus verständlich und überhaupt nicht vorzuwerfen, dass ist ein Grundanliegen des Menschen, ist bei 90 % der heutigen Flüchtlinge nicht groß anders, nur haben die kein Land dem sie beitreten können, die sollen sich eher fügen oder wieder verschwinden.
Dem System Putin wird es über die Zeit genauso ergehen, wären wir klug würden wir das aussitzen und es bis dahin umarmen, dass ihm dabei das Atmen schwer fällt.
. Stößt das dann doch sauer auf kommt es zu solchen merkwürdigen Entwicklungen die ihren wahren Ursprung in Verletztheiten haben wie im Hort der friedlichen Revolution, Sachen und Umgebung. ![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)
karnak hat geschrieben:.... Das Revolutionäre Gebaren ist einfach in eine Übernahme gemündet, mit der Versuchung an die so lange ersehnten Fleischtöpfe zu kommen. .....

karnak hat geschrieben:Das ist nicht der Punkt, der Punkt ist, ich hatte 30 Jahre Zeit über die Dinge nachzudenken die ich vom Rand der revolutionären Aufmärsche und bei den gepuschten " Maschinenstürmereien" beobachtet habe, zB. die Erstürmung der Stasizentrale indem man dem Dödel Mielke Bilder hat von den Wänden reißen lassen, währenddessen man sich anderweitig umgesehen hat. Diese Bilder werden Dir heute noch als welche der Helden der Revolution verkauft, obwohl sie da längst korrumpiert und aufgekauft waren. Nur wussten sie das selbst da noch nicht und ein paar geht das bis heute so. Stößt das dann doch sauer auf kommt es zu solchen merkwürdigen Entwicklungen die ihren wahren Ursprung in Verletztheiten haben wie im Hort der friedlichen Revolution, Sachen und Umgebung.

augenzeuge hat geschrieben:Eine Einschätzung zu Prigoschin
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