Die Lage in der Ukraine Teil 2

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Spartacus » 9. Juni 2022, 17:51

Das Oberste Gericht der separatistischen Donezker Volksrepublik (DVR) hat drei ausländische Kämpfer in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte als Söldner zum Tode verurteilt.
Bei den Angeklagten handelt es sich um zwei Briten und einen Marokkaner. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden.


Ein Problem das man schon kommen sehen konnte. Die Ukrainer würden gut daran tun, ihre ausländischen Kämpfer in die ukrainische Armee aufzunehmen. Ist ja nur ein Stück Papier, dass den
ausländischen Kämpfern dann aber den Kombattantenstatus verleiht. Söldner haben überall in der Welt keinen Kombattantenstatus und sind somit durch nichts geschützt.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon pentium » 9. Juni 2022, 17:57

Spartacus hat geschrieben:
Das Oberste Gericht der separatistischen Donezker Volksrepublik (DVR) hat drei ausländische Kämpfer in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte als Söldner zum Tode verurteilt.
Bei den Angeklagten handelt es sich um zwei Briten und einen Marokkaner. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden.


Ein Problem das man schon kommen sehen konnte. Die Ukrainer würden gut daran tun, ihre ausländischen Kämpfer in die ukrainische Armee aufzunehmen. Ist ja nur ein Stück Papier, dass den
ausländischen Kämpfern dann aber den Kombattantenstatus verleiht. Söldner haben überall in der Welt keinen Kombattantenstatus und sind somit durch nichts geschützt.

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Was soll das für ein Gericht sein? Diese Separatisten der DVR sind doch außer von Russland von keinem anderem Staat anerkannt....
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon karnak » 9. Juni 2022, 18:11

karnak hat geschrieben:. Es ging immer um die oben Genannten( schweren Gerätschaften) die man angeblich Dank strenger Geheimhaltung seit Wochen an den Russen vorbei schmuggelt.

Wohlgemerkt seit vielen Wochen und aus aller herren Länder, dass das behauptet und verbreitet wird war mein Ansatz. Was willst Du mir also jetzt beweisen mit Haubitzen von denen ich lese" das sie bereits verschifft wurden" Was passiert wenn die Kisten ausgeschifft und irgendwie über den Landweg ins Kriegsgebiet verbracht werden,darüber wird noch zu reden sein.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Verratnix » 9. Juni 2022, 18:26

Die Bilder sind da. Siehe mein Link.
Zuletzt geändert von Verratnix am 9. Juni 2022, 18:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Spartacus » 9. Juni 2022, 18:26

pentium hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:
Das Oberste Gericht der separatistischen Donezker Volksrepublik (DVR) hat drei ausländische Kämpfer in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte als Söldner zum Tode verurteilt.
Bei den Angeklagten handelt es sich um zwei Briten und einen Marokkaner. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden.


Ein Problem das man schon kommen sehen konnte. Die Ukrainer würden gut daran tun, ihre ausländischen Kämpfer in die ukrainische Armee aufzunehmen. Ist ja nur ein Stück Papier, dass den
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Was soll das für ein Gericht sein? Diese Separatisten der DVR sind doch außer von Russland von keinem anderem Staat anerkannt....


Das spielt doch gar keine Rolle Pentium, denn sie sitzen nun mal dort auf der Anklagebank und die englische Regierung hält sich schön zurück.

Liz Truss sagt, sie unterstütze Briten, die zum Kämpfen in die Ukraine wollen - dabei ist das unter Umständen strafbar. Sogar die Armee warnt ihre Soldaten: "Bleiben Sie professionell".


https://www.sueddeutsche.de/politik/ukr ... -1.5539389

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon augenzeuge » 9. Juni 2022, 18:30

Verratnix hat geschrieben:Einfach mal hier schauen (1. Beitrag):

https://m.facebook.com/reznikovoleksii

Geht am besten mit dem Telefon, auf Seite übersetzen klicken. Gleicher Text mit Bildern bei General Staff.

Foto der Haubitzen von dem Fratzebuchaccount Geberal Staff:

https://m.facebook.com/photo.php?fbid=3 ... _tn__=EH-R


Liebe Ukrainer!
Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass die polnischen selbstfahrenden Artillerieeinheiten AHS Krab bereit sind, Kampfeinsätze an der Front durchzuführen.
Nach den Haubitzen M777 und FH70, den selbstfahrenden Haubitzen CAESAR und M109A3 sind diese Einheiten der fünfte Typ von 155-mm-Artillerie, den wir beschaffen konnten.
Seit dem Moment der umfassenden russischen Invasion hat sich viel verändert. Dank der Männer und Frauen, die unser Land in den ukrainischen Verteidigungs- und Sicherheitskräften verteidigen, haben wir die Möglichkeit, zurückzublicken und zu beurteilen, was währenddessen passiert ist
dieser Zeit und versuchen, in die Zukunft zu blicken.
Ein paar Worte dazu, worauf sich das Verteidigungsministerium konzentriert.
Nach dem 24. Februar hat die Versorgung der Armee mit Waffen, Munition, Militär- und Spezialausrüstung höchste Priorität.
Wir mussten sehr schnell lernen, weil das Verteidigungsministerium nicht auf große Waffenimporte eingestellt war und keine entsprechenden Kompetenzen hatte. Darüber hinaus verfügte der Staat im Allgemeinen nicht über solche Befugnisse in ausreichendem Maße, weil
Zuvor war der Schwerpunkt auf den Export einheimischer Waffen gelegt worden.
In drei Bereichen haben wir schnell Arbeitsabläufe etabliert:
• systematische Zusammenarbeit mit Partnern, um materielle und technische Hilfe zu erhalten;
• Kauf von Waffen und Ausrüstung von ukrainischen Herstellern;
• Import durch direkte Verträge des Verteidigungsministeriums und Mechanismen spezieller Exporteure.
Eine wichtige strategische Entscheidung der vergangenen Periode war eine Änderung der Philosophie: Wir haben die Verlagerung der Streitkräfte der Ukraine auf schwere Waffen der NATO-Mitgliedstaaten eingeleitet. Das gilt zunächst für die Artillerie, die eine entscheidende Rolle spielt.
Bereits Anfang März war uns bewusst, dass während des intensiven Krieges mit Russland unsere Ressourcen erschöpft und unsere vorhandenen Reserven mit denen des Feindes nicht zu vergleichen waren. Sich ausschließlich auf sowjetische Waffen zu verlassen, war definitiv ein Verlust
Strategie.
Indem wir uns an unsere Partner um Hilfe wandten, leiteten wir daher die Lieferung von 155-mm-Artillerieeinheiten und anderen schweren Waffen ein.
Hier sind nur einige Beispiele, die von unseren Partnern bereits öffentlich angekündigt wurden.
Bis heute hat das Verteidigungsministerium der Ukraine die Lieferung von 150 Artillerieplattformen des Kalibers 155 mm an die Streitkräfte der Ukraine sichergestellt. Die Munitionsvorräte dieses Kalibers sind bereits um 10% größer als die Vorräte von
Großkalibergranaten sowjetischen Typs, die vor dem 24. Februar 2022 existierten. Darüber hinaus sind diese neuen Granaten effektiver als ihre sowjetischen Äquivalente und daher ist ihr Verbrauch geringer.
Gleichzeitig wurden mehr als 50 weitere großkalibrige Kanonen an die Streitkräfte der Ukraine geliefert. Dazu gehören Projektile für sie, die über 75% der Menge ausmachen, die zu Beginn des russischen Vollmaßstabs vorhanden war
Invasion.
Dutzende von sowjetischen MLRS-Einheiten und Zehntausende von Granaten, Hunderte von Mörsern und Hunderttausende von Projektilen für sie haben in dieser Zeit unsere Verteidigungsfähigkeiten gestärkt.
Das Verteidigungsministerium konkurriert mit der russischen Armee um die Führung bei der Lieferung von Panzern und anderen gepanzerten Fahrzeugen sowjetischen Typs. Wir sprechen von Hunderten von Einheiten.
In einer separaten Anmerkung möchte ich das Engagement und die professionelle Arbeit der Spezialisten von Ukroboronprom State Concern hervorheben, die Hunderte von Militär- und Spezialausrüstungseinheiten für unsere Soldaten, einschließlich Gefangener, restauriert oder repariert haben
Ausrüstung.
Wir haben von unseren Partnern rund 250 gepanzerte Fahrzeuge westlicher Modelle (M113 TM, M113 YPR-765, Bushmaster, Mastiff, Husky, Wolfhound etc.) erhalten. Diese Arbeitslinie wird fortgesetzt.
Ganz zu schweigen von den MANPADS (Stinger, Starstreak, Mistral, Piorun, Grom etc.), ATGMs (NLAW, Javelin, Milan etc.) und Granatwerfern (Panzerfaust, Carl Gustaf, AT4, RGW-90 HH / MATADOR etc .). Wie Sie vielleicht wissen, dort
sind Tausende von ihnen.
Dies ist nicht einmal annähernd eine vollständige Liste. Es ist noch zu früh, um über bestimmte andere moderne Waffensysteme zu sprechen. Wir werden später von ihnen sprechen. Aber der Feind wird ihre Wirkung sofort auf der eigenen Haut spüren.
Darüber hinaus übergab das Verteidigungsministerium Hunderte von Drohnen über verschiedene Mechanismen, darunter mehrere Dutzend Kampfdrohnen. Wir erwarten einige ernsthafte UAVs in den kommenden Hilfspaketen.
Unsere Küstenverteidigung wurde durch hochwirksame Harpunenkomplexe verstärkt. Zusammen mit unseren Neptunes zwingen die Harpunen bereits die feindliche Flotte, Abstand zu halten, um das Schicksal des Flaggschiffs der russischen Schwarzmeerflotte zu vermeiden
Moskwa…
Das Beispiel der Waffenlieferungen zeigt deutlich, dass dies alles Teamarbeit unter der Leitung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ist. Das Ministerkabinett unter der Leitung von Premierminister Denys Shmyhal und das Präsidialamt unter der Leitung von Andriy
Yermak sind aktiv an dieser Arbeit beteiligt.
Die Verteidigung als Ganzes ist unsere gemeinsame Sache. Jeder hat darin eine Rolle zu spielen. Einige kämpfen um politische Entscheidungen, andere lösen zahlreiche rechtliche, finanzielle und logistische Probleme. Einige reparieren Waffen. Und die Hauptakteure – unsere
Soldaten – benutzen es.
Das möchte ich anmerken


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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon karnak » 9. Juni 2022, 18:41

Verratnix hat geschrieben:Die Bilder sind da. Siehe mein Link.

Aha, und in dem nun hier in deutsch zu lesenden Text wird erkennbar, dass es sich um die Waffen aus Norwegen handelt. [flash]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Spartacus » 9. Juni 2022, 18:50

karnak hat geschrieben:
Verratnix hat geschrieben:Die Bilder sind da. Siehe mein Link.

Aha, und in dem nun hier in deutsch zu lesenden Text wird erkennbar, dass es sich um die Waffen aus Norwegen handelt. [flash]


Gelernt ist gelernt, gelle?

Wenn ich dir in ein paar Tagen die Bilder der norwegischen M109 einstelle, wirst du sagen, dass man das ja überall aufgenommen haben kann. Wie bei den
polnischen T - 72.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon augenzeuge » 9. Juni 2022, 18:52

Spartacus hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:
Verratnix hat geschrieben:Die Bilder sind da. Siehe mein Link.

Aha, und in dem nun hier in deutsch zu lesenden Text wird erkennbar, dass es sich um die Waffen aus Norwegen handelt. [flash]


Gelernt ist gelernt, gelle?

Wenn ich dir in ein paar Tagen die Bilder der norwegischen M109 einstelle, wirst du sagen, dass man das ja überall aufgenommen haben kann. Wie bei den
polnischen T - 72.

Sparta


Selbst wenn du ihn mitnehmen würdest, wären die Dinger schon länger dort gewesen. [flash]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon karnak » 9. Juni 2022, 19:50

Spartacus hat geschrieben:
Gelernt ist gelernt, gelle?

Wenn ich dir in ein paar Tagen die Bilder der norwegischen M109 einstelle, wirst du sagen, dass man das ja überall aufgenommen haben kann. Wie bei den
polnischen T - 72.

Sparta

[flash] Es steht lediglich fest, dass seit Kriegsausbruch faktisch nichts an schweren Gerät vom Westen an die Ukraine geliefert wurde , man aber so tut als würden die Züge mit Panzern und ähnlichem seit Wochen in Massen ins Land rollen ,von ein bisschen Kleckerkram von den Polen mal abgesehen stimmt das einfach nicht. Weit über 90 % der schweren Gerätschaften mit denen die Ukrainer kämpfen wurde mittels einer massiven Aufrüstung durch den Westen ab 2014 ins Land geschafft, dass ist völlig unstrittig. Was jetzt und in naher Zukunft in dieser Hinsicht passiert weiß ich nicht, was ich aber ganz schwer vermute, wenn dann die Massen an schweren Gerät ins Land rollen sollten werden die Russen alles daransetzen Schienen und Rollbahnen immer wieder unbefahrbar zu machen. Was so schwierig nicht sein sollte, mit relativ wenig Einsatz gewaltige Behinderungen auslösen wird. Was also jetzt angeblich so reibungslos funktioniert steht in Wahrheit erst noch bevor, hat bisher überhaupt noch nicht stattgefunden, zumindest nicht in Kriegszeiten. Das ist der Punkt um den es geht.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon pentium » 9. Juni 2022, 20:09

karnak hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:
Gelernt ist gelernt, gelle?

Wenn ich dir in ein paar Tagen die Bilder der norwegischen M109 einstelle, wirst du sagen, dass man das ja überall aufgenommen haben kann. Wie bei den
polnischen T - 72.

Sparta

[flash] Es steht lediglich fest, dass seit Kriegsausbruch faktisch nichts an schweren Gerät vom Westen an die Ukraine geliefert wurde , man aber so tut als würden die Züge mit Panzern und ähnlichem seit Wochen in Massen ins Land rollen ,von ein bisschen Kleckerkram von den Polen mal abgesehen stimmt das einfach nicht. Weit über 90 % der schweren Gerätschaften mit denen die Ukrainer kämpfen wurde mittels einer massiven Aufrüstung durch den Westen ab 2014 ins Land geschafft, dass ist völlig unstrittig. Was jetzt und in naher Zukunft in dieser Hinsicht passiert weiß ich nicht, was ich aber ganz schwer vermute, wenn dann die Massen an schweren Gerät ins Land rollen sollten werden die Russen alles daransetzen Schienen und Rollbahnen immer wieder unbefahrbar zu machen. Was so schwierig nicht sein sollte, mit relativ wenig Einsatz gewaltige Behinderungen auslösen wird. Was also jetzt angeblich so reibungslos funktioniert steht in Wahrheit erst noch bevor, hat bisher überhaupt noch nicht stattgefunden, zumindest nicht in Kriegszeiten. Das ist der Punkt um den es geht.


Kannst du das irgendwie beweisen, kannst du Quellen benennen, das noch kein schweres Gerät geliefert wurde oder sind das alles nur so deine Gedanken...?
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon augenzeuge » 9. Juni 2022, 21:07


 Es steht lediglich fest, dass seit Kriegsausbruch faktisch nichts an schweren Gerät vom Westen an die Ukraine geliefert wurde 


Ist definitiv falsch. Oder die lügen alle, einschließlich der Ukraine.
Das Material ist bereits dort, und in Staaten der EU werden Ukrainer damit ausgebildet.

Wer die Staffel Furia gesehen hat, weiß wie irreführend manches ist.

Heute aus den News:
Die westlichen Waffenlieferungen sorgen inzwischen für gut gefüllte Waffendepots, erklärt das Verteidigungsministerium in Kiew. 


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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 9. Juni 2022, 22:28

karnak hat geschrieben: ...........von ein bisschen Kleckerkram von den Polen mal abgesehen stimmt das einfach nicht.


Ist das jetzt schon Altersstarsinn?
Polen hat 200 in Worten zweihundert Panzer T 72 geliefert.
Die sind bereits im Einsatz in der Ukraine.

https://www.chip.pl/2022/05/polskie-czo ... ina/?amp=1
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Beethoven » 10. Juni 2022, 05:52

Mogens Männers,

Es ist doch müßig sich hier pausenlos darüber auszutauschen, ob oder ob nicht, Waffensysteme in an die Ukrainer geliefert worden sind.

Egal wie, es reicht bei Weitem nicht aus, was dort ankommt. Und bei dem Wenigen was zur Verfügung gestellt wird, spielt es doch keine Rolle, ob das aus Norwegen, Polen oder Timbuktu kommt.

Aus meiner Sicht wäre es erstrebenswert, wenn Deutschland endlich mal zu Potte kommt. Ob solche deutschen Systeme dann über Polen, Moldawien oder sonst wo eingeführt werden, ist mir zu mindestens völlig Bockwurst.

Trennung

Eben gerade hörte ich, dass drei ausländische Kämpfer für die Ukraine, die in Gefangenschaft gerieten, durch die Russen zum Tode verurteilt worden sind.
Ich bin da nicht sicher. Aber darf man Kriegsgefangene überhaupt zum Tode verurteilen, so diese nicht nachweislich, Kriegsverbrechen begangen haben oder als Freischärler gekämpft haben?
Ich hörte mal vor Wochen, dass jeder Ausländer, der auf Seiten der Ukrainer kämpft, in die ukrainische Armee integriert wurden, gleichen Sold wie ukrainische Soldaten erhält (somit kein Söldner ist) und die Insignien der ukrainischen Armee offen tragen muss und somit auch wie Soldaten der ukrainischen Armee zu behandeln sind.

Damit ist eine neue Stufe der Gewalt erreicht worden.
Man stelle sich nur vor, dass die Ukrainer ebenso handeln und die kriegsgefangenen Angehörigen der russischen Armee zum Tode verurteilen, die ja für die Ukrainer ebenfalls ausländische Soldaten sind. Dann gäbe es 1000-e Erschießungen von gefangenen Soldaten. Und viele dieser russischen Soldaten sind normale Wehrpflichtige.
Ich weiß nicht, ob Putins Richter, sich mit dieser, in meinen Augen, von russischer Seite aus, juristisch gedeckten, Entscheidung, ein Ei ins eigene Körbchen legten, das er selber nicht überblicken kann und ungeahnte Folgen haben könnte.

Freundlichst
Die größten Vorteile im Leben überhaupt wie in der Gesellschaft hat ein gebildeter Soldat. J. W. v. Goethe

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 10. Juni 2022, 06:27

Karnak war schon immer so, vor Jahren irrte er sich schon mit der Ausrüstung der GT der DDR und stritt bis aufs Messer. Als seine falsche Behauptungen ihm auf die Füße fielen, kam gar nichts mehr. Zero. Sie sind eine Null Mc Fly!
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon augenzeuge » 10. Juni 2022, 06:33

Beethoven, vollste Zustimmung in allen Punkten. [super]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon karnak » 10. Juni 2022, 07:51

Olaf Sch. hat geschrieben:Karnak war schon immer so, vor Jahren irrte er sich schon mit der Ausrüstung der GT der DDR und stritt bis aufs Messer. Als seine falsche Behauptungen ihm auf die Füße fielen, kam gar nichts mehr. Zero. Sie sind eine Null Mc Fly!

[flash] Ich lasse es nur irgendwann gut sein, bis es sich ergeben sollte, dass ich neue Punkte benennen kann.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 10. Juni 2022, 08:15

Also wenn für dich 200 Panzer Kleckerkram sind , frage ich mich in wie weit du noch in der realen Welt verankert bist. [grin]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon karnak » 10. Juni 2022, 08:34

In einem Krieg gegen den Molloch Russland ist es natürlich nur Kleckerkram, was denn sonst. Aber wie gesagt, letztlich ab dem Minsker Abkommen ist die Ukraine über die Zeit bis an die Zähne bewaffnet worden. Mit dieser Ausrüstung hält die Ukraine im Wesentlichen gegen. Das was wirklich nachgeliefert wird ist einfach gering, wäre es diese Masse wie behauptet, hätten die Russen lange agiert. Das Gleiche trifft auf dieses, nun schon langsam lächerlich wirkende, Berichten vom Vormarsch der Ukrainer zu. Die Eroberung jedes Hühnerstalls wird als Beweis herangezogen um den unmittelbaren Sieg zu verkünden. Man muß nun wirklich nicht zu den Feldherren überall gehören um zu sehen, dass die Russen, vielleicht langsamer als sie gedacht haben, aber stetig den Ukrainer den Hals zudrücken. Und das kann auch gar nicht anders sein, wenn es auch anders zu wünschen wäre, bei dieser gewaltigen Übermacht der Russen. Was man auch immer labert, die Ukrainer können aus diesem Grund diesen Krieg militärisch einfach nicht gewinnen, sie brauchen eine andere Lösung, irgendwie Gesichtswahrend, ohne etwas was nicht den Geschmack eines Diktatfriedens hat.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 10. Juni 2022, 08:53

karnak hat geschrieben:............Was man auch immer labert, die Ukrainer können aus diesem Grund diesen Krieg militärisch einfach nicht gewinnen, sie brauchen eine andere Lösung, irgendwie Gesichtswahrend, ohne etwas was nicht den Geschmack eines Diktatfriedens hat.


Diese Sprüche hört man ja ständig , insbesondere von Leuten welche die Ukrainer ohnehin insgeheim ihr Recht auf Souveränität absprechen und sich ständig an der unsäglichen Korruption in der Ukraine abarbeiten , befeuert von Leuten wie Scholl Latour , Krone Schmalz und Konsorten.
Am besten noch verbunden mit einer abschließenden Entschuldigung an Putin die Ukraine unterstützt zu haben um eine Demütigung zu vermeiden.
Sollten die Russen nicht aus der Ukraine verschwinden , zumindest bis in die Ausgangsposition vor dem Krieg wird es nichts anderes geben als einen Diktatfrieden.
Kumpel
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon augenzeuge » 10. Juni 2022, 08:57

Der Diktatfrieden ist für mich wahrscheinlich. Pro Tag sterben mindestens 200 Menschen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Verratnix » 10. Juni 2022, 08:58

Wo er Recht hat hat er Recht...

Der stellvertretende Leiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes, Vadym Skibitsky, bittet den Westen eindringlich um die Lieferung schwerer Waffen. "Das ist jetzt ein Artilleriekrieg", sagt Skibitsky der britischen Zeitung "Guardian". "Und wir verlieren in Sachen Artillerie." Alles hänge jetzt davon ab, was der Westen liefere. "Die Ukraine hat ein Artilleriegeschütz auf 10 bis 15 russische Artilleriegeschütze. Unsere westlichen Partner haben uns etwa 10 % von dem geliefert, was sie haben", beklagt Skibitsky.


Quelle: ntv

Der Oberst (?) des österreichischen Bundesheeres Reisser sagte in einem Video, dass die 4 zugesagten Raketenwerfer "nichts" sind. Die Ukraine bräuchte 100 incl der Munition.

Die Russen karren Raketenwerfer aus 5.000 km Entfernung ran. Die haben unendliche Massen in den Depots im ganzen Land. Denen geht so schnell die Puste nicht aus. Auch dann nicht, wenn einzelne Verbände den Kapfeinsatz verweigern wie hier:

General Staff: Russian unit in Kharkiv region refuses to fight.

Ukraine’s Armed Forces report early on June 10 that all members of Russia’s motorized infantry unit of the First Army Corps refused to fight after suffering heavy losses in Kharkiv Oblast.


Generalstab: Die russische Einheit in der Region Charkiw weigert sich zu kämpfen. Die ukrainischen Streitkräfte berichten am frühen 10. Juni, dass alle Mitglieder der russischen motorisierten Infanterieeinheit des Ersten Armeekorps sich weigerten zu kämpfen, nachdem sie im Oblast Charkiw schwere Verluste erlitten hatten.


Quelle:ntv
Verratnix
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon pentium » 10. Juni 2022, 09:05

Jedenfalls lässt sich jetzt das Märchen von der "Spezialoperation" ein für allemal begraben.
... Wobei ja die Putin-Fans in Russland - wie alle Anhänger von Autokraten - an selektiver Amnesie leiden.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 10. Juni 2022, 09:21

augenzeuge hat geschrieben:Der Diktatfrieden ist für mich wahrscheinlich. Pro Tag sterben mindestens 200 Menschen.
AZ


Aha und wer diktiert dann diesen Diktatfrieden?
Blieben ja nur die Russen.
Oder man holt Poroschenko aus seiner Schokoladenfabrik und der ''erzwingt'' das dann.
Zuletzt geändert von Kumpel am 10. Juni 2022, 09:23, insgesamt 1-mal geändert.
Kumpel
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Verratnix » 10. Juni 2022, 09:23

Da wäre ich mir nicht so sicher das nur die Russen diktieren werden oder können.

Biden vergessen? Die USA hat bisher immer ihre eigenen Interessen an die 1. Stelle gesetzt und solange mitgespielt wie es zu ihrer Position gepasst hat.
Verratnix
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 10. Juni 2022, 09:25

Ach so der Biden , was sollte der den Russen denn bitteschön diktieren?
Ein Diktatfrieden wäre immer zum Nachteil der Ukraine und ein weiterer Schritt zu ihrer Auslöschung.
Kumpel
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Verratnix » 10. Juni 2022, 09:34

Entschuldigung, tust Du nur so oder bist Du so bl*d?

Biden wird selbstverständlich den Russen nichts diktieren, den Ukrainern schon. Nämlich, dass sie z.B. den Vorschlag XY anzunehmen haben.

Wenn nicht gibt es Z nicht und auch Maßnahme V und W nicht.

Und nochmal, die Ukraine ist den Amis egal...es geht darum die Russen fertig zu machen.

Der Orban hat klar Position bezogen. Klar gesagt das ihm die Amis und die Ukraine nicht interessieren. Er ist Ungar und nur seinem Land verpflichtet.

Es sei mal dahin gestellt ob das kungeln mit RUS ist...es gibt so einige, die die Ukraine ohne mit der Wimper zu zucken, verkaufen würden um wieder mit den Russen zu schachern.
Verratnix
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 10. Juni 2022, 09:46

..........und du meinst , die Russen fertig zu machen ist ein Selbstzweck der Amerikaner?
Ich sage dir was, fällt die Ukraine , dann fällt früher oder später Europa und die Amis sind raus und haben ihre Verbündeten verloren.
Das wäre eine deutliche Schwächung amerikanischer geostrategischer Interessen und das wissen die Amis auch im offenbaren Unverständnis mancher Westeuropäer und Orban ist ein korruptes Arschloch der auf seinem Weg zum Diktator irgend wann seine ungarischen Landsleute im Ausland nach Putin Manier in ein Groß Ungarn führen wird.
Kumpel
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 10. Juni 2022, 09:59

Kumpel hat geschrieben:..........und du meinst , die Russen fertig zu machen ist ein Selbstzweck der Amerikaner?
Ich sage dir was, fällt die Ukraine , dann fällt früher oder später Europa und die Amis sind raus und haben ihre Verbündeten verloren.
Das wäre eine deutliche Schwächung amerikanischer geostrategischer Interessen und das wissen die Amis auch im offenbaren Unverständnis mancher Westeuropäer und Orban ist ein korruptes Arschloch der auf seinem Weg zum Diktator irgend wann seine ungarischen Landsleute im Ausland nach Putin Manier in ein Groß Ungarn führen wird.


Mahlzeit,

Genau um das, was Du hier im O-Ton Deines Beitrages schreibst geht es in dieser Auseinandersetzung, die westliche Welt unter Führung der Amis will die Ergebnisse des zweiten Weltkrieges revidieren und Russland annektieren, damit die nach der Weltherrschaft strebenden Konzerne der westlichen Welt ohne eine Gegenleistung zu erbringen an die russischen Rohstoffe herankommen.
Die Russkis ihrerseits wollen die Amis aus Europa heraus haben, um ihre Interessen durchsetzen zu können. Da spricht doch die heute in den Medien veröffentliche Meldung, das sich Pute mit Peter dem Grossen verglichen hat Bände ... (Grössenwahn wie bei Hitler oder Stalin, der Godwin Low Effekt).

das musste an der Stelle einmal heraus, wünsche Allen ein angenehmes Wochenende,
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Spartacus » 10. Juni 2022, 10:02

Beethoven hat geschrieben:Mogens Männers,

Eben gerade hörte ich, dass drei ausländische Kämpfer für die Ukraine, die in Gefangenschaft gerieten, durch die Russen zum Tode verurteilt worden sind.
Ich bin da nicht sicher. Aber darf man Kriegsgefangene überhaupt zum Tode verurteilen, so diese nicht nachweislich, Kriegsverbrechen begangen haben oder als Freischärler gekämpft haben?
Ich hörte mal vor Wochen, dass jeder Ausländer, der auf Seiten der Ukrainer kämpft, in die ukrainische Armee integriert wurden, gleichen Sold wie ukrainische Soldaten erhält (somit kein Söldner ist) und die Insignien der ukrainischen Armee offen tragen muss und somit auch wie Soldaten der ukrainischen Armee zu behandeln sind.

Freundlichst


Das ist die Frage Beethoven. Als Söldner hätten sie den Kombattantenstatus nicht, als reguläre Soldaten der ukr. Armee schon und dann, da hast du völlig Recht, bekommen die russischen Söldner natürlich das selbe Problem,
wenn sie von den Ukrainern gefangen werden. In Mariupol wurden doch von den Russen mehr als tausend Gefangene gemacht und da sind doch sicher hunderte vom Regiment Asow darunter.

Mehr als 1000 ukrainische Kriegsgefangene aus dem eroberten Mariupol sind mittlerweile nach Russland gebracht worden. Die russischen Strafverfolgungsbehörden beschäftigten sich derzeit mit ihnen, meldete die russische Staatsagentur Tass in der Nacht zum Mittwoch unter Berufung auf Sicherheitskreise. Unter ihnen könnten mehr als 100 ausländische „Söldner“ sein. Bald würden noch mehr ukrainische gefangene Soldatinnen und Soldaten aus der südostukrainischen Hafenstadt nach Russland transportiert.


Was für einen Status haben die dann?

Sparta


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