Die Lage in der Ukraine Teil 2

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 21. Februar 2022, 04:42

steffen52 hat geschrieben:
AkkuGK1 hat geschrieben:
Nostalgiker hat geschrieben:Ach noch so ein Experte.


schön wieder so persönlich zu werden, Gaviota.

Das der User Kumpel immer persönlich wird das schnallst Du wohl nicht. Oder , wenn auch nur noch zu zweit, macht ihr wohl immer noch eins auf Teamwork??? [ich auch]
Gruß steffen52


Du kannst es gar nicht einschätzen, was ich schnalle oder nicht. Ich habe hier keinen persönlich angesprochen, bis Nosti mich wieder anpöbelte und dann kommst du noch dazu, des Nostis neuer bester Freund. Habe ich irgendwas pro Kumpel geschrieben? [muede]
Olaf Sch.
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon augenzeuge » 21. Februar 2022, 07:33

Macron hat es tatsächlich geschafft, dass es ein Gipfeltreffen zwischen USA und EU gibt. Sein Engagement ist sehr zu schätzen.
Well done.

AZ
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Beethoven » 21. Februar 2022, 07:41

Lieber AZ, mal ehrlich, diese Politiker, ob Wladimir, ob Biden, ob Scholz oder sonst wer, alle quatschen und keiner tut echt was für die Entspannung der Situation. Keiner traut sich einen ersten Schritt zur Entspannung zu machen. Warum ist das so? Ich will es Dir sagen.
Weil keiner dem anderem traut. Beide Parteien haben sich gegenseitig schon zu oft hintergangen. Das Verhältnis ist absolut vergiftet.
Zieht sich Russland zurück, sind NATO-Soldaten schnell in der Ukraine. Weicht die NATO, so werden die Russen schnell einmarschieren, könnte man und kann man vermuten.
Es sieht bald so aus, wie ein politisches Patt. Militärisch gesehen eine hoch brisante Situation und keiner möchte weichen. Ich kann die Ukrainer sehr gut verstehen, dass sie sich bedroht fühlen und als Spielball der "Supermächte" herhalten müssen.


pentium hat geschrieben:
@Beethoven du kannst ja mal in Polen, den Balten-Staaten, Ungarn, Tschechien und Slowakei nach den wohl taten Russlands fragen. Vielleicht fällt dir dann auch ein, warum diese Staaten in die Nato wollten.


Nun ja, werter Pentium, "wollen" und tatsächlich in die NATO "aufnehmen", sind zwei paar Schuhe.

Tschechien und die Slowakei hatten / haben nun wirklich so gar nichts von den Russen zu befürchten. Aber die NATO war seit 1997 bemüht, einen Ring von NATO-Staaten um die einstige Sowjetunion zu ziehen und haben dies auch geschafft. All die Beteuerungen und Versprechen aus den frühen 90-er Jahren waren Schall und Rauch. Bis dahin hat Russland alle gemachten Versprechen eingehalten.
Und dass Russland Milliarden dafür bekam, seine Truppen abzuziehen, hatte wohl eher damit was zu tun, dass die Sowjetunion / Russland zu jener Zeit selber in einer Krise war und einfach kein Geld hatte, die Truppen abzuziehen und im großen Land unterzubringen. Wer das Eine will, muss das Andere mögen.
Das Baltikum und die Polen, liebten die Russen noch nie. Allerdings hatten die Polen auch die Ukrainer nicht so gerne und umgekehrt.
Der NATO kam deren Aufnahmeanträge sehr recht. Russland natürlich nicht. Warum ist klar und wer hat wiederum seine Versprechen gebrochen und das Vertrauen missbraucht?
Die Russen waren es nicht, kann ich Dir verraten.

Die NATO sollte ja eigentlich nicht einmal im Osten Deutschlands präsent sein. Schon 94, nach Abzug der letzten Truppen der CA aus Deutschland, rückte die NATO um mehr als 300 km nach Osten.
Wer also lieber Pentium, hat begonnen das Vertrauen zu zerstören? Und sodann, ab 1997, ging es Schlag auf Schlag. Die NATO nahm so ziemlich jeden Staat auf, der unter ihr Dach kriechen wollte.
Diese Situation war und ist wohl für die Russen unhaltbar.

Das Beispiel mit den "Rockern" ist wohl eher an den Haaren herbei gezogen.
Denn bevor die "Rocker" ihre Zelt auf des Nachbarn´s Grundstück aufschlugen, wurde der "Nachbar" so oft beschissen, dass es für den "Nachbarn" als ein probates Mittel erschien, den "Rockern" die Möglichkeit des "Campens" gab, um seine eigenen, berechtigten Interessen durchzusetzen.

Verstehe mich bitte nicht falsch. Ich finde es überhaupt nicht prickelnd, wie sich die Situation bis heute entwickelt und ich könnte heulen darüber.
Mein sehnlichster Wunsch ist, dass die Russen nicht einmarschieren. Obschon, verstehen kann ich die gegenwärtigen Handlungen der Russen schon auch wenn ich diese nicht für gut halte.

Wichtig ist nur, dass es zu keinem Krieg kommt. Und wenn dafür die Situation, die wir gegenwärtig an den Grenzen haben, noch viele Jahre aufrecht erhalten wird, soll mir das Recht sein. Hauptsache es wird kein Schießkrieg.

Freundlichst
Die größten Vorteile im Leben überhaupt wie in der Gesellschaft hat ein gebildeter Soldat. J. W. v. Goethe

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 21. Februar 2022, 08:32

Beethoven hat geschrieben:
Tschechien und die Slowakei hatten / haben nun wirklich so gar nichts von den Russen zu befürchten.


Woher nimmst du eigentlich immer diese Gewissheiten Beethoven.
Ich hau mich weg mit welchem Selbstverständnis du hier deine Ahnungslosigkeit zur Schau stellst.


Beethoven hat geschrieben:
Die NATO sollte ja eigentlich nicht einmal im Osten Deutschlands präsent sein.


Sie ist es bis heute nicht!
Zuletzt geändert von Kumpel am 21. Februar 2022, 08:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 21. Februar 2022, 08:33

augenzeuge hat geschrieben:Macron hat es tatsächlich geschafft, dass es ein Gipfeltreffen zwischen USA und EU gibt. Sein Engagement ist sehr zu schätzen.
Well done.

AZ


Wow , das ist ja sensationell. [flash]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 21. Februar 2022, 08:52

Nostalgiker hat geschrieben:Es ist ein kleiner, unwesentlicher Unterschied ob jemand eine prononcierte Meinung vertritt oder sich als Handlanger eines ideologischen Lagers geriert.


Brich dir mal nicht die Zunge Nosti , dein Spezl aus Chemnitz kommt sonst gar nicht mehr mit. [grins]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon ratata » 21. Februar 2022, 08:55

Beethoven dein geschriebenes hat sehr viel mit dem gesprochenen von Sahra Wagenknecht , gestern Abend bei Anne Will gemeinsam . Nicht Russland ist schuld , nein 1. die USA , 2. die Nato .
Ein glück das diese Frau nichts mehr zu sagen hat .
https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... gkeit.html

Warum eigentlich wird Deutschland in dieser Ukraine Krise als Mittelpunkt mit hingestellt . Wir haben ein einiges Europa , von Deutschland erwarten die Ukrainer alles . Hört man den Botschaften hier in Deutschland , der gibt uns noch die Schuld an allem und ist der Meinung , die Ukrainer haben das Vertrauen an Deutschland verloren . Wir sollten uns mal etwas zurück halten . Mfg ratata
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 21. Februar 2022, 09:21

Das schüren von Feindbildern wird fast perfekt beherrscht, diejenigen die anderer Meinung sind pöbeln nur meinen die Sensibelchen und machen MiMiMI ........

An der Rede von Selenskyj auf bei der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz dürfte der intellektuell etwas eindimensional gewordenen Westen ein wenig zu knabern haben.
Drohungen, besonders versteckte, kommen immer gut.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon augenzeuge » 21. Februar 2022, 09:29

Kumpel hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Macron hat es tatsächlich geschafft, dass es ein Gipfeltreffen zwischen USA und EU gibt. Sein Engagement ist sehr zu schätzen.
Well done.

AZ


Wow , das ist ja sensationell. [flash]


Manchmal darf man auch zeigen, wenn man es nicht versteht.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 21. Februar 2022, 09:30

ratata hat geschrieben:Beethoven dein geschriebenes hat sehr viel mit dem gesprochenen von Sahra Wagenknecht , gestern Abend bei Anne Will gemeinsam . Nicht Russland ist schuld , nein 1. die USA , 2. die Nato .


Das ist natürlich kein Zufall.
Eigentlich schätze ich den Intellekt dieser Frau , aber manchmal kommt man nicht umhin sie wolle das Publikum mit ihren Verdrehungen und Halbwahrheiten für dumm verkaufen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 21. Februar 2022, 09:31

augenzeuge hat geschrieben:
Kumpel hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Macron hat es tatsächlich geschafft, dass es ein Gipfeltreffen zwischen USA und EU gibt. Sein Engagement ist sehr zu schätzen.
Well done.

AZ


Wow , das ist ja sensationell. [flash]


Manchmal darf man auch zeigen, wenn man es nicht versteht.
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Du darfst mal davon ausgehen , dass sich die amerikanische Administration bei der EU seit Wochen die Klinke in die Hand gibt. Also lass deine blöden Sprüche.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Danny_1000 » 21. Februar 2022, 09:36

ratata hat geschrieben:Beethoven dein geschriebenes hat sehr viel mit dem gesprochenen von Sahra Wagenknecht , gestern Abend bei Anne Will gemeinsam ...... Mfg ratata

Die Frau hatte in der Bundesrepublik noch nie "was zu sagen". Aber was sie sagt, hat meistens Hand und Fuss. Und bei der Will gestern Abend sagte sie im Kern: Die Russen fühlen sich von der NATO bedroht. Und da reicht ein Blick auf die Landkarte und die Beantwortung der Frage an wieviel Kriegen NATO- Länder in den letzten 30 Jahren beteiligt waren oder wieviel Kriege sie vom Zaun brachen. Die Russen glauben dem Westen deshalb nicht mehr, dass die NATO mit den Amis ein reines Verteidigungsbündnis sei. Sie fühlen sich vom Westen betrogen. Und nun lassen sie ihre militärischen Muskeln spielen. Andere Argumente haben sie offensichtlich nicht mehr. Das ist das Problem.

Von den 27 Millionen toter Russen im 2.WK und der tiefen Verankerung im gesellschaftlichen Bewusstsein der Russen ganz zu schweigen.

Dass das, was die Russen zur Zeit machen völlig inakzeptabel ist und eine deutliche Antwort braucht, ist klar.
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben
dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon augenzeuge » 21. Februar 2022, 09:38

Kumpel hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Kumpel hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Macron hat es tatsächlich geschafft, dass es ein Gipfeltreffen zwischen USA und EU gibt. Sein Engagement ist sehr zu schätzen.
Well done.

AZ


Wow , das ist ja sensationell. [flash]


Manchmal darf man auch zeigen, wenn man es nicht versteht.
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Du darfst mal davon ausgehen , dass sich die amerikanische Administration bei der EU seit Wochen die Klinke in die Hand gibt. Also lass deine blöden Sprüche.


Nun werd mal nicht übermütig. Du darfst davon ausgehen, dass dieses Gipfeltreffen ohne Macrons ewige Telefonate mit Putin nicht zustande gekommen wären. Ganz sicher nicht durch die Sprüche von Biden oder Blinken.
Und wenn man gestern noch kurz vor dem Krieg stand, ist dies immerhin ein Schritt zurück. Und das muss man als positiv bewerten.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 21. Februar 2022, 09:41

Was hat ein Gipfeltreffen zwischen USA und EU mit einem Telefonat zwischen Macron und Putin zu tun?
Ist das hier eine Quizshow? Solltest dich mal vielleicht präziser ausdrücken.
Zuletzt geändert von Kumpel am 21. Februar 2022, 09:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 21. Februar 2022, 09:42

augenzeuge hat geschrieben:Macron hat es tatsächlich geschafft, dass es ein Gipfeltreffen zwischen USA und EU gibt. Sein Engagement ist sehr zu schätzen.
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Du meinst wahrscheinlich das Gipfeltreffen zwischen USA und Russland.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon pentium » 21. Februar 2022, 09:43

Wühlen wir mal etwas im Völkerrecht:

Das Selbstbestimmungsrecht der Völker ist eines der Grundrechte des Völkerrechts. Es besagt, dass ein Volk das Recht hat, frei über seinen politischen Status, seine Staats- und Regierungsform und seine wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung zu entscheiden. Dies schließt seine Freiheit von Fremdherrschaft ein. Dieses Selbstbestimmungsrecht ermöglicht es einem Volk, eine Nation bzw. einen eigenen nationalen Staat zu bilden oder sich in freier Willensentscheidung einem anderen Staat anzuschließen.
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon augenzeuge » 21. Februar 2022, 10:00

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Macron hat es tatsächlich geschafft, dass es ein Gipfeltreffen zwischen USA und EU gibt. Sein Engagement ist sehr zu schätzen.
Well done.

AZ

Du meinst wahrscheinlich das Gipfeltreffen zwischen USA und Russland.

Ari


Danke, so ist es. Nun wirds auch Kumpel verstehen.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon pentium » 21. Februar 2022, 10:09

Osterweiterung: Wie Putin mit falschem Mythos Politik macht

Dazu passt ein Interview, das Russlands Ex-Präsident Michail Gorbatschow 2014 am 8. November 2014 dem heute journal gab – und in dem er frühere Aussagen widerrief. Es sei ein "Mythos", sagte Gorbatschow dem ZDF, dass Russland vom Westen bezüglich der Nato-Osterweiterung betrogen worden sei.

Eine Nato-Mitgliedschaft der Staaten aus dem ehemaligen östlichen Verteidigungsbündnis, dem "Warschauer Pakt" sei damals schlicht nicht vorstellbar gewesen.

Heute fragt man mich, warum es nicht vertraglich ausgehandelt worden ist, dass die Nato sich nicht nach Osten ausweiten darf. Damals haben Nato und der Warschauer Pakt existiert, was hätte man vertraglich fixieren sollen? Die Frage hat sich nicht gestellt.

Michail Gorbatschow, ehemaliger Präsident Russlands

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ ... e-100.html
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Danny_1000 » 21. Februar 2022, 11:09

pentium hat geschrieben:Osterweiterung: Wie Putin mit falschem Mythos Politik macht

Dazu passt ein Interview, das Russlands Ex-Präsident Michail Gorbatschow 2014 am 8. November 2014 dem heute journal gab – und in dem er frühere Aussagen widerrief. Es sei ein "Mythos", sagte Gorbatschow dem ZDF, dass Russland vom Westen bezüglich der Nato-Osterweiterung betrogen worden sei.

Eine Nato-Mitgliedschaft der Staaten aus dem ehemaligen östlichen Verteidigungsbündnis, dem "Warschauer Pakt" sei damals schlicht nicht vorstellbar gewesen.

Heute fragt man mich, warum es nicht vertraglich ausgehandelt worden ist, dass die Nato sich nicht nach Osten ausweiten darf. Damals haben Nato und der Warschauer Pakt existiert, was hätte man vertraglich fixieren sollen? Die Frage hat sich nicht gestellt.

Michail Gorbatschow, ehemaliger Präsident Russlands


https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ ... e-100.html

Auf der Website des ZDF habe ich das Interview nicht gefunden, aber auch nicht dezidiert gesucht. Was Michail Sergejewitsch da gesagt haben soll, würde ich mal einordnen.

1986 besuchte er ja das Brandenburger Tor und dort lobte er bekanntlich die friedenserhaltende Rolle der Grenztruppen der Deutschen Demokratischen Republik und verewigte sich im Gästebuch des Brandenburger Tores. Ergo: Als Kronzeuge in der Frage NATO- Osterweiterung nicht besonders glaubhaft !

Was es wirklich gibt, ist ein Statement unseres Außenministern Genscher vom 2.Febnruar 1990. Und seine Aussagen sind eineindeutig. Der Kreml- Zar kennt das vermutlich auch. Herr Baker konnte oder wollte sich später daran nicht mehr erinnern und behauptete ja das Gegenteil.

https://www.youtube.com/watch?v=F2iOAtNlleg
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 21. Februar 2022, 11:10

augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Macron hat es tatsächlich geschafft, dass es ein Gipfeltreffen zwischen USA und EU gibt. Sein Engagement ist sehr zu schätzen.
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Du meinst wahrscheinlich das Gipfeltreffen zwischen USA und Russland.

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Danke, so ist es. Nun wirds auch Kumpel verstehen.

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Mein lieber AZ verdrehe hier mal nichts , es war dein Fehler. Oder lese ich hier als einziger die Beiträge mit der gebotenen Sorgfalt?
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 21. Februar 2022, 11:11

Nostalgiker hat geschrieben:Das schüren von Feindbildern wird fast perfekt beherrscht, diejenigen die anderer Meinung sind pöbeln nur meinen die Sensibelchen und machen MiMiMI ........

An der Rede von Selenskyj auf bei der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz dürfte der intellektuell etwas eindimensional gewordene Westen ein wenig zu knabbern haben.
Drohungen, besonders versteckte, kommen immer gut.


Morgens,

Das sehe ich an der Stelle auch erst einmal so. Haben sich doch die Vertreter auf der Münchener Sicherheitskonferenz angehört wie ein ganzes Rudel kreidefressender Wölfe ...

... wünsche Allen eine angenehme Woche,
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 21. Februar 2022, 11:12

Danny_1000 hat geschrieben:
1986 besuchte er ja das Brandenburger Tor und dort lobte er bekanntlich die friedenserhaltende Rolle der Grenztruppen der Deutschen Demokratischen Republik und verewigte sich im Gästebuch des Brandenburger Tores. Ergo: Als Kronzeuge in der Frage NATO- Osterweiterung nicht besonders glaubhaft !



Das ist die absurdeste Begründung die ich bisher zu dieser Thematik gelesen habe.

Hier ist noch mal das besagte Zitat von Gorbatschow von 2014 :

Letztendlich bekannte er sich doch zur historischen Wahrheit. Gegenüber der russischen Zeitung „Kommersant“ stellte er im Oktober 2014 klar:

„Das Thema ,NATO-Expansion‘ wurde überhaupt nicht diskutiert, und es wurde in diesen Jahren [1989-1990] nicht aufgeworfen. Ich sage das in vollem Verantwortungsbewusstsein. Nicht ein einziges osteuropäisches Land hat diese Frage angesprochen, noch nicht einmal nachdem der Warschauer Pakt 1991 aufgehört hatte zu existieren. Westliche Staats- und Regierungschefs haben sie auch nicht erhoben.“


Ich habe den Eindruck hier wird von manchem User lediglich partiell gelesen und ständig der selbe Schrott verbreitet.
Kumpel
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Beethoven » 21. Februar 2022, 11:37

Kumpel hat geschrieben:
Beethoven hat geschrieben:
Tschechien und die Slowakei hatten / haben nun wirklich so gar nichts von den Russen zu befürchten.


Woher nimmst du eigentlich immer diese Gewissheiten Beethoven.
Ich hau mich weg mit welchem Selbstverständnis du hier deine Ahnungslosigkeit zur Schau stellst.


Beethoven hat geschrieben:
Die NATO sollte ja eigentlich nicht einmal im Osten Deutschlands präsent sein.


Sie ist es bis heute nicht!


Tja Kumpel, dass hat so gar nichts mit Ahnungslosigkeit zu tun. Schau Dir doch mal einfach eine Landkarte von Europa an. Ich schrieb ja schon, dass Du von Geostrategie keine Kennung hast, was Du hiermit erneut unter Beweis gestellt hast. Tschechien als auch die Slowakei haben keinerlei direkte Grenzen zu Russland. Somit ist es schlechterdings gar nicht möglich, diese beiden Staaten militärisch zu bedrohen ohne davor andere Länder einzunehmen oder die Erlaubnis zu erhalten, in diesen anderen Ländern aufzumarschieren um eine Aggression zu beginnen.
Und nun erlaubts Du bitte, dass ich mich ob Deines "nicht Wissens" weg haue. [wink]

Junge, junge, Du hast ja echt keine Ahnung.
Alle Truppenteile und Verbände der Bundeswehr, mit Ausnahme der Kräfte der Territorialverteidigung, unterstehen der integrierten Kommandostruktur der NATO. Das sind im Soll 1, allein bei den Landstreitkräften vier Divisionen. Da habe ich die Verbände, Truppenteile, Einrichtungen und Einheiten des Eurokorps und viele andere militärische Einrichtungen, auch anderer Teilstreitkräfte noch gar nicht einbezogen. Es sind allein beim Heer ~ 62.000 Soldaten, die fest in die Struktur der NATO eingebunden sind.

Sicherlich bist Du der Meinung, das Leipzig, Havelberg, Neubrandenburg, Rostock -Warnemünde, Rostock Laage, um nur mal einige zu nennen, nicht auf dem ehemaligen Territorium der DDR liegen, . [flash]


ratata hat geschrieben:Beethoven dein geschriebenes hat sehr viel mit dem gesprochenen von Sahra Wagenknecht , gestern Abend bei Anne Will gemeinsam . Nicht Russland ist schuld , nein 1. die USA , 2. die Nato .
Mfg ratata


"Anne Will" schaue ich nicht allzu oft und gestern haben mich andere Filme mehr interessiert. "Die Nacht der Generale" habe ich mir angeschaut und später dann eine Aufnahme von "Mitway", die ich parallel zum ersten Film aufgenommen habe..

Wenn nun Frau Wagenknecht, gleiche Gedanken geäußert hat wie die Meinigen, so kann ich der Frau eben nur recht geben.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 21. Februar 2022, 11:43

Beethoven hat geschrieben:
Tja Kumpel, dass hat so gar nichts mit Ahnungslosigkeit zu tun. Schau Dir doch mal einfach eine Landkarte von Europa an. Ich schrieb ja schon, dass Du von Geostrategie keine Kennung hast, was Du hiermit erneut unter Beweis gestellt hast. Tschechien als auch die Slowakei haben keinerlei direkte Grenzen zu Russland. Somit ist es schlechterdings gar nicht möglich, diese beiden Staaten militärisch zu bedrohen ohne davor andere Länder einzunehmen oder die Erlaubnis zu erhalten, in diesen anderen Ländern aufzumarschieren um eine Aggression zu beginnen.


Du argumentierst ausschließlich mit deinen tumben militärischen Denkschablonen und glaubst tatsächlich noch du wärst damit im Vorteil.
In Tschechien ist einst ein Munitionslager in die Luft geflogen und die Russen hatten da offenbar ihre Pfoten drin.
Die Russen führen heutzutage ihre Kriege hybrid , mit grünen Männchen , Söldnertruppen , Cyberangriffen , Dessinformation und weiß der Kuckuck wie noch.
Die müssen nicht offen mit Panzerverbänden irgendwo einrücken.
Kumpel
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 21. Februar 2022, 12:13

pentium hat geschrieben:Osterweiterung: Wie Putin mit falschem Mythos Politik macht

Dazu passt ein Interview, das Russlands Ex-Präsident Michail Gorbatschow 2014 am 8. November 2014 dem heute journal gab – und in dem er frühere Aussagen widerrief. Es sei ein "Mythos", sagte Gorbatschow dem ZDF, dass Russland vom Westen bezüglich der Nato-Osterweiterung betrogen worden sei.

Eine Nato-Mitgliedschaft der Staaten aus dem ehemaligen östlichen Verteidigungsbündnis, dem "Warschauer Pakt" sei damals schlicht nicht vorstellbar gewesen.

Heute fragt man mich, warum es nicht vertraglich ausgehandelt worden ist, dass die Nato sich nicht nach Osten ausweiten darf. Damals haben Nato und der Warschauer Pakt existiert, was hätte man vertraglich fixieren sollen? Die Frage hat sich nicht gestellt.

Michail Gorbatschow, ehemaliger Präsident Russlands

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ ... e-100.html

Die Frage einer NATO-Osterweiterung, über das Gebiet der DDR hinaus, wurde 1990 sehr wohl diskutiert:
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 21. Februar 2022, 12:18

Geil , 49 Seiten. Ich geb das mal in die Buchhaltung , die haben mehr Zeit zum lesen. [flash]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 21. Februar 2022, 12:20

Und wenn schon mit der Sowjetunion und nicht mit Russland.
Italien war 1918 unser Feind und 1938 unser Verbündeter... Und das waren nur 20 Jahre.
Olaf Sch.
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon pentium » 21. Februar 2022, 12:20

Ari@D187 hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Osterweiterung: Wie Putin mit falschem Mythos Politik macht

Dazu passt ein Interview, das Russlands Ex-Präsident Michail Gorbatschow 2014 am 8. November 2014 dem heute journal gab – und in dem er frühere Aussagen widerrief. Es sei ein "Mythos", sagte Gorbatschow dem ZDF, dass Russland vom Westen bezüglich der Nato-Osterweiterung betrogen worden sei.

Eine Nato-Mitgliedschaft der Staaten aus dem ehemaligen östlichen Verteidigungsbündnis, dem "Warschauer Pakt" sei damals schlicht nicht vorstellbar gewesen.

Heute fragt man mich, warum es nicht vertraglich ausgehandelt worden ist, dass die Nato sich nicht nach Osten ausweiten darf. Damals haben Nato und der Warschauer Pakt existiert, was hätte man vertraglich fixieren sollen? Die Frage hat sich nicht gestellt.

Michail Gorbatschow, ehemaliger Präsident Russlands

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ ... e-100.html

Die Frage einer NATO-Osterweiterung, über das Gebiet der DDR hinaus, wurde 1990 sehr wohl diskutiert:
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Soll ich jetzt 284 Seiten lesen? Wobei, selbst wenn es diskutiert wurde, gibt da irgend einen Vertrag, etwas schriftliches...und wieso fühlt sich dann Herr Putin plötzlich im Jahre 2022 bedroht? Noch eine Frage: Mit welcher Begründung hätte man eigentlich damals eine Natomitgliedschaft von Polen und dem Baltikum ablehnen sollen?

...
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Kumpel » 21. Februar 2022, 12:22

Ist doch egal , Haupsache Ari hat irgend was erwidert.
Machen Anwälte auch ganz gerne , die Gegenseite mit Lesestoff zuscheißen. [flash]
Kumpel
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 21. Februar 2022, 12:28

Ich zitiere mal, damit niemand seine Zeit mit dem Lesen eines Kapitels eines Vierteljahrsheftes für Zeitgeschichte "verschwenden" muss:
"Die Dokumente des Auswärtigen Amts zeigen jedoch, dass sich die westliche Politik während der Verhandlungen mit der UdSSR sowohl der Brisanz als auch der Aktualität einer NATO Osterweiterung über das Gebiet der DDR hinaus durchaus bewusst war."


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Ari@D187
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