
augenzeuge hat geschrieben:Hat sich das Thema verändert oder was?
AZ
pentium hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Hat sich das Thema verändert oder was?
AZ
Äh, welches Thema?
Beethoven hat geschrieben:Heute wäre der Tag der Republik, mit einer Ehrenparade der NVA, eröffnet worden.
Keine Angst, niemand möchte den Staat in den Farben der DDR zurück.
Ich wollte nur mal dran erinnern.
Freundlichst
Volker Zottmann hat geschrieben:Na, eigentlich feierte der Beethoven ja Geburtstag. Schon den zweiundsiebzigsten. Nicht seinen, nein. Nur den einen, seiner Lieblingsrepublik, die aber auch dank der Politik seiner Lieblingsbilder-Kameraden schmählich unterging.
Nirgens auf der Welt haben je Untergegangene nach ihrem Ertrinken so gefeiert. Ein @Beethoven kann das.![]()
Gruß Volker
Beethoven hat geschrieben:
Keiner von denen und so auch ich nicht, gehören einer links- oder rechtsradikalen Strömung an oder handeln dem entsprechend, wie Radikale.
Freundlichst
Volker Zottmann hat geschrieben:Beethoven hat geschrieben:
Keiner von denen und so auch ich nicht, gehören einer links- oder rechtsradikalen Strömung an oder handeln dem entsprechend, wie Radikale.
Freundlichst
Für gefährlich halte ich Dich trotzdem, denn Du stehts immer noch zur DDR-Generalität und zu einem Krenz, zu teils verurteilten Verbrechern.
Das hat ja Gründe!
Volker
Zitat Beethoven:
Was das wirklich Gute an einer Demokratie ist, ist die absolute Meinungsfreiheit, die es in einer Diktatur so nicht gab oder nur unter Androhung von Strafverfolgung. Und noch "schlimmer", ein wahrere Demokrat wird darum ringen, dass ein anderer Mensch seine eigene Meinung haben darf und diese auch ausdrücken darf, selbst wenn diese Meinung seiner Eigenen völlig konträr geht.
Was das wirklich Gute an einer Demokratie ist, ist die absolute Meinungsfreiheit, die es in einer Diktatur so nicht gab oder nur unter Androhung von Strafverfolgung. Und noch "schlimmer", ein wahrere Demokrat wird darum ringen, dass ein anderer Mensch seine eigene Meinung haben darf und diese auch ausdrücken darf, selbst wenn diese Meinung seiner Eigenen völlig konträr geht.
Beethoven hat geschrieben:
Die Gründe wirst Du nie verstehen können. Aber selbst von Herrn Krenz und Streletz geht keinerlei Gefahr aus.
Aber halte diese Männer und auch mich ruhig für gefährlich. Wenn Du bei Dunkelheit mit Deinem Hund oder Frau spazieren gehst, solltest Du Dich also immer schön umdrehen. Nicht das Herr Krenz hinter Dir steht oder bewahre Gott, gar ich. Huuuuh.![]()
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Freundlichst

14.10.1989: Die SED taktiert, die Bürger handeln
Nur wenige Tage nach der großen Montagsdemo in Leipzig treffen sich in Berlin rund 100 Vertreter des Neuen Forums. Die Gruppe gilt noch immer als staatsfeindlich. Trotzdem bietet die SED plötzlich Gespräche an – und entlässt festgenommene Demonstranten vom Tag der 40-Jahresfeier. Im Hintergrund bereitet das Regime gleichzeitig eine Verhaftungswelle vor. Und im Fernsehen der DDR berichtet Erich Honecker über die weitere „Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft“. Derweil verlassen immer mehr Menschen das Land.
Das Neue Forum hat mittlerweile 25 000 registrierte Anhänger. Die Bewegung diskutiert in Berlin über die weitere Arbeit: Braucht es Parteistrukturen? Soll die Basisdemokratie beibehalten werden? Welche politischen Maßnahmen sind notwendig? Wie können die grundsätzlichen Probleme in Wirtschafts-, Gesellschafts- und Umweltpolitik gelöst werden?
Durch den Verlauf der Montagsdemo in Leipzig sind die DDR-Bürger selbstbewusster geworden. Immer mehr Einrichtungen erklären ihre Unterstützung der Bewegung, darunter die gesamte Belegschaft des DDR-Regierungskrankenhauses. In vielen Betrieben wird offen über Missstände diskutiert.
In Warschau warten etliche DDR-Bürger auf eine Genehmigung zur Ausreise in den Westen. Auf Drängen der polnischen Regierung will die DDR jetzt über ihre Botschaft für Ausreisewillige schnell die notwendigen Dokumente bereitstellen. Über Österreich und die Tschechoslowakei fahren immer mehr DDR-Bürger in die Bundesrepublik. Insgesamt sind es schließlich mehr als 200 000.
Im „Neuen Deutschland“ gibt es neben der üblichen SED-Lobhudelei auch einige kritische Leserbriefe. Das deutet vorsichtige Öffnung an. Erstmals gibt es ein Gesprächsangebot der SED-Diktatoren. Doch die politische Opposition, Kirchenvertreter und Bürgerrechtler sind skeptisch. Sie wollen ein ehrliches Angebot, kein Hinhalten. Gleichzeitig fordern sie die Freilassung der politischen Gefangenen in der DDR.
In der SED wird zur selben Zeit auch das Vorgehen „gegen“ die Oppositionellen diskutiert. Erich Honecker will ein hartes Vorgehen, Hans Modrow eine weiche Linie.


Edelknabe hat geschrieben:Jörg mit dem hier:
" Wer an eine neue DDR und eine echte Wende dieser Führer glaubte, woher sollte diese kommen? Sollte begangenes Unrecht weiter verschwiegen werden? Gar legitimiert? Eine Wende durch die alten überzeugten Genossen? Den gewendeten Genossen? Der Bürgerbewegung? Es war doch gar nichts von all dem möglich, das Volk lief doch bereits weg. Textauszug ende
Lassen wir mal die alten Genossen voll weg. Die Bürgerbewegung war doch damals da, siehe die runden Tische? Das waren im übrigen keine Dummen, das waren gestandene Leute die echt in dieser DDR etwas verändern wollten. Und warum sollte wegen paar Millionen(ich schätze heute maximal um die 3 Millionen) die DDR gleich den wirtschaftlich gesellschaftlichen Bach hinunter gehen? Unwahrscheinlich bis..... Der Westen und das schrieb ich schonmal hätte sich wegen seiner Kredite Hundertpro etwas einfallen lassen. Und ja, heute alles Spekulatius.
Begangenes Unrecht ja gut, wäre genau so aufgearbeitet worden. Wie es so dann schon erfolgte.
Rainer Maria

Edelknabe hat geschrieben: Lassen wir mal die alten Genossen voll weg.
Rainer Maria


Edelknabe hat geschrieben:Jörg mit dem hier:
"Für ein neues Experiment war kein Volk wirklich bereit! Die wollten Anteil an dem, was schon da war. "Textauszug ende
Was war denn schon da? Und ja die Intershops, die waren schon da. Und weiter, ein Großteil der Bürger wäre öfters mal hin und her gereist. Und jedes Mal wäre deren Denke erweitert worden, das eben nicht alles glänzte, im Westen. Denn genau das, das ging verloren, durch diese abrupte Wende.
Rainer Maria
Edelknabe hat geschrieben:Jörg mit dem hier:
"Für ein neues Experiment war kein Volk wirklich bereit! Die wollten Anteil an dem, was schon da war. "Textauszug ende
Was war denn schon da? Und ja die Intershops, die waren schon da. Und weiter, ein Großteil der Bürger wäre öfters mal hin und her gereist. Und jedes Mal wäre deren Denke erweitert worden, das eben nicht alles glänzte, im Westen. Denn genau das, das ging verloren, durch diese abrupte Wende.
Rainer Maria



Edelknabe hat geschrieben:Die Grenzöffnung Pentium? War doch abrupt, oder etwa nicht?
Rainer Maria
Edelknabe hat geschrieben:Die Grenzöffnung Pentium? War doch abrupt, oder etwa nicht?
Rainer Maria
Edelknabe hat geschrieben:Die Grenzöffnung Pentium? War doch abrupt, oder etwa nicht?
Rainer Maria


Edelknabe hat geschrieben: Eine völlig überarbeitete DDR, ich halte daran fest wäre ebenfalls eine gute und für die damalige Zeit völlig ausreichende Lösung gewesen.
Rainer Maria
![Hallo [hallo]](./images/smilies/hallo.gif)
Edelknabe hat geschrieben:Du hast sie gebraucht Volker, diese Grenzöffnung, ich nicht unbedingt. Weil, ich kam recht gut zurecht, in dieser damaligen DDR.
Rainer Maria



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