72 Jahre

Aufarbeitung und Schlußfolgerungen

Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon Kumpel » 12. Oktober 2021, 14:18

Na ja , es ging ja eigentlich um die Frage ob es legitim war Menschen in den Rücken zu schießen weil sie die DDR verlassen wollten.
Kumpel
 

Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 12. Oktober 2021, 14:38

Beethoven hat geschrieben:Das waren Millionen von Bürgern in der DDR und so müsste sich jeder dieser Bürger schuldig fühlen.
Fühlst Du Dich schuldig, weil Du drei Jahre Grenzsoldat der DDR warst? Oder meinst Du, dass sich VZ als ehemaliges Mitglied der Partei
schuldig fühlt? Oder HPA, der einst Offizier in der NVA werden wollte?

Freundlichst


Da kann ich nachlesbar Dich beruhigen!
Vor 11 Jahren habe ich mit dem Aufschreiben meines DDR-Lebens mich auch mit meiner eigenen Rolle auseinadergesetzt und schriftlich festgehalten, dass auch ich eine kleine Mitschuld am 40-jährigen Bestehen der DDR trug, wenn es auch nur eine ganz kleine war.
In Rückschau wäre es sicher besser gewesen, den Parteieintritt zu verweigern. Ein Kollege des WBK tat das und musste, weil eben keine Planstelle mehr zu besetzen war, dann den Betrieb wechseln und konnte trotz Ausbildung nicht als Meister arbeiten.
Was mit Weigerung auf die Beitritts-Nötigung gewesen wäre, vermag ich nicht zu beantworten. Sicher aber wäre es auch weiter gegangen. Darum eben Mitschuld.
Nur habe ich im Gegensatz zu Dir meine Analysen gezogen.

Nur soviel: Ich habe und hatte nie gemeinsame Fotos von mir und verurteilten Totschlägern wegen der Grenzopfer (und wäre erst recht nicht stolz drauf!)
Krenz hätte noch im Sommer lieber sein Volk gemeuchelt, als die DDR aufzugeben, so wie er die rund 3.000 Toten in China auf dem Tian’anmen-Platz, dem “Platz des himmlischen Friedens” 5 Monate zuvor noch gut geheißen hatte. Das ist die durch Fernsehberichte belegte Einstellung von Krenz gewesen, die wird das denkende Volk auch nie vergessen!
Und genau in der Riege ordnest Du Dich heute noch freiwillig ein. So ist es Beethoven!

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 12. Oktober 2021, 15:49

natürlich plagt mich manchmal der Gedanke, was wäre wenn du nicht an die Grenze gegangen wärst? Allerdings hätte ich dann nie diese Einblicke in die Interna der DDR gewonnen. Und ich sah in den Schlund einer Bestie.
Olaf Sch.
 

Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon augenzeuge » 12. Oktober 2021, 15:58

Beethoven hat geschrieben:Und das ich Offizier in einem Staat war, der heute als unmenschlich und sonst was bezeichnet wird, beziehe ich auch nicht auf mich.
Das waren Millionen von Bürgern in der DDR und so müsste sich jeder dieser Bürger schuldig fühlen.
Freundlichst


Man bezeichnet ihn nicht als unmenschlich, er war es. Immer dann, wenn man selbst politisch nachdachte und zu einer anderen Auffassung kam.
Auch wenn du es nicht gespürt hast. Ich hab es selbst, und ich habe aus meiner Familie zig unpolitische Beispiele dafür.
Dazu gibts die BSTU Akte als Beweis.

Kein Mensch verlangt, dass du dich schuldig fühlen musst. Es würde reichen, wenn du akzeptieren könntest, dass dieser Staat nicht so menschenfreundlich war, wie er dir damals erschienen ist.
Dazu gehört, die Dinge anzuerkennen, die das erst heute darstellen können. Denn damals wurden sie geleugnet bzw. verschwiegen. Sie sind keine Erfindung der sogenannten Siegerjustiz.
Sie sind das Leben sehr vieler EX DDR Bürger.

AZ
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„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
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Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon Werner Thal » 12. Oktober 2021, 17:44

Volker Zottmann hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Also mir ist es völlig schleierhaft warum nun ausgerechnet Eure elitäre Bautruppe zur Absicherung dieser Tribüne herangezogen wurde, gab es denn in dieser hochgerüsteten DDR keinen geeigneteren Truppenteil in der Nähe? [flash]


Na Karnak, du weißt doch, dass man in der Provinz nicht die Elite einsetzen konnte. Was für ne Frage.
AZ


Im Baustellenterritorium unseres Bau-Bataillons 4 wurde das Feldlager, mit von Allenstein als "Hauptattraktion", für das gesamte Bau-Regiment 2 veranstaltet.
Unsere Baustelle in Neiden war sicher geheim genug, keine "Elitetruppen" einzulassen.. [laugh]
Ernsthaft aber wurden während der 14 Tage Feldlager aus jeder Kompanie Leute zur Wachkompanie abgestellt, denn bewacht wurde fast alles, zumal um weite Baustellenteile noch kein Zaun stand. So war ich auch mal 1 Woche dabei. Die 2. Woche dann freiwillig in der Küche bei bester Selbstversorgung wie Weintrauben, Aal in Massen und Fleischstücken vom Feinsten.

Gruß Volker


Das liest sich so, als wenn in der Gegend der doppelte Verpflegungssatz Einzug gehalten hätte.
Aber wahrscheinlich galt das nur für die High Society der Offizierskaste.

W. T.
Werner Thal
 

Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 12. Oktober 2021, 20:48

Nun Werner, so war das nicht.
Essen wie immer. Wobei ich ehrlich schrieb, dass unser Essen immer frisch, aber nicht immer das hochwertigste war.
In der Woche Küchenhilfsdienst haben wir lediglich die Edelsachen wie Weintrauben in unseren Erdbunker, wo sonst die Winterkartoffeln und der Rotkohl lagerten, reingetragen. Doch dabei wurde mal in dem unbeleuchteten flachen Bunker die Tür von innen geschlossen und dann haben wir 4 bis 6 Hanseln gefressen, was in den Magen passte....
Aal haben wir nicht offiziell bekommen. Es wurden aber von uns Massen davon abgeladen. Alle recht jung, nur daumendick. Einfach lecker. Zwischen dem Küchenbau samt Bunker und unserer Wohnbaracke lagen höchstens 50 Meter. Und da habe ich mehrmals meine Arbeitsjackentaschen und die des darüber getragenen blauen Küchenkittels voller Aale weggeschleppt. Immer alle in meinen Spind. Was hat der gestunken.... Abends aber, als die Kumpel vom Arbeitsdienst kamen war für jeden nicht nur eine Extraration vorrätig.
Der 2. Mann meiner Gruppe sagte nur "selber fressen macht fett!" und hat nichts rangeschafft. Den haben die Kameraden dann sehr "gelobt". Wir hätten doppelt soviel haben können.
Auf den Soldatenspeisezetteln unserer Kompanie stand jedenfalls kein Aal, niemals.
Und die Rinder- und Schweinehälften wurden auf die dreckigen Pritschen der Mannschaftswagen geschmissen und abtransportiert. Nur eine Lage Ölpapier trennte das Fleicch vom Dreck. Der amtierende Küchenbulle hat die Teile dann zerlegt und die allerbesten Mittelstücke auch zusätzlich für uns gebrutzelt. Das war eine gute Woche!
https://baupionier.zottmann.org/page/21.html
Im letzten Teil dieses Abschnitts steht meine Küchenzeit. Davor, vielleich für Beethoven nochmal zum Nachlesen, die Betontribünengeschichte.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon Beethoven » 13. Oktober 2021, 08:01

Volker Zottmann hat geschrieben:
Du bist ja völlig durcheinander!
Wir waren im NVA-Gelände, auf der Zubringerstraße . Dort wurde eine Betontribüne nur aus Straßenplatten geschichtet, gebaut. ...

Volker


Ergibt sich für mich die Frage, warum eine Betontribüne innerhalb eines militärisch gesicherten Objektes, nochmals durch bewaffnete Posten, mit "Schießbefehl" , gesichert werden sollte?

Für mich ein Beweis, werter VZ, dass Du uns hier einen Bären aufbinden willst. Oder aber, in Neiden war wirklich alles anders als im Rest der NVA. [laugh]

Freundlichst
Die größten Vorteile im Leben überhaupt wie in der Gesellschaft hat ein gebildeter Soldat. J. W. v. Goethe

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Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon Beethoven » 13. Oktober 2021, 08:18

Volker Zottmann hat geschrieben:
Nur soviel: Ich habe und hatte nie gemeinsame Fotos von mir und verurteilten Totschlägern wegen der Grenzopfer (und wäre erst recht nicht stolz drauf!)
Krenz hätte noch im Sommer lieber sein Volk gemeuchelt, als die DDR aufzugeben, so wie er die rund 3.000 Toten in China auf dem Tian’anmen-Platz, dem “Platz des himmlischen Friedens” 5 Monate zuvor noch gut geheißen hatte. Das ist die durch Fernsehberichte belegte Einstellung von Krenz gewesen, die wird das denkende Volk auch nie vergessen!
Und genau in der Riege ordnest Du Dich heute noch freiwillig ein. So ist es Beethoven!

Gruß Volker


Nun Werter Herr VZ, da unterliegst Du einem Irrtum (merkst Du, ich schreibe nicht das Du lügst?).

E. Krenz hat den Befehl erlassen, dass gegen die Bevölkerung keine Waffen und keine Technik einzusetzen ist. Kann man auch nachweisbar nachlesen. Deine Aussage ist also richtig falsch.
Was für Dich Totschläger sind, sind für mich Personen, die ich achte.

augenzeuge hat geschrieben:
Beethoven hat geschrieben:Und das ich Offizier in einem Staat war, der heute als unmenschlich und sonst was bezeichnet wird, beziehe ich auch nicht auf mich.
Das waren Millionen von Bürgern in der DDR und so müsste sich jeder dieser Bürger schuldig fühlen.
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Kein Mensch verlangt, dass du dich schuldig fühlen musst. Es würde reichen, wenn du akzeptieren könntest, dass dieser Staat nicht so menschenfreundlich war, wie er dir damals erschienen ist.
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AZ


Das erkenne und akzeptiere ich schon seit 28 Jahren, lieber AZ. Nur verurteile ich die DDR eben nicht in Bausch und Bogen.

Trennung

Ich hoffe, dass ich nun die "Schusswaffenanwendungsordnung der NVA hier einsetzen kann.

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Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon Beethoven » 13. Oktober 2021, 08:19

2. Seite der Schusswaffenanwendungsordnung (veröffnetlich durch BSTU)
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon HPA » 13. Oktober 2021, 08:29

Nicht schon wieder... [flash]

Sag mal, wann schnallst du es eigentlich mal, dass dieses Zettelchen so gar nichts mit der gelebten Realität an der Innerdeutschen Grenze zu tun hatte?


Ein international besetztes Richtergremium kam zu diesen Schluss und schickte die Verantwortlichen wegen Totschlags in den Knast!

Nur so als Anmerkung ,falls Du wieder von "Siegerjustiz" (wie das in deinen erlauchten Kreisen so üblich ist ) zu faseln anfängst!

Und es waren die betreffenden Totschläger selber, welche den Gang durch die Instanzen antraten und sich eine Abfuhr nach der anderen einhandelten!
HPA
 

Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon karnak » 13. Oktober 2021, 09:11

Beethoven hat geschrieben:
Ergibt sich für mich die Frage, warum eine Betontribüne innerhalb eines militärisch gesicherten Objektes, nochmals durch bewaffnete Posten, mit "Schießbefehl" , gesichert werden sollte?

Für mich ein Beweis, werter VZ, dass Du uns hier einen Bären aufbinden willst. Oder aber, in Neiden war wirklich alles anders als im Rest der NVA. [laugh]

Freundlichst

Vielleicht hatte man Angst vor einem Militärputsch in Neiden. [flash]
Aber nun zu Verhinderung des Selben ausgerechnet Wehrpflichtige der untersten Kaderebene einzusetzen die nun nicht gerade als Anhänger des Systems verdächtig waren, die die eventuellen Putschisten mit 3 Aalen hätten korrumpieren können, ich weiß auch nicht so richtig. [flash]
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Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 13. Oktober 2021, 09:32

nun, bei den Baupionieren war es weder wie bei uns an der Grenze oder bei euch Fallschirmspringern.
Olaf Sch.
 

Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon Beethoven » 13. Oktober 2021, 10:12

HPA hat geschrieben:Nicht schon wieder... [flash]

Sag mal, wann schnallst du es eigentlich mal, dass dieses Zettelchen so gar nichts mit der gelebten Realität an der Innerdeutschen Grenze zu tun hatte?


Ein international besetztes Richtergremium kam zu diesen Schluss und schickte die Verantwortlichen wegen Totschlags in den Knast!

Nur so als Anmerkung ,falls Du wieder von "Siegerjustiz" (wie das in deinen erlauchten Kreisen so üblich ist ) zu faseln anfängst!

Und es waren die betreffenden Totschläger selber, welche den Gang durch die Instanzen antraten und sich eine Abfuhr nach der anderen einhandelten!


Ach mein lieber HPA, aufgewacht?
Ich hatte Deine "sinnvollen" Einwürfe schon viel früher erwartet. [grins]

Freundlichst
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Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon Kumpel » 13. Oktober 2021, 10:17

HPA hat geschrieben:Nicht schon wieder... [flash]

Sag mal, wann schnallst du es eigentlich mal, dass dieses Zettelchen so gar nichts mit der gelebten Realität an der Innerdeutschen Grenze zu tun hatte?



So ist es! Gesetze und Staatspraxis gingen in der DDR aus ideologischen Grünen nicht zwingend konform.
Scheint Beethoven nicht zu kapieren.
Ich frage mich ja jedes mal was mit diesen Salonsozialisten eigentlich los ist. Man huldigt und verteidigt ein System und dessen einstigen Vertreter und verkennt dabei völlig , dass genau dieses System und diese ehemaligen Protagonisten dafür sorgten , dass genau dieses System scheiterte.
Kumpel
 

Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon HPA » 13. Oktober 2021, 10:55

Beethoven hat geschrieben:
HPA hat geschrieben:Nicht schon wieder...

Sag mal, wann schnallst du es eigentlich mal, dass dieses Zettelchen so gar nichts mit der gelebten Realität an der Innerdeutschen Grenze zu tun hatte?


Ein international besetztes Richtergremium kam zu diesen Schluss und schickte die Verantwortlichen wegen Totschlags in den Knast!

Nur so als Anmerkung ,falls Du wieder von "Siegerjustiz" (wie das in deinen erlauchten Kreisen so üblich ist ) zu faseln anfängst!

Und es waren die betreffenden Totschläger selber, welche den Gang durch die Instanzen antraten und sich eine Abfuhr nach der anderen einhandelten!


Ach mein lieber HPA, aufgewacht?
Ich hatte Deine "sinnvollen" Einwürfe schon viel früher erwartet. [grins]

Freundlichst


Jedenfalls sinnvoller als Deine eingestellten Sinnloszettelchen. [grin]

Ich frage mich nur woran es bei Dir liegt? Faktenresistenz, Ideologische Verbohrtheit oder schlichtweg Überforderung ?

Hättest in den Völkerrechts"seminaren" vllt etwas besser aufpassen sollen.

[flash]
HPA
 

Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon zoll » 13. Oktober 2021, 12:27

Betr. "Schusswaffengebrauch". Für Außenstehende und Unbedarfte wirkte diese Anordnung "vernünftig" und nachvollziebar. Die Praxis an der Grenze sah aber, wie alle Grenzer wissen, ob Ost oder West, ganz anders aus.
In allen ihren Gesetzen und Verordnungen, die nach außen wirken konnten hat sich dieser Staat, wo es vertretbar war, einen demokratischen Anstrich gegeben.
Wer sich für eine Berufsoffizierslaufbahn in der NVA entschieden hat, stand hinter den Zielen und Ergebnissen dieses Staates. So sollte es auch sein. Stellt sich aber heraus, dass dieser Staat seine Versprechen gegenüber den Bürgern nicht einhält, so ist eine Aushöhlung von innen denkbar. Darum gibt es in allen Armeen dieser Welt auch Fahnenfluchten, als äußerstes Mittel des Widerstandes.
Um auf die immer noch Gläubigen zurück zu kommen. Wer heute immer noch nicht die Verwerflichkeit dieses permanenten Überwachungsregimes erkannt hat und sich lediglich auf seine im Sozialismus erreichte Position zurück zieht, dem ist nicht mehr zu helfen. Im Volksmund spricht man in solchen Fällen von: "Bei dem ist Hopfen und Malz verloren".
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ohne die politische Situation in der Republik anzusprechen, muss man leider erkennen, dass die Zahl der Leute, die aus der Vergangenheit nichts oder sehr wenig gelernt haben, in den vergangenen 20 Jahren beständig angewachsen ist. Dieser Personenkreis führt meist andere Gründe an, weiß aber doch, dass hinter ihrer Denkweise Gruppierungen stehen, die so etwas für ihre Zwecke nutzen.
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Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon Beethoven » 13. Oktober 2021, 15:29

Na gut, werter Zoll.
Dann ist das eben so, Deiner Meinung nach.
Ich kann damit gut leben.

Freundlichst
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Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 13. Oktober 2021, 15:35

Jetzt outet sich aber jemand… Trotzköpfsche. [flash]
Olaf Sch.
 

Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 13. Oktober 2021, 15:49

Beethoven hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben:
Du bist ja völlig durcheinander!
Wir waren im NVA-Gelände, auf der Zubringerstraße . Dort wurde eine Betontribüne nur aus Straßenplatten geschichtet, gebaut. ...

Volker


Ergibt sich für mich die Frage, warum eine Betontribüne innerhalb eines militärisch gesicherten Objektes, nochmals durch bewaffnete Posten, mit "Schießbefehl" , gesichert werden sollte?

Für mich ein Beweis, werter VZ, dass Du uns hier einen Bären aufbinden willst. Oder aber, in Neiden war wirklich alles anders als im Rest der NVA. [laugh]

Freundlichst


Mit Logik kommt bei der Betrachtung der NVA keiner weiter!
Für mich ist es ein weiterer Beweis, dass eben einige (nicht alle!) Offiziere einen an der Klatsche hatten. Schön, dass Du das auch bemerkst. Kennst Doch den Offizier @Andersdenker, der Dir schon Auskunft geben könnte. Damals war der allerdings wohl noch Schuljunge, als ich meinen Pflichtdienst schruppte. trotzdem kennt er ja die dortige Historie besser als ich. Persönlich kennt er auch den Stabschef Ress, der all die damaligen Wachaufzüge zur "Sicherung des generals von Allenstein" anordnete.

Was mich nur wundert... hast ja sehen können, dass ich nach Deinem vor Jahren gemachten Hinweis, meine mitgeführte Patronenzahl berichtigt hatte... Weshalb hast Du in dem Ossiforum eigentlich meine NVA-Niederschrift bezüglich der Tribünen-Bewachung damals nicht moniert, sondern nur die ursprünglich falsche Zahl der vollen Magazine?
Mich zersetzen zu wollen und unglaubwürdig an die Wand zu malen ist deinerseits heute ein ganz neuer Wesenzug.
Wird Dir die moralische Schlinge um den Hals doch zu eng?

Deinen Krenz kannst Du Dir sonstwo hinstecken! Im Sommer 1989 hat er den Chinesen zur Niederschlagung der Studentenunruhen in Peking gratuliert. Was der mit dem hiesigem Widerstand gern gemacht hätte, ist für mich klar. Nur im Herbst so nah dran, hätte es auch schnell seine eigene Rübe kosten können und so wandelte er sich besser zum Friedensengel. (Selbsterhaltungstrieb)
Komisch, dass die Richter es so wie ich und Millionen friedliebende Menschen sahen und ihm bescheinigten, was er war und ist.



Volker
Volker Zottmann
 

Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon Edelknabe » 13. Oktober 2021, 17:21

Köstlich unser Akku mit dem hier:

"natürlich plagt mich manchmal der Gedanke, was wäre wenn du nicht an die Grenze gegangen wärst? Allerdings hätte ich dann nie diese Einblicke in die Interna der DDR gewonnen. Und ich sah in den Schlund einer Bestie."Textauszug ende


Und der Uffz..., sinngemäß nach dem alten Gefreitenwitz "das Schwein, was gegen die Wand rannte" sah in den Schlund der Bestie???? Oh nee Akku und jetzt bitte nicht wieder "die Maria" weil, dann wird der Rainer Maria dafür Sorge tragen, das du hier mal ne Pause einlegst.

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Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon augenzeuge » 13. Oktober 2021, 18:16

Wer sich Rainer Maria nennt, darf sich nicht aufregen, wenn der erste Name vergessen wird. [laugh]
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Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon Edelknabe » 13. Oktober 2021, 18:20

Darum geht es unter Garantie nicht ....du ach so schlauer Jörg. Aber du wirst schon selber drauf kommen, da bin ich mir sicher.

Rainer Maria.....und nicht "die Maria"
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Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 13. Oktober 2021, 18:35

Selbst Mariechen ist keine Beleidigung. [grins]

Gruß aus dem Hinterharz
Volker Zottmann
 

Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 13. Oktober 2021, 19:07

Aber RMaria, warum so angefressen? Mein Sohn fragt gerade wieso Maria als Zweitname? Wussten die nicht ob du Junge oder Mädchen warst? Nicht meine Worte…

So nun wollen wir doch sehen wie machtvoll du hier im Forum bist, Maria.
Olaf Sch.
 

Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon steffen52 » 13. Oktober 2021, 19:41

Also bei aller Liebe zur Musik und euren Kommentaren, merkt ihr eigentlich das ihr langsam ins primitive abrutscht, Volker und Olaf? [frown]
Daran merkt man wie man solche Aussagen gegen den Edelknabe werden muss! [sick]
Gruß steffen52
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Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 13. Oktober 2021, 19:46

Steffen, werte mal: Maria auf der einen Waagschale, Schwein und Arschlecker auf der Anderen und du nennst uns primitiv?
Olaf Sch.
 

Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon steffen52 » 13. Oktober 2021, 20:00

AkkuGK1 hat geschrieben:Steffen, werte mal: Maria auf der einen Waagschale, Schwein und Arschlecker auf der Anderen und du nennst uns primitiv?

Klar wenn ihr euch genau so in diese Waagschale setzt, dann ist es für mich primitiv oder halt eben eine Schwäche von euch. Aber von mir aus, wollte es nur mal schreiben! Macht was ihr wollt, wenn ihr euch dabei
wohl fühlt. [frown]
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Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon Olaf Sch. » 13. Oktober 2021, 20:20

Also du und Interessierter habt ja auch was zu laufen… also werf mal nicht so mit Lehm! [hallo]
Olaf Sch.
 

Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon pentium » 13. Oktober 2021, 20:32

AkkuGK1 hat geschrieben:Aber RMaria, warum so angefressen? Mein Sohn fragt gerade wieso Maria als Zweitname? Wussten die nicht ob du Junge oder Mädchen warst? Nicht meine Worte…

So nun wollen wir doch sehen wie machtvoll du hier im Forum bist, Maria.


Dann solltest du deinem Sohn mal aufklären: Maria ist ein weiblicher Vorname. Als zusätzlicher, nachgeordneter Vorname kann er auch von Männern getragen werden. Beispiele gefällig? Schauspieler Klaus Maria Brandauer, Komponist Carl-Maria von Weber und ... Rainer Maria Rilke. Den Grund dafür kennt Namensforscher Gerhard Müller von der Gesellschaft für deutsche Sprache: „Maria ist oft in Landstrichen mit überwiegend katholischer Bevölkerung als Mittelname anzutreffen.“ Und weil in der katholischen Kirche die Verehrung der Jungfrau Maria als Mutter Gottes eine zentrale Rolle spielt, ist es Eltern als Ausdruck tiefer Religiosität gestattet, ihrem Sohn den Beinamen Maria zu geben.
Ansonsten mehr am Thema arbeiten...
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

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Re: 72 Jahre

Neuer Beitragvon steffen52 » 13. Oktober 2021, 20:35

AkkuGK1 hat geschrieben:Also du und Interessierter habt ja auch was zu laufen… also werf mal nicht so mit Lehm! [hallo]

Stimmt, Olaf! Aber was der Grund ist, das müsste Dir bekannt sein. Ich lasse mir nicht von einen User, der meine Stadt überhaupt nicht kennt sich mit Bewohnern niemals unterhalten hat, aber los legt als ist es die schlimmste
rechte Stadt die es gibt. Was sich in seinem Umfeld abspielt, da kommt nichts. Das ich dagegen was schreibe und nun ihn nicht gerade dafür umarme, das müsstest Du verstehen. Ich sehe aber einen großen Unterschied zwischen
den Edelknaben einfachen und flachen Ansichten( ich belasse ihn dabei) gegenüber was der User aus Niedersachsen permanent ablässt. Das sind zwei verschiedene paar Schuhe. Aber das ihr dazu eine andere Meinung habt,
belasse ich euch auch. Fakt bleibt für mich, so wie er in den Wald hinein ruft so bekommt er das Echo dafür. Er denkt auch er ist der große Experte hier, aber er merkt nicht das er einfach krankhaft einseitig denkt. [frown]
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