Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon SCORN » 25. November 2011, 16:43

Wosch hat geschrieben:

SCORNI, wenn Du meine Antworten nicht vertragen kannst mußt Du mich in Deinem "Mist" nicht unbedingt erwähnen. Ich bin nicht hier um mich von Dir "anmotzen" zu lassen und mir danach den Mund abzuwischen. [hallo]


Hallo Wosch,
tut mir leid, aber ich werde auch in Zukunft auf all zu offensichtlich Falsches in deinen Beiträgen hinweisen........ [grins]

schöne Grüße aus dem "Schlehen und Heckengäu"

SCORN
SCORN
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon Wosch » 25. November 2011, 17:03

SCORN hat geschrieben:
Wosch hat geschrieben:

SCORNI, wenn Du meine Antworten nicht vertragen kannst mußt Du mich in Deinem "Mist" nicht unbedingt erwähnen. Ich bin nicht hier um mich von Dir "anmotzen" zu lassen und mir danach den Mund abzuwischen. [hallo]


Hallo Wosch,
tut mir leid, aber ich werde auch in Zukunft auf all zu offensichtlich Falsches in deinen Beiträgen hinweisen........ [grins]

schöne Grüße aus dem "Schlehen und Heckengäu"

SCORN



Das ist Dein gutes Recht und wenn Du dann auch Recht hättest, braucht es Dir auch nicht leid zu tun!!
Nun kannst Du mir aber mal sagen, was denn an meinen Ausführungen denn so "falsch" war. Du hast doch nur "rumgeschwafelt", ohne mir etwas konkret widerlegt zu haben. Den Beifall von @Kerstin als Beweis für das "Falsche" meiner Behauptung anzusehen wäre meiner Meinung nach eher dürftig, denn da gibt es auch anderweitige Aussagen. " Man muß nur lesen wollen!!!!
Schönen Gruß aus Kassel. [hallo]
Wosch
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon SCORN » 25. November 2011, 17:13

Wosch hat geschrieben:Nun kannst Du mir aber mal sagen, was denn an meinen Ausführungen denn so "falsch" war. Du hast doch nur "rumgeschwafelt", ohne mir etwas konkret widerlegt zu haben. Man muß nur lesen wollen!!!!
Schönen Gruß aus Kassel. [hallo]


Hallo Wosch,
hast du eigendlich Kerstins Beiträge gelesen? Sollte man extra für dich, zum besseren Verständniss immer wieder das selbe wiederholen? Einmal reicht doch im allgemeinen zum verstehen, man muß nur lesen wollen........ [grins]

Gruss

SCORN
SCORN
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon Wosch » 25. November 2011, 17:45

nightfire64 hat geschrieben:Wolfgang, es ist genau der von SCORN rot zitierte Satz, welcher nicht stimmt!!
Es war nicht überall deutlich die Angst zu spüren!
Wenn AZ der ja im gleichen Alter ist wie ich, also genau die gleiche Zeit in der DDR erlebt hat wie ich, mal ein wenig aus seiner Deckung kommen würde, kann er es nicht abstreiten.
Jörg, bist du etwa, (bis zu deinem Ausreiseantrag) angstvoll durch die Straßen gelaufen und hast zu Hause nur getuschelt, vor allem als Jugendlicher??
Also ich kenne Hausfeste und Gartenpartys, wo richtig über die Oberen gelästert wurde und ein politischer Witz nach dem anderen über den Tisch ging, da hätte nach eurer Darstellung der gesamte Verein noch am gleichen Abend verhaftet werden müssen!

LG Kerstin



Na Kerstin, ist ja schön wenn Ihr Euch damals ohne Angst die politischen Witze um die Ohren gehauen hattet. So etwas habe ich schon des öftern gehört, allerdings immer von den Regimetreuen und Die wollten mir dann aber auch immer gleich erklären, daß man für so etwas keinen Ärger bekommen hatte. Das waren dann auch meistens Diejenigen, Die mir verklickern wollten daß man ohne Schwierigkeiten "legal" ausreisen, frei reden, frei seine Stimme abgeben, seinen Wohnsitz frei wählen, Jedermann studieren (ohne unbedingt zur Armee, Stasi oder Polizei zu müssen), und Alles kaufen konnte (selbst was es in der DDR nur als "Bückware" gab) Natürlich brauchte man nicht überall Angst haben, aber nimm es mir nicht krumm, Diejenigen die keine Angst haben brauchten, hatten zu einem großen Teil die Angst verbreitet, über die ich meinte geschrieben zu haben. Und bei Denen handelte es sich um "Bekannte, Verwandte, Arbeitskollegen, Nachbarn und nicht zu vergessen die "Guten Freunde". Wieviele IM`s gab es denn überhaupt für die 16,5 Millionen DDR-Bürger außer Denen, die sich ohne Verpflichtungserklärungen den Mitarbeitern des MfS "öffneten? Rechne einfach mal hoch und wenn Du dann noch zum Ergebnis kommst, daß Die nicht überall ihre Hände mit im Spiel hatten, dann fällt es mir schwer Dir auch Beifall zu klatschen.
Mach Dir nichts draus, Ich bin ja nur ein frustrierter Alter Mann und ein sogenannter DDR-Hasser, der nur seine "Gülle" abspritzen und Euch Euer Leben in der DDR erklären will. Daß ich selber bis zum 20. Lebensjahr dort gelebt hatte, spielt für Euch dabei anscheinend keine Rolle.
Schönen Gruß aus Kassel. [hallo]
Wosch
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon nightfire64 » 25. November 2011, 17:57

Wolfgang, wir waren so regimetreu, dass ich meine gesamte Verwandschaft im Westen hatte, meine Mutti jedes Jahr nach Marburg zu ihrer Mutter fuhr und wir mehr Westbesuch im Jahr hatten, als du die DDR besucht hast!! [grins]

Als du bis zu deinem 20zigsten Lebensjahr in der DDR lebtest, welches Jahr schrieben wir da und welches Jahr schrieben wir in meinem 20zigsten Lebensjahr?? [wink]

Das trennt Welten!! [grin]

Aber besser wir lassen das, es hat keinen Sinn!!

LG Kerstin [hallo]
nightfire64
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon Wosch » 25. November 2011, 17:59

SCORN hat geschrieben:
Wosch hat geschrieben:Nun kannst Du mir aber mal sagen, was denn an meinen Ausführungen denn so "falsch" war. Du hast doch nur "rumgeschwafelt", ohne mir etwas konkret widerlegt zu haben. Man muß nur lesen wollen!!!!
Schönen Gruß aus Kassel. [hallo]


Hallo Wosch,
hast du eigendlich Kerstins Beiträge gelesen? Sollte man extra für dich, zum besseren Verständniss immer wieder das selbe wiederholen? Einmal reicht doch im allgemeinen zum verstehen, man muß nur lesen wollen........ [grins]

Gruss

SCORN


Vorallen Dingen hatte ich Deinen gestrigen Beitrag von 22:02 gelesen. Du brauchst Dich also garnicht hinter@Kerstin verstecken die ich zumindestens in diesem Thread auch alle gelesen und beantwortet habe. Und Dein "dämlicher" Grinser am Ende bringt auch nicht viel zur "Klärung des Sachverhaltes" bei, er zeigt nur Deine Einstellung gegenüber den "Andersdenkenden": wenn Einem sonst nichts einfällt, dann schon ins Lächerliche ziehen.
Schade um die Zeit.
Schönen Gruß aus Kassel. [hallo]
Wosch
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon dein1945 » 25. November 2011, 18:06

Mal so nebenbei, 3 Jahre Knast nur weil man 1968 RIAS hörte, allerdings im Kollegenkreis, weil in Prag gerade der Frühling ausbrach !
Oder ab ins Arbeitslager, nur weil man bis zum 13.August in WB gearbeitet hat und bis Okt.61 vom ersparten lebte ! Man hätte sich sofort um eine Arbeit bemühen müssen, nein vom ersparten leben war in der DDR nicht vorgesehen.
Nun noch zu den lieben Nachbarn, meine Großeltern hatten ein Mietshaus in Ostberlin, ein älteres Ehepaar machte Urlaub ohne sich vorher abzumelden, (war das eigentlich Pflicht ?), da dachte doch eine nette Mitbewohnerin, mensch die sind bestimmt in den Westen getürmt, also ABV usw. Wohnung aufgebrochen, durchsucht und dann begann man die Wohnung auszuräumen, ja und dann standen die alten Leute wieder auf dem Hof und sahen wie ihre Möbel rausgetragen wurden. Dem ABV standen Tränen in den Augen, soviel zu den lieben Nachbarn. Nicht das hier noch Einer denkt es war unser ABV, nein dieser kam öfter zu meiner Oma um mal eine anständige Tasse Westkaffee zu trinken und eine "HB" zu rauchen. Und nicht gleich wieder alles in Abrede stellen, wäre nett !

Gruß aus Berlin damals West
dein1945
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon Interessierter » 25. November 2011, 18:25

Als systemkonforme Genossin oder systemkonformer Genosse mußte ja auch niemand Angst haben. Wie will man da erwarten, daß solche Menschen Verständnis für andere Bürger und Mitmenschen haben ?
Wie man auch in diesem Forum lesen kann, wird auch nach 20 Jahren alles noch schön geredet und bestritten. Der nachstehende Beitrag wird dann ja wohl auch wieder von diesen Usern als frei erfunden abgetan werden.
Es ist schon erstaunlich welche Angst und Respekt viele Leipziger Bürger vor der " Runden Ecke " hatten. Das können die erwähnten " Systemkonformen " natürlich nicht verstehen.

Denkanstoß 1: Der ganz alltägliche Terror

Die Staatssicherheit beeinflusste das Alltagsleben in der DDR enorm: Anfangs mit offenem Terror, später mit Zersetzungsmaßnahmen. Welche Ängste bestimmten das Verhalten und Denken der Bürger im Alltag?

Ziel der Staatssicherheit war die möglichst flächendeckende Überwachung der Bevölkerung in der DDR. So sollten abweichende Meinungen und daraus resultierende oppositionelle Tendenzen frühzeitig erkannt und im Keim erstickt werden. Das MfS bediente sich dafür zahlloser Überwachungsmaßnahmen – von der Post- und Telefonkontrolle über konspirative Wohnungsdurchsuchungen bis hin zu operativen Personenkontrollen. Mit so genannten „Zersetzungsmaßnahmen“ sollten Abweichler psychologisch beeinträchtigt, ja regelrecht krank gemacht werden. Dieser „leise Terror“ war wenig greif- und sichtbar. Dennoch wurde er von den meisten Menschen in der DDR deutlich wahrgenommen. Der Eindruck ständiger Überwachung und die Angst vor Repressionen gehörten praktisch zum Alltagsleben. So erinnern sich etwa viele Leipziger, dass sie beim Passieren der „Runden Ecke“ automatisch ihre Gespräche einstellten und teilweise sogar die Straßenseite wechselten.


Sorry wenns OT ist und eigentlich mehr um den roten als den braunen Sumpf geht.

Quelle: http://www.runde-ecke-leipzig.de/index.php?id=207

[hallo]
Interessierter
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon nightfire64 » 25. November 2011, 18:35

Interessierter hat geschrieben:Als systemkonforme Genossin oder systemkonformer Genosse mußte ja auch niemand Angst haben. Wie will man da erwarten, daß solche Menschen Verständnis für andere Bürger und Mitmenschen haben ?



Ihr lest nur das, was ihr lesen wollt!
Warum geht ihr nicht einmal, vom ganz normalen Leben in der DDR aus, einfach von völlig unpolitischen Menschen und das war der größte Teil der Menschen in der DDR!!
Selbst ich war erschrocken, wie wenige von der DDR Bevölkerung, Mitglied in der SED waren, ich dachte es wären viel mehr gewesen, aber nein!
Und genau diese wenigen im Verhältnis zur Bevölkerung gesehen, SED-Mitglieder zeigen doch, dass die Mehrheit völlig unpolitisch war!
Ich bin damals wie heute, völlig unpolitisch und somit auch keine Wählerin..., damals wie heute!!

LG Kerstin
nightfire64
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon Wosch » 25. November 2011, 18:35

[quote="nightfire64"]Wolfgang, wir waren so regimetreu, dass ich meine gesamte Verwandschaft im Westen hatte, meine Mutti jedes Jahr nach Marburg zu ihrer Mutter fuhr und wir mehr Westbesuch im Jahr hatten, als du die DDR besucht hast!! [grins]


Und wie oft durftest Du damals nach Marburg fahren???? Damals zum Fußballspiel gegen die BRD durften nur "Regimetreue" fahren, ansonsten mußte man Rentner, Invalide sein, oder ´ne uralte Verwandschaft bzw. ´nen Todesfall im Westen haben. Wenn all diese Kriterien erfüllt waren dann durfte fast man, wenn auch nicht immer. Und was hatte die Westverwandschaft mit Deinem Hinweis zu tun?
Ja der "Westbesuch" hatte von BRD-Seite auch nicht die Repressionen am Hals, er konnte im Gegensatz zu Euch auch reisen wenn er noch nicht im Rentenalter war und brauchte seine Familie nicht als "Geisel" zurücklassen.


Als du bis zu deinem 20zigsten Lebensjahr in der DDR lebtest, welches Jahr schrieben wir da und welches Jahr schrieben wir in meinem 20zigsten Lebensjahr?? [wink]


Was hat das denn mit den Gegebenheiten damals zu tun. Die Stasi hatte zu Deiner Zeit um ein Vielfaches mehr an Hauptamtlichen und Informellen Mitarbeiter wie zu meiner Zeit. Trotzt "antfaschistischen Schutzwall´s" ist es im Grunde noch schlimmer geworden mit der Bespitzelung und der Angst!! Ok, erschossen hatte man nur noch beim "illegalen" Versuch die Grenze zu "verletzen" aber davor brauchte man ja keine Angst haben, denn das war ja verboten (nicht das erschießen, sondern die Grenze zu verletzen). Und die "freiwilligen Helfer" (manchmal waren das die Nachbarn) der GT, das waren doch auch liebe nette Leute und die Prämien für das Verhindern von Fluchtversuchen nahmen sie wahrscheinlich auch nur recht widerwillig an.


Das trennt Welten!! [grin]

Nein Kerstin, was für Welten, ist mir ehrlich gesagt sehr pauschal und ohne eine verständliche Aussage.



Aber besser wir lassen das, es hat keinen Sinn!!


Nein, Sinn macht es schon, nur zwischen uns nicht.
Na dann, schönen Gruß aus Kassel. [hallo]
Wosch
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon SCORN » 25. November 2011, 18:45

nightfire64 hat geschrieben:
Aber besser wir lassen das, es hat keinen Sinn!!

LG Kerstin [hallo]


Hallo Kerstin,
eigendlich hast du Recht! Aber stell dir mal vor hier lesen Leute im Forum welche sich Informieren wollen! Und dann lesen sie von Leuten welche vor 50 jahren die DDR verlassen haben oder von Interessierten welche nie in der DDR lebten, die ihr Wissen von Hubertus Knabe und Co haben, die "Wahrheit" über das Leben in der DDR. Das man normalen Menschen wie uns(und schon werden wir zu Systemkonformen Mitläufern oder Tätern gestempelt) das Recht abspricht über die Verhältnisse berichten zu wollen wie wir es erlebten spricht Bände über deren Toleranz und Voreingenommenheit! Das was sie Phrasenreich der DDR anlasten( zum Teil durchaus berechtigt) wird von diesen Selbstgefälligen Zeitgenossen selbst praktiziert: Intoleranz, verleugnen von Fakten welche nicht ins eigene Weltbild passen, direkter Angriff auf die User welche es wagen ihnen ihre Irrtümer oder bewussten Lügen aufzuzeigen. Um offensichtliche Lügen nicht unkommtiert stehen zu lassen ist einer der Gründe hier überhaupt zu schreiben.
Daher nur Mut und immer die Finger auf die Wunde gelegt, sonst wird dieses verzerrte Geschichtsbild irgendwann doch zum alleinigen Bild unserer Geschichte...... [hallo]

Gruss
SCORN

@Wosch,
warum denn so Dünnhäutig? Nun gefällt dir ein Smilie von mir nicht? Ich werde nicht auf dein Niveau sinken und mich zu irgendwelchen Äusserungen hinreisen lassen!
Deinen Halbwahrheiten, Verdrehungen und Lügen werde ich weiter widersprechen! [grin]

Herzlichst
SCORN
SCORN
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon nightfire64 » 25. November 2011, 18:55

SCORN hat geschrieben:
nightfire64 hat geschrieben:
Aber besser wir lassen das, es hat keinen Sinn!!
LG Kerstin [hallo]

Daher nur Mut und immer die Finger auf die Wunde gelegt, sonst wird dieses verzerrte Geschichtsbild irgendwann doch zum alleinigen Bild unserer Geschichte...... [hallo]



Du hast ja recht SCORN, aber irgendwann hat man wirklich keine Lust mehr und dieses "Systemkonforme" Gequatsche, geht mir so etwas von auf den Trichter.
Kennt uns eigentlich einer aus dieser vergangen DDR Zeit und wie unser Auftreten da war, ich glaube nicht!
Ich schreibe von meinem Leben und hatte sofort das Parteibuch in der Hand!

Intoleranter geht es wirklich nicht! [mad]

LG Kerstin [hallo]
nightfire64
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon Wosch » 25. November 2011, 18:59

nightfire64 hat geschrieben:
Interessierter hat geschrieben:Als systemkonforme Genossin oder systemkonformer Genosse mußte ja auch niemand Angst haben. Wie will man da erwarten, daß solche Menschen Verständnis für andere Bürger und Mitmenschen haben ?



Ihr lest nur das, was ihr lesen wollt!
Warum geht ihr nicht einmal, vom ganz normalen Leben in der DDR aus, einfach von völlig unpolitischen Menschen und das war der größte Teil der Menschen in der DDR!!
Selbst ich war erschrocken, wie wenige von der DDR Bevölkerung, Mitglied in der SED waren, ich dachte es wären viel mehr gewesen, aber nein!
Und genau diese wenigen im Verhältnis zur Bevölkerung gesehen, SED-Mitglieder zeigen doch, dass die Mehrheit völlig unpolitisch war!
Ich bin damals wie heute, völlig unpolitisch und somit auch keine Wählerin..., damals wie heute!!

LG Kerstin


Nun Kerstin, wenn man bedenkt, daß von insgesamt 16´5 Millionen DDR-Bürger alleine ca 2,5 Millionen in der SED waren und man erst 18 Jahre gewesen sein mußte um als Kandidat in die Partei aufgenommen wurde, ist das meiner Meinung ein ganzer schöner Haufen. Das mit den "Unpolitischen" kann ich Dir so nicht durchgehen lassen, denn eine eigene Meinung zur Poliik in der DDR hatte selbst der einfachste Zeitgenosse und am besten erkennbar war das doch als in der Wendezeit ca 2000000 dieser "Unpolitischen" ihrSED-Parteibuch den Genossen vor die Füße warfen. Erschrocken darüber hatten sich nur Krenz, Gysi und Andere. Und weißt Du wieso man damals sein Parteibuch entsorgte? Weil man keine Angst mehr vor den Genossen haben brauchte, ein paar Jahre vorher hätte man sich das nicht getraut (eben vor Angst). Ich sags noch mal in aller Deutlichkeit: "Die Angst war in der DDR immer und überall präsent (über immer und überall kann man reden), ein "falsches" Wort konnte Einem teuer zu stehen bekommen.
Kerstin, dafür daß Du behauptest völlig "unpolitisch" zu sein kann ich keinerlei Anzeichen erkennen, genauso könnte ich das auch von mir behaupten (was mir allerdings auch Niemand glauben würde).
Schönen Gruß aus Kassel. [hallo]
PS: Wählen tue ich auch schon lange nicht mehr-das ist auch eine Art von Politik.
Wosch
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon manudave » 25. November 2011, 19:51

Meine Auffassung ist, dass sicher nicht alle Menschen in der DDR Angst hatten. Sie hatten Respekt vor den Folgen des Ungehorsam und haben zum Großteil damit gelebt - leben müssen.
Angst trat sicher dann auf, wenn der Bürger seine menschlichen Grundrechte in Anspruch nehmen wollte. Angst vor den Konsequenzen im Berufs- und Privatleben - Angst vor dem Staat... Aber das tat nunmal nicht jeder - und so haben die meisten Angst gar nicht selbst erlebt oder haben sie bei anderen Bürgern gar nicht wahrgenommen.

Ich interpretiere Kerstins Statement so, dass sie keine Angst haben musste.
Aber mir stellt sich dann eine Frage: Warum eigentlich nicht?
Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein!
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon nightfire64 » 25. November 2011, 20:10

manudave hat geschrieben:Ich interpretiere Kerstins Statement so, dass sie keine Angst haben musste.
Aber mir stellt sich dann eine Frage: Warum eigentlich nicht?


Weil wir vielleicht einfach nicht wichtig waren und sich keiner für uns interessiert hat!
Weil wir einfach welche von vielen waren, trotz Westverwandschaft und jeder Menge Westbesuch, die ein Haufen Devisen brachten...,
ich kann es dir nicht sagen! [shocked]

Meine Mutti Doppelagent war?? [grins]

Aber warum hat dann auch mein großer Freundeskreis keine Angst gehabt und sein Leben einfach gelebt. [peinlich]

Wieso hatte ich eigentlich so viele Freunde, bei unseren kapitalistischen Beziehungen, hätten sie mich doch meiden müssen,
wie der Teufel das Weihwasser?? [blush]

Vielleicht gibt es auch irgendeine Akte, wo die Frau M. berichtet hat, nach welcher Seite meine Mutti oder ich, angefangen haben die Treppe zu wischen?? [frown]

Ich weiß es nicht, David!!

Liebe Grüße

Kerstin
nightfire64
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 25. November 2011, 20:17

dein1945 hat geschrieben:Mal so nebenbei, 3 Jahre Knast nur weil man 1968 RIAS hörte, allerdings im Kollegenkreis,....


Danke für die Aufklärung! jetzt weiß ich das unsere gesamte Lehrlingsklasse, inklusive Lehrausbilder, 1968 in Wirklichkeit im Knast gesessen haben und nicht in der Berufsschule.

Dieses "ich habe von jemanden gehört der es wiederum ganz genau von jemanden weiß dem es unter dem Siegel der Verschwiegenheit erzählt wurde....", genau diese Art der Gerüchte welche im Nachgang zur Wahrheit erhoben werden begeistern mich immer wieder.
Es ist schon erstaunlich mit welcher Zähigkeit sich solche Ammenmärchen halten das diejenigen absolut unschuldig waren, sich nie aber auch nie etwas haben zuschulden kommen lassen. Immer nur bei Grün über die Strasse usw.

Noch erstaunlicher ist allerdings für mich das einige User hier in Modifizierung des pawlowchen Reflexes offensichtlich einen stasiistichen Reflex haben, denn wie ist es zu erklären das sie es irgendwann mit zwanghafter Manie schaffen ihr Thema in jegwedes Thema einzubringen ob es gerade passt oder nicht, hauptsache sie sagen "Stasi". Erzeugt das Lustgefühle?

Dunkel kann ich mich erinnern das es hier um die Frage ging und meines Erachtens gehen sollte, wo liegen eventuelle Ursachen für die Empfänglichkeit rechtsnationalem Gedankengut in vielen Gegenden von Ostdeutschland.

Es muß nicht immer offensichtlich rechtes Gedankengut sein, genauso gefährlich; fast noch gefährlicher; halte ich erzkonservatives Denken welches eine pauschale Ablehnung jeglicher anderer Meinung einschließt.
Dieses erzkonservative Denken führt meist zur Anfälligkeit von nationalem und geschickt verschleierten rechtem Gedankengut.

Das bei einer Wahl nach der Stimmenauszählung eine rechte Partei auf knapp 20% kommt sagt nicht zwingend aus das im Wahlkreis 20% der Wahlberechtigten auch Rechts denken. Wenn ich mir die Gesamtwahlbeteiligung von 51,4% in Meck-Pom betrachte machen mir die 48,6% Nichtwähler mehr sorgen.
Denn sie haben indirekt mit ihrer Verweigerung der Stimmenabgabe das Feld für das "erstarken" der rechten Partei ermöglicht.
Es ergibt schon ein anderes Bild wenn ca. 40.000 rechte Wähler, die auf jeden Fall zur Wahl gehen, nur den ca. 700.000 zur Wahl erschienenen oder knapp 1.400.000 Wählern gegenüberstehen. (Wenn ich von den Wahlberechtigten ausgehe)

Nicht zur Wahl gehen ist eine der Ursachen dafür das die Rechten so scheinbar erstarken, nicht das sie auf einmal eine Massive Fanbasis haben welche sich immer mehr vergrößert.
Wer heute nicht zur Wahl geht trägt mit dieser passiven Haltung nicht unwesentlich dazu bei das die extremen Parteien "Stimmen" für Mandate im Kreis-, Land und Bundestag gewinnen.
In diesem Zusammenhang ist es interessant mal die absolute Zahl der Stimmen für die NPD zu kennen, auch in der Entwicklung zu den letzten Landtagswahlen.

Erststimme
2011 / 39.613 (51,5% Wahlbeteiligung),die Zweitstimmen: 40.642
2006 / 57.008 (59,1% Wahlbeteiligung),die Zweitstimmen: 59.845
2002 / 2.877 (70,6% Wahlbeteiligung),die Zweitstimmen: 7.718
1998 / 1.346 (79,4% Wahlbeteiligung),die Zweitstimmen: 11.531
1994 / 512 (72,9% Wahlbeteiligung),die Zweitstimmen: 1.429

Mit diesem, auch für mich, Phänomen des explosionsartigen Anstieges der absoluten Wählerzahlen von 2002 zu 2006 kann glaube ich nicht damit erklärt werden das da gefrustete DDR Bürger die Rechten für sich entdeckten.
Um da detaillierter zu schauen welche Altersstruktur, welcher Bildungsgrad sich dahinter verbirgt sind die entsprechenden Facheinrichtungen gefragt.
Alles andere ist stochern im Nebel, um der Vermutung und der Spekulation über mögliche Ursachen willens und bringt keinen wirklich weiter.

Letztendlich bestimmt doch der Wähler oder schlimmer der Nichtwähler wohin die politische Richtung tendiert.
Nicht zur Wahl gehen und hinterher darüber meckern das die Rechten die Stimmen abfassen, das zeichnet den wirklichen Demokraten aus.
Das ist demokratisches Leben in Reinkultur.

Gruß
Nostalgiker
Nostalgiker
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon vs1400 » 25. November 2011, 20:53

hier mal ein aktueller link aus meiner alten heimat. klickmich!

was denkt ihr darüber?


gruß vs
vs1400
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon nightfire64 » 25. November 2011, 21:04

Die zwei Knirpse, würde ich nicht so davon kommen lassen.
Ich würde sie zumindest die Schmierereien abschrubben lassen.
Den zwei größeren Jungs eine richtige vor den Bug schießen, auf jeden Fall deftige Sozialstunden.
Dann alle vier in sämtliche Krankenhäuser schleppen, wo Opfer liegen und ihnen anschließend zeigen, wie eine nackte Knastzelle aussieht.
Nicht zu vergessen, jede Menge Aufklärungsarbeit, denn irgendwo liegt der Hase begraben und da muss die Jugendhilfe dahinter steigen!

LG Kerstin
nightfire64
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon SkinnyTrucky » 25. November 2011, 22:51

Ich frag mich gerade, warum man einen Ostdeutschen nich nur am Dialekt, sondern auch am verschämten, nicht frei heraus Auftreten erkennen konnte....wenn se den Mund aufmachten, dann konnte ein Wessi den Eindruck bekommen, da redet doch garnich die Person ansich....woher kam das wohl....????

Also mal echt frei von der Leber weg reden gab es so nich, man hielt sich immer, meistens wohl unbewusst, ein....

Ich denke, diesen Gedankenanstoss werden genau soviele mit mir teilen, wie ihn für bekloppt halten werden....

in dat Sinn

Mara
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon SCORN » 25. November 2011, 23:43

SkinnyTrucky hat geschrieben:Ich frag mich gerade, warum man einen Ostdeutschen nich nur am Dialekt, sondern auch am verschämten, nicht frei heraus Auftreten erkennen konnte...

Mara


ist dass so? ich wage zweifel an zu melden! welcher Dialekt ist denn Typisch Ostdeutsch? wenn du verschämt im Westen aufgetreten bist ist das deine Sache! Es soll ja auch Ossis gegeben haben die am Ku-Damm in Westberlin den geworfenen Bananen hinter her gehechtet sind!

SCORN
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon SkinnyTrucky » 25. November 2011, 23:46

Ich sach's ja Scorn....auch eine solche Reaktion wie deine war zu erwarten....aber warten wir mal ab.... [wink]

Schöne Grüsse aus Gravina in Puglia

Mara
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon SCORN » 25. November 2011, 23:57

SkinnyTrucky hat geschrieben:Ich sach's ja Scorn....auch eine solche Reaktion wie deine war zu erwarten....

Mara


@Mara,
Eier gefälligst nicht rum, sondern sage welche Reaktion denn zu erwarten war!

SCORN
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon SkinnyTrucky » 26. November 2011, 00:01

SCORN hat geschrieben:Eier gefälligst nicht rum, sondern sage welche Reaktion denn zu erwarten war!


Na deine Scorn...oder war da jetz noch 'ne andere... [denken]

groetjes

Mara
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 26. November 2011, 00:24

SkinnyTrucky hat geschrieben:Ich frag mich gerade, warum man einen Ostdeutschen nich nur am Dialekt, sondern auch am verschämten, nicht frei heraus Auftreten erkennen konnte
Mara


@Mara

nachdem ich "frei" reisen konnte war Frankreich das Land meiner Begierde. also buchte ich an der VHS einen Kurs "Französisch für Touristen" was sich in diesem Land von sehr großem Vorteil herausstellte.

Da wir einen auf "Selbstverpflegung" machten kauften wir natürlich in den örtlichen Supermärkten ein.
ein sehr peinliches und beschämendes Erlebnis hatte ich in der Nähe von Bordeaux. Vor mir eine unverkennbare Deutsche welche irgendwelche Wurst/Kkäse kaufen wollte. Allerdings auf deutsch und ihrem Dialekt. Die Olle vor dem Tresen bekam fast einen Herzinfarkt wegen der renitenten Französin, weil diese blöde französiche Kuh pardu nicht kapierte was die Deutsche da in ihrem bereiten Dialekt verlangte.
Um es kurz zu machen, das deutsche Etwas war die klischeehafte Krawalltussi aus dem Ruhrpott welche die Welt nicht mehr verstand. Wieso sprechen die nicht deutsch!!!! war auf ihre Stirn getackert.
Ihr Deutsch war allerdings auch sehr gewöhnungsbedürftig.
Ich bekam anschließend alles was ich wollte. Natürlich entschuldigte ich mich für mein mangelhaftes Französisch.

Auch glaube ich kaum das im Ausland deutsche Dialekte zugeordnet werden.
Wenn ich nicht zufällig in diesem Land länger zeit gelebt habe und damit die regionalen Dialekte ansatzweise kennenlernte, ist es mehr als vermessen zu behaupten ich erkenne die Herkunft der Leute nur am Dialekt und ihrer Art sich zu geben. Das sind Bullshit Gedanken.

Mir hat mal eine Verkäuferin in Konstanz 1990 zugejubelt ob ich mich als Berliner endlich frei und nicht mehr eingesperrt fühle......
Für Dein Verständnis, die Bundis hatten wirklich den Eindruck die Westberliner sind eingemauert.
Meine Erklärung wo ich herkomme ließ sie vom Glauben abfallen.

Also, Daughter of Darkness, nicht allzu viel unerlaubte Substanzen zu sich nehmen, da kommen einen doch die seltsamsten Ideen und Gedanken....

Peinlich waren die Ossis 1991 in Straßburg mit ihren Dederonbeuteln. Ob die gesprochen haben? Was weiß ich, allein der Anblick ließ mich in kollektiver Scham im Erdoden versinken.
Nicht direkt, ich dachte mir was gehen mich diese ulkigen Gestalten an? Mit denen habe ich nichts zu tun.

Gruß
Nostalgiker
Nostalgiker
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon manudave » 26. November 2011, 06:01

Scorn,
den typisch ostdeutschen Dialekt mit einem leicht sächsischem "Släng" kann man wohl kaum abstreiten. Der obere Teil der neuen Länder bleibt da natürlich auf der Strecke... [flash]
Bei uns in Hessen wird ja auch ein Dialekt immer mit uns verbunden - aber eigentlich handelt es sich nur um das Gebabbel - das heißt wirklich so - aus dem Raum Frankfurt. Der Dialekt "Hessisch" existiert also nicht - aber irgendwie in den Köpfen der Deutschen doch...

Das nur mal zur Krönung der OT-Beiträge... [grins]
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon SCORN » 26. November 2011, 09:02

manudave hat geschrieben:Scorn,
den typisch ostdeutschen Dialekt mit einem leicht sächsischem "Släng" kann man wohl kaum abstreiten. Der obere Teil der neuen Länder bleibt da natürlich auf der Strecke... [flash]

Das nur mal zur Krönung der OT-Beiträge... [grins]


Manudave,
ach weist du, hier wurde mittlerweile soviel OT gepostet dass es darauf auch nicht mehr ankommt. du hast dahingehend Recht das ca. 11 Mio DDR Bürger sächsische Dialekte sprachen! Ich möchte nur darauf verweisen das auch im äussersten Südwesten der DDR, im ehemaligen Bezirk Suhl, kein Sächsisch sondern Fränkische Dialekte gesprochen wurden.......... [grins]

um mal zu thema zurück zu kommen, ich hatte nach Zahlen und Personen gefragt welche den rechtsradikalen Aufbau Ost nach 1990 maßgeblich förderten. leider kam von @AZ auch keine Information diesbezüglich. Hat denn die Bundeszentrale für politische Bildung kein Material darüber?

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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon SkinnyTrucky » 26. November 2011, 09:38

Buon giorno ragazzi

Nana, ich meinte garnichma so den Dialekt....einfach das Auftreten....

....als ich in Lüdenscheid war kurz nach meiner *Flucht*, da hat mich auch jemand mir das direkt angemerkt und ich hatte da beileibe nicht den tüüpischen Ostslang drauf und doch fiel ihr das auf....dat legte sich aber schnell....

....ich habe dann aber selber auch direkt Ossis und Wessis unterscheiden gelernt....man erkannte es einfach...war schon lustig die Menschen in der Stadt zu beobachten und das jemanden direkt anzumerken....

groetjes uit Gravina In Puglia, da wo ich auch direkt als etwas exotisches erkannt werde...auf diesem Sicherheitsparkplatz wo ich jetzt stehe und wo all die stolzen italienischen Trucker nun ihre Trucks warten und putzen....heut bin ich garantiert Stadtgespräch....grad wo ich vom Duschen wieder zurück kam, musste ich etlichen erklären, das ich eine gute Bekannte von Carlo bin...naja, mein Truck steht eh auf seinem Stammplatz, was bevor ich aufgestanden bin ja schon nich wenige Irritationen ausgelöst hat.... [flash]
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon augenzeuge » 26. November 2011, 11:44

nightfire64 hat geschrieben:
manudave hat geschrieben:Ich interpretiere Kerstins Statement so, dass sie keine Angst haben musste.
Aber mir stellt sich dann eine Frage: Warum eigentlich nicht?


Weil wir vielleicht einfach nicht wichtig waren und sich keiner für uns interessiert hat!

Wieso hatte ich eigentlich so viele Freunde, bei unseren kapitalistischen Beziehungen,



Kerstin, ich find es klasse, wie du dir die Antworten in den nächsten Frage selbst gibst und nichts davon erkennst.... [flash]

Lies mal die Akten, die es über euch gibt...sie werden dir etwas Klarheit bringen. Oder willst du vielleicht gar keine Antwort bekommen?

Kerstin wir sind zwar im gleichen Alter, aber unser DDR-Erleben war oft sehr unterschiedlich. Die eine läuft eben ständig in Westklamotten rum und merkt gar nichts, der andere läuft in einer gebrauchten Winterjacke mit VW und Formel 1 Aufnäher dem Leiter einer BBS entgegen und muss sich einen politischen Spießrutenlauf stellen....
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon augenzeuge » 26. November 2011, 11:47

SCORN hat geschrieben:leider kam von @AZ auch keine Information diesbezüglich. Hat denn die Bundeszentrale für politische Bildung kein Material darüber?

SCORN


Sorry, AZ kann nur etwas tun, wenn er auch da ist. [blush]
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon augenzeuge » 26. November 2011, 11:50

Nostalgiker hat geschrieben:Mir hat mal eine Verkäuferin in Konstanz 1990 zugejubelt ob ich mich als Berliner endlich frei und nicht mehr eingesperrt fühle......
Für Dein Verständnis, die Bundis hatten wirklich den Eindruck die Westberliner sind eingemauert.
Meine Erklärung wo ich herkomme ließ sie vom Glauben abfallen.
Gruß
Nostalgiker


Tolle Pauschalurteile! [grins]
Da überträgt der gut ausgebildete Ostberliner das dumme Urteil einer Verkäuferin gleich auf die Meinung der Bundis..... [flash]

Ich muss dir was verraten, es gab auch andere. [laugh]
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