Katastrophen auf See

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 29. März 2021, 15:13

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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Werner Thal » 29. März 2021, 15:39

Containergigant Ever Given: „Ein Schiff wird kommen“ und es soll im nächsten Monat den Hamburger Hafen anlaufen. [rose]

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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Werner Thal » 29. März 2021, 15:50



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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon augenzeuge » 29. März 2021, 15:56

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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Werner Thal » 29. März 2021, 16:56

"Ever Given"-Havarie wird lange nachwirken

Der Fortschritt bei den Bergungsarbeiten der "Ever Given" klingt ermutigend. Allein: Die
Reeder befürchten, dass die Folgen der Havarie noch monatelang zu spüren sein werden.


https://www.spiegel.de/wirtschaft/ever- ... ae25a28595

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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 29. März 2021, 17:01

augenzeuge hat geschrieben:Es fährt!! [super]

[...]

AZ

Hat sie jetzt tatsächlich Putin persönlich freigeschleppt? [shocked]

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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Edelknabe » 29. März 2021, 18:26

Alleine für diese wahnsinnige hohe Transitkohle der Kanalbetreiber (waren das nicht um die 300000Euronen pro Pott) hätte man schon ähnlich der Eisenbahn Nebenkanäle bauen müssen, eben um derartigen Havarien vorzubeugen.Was machen die eigentlich mit den ganzen Millionen pro Tag an Einnahmen?

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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon augenzeuge » 29. März 2021, 18:32

Hat schon mal einer drüber nachgedacht, dass es ein Wahnsinn ist, so ein Schiff auf die Weltmeere zu senden?

400m lange, mit 18000 Containern, etwa 60-70m hoch. Im richtigen Sturm hat das keine Chance.

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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 29. März 2021, 18:36

augenzeuge hat geschrieben:Hat schon mal einer drüber nachgedacht, dass es ein Wahnsinn ist, so ein Schiff auf die Weltmeere zu senden?

[...]

Einerseits dieses und dann noch größerer Wahnsinn sind die enormen Schiffsbewegungen auf den Handelsrouten der Weltmeere.

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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 29. März 2021, 18:45

Edelknabe hat geschrieben:Alleine für diese wahnsinnige hohe Transitkohle der Kanalbetreiber (waren das nicht um die 300000Euronen pro Pott) hätte man schon ähnlich der Eisenbahn Nebenkanäle bauen müssen, eben um derartigen Havarien vorzubeugen.Was machen die eigentlich mit den ganzen Millionen pro Tag an Einnahmen?

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Vor 3 Tagen hast Du noch von 200000.-€ geschrieben. Inflation?
Und das Geld braucht Ägypten:
Die kaufen davon neuen Sand für die Sahara, weil der immer nach Sachsen fliegt. [laugh]


Gruß Volker
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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 29. März 2021, 18:50

Volker Zottmann hat geschrieben:[...]
Die kaufen davon neuen Sand für die Sahara, weil der immer nach Sachsen fliegt. [laugh]
[...]

Ich habe gehört, dass die mittlerweile von der Kohle schwereren, vom Winde unverwehbaren Sand auf speziellen Plantagen in der Wüste anbauen. [wink]

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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon pentium » 29. März 2021, 18:52

Edelknabe hat geschrieben:Alleine für diese wahnsinnige hohe Transitkohle der Kanalbetreiber (waren das nicht um die 300000Euronen pro Pott) hätte man schon ähnlich der Eisenbahn Nebenkanäle bauen müssen, eben um derartigen Havarien vorzubeugen.Was machen die eigentlich mit den ganzen Millionen pro Tag an Einnahmen?

Rainer Maria


Die Gebühren werden nach einer Tabelle anhand der „Suez Canal Net Tonnage“ (SCNT) in Sonderziehungsrechten berechnet und in US-Dollar, Euro, Pfund Sterling und einigen anderen Währungen bezahlt.[55]

Die Suez Canal Net Tonnage ergibt sich aus dem „Suez Canal Special Tonnage Certificate“, das jedes Schiff bei jeder Einfahrt benötigt und das von den verschiedenen Klassifikationsgesellschaften ausgestellt wird. Die Regeln für diese Schiffsvermessung wurden ursprünglich durch eine internationale Kommission 1873 in Konstantinopel festgelegt[56] und finden sich heute nach zwischenzeitlichen Ergänzungen und Anpassungen an die Entwicklung des Schiffbaus[57] in den Rules of Navigation[58] der Suez Canal Authority.

2012 erlöste die Suez Canal Authority 5.129,7 Mio. US-Dollar für die Passage von insgesamt 17.225 Schiffen,[59] also durchschnittlich etwa 298.000 US-Dollar pro Schiff. Die Gebühren sind so hoch, dass es sich für Reedereien (je nach Rahmenbedingungen, z. B. Preis für Kraftstoff, Charterrate und Fahrtgeschwindigkeit; siehe Slow steaming) lohnen kann, die Route um das Kap der Guten Hoffnung zu fahren.[60] Beispielsweise benötigt die „Nevada“ mit 12 552 TEU Kapazität bei ca. halber Fahrt (11 Knoten) 0,136 Tonnen Treibstoff pro Seemeile.[61] Da der Seeweg Rotterdam-Singapur durch den Sueskanal um ca. 3500 Seemeilen verkürzt wird, ergibt sich bei einem Preis von 950 US-Dollar pro Tonne Treibstoff (2021) eine Ersparnis von 452.000 US-Dollar. Hingegen kostete eine Tonne Schiffsdiesel im Jahr 2016 rund 150 Dollar[62], somit war die Ersparnis dann nur 71.000 US-Dollar, was die Durchfahrt durch den Sueskanal unattraktiv machte. Die Treibstoffkosten sind jedoch nur ein Aspekt. Termingebundene Fracht ist durch den Sueskanal bis zu 7 Tage kürzer unterwegs, als um das Kap der Guten Hoffnung.

2015 wurde ein neuer, parallel zum existierenden Kanal verlaufender, rund 37 km langer Kanalabschnitt eröffnet, der die bisherige Strecke begradigt und dadurch (für die eine Fahrtrichtung) etwas verkürzt.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 29. März 2021, 18:52

[freu] [freu] [freu]
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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Icke46 » 29. März 2021, 20:51

Wenn ich mir diese Container-Frachter so angucke, frage ich mich immer wieder, ob es nicht einfacher wäre, die ganzen Container in China zu bündeln und ins Wasser zu werfen, statt da noch so eine kleine Plattform, die angeblich ein Schiff ist, drunterzuschieben [grins] . Das wäre von den Kosten her doch noch mal ein ganzes Ende günstiger...

Die Idee verfolgt mich, seit ich in Hamburg den Museumsfrachter „Cap San Diego“ besichtigt habe. Der bestand nämlich, wenn er voll beladen war, immer noch zum größeren Teil aus Schiff und zum kleineren Teil aus Ladung. Heute ist es wohl umgekehrt...

Nebenbei ist die „Cap San Diego“ einen Besuch wert, auch als Hotel. Wenn man denn irgendwann mal wieder ins Hotel darf...
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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon augenzeuge » 29. März 2021, 21:08

Und ich verstehe nicht, warum man über die bestehende Eisenbahnverbindung diese Container nicht von China nach Westeuropa bringen kann.

AZ
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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Icke46 » 29. März 2021, 21:18

Es könnte sein, dass das an der Menge der Container liegt. Wenn ich das richtig sehe, hat der Kahn 18.000 Container geladen, und er ist ja nicht der einzige, der da rumschippert. Das würden dann recht lange Züge werden....
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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 29. März 2021, 21:26

icke46 hat geschrieben:Es könnte sein, dass das an der Menge der Container liegt. Wenn ich das richtig sehe, hat der Kahn 18.000 Container geladen, und er ist ja nicht der einzige, der da rumschippert. Das würden dann recht lange Züge werden....

Krass, der Zug wäre dann ja 378 Kilometer lang. [shocked]
Dann würde sich doch eher anbieten, das "die Russen" den Transport übernehmen. Entweder durch einen ein LKW-Transport mittels Erneuerung des Lend-Lease Acts oder halt mit Panjewagen.

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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 29. März 2021, 21:29

augenzeuge hat geschrieben:Es fährt!! [super]

[...]

AZ

Aber auch nur durch den Klimawandel bedingten, stetig steigenden Meeresspiegel. [wink]

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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 29. März 2021, 21:36

Na Ari, wie lang ist solch langer Container? Da kommen selbst mit den jeweiligen Lokeinheiten niemals 378 km raus. Und ordentlicher Bahntransport lädt die Container sogar doppelstöckig.
Der ganze überflüssige Warenverkehr macht allerdings unsere Welt kaputt. Das steht fest.
Ist wie mit den jetzigen druckfrischen Milliardengeschenke an jeden Mann und jeden Konzern.

Letztlich beginnt im übertragenen Sinne gerade die Natur sich zu rächen. Die Erde kommt auch ohne Menschen aus, eher besser als mit.

Gruß Volker
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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon augenzeuge » 29. März 2021, 21:44

icke46 hat geschrieben:Es könnte sein, dass das an der Menge der Container liegt. Wenn ich das richtig sehe, hat der Kahn 18.000 Container geladen, und er ist ja nicht der einzige, der da rumschippert. Das würden dann recht lange Züge werden....


Ich meinte natürlich, dass mehrere Züge direkt hintereinander fahren...und an diversen Zielpunkten entladen werden. Wo ist unser Eisenbahnexperte? [blush]

AZ

P.S.-
Die Trans Eurasia Railway verläuft auf der sogenannten Südroute von Chongqing, durch Kasachstan, Russland und Weißrussland und endet in Duisburg bzw. Westeuropa. Der Zug benötigt dazu 20 Tage. Gemäß HP sind das 12 Tage weniger als auf dem Seeweg.

https://www.marketsinternational.de/wp- ... Fe_neu.jpg
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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 29. März 2021, 21:46

Statt Schiff Schiene, wie zuvor angesprochen:
Hier die längsten Containerzüge derzeit, natürlich in Amerika! Container haben derzeit bis etwas über 12 m Länge. Canadische und US-amerikanische sind jetzt teils schon mit knapp 17 m unterwegs. Aber noch die Ausnahme.

https://www.youtube.com/watch?v=nsWGIhDJ9W8

Gruß Volker
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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Icke46 » 29. März 2021, 21:55

Die Maße beim kleinen Standard-Container sind 6x2,44x2,59 m (L/B/H), die großen sind 12 Meter lang.

Und unser Bahnhof liegt zwar an der großen Ost-West-Strecke, durch den stündlich einige Containerzüge durchrauschen, immer Abwechselnd mit den Autofrachtern von VW. Die Autofrachter sind durchgängig doppelstöckig beladen, ein doppelstöckiger Containerwagen ist mir aber noch nicht untergekommen - der hätte ja ab Gleis eine Höhe von lockerb7 Metern...
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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 29. März 2021, 22:08

Also ich bin jetzt mal großzügig von 60 Fuß Containern und Wagenlänge über Puffer von 21 Metern ausgegangen, damit da auch ne beeindruckende Zahl bei rauskommt. [flash]

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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 29. März 2021, 22:11

Die doppelstöckigen Containerzüge habe ich schon mehrfach in Canada fahren sehen. Sogar durch den Yoho-Nationalpark von Field hoch nach Lake Louise und weiter nach Calgary. Die durchqueren dort sogar die 2 gewaltigen Spiraltunnel (Kicking Horse Pass), wo vor 2 Jahren das schwere Eisenbahnunglück war.
https://de.wikipedia.org/wiki/Spiral_Tunnel Dort gibt es neben dem Highway herrliche Aussichtspunkte. Da stand ich schon mehrmals und stundenlang.
Diese Tunnels sind doch geräumiger als die des Bernina-Express in der Schweiz. Da bin ich auch schon durch, nach Tirano runter....

Gruß Volker
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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 30. März 2021, 10:58

augenzeuge hat geschrieben:Und ich verstehe nicht, warum man über die bestehende Eisenbahnverbindung diese Container nicht von China nach Westeuropa bringen kann.

AZ


Hallo,

Die Eisenbahnverbindung wird ja trotz einiger Nachteile (unterschiedliche Spurweiten, eventuell auch Umladevorgänge) genutzt. Nur ist die Leistungsfähigkeit dieser Eisenbahnverbindung dafür nicht leistungsfähig genug und wird es auch nie sein. Von den immer wieder entlang der Strecke auftretenden politischen Spannungen einmal ganz abgesehen. Mal als Vergleich - Schiff 18000 Containers gegen einen Zug mit 100 oder 120 Containern ...

... die Containerzüge auf der neuen Seidenstrasse sehe ich fast täglich auf der Strecke zwischen Frankfurt/Oder und Berlin.
MfG Gerd Böhmer,
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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 30. März 2021, 11:56

Seidenstraße/Schiene:
Die Züge könnten mit anderen Traktionseinheiten wesentlich länger sein, siehe Amerika. Sie könnten auch im 10 Minutentakt hintereinander fahren und somit ein Vielfaches als Schiffe bewältigen. "Etwas" Ausbau vorausgesetzt.

Gruß Volker
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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon augenzeuge » 30. März 2021, 12:56

Gerd Böhmer hat geschrieben: Nur ist die Leistungsfähigkeit dieser Eisenbahnverbindung dafür nicht leistungsfähig genug und wird es auch nie sein.


Man sollt nie nie sagen. Weiß jeder, der den 9.11.89 erlebt hat. Oder?

Schau mal:
Der Australian BHP Iron Ore Train“ hat am 21. Juni 2001 den Weltrekord für den längsten und schwersten Zug aufgestellt.
Acht Lokomotiven und 682 mit Erz vollgeladene Waggons haben zusammen knapp 99.732,1 Tonnen gewogen und eine Länge von (Achtung!) 7.353 Metern gehabt.
Das ist 20 Jahre her!!

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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 30. März 2021, 15:08

Volker Zottmann hat geschrieben:Seidenstraße/Schiene:
Die Züge könnten mit anderen Traktionseinheiten wesentlich länger sein, siehe Amerika. Sie könnten auch im 10 Minutentakt hintereinander fahren und somit ein Vielfaches als Schiffe bewältigen. "Etwas" Ausbau vorausgesetzt.

Gruß Volker


Bitte an der Stelle Nordamerika nicht mit Europa vergleichen, um nur ein Containerschiff zu ersetzen müssten täglich pro Richtung etwa 180 Züge eingesetzt werden. Doppelstock-Containerzüge wie in Nordamerika scheitern am europäischen Lichtraumprofil, sowie an den zulässigen Zuggesamtgewichten und Zuglängen, bei 4000 Tonnen Zuggewicht und 700 Metern Zuglänge ist in Europa Ende im Gelände ...
Zuletzt geändert von Gerd Böhmer am 30. März 2021, 15:16, insgesamt 3-mal geändert.
MfG Gerd Böhmer,
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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 30. März 2021, 15:11

augenzeuge hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben: Nur ist die Leistungsfähigkeit dieser Eisenbahnverbindung dafür nicht leistungsfähig genug und wird es auch nie sein.


Man sollt nie nie sagen. Weiß jeder, der den 9.11.89 erlebt hat. Oder ?

Schau mal:
Der Australian BHP Iron Ore Train“ hat am 21. Juni 2001 den Weltrekord für den längsten und schwersten Zug aufgestellt.
Acht Lokomotiven und 682 mit Erz vollgeladene Waggons haben zusammen knapp 99.732,1 Tonnen gewogen und eine Länge von (Achtung!) 7.353 Metern gehabt.
Das ist 20 Jahre her!!

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An der Stelle sage ich oder bzw. nie, da Verhältnisse wie in Übersee, Australien oder Nordamerika, nicht auf Europa übertragbar sind. Siehe auch meine eben verfasste Antwort an Kollegen Zottmann.
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Re: Katastrophen auf See

Neuer Beitragvon augenzeuge » 30. März 2021, 15:29

Gerd, dann muss ich dich etwas fragen. Wieso wäre das in Europa nicht möglich, wenn täglich mehrere "kleinere" Züge aus Asien/China hier ankommen würden.
Theoretisch könnte doch alle 2h einer fahren. 12 Tage (wieviele Züge könnten in dieser Zeit fahren?!) wären die auch früher hier als ein Schiff. Das würde nicht reichen?

AZ
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