Merkur hat geschrieben:Interessierter hat geschrieben:
Was Volker auf diesem bestimmten Zeltplatz erlebt habt, ist sicher so gewesen. Du und die üblichen User bestreiten doch regelmäßig die Aussagen von Zeitzeugen oder mokieren sich über völlig unwichtige Details, obwohl ihr nicht dabei gewesen seid!
Du selbst hast hast neulich folgende Passage eingestellt:
„Der menschliche Geist ist ein unzuverlässiger Zeuge. Er vergisst, er verdrängt, er formt und färbt. Das gilt um so mehr für Zeiten geschichtlicher Umwälzungen. Was habe ich gedacht, als 1989 die Mauer fiel? Was gehofft? Vieles gerät in der Rückschau durcheinander.“
Das kann man dem Interessierten gewiss bestätigen.
So mal ganz sachlich Merkur:
Es ist ja nicht so bei meinen Zeltplatzerlebnissen, dass ich allein die wahrnahm. Nach 1996 fanden sich gleichgesinnte Camper, die des Campens wegen sich einen neuen Platz suchten und aufbauten. Ein gut Teil derer hat mit mir nicht nur einmal ein Morgenbier geschlürft oder abends am Lagerfeuer gesessen. Und was passiert da regelmäßig? Es werden alte Anekdoten und Begebenheiten wieder aufgefrischt.
Zumindest die politisch Rotgepolten, solche wie der damalige ABV Harry, haben dann schön ihre sonstige Propagandaschnute verschlossen gehalten, weil sie um den Wahrheitsgehalt wussten. Anecken wollten die in der Neuzeit auch nicht mehr. Mein dortiger Rostocker Nachbar hatte aber manchmal doch Momente, die ich heute noch beim Beethoven erkenne. Da kommt der alte Gehorsamsscheiß wieder ans Tageslicht. Da werden Füchtlinge wieder Feinde und Verbrecher.
Ich will damit sagen, dass eben bei manchen Erinnerungen sich weder was vermischt, noch dass Verfälschungen einsetzen.
Einfach weil zu viele Zeugen dabei waren, die es genauso erlebten.
Gruß Volker








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Was soll ich machen, ich habe halt immer viel gearbeitet, für lange im Bett liegen war meistens wenig Zeit. Und so habe ich wohl die Frau mit dem Wäschekorb verpasst. 
) Nach ersten Schätzungen beläuft sich der materielle Schaden auf 10.000 Mark, ohne den moralischen Schaden einschätzen zu können.“[16] Doch auch bei wesentlich harmloseren Vorfällen wurde das MfS aktiv, wenn das Ansehen der Intercampingplätze Schaden zu nehmen drohte.