DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon Volker Zottmann » 16. Mai 2019, 21:29

https://www.youtube.com/watch?v=XN-9uctXMpg

88 Minuten DDR und Werbung der "unschlagbaren", teils unkaputtbaren Produkte.
Fazit: Sehenswert.

Gruß Volker
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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon Beethoven » 17. Mai 2019, 15:41

Das Rührgerät RG 28 haben wir auch noch und nutzen es sehr regelmäßig.
Wir haben es zur Hochzeit geschenkt bekommen also ist es jetzt 43 Jahre alt und läuft, läuft, läuft, läuft …. läuft.
Sehr solides Teil.

Freundlichst
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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon pentium » 17. Mai 2019, 16:59

Siehe dazu ebenfalls den Thread: Werbung in der DDR von CaptnDelta im Unterforum Werbung in DDR / BRD....
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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon Volker Zottmann » 17. Mai 2019, 17:03

Da hatte ich wohl die Brille nicht auf.
Bitte verschiebe mich, Rangiermeister Pentium.
Gelobe Besserung!

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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon Volker Zottmann » 17. Mai 2019, 17:05

Beethoven hat geschrieben:Das Rührgerät RG 28 haben wir auch noch und nutzen es sehr regelmäßig.
Wir haben es zur Hochzeit geschenkt bekommen also ist es jetzt 43 Jahre alt und läuft, läuft, läuft, läuft …. läuft.
Sehr solides Teil.

Freundlichst

Da haben die Schenker 98 Mark ausgegeben.
Meine damaligen Brigademitglieder legten etwa 130.-Mark zusammen und kauften ein komplettes Besteck für 6 Personen. Das Edelstahlgerät ist seit 1973 ununterbrochen im Einsatz und wirkt immer noch zeitlos und ladenneu.

Gruß Volker
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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon Spartacus » 17. Mai 2019, 18:22

Es gibt auch heute noch einige wenige Produkte, die langlebig sind, was natürlich so ganz und gar nicht kapitalistisch ist.

Hier ist so ein Teil: https://www.gourmenage.de/shop/echte-he ... akenstiel/

Wenn das Zeug aber ewig hält, dann muss ja nix neues mehr produziert werden, dann sind die Arbeitsplätze weg, Ressourcen und
Umwelt werden geschont. Also nee, geht gar nicht.

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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon steffen52 » 17. Mai 2019, 18:40

Spartacus hat geschrieben:Es gibt auch heute noch einige wenige Produkte, die langlebig sind, was natürlich so ganz und gar nicht kapitalistisch ist.

Hier ist so ein Teil: https://www.gourmenage.de/shop/echte-he ... akenstiel/

Wenn das Zeug aber ewig hält, dann muss ja nix neues mehr produziert werden, dann sind die Arbeitsplätze weg, Ressourcen und
Umwelt werden geschont. Also nee, geht gar nicht.

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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon Beethoven » 22. Mai 2019, 08:11

Vor nun 22 Jahren habe ich mein Haus erbauen lassen, in welchem ich heute noch mit meiner Frau lebe.
Genauso alt ist unsere Küche, wenn auch meine Frau diese auf vintage gestrichen hat.

Aber ein elektrisches Teil, die Mikrowelle, ist noch original aus dem Jahr 1996. Sie ist von der Firma "Whirlpool" und hat nicht 20 Funktionen sondern eben nur eine.
Alle anderen elektrischen Geräte wurden bereits mehrfach ausgewechselt. Ganz schlimm die Spülmaschine. Trotz Miele oder AEG, dieses Teil ging immer
kurz vor Weihnachten kaputt. So´n Müll.

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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon Nostalgiker » 22. Mai 2019, 08:17

Da scheine ich Glück zu haben oder es war seit 12 Jahren nicht mehr Weihnachten bei mir ....... [freu]

Rührgerät und Blitzhacker aus DDR Zeiten verrichten noch zuverlässig ihren Dienst.
Ebenso eine uralte elektrische Kaffeemühle.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin
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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon augenzeuge » 22. Mai 2019, 16:09

Nostalgiker hat geschrieben:Da scheine ich Glück zu haben oder es war seit 12 Jahren nicht mehr Weihnachten bei mir ....... [freu]


Oder du hast die Eier zweimal im Jahr gesucht. [laugh]

Von den Boschgeräten der Küche ging nur der E-Herd in 19 Jahren einmal kaputt. Der neue ist auch schlechter als der alte.
Sonst ist alles bestens. Auch MW. Bosch scheint besser zu sein.
AZ
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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon Spartacus » 22. Mai 2019, 18:09

augenzeuge hat geschrieben: Bosch scheint besser zu sein.
AZ


Bosch-Hausgeräte

Bosch-Hausgeräte werden weltweit in 41 Fabriken (davon sieben in Deutschland erzeugt). „Je nach Typ ist ein Kühlschrank, Herd oder Geschirrspüler in Spanien oder Deutschland oder anderswo produziert worden. Der Kunde kann gar nicht erkennen, wo ein Gerät erzeugt wurde“, sagt Bosch-Großgeräte-Sprecherin Astrid Zasko. Für „made in Germany“ wird deshalb nur allgemein, aber nicht mit einzelnen Geräten geworben.


Der Schein trügt heutzutage sehr oft AZ. [flash]

DDR Kühlschrank Baujahr 1985 und Waschvollautomat Baujahr 1987 meiner Mutter laufen heute noch anstandslos. Marken weiß ich jetzt gerade nicht.
Und natürlich mein Stern Elite 2000 Radio - Kassettenrecorder Baujahr 1975.

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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon pentium » 22. Mai 2019, 18:16

DKK-Kühlschränke...VEB Deutsche Kühl- und Kraftmaschinengesellschaft in Scharfenstein und Waschmaschinen aus dem VEB Waschgerätewerk Schwarzenberg
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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon augenzeuge » 22. Mai 2019, 18:28

Spartacus hat geschrieben:Bosch-Hausgeräte werden weltweit in 41 Fabriken (davon sieben in Deutschland erzeugt). „Je nach Typ ist ein Kühlschrank, Herd oder Geschirrspüler in Spanien oder Deutschland oder anderswo produziert worden. Der Kunde kann gar nicht erkennen, wo ein Gerät erzeugt wurde“, sagt Bosch-Großgeräte-Sprecherin Astrid Zasko. Für „made in Germany“ wird deshalb nur allgemein, aber nicht mit einzelnen Geräten geworben.

Der Schein trügt heutzutage sehr oft AZ. [flash]

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Ich weiß. Wo ist das denn anders? Der Schein trügt nicht, wenn ich dat Ding jeden Tag in Funktion sehe. [hallo]
Ja, im Keller steht noch ein Privileg, damals von Quelle, war wohl ne Ostfirma beteiligt, der läuft immer noch.

Das Problem mit den (Tief)Kühlschränken ist doch nur ihr Stromverbrauch. So ein DDR Gerät braucht schon mal 100% mehr Strom. [flash]

AZ
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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon andr.k » 22. Mai 2019, 18:46

Die Exa 1b

Genial einfach - einfach genial!

Im Jahr 1977 brachte die VEB Pentacon als nachfolger der EXA 1a das Modell 1b auf den Markt. Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen verfügt die Exa 1b nun über den weit verbreiteten M42 Objektivanschluss mit Steuerung der Automatikblende. Das ermöglicht die Verwendung der vielfältigen M42 Objektivpalette.

Objektive von Meyer Optik Görlitz, Pentacon, Zeiss, oder Zenith und viele mehr finden nun Anschluss.
Am Design der Kamera wurde gegenüber der EXA1a sonst nichts Wesentliches geändert. Ursprüngliches Ziel der Entwicklung der EXA-Baureihe war es, eine robuste aber bezahlbare, vollwertige Spiegelreflexkamera neben der legendären Exakta zu konstruieren, die dem Anwender mit kleinerem Geldbeutel den Einstieg in die Spiegelreflex Fotografie ermöglicht.

Eine enorme Einsparung war möglich durch die Verwendung eines Klapp-Verschlusses, bei dem der Spiegel den ersten Verschlussvorhang ersetzt. Auf eine komplizierte und teure Verschlusszeitensteuerung für lange Belichtungszeiten wurde ebenfalls verzichtet, so dass der Verschluss keine gesteuerten Zeiten oberhalb 1/30 Sekunde bietet. Da diese Zeiten ohnehin freihand nicht sinnvoll einzusetzen sind, ist dies aber kein großer Nachteil. Die kürzeste Verschlusszeit ist mit 1/175 Sekunde in der Regel ebenfalls ausreichend.
Für längere Belichtungszeiten steht "B" zur Verfügung, wobei der Verschluss solange geöffnet bleibt, wie der Auslöser gedrückt oder per Drahtauslöser betätigt wird.


Quelle & weitere Info's ---> http://deprofi.de/exa/exa1b.html

Eine Top Kamera die heute noch perfekt funktioniert. [hallo]
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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon Spartacus » 23. Mai 2019, 17:39

augenzeuge hat geschrieben:
Das Problem mit den (Tief)Kühlschränken ist doch nur ihr Stromverbrauch. So ein DDR Gerät braucht schon mal 100% mehr Strom. [flash]

AZ


Die Ökobilanz so eines DDR Stromfressers sieht trotzdem unterm Strich viel besser aus, als bei heutigen Geräten die nach 3 - 5 Jahren den ( vorprogrammierten) Geist
aufgeben und ersetzt werden müssen.

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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon Transitfahrer » 23. Mai 2019, 18:32

Zugegeben, ich besitze keine Produkte aus der DDR. Aber ich möchte mal meine Erfahrungen zu den, mit vorprogrammierten Ausfall ausgestatteten , Geräten aus Westproduktion geben.
Zuerst kommt es immer darauf an wie oft so ein Gerät benutzt wird. Ich Liste mal auf.
1. Waschmaschine Marke Whirlpool, ist übrigens eine US Firma die mit Hilfe von Philips auf dem europäischen Markt gekommen ist, hielt nur 4 Jahre. Die Waschtrommel ist gerissen.
2. Waschmaschine Marke Miele. Mittlerweile 16 Jahre alt und täglich in Gebrauch. Keine Fehler bisher.
3. Einbau Kühl/Gefrierkombination Marke Constructa. Seit 20 Jahren ohne Fehler.
4. E-Herd Ceranfeld Marke Constructa. In 20 Jahren eine Platte defekt. Fast täglich in Gebrauch.
5. Küchenmaschine Marke Philips. Keine Fehler. So 15 Jahre alt. Eher selten in Gebrauch.
6. Toaster Marke Bosch. So ca. 25 Jahre alt. Als Sonderangebot für 5DM gekauft. Häufig in Gebrauch.
7. Handrührgerät Marke Krups. Keine Ahnung wie alt, jedenfalls sehr alt. Gerade Gestern benutzt. Hält auch eine halbe Stunde auf höchster Stufe aus.

Es gibt/gab auch Westprodukte die Lange halten. Und ja, ich kenne die geplante Obsoleszenz. [grins]
Die Information ist wegen Quellengefährdung nur zur persönlichen Kenntnisnahme bestimmt.
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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon augenzeuge » 23. Mai 2019, 18:46

Toaster Marke Bosch. So ca. 25 Jahre alt. Als Sonderangebot für 5DM gekauft. Häufig in Gebrauch.

Das sind auch meine Erfahrungen.

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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon pentium » 23. Mai 2019, 18:49

augenzeuge hat geschrieben:
Toaster Marke Bosch. So ca. 25 Jahre alt. Als Sonderangebot für 5DM gekauft. Häufig in Gebrauch.

Das sind auch meine Erfahrungen.

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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon augenzeuge » 23. Mai 2019, 18:57

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Toaster Marke Bosch. So ca. 25 Jahre alt. Als Sonderangebot für 5DM gekauft. Häufig in Gebrauch.

Das sind auch meine Erfahrungen.

AZ


DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen


Ist doch logisch, dass dann jene Vergleiche schreiben, die diese Produkte nicht hatten. Also das muss erlaubt sein.
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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon pentium » 23. Mai 2019, 19:08

"Privileg". Haartrockner, Kühlschränke, kleinere Haushaltsgeräte, Näh- oder Schreibmaschinen von Privileg gab es in guter Qualität zu niedrigem Preis....
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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon Spartacus » 28. Mai 2019, 17:58

Wer kennt noch das " unzerbrechliche Glas" aus DDR - Zeiten?

https://www.formost.de/unsere_themen/news.89.superfest/

Huch, wenn die Greta davon erfährt, dann kann sich die Industrie aber warm anziehen. [flash]

Und Spaß beiseite, ich bin da seit einiger Zeit dran. Mal sehen, was daraus wird.

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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon augenzeuge » 28. Mai 2019, 18:38

Spartacus hat geschrieben:Wer kennt noch das " unzerbrechliche Glas" aus DDR - Zeiten?

Sparta


Das haben doch die Russen immer hinter sich geworfen, nachdem sie den Wodka ausgetrunken hatten, oder? [flash]
AZ
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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon Nostalgiker » 28. Mai 2019, 18:52

Nein, daraus waren unter anderem die Biergläser in den Gaststätten ......
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin
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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon Grenzwolf62 » 28. Mai 2019, 19:59

Ich habe noch den Zweiplattentoster von AKA-Elektrik bei mir in der Werkstatt zu stehen.
Das Ding ist nun auch 36 Jahre alt und wird immer noch mindestens drei mal in der Woche benutzt.
Karlsbader Schnitten werden auf nichts besser als auf dem Teil.
Alles wird, vielleicht, gut.
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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon augenzeuge » 28. Mai 2019, 21:03

Karlsbader Schnitten

Kenn ich nicht. Oder habe es vergessen.
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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon Grenzwolf62 » 28. Mai 2019, 21:05

augenzeuge hat geschrieben:
Karlsbader Schnitten

Kenn ich nicht. Oder habe es vergessen.
AZ


Ist auch besser so.
Alles wird, vielleicht, gut.
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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon Volker Zottmann » 28. Mai 2019, 21:15

augenzeuge hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Wer kennt noch das " unzerbrechliche Glas" aus DDR - Zeiten?

Sparta


Das haben doch die Russen immer hinter sich geworfen, nachdem sie den Wodka ausgetrunken hatten, oder? [flash]
AZ

Hab ich live in Bad Tennstedt zur Kur im Sommer 1989 so erlebt. Alle Gläser in der Kneipe hinterrücks auf den Steinfußboden geworfen. Wer wars? Keine Russen. Aber die Berliner! Die Gläser waren von hervorragender Qualität. Unkaputtbar.
Die Badewannen dort waren auch gut, auch die Badeschwestern. [flash] Nur Wasser gab es in diesem Sommer im Staatskurbad auf Zuteilung. (Halbvolle Badewannen) Und weils keine originalen Schröpfgläser gab, wurden uns leere Bautzener Meerrettichgläser auf den Rücken gepfropft. Oft leicht blutig war diese Angelegenheit.

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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon Interessierter » 29. Januar 2020, 11:54

DDR-Werbung - König Kunde kauft im Konsum

Fetthering in Südweinmarinade oder "Eg-Gü"-Schuhcreme: Sex-Appeal versprühten DDR-Produkte nur selten, unters Volk mussten sie trotzdem - der einzige Grund, warum es im Realsozialismus überhaupt Reklame gab. Die war dafür schön bunt, wie ein Streifzug durch die Werbewelt der Ex-DDR zeigt.

Wer raus aus der DDR wollte, kam an ihnen nicht vorbei: Tourina und Tourino waren zwei freundliche Holzmännchen. Eines in Orange mit Turmfrisur und gelbem Bleistiftrock, das andere in Blau mit Pfeife im Mund und Koffer in der Hand. Das putzige Pärchen zierte einst die Schaufenster der DDR-Reisebüros und warb für Auslandsreisen - grotesk in einem Land, dessen Bürger, wenn überhaupt, nur in die Ostblockländer reisen durften.

Und weshalb wirbelten in den fünfziger Jahren die drolligen Mux-Männer mit ihren riesigen Augen über die Fernsehbildschirme im Osten, um für das Insektenvernichtungsmittel Mux zu werben - wenn es doch nur das eine gab? Und warum gab es Reklame für den Trabi, wenn angeblich ohnehin alle nach dem Gefährt lechzten und trotzdem jahrzehntelang darauf warten mussten?

Warum also gab es überhaupt Werbung im real existierenden Sozialismus? Gehört es doch zu der genuinen Aufgabe von Reklame, Überfluss zu vermarkten und Bedarf zu wecken. Wie soll Werbung - in der Definition des Konsumkritikers Vance Packard die "Kunst, auf den Kopf zu zielen und die Brieftasche zu treffen" - in einer Planwirtschaft funktionieren, wo die Portemonnaies leer sind, der Mangel den Alltag prägt und alle Güter gerecht aufgeteilt werden sollen?

"Hühnerfleiß zum Sommerpreis"

Und doch hat es Werbung in der DDR gegeben - und das sogar nicht zu knapp, wie eine Ausstellung des Dokumentationszentrums Alltagskultur in der DDR zeigt, die derzeit im Westsächsischen Textilmuseum Crimmitschau zu sehen ist. Reklame verfolgte den DDR-Bürger auf Schritt und Tritt, prangte auf Zeitungsseiten und Litfasssäulen, lief im Radio und im Deutschen Fernsehfunk. Zwar war sie nicht so glamourös und grell wie im Westen und fast völlig frei von Erotik und Exotik - aber dennoch erfinderisch genug, um ein wenig Farbe in das sozialistische Grau zu tupfen.

Allerdings hatte Werbung in der DDR eine völlig andere Aufgabe als beim Klassenfeind: Im Osten ging es nicht darum, die Konkurrenz mit immer tolleren Ideen auszustechen - das Ziel bestand vor allem darin, Ladenhüter loszuwerden, also das Kaufverhalten der Menschen zu steuern und pädagogisch auf sie einzuwirken.

1958 etwa, als es nach Jahren der Entbehrung plötzlich Eier im Überfluss gab, forderte der Staat "Hühnerfleiß zum Sommerpreis - nimm eins mehr" und versuchte, die Konsumenten mit dem originellen Slogan "Ei und Ei ist vielerlei" zum Cholesteringenuss zu bewegen. Der Grund war schlicht: Die großen Kombinate für industrielle Mast hatten einfach zu viele Käfige gebaut; Überkapazitäten abbauen, lautete deshalb in diesem Fall die Weisung an die Werbemacher.

Spezitex-Detektiv, Robby Soemtron, Korbine Früchtchen

Um andersherum die Warenknappheit in den Griff zu bekommen, wurde für das reichlich vorhandene, aber in der Regel unbeliebte Surrogat geworben: etwa für Margarine, wenn es zu wenig Butter gab, oder für Fisch, wenn das Fleisch ausverkauft war. Mit dem Ziel, endlich mehr von dem wenig populären Fisch in die Fleischtöpfe der Bürger zu bekommen, wurde 1960 gar eine eigene TV-Sendung lanciert. Ihr Titel: "Fisch auf den Tisch".

Mit Rezepten wie "Fetthering in Südweinmarinade" versuchten die Werbeprofis die ostdeutschen Gaumen zu kitzeln - ohne großen Erfolg: Die Bürger pfiffen auf Slogans wie "Jede Woche zweimal Fisch, hält gesund, macht schlank und frisch" und zogen trotz aller staatlichen Lenkungsversuchen weiterhin Schweinebraten vor.

https://www.spiegel.de/geschichte/ddr-w ... 48573.html

Schon sehr merkwürdige " Werbung ", oder?
Soll dein Wissen immer aktuell sein, schau einfach mal ins " Forum Deutsche Einheit " rein.
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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon augenzeuge » 29. Januar 2020, 13:02

Die Bürger pfiffen auf Slogans wie "Jede Woche zweimal Fisch, hält gesund, macht schlank und frisch" und zogen trotz aller staatlichen Lenkungsversuchen weiterhin Schweinebraten vor.


Ist wie heute. Viele brauchen ihren Schweinebraten. [grins]

AZ
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Re: DDR-Produkte - langlebig & gut? Werbung im DDR-Fernsehen

Beitragvon HPA » 29. Januar 2020, 13:15

Und wundern sich dann wenn es mit der Gesundheit rapide bergab geht.
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