
SkinnyTrucky hat geschrieben:Na RMR....da war 'ne Sondereinheit am Werk....also Menschen, die ihr Handwerk erlernt und ständig perfektioniert hatten.....sag mal so, so suverän, wie du deine Zeitungen jede Nacht verteilst, so waren diese Leute trainiert unter Stress zu handeln und standen in der Gruppe eher Laien gegenüber....
....ich glaub einfach nich an ein aus der Hand laufen der Geschehnisse....
groetjes
Mara

augenzeuge hat geschrieben:Die Aussage des Grenzers bzw. MfS- Mannes ist widersprüchlich...und unlogisch.
"...Wurde im Dunkeln angerufen und dann schoss Gartenschläger sofort...." Ja wirklich? Er wußte doch gar nicht wohin, denn es war dunkel?
Was hätte er gemacht, wenn er angerufen worden wär? Genau, er wär sofort zurück Richtung Westen....!![]()
AZ
Ob in Dunkeln angerufen wurde oder im Hellen;Fakt ist eins..der Mann wusste das er illegal da war--er hatte halt Pech--genauso ist es in den USA wenn ein Einbrechen in Texas die Fernsehabtenne stielt und dabei erschossen wird--redet kein Mensch drüber.Man sagt halt ist ein Krimineller und past nicht in die Politik.Gartenschläger war kein Held--er hat nur das getan-was den Geheimdiensten schon bekannt war.Und wenn nicht--dann taugte dieser Dienst nichts.Rostocker hat geschrieben:....er hatte halt Pech--genauso ist es in den USA wenn ein Einbrechen in Texas die Fernsehabtenne stielt und dabei erschossen wird--redet kein Mensch drüber. Man sagt halt ist ein Krimineller und past nicht in die Politik.Gartenschläger war kein Held--er hat nur das getan-was den Geheimdiensten schon bekannt war.Und wenn nicht--dann taugte dieser Dienst nichts.[/color]

![Hallo [hallo]](./images/smilies/hallo.gif)
augenzeuge hat geschrieben:
Nein, ich will nicht ablenken, aber wir können doch nicht einfach einen Menschen, der tatsächlich in diesem Moment keinen anderen ans Leben will, einfach so erschießen, obwohl wir die Chance haben, ihn festzunehmen.
Rostocker hat geschrieben: Man hätte M.G.wohl mit Sicherheit auch festnehmen können,aber es stellt sich die Frage--wollte man das überhaupt oder wollte man ein Exempel dalegen.

Affi976 hat geschrieben:ich kann nicht sagen, warum dieser Thread sooolange am Leben gehalten wird. Offenbar gibt es User, die ihn zum Helden stilisieren wollen.
VG Affi
Affi976 hat geschrieben:Ich sage: Er war ein Verbrecher und dazu noch ein verurteilter Verbrecher. Er hat "Glück" gehabt, dass ihn die BRD "freigekauft" hat, sonst hätte er wohl in der DDR gesessen, bis an seinen letzten Tag.( Und das sind auch die Meinungen, der Historiker, mit denen ich zu tun habe ) VG Affi

augenzeuge hat geschrieben:Und was die Waffe betrifft, er brauchte sie zur Verteidigung. AZ[/color]
Merkur hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Und was die Waffe betrifft, er brauchte sie zur Verteidigung. AZ[/color]
Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sich die Angehörigen der Einsatzkompanie auch nur gegen einen bewaffneten Provokateur verteidigt haben ?



augenzeuge hat geschrieben:[...
Und was die Waffe betrifft, er brauchte sie zur Verteidigung. Einen Mord hat er mit Sicherheit nicht geplant. Wenn er zuerst geschossen haben sollte, so hätte die DDR die Waffe mit Schmauchspuren sicher sehr gern präsentiert. Warum tat sie es wohl nicht? Wie wäre wohl die Begründung ausgefallen, wenn er keine Waffe dabei gehabt hätte? Kaum anders.....
AZ[/color]
S51 hat geschrieben:Genauso, dass sich eine Patronenhülse in der Waffe beim Auswurf verklemmt hatte. Er hat also geschossen.


augenzeuge hat geschrieben: Wohin sollte der denn schießen, wenn er nichts gesehen hatte?
AZ

Edelknabe hat geschrieben:Nun hört aber mal auf, wer hier wen erschoss, denn der Michael ist lange tot, den macht keiner wieder lebendig und das Einsatzkommando des MfS wurde freigesprochen...nochmal zum mitschreiben, es wurde freigesprochen durch die Justiz der BRD...klaro soweit?
Und G. hatte möglicherweise nie geschossen.....


augenzeuge hat geschrieben:Edelknabe hat geschrieben:Nun hört aber mal auf, wer hier wen erschoss, denn der Michael ist lange tot, den macht keiner wieder lebendig und das Einsatzkommando des MfS wurde freigesprochen...nochmal zum mitschreiben, es wurde freigesprochen durch die Justiz der BRD...klaro soweit?
Ist gut Vati.....Und G. hatte möglicherweise nie geschossen.....
![]()
Ok, trotzdem möcht ich noch eine Frage stellen.
Offiziell bestritt die DDR die Existenz der SM 70 bis zur ersten Entwendung durch G. Dabei wurden doch die ersten schon 1970 installiert, oder?
Gab es nicht bereits Informationen über die SM 70 durch geflüchtete Grenzer? In 6 Jahren flüchteten doch genug.
AZ
augenzeuge hat geschrieben:... Muss aber nicht. ..., dass man an der Waffe manipuliert haben könnte....
Immerhin hatte der Begleiter ausgesagt, dass G. nicht geschossen hat..... Wohin sollte der denn schießen, wenn er nichts gesehen hatte?
...
S51 hat geschrieben:Es war doch vollkommen bedeutungslos, ob er geschossen hat oder nicht. Die bewaffnete Anwesenheit in diesem Moment an diesem Ort war doch schon das Problem. Rein rechtlich hätten die Grenzer nur dann einen Fehler gemacht, wenn er mit erhobenen Händen oder sich anderweitig deutlich erkennbar ergeben hätte.

augenzeuge hat geschrieben:...Nochmals, wenn er nicht geschossen hätte, dann wüssten die Grenzer auch nicht, dass er vielleicht eine Waffe mitführt. Denn er ist nicht mit der Waffe im Anschlag an die Grenze geschlichen....Und es gab auch eine Aussage des Begleiters, das man von Warnrufen nichts gehört hat.
... Aber am Ende bleibt er ein Opfer, welches sich zwar kriminell betätigte, aber deshalb noch kein Verbrecher war. Er deckte etwas auf, was für Flüchtende lebensrettend sein konnte. Und das sehe ich positiv, mehr nicht.
AZ
S51 hat geschrieben: Wo der wahre Kern steckt? Das geht nur über die Aktenlage. Die war immerhin so eindeutig, dass die beteiligten Grenzer freigesprochen wurden. Das zählt.

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