Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Was dachte der DDR Bürger über den deutschen in der Bundesrepublik. Was hielt der Bundesdeutsche vom DDR Einwohner? Unterschiedliche Ansichten bestehen heute noch. Was drücken sie aus, was wird erwartet?

Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon augenzeuge » 16. Dezember 2010, 19:17

Wir waren wieder einmal zu Besuch bei unseren Verwandten in der Deutschen Demokratischen Republik. Wir wohnten in Rosenthal, ca. 400 Meter von der Mauer entfernt.

Die alte Straßenbahn hatte hier ihre Endhaltestelle und fuhr dann in einem Bogen bis fast an die "Staatsgrenze" heran und in die andere Richtung zurück. Dabei veranstaltete sie ein lautes, wütendes Kreischen, als wolle sie ihrer Empörung über das abrupte Ende ihrer früheren Strecke Ausdruck geben. Dadurch hatten die Anwohner stets einen zuverlässigen Wecker, den keiner überhören konnte. Ergo wurden auch wir gegen 7.00 Uhr am Morgen geweckt und waren dann putzmunter.

Das Haus lag in unmittelbarer Nähe der "Staatsgrenze" und zu Beginn unseres Aufenthaltes wurden wir wiederholt von den Grenztruppen, die in ausreichender Zahl vorhanden waren, gestoppt und an der Weiterfahrt in Richtung "Staatsgrenze" gehindert. Die Visa in unseren Pässen und die genaue Benennung des Grundstücks, dem unser Besuch galt, dazu noch die Anmeldebestätigung der Volkspolizei, halfen über anfängliche Schwierigkeiten hinweg und führten zu einen fast freundschaftlichen Verhältnis zwischen den "Hamburgern" und den Soldaten der NVA, wozu auch das gelegentliche Anbieten von Zigaretten seinen Teil beitrug.

Obgleich der Wagen in geringem Abstand (wenn auch auf dem Privatgrundstück meiner Schwägerin) parkte, gab es keinerlei Schwierigkeiten beim An- und Abfahren mehr.

Vor einigen Jahren bekam ich von meiner Schwägerin ein Buch über Sanssouci mit der Widmung "Für Dich, lieber Heinz, irgendwann wirst Du es in natura sehen." Dieses "irgendwann" war heute, und nach einem guten Frühstück machten wir, d.h. meine Frau, meine Schwägerin mit dem Filius und ich, uns auf die Reise zu den Schlössern und Gärten von Sanssouci.

Von RosenthaI nach Potsdam ist es nicht sehr weit. Heute nicht. Zu DDR-Zeiten durfte man das Gebiet West-Berlins nicht befahren. Das wäre einer "Ausreise" gleichgekommen und unsere Visa wären ungültig geworden. Zudem hatten wir zwei Bürger der DDR im Wagen! So ging es dann schon um West-Berlin herum, immer an der Zonengrenze entlang. Es mußten mehrfach die Pässe vorgezeigt werden, denn wir hatten den Bezirk Berlin verlassen, doch unsere Visa lauteten auf das ganze Gebiet der DDR und es war folglich nichts zu beanstanden.

Ein Blick auf die Benzinuhr im Wagen veranlasste mich nach einer der grün-weißen Intertankstellen Ausschau zu halten. Leider ohne Erfolg. Der Zeiger näherte sich bedrohlich der Position "Leer". Eine ziemlich unangenehme Lage. Mein Reservekanister mit fünf Litern konnte auch nicht viel helfen und so war ich heilfroh, eine "Minol" Tankstelle zu sichten. Nur waren diese Tankmöglichkeiten DDR-Bürgern vorbehalten, und ein Liter Benzin kostete 1,60 Mark Ost.

Mir blieb keine Wahl. Mit Rücksicht auf meine geringen Ostmark-Bestand bat ich um 10 Liter und fragte gleichzeitig nach dem nächsten Intertank für Ausländer, denn das waren wir Westdeutschen in der DDR. Der Tankwart guckte auf den Wagen und meinte, mit dem Wagen käme ich ja kaum bis zum nächsten Ort, aber er sei auch eine internationale Tankstelle (was ich aber nicht erkennen konnte), und er würde mir den Liter Benzin für 40 West-Pfennige verkaufen. Hocherfreut nahm ich sein Angebot an.

Meine drei Mitfahrer waren im Wagen geblieben und meine Frau und Schwägerin waren einer Ohnmacht nahe als sie sahen, welchen Preis die Säule anzeigte. Meine Frau kam aus dem Wagen geflitzt und dachte, ich sei verrückt geworden, konnte aber von mir schnell über den Sachverhalt aufgeklärt und beruhigt werden. Inzwischen waren ca. 70 Liter in den Tank meines Wagens geflossen und das wären weit mehr als 100 Mark Ost gewesen. Der Tankwart prüfte noch unaufgefordert den Reifendruck, putzte die Scheiben und ging mit mir in seine kleine Werkstatt. Nun kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ehe ich recht begriff, lag dieser große, kräftige Mann vor mir auf dem Boden, griff unter seine Werkbank, zog eine Holzkiste mit einer darin befindlichen kleineren Blechdose hervor und ich sah, ïOh Wunderï, eine Menge Westgeld. Er wechselte meinen Hunderter (gab korrekt heraus und schob grinsend sein "Wertpaket" wieder unter die Werkbank zurück.
Wir bedankten uns gegenseitig, er nahm eine fast volle Zigarettenpackung von mir an und winkte uns nach, bis wir außer Sicht waren.

Es wurde noch ein schöner Tag in Sanssouci.

Autor: Heinz Tränkner

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Re: Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon Edelknabe » 18. Dezember 2010, 22:26

Hallo zusammen, ich schrieb es schon mehrfach, auch in einem anderen alten Grenzforum. Ein Handwerker zu tiefsten DDR-Zeiten, tätig bei Müller, Bäcker, Fleischer, Gärtner, Gemüsemann, Künstler/Schauspieler und Anderen, seine Entlohnung in Nebenbeitätigkeit/Feierabendtätigkeit....wohlbemerkt keine Schwarzarbeit nach heutiger Gesetzgebung erfolgte meistens mit Entlohnung in DM-West.(wenn er danach verlangte oder es ihm angeboten wurde, statt DDR-Mark)
Damals dachte ich immer: "Wo kommt nur diese ganze Westkohle her, bei diesen Leuten?" Heute denke ich...ganz einfach, von der eigenen Sippe-West, von ihrer Verwandschaft.
War mir aber im Endeffekt völlig egal, der Kunde zahlte, immer, ohne Probleme...im Unterschied zu heutigen Zeiten.

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Re: Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon Interessierter » 12. März 2017, 11:31

Passt auch dazu:

Jugendaustausch mit dem Klassenfeind aus der DDR

Von einem westdeutschen Teenager, der auszog, den Sozialismus kennenzulernen. Matthias Iken über eine desillusionierende Reise in die DDR. 1987 fuhr er nach Leipzig, Wittenberg und Ost-Berlin.

Als Reiseziel war die Deutsche Demokratische Republik 1987 für einen westdeutschen Teenager ähnlich beliebt wie die Thülsfelder Talsperre oder eine Landesgartenschau in Rheda-Wiedenbrück. DDR, das klang für uns Halbwüchsige nach politisch geförderter Studienfahrt in ein Land mit schlimmem Essen und noch schlimmerer Musik.

Dementsprechend blieben die letzten freien Plätze für eine Jugendreise nach Leipzig, Wittenberg, Potsdam und Ost-Berlin lange leer – der Landesjugendring im Kreis Oldenburg musste mehrmals trommeln, um den Bus schließlich vollzubekommen. Was Bundeskanzler Helmut Schmidt dem ZK-Vorsitzenden Erich Honecker 1981 am Werbellinsee als Meilenstein deutsch-deutscher Annäherung abgerungen hatte, war in der bundesrepublikanischen Wirklichkeit kaum als Mosaiksteinchen angekommen.

Von Ost nach West reisten 1983 rund 2000 junge Menschen, ostwärts hingegen 22.000 Jugendliche – drei Viertel allerdings nicht im offiziellen Jugendaustausch. Während Letztere vor allem eher touristisch organisierte Klassenreisen in den Osten waren, schickte die FDJ 300-prozentige Reisekader.

Sie waren meist schon zwischen 25 und 30 Jahre alt, auf Herz, Nieren und staatsbürgerliche Treue geprüft, verheiratet und mussten Partner und Kinder daheim lassen. Man weiß ja nie. Immerhin wuchs der Jugendaustausch, allen politischen Irritationen zum Trotz, stetig. 1988 nahmen 5500 Jugendliche aus der DDR an einer Reise in den Westen teil, umgekehrt besuchten 74.000 Westjugendliche den Osten.


Den vollständigen Bericht findet man hier:
https://www.welt.de/regionales/hamburg/ ... r-DDR.html

Ich persönlich habe erlebt, dass es für diejenigen, die das erste Mal von Ost nach West oder umgekehrt reisen konnten, es ein Schock war. Für die Westbürger ein negativer aufgrund der Zustände von Strassen, Bausubstanz und Mangelwirtschaft und für die Ostbürger ein positiver aufgrund des riesigen Warenangebotes und dem bunten und sauberen Zustand der Städte und Ortschaften. ( mal in Kurzfassung formuliert )
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Re: Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon Interessierter » 12. Mai 2017, 10:25

Hier noch einmal eine weitere Schilderung eines Zeitzeugen:
DDR, das war Tristesse und Verfall, und der Verfall war deutlich. Keine Kulisse, in der man sich gerne bewegte.

Als ich das erste Mal in der DDR war, kurz nach dem Fall der Mauer und noch nicht vereinigt, da traute ich meinen Augen kaum. Straßen, Autobahnen, über die man nicht schneller als 40 km/Std. fahren konnte, ohne Achsbruch oder ähnliches zu riskieren, Autobahnen, noch aus den Platten aus Hitlers Zeiten, die Platten hatten sich mittlerweile gesenkt und waren kein einziges Mal in dieser langen Zeit asphaltiert worden (Autobahn Gera, Jena....), Ausfahrten aus Kopfsteinpflaster, das sich ebenfalls gesenkt hatte mit abenteuerlichen Schlaglöchern, Verbindungsstraßen, die man kaum befahren konnte, Dorfstraßen teilweise noch nicht einmal asphaltiert (manche Dörfer sahen dafür noch so aus, wie man sie im Mittelalter vermutet hätte, die Gänse, Hühner und Enten liefen über die Dorfstraße, die nur ein Sandweg war....).

Die Städte, ein Graus: Alles völlig verkommen, die Häuser in der Innenstadt grau und baufällig, viele nicht mehr bewohnt. Keine Farbe, keine Läden, und wenn man einen Laden fand, sehr unfreundliche Verkäufer. Leere Schaufenster, dafür überall der Geheimtipp, wo man billig essen könne (womit eher das Saufen gemeint war). Gaststätten, die den Fabriken angegliedert waren mit Bar selbstverständlich (die Bar schien etwas sehr wichtiges zu sein!) mit kleiner Speisekarte und Schummerlicht. Die gab es häufig und das Essen war üpppig und billig und die Getränke sowieso. Ging man in ein echtes Speiserestaurant, mußte man feststellen, daß es höchstens zwei Gerichte gab.

Die alten Städtchen waren völlig verwahrlost. Ein Ausflug hieß, sich zu überlegen, wo man einkehren konnte. Man betrachtete die heruntergekommene Kirche mit den zerschlagenen Fensterscheiben und dem herausgebrochenen Mauerwerk und ging dann zum Marktplatz, auf dem sich genau ein Cafe befand, nicht auf den ersten Blick auch als solches zu erkennen. Eine heruntergekommene Imbißbude würde noch wie Luxus gegen diesen Eindruck stehen. Im Inneren Resopaltische und ein wenig Gebäck, Betonung auf ein wenig.

Auch Jena war völlig heruntergekommen, dafür waren die Zeiss Werke aber überdimensioniert. Man hatte den Eindruck, daß ganz Jena-City aus dieser Fabrik bestand. Ein grauer Platz, wenige Menschen, es war ja Arbeitszeit, dominiert von dem Eingangstor zur Fabrik. In der Fabrik empfing einen die ganze Herzlichkeit der dort arbeitenden Menschen, es mutete fast so an, als ob dieses Werk Heimat für die dortigen Angestellten und Arbeiter war.

Naumburg, Erfurt, und so weiter, alle völlig runtergekommen. Jahre später habe ich mir diese Städte noch einmal angeschaut. Sie waren nicht mehr wiederzuerkennen.


Selbst wenn ich ein Drittel mal als gewollte oder ungewollte Übertreibung mir wegdenke, dann ist es immer noch erschreckend genug.
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Re: Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon Harsberg » 12. Mai 2017, 13:30

Da hat er aber sehr dunkel gemalt, dein Zeitzeuge. Ich kenne die Ecke, es gab sehr viel zu bemängeln, aber die Schilderung zu den Autobahnen, 40 km/Std, sind sehr weit hergeholt.
Frage, warst du denn mal nach 1989 in der damaligen DDR und kannst aus eigenem Erleben schreiben?
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Re: Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon Volker Zottmann » 12. Mai 2017, 13:50

40 km mag etwas überspitzt sein, Doch erinnert sei an die lebensgefährliche Buckelpiste der A12 von Frankfurt/O. zum Berliner Ring. Da waren 60 km/h oft schon zu waghalsig. Wer da noch mit Wohnwagengespann unterwegs war, weiß wie gefährlich das war. Ebenso die sächsische A9 von Bayern kommend bist Hermsdorfer Kreuz. Da war jede Reichsbahnfahrt-Klack-klack-klack besser.
Ansonsten ist dieser besuchende Zeitzeuge wohl glaubwürdiger als mancher hier lebende Käseglockenbewahrer!
Meine westlichen Besucher waren auch jedesmal erschüttert.

Einige DDR-Bewohner haben aber diese Tristess dermaßen in sich aufgenommen, besonders hier im Harz.... Da hat mein ehemaliger Kollege ein Haus gebaut, dass seit 1975 (!) ungeputzt genutzt wird. Ebeno 3 unmittelbare Nachbarn. Bei denen kommt nie Farbe an die Fassade, und 3 Garagen stehen auch zwischen 25 und 40 Jahren rohbaumäßig.... Ich finde das schrecklich.

Gruß Volker
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Re: Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon pentium » 12. Mai 2017, 13:55

Volker Zottmann hat geschrieben:Ebenso die sächsische A9 von Bayern kommend bist Hermsdorfer Kreuz.

Gruß Volker


Wo bitte führt oder führte die A9 durch Sachsen, wenn sie aus Bayern kommt?

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Re: Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon augenzeuge » 12. Mai 2017, 13:56

Volker Zottmann hat geschrieben:40 km mag etwas überspitzt sein, Doch erinnert sei an die lebensgefährliche Buckelpiste der A12 von Frankfurt/O. zum Berliner Ring. Da waren 60 km/h oft schon zu waghalsig. Wer da noch mit Wohnwagengespann unterwegs war, weiß wie gefährlich das war.
Gruß Volker


Richtig! Und nun stell dir vor (ich kenne die Ecke und bin mit dem Motorrad dort lang), da fährt ein Moped S51 im Regen noch vor dir....und rutscht... [flash]
Ja, die Dinger durften damals auf der Autobahn fahren.

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Re: Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon Interessierter » 12. Mai 2017, 14:01

@Harsberg: Ich war wochenlang in der ehemaligen DDR und meine eigenen Eindrücke und auch die der Mitarbeiter waren ähnlich. Mitarbeiter von Kunden oder die Inhaber selbst. schilderten es ebenfalls annähernd ähnlich.
Wobei doch klar ist, dass ein Mensch der immer in so einem Umfeld lebt, sich daran gewöhnt hat und es nicht so schockierend findet, wie jemand der so etwas das erste Mal sieht.

Wenn dann diese Menschen das erste Mal in die Bundesrepublik kamen, war diese Sauberkeit und das Farbenfrohe eben ein positiver Schock für sie und ihnen wurde überdeutlich in welchem Zustand die DDR war.
Aber das hasr Du ja alles im Beitrag schon lesen können.

Ob man nun auf 40 oder 80 Stundenkilometer herunter musste, ist doch völlig unerheblich und ändert doch nichts am Gesamtzustand dieses heruntergewirtschaften Staates. Ich selbst erinnere mich nur, dass ich auf einer Fahrt nach Eibau einige Male, aus den erwähnten Gründen auf der Autobahn herunterbremsen mußte. An Ort und Geschwindigkeit kann ich mich nicht erinnern.

Dir sollte auch klar sein, dass ein anderer eben meint, er hätte nur auf 70 herunterbremsen müssen? Erinnerlich ist mir dazu passend, dass die Autobahn an der GÜST Marienborn so schlecht war, dass man fast mit Kopf an die Fahrzeugdecke knallte. Schlafende Mitfahrer wurden sofort wach und wussten, sie waren nun in der DDR. [wink]
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Re: Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon Volker Zottmann » 12. Mai 2017, 14:30

pentium hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben:Ebenso die sächsische A9 von Bayern kommend bist Hermsdorfer Kreuz.

Gruß Volker


Wo bitte führt oder führte die A9 durch Sachsen, wenn sie aus Bayern kommt?

pentium



Hast recht Pentium, ist immer noch Thüringen. Aber schlecht war sie trotzdem. [wink]

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Re: Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon SkinnyTrucky » 12. Mai 2017, 14:36

Ich hab in 1990 eine große Rundreise durch die Zone gemacht und habe eine Autobahn erlebt, die nur eine Seite offen war und wo auf der anderen Seite schon dicke Bäume drauf gewachsen sind....die befahrbare Seite war wie ein Feldweg mit riesigen und tiefen Schlaglöchern übersäht....das ich da ohne große Schäden am Fahrzeug drüber gekommen bin, gleicht einem Wunder....das war wirklich krass....

....als ich dann angefangen hab zu trucken, hab ich zB auf der A9 zwischen Berlin und Leipzig oft nur die linke Spur genommen, weil ich auf der rechten nicht vernünftig fahren konnte....das ging garnicht....Hitlers olle alte Platten hatten da schon gewaltige Höhenunterschiede, wo man wie ein Pingpongball auf und ab geschleudert wurde auf dem Sitz....

Klar gab es auch streckenweise normal befahrbare Stellen aber die waren eher selten....in die DDR zu fahren damals, war immer wieder ein Abenteuer....


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Re: Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon Sirius » 12. Mai 2017, 16:22

Volker Zottmann hat geschrieben:40 km mag etwas überspitzt sein, Doch erinnert sei an die lebensgefährliche Buckelpiste der A12 von Frankfurt/O. zum Berliner Ring. Da waren 60 km/h oft schon zu waghalsig. Wer da noch mit Wohnwagengespann unterwegs war, weiß wie gefährlich das war. Ebenso die sächsische A9 von Bayern kommend bist Hermsdorfer Kreuz. Da war jede Reichsbahnfahrt-Klack-klack-klack besser.

Da Du die A9 erwähnst, mir ist die A9 auch noch in Erinnerung, und zwar im Jahr 1995 nördlich des Hermsdorfer Kreuzes in Richtung Berlin! Bei Dessau gab es eine Brücke über die Mulde aus Stahl, die Fahrbahn dieser Brücke war auch aus Stahl, es gab keine Betonfahrbahn! Schon mehrere Kilometer vor dieser Brücke war ein Stau, und an der Brücke angekommen, ging es dann im Tempo von vielleicht 20 km/h über diese Brücke. Die letzten vielleicht 60 Kilometer vor dem Berliner Ring waren auch in einem miserablen Zustand, mehr als 60 bis 80 km/h waren da nicht möglich, denn alle paar Sekunden gab es einen ordentlichen Schlag auf die Stoßdämpfer/Federn.

Die A4 in Thüringen bis zum Hermsdorfer Kreuz war dagegen an vielen Stellen schon in einem exzellenten Zustand, da saniert. Heute gehen wir wieder Richtung DDR-Zustände, wenn man an so manche marode Straße und Autobahnbrücke denkt.
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Re: Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon Volker Zottmann » 12. Mai 2017, 16:31

A 4,Höhe Eisenach Richtung Westen fuhr ich mit Materialhänger beladen in den 1990ern. Da war tatsächlich wegen Aufschaukelns nur noch Tempo 30 möglich.
Die A9 Richtung Berlin an Dessau vorbei fuhr ich nie, denn wir gelangen ab Magdeburg über die A2 schneller dorthin.
Ja in der Gegenwart ist es auch doll! Eine wichtige Verbindungsstraße nach QLB ist für Harzgeröde nur noch einseitig passierbar. So wird es mindestens 10 Jahre bleinben, bis erneuert wird. Dadurch fahren wir heimwärts jeden Tag 5 km Umweg.

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Re: Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon Sirius » 12. Mai 2017, 16:41

SkinnyTrucky hat geschrieben:Ich hab in 1990 eine große Rundreise durch die Zone gemacht und habe eine Autobahn erlebt, die nur eine Seite offen war und wo auf der anderen Seite schon dicke Bäume drauf gewachsen sind....die befahrbare Seite war wie ein Feldweg mit riesigen und tiefen Schlaglöchern übersäht....das ich da ohne große Schäden am Fahrzeug drüber gekommen bin, gleicht einem Wunder....das war wirklich krass....

....als ich dann angefangen hab zu trucken, hab ich zB auf der A9 zwischen Berlin und Leipzig oft nur die linke Spur genommen, weil ich auf der rechten nicht vernünftig fahren konnte....das ging garnicht....Hitlers olle alte Platten hatten da schon gewaltige Höhenunterschiede, wo man wie ein Pingpongball auf und ab geschleudert wurde auf dem Sitz....

Klar gab es auch streckenweise normal befahrbare Stellen aber die waren eher selten....in die DDR zu fahren damals, war immer wieder ein Abenteuer....


groetjes

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Da die Betonplatten aus Hitlers Zeiten in dem Artikel des in den Osten Reisenden erwähnt wurden, nun die gab in den Achtzigern stellenweise auch noch im Westen, z.B auf der A5, so im Bereich Heidelberg oder Karlsruhe. Allerdings befand sich diese Fahrbahn in einem relativ guten Zustand, es konnte also auch schnell gefahren werden.
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Re: Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon Nostalgiker » 12. Mai 2017, 17:06

Bis auf einige Ausnahmen konnten vor 1989 auf den Autobahnen in der DDR die erlaubten 100 Stundenkilometer gefahren werden ohne dass das Auto auseinander gebrochen ist.

Die erwähnte Autobahn, wo auf einer Fahrspur die Bäume wuchsen, könnte das Teilstück nach Bautzen gewesen sein. Allerdings war die eine Fahrbahn nicht verrottet sondern sie wurde nie gebaut .....
Die Trasse war allerdings vorbereitet.
Ähnlich war es mit der Autobahn Halle/Leipzig Richtung Dresden, auch hier war nach Leipzig, wo die Autobahn endete, die Trassen in Richtung Dresden vorbereitet, ist zu DDR Zeiten nie realisiert worden.
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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Re: Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon augenzeuge » 12. Mai 2017, 17:43

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Re: Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon pentium » 12. Mai 2017, 19:00

Nostalgiker hat geschrieben:Bis auf einige Ausnahmen konnten vor 1989 auf den Autobahnen in der DDR die erlaubten 100 Stundenkilometer gefahren werden ohne dass das Auto auseinander gebrochen ist.

Die erwähnte Autobahn, wo auf einer Fahrspur die Bäume wuchsen, könnte das Teilstück nach Bautzen gewesen sein. Allerdings war die eine Fahrbahn nicht verrottet sondern sie wurde nie gebaut .....
Die Trasse war allerdings vorbereitet.
Ähnlich war es mit der Autobahn Halle/Leipzig Richtung Dresden, auch hier war nach Leipzig, wo die Autobahn endete, die Trassen in Richtung Dresden vorbereitet, ist zu DDR Zeiten nie realisiert worden.


Die fehlende zweite Fahrspur gab es auch von Zwickau bis Plauen bzw. Plauen bis Zwisckau...

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Re: Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon SkinnyTrucky » 20. Mai 2017, 21:13

Nostalgiker hat geschrieben:Bis auf einige Ausnahmen konnten vor 1989 auf den Autobahnen in der DDR die erlaubten 100 Stundenkilometer gefahren werden ohne dass das Auto auseinander gebrochen ist.


Man musste auch schnell fahren, damit man über die Löcher flog.... [flash]

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Re: Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon steffen52 » 20. Mai 2017, 21:58

Na Mara, heute nehmen sich gewisse Bundesstraßen auch nicht mehr viel von den damaligen DDR-Straßen!!! [frown]
Gruß steffen52
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Re: Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon Volker Zottmann » 20. Mai 2017, 22:08

steffen52 hat geschrieben:Na Mara, heute nehmen sich gewisse Bundesstraßen auch nicht mehr viel von den damaligen DDR-Straßen!!! [frown]
Gruß steffen52


Im Harz ist wieder alles anders!
Die B42, die Harzhochstraße wird regelmäßig abgefräst und neu mit Bitumen versehen, noch lange bevor sie verschlissen ist. Begreift kaum einer, Ebenso die B79 Von QLB nach HSB. Dafür bleiben wichtige Nebenstraßen, wie Harzgerode-Mägdesprung auf 10 Jahre in einer Richtung gesperrt, mindestens. Begreife wer will!

Gruß Volker
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Re: Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon EMW-Mitarbeiter » 20. Mai 2017, 23:47

A 4,Höhe Eisenach Richtung Westen fuhr ich mit Materialhänger beladen in den 1990ern. Da war tatsächlich wegen Aufschaukelns nur noch Tempo 30 möglich.

Nee, nicht in den 1990ern. Da war bereits alles Top. Allerdings VOR den 1990ern. Da waren zwei Unterbrechnungen in sehr schlechtem Zustand.

Ich fühlee mich da als Zeuge: ich wohne dort und bin zudem ab 1992 2x täglich von Walterhausen nach Kassel. Zum Teil mit Hänger an einem VW LT-28 bzw. VW T-4.
Ich lese nur noch.
Manchmal platzt mir der Kragen, manchmal schmunzel ich.
Aber weiterhin gegen ewige Betonköpfe diskutieren werde ich nicht.
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Re: Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon Edelknabe » 21. Mai 2017, 08:16

Man schreibt hier von "100 Stundenkilometern" in der DDR. Auf Autobahnen eben. Also Männer und Frauen, das war ja nun eigentlich das höchste der Gefühle, da schon diese "tollen Plattenstöße" reineweg nicht mehr zugelassen haben. Das war somit auch ne Frage der eigenen Sicherheit, das du mit der Karre nicht abgehoben hast. Selbst mit besserer Federung, so Lada, Moskwitsch 412, Skoda,SAS 968, Wartburg 353 und....Wolga wurden da unter Garantie nicht wesentlich mehr gefahren(wesentlich so 20-50 Kilometerchen mehr).

Rainer-Maria der zweimal auf dem Weg an die Ostsee in Höhe Potsdam am SAS 968 die Auspuffrohre wechseln lassen musste. Ein kleiner Privatkrauter in Potsdam erledigte das immer gerne, sogar mit Originalersatzteil. Entweder wars der Rost oder eben das Geschaker der Betonplatten aus Adolf Hitlers Zeiten mit ....dieses ständigem Bumm, bumm, bumm
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Re: Ein Besuch in der DDR.....ein interessanter Zeitzeugenbericht

Beitragvon Volker Zottmann » 21. Mai 2017, 08:36

EMW-Mitarbeiter hat geschrieben:
A 4,Höhe Eisenach Richtung Westen fuhr ich mit Materialhänger beladen in den 1990ern. Da war tatsächlich wegen Aufschaukelns nur noch Tempo 30 möglich.

Nee, nicht in den 1990ern. Da war bereits alles Top. Allerdings VOR den 1990ern. Da waren zwei Unterbrechnungen in sehr schlechtem Zustand.

Ich fühlee mich da als Zeuge: ich wohne dort und bin zudem ab 1992 2x täglich von Walterhausen nach Kassel. Zum Teil mit Hänger an einem VW LT-28 bzw. VW T-4.


Stimmt sicher und ich verwechsele die Zeit.
Meine Firma schloss ich 2005. Ganz andere Zeit. Aber da war das erst! Ich fuhr eine meiner letzten Ausstellungshaustüren mit schwerer Gussverplattung nach Täferroth-Thierhaupten ins schwäbische Hinterland. Da ist es mir so ergangen. Kam irgendwo südlich Bad Langensalza auf der B84 an und fuhr auf die dort hundsmiserable A4. Andere konnten schneller fahren, aber die Länge meines Gespanns war so unglücklich, dass es stets gefährlich aufschaukelte. Ich fuhr damals mit einem Renault-Scenic und angehängten großen Brenderup. (Neufahrzeuge)

Gruß Volker
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Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
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