pentium hat geschrieben:Edelknabe hat geschrieben:Volker bitte du gelernter Hilfsmaurer mit Dreiviertel Schulabschluss, musst du hier wieder den Oberlehrer spielen? Also ne überlass das besser dem November, denn der war wohl wirklich Lehrer in der DDR.Und das ZK 120 T muss ich wohl kurz nach dir gekauft haben. Aber mal hin zu den 60/40. Wer hatte das denn konkret gewusst, von den Jugendlichen her,in der DDR, zu der Zeit...entschuldigt? Stand das irgend wo im NDeutschland....oder wo stand das konkret beschrieben, richtig ordentlich ausgedruckt? Also siehe Pentium sinngemäß mit "Jeder Doofe hatte das doch gewusst"
Rainer-Maria also ne Männer, heute Abend nicht mit mir oder besser, konkreter Text von damals her, dann geht es doch voll in Ordnung.Da lasse sogar ich mich ideologisch breit schlagen.
Ist zwar nicht das eigentliche Thema, Rainer-Maria. Im ND stand es bestimmt nicht! Schon mal was von der AWA gehört Rainer-Maria?
Die Anstalt zur Wahrung der Aufführungs- und Vervielfältigungsrechte auf dem Gebiet der Musik (AWA) wurde 1950 in der Deutschen Demokratischen Republik gegründet und entstand als Pendant zur GEMA in der Bundesrepublik Deutschland. Die AWA wachte über die Einhaltung der „60/40-Regel“. Diese Regel war Bestandteil der Anordnung über die Programmgestaltung bei Tanz- und Unterhaltungsmusik vom 2. Januar 1958 des Ministeriums für Kultur der DDR. Diese begrenzte den devisenpflichtigen ausländischen Anteil am Repertoire der Unterhaltungskünstler auf 40 Prozent.
mfg
pentium
So melde ich mich zu diesem Thema auch noch mal zu Wort.
Ein Kumpel von mir - bedeutend älter als ich - hatte damals diesen super Job als Discjockey und so
kann ich da ein bisschen mitreden. Wie Pentium richtig schrieb, war die AVA hier federführend und
schickte durchaus " Spitzel" in die Discos um das zu überprüfen. Die waren aber leicht zu erkennen,
da sie sich ja Notizen machen mussten. Enttarnten wir so einen Typen, wurde straff nach Order aufgelegt
und die Bestimmung 60 / 40 eingehalten. Was übrigens nun auch nicht so schwer fiel, denn es gab
durchaus viel Fans von Karat und wie sie alle hiesen. Der Job als Discjockey war der Job schlechthin.
Mein Kumpel legte praktisch jeden Abend auf, verdiente für die 4 Stunden 160 Mark netto, hatte einen
Haufen Spaß und bei den Weibern freie Auswahl. Für den ging mit der Wende das Schlaraffenland den
Bach runter.
LG
Sparta