Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon SkinnyTrucky » 4. Juli 2014, 17:52

Da wundern sich noch welche warum die Autonomen die Bullen platt wie Stullen hauen wollen.... [shocked]


groetjes

Mara
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon Spartacus » 5. Juli 2014, 15:48

SkinnyTrucky hat geschrieben:Da wundern sich noch welche warum die Autonomen die Bullen platt wie Stullen hauen wollen.... [shocked]


groetjes

Mara


Autonome liefen für mich früher mit der Giesskanne durch den eigenen Garten, molken ihre Kühe mit der Hand
und flochten ihre Hüte selber.

Wie sich die Zeiten ändern. [flash]

LG

Sparta


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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon SkinnyTrucky » 6. Juli 2014, 17:04

Spartacus hat geschrieben:Autonome liefen für mich früher mit der Giesskanne durch den eigenen Garten, molken ihre Kühe mit der Hand
und flochten ihre Hüte selber.

Wie sich die Zeiten ändern. [flash]


Hast du etwa mehr Respekt vor der Polizei bekommen....???? Nee....???? Siehste, ich auch nich....und andere halt erst recht nicht, sozusehen.... [wink]


groetjes

Mara
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon pentium » 11. Oktober 2014, 12:00

Neonaziverdacht in bayerischer Justiz: Der rechte Herr Richter

Zitat:
Bayerns Justizministerium ist alarmiert: Ein Amtsrichter in Franken steht im Verdacht, eine bewegte Karriere in einer Neonazi-Band gehabt zu haben. In Songs schwadronierte er offenbar auch von der Vernichtung Israels.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/n ... 96588.html

Das hat man ja früh festgestellt! Die Vergangenheit des Richters.

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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon pentium » 31. Januar 2015, 18:54

Eine kleine Panne bei der NPD

Die Polizei war schon vor Ort, die Antifa hatte mobilisiert – doch eine Demo der NPD in Freiburg wurde nun vom Veranstalter abgesagt. Der Grund: Die Teilnehmer waren in der falschen Stadt.

http://www.badische-zeitung.de/freiburg ... 90716.html

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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon pentium » 7. Februar 2015, 16:13

DORTMUND

Am gestrigen Abend veranstalteten ca. 40 Dortmunder Neonazis einen Fackelmarsch in Eving. Die Aktion der Nazis richtete sich gegen eine Asylunterkunft im Stadtteil. Mit brennenden Fackeln konnten die Nazis direkt vor die Unterkunft ziehen, und zündeten dabei sogar Feuerwerkskörper. Die Neonazis setzen mit der Aktion ein eindeutiges Zeichen. Beim nächsten Mal, soll es nicht bei Fackeln bleiben, sondern die Asylunterkunft soll brennen.

http://www.ruhrbarone.de/nach-nazi-fack ... ung/100199

http://www.presseportal.de/polizeipress ... ft-polizei

POL-DO: Personengruppe skandiert ausländerfeindliche Parolen vor Flüchtlingsunterkunft - Polizei nimmt 13 Rechtsextremisten fest und richtet eine Ermittlungskommission ein

Zitat:
Der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange zeigt sich entschlossen: "Wir tun alles, was uns möglich ist, um diese unerträglichen Provokationen und Einschüchterungen der Rechtsextremisten zu stoppen."
"Gerade die aus ihren Heimatländern vor Not und Elend geflüchteten Menschen bedürfen unseres besonderen Schutzes!" so der Polizeipräsident.

NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) hatte vor zweieinhalb Jahren die Neonazi-Gruppe „Nationaler Widerstand Dortmund“ und zwei andere NRW-Gruppen im nahe gelegenen Hamm und in Aachen verboten. Sie seien fremdenfeindlich, rassistisch, antisemitisch und eine Gefahr für ein friedliches Zusammenleben, begründete er das Verbot. Kurz darauf gründeten ehemalige Mitglieder den Landesverband der Partei „Die Rechte“. Dagegen sah die Justiz keine Handhabe.

http://www.taz.de/13-Festnahmen-in-Dortmund/!154286/

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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon Interessierter » 12. Februar 2015, 17:23

Jeder fünfte Hooligan in Sachsen rechtsextremistisch

Von "Scenario Lok" bis "Faust des Ostens" - unter den Hooligans in Sachsen sollen etwa 160 Rechtsextremisten sein. Innenminister Ulbig schätzt, dass damit etwa jeder fünfte gewaltbereite Fan rechts ist.



Dresden - Nach Einschätzung der Staatsregierung ist in Sachsen jeder fünfte Hooligan ein Rechtsextremist. Das geht aus einer Antwort von Innenminister Markus Ulbig auf eine Anfrage der Linken hervor. Insgesamt geht der CDU-Politiker von etwa 160 Rechtsextremisten in der gewaltbereiten Fanszene in Sachsen aus.

"Aus dem Fanumfeld des Fußballvereins 1. FC Lokomotive Leipzig wird die Gruppierung 'Scenario Lok' als rechtsextremistisch eingestuft", heißt es in der Antwort auf die Anfrage. Der Gruppe, die im Oktober ihre Auflösung bekannt gegeben habe, seien etwa 70 Mitglieder zugerechnet worden, darunter bekannte Rechtsextremisten, "die dem Umfeld der NPD/JN oder den örtlichen neonationalsozialistischen Strukturen entstammen".

Die rechtsextreme Dynamo-Fangruppe "Faust des Ostens" in Dresden hat nach Angaben Ulbigs derzeit etwa 40 Mitglieder. Im Umfeld des Chemnitzer FC gibt es mit der "New Society" und "Kaotic Chemnitz" demnach zwei rechtsextreme Fangruppen mit zusammen etwa 50 Mitgliedern. Die "New Society" halte Verbindung mit den "Nationalen Sozialisten Chemnitz", manche Personen gehörten beiden Gruppen an. Die Neonazi-Gruppe war im vergangenen Jahr verboten worden.

Zuletzt hatten sich die Hooligans etwa unter die Legida-Bewegung in Leipzig gemischt: "Die Hooligan-Szene von Lok Leipzig war gestern beinahe komplett vertreten", sagte Rechtsextremismus-Experte Olaf Sundermeyer nach einer Demonstration Ende Januar. Viele Hooligans trugen Pullover mit Hogesa-Aufdruck: "Hooligans gegen Salafisten" - unter diesem Motto waren Tausende im Herbst randalierend durch die Kölner Innenstadt gezogen. Immer wieder dröhnte der Ruf "Auugh, Auugh" durch Leipzig, ein Schlachtruf der Hooliganszene.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 18121.html
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon pentium » 18. Februar 2015, 16:09

Nach der provisorischen Unterbringung von 48 Asylbewerbern in einem leer stehenden Schulgebäude in dem Erfurter Stadtteil Herrenberg wittern Neonazis gute Chancen für eine rassistische Mobilmachung und verwandeln eine Anwohnerveranstaltung in einen Heimsieg. Kein Einzelfall in der bundesdeutschen Entwicklung.

http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/201 ... furt_18545

Es sind neun Familien aus Ex-Jugoslawien und anderen Ländern, die auf dem Herrenberg provisorisch untergebracht wurden. Die 48 Personen, unter ihnen 15 Kinder, sind im vergangenen Jahr aus Albanien, Serbien, Mazedonien und dem Kosovo geflüchtet und haben in Deutschland einen Asylantrag gestellt. Nachdem sie in Thüringer Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht wurden, sollen sie nun für acht Wochen in einem leer stehenden, notdürftig hergerichteten Schulgebäude im Erfurter Stadtteil Herrenberg ausharren.
...
Bereits zwei Tage später startet die Bäckereifachverkäuferin Nancy V. eine Online-Petition mit dem Titel „Schutz für uns Kinder und umliegende Bewohner der Grundschule 3“, in der die Kinder als Rechtfertigung für den eigenen Rassismus herhalten müssen. Bis die Petition wegen Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen gesperrt wird, weil sie Asylsuchenden „pauschal unterstellt, eine Gefahr für Kinder darzustellen und Diebstahl zu begehen“, haben sie bereits mehr als 300 Personen unterzeichnet.

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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon Suentaler » 18. Februar 2015, 17:16

http://www.thueringer-allgemeine.de/web ... 1069915004

Die 48 Asylbewerber kommen aus Albanien, Serbien, Mazedonien und dem Kosovo, also alles aktuelle Kriegsgebiete
... nee - halt - Moment ... Beitrittskandidaten zur EU...
und da wundert man sich, wenn die Nachbarschaft widerspenstig ist, unangenehme Fragen stellt und sich wehrt.
Aber zum Glück gibt es da noch die Nazikeule.
Suentaler
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon pentium » 18. Februar 2015, 17:46

Suentaler hat geschrieben:http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Fluechtlinge-in-alter-Erfurter-Schule-Andrang-bei-Buergerversammlung-1069915004

Die 48 Asylbewerber kommen aus Albanien, Serbien, Mazedonien und dem Kosovo, also alles aktuelle Kriegsgebiete
... nee - halt - Moment ... Beitrittskandidaten zur EU...
und da wundert man sich, wenn die Nachbarschaft widerspenstig ist, unangenehme Fragen stellt und sich wehrt.
Aber zum Glück gibt es da noch die Nazikeule.


Die Bundesregierung solle prüfen, ob das Kosovo nicht ebenso wie andere Balkanstaaten als sicheres Herkunftsland eingestuft werden könne.

Das forderte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, in der "Passauer Neue Presse". Das würde den Andrang reduzieren, sagt er, "weil die Betroffenen mit einer sehr schnellen Ablehnung rechnen müssten".
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 17814.html

Wenn dass der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes fordert, wird die Nazikeule sicher nicht geschwungen?!

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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon Interessierter » 6. Mai 2015, 11:03

Mutmaßliche Rechtsterroristen gefasst

Die Bundesanwaltschaft hat vier Rechtsextremisten wegen des Verdachts auf Gründung einer terroristischen Vereinigung und Planung von Anschlägen festnehmen lassen.

Die drei Männer und eine Frau stünden im dringenden Verdacht, mit anderen die rechtsterroristischen Vereinigung "Oldschool Society" (OSS) gegründet und Anschläge auf Moscheen und Asylbewerberheime geplant zu haben, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. Die vier Verdächtigen hätten für Anschläge bereits Sprengmittel mit "großer Sprengkraft" beschafft. Bei Razzien in fünf Bundesländern wurden zudem Wohnungen von fünf weiteren Beschuldigten durchsucht, so die Ermittlungsbehörde in Karlsruhe weiter.

http://www.dw.de/mutma%C3%9Fliche-recht ... a-18431049
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon pentium » 10. Juli 2015, 11:17

Verfassungsrechtler fordern Demonstrationsverbot vor Flüchtlingsheimen

Zitat:
Vor dem Wohnhaus von Klaus Wowereit durften aufgebrachte Bürger nicht demonstrieren, vor Asylbewerberheimen dürfen sie es schon. Warum eigentlich? Und: wie friedlich ist eine Demonstration, die das Ziel hat, Menschen zu vertreiben, die vor Terror und Krieg geflohen sind?

http://www.rbb-online.de/kontraste/arch ... siert.html

FRAGE: Warum werden solche Demonstrationen vor einem Asylbewerberheim nicht verboten?

O-Ton Markus Ulbig (CDU), Innenminister Sachsen
Ich habe ja deutlich gesagt, dass ich das für unanständig halte, dass eine solche Demonstration unmittelbar vor einem solchen Heim durchgeführt wird. Denn wenn man anderer Meinung ist, dazu kann man in einer Demokratie immer wieder kommen - andere Meinung zu vertreten als der Staat, andere Meinung zu vertreten als andere - dann kann man andere Formen finden des Protestes und muss das nicht vor so einem Heim tun.

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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon pentium » 10. Juli 2015, 11:26

Noch eine kleine Geschichte:

Düsseldorf. Spontane Kommentare im Internet können ein ernstes Nachspiel haben. Das erfuhr am Donnerstag ein gelernter Metzger vor dem Amtsgericht, wo er sich wegen Volksverhetzung verantworten musste. Der 46-Jährige hatte am Chat einer ausländerfeindlichen Facebook-Gruppe teilgenommen und geschrieben: „Wir sollten die Duschen wieder öffnen und brauchen mehr Ascheplätze.“

Die Sprüche waren einem anderen Facebook-Nutzer aufgefallen, der sich wiederum ans Landeskriminalamt gewandt hatte. Dort gibt es eine Ermittlergruppe, die sich ausschließlich mit Internet-Kriminalität befasst. So kam es zu der Strafanzeige.

http://www.wz-newsline.de/lokales/duess ... -1.1971610

Der Spruch bei Facebook kostet 500 Euro

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Re: Die deutsche Asylpolitik...

Neuer Beitragvon Interessierter » 1. September 2015, 10:18

Rechtsextremismus
"Willkommen" im Nazi-Dorf!


Seit Jahren bauen Rechtsextremisten im norddeutschen Jamel eine völkische Dorfgemeinschaft auf. Ein Ehepaar will das verhindern und wird bedroht: Brandstifter haben ihre Scheune abgefackelt. Aber die Solidarität wächst.

Ausnahmezustand in Jamel. Die einzige Zufahrt ins Dorf ist gesperrt. Jeder, der rein will, muss sich zunächst von der Polizei befragen lassen. Dann werden Autofahrer über die holprige Straße zu einem improvisierten Parkplatz auf die Dorfwiese geleitet. Eigentlich liegt Jamel ganz beschaulich in einem Wäldchen am Ende einer Sackgasse. Zwischen Maisfeldern und Obstbäumen. Kurz vor der Ostsee. Aber an diesem Wochenende im August findet das Musikfestival "Jamel rockt den Förster" statt.

Die Besucherschar ist bunt gemischt: Jugendliche, alte Menschen, Rollstuhlfahrer, Anzugträger, Punker und auch Politprominenz. Sie alle wollen hier zwei Tage lang feiern. Und ein Zeichen setzen - gegen Rechtsextremismus und rechte Gewalt. Die Polizei ist allerdings nicht gekommen, um die wenigen Dorfbewohner vor den Besuchermassen zu schützen. Sondern die Besucher vor den Dorfbewohnern. Willkommen im Nazidorf Jamel!

"Nationalsozialistisches Musterdorf"

Alle Neuankömmlinge gehen erst einmal zu Horst und Birgit Lohmeyer. Das Ehepaar veranstaltet den "Forstrock" auf seinem Waldgrundstück mitten im Ort. Die Lohmeyers wohnen seit 2004 in Jamel - mit Polizeischutz. Denn kurz vor dem Festival 2015 brennt ihre Scheune ab. Die Ermittler finden Brandbeschleuniger und sagen: Es war Brandstiftung. Die Lohmeyers sagen das auch. Denn seit Jahren schon werden sie bedroht: von rechtsextremen Bewohnern. Die wollen aus Jamel ein "nationalsozialistisches Musterdorf" machen. Sie kaufen gezielt Grundstücke auf und geben sie Gleichgesinnten. Die Lohmeyers wollen das verhindern. Nur: sie sind die Einzigen in diesem Dorf am Ende einer Sackgasse in einem kleinen Wald.

"Lasst uns ins Dorf gehen!", ruft ein junger Mann zu seinen Freunden. Dorfbummel in Jamel ist einer der schaurigen Höhepunkte des Festivalwochenendes. Die meisten trauen sich den Rundgang nur, weil überall Polizei patrouilliert. Der Rundgang ist wie eine Zeitreise in ein untergangen geglaubtes Deutschland: das Deutschland der NS-Zeit.

Der vollständige Beitrag hier:
http://www.dw.com/de/willkommen-im-nazi-dorf/a-18682416
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Re: Die deutsche Asylpolitik...

Neuer Beitragvon Zicke » 1. September 2015, 11:02

hat aber nix mit der Überschrift deutsche Asylpolitik zu tun
Zicke
 

Re: Die deutsche Asylpolitik...

Neuer Beitragvon Dr. 213 » 1. September 2015, 11:34

Bei dem Nazi- Dorf in Meck- Pom mußte ich sofort an die Colonia Dignidad in Chile denken.
Scheusslich was sich da abspielt. Das muß ja schon einige Zeit dort so gehen.

Der Ruf nach dem Rechtsstaat ist eine verständliche aber in diesem Fall erwiesenermaßen sinnlose Hoffnung denn
das Haus ist ja zweifellos in Flammen aufgegangen. Ich befürchte, die Polizei kann sowas auch nicht verhindern.

So richtig es ist, vor solchen Mißständen nicht zurück zu weichen, in dem Fall ist es wohl für das Paar jedoch günstiger,
sich taktisch klug aus diesem Dorf zurück zu ziehen. Das ist nicht schön aber momentan wohl am besten.
Alles andere ist für mich falsches Heldentum was zwar Anteilnahme und Betroffenheit erzeugt, aber nichts bewegt.

Der Beitrag von der DW liest sich an einigen Stellen auch etwas seltsam oder fällt nur mir das auf ?

Zitat:
"Auf der Dorfstraße lässt eine alte Frau im Hausfrauenkittel die blonden Kinder von Jamel einen Welpen streicheln."

Was soll so ein Unsinn ? Haben die keinen Chefredakteur um solche Stilblüten zu streichen oder müssen die das so schreiben?

Gruß
Dr. 213
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Re: Die deutsche Asylpolitik...

Neuer Beitragvon pentium » 1. September 2015, 12:06

Zicke hat geschrieben:hat aber nix mit der Überschrift deutsche Asylpolitik zu tun


Richtig, deshalb habe ich die Beiträge hierher verschoben!

pentium
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon Zicke » 6. September 2015, 14:58

also doch kein reines (Ost)Deutsches Problem.

09:31 Uhr: Brandstiftung in geplanter Flüchtlingsunterkunft in Dortmund
Nach Angaben der Dortmunder Polizei wollten unbekannte Täter in der Nacht in einer ehemaligen Förderschule Feuer legen. Der Gebäudekomplex soll demnach als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden, ist aber noch nicht umgebaut. Ein offenes Feuer habe sich nicht entwickelt. Es sei bei der Rauchentwicklung geblieben, hieß es.

14:01 Uhr: Unbekannte werfen Rauchbombe auf Flüchtlingswohnheim
Unbekannte haben eine Rauchbombe in die Hofanlage einer Flüchtlingsunterkunft in Neckargemünd (Rhein-Neckar-Kreis) geworfen. Dort sind unter anderem auch rund 50 Flüchtlinge untergebracht. Wegen der Rauchentwicklung hätten 15 Menschen um Mitternacht das Gebäude verlassen müssen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Feuerwehr kam zur Sicherheit. Der Wirkstoff der Rauchbombe erwies sich jedoch als ungefährlich. Die genauen Hintergründe des Vorfalls waren noch unklar. Die Polizei schließt einen fremdenfeindlichen Hintergrund nicht aus. Die Beamten fahnden nach den zwei Tätern, die laut Augenzeugen davon rannten.
http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Polit ... lich-.html
Zicke
 

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon augenzeuge » 6. September 2015, 15:32

Zicke hat geschrieben:also doch kein reines (Ost)Deutsches Problem.


Stimmt. Es ist leider nur so, dass dieses Problem, bezogen auf die Einwohnerzahl, im Osten überdurchschnittlich auftritt.

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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon Dr. 213 » 7. September 2015, 00:58

augenzeuge hat geschrieben:
Zicke hat geschrieben:also doch kein reines (Ost)Deutsches Problem.


Stimmt. Es ist leider nur so, dass dieses Problem, bezogen auf die Einwohnerzahl, im Osten überdurchschnittlich auftritt.

AZ


Die Ursache kann allerdings auch sein, daß die Menschen dort einfach noch nicht richtig angekommen oder "domestiziert" sind.
Sie sehen vielleicht gerade ohne die dicken Wohlstandsbäuche noch viel klarer die nicht zu leugnende Tatsache,
daß es einfach Vermögen und damit Wohlstand kostet, wenn Deutschland großzügig und ohne Not das Sozialamt für die
halbe Welt spielt oder von Oben verordnet spielen muß. Es gibt ein einfachen Begriff um den Grund zu benennen: Futterneid.

Wenn Frau Merkel sich scheinbar mehr für die Sorgen der Zugereisten als die der eigenen Bürger interessiert,
fühlen sich die hier Vernachlässigten verständlicherweise stiefmütterlich behandelt und zeigen das dann auch.

Es kann doch nicht sein, daß wir unsere Leute mit Harz4 geisseln um die Wirtschaft fit zu machen aber gleichzeitig ausländische Banken
und Staaten retten und großzügig Weltsozialamt spielen. Für mich ist dieser braune Sumpf jedenfalls keine unerklärliche Erscheinung.

Gruß
Dr. 213
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Neuer Beitragvon augenzeuge » 25. Oktober 2015, 13:22



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Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon Interessierter » 15. Dezember 2015, 19:24

War die Wiedervereinigung ein Fehler?
Eine Kolumne von Jan Fleischhauer

Der Osten weist den Vorwurf stets von sich, fremdenfeindlich zu sein. So wie der Islam stets abstreitet, mit Terror etwas zu tun zu haben. Warum aber votiert jenseits der Elbe jeder Dritte für Parteien, die ein Problem mit Andersartigkeit haben?


Ich habe Helmut Kohl immer für einen großen Kanzler gehalten. Wie er die beiden Teile Deutschlands gegen alle Widerstände in die Einheit führte, ist eine politische Leistung, von der noch Generationen von Historikern reden werden. Ich bin gerne in den neuen Bundesländern, einige meiner besten Freunde kommen von dort. Aber seit ein paar Wochen frage ich mich, ob die Wiedervereinigung nicht doch ein Riesenfehler war. Es tut mir leid, dass ich das so sagen muss.

Überall kann man jetzt lesen, die politische Mitte radikalisiere sich. Einige erinnert die Situation bereits an Weimar, wo sich ganze Bevölkerungsteile von der Demokratie abwandten. Ich halte das für eine unzutreffende Behauptung, die in ihrer vornehmen Pauschalität etwa so wahr ist wie der Satz, dass der Terror nichts mit dem Islam zu tun habe. Die Wahrheit ist: Wir haben keinen neuen Rechtspopulismus in Deutschland - wir haben einen spezifischen Rechtspopulismus in Ostdeutschland.

Was ist von einem Landesteil zu halten, in dem jeder dritte Wähler Parteien gut findet, die ein Problem mit Unterschieden haben? Um die 20 Prozent der Leute dort votieren für die Linkspartei, die eine Nivellierung sozialer Andersartigkeit verspricht. Weitere 16 Prozent sind den Umfragen zufolge für die AfD, die gegen zu viel Fremdheit im Straßenbild antritt. Die Linkspartei möchte uns glauben machen, dass zwischen der AfD und ihr Welten lägen, aber das muss man nicht weiter ernst nehmen.

"Die verstörte Nation" ist die Titelgeschichte des SPIEGEL über die neue Querfront, in der sich links und rechts zusammenfinden, überschrieben. Die Kollegen haben viele Beispiele für den deutschen Ungeist gesammelt, der jeden, der irgendwie aus dem Rahmen fällt, als Zumutung empfindet. Wenn man genau hinschaut, stellt man allerdings fest, dass sich dieser Ungeist fast immer in Ostdeutschland manifestiert.

Ich war neulich in Dresden bei einer Diskussion über Patriotismus und Zuwanderung. Neben mir auf dem Podium saß Werner Patzelt, Politikprofessor an der TU Dresden und inzwischen so etwas wie Deutschlands führender Pegida-Versteher. Was mich erstaunte und dann wirklich auf die Palme brachte, war der süffisant-gehässige Ton, mit dem die Probleme der Flüchtlingskrise beschrieben wurden. So als könne man es gar nicht abwarten, bis die Kanzlerin scheitert und sich alle düsteren Prophezeiungen erfüllen.

Der vollständige Beitrag hier:
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 67871.html

Mehr dazu im Spiegel:
Bild

Liegt schon lesebereit auf meinem Nachttisch. Schaun mer mal..... Ach, und die Schilderung des Herrn Patzelt finde ich treffend, was aber nicht neu ist.

Die Wiedervereinigung war niemals ein Fehler; den hohen Prozentsatz von Bürgern Ostdeutschlands, die " Rechte Parteien " wählen und deren Parolen gröhlen, kann ich persönlich locker ertragen. Parolen und Phrasen dreschen, Journalisten, Andersdenkende und Asylanten einschließlich deren Kinder bedrohen und angreifen, mehr können sie nicht.

In dem Moment wo sich das Flüchtlingsthema normalisiert hat, verschwinden Petry, Gaulandt und Höcke genau so schnell in der Versenkung, wie sie aus dieser aufgetaucht sind und die große Mehrheit der Bürger muss sich dieser Minderheit nicht mehr schämen.
Zuletzt geändert von Interessierter am 15. Dezember 2015, 19:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon augenzeuge » 15. Dezember 2015, 19:32

Interessierter hat geschrieben: So als könne man es gar nicht abwarten, bis die Kanzlerin scheitert und sich alle düsteren Prophezeiungen erfüllen.


Ja, so ist das wohl. [angst]
AZ
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon augenzeuge » 15. Dezember 2015, 19:40

Auszug:
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon steffen52-1 » 15. Dezember 2015, 20:01

Ich staune über ein Wissen und Glauben einiger Ex-DDR-Bürger! Was sie alles für bare Münze nehmen! Jeder ist ist froh, das ein Land was mal gespalten war, wieder eins ist!
Leider gibt es eben welche, die alles wieder zurück versetzen wollen, nur weil es verschiedene Meinungen der neuen Länder, zu einigen Themen der Regierung gibt! Wenn das was mit der
ach so viel gelobten Meinungsfreiheit in der damaligen BRD ( gegenüber in der DDR) zutun hat! Kann man nur mit den Kopf schütteln und sagen, auch nur Sprüche, mehr nicht!! [peinlich]
Grüsse steffen52-1
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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon augenzeuge » 15. Dezember 2015, 22:06

steffen52-1 hat geschrieben:Ich staune über ein Wissen und Glauben einiger Ex-DDR-Bürger!


Ich würde gern mitstaunen. Wo steht das?
AZ
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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon steffen52-1 » 15. Dezember 2015, 22:21

augenzeuge hat geschrieben:
steffen52-1 hat geschrieben:Ich staune über ein Wissen und Glauben einiger Ex-DDR-Bürger!


Ich würde gern mitstaunen. Wo steht das?
AZ

AZ eigene Nase ziehen, dann kannst Du mit staunenen! Oder bist Du da geboren, wo Du jetzt wohnst? Sollte ich falsch liegen, nehme ich alles zurück! [hallo]
Grüsse steffen52-1
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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon augenzeuge » 15. Dezember 2015, 22:31

Sorry, auf was beziehst du dich überhaupt? Hier geht es nicht um mich, sondern um den Spiegel-Artikel. Kennst du den überhaupt? Dann sprichst du von Bürgern....wen meinst du?
AZ
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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon steffen52-1 » 15. Dezember 2015, 23:05

augenzeuge hat geschrieben:Sorry, auf was beziehst du dich überhaupt? Hier geht es nicht um mich, sondern um den Spiegel-Artikel. Kennst du den überhaupt? Dann sprichst du von Bürgern....wen meinst du?
AZ

Es geht immer um die Personen die das bewusst raus suchen und eigentlich es nicht mehr so richtig erlebt haben, die DDR, aber alles suchen und finden, um die Bürger der EX-DDR in
Frage zu stellen, egal zu welchen Themen! Ob nun aus einem Spiegel-Artikel oder sonst wie! Hauptsache man kann uns neuen Bundesbürgern etwas ins schlechte Licht rücken! Für mich ein Scheißspiel
und sehr traurig, aber wer es braucht, suche und du wirst finden! Ich habe fast 40 Jahre in diesen Staat gelebt, der nicht meiner war, aber ich lasse mir nicht die Butter vom Brot nehmen, egal von wem, auch nicht von den Pressefutzis ihren Artikeln, die hier eingestellt werden! Der das einstellt bezweckt doch einfach etwas damit, alle aus den neuen Bundesländern sind..........!!! [bloed] Punkt!!!! [wut] Hauptsache die Altbundis sind die Schlauen und die Erfinder des Fahrrades!!! [laugh]
Grüsse steffen52-1
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Re: Der Osten und die Toleranz

Neuer Beitragvon Interessierter » 16. Dezember 2015, 08:17

Zitat steffen52-1:
Wenn das was mit der ach so viel gelobten Meinungsfreiheit in der damaligen BRD ( gegenüber in der DDR) zutun hat! Kann man nur mit den Kopf schütteln und sagen, auch nur Sprüche, mehr nicht!! [peinlich]


Zur Meinungsfreiheit gehört auch, die Meinungen anderer ertragen zu können. Diese Hass- und Hetztiraden, einschließlich der Angriffe gegen Asylanten und deren Unterkünfte, schaden dem Ansehen Deutschlands in der ganzen Welt. Völlig unerheblich ist es in welchen Bundesländern das geschieht; aber Fakt ist nun einmal auch, dass dieses in der großen Mehrheit in Ostdeutschland und auffallend oft in Sachsen geschieht.

In alten und neuen Bundesländern scheinen manche nicht zu wissen, dass es einen Unterschied darin gibt, Kritik zu üben in dem man friedlich demonstriert oder dieses tut in dem man pöbelt, beleidigt, bedroht und andere Menschen angreift.

Fremdenhass und Fremdenfeindlichkeit haben in einer zivilisierten Gesellschaft nichts zu suchen. Derartiges Verhalten ist einfach nur beschämend. Dieser Minderheit, die das praktiziert, muss entschieden entgegengetreten werden.
Interessierter
 

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