


HPA hat geschrieben:Ist bestätigt.
Auch interessant:
Der ehemalige sowjetische Geheimdienstoffizier und jetzige amerikanische Finanz-Analyst Jurij Schwez sprach mit "Gordonua.com" darüber, dass - ungeachtet der offiziellen Biographie- der russische Präsident wegen "unterdurchschnittlicher Fähigkeiten" nie als Geheimagent gearbeitet hat. Weitere Themen: Die Spitznamen Putins beim KGB und welche zwei Papiere der US-Präsident unterzeichnen müsste, um die Wirtschaft Russlands zum Einsturz zu bringen.
http://reitschuster.de/index.asp?typ=&newsid=20654
In der DDR gab es keine KGB-Residenz, gemäß den Gesetzen ging der KGB keiner nachrichtendienstlichen Tätigkeit auf dem Territorium der sozialistischen Länder nach und vor allem nicht in der DDR, die dem Sowjetregime freundschaftlich verbunden war. Die Ostdeutschen hatten ihre eigene Aufklärung und es war wichtig, sich nicht einzumischen, da sie die ganze Arbeit machte und nach Moskau berichtete.
Spartacus hat geschrieben:HPA hat geschrieben:Ist bestätigt.
Auch interessant:
Der ehemalige sowjetische Geheimdienstoffizier und jetzige amerikanische Finanz-Analyst Jurij Schwez sprach mit "Gordonua.com" darüber, dass - ungeachtet der offiziellen Biographie- der russische Präsident wegen "unterdurchschnittlicher Fähigkeiten" nie als Geheimagent gearbeitet hat. Weitere Themen: Die Spitznamen Putins beim KGB und welche zwei Papiere der US-Präsident unterzeichnen müsste, um die Wirtschaft Russlands zum Einsturz zu bringen.
http://reitschuster.de/index.asp?typ=&newsid=20654
Guter Bericht, hoffentlich liest der Putin das nicht. Wenn Schwez mit den Fähigkeiten der Ukraine vor allem
im militärischen Bereich Recht hat, na dann Gute Nacht Ukraine.In der DDR gab es keine KGB-Residenz, gemäß den Gesetzen ging der KGB keiner nachrichtendienstlichen Tätigkeit auf dem Territorium der sozialistischen Länder nach und vor allem nicht in der DDR, die dem Sowjetregime freundschaftlich verbunden war. Die Ostdeutschen hatten ihre eigene Aufklärung und es war wichtig, sich nicht einzumischen, da sie die ganze Arbeit machte und nach Moskau berichtete.
Darauf möchte ich aber nicht wetten.
LG
Sparta
In den Stasi-Archiven gibt es neben dem Fest-Protokoll bislang lediglich ein weiteres, allerdings aufschlussreiches Papier, in dem der Name Putins auftaucht. Es ist ein Brief aus dem Jahre 1989, in dem Putin den damaligen Dresdner Stasi-Chef Böhm darum bittet, einen Telefonanschluss für einen Deutschen zu besorgen. Bei dem Deutschen handele es sich laut Putin um einen "Führungs-IM" des KGB, mit dem er eng zusammenarbeite. Der Brief ist deshalb ungewöhnlich, weil Putin 1989 so viel steht fest nicht der offizielle KGB-Verbindungsoffizier für die Dresdner Stasi gewesen ist. Dass sich Putin dennoch direkt an Böhm wenden durfte, lässt den Schluss zu, dass er eine herausgehobene Position hatte, die offiziell nicht bekannt war. Den alliierten Geheimdiensten ist Putin während seiner Zeit als DDR-Resident auch aufgefallen: In den achtziger Jahren soll ein Foto Putins entstanden sein, das den KGB-Mitarbeiter vor dem Westberliner KaDeWe zeigt. Es heißt, Putin sei damals observiert worden, weil er allein den Checkpoint Charlie passiert hatte und man daher in ihm einen Agentenführer vermutete, der zum Treff reist. In der DDR soll Putin offiziell als Diplomat angemeldet gewesen sein, eine übliche Tarnung für Geheimdienstmitarbeiter. Im "Diplomatischen Protokoll Fremde Missionen" des DDR-Außenministeriums findet sich tatsächlich das Foto eines sowjetischen Diplomaten, der eine verblüffende Ähnlichkeit mit Putin aufweist. Nach diesem Protokoll handelt es sich bei dem Betreffenden um einen Aleksandr Rybin, geboren am 9. Februar 1947. Seine Akkreditierung in der DDR dauerte von 1982 bis 1986. Ein falscher Name und Angaben über die Zeitdauer der Akkreditierung, die von den bekannten Daten abweichen es wird davon ausgegangen, dass Putin von 1984 bis 1989/90 in der DDR arbeitete , sind für Geheimdienstler, die als Diplomaten getarnt sind, nicht ungewöhnlich. In Dresden, so erinnerte sich ein früherer Hochschullehrer der Technischen Universität, sei Putin unter dem Namen Oberstleutnant Adamow aufgetreten. Er habe Freundschaftstreffen zwischen sowjetischen Soldaten und Dresdner Studenten organisiert. Offizielle Arbeitsstelle Putins war trotz seiner häufigen Dresden-Aufenthalte das Leipziger Generalkonsulat der Sowjetunion, das für die Südbezirke der DDR zuständig war. Putins Sonderrolle belegt die Tatsache, dass er jederzeit berechtigt war, die Daten von DDR-Bürgern zu erhalten, die ein Visum für eine UdSSR-Reise beantragt hatten. Rekrutierte Putin unter ihnen Agenten für das KGB? Das Bundesamt für Verfassungsschutz ließ 1998, als Putin neuer Chef des russischen Geheimdienstes FSB wurde, verlauten, er habe früher ausreisewillige DDR-Wissenschaftler angeworben, um sie im Westen für die Russen spionieren zu lassen. Wahrscheinlicher ist, dass Putin während seines DDR-Aufenthalts in die Tätigkeit der streng geheimen KGB-Gruppe "Lutsch" eingebunden war. In den 70er-Jahren ging der Geheimdienst davon aus, dass "500 000 Bürger dem existierenden System feindlich gegenüberstehen und der Gegner für lange Zeit eine Unterstützerbasis in der DDR" haben werde. Deshalb erforschte und registrierte der KGB im Rahmen einer Operation mit dem Codenamen "Lutsch" fast zwei Jahrzehnte lang die Meinung der DDR-Bürger und besonders der SED-Mitglieder. Mit Beginn der Gorbatschow-Ära und der einsetzenden Perestroika erhielt die Gruppe "Lutsch" eine zusätzliche Aufgabe. Da sich Honecker einer Umgestaltung in der DDR verschloss, rekrutierte "Lutsch" unter reformwilligen Kräften in Ostdeutschland eine große Zahl von Einflussagenten, die nach einem Putsch gegen das Politbüro verantwortliche Positionen übernehmen sollten. Stasi-Minister Mielke blieben die "Lutsch"-Aktivitäten nicht verborgen. Er wies die Bezirksverwaltungen an, Informationen über die Anwerbung von DDR-Bürgern durch das KGB zu sammeln. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden in einem so genannten Sicherungsvorgang mit dem Codenamen "Freunde" zusammengefasst. Erhaltene Unterlagen aus diesem Vorgang sind Grundlage von Ermittlungen, die noch heute in den Landeskriminalämtern von Thüringen und Sachsen gegen mutmaßliche KGB-Agenten geführt werden. Möglicherweise stoßen die Ermittler dabei doch noch auf den Namen des amtierenden Präsidenten Russlands.
Merkur hat geschrieben:Man sollte schon mal genau lesen und verstehen, bzw. begrifflich unterscheiden, was Schwez konkret meint.
Der Begriff Residenz, er meint eine Residentur, ist ganz klar definiert.
Was es natürlich gab, war die "Vertretung des Komitees für Staatssicherheit der UdSSR beim Ministerium für Staatssicherheit der DDR" in Karlshorst. Dieser Vertretung waren Verbindungsoffiziere bei allen Bezirksverwaltungen für Staatssicherheit nachgegliedert.
Eine klassische Residentur, die vom MfS unabhängig aber sicher nicht unerkannt agierte, existierte dennoch.
Unabhängig vom KfS arbeitete aus der DDR die GRU.
pentium hat geschrieben:
Jetzt bin ich verwirrt, gab es nun diese Residenz oder gab es sie nicht, Merkur?
mfg
pentium
Merkur hat geschrieben:pentium hat geschrieben:
Jetzt bin ich verwirrt, gab es nun diese Residenz oder gab es sie nicht, Merkur?
mfg
pentium
Es gibt Erkenntnisse der HA II darüber, dass es eine unabhängig von Karlshorst agierende Residentur gab, die ihre Tätigkeit auch vor dem MfS konspirierte. Das weckte natürlich die Aufmerksamkeit der Spionageabwehr, die dann genauer hinsah.
![Wink [wink]](./images/smilies/wink.gif)


Interessierter hat geschrieben:Es ist immer interessant Meinungen und Empfindungen direkt betroffener Staaten zur Kenntnis zu nehmen. Daher das nachstehende Interview mit Litauens Ex-Premier und Oppositionschef Kubilius über "Moskaus totale Propaganda" und EU-Fehler in der Ukraine.
Andrius Kubilius: "Putin erinnerte mich an einen Schlägertypen"
Das ganze Interview hier:
http://diepresse.com/home/politik/ausse ... k/index.do
"Was nach Putin kommt, ist noch viel schlimmer"
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