Russland, Putin und die Politik...

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Puck » 23. März 2015, 18:18

Wenn unsere Demokraten jetzt clever wären ,würden sie Voigt & Konsorten gleich ausbürgern ! Aber das geht ja nicht ,da würde man zuviele V-Leute
verlieren . [mundzu]

Puck
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Kumpel » 23. März 2015, 18:29

...vielleicht könnte uns das Frau Krone Schmalz besser erklären.
Kumpel
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Puck » 23. März 2015, 18:32

Kumpel hat geschrieben:...vielleicht könnte uns das Frau Krone Schmalz besser erklären.


Oder Agatha Muskau ! Die hat doch jetzt Zeit ,weil im AF -Schreibpause ! [laugh]


Puck
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Nov65 » 23. März 2015, 19:21

Kumpel hat geschrieben:...vielleicht könnte uns das Frau Krone Schmalz besser erklären.

Mit Sicherheit würde sie und Herr Platzeck daraus einen schweren Vorwurf gegenüber dem Westen konstruieren.
Ja, recht haben sie, die Voigt's kommen ja auch aus dem Westen.
Die beiden auch...Alles Satire, alles..
Gruß, Andreas
Nov65
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Edelknabe » 23. März 2015, 19:32

Ist doch ganz einfach...Russland den Russen und Ostdeutschland den Ostdeutschen....und so liese sich das fortsetzen. Ich habe vorsichtshalber mal nicht Westdeutschland...weil, die sind ja schon längst...leider und ne, lacht doch mal mit, war doch nur Humor.

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 23. März 2015, 19:35

Edelknabe hat geschrieben:Ist doch ganz einfach...Russland den Russen und Ostdeutschland den Ostdeutschen....und so liese sich das fortsetzen. Ich habe vorsichtshalber mal nicht Westdeutschland...weil, die sind ja schon längst...leider und ne, lacht doch mal mit, war doch nur Humor.

Rainer-Maria


Ja Edelknabe und Indien den Indianern! Was soll dein Beitrag?

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 23. März 2015, 22:31

Russlands Autoindustrie leidet unter den Sanktionen des Westens und dem Preisverfall des Rubel. Als Reaktion will die Regierung die Produzenten mit 390 Millionen Euro unterstützen. Auch Volkswagen zieht Konsequenzen aus der russischen Krise.

Die russische Regierung stützt die angeschlagene Automobilindustrie des Landes mit rund 25 Milliarden Rubeln (390 Millionen Euro). Damit sollten Autokredite günstiger und die Anschaffung neuer Autos durch Behörden gefördert werden, erklärte Ministerpräsident Dmitri Medwedew. "Wenn es keine unterstützenden Maßnahmen gibt, wird der Markt um 50 Prozent einbrechen", ergänzte Industrieminister Denis Manturow.

Die Folgen der Ukraine-Krise und der Sanktionen des Westens machen den Autobauern in Russland immer stärker zu schaffen. Der Absatz schrumpft rasant und die schwache Landeswährung schmälert die Erlöse. Von Januar bis Februar brach der Verkauf nach Angaben der Vereinigung Europäischer Unternehmen (AEB) um 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein.

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/rus ... e-101.html

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Kumpel » 24. März 2015, 07:23

Früher hieß es doch Du kriegst den Lada Nie wa!
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 24. März 2015, 09:37

Kasparow: „Putin wird im Kreml sterben“

Der russische Exil-Oppositionelle Kasparow warnt in einer Brandrede davor, dem „Diktator“ in Europa nachzugeben: „Dann wird er noch weiter gehen.“ Moskau macht unterdessen Kiew schwere Vorwürfe.

Den Haag. „Putin wird den Rest seines Lebens im Kreml bleiben. Er wird im Kreml sterben. Aber wann und wie, das weiß ich nicht.“ Das erklärte der einstige Schachweltmeister und Putin-Gegner Garri Kasparow nun in seiner Rede vor dem niederländischen Nexus-Institut in Tilburg. Kasparow warnte den Westen eindringlich vor ,,der Gefahr Putin“: „Zum ersten Mal seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges hat ein Diktator in Europa die Grenzen wieder verändert.“ Wenn der Westen Putin jetzt nicht entschieden entgegentrete, dann sei die ganze Ukraine und das Baltikum in Gefahr: „Europa darf nicht nachgeben.“

Der vollständige Beitrag hier:
http://diepresse.com/home/politik/ausse ... k/index.do
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 25. März 2015, 08:40

Schweden sichtet russische Bomber in internationalem Luftraum

Vier russische Militärbomber sind mit abgeschalteter Kennung durch internationalen Luftraum über der Ostsee geflogen. Das berichtet die schwedische Luftwaffe.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/r ... 25322.html
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon augenzeuge » 25. März 2015, 17:37

Interessierter hat geschrieben: Vier russische Militärbomber sind mit abgeschalteter Kennung durch internationalen Luftraum über der Ostsee geflogen. Das berichtet die schwedische Luftwaffe.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/r ... 25322.html


Wenn es für den Frieden ist, dann dürfen die das doch, oder? Sicher war man beruhigt sie endlich zu sehen.... [angst]

Von den Putinverstehern liest man dazu leider nix..... [denken]

AZ
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Nov65 » 25. März 2015, 17:43

Na, das kleine Schweden nimmt Russland doch auch noch unter seine Fittiche. Sollten doch zufrieden sein, dann ist Ruhe und Bortsch wird schwedisches Nationalgericht.
Andreas
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon tom-jericho » 26. März 2015, 06:15

augenzeuge hat geschrieben:
Interessierter hat geschrieben: Vier russische Militärbomber sind mit abgeschalteter Kennung durch internationalen Luftraum über der Ostsee geflogen. Das berichtet die schwedische Luftwaffe.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/r ... 25322.html


Wenn es für den Frieden ist, dann dürfen die das doch, oder? Sicher war man beruhigt sie endlich zu sehen.... [angst]

Von den Putinverstehern liest man dazu leider nix..... [denken]

AZ


Das macht die fliegende Deutsche Marine auch, denn es gibt schon lange keine Bundesmarine mehr.

Aus diesem Grunde gibt es ja dafür ELOKA- oder Funk-und Funktechnische Aufklärungskräfte.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 26. März 2015, 17:56

Hallo AZ,

Am 5. Juni 2014, um 14.00 Uhr hat die NATO alle Signale der Transponder der Flugzeuge für den Empfang an die Radaranlagen der zivilen Flugsicherungen in Wien (Österreich), Bratislava (Slowakei), Prag (Tschechien) und Karlsruhe (Deutschland) ohne Vorwarnung bei einer Militärübung in Ungarn abgeschalten !

Ist natürlich was anderes. [smile]

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon HPA » 29. März 2015, 11:10

Putins Troll
Der Blogger Marat Burkhard arbeitete in Putins Propagandafabrik. Und verriet danach ihre Geheimnisse.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/eur ... y/28883655
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 29. März 2015, 12:48

«Weil diese Arbeit nirgendwo sonst auf der Welt existiert.»


hüstel... wer´s glaubt, wird seelig. [hallo]

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 31. März 2015, 08:11

Gazprom-Gewinn bricht um 70 Prozent ein

Der Verfall des Rubels und die Ukraine-Krise setzen dem russischen Gasproduzenten Gazprom zu. Der Weltmarktführer erleidet einen Gewinneinbruch von rund 70 Prozent.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 26387.html
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 31. März 2015, 17:06

Ja so ist das im Ölkrieg. Ich wette mal, das die Saudis und diverse amerikanische Ölmultis
ebenfalls solche Verluste eingefahren haben, denn ein künstlich gedrückter Ölpreis, schadet
ihnen ja auch. Aber das sind natürlich Patrioten, die stecken das weg und wenn wieder ein
bisschen Ruhe herrscht, na dann wird das alles wieder "rein geholt".

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Kumpel » 31. März 2015, 18:35

Vielleicht hilft auch einmal ein Blick auf die langfristige Entwicklung des Ölpreises. Seit einigen Jahren war der hohe Ölpeis nicht zuletzt auch ein Produkt von Spekulanten die sich nun aus diesem Geschäft zurück gezogen haben.
Kumpel
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 1. April 2015, 14:15

Ex-Investor Bill Browder: "Russland ist Putin völlig egal"

Putins in Ungnade gefallener Lieblingsinvestor schildert in seinem Buch den Kampf gegen Moskauer Machtzirkel

Er galt als Liebkind von Wladimir Putin und als einer der größten ausländischen Investoren in Russland, bevor er 2005 des Landes verwiesen und zur unerwünschten Person erklärt wurde. Heute führt der US-Banker Bill Browder (51) von London aus einen erbitterten Kampf gegen das Putin-Regime, dem er die Schuld an dem Tod seines Anwalts Sergej Magnitski in einem Moskauer Gefängnis gibt. In seinem Ende Februar erschienenen Buch "Red Notice – Wie ich Putins Staatsfeind Nr. 1 wurde" beschreibt Browder seine persönlichen Erfahrungen mit dem Inneren der russischen Macht.


Hier das Interview:
http://derstandard.at/2000013494041/Ex- ... ellig-egal
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Sirius » 3. April 2015, 17:58

Plant Moskau einen Atomkrieg?

Der Kreml hat Dänemark schon mit einem Angriff gedroht. Welche Parteien im Kreml gibt es, welche hat das Sagen? Der große amerikanische Russlandkenner und Historiker Walter Laqueur gibt Auskunft.

....
Es gibt in Russland eine Kriegspartei, nach deren Ansicht jetzt der richtige Zeitpunkt sei, um nicht nur dem Westen den Zusammenbruch der Sowjetunion heimzuzahlen, sondern auch einen großen Teil des alten Einflusses zurückzugewinnen.

Die Kraft gegenseitiger Vernichtung

Die Risiken seien gering, die Nato uneins, die Stimmung in Amerika tendenziell isolationistisch und sogar defätistisch. Wenn Amerika, wie US-Präsident Obama 2014 erklärt habe, keine Strategie in Bezug auf Syrien habe, sei auch bei einem begrenzten russischen Gewalteinsatz in Osteuropa nicht mit einer massiven Reaktion zu rechnen.

Die gegenseitig zugesicherte Vernichtung mochte im Fall eines Nuklearangriffs auf die Vereinigten Staaten weiterhin gültig sein, aber ein begrenzter atomarer Schlag gegen ein Ziel in Osteuropa würde wahrscheinlich keine amerikanische Vergeltung auslösen. Im Westen frage man sich weithin: Mourir pour Narva?

Das Ausbleiben einer westlichen Reaktion würde wahrscheinlich das Ende der Nato bedeuten und das Ansehen der USA in der Welt verringern. So gesehen, würde Russland, wenn es nicht handelte, eine Chance versäumen. Es käme dem Verlust der Initiative in einem unerklärten Krieg gleich, der schon seit geraumer Zeit im Gang sei.
....
Den Großmachtstatus wiederzuerlangen lag zweifellos im Interesse der russischen Nationalisten. Auch wenn sich Moskau in eine aggressiv nationalistische und sogar chauvinistische Richtung bewegt hat, darf man als selbstverständlich voraussetzen, dass jenseits der extremen Ränder niemand einen großen Atomkrieg will. Dennoch gibt es auch folgende Gedanken: Wenn sich Russland heute auf dem Höhepunkt seiner Stärke befindet, sollte es nicht so viel wie möglich daraus machen? Was, wenn solch eine einzigartige Gelegenheit nicht mehr wiederkommt?

Diese Chance wahrzunehmen ist freilich riskant, denn wenn sich Russland erneut überdehnt, könnte das Ergebnis ähnlich problematisch ausfallen wie in der Vergangenheit. Wäre es in der Lage, zu halten, was es unter günstigen Umständen gewonnen hat? Jeder territoriale Vorteil, den es jetzt oder in absehbarer Zukunft erlangen kann, wird die Zustimmung der Bevölkerung zur Regierung steigern.

Die Vereinigten Staaten und Europa durchleben eine Phase großer psychologischer Schwäche. Dem europäischen Projekt, der Einigungsbewegung, ist, salopp gesagt, der Dampf ausgegangen. Es könnte der Anfang vom Ende sein, aber auch der Erholung. Zu den russischen Schwächen gehört, freundlich ausgedrückt, der fatale Glaube an alle möglichen sonderbaren Ideen, der sich in Phänomenen wie dem Verfolgungswahn, dem Neo-Eurasianismus sowie dem übertriebenen Glauben an eine historische Mission äußert. Darüber hinaus sind die Russen auf nahezu beispiellose Weise für Verschwörungstheorien anfällig. Es ist verständlich, dass hohe KGB-Offiziere an die Existenz allgegenwärtiger Feinde glauben.
...
Sicher ist: Es wird Veränderungen geben. Wann und wie sie eintreten und in welche Richtung sie gehen werden, kann heute niemand mit Sicherheit sagen.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... krieg.html


Die Risiken seien gering, die Nato uneins, die Stimmung in Amerika tendenziell isolationistisch und sogar defätistisch. Wenn Amerika, wie US-Präsident Obama 2014 erklärt habe, keine Strategie in Bezug auf Syrien habe, sei auch bei einem begrenzten russischen Gewalteinsatz in Osteuropa nicht mit einer massiven Reaktion zu rechnen.

Solche Gedanken sind extrem gefährlich; erinnern sie doch fatal an Hitlers Fehleinschätzung nach der Besetzung der "Rest-Tschechei" im März 1939, als er meinte, der Westen werde auch nach einem Angriff auf Polen keine Reaktion zeigen. Eine Mitschuld daran, dass es in Moskau eine solche Fraktion von Irren mit solchen Gedanken überhaupt gibt, trägt auch Obama. Auch Chamberlain war 1938 - aus heutiger Sicht - Schuld an dieser Situation; ihm muss man aber zu Gute halten, dass er, anders als Obama, noch keinen ähnlich gelagerten Präzendenzfall kannte. Nach dem März 1939 gab es die Beistandsgarantie Großbritanniens und Frankreichs für Polen, heute gibt es eine solche Beistandsgarantie für die baltischen Staaten, und trotzdem gibt es in Moskau eine Fraktion, die einen Angriff für ein geringes Risiko halten. Sollte sich diese Fraktion tatsächlich durchsetzen können, haben wir mit einer großen Wahrscheinlichkeit den Beginn eines dritten Weltkriegs. Es beginnen Kämpfe, auf Aktion folgt Reaktion, die Luftstreitkräfte der westlichen Staaten würden bereits am Anfang involviert werden, dann vielleicht polnische Streitkräfte. Ein solcher Konflikt lässt sich nicht mehr begrenzen. Und ja, in Frankreich wollte niemand für Danzig sterben und dann sind sie trotzdem massenhaft gestorben. Denn ob sie es wollten oder nicht - danach fragte dann nämlich niemand mehr.
Sirius
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 3. April 2015, 18:43

Nun mein lieber Sirius,

ich glaube man kann die heutige Situation nicht mit den Jahren 1938 / 39 vergleichen, da die
Voraussetzungen nicht die selben sind. Russland ging und geht es primär darum, die Krim zu halten
und den Donbass zu sichern. Die Krim, um weiter einen direkten Zugang zum Mittelmeer zu haben und
den Donbass, um weiter Zugriff auf die Rüstungsschmieden zu haben.

Sicherlich gibt es in Russland Falken, die meinen, jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, um Territorium
zurück zu gewinnen, aber sie sehen das meiner Meinung nach falsch, bzw. wird das nicht die Sichtweise
von Putin sein. Solche Kräfte gab es immer in Russland, erinnere dich mal an diesen Schirinowski, der in
den 90igern schon mal eine Neuordnung Europas auf dem Papier vornahm und den Serben sonst was
versprach. Was wurde daraus?

Nun, du weißt was ich meine, denn auch bei den Russen gibt es genug intelligente Menschen in gehobenen
Positionen, die solch einen Unsinn stoppen werden. Ein begrenzter Atomschlag ist Unsinn und das wissen
die Russen auch, also mach dir mal keine Sorgen, denn das wird nicht passieren.

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 7. April 2015, 08:08

Als Troll im Dienste Russlands

Hunderte Kommentare und Beiträge, 800 Euro pro Monat - Online-Trolle im Dienste Russlands bringen das Internet auf Linie. Nun spricht eine der Cyber-Aktivisten über ihr Engagement für Putin.

„Putin ist genial!“, „Die Ukrainer sind Faschisten“, „Europa ist dekadent“. Zwei Monate - bis März 2015 - war Ljudmilla Sawtschuk nach eigenen Angaben für den russischen Präsidenten Wladimir Putin als bezahlte Cyber-Aktivistin im Internet unterwegs. Jetzt hat sie sich geoutet. „Unser Job bestand darin, im Sinne der Regierung zu schreiben, Putin und seine Politik zu loben und seine Gegner niederzumachen“, sagt die 34-jährige Russin, die mit ihren beiden Kindern in St. Petersburg lebt.

Ihr Tätigkeitsfeld waren Diskussionsforen und Newsgroups, Chatrooms und Blogs. Dort brachte sie am Tag - mal als angebliche Hausfrau, mal als Studentin oder Sportlerin - an die hundert Kommentare und Beiträge unter. Dafür gab es ein monatliches Salär von 40.000 bis 50.000 Rubel (640 bis 800 Euro). In Russlands zweitgrößter Stadt gilt das als gutes Geld.

Reporter der Oppositionszeitung „Nowaja Gaseta“ hatten das Online-Propagandazentrum 2013 undercover besucht. Demnach arbeiteten damals rund 400 Mitarbeiter dort in einem kleinen Gebäude am Stadtrand von St. Petersburg. Laut Lokalmedien zog die Agentur im vergangenen Oktober in ein größeres, vierstöckiges Gebäude, von einigen Medien als „Trollfabrik“ bezeichnet. Berichten zufolge hat die Agentur inzwischen neue Abteilungen für Mitarbeiter mit Fremdsprachen- oder Photoshop-Kenntnissen eingerichtet.

Als Trolle werden Internetnutzer bezeichnet, die durch ihre Kommentare bewusst Online-Diskussionen stören und die Atmosphäre in Chatrooms vergiften. Dadurch richten sie nicht nur inhaltliche Schäden an, sondern versuchen auch, Konflikte innerhalb der Internet-Gemeinde zu schüren.

Der vollständige Beitrag hier:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/m ... 24956.html

Da lobe ich mir doch Deutschland, denn hier machen es Trolle in Foren sogar unentgeltlich [denken]
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 7. April 2015, 18:56

Bei Reparaturarbeiten
Brand auf russischem Atom-U-Boot

Auf einem russischen Atom-U-Boot ist bei Reparaturarbeiten ein Brand ausgebrochen. Um die Flammen an der "Orjol" zu löschen, mussten die Einsatzkräfte ein Trockendock in der Stadt Sewerodwinsk am Weißen Meer gut 1300 Kilometer nördlich von Moskau teilweise fluten, wie Agenturen berichteten. Der Reaktor des Schiffes sei seit mehr als einem Jahr abgeschaltet, teilte das Verteidigungsministerium mit. Auch befänden sich keine Waffen an Bord.

http://www.t-online.de/nachrichten/ausl ... feuer.html

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 14. April 2015, 21:34

Eine Rüstungsspirale wie im Kalten Krieg? Osteuropa bewaffnet sich gegen Russland

Russlands Nachbarn geben mehr Geld für Waffen aus. Militärisch ergibt das nicht immer Sinn, erklärt der Rüstungsexperte Ulrich Kühn von der Universität Hamburg. Entscheidend sei ohnehin eher, was die großen Nato-Staaten machen.

Ist das Wettrüsten in Osteuropa in vollem Gange? Der aktuelle Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri weist auf steigende Militärausgaben in Osteuropa hin. Eine einfache Erklärung: Die Ukraine-Krise und die Angst vor einer russischen Aggression in den Nachbarländern. Doch ein genauerer Blick auf die Situation in den einzelnen Ländern lohnt sich – denn nicht überall geht es darum, sich mit Waffen gegen Russland zu wappnen. Zumal die meisten Nachbarn militärisch ohnehin weit unterlegen sind.

http://web.de/magazine/politik/ukraine- ... d-30574622

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 17. April 2015, 08:18

Russlands Präsident im TV-Marathon: Putins Wahrheiten

Eigene Truppen in der Ukraine? Gibt es nicht. Die heimische Wirtschaft? Läuft an. Die USA? Wollen Russland unterjochen. Während seiner TV-Fragestunde erzählte Wladimir Putin viel - aber wenig Neues. Die Höhe- und Tiefpunkte.

Fokus des Tages: Lag beim traditionellen TV-Frage-und-Antwort-Marathon - anders als vor einem Jahr nach dem Anschluss der Krim - nicht mehr auf der Außenpolitik. Die meisten Fragen beschäftigten sich mit der angespannten Wirtschaftslage. Wladimir Putin zeigte sich überzeugt, dass Russland das Schlimmste hinter sich habe. Die Wirtschaft werde schnell wieder in Gang kommen, so der Präsident: "In zwei Jahren, vielleicht weniger". Die "vaterländischen Banken" hätten im vergangenen Jahr eine "positive Dynamik" gezeigt. Das stimmt zwar nicht, hört sich aber gut an.

In Wahrheit brauchten Ende 2014 mehre Banken dringend Staatsgelder. Um eine Anlegerpanik zu verhindern, wurde die Trust-Bank Ende Dezember mit zwei Milliarden Euro gerettet. Das Geldinstitut war beliebt bei vielen Kleinsparern, die Bank hatte Werbung mit Hollywoodstar Bruce Willis gemacht. Der Staatsbank VTB - Nummer zwei im Markt - sprang der Kreml Ende Dezember mit 1,5 Milliarden Euro bei. Seit 2013 hat die Zentralbank mehr als hundert Banken die Lizenz entzogen, vielen wegen des Verdachts auf Geldwäsche.

Weiter hier:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/i ... 29026.html
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 17. April 2015, 17:13

In Wahrheit brauchten Ende 2014 mehre Banken dringend Staatsgelder. Um eine Anlegerpanik zu verhindern, wurde die Trust-Bank Ende Dezember mit zwei Milliarden Euro gerettet. Das Geldinstitut war beliebt bei vielen Kleinsparern, die Bank hatte Werbung mit Hollywoodstar Bruce Willis gemacht. Der Staatsbank VTB - Nummer zwei im Markt - sprang der Kreml Ende Dezember mit 1,5 Milliarden Euro bei.


Und, wo bitte ist der Unterschied zu EU?

Seit 2013 hat die Zentralbank mehr als hundert Banken die Lizenz entzogen, vielen wegen des Verdachts auf Geldwäsche.


Und das möchte ich gerne mal in der EU sehen. Da sind uns ja die Russen um Jahrzehnte voraus.
Man denke nur mal an den Liborskandal. Wenn den darin verwickelten Banken berechtigterweise
die Lizenzen entzogen worden wären, dann wäre England zusammengebrochen und Deutschland
hätte auch ein Problem gehabt.

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon augenzeuge » 18. April 2015, 18:32

Spartacus hat geschrieben: Da sind uns ja die Russen um Jahrzehnte voraus.
Sparta


Jetzt übertreibste wieder mal.... [grins] Oder sollten wir Putin fragen, ob er uns in sein Reich aufnimmt? [angst] Zurück in die Zukunft...oder?
AZ
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 19. April 2015, 07:48

Putin deutet Anerkennung der Separatisten-Republiken an

Bereitet der Kreml eine Anerkennung der Separatisten-Gebiete vor? Eine Äußerung des russischen Präsidenten Wladimir Putin lässt darauf schließen.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat eine Anerkennung der prorussischen Separatisten-Republiken in der Ostukraine ausdrücklich nicht ausgeschlossen. Dem russischen Staatsfernsehen sagte er auf die Frage, ob er sich "eine Anerkennung vorstellen" könne:

"Dazu werde ich nichts sagen, denn alles was ich sage, könnte kontraproduktiv sein. Wir werden uns die Realitäten genau anschauen, die sich im realen Leben entwickeln."

Putins Statement wurde bereits am Donnerstag im Anschluss an seine traditionelle TV-Fragestunde aufgezeichnet, aber erst am Samstag ausgestrahlt.

Putins Äußerungen deuten darauf hin, dass der Kreml eine Anerkennung der Separatistengebiete vorbereitet, etwa für den Fall, dass die Kampfhandlungen wieder aufflammen sollten. Bereits während der Call-in-Sendung am Donnerstag hatte Putin zum ersten Mal vor laufenden Kameras von den "Volksrepubliken Donezk und Luhansk" gesprochen. Bislang hatte der russische Staatschef es vorgezogen, eher allgemein vom "Südosten der Ukraine" zu sprechen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/s ... 29376.html
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 19. April 2015, 15:47

augenzeuge hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben: Da sind uns ja die Russen um Jahrzehnte voraus.
Sparta


Jetzt übertreibste wieder mal.... [grins] Oder sollten wir Putin fragen, ob er uns in sein Reich aufnimmt? [angst] Zurück in die Zukunft...oder?
AZ


Du weißt genau wie ich es gemeint habe. Stichwort Libor.

Da gibt es mittlerweile sogar eine Wiki Eintrag: http://de.wikipedia.org/wiki/Libor-Skandal

Die Banken haben sich also mit einem Trinkgeld freigekauft. In Russland hätten sie wohl ihre Lizenz
verloren und aus wäre es gewesen, mit den schönen Betrügereien.

LG

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