Brandenburg - die kleine DDR

Alles was in den Zeitraum nach der Wende gehört. Das Zusammenwachsen von zwei grundverschiedenen Systemen, Probleme, Erwartungen, Empfindungen usw.

Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon augenzeuge » 22. Januar 2015, 09:00

Thoth hat geschrieben:Ja, du spricht in deiner voreingenommen Borniertheit einer Menschengruppe von vornherein ab das sie sich im Laufe ihres Lebens weiterentwickeln können...

Thoth


Wie schöne wäre es, wenn du richtig lesen würdest. Zitat:" jedem traue ich diese Wandlung eben nicht zu." Warum schreibe ich das? Gibts da nicht Gründe? Thoth, mach die Augen auf!

Ansonsten wieder mal ein Rückfall in dein übliches, bösartiges und persönlich beleidigendes Kommunikationspalaver...wo man allerdings weiß, wie man es einzuschätzen hat.

Gerade du willst mir sagen, wie ich zu Personengruppen stehe? Du hast doch bis heut nicht verstanden, wie sich Opfer der DDR fühlen, ja du stellst nicht selten in Frage, dass es sie überhaupt gab.

AZ
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„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
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Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon Nostalgiker » 22. Januar 2015, 09:10

augenzeuge hat geschrieben:
Thoth hat geschrieben:Ja, du spricht in deiner voreingenommen Borniertheit einer Menschengruppe von vornherein ab das sie sich im Laufe ihres Lebens weiterentwickeln können...

Thoth


Wie schöne wäre es, wenn du richtig lesen würdest. Zitat:" jedem traue ich diese Wandlung eben nicht zu." Warum schreibe ich das? Gibts da nicht Gründe? Thoth, mach die Augen auf!

Ansonsten wieder mal ein Rückfall in dein übliches, bösartiges und persönlich beleidigendes Kommunikationspalaver...wo man allerdings weiß, wie man es einzuschätzen hat.

Gerade du willst mir sagen, wie ich zu Personengruppen stehe? Du hast doch bis heut nicht verstanden, wie sich Opfer der DDR fühlen, ja du stellst nicht selten in Frage, dass es sie überhaupt gab.

AZ


Augenzeuge, wie schreibst du so schön?
"Ansonsten wieder mal ein Rückfall in dein übliches, bösartiges und persönlich beleidigendes Kommunikationspalaver."
Das kann ich, wenn ich mir dein Elaborat als Antwort auf meinen Beitrag durchlese nur bestätigen. Das was du anderen vorhältst beherrschst du selbst aus dem FF ......

Schön das du dich dann noch in beleidigenden Vermutungen und Behauptungen darüber ergehst was ich verstehe, was nicht und was ich deiner Selbstherrlichkeit nach leugne. Willst du mir etwa erzählen das du Opfer bist?
Deine durchsichtigen Provokationen in meine Richtung zünden nicht so richtig da sie allzu offensichtlich sind.
"Denk mal drüber nach"; auch so eine köstliche, überhebliche Anmaßung von dir. Du brauchst nicht zu denken und/oder nachdenken, denn du weißt ja bereits alles.

Thoth
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon tom-jericho » 22. Januar 2015, 09:51

augenzeuge hat geschrieben:
September hat geschrieben:... [denken] . ... [flash] .


Manchmal reichen Smileys nicht aus. Hier ist das so. Oder kann den Beitrag jemand eindeutig werten? [blush]
AZ


Der Klartext lautet:

... Denken . ... Mannoman

[hallo]
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Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon augenzeuge » 22. Januar 2015, 10:05

Thoth hat geschrieben: "Denk mal drüber nach"; auch so eine köstliche, überhebliche Anmaßung von dir. Thoth


Das habe ich geschrieben: "Gibts da nicht Gründe? "

Was ist daran falsch? Wer hier mitliest, kennt diese.

@Tom
Ja, kann man so sehen. Passt aber nicht zur Feststellung des Sachverhaltes und schon gar nicht zu meinem vorhergehenden Beitrag. [wink]

AZ
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Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon Janko » 22. Januar 2015, 11:53

Mal eine Zwischenfrage......wer "hievt" denn einen Richter auf seinen Richterstuhl ....oder kann der sich dort einfach draufsetzen und dem Nächsten sagen.....ist schon besetzt ???
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Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon Merkur » 22. Januar 2015, 12:19

augenzeuge hat geschrieben:
Nein, aber sie hatten sich dem MfS verschrieben. Ihnen war klar, wer warum verfolgt werden musste und heute sollen sie über diese damals Verfolgten in der Lage sein Recht zu sprechen?
Sorry, aber jedem traue ich diese Wandlung eben nicht zu.
AZ


Und Du glaubst, dass sich die Richter ausnahmslos zu Unrecht dem MfS verschrieben hätten?
Die Linie IX des MfS war ein Untersuchungsorgan, gesetzlich nach der StPO legitimiert. Hier wurden EV bearbeitet, die letztlich bei der Justiz ihren Abschluss finden mussten. Wo ist das Problem?
Irgendwann konstruiert man wohl noch den Vorwurf einer verwerflichen Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei. Die war auf der gleichen gesetzlichen Grundlage als Untersuchungsorgan legitimiert.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon pentium » 22. Januar 2015, 12:21

Wie werde ich ...: Richter

Jurist darf sich in Deutschland nennen, wer sein Jura-Studium mit der Ersten Staatsprüfung abschließt. Doch dies reicht nicht, um die Richterrobe tragen zu können. Der Gesetzgeber verlangt außerdem ein Referendariat und ein überdurchschnittliches Ergebnis des Zweiten Staatsexamens. Wer das erfüllt, hat gute Berufschancen, so Hanspeter Teetzmann, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Richterbundes (DRB) und Direktor des Amtsgerichts in Delmenhorst.

Etwa 20.000 Richter arbeiten in der Bundesrepublik. Sie sind unabhängig und in ihrer Rechtsprechung nicht weisungsgebunden. Gegen ihren Willen können sie nicht versetzt werden. "Auch in der Gestaltung unserer Arbeitszeit sind wir nicht zur Rechenschaft verpflichtet", sagt Teetzmann und verweist auf den hohen Aufwand für das bei allen Verfahren notwendige Aktenstudium. "Bei Strafrichtern macht es etwa 50 Prozent der Arbeitszeit aus, bei Zivilrichtern sogar noch mehr."

Länder stellen Richter ein

Die Richtereinstellung liegt bei den Ländern. In Bayern ist das Justizministerium dafür zuständig, in Hamburg das Oberlandesgericht (OLG), wobei der Justizsenator mitentscheidet. "Wir stellen zur Hälfte auch Anwärter mit Berufs- und Lebenserfahrung ein", erklärt Präsidialrichterin Monika Rolf-Schoderer, zuständig für neue Personalverpflichtungen. "Wir sehen sie uns zuvor in einem Auswahlverfahren an." Persönliche Eignung stehe dabei an erster Stelle, eine Promotion sei nicht zwingend notwendig.

Nach dem Jura-Studium geht für den angehenden Volljuristen die Ausbildung weiter: Zwei Jahre arbeitet er als Referendar - an Gerichten, bei einer Staatsanwaltschaft, in Anwaltskanzleien und in der Verwaltung. Teile dieses Praktikums sind auch an deutschen Botschaften oder Auslandshandelskammern möglich. Am Schluss steht die Zweite Staatsprüfung, bei der es für das Richteramt auf gute Noten ankommt. Die Zulassung als Rechtsanwalt setzt nur das Zweite Staatsexamen voraus.

Wichtige Soft Skills

Soziale Kompetenz und ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit nennt Teetzmann zwei der Eigenschaften, die für das Amt notwendig sind. "Sicheres Auftreten, Aufgeschlossenheit, Verhandlungsgeschick, Flexibilität und Belastbarkeit" verlangt die hanseatische Präsidialrichterin von den Bewerbern.

Dann kann eine Anstellung als Richter auf Probe erfolgen. In dieser Position bleibt der Volljurist für mindestens drei Jahre. Verschiedene Stationen warten auf ihn: Staatsanwaltschaft, Gerichte, eventuell Strafvollzug und Justizbehörde. "In Flächenstaaten werden die jungen Richter durch die Gegend geschickt, um dort zu arbeiten, wo gerade eine Personallücke besteht", sagt Teetzmann.

Nach drei, spätestens fünf Jahren erfolgt die Berufung zum Richter auf Lebenszeit. Dies bedeutet aber nicht, dass die Laufbahn festgeschrieben ist. "Manche der etwa 5000 deutschen Staatsanwälte waren zuvor Richter und haben sich dann für die Anklagebehörde entschieden", so Teetzmann. Einige werden Rechtsanwälte oder gehen in die Wirtschaft. "In Deutschland gibt es 148.000 Rechtsanwälte", sagt Swen Walentowski vom Deutschen Anwaltverein in Berlin. Rechtsanwälte können sich bis zur Altersgrenze von 35 Jahren um eine Einstellung als Staatsanwalt oder Richter bemühen. In manchen Ländern begrüßt die Justiz solche Erfahrung. Will ein bereits ernannter Richter auf Lebenszeit nach vorübergehender Anwaltstätigkeit in sein bisheriges Amt zurückkehren, ist dies in der Praxis eher schwierig....

quelle:
http://www.n-tv.de/ratgeber/jobkarriere ... 92654.html

Auch interessant in dem Zusammenhang!
Die Gerichtsbarkeit in den neuen Bundesländern

Zitat:
Mit der Wiedervereinigung wurden die Gerichte der DDR nicht aufgelöst und deren Richter entlassen. Der Einigungsvertrag versucht vielmehr mit umfangreichen Maßgaben in Anl. I Kap. III Sachgeb. A Abschn. III, diese Rechtspflegeorgane in das bundesdeutsche Rechtspflegesystem einzupassen. Dies war wohl weder politisch noch praktisch anders möglich. Vor der Einigung ging man allerdings sowohl von seiten der Bundesrepublik als auch von seiten der DDR von einer Unvereinbarkeit beider Rechtspflegesysteme aus. So schrieb Riemann 1983 aus der Sicht der DDR: „Eine Gemeinsamkeit oder Kontinuität von bürgerlicher und sozialistischer Justiz und eine Annäherung beider sind ausgeschlossen“[1]. Ule antwortete 1990 hierauf: „(Diese Rechtsauffassung...) muß natürlich auch umgekehrt gelten. Eine Kontinuität der sozialistischen Justiz mit einer durch rechtsstaatliche Grundsätze geprägten Justiz (...) kann es nicht geben“[2].
...
Die Diskussion, ob ehemalige DDR-Richter überhaupt in der Lage seien, Recht in einem Rechtsstaat zu sprechen, bricht nicht ab. Hierzu müssten sie dem grundgesetzlichen Richterbild des Art. 92 I GG entsprechen, der die Rechtsprechung den Richtern „anvertraut“ und hierdurch an den Richter hohe fachliche und persönliche Anforderungen stellt. Nach der bisherigen Rechtsprechung des BverfG hat der Rechtschutzsuchende nach Art. 101 I 1 GG nicht nur ein Recht auf den gesetzlich zuständigen Richter, sondern auch und vor allem auf den gesetzmäßigen Richter[49]. Die Regelungen des Einigungsvertrages müssen daher gewährleisten, daß die hohen Anforderungen, die das Grundgesetz an den Richter stellt, auch in den neuen Ländern erfüllt werden, wobei nach Art. 143 II GG n. F. Abweichungen bis zum 31. 12. 1995 zulässig sein dürften[50].
...
Den von der DDR übernommenen Richtern wird von der Bevölkerung kein Vertrauen entgegengebracht. Der Ruf nach einem „Westrichter“ ist üblich. Neu begründet werden kann dieses Vertrauen allein durch eine gewissenhafte Überprüfung dieser Richter durch die Richterwahlausschüsse. Diese sollen nur der Ernennung der Richter zustimmen, die die für das Amt notwendige moralische Integrität besitzen (§ 2 RWO). In allen Ländern liegt hier der Schwerpunkt der Überprüfung.

http://archiv.jura.uni-saarland.de/proj ... php?id=348

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*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon augenzeuge » 22. Januar 2015, 14:06

Merkur hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Nein, aber sie hatten sich dem MfS verschrieben. Ihnen war klar, wer warum verfolgt werden musste und heute sollen sie über diese damals Verfolgten in der Lage sein Recht zu sprechen?
Sorry, aber jedem traue ich diese Wandlung eben nicht zu.
AZ


Und Du glaubst, dass sich die Richter ausnahmslos zu Unrecht dem MfS verschrieben hätten?


Ausnahmslos glaube ich gar nichts. Ausnahmen gab es immer.
Von einem DDR-Richter, der vom MfS gebeugtes Recht revidiert hätte, habe ich noch nicht gehört. Er wäre wohl nicht lange Richter geblieben.
Wir haben zu oft hier nachgewiesen, dass das MfS ihr Urteil vor dem Richter "gesprochen" hat.

Pentium schreibt von Fakten:
Den von der DDR übernommenen Richtern wird von der Bevölkerung kein Vertrauen entgegengebracht. Der Ruf nach einem „Westrichter“ ist üblich.

Warum ist das wohl so? Jetzt sag bitte nicht, weil die Bildzeitung ganze Arbeit geleistet hat..... [flash]

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Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon tom-jericho » 22. Januar 2015, 14:35

Nun, das der Ruf nach einem Westrichter üblich ist, möchte ich nicht unbedingt unterstreichen.

Es gibt genug Beispiele über mafiaartige Strukturen der Heeresgruppe Ost der bundesdeutschen Justiz, die man uns ab 1990 übergestülpt hat.

Das fing bei uns mit unserem Partnerland NRW als Aufbauhelfer der staatlichen Organe Brandenburgs ab 1990 an.

Ich verweise z.B. nur an den Hochstapler Fürniß als Minister unter Manni Stolpe. [hallo]
Zuletzt geändert von tom-jericho am 22. Januar 2015, 14:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon Merkur » 22. Januar 2015, 14:38

augenzeuge hat geschrieben:
Pentium schreibt von Fakten:
Den von der DDR übernommenen Richtern wird von der Bevölkerung kein Vertrauen entgegengebracht. Der Ruf nach einem „Westrichter“ ist üblich.


Warum ist das wohl so? Jetzt sag bitte nicht, weil die Bildzeitung ganze Arbeit geleistet hat..... [flash]

AZ


Mir ist noch kein solcher Fall begegnet. Die Praxis scheint wohl eine andere zu sein.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon augenzeuge » 22. Januar 2015, 14:44

Merkur hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Pentium schreibt von Fakten:
Den von der DDR übernommenen Richtern wird von der Bevölkerung kein Vertrauen entgegengebracht. Der Ruf nach einem „Westrichter“ ist üblich.


Warum ist das wohl so? Jetzt sag bitte nicht, weil die Bildzeitung ganze Arbeit geleistet hat..... [flash]

AZ


Mir ist noch kein solcher Fall begegnet. Die Praxis scheint wohl eine andere zu sein.


Ich denke eher, man muss die Zeitschiene und die Region betrachten. Dann zeigt sich, dass die Praxis unterschiedlich ist.
AZ
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Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon Janko » 22. Januar 2015, 14:52

Danke @Pentium für deine Ausführungen....

Also spielen doch die Richterwahlausschüße eine zentrale Rolle, auch in Brandenburg. Und da schreib ich doch glatt, die Herren werden doch wissen was sie tun bzw, getan haben...oder wie lief das in Brandenburg , mal abgesehen von der "Bilderzeitung", weis das jemand ?
Janko
 

Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon tom-jericho » 22. Januar 2015, 16:43

Wenn eine Richterstelle zu besetzen ist, wird es ja wohl auch in Brandenburg eine Regelanfrage gegeben haben/geben.

Das geschah/geschieht doch mit dem kleinsten einfachen Abgeordneten in der Kommune und mit Bürgermeistern in Brandenburg auch so, oder mit zu besetzenden Stellen in der Privatwirtschaft.

Ein gewisser Personenkreis wird wohl schon davon gewußt haben.
tom-jericho
 

Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon September » 22. Januar 2015, 21:43

augenzeuge hat geschrieben:
September hat geschrieben:... [denken] . ... [flash] .


Manchmal reichen Smileys nicht aus. Hier ist das so. Oder kann den Beitrag jemand eindeutig werten? [blush]
AZ


AZ, aus meiner Sicht ist es ausreichend und wie ich deinen "Beitrag" bewerte solltest du mir überlassen.

MfG September
September
 

Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon augenzeuge » 22. Januar 2015, 22:29

September hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
September hat geschrieben:... [denken] . ... [flash] .


Manchmal reichen Smileys nicht aus. Hier ist das so. Oder kann den Beitrag jemand eindeutig werten? [blush]
AZ


AZ, aus meiner Sicht ist es ausreichend und wie ich deinen "Beitrag" bewerte solltest du mir überlassen.

MfG September


Auch diese Antwort erinnert mich sehr genau an einen User.....man erkennt Bekannte nicht nur am Gang. [angst]
AZ
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Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon tom-jericho » 23. Januar 2015, 10:01

In den 90-er Jahren gab es hier in unser alten Kaserne, vor 1945 eine sogenannte 1000- Mann-Siedlung, einen Landesparteitag der SPD.
Ehrengast war Johannes Rau.
Eine Bühne errichtete man für uns, und es sprach u.a. Manfred Stolpe.
Einen ehemaligen Grenzoffizier mußten wir zur Raison bringen und beruhigen, denn er wollte Stolpe schon von der Bühne holen. [flash]

Johannes Rau bekam danach noch Probleme mit der Reisekostenabrechnung.
Flug: Düsseldorf - Parchim und zurück. [grins]

Ich habe ja nun "Die kleine DDR" eines Manfred Stolpe von Anfang an mitgemacht. [flash]

Der Begriff "Kleine DDR" wurde übrigens schon zu Manfred Stolpes Zeiten geprägt, nicht erst jetzt zu den Link-Linken - Regierungen. [hallo]

PS: Übrigens bin ich jedenfalls noch im Besitz meiner Verdienstmedaille und dem entsprechenden Vorschlagsblatt mit den Originalunterschriften. [laugh]
tom-jericho
 

Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon tom-jericho » 23. Januar 2015, 13:22

Gerade nachgeschaut:

Sowie bei Stolpe ist es bei mir auch immer noch eine Medaille, und kein Orden.
So mancher kann da ja heute noch nicht unterscheiden.

LIEGT ALLES NOCH IM SEKRETAER! [hallo]
tom-jericho
 

Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon Nov65 » 23. Januar 2015, 14:01

September hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
September hat geschrieben:... [denken] . ... [flash] .


Manchmal reichen Smileys nicht aus. Hier ist das so. Oder kann den Beitrag jemand eindeutig werten? [blush]
AZ


AZ, aus meiner Sicht ist es ausreichend und wie ich deinen "Beitrag" bewerte solltest du mir überlassen.

MfG September

Eine intelligente Antwort stellt das Kopieren von Smilies nun wahrlich nicht dar!
Andreas
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Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon tom-jericho » 23. Januar 2015, 14:34

Doch doch, du muszt halt immer nur mit dem Pfeil deiner Maus zart über die Smilies streichen.

Da könnte ich hier ganze Leserbriefe in den hiesigen Provinzzeitungen mit verfassen. [flash]

Rate doch mal, warum man hier die Gästebücher in den Zeitungen abgeschafft hat. [mad]
tom-jericho
 

Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon Merkur » 28. Januar 2015, 12:49

augenzeuge hat geschrieben:
Ausnahmslos glaube ich gar nichts. Ausnahmen gab es immer.
Von einem DDR-Richter, der vom MfS gebeugtes Recht revidiert hätte, habe ich noch nicht gehört. Er wäre wohl nicht lange Richter geblieben.
Wir haben zu oft hier nachgewiesen, dass das MfS ihr Urteil vor dem Richter "gesprochen" hat.

AZ


Das ist doch schon mal ein Ansatz AZ. Kannst Du Dir eigentlich vorstellen, dass das MfS aufgrund von Fehlurteilen infolge fehlerhafter Beweisführung und Beweiswürdigung der Justiz, Menschen vor dem Absitzen einer lebenslangen Haftstrafe bewahrt hat? Auch das ist in der DDR durchaus geschehen. Nur es passt nicht in das Bild, welches suggeriert wird. Darum wird die Aufarbeitungsindustrie auch nicht davon berichten.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon Interessierter » 28. Januar 2015, 14:36

Merkur, ohne die von Dir erwähnten Dinge bestreiten zu wollen, bleiben die " Aktivitäten " der Abteilungen des MfS, die sich gegen die eigene Bevölkerungen richteten, trotzdem menschenverachtend und/oder verbrecherisch.

Nach der Nazi - Diktatur sagten auch einige zur Verteidigung des Regimes, dass die Nazis durch den Autobahnbau ja die Arbeitslosen in Lohn und Brot gebracht hätten.
Auch deren hilflose Versuche änderten nichts daran, dass auch diese Diktatur menschenverachtend und verbrecherisch war.
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Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon tom-jericho » 28. Januar 2015, 14:49

Übrigens auch heute noch ein weit verbreiteter Irrtum, nicht der GRÖFAZ war es:

Die erste deutsche Schnellstraße, die als reine Autobahn geplant war, ist die von 1929 bis 1932 gebaute Strecke von Köln nach Bonn (heute A 555). Die Durchführung erfolgte unter der Federführung der Rheinischen Provinzialverwaltung in Düsseldorf unter dem Vorsitz des Landeshauptmanns Johannes Horion und mit Unterstützung des damaligen Kölner Oberbürgermeisters Konrad Adenauer, der sie auch einweihte.
tom-jericho
 

Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon augenzeuge » 28. Januar 2015, 16:47

Merkur hat geschrieben:Kannst Du Dir eigentlich vorstellen, dass das MfS aufgrund von Fehlurteilen infolge fehlerhafter Beweisführung und Beweiswürdigung der Justiz, Menschen vor dem Absitzen einer lebenslangen Haftstrafe bewahrt hat?


Ja, das habe ich schon mal gehört, ich kann jetzt nur nicht mit einem Namen dienen. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, arbeiteten jene danach für das MfS, mehr oder weniger.
Nur um der Gerechtigkeit willen tat dies das MfS nicht, oder bist du da anderer Meinung?


AZ
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Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon Merkur » 28. Januar 2015, 16:53

Interessierter hat geschrieben:Merkur, ohne die von Dir erwähnten Dinge bestreiten zu wollen, bleiben die " Aktivitäten " der Abteilungen des MfS, die sich gegen die eigene Bevölkerungen richteten, trotzdem menschenverachtend und/oder verbrecherisch.

Nach der Nazi - Diktatur sagten auch einige zur Verteidigung des Regimes, dass die Nazis durch den Autobahnbau ja die Arbeitslosen in Lohn und Brot gebracht hätten.
Auch deren hilflose Versuche änderten nichts daran, dass auch diese Diktatur menschenverachtend und verbrecherisch war.


Abstreiten würde Dir auch nichts nutzen, da ich quellenbasiert den Gegenbeweis führen könnte.
Aber ich bin schon enttäuscht, wie flach und unqualifiziert Dein Nazi-Vergleich ist. Bist Du argumentativ ein so armseliger Patron?
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon Merkur » 28. Januar 2015, 17:01

augenzeuge hat geschrieben:Ja, das habe ich schon mal gehört, ich kann jetzt nur nicht mit einem Namen dienen. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, arbeiteten jene danach für das MfS, mehr oder weniger.
Nur um der Gerechtigkeit willen tat dies das MfS nicht, oder bist du da anderer Meinung?
AZ


Nein, der Betreffende hat nach der Haftentlassung nicht für das MfS gearbeitet.
Ich bin da ganz anderer Meinung. Das MfS hat den Fall sauber analysiert und kam im Gegensatz zur K und Staatsanwaltschaft zum Ergebnis, dass der Beschuldigte als Täter nicht in Frage kommen konnte.
Daraufhin wurde er entlassen und erhielt Drohungen aus der Bevölkerung. Außerdem hatte er einen Anwalt, der meinen Respekt hat. Er ist noch heute aktiv.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon augenzeuge » 28. Januar 2015, 17:04

Merkur hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Ja, das habe ich schon mal gehört, ich kann jetzt nur nicht mit einem Namen dienen. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, arbeiteten jene danach für das MfS, mehr oder weniger.
Nur um der Gerechtigkeit willen tat dies das MfS nicht, oder bist du da anderer Meinung?
AZ


Nein, der Betreffende hat nach der Haftentlassung nicht für das MfS gearbeitet.
Ich bin da ganz anderer Meinung. Das MfS hat den Fall sauber analysiert und kam im Gegensatz zur K und Staatsanwaltschaft zum Ergebnis, dass der Beschuldigte als Täter nicht in Frage kommen konnte.
Daraufhin wurde er entlassen und erhielt Drohungen aus der Bevölkerung. Außerdem hatte er einen Anwalt, der meinen Respekt hat. Er ist noch heute aktiv.


Ok, bitte sag mir den wahren Grund, warum agierte das MfS hier so? Dachte das MfS anfangs ebenso wie der Staatsanwalt? Kann es sein, dass die Zeiten von denen wir sprachen ganz unterschiedlich sind?

AZ
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Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon Interessierter » 28. Januar 2015, 21:19

Zitat Merkur;
Aber ich bin schon enttäuscht, wie flach und unqualifiziert Dein Nazi-Vergleich ist. Bist Du argumentativ ein so armseliger Patron?


Da Dir enttäuschend nichts anderes einfällt als persönlich zu werden, solltest Du einfach einmal in den Spiegel schaun, um einen armseligen Patron zu sehen, der immer noch glaubt er könne mit solchen Aussagen gewisse Abt. des MfS schönreden. [wink]
Interessierter
 

Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon Nostalgiker » 28. Januar 2015, 21:47

Interessierter, wie üblich merkst du nicht wie beleidigend und diffamierend du mit deinen "allgemeinen" Aussagen bist.

aber was soll man schon von einem User erwarten und halten der sich öffentlich damit brüstet in Stasimanier ihm unangenehmen Usern im Internet hinterher zu schnüffeln um dann die abenteuerlichsten Behauptungen über die von ihm ausspionierten zu verbreiten. Wenn du könntest und wüsstest wo würdest du diese User auch noch Denunzieren . Peinlicher und Billiger geht's wirklich nicht mehr.

Das ist noch nichtmal Stasi für Arme.


Thoth
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Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon tom-jericho » 28. Januar 2015, 22:24

Denunzieren?

Nein, das macht man nicht.

Denkt an Hoffmann von Fallersleben.
tom-jericho
 

Re: Brandenburg - die kleine DDR

Beitragvon Merkur » 29. Januar 2015, 07:04

Interessierter hat geschrieben:Zitat Merkur;
Aber ich bin schon enttäuscht, wie flach und unqualifiziert Dein Nazi-Vergleich ist. Bist Du argumentativ ein so armseliger Patron?


Da Dir enttäuschend nichts anderes einfällt als persönlich zu werden, solltest Du einfach einmal in den Spiegel schaun, um einen armseligen Patron zu sehen, der immer noch glaubt er könne mit solchen Aussagen gewisse Abt. des MfS schönreden. [wink]


Ich muss da nichts schönreden. Die Akten sind unmissverständlich.
Sei mir nicht böse aber Dein Nazi-Vergleich ist für mich nicht hinnehmbar. Er ist niveaulos und zeugt von mangelhafter Kenntnis historischer Zusammenhänge. Einfach nur billig, polemisch und unteres Volksschulniveau.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
Merkur
 
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