Pegida/Legida u.s.w....

Diskussionen über die Schlagzeilen in den Medien

Re: Pegida

Neuer Beitragvon pentium » 11. Dezember 2014, 11:00

Wer hat gestern Abend Anne Will gesehen?

"Deutsch-Gebot und Burka-Verbot – Wie viel Fremdheit verträgt Deutschland?"

Zitat:
Bei "Anne Will" ging es diesmal um zu viele Themen gleichzeitig. Aber dies machte eines deutlich: In der Auseinandersetzung um die Asylpolitik wird vor allem immer noch am Thema vorbeigeredet.
...
Es war viel mehr die erschreckende Erkenntnis, wie wenig entwickelt die Diskussion um Zuwanderung und viele der damit verbundenen Fragen ist. Symptomatisch für die Unsicherheit in der Debatte stand die Autorin und Politikerin Vera Lengsfeld, die sich mehrfach in ihrer Argumentation verhaspelte und dabei arg ungeschickt wirkte. Mehrfach strapazierte Lengsfeld damit die Geduld der sehr souverän auftretenden Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor. Obwohl man nicht das Gefühl hatte, dass beide vollkommen unterschiedlicher Meinung waren, führte das zu ein paar heftigen Wortwechseln.

Es war aber nicht nur Lengsfeld mit der Kaddor beschäftigt war. Wann immer Stereotype zum Thema Islam oder Islamisierung hervorgebracht wurden, war sie zur Stelle. Gerade in der Diskussion um die Burka vertrat sie eine interessante Position. Obwohl sie selber keine Befürworterin der Vollverschleierung sei ("Ich tue mich auch schwer mit Burka-Trägerinnen"), wies sie darauf hin, wie lange die Diskussion schon geführt werde und wie wenig zielführend sie sei.
...
Am interessantesten Punkt der gestrigen Diskussion zeigte sich aber, das auch Kaddor nicht frei von einfachen Urteilen ist. Als es um das Pegida-Bündnis und den großen Zulauf in den letzten Wochen ging, war deutlich zu spüren, dass Kaddor sich zu dem Dresdener Bündnis bereits ihre abschließende Meinung gebildet hatte. Dabei hatte Werner Patzelt – der nun wirklich nicht im Verdacht des Rechtsextremen steht – sehr viel interessantes zu den Protesten zu sagen, die er als Professor an der TU Dresden direkt mitverfolgen konnte.

Schon die Annahme, so Patzelt, es ginge Pegida primär um den Islam sei trotz des Namens (Pegida: Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) falsch. Weniger als um die Gefahren durch den radikalen Islam gehe es vielmehr um die grundlegende Frage, ob Deutschland ein Zuwanderungsland sei ("Können wir uns vorstellen dass Leute nicht aus monetären Gründen zu uns kommen, sondern einfach weil es schön ist?")

Viele Fragen zur Asylpolitik seien in den letzten Jahren unbeantwortet geblieben ("Zuwanderung ist ein schwarzes Loch"), durch Pegida sei jetzt "ein Ventil geöffnet worden". Obwohl Patzelt natürlich auch die Dubiosität der Veranstalter betonte, wies er darauf hin, dass schätzungsweise nicht mal 1.000 der 10.000 Demonstranten klassische Rechtsextreme seien. Der Rest sei von der Mitte bis zur Mitte rechts angesiedelt, wenn man die ignorieren würde, hätte das böse Folgen.

Die beiden bisherigen Strategien im Umgang mit Pegida – Aussitzen und Ausgrenzen – seien falsch gewesen, so Patzelt, stattdessen müsse man den Dialog suchen. Bevor er aber erklären konnte, wie genau das aussehen würde, war auch schon wieder das nächste Thema an der Reihe...

http://www.welt.de/vermischtes/article1 ... icken.html

Die Aussagen von Prof. Patzelt fand ich gut, besonders mit dem schwarzen Loch und der Zuwanderung. Es ging auch darum, dass Deutschland sich zwar als Zuwanderungsland bezeichnet, aber nicht einmal ein Zuwanderungsgesetz besitzt....

mfg
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Re: Pegida

Neuer Beitragvon Sirius » 11. Dezember 2014, 14:34

karnak hat geschrieben:Davon mal abgesehen, dass ich diese Pegida und wie die anderen Vereine sich alle noch nennen schlichtweg für"getarnten" und damit besonders üblen Nazi-Mist halte


Kristian, einfach mal folgendes zur Kenntnis nehmen:

pentium hat geschrieben:
Dabei hatte Werner Patzelt – der nun wirklich nicht im Verdacht des Rechtsextremen steht – sehr viel interessantes zu den Protesten zu sagen, die er als Professor an der TU Dresden direkt mitverfolgen konnte.
...
Obwohl Patzelt natürlich auch die Dubiosität der Veranstalter betonte, wies er darauf hin, dass schätzungsweise nicht mal 1.000 der 10.000 Demonstranten klassische Rechtsextreme seien. Der Rest sei von der Mitte bis zur Mitte rechts angesiedelt, wenn man die ignorieren würde, hätte das böse Folgen.

http://www.welt.de/vermischtes/article1 ... icken.html




...

"Gehen Sie doch mal nach Neukölln", schimpft ein Pegida-Demonstrant. Er trägt einen sandfarbenen Trenchcoat und gepflegte braune Schuhe, keine Bomberjacke und Springerstiefel. "Da kann man doch nur noch mit Polizeischutz rein!" Und er betont im nächsten Satz: "Wir sind doch keine Nazis." Von Beruf ist er Geologe, ein weit gereister Mann, der sogar schon im Iran gewesen ist. Er sei heute nicht allein gekommen, sondern mit vier weiteren Akademikern unterwegs. "Zwei von uns haben promoviert."

Ob Wissenschaftler, Handwerker oder Hartz-IV-Empfänger: Was die Demonstranten in Dresden eint, ist ein unbestimmter Frust. D
.....
AfD- und Linken-Wähler Seite an Seite

Nicht umsonst gibt es in Sicherheitskreisen die Diskussion, dass der Begriff Extremismus neu gefasst werden müsse: Rechts oder links, diese traditionelle Kategorisierung funktioniere nicht mehr, heißt es. So schreiten AfD- und Linken-Wähler auch in Dresden Seit an Seit. Ein explosives Gemisch.

http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... linge.html


Ich glaube nicht, dass Australien und Kanada "besonders übler Nazi-Mist" sind, weil sie keine unkontrollierte Masseneinwanderung zulassen, und sich so nicht überdurschschnittlich viele Kriminelle (in manchen deutschen Jugendgefängnissen haben wimre bis zu 90 % der Insassen Migrationshintergrund, mit dem Schwerpunkt bestimmter ethnischer und religiöser Zugehörigkeit), viele Nicht-Integrierbare und religiösen Fanatismus ins Land holen; auch nicht "Flüchtlinge", die gezielt wegen des deutschen Sozialstaats nach Deutschland kommen und dabei als "Flüchtlinge" bis zu einem Dutzend Staaten durchqueren, in denen sie als "Flüchtlinge" merkwürdigerweise kein Asyl beantragen.
Zuletzt geändert von Sirius am 11. Dezember 2014, 15:08, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Pegida

Neuer Beitragvon Dr. 213 » 11. Dezember 2014, 14:53

Eine spannende Entwicklung, die wir da miterleben dürfen.

Noch ist die Zahl der Spaziergänger recht überschaulich.
10.000 sollen es gewesen sein, waren es wirklich fast ebenso viele Gegendemonstranten ?
In den Berichten der ÖR Anstalten erkenne ich die Aktuelle Kamera wieder.
Sinngem. wird von "Fehlgeleiteten" und "Nazis" gesprochen.
Das zieht allerdings nicht mehr, die Nazikeule als Totschlagarument wirkt nicht mehr.
Man macht damit den zweiten großen Fehler, den ersten hat man gemacht,
als man lange Zeit die berechtigten Mißstände und die Kritik dazu nicht ernst genommen hat.
Inzwischen erkennen einfach zu viele, daß wir uns ohne Not fremde Probleme in unser Land holen.
Das gab es schon immer, allerdings wird heute deutlich, daß uns dieses mehr kostet als es nützt.

Ich bin gespannt, wie die Politiker diese Bewegung wieder zurückdrehen, und ob es ihnen überhaupt gelingt.

Gruß
Dr. 213
Dr. 213
 

Re: Pegida

Neuer Beitragvon pentium » 11. Dezember 2014, 14:57

Noch einmal zu Prof. Patzelt.

Dresdner Politikwissenschaftler Werner Patzelt: „Pegida hat einen Nerv getroffen“

Dresden. Seit Wochen marschieren jeden Montag Anhänger der Anti-Islam-Bewegung „Pegida“ durch Dresden. Von Mal zu Mal werden es mehr, zuletzt folgten 10.000 Menschen dem Aufruf der Organisatoren. Im Interview erklärt der Dresdner Politikwissenschaftler Werner Patzelt, warum das Bündnis offenbar einen Nerv der Zeit getroffen hat.

Frage: Warum verbucht das islamkritische Bündnis „Pegida“ ausgerechnet in Sachsen so einen Zulauf?

Antwort: Im Westen gibt es schon viele Zuwanderer und Flüchtlinge; dort hat man sich an sie gewöhnt - im Osten noch nicht. Obendrein ist die ostdeutsche Gesellschaft in den letzten 25 Jahren heftig durchgerüttelt worden. Jetzt haben die Menschen den Eindruck, dass endlich alles stimmt - die Arbeitslosigkeit geht zurück, Straßen und Häuser sind in Ordnung. Ausgerechnet da kommt offenbar die nächste große Transformation der Gesellschaft.

Spielt es „Pegida“ in die Hände, dass es in Sachsen vergleichsweise viele Rechtsextreme gibt?

Unter sämtlichen Bundesländern hat Sachsen den größten Anteil von ausdrücklichen Rechten, also von solchen, die NPD wählen oder sich selbst als rechtsradikal empfinden. Zudem hat ein Land, in dem vorrangig CDU gewählt wird, natürlich mehr Rechte als Bundesländer, in denen die Mehrheit SPD wählt. Auch das gibt nicht-linken Protestbewegungen wie „Pegida“ mehr Resonanz.

Wie konnte „Pegida“ in so kurzer Zeit so viele Menschen in Dresden mobilisieren?

Meine Erklärung ist, dass „Pegida“ einfach den Nerv vieler Leute getroffen hat. Viele Deutsche machen sich tatsächlich Sorgen darüber, wie es mit unserer Gesellschaft weitergehen soll, wenn wir zwar ein Einwanderungsland sind, aber weder eine klare Einwanderungspolitik haben noch eine Integrationspolitik haben, die über die Aufforderung an die Bürger hinausgeht, nett zu sein und Flüchtlinge willkommen zu heißen.

ZUR PERSON: Werner Patzelt (61) ist Gründungsprofessor des Dresdner Instituts für Politikwissenschaft und hat den Lehrstuhl für Politische Systeme und Systemvergleich an der Technischen Universität Dresden seit 1991 inne.

quelle:
http://www.lvz-online.de/nachrichten/mi ... 66151.html

Zitat:
Viele Deutsche machen sich tatsächlich Sorgen darüber, wie es mit unserer Gesellschaft weitergehen soll, wenn wir zwar ein Einwanderungsland sind, aber weder eine klare Einwanderungspolitik haben noch eine Integrationspolitik haben, die über die Aufforderung an die Bürger hinausgeht, nett zu sein und Flüchtlinge willkommen zu heißen...

@Karnak, einfach mal über diese Aussage des Prof. Patzelt nachdenken, bevor man alle Leute von Pegida in die rechte Ecke stellt! Ja wir sind ein laut Politik ein Einwanderungsland. Nein wir haben keine klare Einwanderungspolitik! Nein wir haben keine Integrationspolitik. Wir sollen die Asylanten und Flüchtlinge immer nur willkommen heißen, sagt die Politik, mehr nicht! Und wer fragen dazu hat oder auf die Strasse geht, kommt in die rechte Ecke!
So geht dass Spiel aber auf die Dauer schief.

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Re: Pegida

Neuer Beitragvon karnak » 11. Dezember 2014, 16:41

pentium hat geschrieben:
@Karnak, einfach mal über diese Aussage des Prof. Patzelt nachdenken, bevor man alle Leute von Pegida in die rechte Ecke stellt!

Wenn sich die "Wutbürger" von den Neonazis trennen können wir darüber reden. Ein gemeinsames Marschieren mit dieser Ideologie ist für mich absolut inakzeptabel.
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Re: Pegida

Neuer Beitragvon Nov65 » 11. Dezember 2014, 17:04

Jede Demonstration ist bunt gemischt. Daran kann man wenig ändern.

Wiederum hat niemand(Verfassungsschutz usw.) diese Entwicklung kommen sehen, weil man glaubte nur satte Bürger vor sich zu haben, die für einen Aufstand gegen einen Missstand zu faul sind. Irrtum!

Ich bin gottlob mit keiner Faser ein Rechtsanhänger. Aber es gibt in D bestimmte Zustände, die die Bevölkerung verrückt machen(Hassprediger, IS-Nachwuchs, Migrantenanteile in Wohnvierteln und insbesondere Schulzimmern, Kriminalität durch junge Ausländerbanden usw.)

Und nun kommt durch Kriegswirren eine "Schwemme" von Asylsuchenden. Diese Gefahr sehen die Menschen. Sie sehen auch die Ohnmacht der Regierenden, für vernünftige Verhältnisse im Nebeneinander zu sorgen.

Und jetzt versagen wiederum einige Politiker (auch Medien) indem auf die Pediga eingeschlagen wird. Das wird sich rächen.
Einige Ängste sind berechtigt, das Vertrauen in die Politik ist weggebrochen. Rechte Gruppieren mischen in der Pedigabewegung kräftig mit.

Ich möchte wetten, dass ein Aussitzen dieser Situation von A. Merkel erfolgen wird und die Zustände sich zuspitzen.Dabei muss ein konstruktiver Dialog her und Änderungen in der Asylpolitik.

Gruß, Andreas
Nov65
 

Re: Pegida

Neuer Beitragvon karnak » 11. Dezember 2014, 17:25

Nov65 hat geschrieben:Jede Demonstration ist bunt gemischt. Daran kann man wenig ändern.

Wiederum hat niemand(Verfassungsschutz usw.) diese Entwicklung kommen sehen, weil man glaubte nur satte Bürger vor sich zu haben, die für einen Aufstand gegen einen Missstand zu faul sind. Irrtum!

Ich bin gottlob mit keiner Faser ein Rechtsanhänger. Aber es gibt in D bestimmte Zustände, die die Bevölkerung verrückt machen(Hassprediger, IS-Nachwuchs, Migrantenanteile in Wohnvierteln und insbesondere Schulzimmern, Kriminalität durch junge Ausländerbanden usw.)

Und nun kommt durch Kriegswirren eine "Schwemme" von Asylsuchenden. Diese Gefahr sehen die Menschen. Sie sehen auch die Ohnmacht der Regierenden, für vernünftige Verhältnisse im Nebeneinander zu sorgen.

Und jetzt versagen wiederum einige Politiker (auch Medien) indem auf die Pediga eingeschlagen wird. Das wird sich rächen.
Einige Ängste sind berechtigt, das Vertrauen in die Politik ist weggebrochen. Rechte Gruppieren mischen in der Pedigabewegung kräftig mit.

Ich möchte wetten, dass ein Aussitzen dieser Situation von A. Merkel erfolgen wird und die Zustände sich zuspitzen.Dabei muss ein konstruktiver Dialog her und Änderungen in der Asylpolitik.

Gruß, Andreas

Mag alles sein, aber irgendwo hat jeder seine Schmerzgrenze und diese Demonstrationen sind für meinen Geschmack einfach"zu bunt gemischt" Ich empfinde es als nur peinlich, dass sich in Dresden 10 000 Menschen mit,und sind es nur ein paar Hundert, solcher Typen zu einer Demonstration vereinigen, die Bereitschaft dazu haben. Eigentlich sind sie noch suspekter als die bekennenden Braunen, die stehen wenigstens zu ihrer Gesinnung, da weiß man woran man ist. Die sind mir lieber als die Anderen, die ihren Rassismus in sich tragen, hinter ihrer Goldkantengardine stehen und sich klammheimlich die Hände reiben , endlich darauf hoffen, dass wieder"Zucht und Ordnung" in Deutschland einzieht, sich langsam auf die Straße wagen weil sie den Eindruck haben ihre wahre Geisteshaltung wird langsam "salonfähig".
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Re: Pegida

Neuer Beitragvon Zicke » 11. Dezember 2014, 17:38

das mit in die rechte Ecke stellen , erinnert mich stark an 1989. Damals im September hat man uns als "subversive Elemente" bezeichnet an statt zu hinterfragen warum.
Heute scheint die Politik genau so blind und taub in Richtung Bürger zu sein.
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Re: Pegida

Neuer Beitragvon pentium » 11. Dezember 2014, 17:49

Geld machen mit Flüchtlingen! Politik (Landkreis) fühlt sich nicht zuständig!

http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a ... 15b49.html

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Re: Pegida

Neuer Beitragvon karnak » 11. Dezember 2014, 18:00

Übrigens, was das zwingende Bedürfnis der "patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" und die 10 000 Demonstranten in Dresden, die genau wissen, dass,was die Muselmanen angeht, von denen eine riesen Gefahr ausgeht. In Dresden liegt der Anteil von Moslems bei 0,4%, laut Angaben des Verfassungsschutzes liegt die Zahl der Salafisten in ganz Sachen bei 100. Sollte man nicht vielleicht gegen die Buddhisten demonstrieren, von denen dürfte es in Dresden und Sachsen wesentlich mehr geben, wegen der Vietnamesen.
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Re: Pegida

Neuer Beitragvon SkinnyTrucky » 11. Dezember 2014, 18:09

Dr. 213 hat geschrieben:Sinngem. wird von "Fehlgeleiteten" und "Nazis" gesprochen.
Das zieht allerdings nicht mehr, die Nazikeule als Totschlagarument wirkt nicht mehr.


Also mir gefallen die oben genannten Punkte der Pegida und ich bin alles andere als ein Nazi....ich hab seit einiger Zeit im eigenen Stadtteil auch mit ziemlich fehlgeleiteten Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu tun und seh mich regelmässig konfrontiert mit Beschimpfungen ala Schlampe und so....wenn ich mit meinem Laplander durch die Strasse fahre, wo die immer abhängen, dann stehen se Spalier und grüssen mit dem Hitlergruss....regelmässig verjage ich diese Idioten aus unserem Kellereingang, wo se sich gerne zum gemeinsamen Kiffen treffen....

....oft bin ich drauf und dran zum *Wijkagenten* (ABV) zu gehen um mich zu beschweren....ich hab es aber bislang noch nicht getan, da ich da nicht viel von erwarte....

....unsere Polizei stellt zwar immer wieder mobile Überwachungskameras auf, dort wo die abhängen, aber das interessiert diese Typen nicht, se pöbeln echt jeden an....absolut respektlos....


groetjes

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Re: Pegida

Neuer Beitragvon karnak » 11. Dezember 2014, 18:16

SkinnyTrucky hat geschrieben:
Dr. 213 hat geschrieben:Sinngem. wird von "Fehlgeleiteten" und "Nazis" gesprochen.
Das zieht allerdings nicht mehr, die Nazikeule als Totschlagarument wirkt nicht mehr.


Also mir gefallen die oben genannten Punkte der Pegida und ich bin alles andere als ein Nazi....ich hab seit einiger Zeit im eigenen Stadtteil auch mit ziemlich fehlgeleiteten Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu tun und seh mich regelmässig konfrontiert mit Beschimpfungen ala Schlampe und so....wenn ich mit meinem Laplander durch die Strasse fahre, wo die immer abhängen, dann stehen se Spalier und grüssen mit dem Hitlergruss....regelmässig verjage ich diese Idioten aus unserem Kellereingang, wo se sich gerne zum gemeinsamen Kiffen treffen....

....oft bin ich drauf und dran zum *Wijkagenten* (ABV) zu gehen um mich zu beschweren....ich hab es aber bislang noch nicht getan, da ich da nicht viel von erwarte....


groetjes

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[flash] Also mir hätte 1928 das Programm der NSDAP auch gefallen,sogar ihr Name National SOZIALISTEN.
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Re: Pegida

Neuer Beitragvon Spartacus » 11. Dezember 2014, 18:23

Pegida greift die berechtigten Ängste der Menschen auf, zeigt die Verlogenheit der Politiker, die
alles und jeden aufnehmen wollen, aber nichts regeln und dann Gewalttaten von Seiten der angeblich
Hilfesuchenden selber hilflos und ziemlich dumm / dämlich gegenüberstehen.

Asylanten, die schlimmste Verbrechen und Verfolgung erlebt und alles verloren haben, benehmen sich
niemals so, wie es immer wieder beschrieben wird. Diese Menschen sind für alles sehr dankbar und würden
niemals auf die Idee kommen, etwas zu fordern. Die sind froh etwas zu Essen und ein Dach über dem Kopf
zu haben. Auch das wird von Pegida thematisiert. Die Menschen haben es ganz einfach satt, ständig von
gutmenschelnden Politikern belogen zu werden.

Wenn in Dresden 10.000 Neue Nazis auf der Straße waren, na dann gute Nacht Deutschland, denn es werden
immer mehr werden, wenn die Politik weiter pennt und Sprüche klopft.

Asylsuchende ja, unbedingt, denn die "echten" werden niemals Probleme bereiten, nichts fordern, sondern
eines Tages sogar etwas "geben".

Darum geht es!

Kanada, USA, Australien?

Alles Nazi - Staaten, ganz klar, wenn man deutsche Politiker so hört.

LG

Sparta


Ich bin stolz darauf, kein Smartdingsbums zu besitzen.
Nicht Deutschland schafft sich ab, sondern Deutschland schaltet sich ab.
Habeck und Baerbock in die Produktion. Die Grünen sind eine fortschrittsfeindliche Sekte.



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Re: Pegida

Neuer Beitragvon Edelknabe » 11. Dezember 2014, 18:26

Muss erst uns Sirius kommen siehe sein:

"....auch nicht "Flüchtlinge", die gezielt wegen des deutschen Sozialstaats nach Deutschland kommen und dabei als "Flüchtlinge" bis zu einem Dutzend Staaten durchqueren, in denen sie als "Flüchtlinge" merkwürdigerweise kein Asyl beantragen."

Leute das ist es doch, was ich die ganze Zeit und über zwei oder waren es drei Seiten hier wissen wollte? Wo die ganzen schwarzen Kerlchen eigentlich herkommen? Kein Schwein kommt zum Punkt, Sirius schaffte es und Danke.

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Re: Pegida

Neuer Beitragvon pentium » 11. Dezember 2014, 18:35

Edelknabe hat geschrieben:Muss erst uns Sirius kommen siehe sein:

"....auch nicht "Flüchtlinge", die gezielt wegen des deutschen Sozialstaats nach Deutschland kommen und dabei als "Flüchtlinge" bis zu einem Dutzend Staaten durchqueren, in denen sie als "Flüchtlinge" merkwürdigerweise kein Asyl beantragen."

Leute das ist es doch, was ich die ganze Zeit und über zwei oder waren es drei Seiten hier wissen wollte? Wo die ganzen schwarzen Kerlchen eigentlich herkommen? Kein Schwein kommt zum Punkt, Sirius schaffte es und Danke.

Rainer-Maria


Ja Rainer-Maria, alles schwarze Kerlchen...Syrier, Iraker, Serben, Afganen und besonders Albaner haben ein schwarze Hautfarbe....

http://de.statista.com/statistik/daten/ ... bewerbern/

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Re: Pegida

Neuer Beitragvon Edelknabe » 11. Dezember 2014, 19:00

Entschuldige Pentium ich war ja im völlig falschen Fred statt beim Zulu im anderen Asylfred hier in Offtopic. Aber uns Sirius hat trotzdem meiner Denke geholfen.

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Re: Pegida

Neuer Beitragvon pentium » 11. Dezember 2014, 19:03

Edelknabe hat geschrieben:Entschuldige Pentium ich war ja im völlig falschen Fred statt beim Zulu im anderen Asylfred hier in Offtopic. Aber uns Sirius hat trotzdem meiner Denke geholfen.

Rainer-Maria


Entschuldigung angenommen, Rainer-Maria.

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Re: Pegida

Neuer Beitragvon SkinnyTrucky » 11. Dezember 2014, 19:05

karnak hat geschrieben: [flash] Also mir hätte 1928 das Programm der NSDAP auch gefallen,sogar ihr Name National SOZIALISTEN.


Naja Kristian, ich weiss leider nichts über diese Leute von der Pegida, kenne davon keinen....

....ich habe aber damals vor gehabt Pim Fortuyn meine Stimme zu geben, leider wurde er abgeknallt....Wilders greift seine Ideen wieder auf allerdings finde ich Wilders überhaupt nicht symphatisch....

....Kristian, Fakt ist, das es Probleme gibt und da muss drüber geredet werden, bzw man muss sich nicht auf der Nase rumtanzen lassen....es gibt in Westeuropa viele moslimische Einwanderer, kein Problem....aber es gibt auch eine gewisse Anzahl der Einwanderer, die sich deutlich abheben und voller Hass sind und die machen mir genauso Angst wie irgendwelche hiesigen Rockergangs oder Hooligans....

....jeder weiss, das ich absolut nicht fremdenfeindlich bin, mir ist es egal, wo einer herkommt und das er vielleicht anders aussieht wie ich, im Gegenteil, ich finde es eher sehr interessant und ergänzend....allerdings gibt es genug schwarze Schafe und da sollte man Wege finden damit umzugehen....


Und klar, das dir das Program der Nazis gefallen hätte....die Sozialisten in der DDR waren vielleicht auf Papier weltoffen aber das Volk hat man schön auf's nationale Territorium eingefercht und du warst ein Torwächter im Zaun....der Zaun, der zum Glück nicht lang mehr gestanden ist, sonst hätte ich mich diese Woche nicht auf einer schönen Reise durch Italien erfreuen können samt Besuch der Insel Sizilien....und ja, zum Glück scheinst du ja mitlerweile auch etwas italophil geworden zu sein und hast auf Brötchenbäcker umgesattelt.... [super]


groetjes uit Fabro

Mara, die grade auf einen guten Freund wartet um dann zusammen lekker essen zu gehen....natürlich italienisch.... [zunge]
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Re: Pegida

Neuer Beitragvon Edelknabe » 11. Dezember 2014, 19:32

Wie soll das überhaupt funktionieren? Politik meint also "Pegida stelle nur (sinngemäß) freche Forderungen". Nun hat Pegida sogar ein recht ordentliches Programm mit nicht nur Forderungen siehe Pentium. Also Runder Tisch ähnlich der Bürgerechtler ala Ende der DDR? Wäre doch zumindest ne Anfangslösung...so meint der Rainer.

Nur irgendwie habe ich den dummen Verdacht im Hinterkopp, unsere gewählten Volksvertreter wollen gerade das vermeiden.Weil, dann könnte Ihnen ja die alleinige Entscheidungsgewalt abhanden kommen.

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Re: Pegida

Neuer Beitragvon karnak » 11. Dezember 2014, 19:37

SkinnyTrucky hat geschrieben:
karnak hat geschrieben: [flash] Also mir hätte 1928 das Programm der NSDAP auch gefallen,sogar ihr Name National SOZIALISTEN.


Naja Kristian, ich weiss leider nichts über diese Leute von der Pegida, kenne davon keinen....

....ich habe aber damals vor gehabt Pim Fortuyn meine Stimme zu geben, leider wurde er abgeknallt....Wilders greift seine Ideen wieder auf allerdings finde ich Wilders überhaupt nicht symphatisch....

....Kristian, Fakt ist, das es Probleme gibt und da muss drüber geredet werden, bzw man muss sich nicht auf der Nase rumtanzen lassen....es gibt in Westeuropa viele moslimische Einwanderer, kein Problem....aber es gibt auch eine gewisse Anzahl der Einwanderer, die sich deutlich abheben und voller Hass sind und die machen mir genauso Angst wie irgendwelche hiesigen Rockergangs oder Hooligans....

....jeder weiss, das ich absolut nicht fremdenfeindlich bin, mir ist es egal, wo einer herkommt und das er vielleicht anders aussieht wie ich, im Gegenteil, ich finde es eher sehr interessant und ergänzend....allerdings gibt es genug schwarze Schafe und da sollte man Wege finden damit umzugehen....


Und klar, das dir das Program der Nazis gefallen hätte....die Sozialisten in der DDR waren vielleicht auf Papier weltoffen aber das Volk hat man schön auf's nationale Territorium eingefercht und du warst ein Torwächter im Zaun....der Zaun, der zum Glück nicht lang mehr gestanden ist, sonst hätte ich mich diese Woche nicht auf einer schönen Reise durch Italien erfreuen können samt Besuch der Insel Sizilien....und ja, zum Glück scheinst du ja mitlerweile auch etwas italophil geworden zu sein und hast auf Brötchenbäcker umgesattelt.... [super]


groetjes uit Fabro

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Dann beließ Dich einfach mal zu dem Verein, dem Organisator des Ganzen in Dresden, Lutz Bachmann, einem Mensch mit Namen Ed aus der Niederlande der dort auftritt und vor "Zuständen wie in der Niederlande" warnt.
Macht und redet hier was ihr wollt, ich lebe und wohne nun in einer Gegend in der die Muselmanen ganz andere Größenordnungen haben als in Dresden. Ich habe sie immer als angenehme, fleißige und bescheidene Menschen erlebt. Nie den Eindruck gehabt die Migranten sind von einem Übermaß an Querulanten, Abendlandzerstörern durchsetzt. Ich war schon in ihren Moscheen, bin dort herzlich aufgenommen worden, man hat mir alles gezeigt und man hat seinen Standpunkt sachlich und verständlich dargelegt. Kurz gesagt, das so gescholtene Multi-Kulti, ich habe es die letzten 20 Jahre als angenehm, als nicht belastend, als Bereicherung der deutschen Gesellschaft empfunden, ich bin ein Anhänger davon, mir gefällt es einfach, trotz der Probleme die es gibt. Wo und bei welchen Gruppen einer Gesellschaft gibt es die nicht.
Kurz wir kommen bei dem Thema nicht zusammen, schon gar nicht mit diesem Pegidia- Abendlandsrettungsverein und die AfD kommt gleich hinterher.
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Re: Pegida

Neuer Beitragvon SkinnyTrucky » 11. Dezember 2014, 20:25

karnak hat geschrieben:Kurz wir kommen bei dem Thema nicht zusammen, schon gar nicht mit diesem Pegidia- Abendlandsrettungsverein und die AfD kommt gleich hinterher.


Nee sicher nicht....aber es nervt, wie einige sich bei uns aufspielen und das nicht nur mich....tja, und ob uns da obskure Vereinigungen bei der Lösung hilfreich sind, ist offen und muss diskutiert werden....

....ich hab in meiner Westeuropa-Zeit genug Menschen, die von weit weg zu uns kamen, kennen und schätzen gelernt....die nervt es auch, das sie wegen einiger schwarzer Schafe in falsches Licht gerückt werden....


groetjes

Mara
Wenn es heute noch Menschen gibt, die die DDR verklären wollen, kann das nur damit zusammenhängen, dass träumen schöner ist als denken.... (Burkhart Veigel) Bild
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Re: Pegida

Neuer Beitragvon Sirius » 11. Dezember 2014, 20:53

Vielleicht hat diesen Film schon jemand gesehen. Der Film wurde am 19.5.1990 in der ARD uraufgeführt.

Der Marsch

Der Marsch ist ein britisches Fernseh-Drama aus dem Jahr 1990. Der Film des Regisseurs David Wheatley über den Auswanderungsdruck aus den Entwicklungsländern ist eine Literaturverfilmung, die auf einen Roman von William Nicholson basiert. Er geht von einer unbestimmten Zukunft aus, in der aufgrund des Klimawandels große Teile Afrikas unbewohnbar geworden sind und in Europa die rassistischen Spannungen zugenommen haben.

Hauptpersonen sind die Irin Clare Fitzgerald, Kommissarin für Entwicklung bei der Europäischen Gemeinschaft, und der Nordafrikaner Isa el Mahdi, der einen Marsch aus nordafrikanischen Flüchtlingscamps nach Europa organisiert. Seine Hoffnung bei der Organisation dieses Marsches: „Wir glauben: wenn ihr uns vor euch seht, werdet ihr uns nicht sterben lassen. Deswegen kommen wir nach Europa. Wenn ihr uns nicht helft, dann können wir nichts mehr tun, wir werden sterben, und ihr werdet zusehen, wie wir sterben und möge Gott uns allen gnädig sein.“

Die Kommissarin setzt sich intensiv für eine Verhandlungslösung ein, doch scheitert sie bei den verschiedenen Gremien. Am Schluss erklärt sie: „Wir brauchen euch, wie ihr uns braucht. Wir können nicht weitermachen, wie bisher. Sie können uns helfen, die Zerstörung aufzuhalten, die wir anrichten. Aber wir sind noch nicht bereit für euch, ihr müsst uns noch mehr Zeit geben.“

Das Schlussbild zeigt die jubelnden Teilnehmer des Marschs, die die Meerenge überwunden haben, auf dem Weg auf die wartenden spanischen Soldaten zu. (Vorher ist gezeigt worden, dass ein Junge bei der Landung erschossen wurde.)

Der Film ist ein Plädoyer für mehr Einsatz der Industrieländer für die Entwicklungsländer, dabei behält er im Wesentlichen die Perspektive der wohlwollenden Kommissarin. Die protestierenden Schwarzafrikaner werden von außen gesehen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Marsch_%28Film%29


Dieses mögliche Szenario schien schon damals beunruhigend. Damals war es noch eher eine Utopie, was afrikanische Flüchtlinge betrifft. Die Flüchtlingszahlen stiegen schon zwei bis drei Jahre später auf bis zu 500.000 Flüchtlinge pro Jahr, auch bedingt durch die Kriege in Jugoslawien. 1993 gab es dann die Grundgesetzänderung beim Asylrecht, was die Flüchtlingszahlen dann zunächst stark sinken ließ. Bald gibt es wieder eine ähnliche Situation.
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Re: Pegida

Neuer Beitragvon karnak » 11. Dezember 2014, 21:21

Und nun musst Du nur noch erklären wie Du meinst, dass man das Szenario vermeidet.
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Re: Pegida

Neuer Beitragvon Sirius » 11. Dezember 2014, 22:00

karnak hat geschrieben:Und nun musst Du nur noch erklären wie Du meinst, dass man das Szenario vermeidet.


Es gibt meiner Meinung nach keine Patentlösung. Ich habe das Thema hier im Forum schon einmal mit Hausfreund diskutiert. Hausfreund verlinkte auch zu einer wissenschaftlichen Studie. Danach ist das starke Bevölkerungswachstum in Afrika einer der Hauptgründe für die Probleme Afrikas. Zum Beispiel hat sich die Bevölkerung Ägyptens seit den achtziger Jahren von 40 Millionen auf 80 Millionen verdoppelt. Dieses Problem der Bevölkerungsverdopplung hatten viele Staaten in Afrika. Das ist einer der Gründe für die Unruhen in Nordafrika in den letzten Jahren, sowie für die Bürgerkriege in anderen Regionen Afrikas. Die bisherige Entwicklungshilfe reicher Staaten für Afrika ist doch mehr oder weniger erfolglos geblieben. Der Schwerpunkt müsste auf einer Verringerung des Bevölkerungswachstums liegen, so wie in der VR China. Nur ist eine solche Politik in den chaotischen afrikanischen Staaten viel schwerer durchzusetzen als in China.

Dein Vorschlag, die ganzen armen Länder zu unterstützen, um sie auf das Niveau der westlichen Staaten anzuheben oder etwas ähnlichem ist wohl illusionär. Schon heute ächzen viele westliche Staaten unter einer horrenden Schuldenlast. Die reale Kaufkraft der Renten in Deutschland sinkt seit 15 Jahren. Das heißt, der Staat ist nicht einmal in der Lage, die Probleme in Deutschland zu lösen. Wie soll er dann noch die Probleme in Afrika lösen?
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Re: Pegida

Neuer Beitragvon pentium » 11. Dezember 2014, 22:22

Gerade beginnt bei "maybrit illner" das Thema "Aufstand für das Abendland – Wut auf die Politik oder Fremdenhass?"

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Re: Pegida

Neuer Beitragvon Interessierter » 12. Dezember 2014, 08:36

Aber es gibt auch das:

Menschenkette für Menschenrechte in Potsdam Ein Zeichen für die neuen Nachbarn


Mittwochabend wurde in Potsdam ein Zeichen für Menschenrechte gesetzt. Hunderte Potsdamer bildeten eine Menschenkette, um ein Willkommenssignal für Flüchtlinge zu setzen. An der Aktion beteiligten sich auch Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs und Bundesjustizminister Heiko Maas.

Hand in Hand gegen Fremdenfeindlichkeit: Rund tausend Potsdamer säumten Mittwochabend die Zeppelinstraße – eine Menschenkette im Zeichen der Mitmenschlichkeit. Viele trugen Kerzen oder Knicklichter in der Hand, Luftballons stiegen in den Himmel. Am internationalen „Tag der Menschenrechte“ setzte die Stadt damit ein Willkommenszeichen für Flüchtlinge und Asylbewerber in Potsdam-West, wo derzeit am Bahnhof Pirschheide ein Wohnheim errichtet wird. Ab Anfang 2015 werden hier bis zu hundert Menschen übergangsweise leben.

http://www.maz-online.de/Lokales/Potsda ... chenrechte
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Re: Pegida

Neuer Beitragvon Edelknabe » 12. Dezember 2014, 09:10

Siehe Interessierter mit:

"Menschenkette für Menschenrechte in Potsdam Ein Zeichen für die neuen Nachbarn"

Das müssen alles Karnaks sein? "Sag mal Karnak, soviel Kinder hast du doch noch gar nicht in die Welt gesetzt" Jetzt schnalle ich das erstmal, also weil dein Wossienkel im tiefsten Westen aufwächst willst du in Potsdam ...deswegen ne...deswegen deine ungezügelten Zuwanderungvorstellungen ne ich fasse es nicht?

Rainer-Maria "weil dann sonst keiner mehr da sein würde, die Polen wahrscheinlich die alten Engländer pflegen nur weil ihr nicht den Mindestlohn zahlen wollt willst du ne junge Schwarze wenn du mal nicht mehr die Schnabeltasse...selber an den Mund bekommst."
Und nimms mit Humor Mann...mit Humor.
Könnte aber so kommen, und das nicht nur bei dir, ne auch beim Rainer, beim Volker, beim Pentium....HPA usw.
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Re: Pegida

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 12. Dezember 2014, 11:34

Edelknabes Humor ist kaum einer. Ich lese immer mehr hilfloses Unverständnis den Menschen gegenüber raus, die sich für Flüchtlinge engagieren.

Was spielt denn die Nationalität für eine Rolle, wenn geholfen werden muss?
Was denkst Du, wie sich der kleine Russe oder Deutsche (?), ich weiß es nicht mal genau, gefreut hat, als er vor 5 Jahren auf unserem Flohmarkt zu einem funktionierenden PC für 10.-€ noch etliche Software geschenkt bekam?
Er kam als Russlanddeutscher hier aus Kasachstan an. Sicher waren wirtschaftliche Erwägungen der Hauptgrund seiner Eltern, nach Deutschland zu kommen. Was ihnen keiner verübeln kann, denn sie wurden selbst als Kinder vertrieben aus der Wolgarepublik, nach Kasachstan deportiert. Das war ihnen dort auch keine wirkliche Heimat. Die hoffen sie nun hier zu finden.
Der Junge ist inzwischen 17 oder 18. Der lernt hier, bringt sich ein und wird hier wohl sesshaft bleiben.
Er hat hier Aufnahme und Solidarität erfahren und wird bestimmt niemals ein Problemfall.

Und was soll denn schlecht sein, wenn mir im hilflosen Alter eine farbige junge Maid die Schnabeltasse reicht? Nur zu! Jeder Pflegefall freut sich doch, genau wie der Einwanderer, über echte Nächstenliebe.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Pegida

Neuer Beitragvon karnak » 12. Dezember 2014, 11:43

Ich habe mir gestern übrigens die Frau von der AfD in der Talkshow angeschaut, die wie andere behauptet, die Leute demonstrieren nur dafür, dass bestehendes Asylrecht eingehalten und durchgesetzt wird. Wenn das denn so ist, dann frage ich mich warum sich der Verein" Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" nennt und nicht patriotische Europäer zu Bekämpfung der Bundesregierung, warum die Leute krakeelen" Flüchtet weiter" oder "Asylantenschweine raus", dann sollen sie es doch mal mit "CDU- und oder SPD-Schweine raus" probieren. Dann wollen wir doch mal sehen wie lange der"Fackelspaziergang" dann friedlich bleibt, Fackelmarsch war wohl selbst ihnen zu blöd. Mich würde interessieren wie schnell sie dann von der Polizei die Hucke voll bekommen und das mit Recht, nur damit man mich nicht falsch versteht.
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Re: Pegida

Neuer Beitragvon Nov65 » 12. Dezember 2014, 12:17

Ich habe die Sendung ebenso interessiert verfolgt.
Das Hervorzuhebene aus meiner Sicht:
Der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Land Sachsen, der eine sehr wachsame Haltung gegenüber den benannten Vorgängen hat und Verständnis für die Sorgen vieler Menschen aussprach, aber auch die Politik aufforderte, endlich den Dialog mit den Demonstranten zu beginnen. Dagegen der Grünen-Vorsitzende Özemir, der von Mischpoke sprach. Na, der wird auch noch die Kurve kriegen.
Frau Petry,AfD, ist intelligent, hat ausreichend Hintergrundwissen über Statistik usw. Sie rückte die Sicht der großen Parteien auf die Asylhaltung der AfD gerade, indem sie die Einhaltung und Durchsetzung bestehender Gesetze einforderte, nicht aber verschärfte Gesetze. Das ist auch meine Meinung.
Bei der AfD fehlt mir bisher ein klares Abrücken gegenüber Rechts.

Innenminister Herrmann, CSU, warf der neuen Regierung Thüringens vor, diese Gesetze außer Kraft zu setzen, indem Asylbewerber ohne Berechtigung(sichere Herkunftsländer) wegen des Winters in Deutschland bleiben dürfen.
Menschlich gesehen eine "warme" Haltung von Rot-Rot-Grün, in der Gesetzesausübung vollkommen daneben. Eine Aufweichung der Gesetzgebung.
Es kommt aber Bewegung in die Politik. Die Straße hat es eingefordert.

Ich bin dafür, allen Flüchtlingen aus kriegerischen Regionen Schutz in Deutschland zu gewähren. Das ist eine weitverbreitete Meinung, auch bei den Demonstrierern.
Gruß, Andreas
Nov65
 

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