Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon Danny_1000 » 29. November 2014, 10:34

Bei dererlei Elaboraten schaue ich zunächst mal, wem der „Freßnapf gehört, aus welchem der Hund da frisst“.

Offensichtlich ist der Kunze, den ich eigentlich als Schriftsteller schätze, in Geldnot. Anders kann ich mir dieses Sammelsurium an aus Zusammenhängen gerissenen Zitaten und deren Veröffentlichung – ausgerechnet auf der Seite des Arbeitgeberverbandes – nicht erklären. Dieser Verband – wohl der mächtigste in der Bundesrepublik – scheut Veränderungen in den Besitzverhältnissen natürlich wie der Teufel das Weihwasser.

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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon Interessierter » 29. November 2014, 14:50

Danny_1000 hat geschrieben:Bei dererlei Elaboraten schaue ich zunächst mal, wem der „Freßnapf gehört, aus welchem der Hund da frisst“.

Offensichtlich ist der Kunze, den ich eigentlich als Schriftsteller schätze, in Geldnot. Anders kann ich mir dieses Sammelsurium an aus Zusammenhängen gerissenen Zitaten und deren Veröffentlichung – ausgerechnet auf der Seite des Arbeitgeberverbandes – nicht erklären. Dieser Verband – wohl der mächtigste in der Bundesrepublik – scheut Veränderungen in den Besitzverhältnissen natürlich wie der Teufel das Weihwasser.

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Das der Herr Kunze in Geldnot wäre, vermutest Du einfach einmal, weil seine Meinung auf der Seite des Arbeitgeberverbandes erschienen ist und vor allem weil sie nicht Deiner Gesinnung entspricht. Dabei unterstellst Du ihm auch gleichzeitig, dass er seine Meinung entsprechend den Vorstellungen dieses Verbandes formuliert hat und aus dem Zusammenhang gerissene Zitate gebracht hätte.

Kunze beschreibt einfach nur die Denkweise und immer noch vorhandenen Ziele der Systemveränderung dieser Genossen. Im Gegensatz zu Deiner Sichtweise betrifft das nicht nur die Änderung der Besitzverhältnisse, sondern auch wiederum die Einschränkung diverser persönlichen Freiheiten und Verletzung der Menschenrechte.

Die von ihm gebrachten Zitate von diversen linksorientierten Genossen, belegen das schonungslos. Selbstverständlich habe ich Verständnis dafür, dass es Dir und Gesinnungsgenossen nicht gefällt und kann es locker, demokratischen Gepflogenheiten entsprechend, ertragen.

Wagenknechts schäbigen Äusserungen zu den stattgefundenen Revolutionen, in denen Menschen unter großen Opfern mutig für ihre Freiheit, Demokratie und die Einhaltung der Menschrechte kämpften, unterschlägst Du natürlich geflissentlich.

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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon Danny_1000 » 29. November 2014, 15:13

Interessierter hat geschrieben:
Danny_1000 hat geschrieben:Bei dererlei Elaboraten schaue ich zunächst mal, wem der „Freßnapf gehört, aus welchem der Hund da frisst“.

Offensichtlich ist der Kunze, den ich eigentlich als Schriftsteller schätze, in Geldnot. Anders kann ich mir dieses Sammelsurium an aus Zusammenhängen gerissenen Zitaten und deren Veröffentlichung – ausgerechnet auf der Seite des Arbeitgeberverbandes – nicht erklären. Dieser Verband – wohl der mächtigste in der Bundesrepublik – scheut Veränderungen in den Besitzverhältnissen natürlich wie der Teufel das Weihwasser.

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Das der Herr Kunze in Geldnot wäre, vermutest Du einfach einmal, weil seine Meinung auf der Seite des Arbeitgeberverbandes erschienen ist und vor allem weil sie nicht Deiner Gesinnung entspricht. .....
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Mach dir mal um meine Gesinnung keine Sorgen. Während mich die letzten 25 Jahre um Vieles erkenntnisreicher gemacht haben, sitzt du alter „Klassenkämpfer“ immer noch in den ideologischen Schützengräben des vorigen Jahrhunderts. Und damit beende ich diesen kleinen Dialog hier mir dir und gönne dir – wie immer – auch diesmal das letzte Wort !

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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon augenzeuge » 9. Dezember 2014, 16:51

Die Linkspartei lässt ihr Vermögen durch hochkarätige ehemalige Stasi-Mitarbeiter managen. Das soll sich ändern, sagt Frau Kipping.

Die alten Kader verwalten eine stark verzweigte und wenig transparente Firmengruppe, in der mehrere Gesellschafter ihre Anteile scheinbar auf eigene Rechnung halten. Tatsächlich aber hat die Partei mit ihnen nicht näher bekannte Treuhandverträge abgeschlossen

Was treibt die Linken an, das zu forcieren? Sieht sie heute ein Problem mit den Ex-MfSlern?

http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... setzt.html

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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon pentium » 30. Dezember 2014, 19:06

Silvesternacht
Anonyme drohen mit Anschlägen in Leipzig

Dass es zu Silvester knallt und kracht ist nichts Neues. Böller und Raketen sollen Glück bringen. Dieses Jahr könnte das in Leipzig aber noch in einem ganz anderen Kontext stehen. Anonyme User drohen im Internet mit Gewalt auf 50 Ziele in der gesamten Stadt.

Zitat:
Auf einem Internetportal der linken Szene kursiert seit dem 17. Dezember eine Drohung vor Anschlägen auf 50 Ziele in der Stadt. Darunter Arbeitsämter, Banken und Versicherungen, Polizeistationen, Immobilienmakler, Parteibüros und Privatwohnungen.

"Wir haben uns für Leipzig fünfzig von hundert Firmen, Ämtern und Menschen ausgesucht, deren Aufgabe es ist, den Reichtum der Welt ungerecht zu verteilen – wenn nötig mit Gewalt. Diese Gewalt wird jetzt zurückkommen", heißt es in dem Beitrag.

http://www.mdr.de/nachrichten/anschlaeg ... 417e7.html

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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon Interessierter » 2. Januar 2015, 12:38

Wieviel SED steckt in der Linkspartei?

Ein interessanter Beitrag von Konrad Weiß, den ich auszugsweise hier einstelle:

Ich versuchte Gysi 1989 zu überzeugen, dass er seinen Verein auflösen müsse. Ich war zwar - und bin noch heute - der Meinung, dass es für eine demokratische Linke jenseits der SPD Raum gibt. Aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass diesen Platz ausgerechnet jene reaktionären Kader, die sich per Parteitagsbeschluß, quasi über Nacht zu " demokratischen Sozialisten " gewandelt haben wollten, ausfüllen könnten.

Gysi, den ich noch für einen integren Anwalt hielt, argumentierte sentimental. Er könne den alten verdienten Genossen in diesen unruhigen Zeiten nicht die politische Heimat nehmen. Meinen Einwand, die SED - PDS werde nur dann glaubwürdig sein, wenn sie sich von allem Besitz trennt, auf ihre ausgebaute Infrastruktur verzichtet und wie die Bürgerbewegung bei Null anfängt, schien er mit einiger Sympathie anzuhören.

Heute, einige Umbenennungen und Umprogrammierungen später, weiß ich, dass sie die Versöhnungsbereitschaft der Ostdeutschen nur dazu genutzt haben, ihre Macht zu erneuern. Wir hätten nicht vergessen sollen was uns im Marxismusunterricht oft genug eingebleut worden war: dass es immer um die Macht geht, um die Eroberung der politischen Herrschaft, um die Frage: Wer Wen ? Die Bürgerbewegung hätte wissen müssen, dass sie von Gysi und Genossen über den Runden Tisch gezogen wird, historisch gesetumäßig gewissermaßen.

Die Linkspartei. das steht außer Frage, ist in vieler Hinsicht Nachfolgepartei der SED, juristisch, strukturell, personell, politisch und ideologisch. Es ist nie ein klarer Schritt vollzogen worden, aus guten Gründen, denn das hätte auch die Trennung von Vermögen, Strukturen und Mitgliedern der einstigen Staatspartei bedeutet. Zwar haben die Genossen eine zeitlang so getan, als wären sie aus dem Nichts gekommen: " Im Wendeherbst geboren " schrieben sie damals verlogen und demagogisch in ihr Wahlprogramm.

Es sind die Mitglieder und Funktionäre dieser Partei, die nun anmaßend den Begriff " Die Linke " okkupiert haben. Die politische Linke in Deutschland ist aber weit mehr als dieses Sammelbecken der Marxisten und Altkommunisten, der gescheiterten Sozialdemokraten und vergnatzten Gewerkschafter. Schaut man auf deren Alterstruktur, so zeigt sich, dass noch immer mehr als zwei Drittel der Mitglieder älter als 50 Jahre sind.

Auch ehemalige Mitarbeiter und Zuträger der Stasi finden sich noch immer unter den Abgeordneten und Funktionsträgern. Allen voran Gysi, von dem bereits der 13. Deutsche Bundestag 1998 eine offizielle Tätigkeit für die Staatssicherheit festgestellt hat. Das Ziel dieser Tätigkeit war die möglichst wirksame Unterdrückung der demokratischen Opposition in der DDR.

Teil 2 folgt direkt nachstehend.

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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon Interessierter » 2. Januar 2015, 13:29

Wieviel SED steckt in der Linkspartei - Teil 2

Ein wesentlicher Prüfstein, ob die Linkspartei tatsächlich anders ist als die SED, ist ihr Umgang mit den Tätern und Opfern des DDR - Unrechtstaates. Eine Entschuldigung bei den Opfern und ihren Familien und bei den Ostdeutschen, die sie jahrzehntelang eingemauert haben, brachten die Genossen nie über die Lippen. Immer wieder zeigt sich ihre Unfähigkeit zu trauern und ihre Unfähigkeit mit Schuld umzugehen.

Vor allem aber: Die SED - Nachfolger, wie immer sie hießen, haben nichts für die Opfer des Unrechts getan. Das ist das entscheidende Manko, das ist es, weshalb weshalb die Linkspartei unglaubwürdig ist und bleibt. Wenn ich von Opfern spreche meine ich die wirklichen Opfer des totalitären Sozialismus: fir Gefangenen, die in den Stasigefängnissen geprügelt und gefoltert wurden, denen unheilbare Schäden zu Seele und Körper zugefügt worden sind; die zahllosen Toten der stalinistischen Gulags und der deutschen Speziallager und die Toten an der Mauer.
Ich meine aber auch die vielen, denen jahrzehntelang grundlegende Menschen- und Bürgerrechte verweigert wurden; das Recht auf Bildung, das Recht auf Freizügigkeit, das Recht, sich plotisch zu betätigen, das Recht auf Religionsfreiheit, das Recht auf freie Medien, das Recht auf Demokratie und das Recht, so zu sein und zu leben. wie ich will.

Was hat die SED/PDS/Linkspartei für sie getan?

Politisch, juristisch und materiell wurden hingegen die Täter unterstützt.

Mein Grundschullehrer hatte mir noch anfang der fünfziger Jahre beigebracht: Ein Deutscher faßt nie mehr ein Gewehr an. Erwachsen geworden habe ich in einem hochgerüstetem Land gelebt, in einer Gesellschaft, die durch und durch militarisiert war und die aggressiv gegen jeden vorging, der daran nicht mitschuldig werden wollte. Verantwortlich dafür war ausschließlich die SED.

Und wie hält die Linkspartei es mit der Demokratie? Versteht sie unter Demokratie wirklich das selbe wie ich? Im jüngsten Strategiepapier lassen sie die Katze aus dem Sack.
Die Partei müsse um Hegemonie kämpfen, denn Hegemonie ist Macht. Sie erwächst aus der Deutungshoheit über die gesellschaftlichen Verhältnisse und über das alltägliche Empfinden was angemessen und legitim ist. Um diese Ziele durchsetzen zu können, bedürfe es einer Änderung der gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse.
So unverblümt habe ich das lange nicht gehört!

Die Linkspartei verspricht ihrer Wählerschaft das blaue vom Himmel. Mich erinnert das fatal an das Märchen von der Wirtschafts- und Sozialpolitik, das die DDR 1971 dem Volk erzählte. Wir wissen wie das ausging und wir wissen auch, dass ohne die Nilliardenspritze von Strauss, die DDR noch früher pleite gegangen wäre.
Die Linkspartei scheint unzugänglich für solche historischen Erfahrungen.

Offenbar durchschauen das auch immer mehr Wählerinnen und Wähler. Warum die Ostdeutschen, die solches verantwortungsloses Wirtschaften ja unter der SED jahrzehntelang erfahren haben, immer wieder die Linkspartei wählen und wählten, war und bleibt mir immer ein Rätsel. Immerhin hat die Linkspartei bei der Bundestagswahl 2013 einen Erdrutsch erlebt.
In allen Bundesländern bis auf Berlin hat die Linlkspartei alle Direktmandate an die CDU verloren, insgesamt 12. Über 400.000 ostdeutsche Wähler haben der Linkspartei den Rücken gekehrt. Im Bund waren es insgesamt 1,4 Millionen. Das heißt die Linkspartei hat 2013 mehr als ein Viertel ihrer Wähler verloren.

In meinen Augen ist die Linkspartei weder koalitions noch regierungsfähig weder im Bund noch in den Ländern. Die Kommunisten an der Regierung zu beteiligen oder mit ihnen Koalitionen einzugehen, habe ich seit je für einen Irrweg und politischen Fehler gehalten.

Quelle: Horch und Guck - Ausgabe 80 - 1/2014

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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon Interessierter » 9. Januar 2015, 07:45

Warum die SED 1990 nicht abgeschafft wurde

Im Januar 1990 versuchten die Bürgerkomitees der DDR-Bezirke, die SED zu schwächen. Die alten Kader reagierten mit "neofaschistischen" Provokationen und setzten auf ihre unheimlichen Ressourcen.

Wer politisch wirken will, braucht klare Botschaften: "Für die verfassungswidrige Tätigkeit des Ministeriums für Staatssicherheit trägt die SED Verantwortung", erklärten die Vertreter aller regionalen Bürgerkomitees in der DDR Anfang Januar 1990 nach einem Treffen in Leipzig. Und sie stellten klar: "Eine Namensänderung kann sie hiervon nicht entbinden." Notwendig sei vielmehr, "gegen die SED-PDS wegen des Verdachtes verfassungswidriger Aktivitäten zu ermitteln".

Damit stand die DDR vor 25 Jahren vor einer grundlegenden Entscheidung: Sollte die Einheitspartei der Diktatur entmachtet und aufgelöst werden? Oder sollte sie, vermeintlich "gewendet", bei der für Anfang Mai 1990 geplanten ersten demokratischen Volkskammerwahl antreten dürfen? So, als ob die SED nicht mehr als vier Jahrzehnte lang Millionen Menschen unterdrückt und vielfach um ein selbstbestimmtes Leben gebracht hätte?

Die Partei musste auf jeden Fall erhalten werden, das war die oberste Maxime für die Spitzenfunktionäre. Natürlich aus ökonomischen Interessen – verfügte die SED doch über gigantische Vermögen, mindestens 6,2 Milliarden DDR-Mark offiziell und weitere Unsummen im Ausland, oft auf konspirativen Konten.

Auch ein Vierteljahrhundert später laufen immer noch Verfahren. So hat die Bundesrepublik erst im August 2014 die Schweizer Privatbank Julius Bär auf Schadenersatz für verschwundenes DDR-Staatsvermögen in Höhe von umgerechnet 135 Millionen Euro verklagt. Ein Jahr zuvor hatte ein Wiener Gericht die Bank Austria verurteilt, 254 Millionen Euro an das Finanzministerium zu zahlen – für verschobenes DDR-Vermögen zuzüglich Zinsen.

Verschwunden bleiben wahrscheinlich Hunderte Millionen, mit denen alte SED-Kader in einem undurchsichtigen Firmengeflecht trübe Geschäfte machen dürften. Zugegeben hat die SED-PDS-Linkspartei stets nur das, was ihr zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte.

Der vollständige Beitrag hier:
http://www.welt.de/geschichte/article13 ... wurde.html
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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon pentium » 15. Januar 2015, 20:30

Zitat:
Der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Gregor Gysi, hat heute im SOS-Kinderdorf Berlin-Moabit dem Vorstandsvorsitzenden des SOS-Kinderdorf e.V., Prof. Dr. Johannes Münder, einen Scheck über 100.000 Euro überreicht. Die Gelder wurden von sämtlichen Mitgliedern der Fraktion aus ihren durch die Diätenerhöhung seit Juli 2014 entstandenen Mehreinnahmen gespendet und werden auf die 15 SOS-Kinderdörfer verteilt. Über die Verwendung der Gelder sollen jeweils die Kinder in den einzelnen Einrichtungen mitentscheiden.

quelle: linksfraktion.de

und noch was nett gemeintes

Linke fordert Ausgleich für Feiertage am Wochenende

Erst 2018 werden wieder alle datumsgebundenen gesetzlichen Feiertage auf einen Wochentag fallen. Damit Arbeitnehmer immer von ihnen profitieren können, fordert die Linke eine Regelung wie in Spanien.

http://www.stern.de/politik/deutschland ... 62989.html

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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon augenzeuge » 15. Januar 2015, 22:06

pentium hat geschrieben:Linke fordert Ausgleich für Feiertage am Wochenende

Erst 2018 werden wieder alle datumsgebundenen gesetzlichen Feiertage auf einen Wochentag fallen. Damit Arbeitnehmer immer von ihnen profitieren können, fordert die Linke eine Regelung wie in Spanien.


Das ist nichts neues. In Japan ist das so. Fällt der Feiertag nicht auf einen Wochentag, ist der nächste Tag frei. Japan hat übrigens 15 nationale Feiertage.
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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon pentium » 15. Januar 2015, 22:12

AZ, ist aber ein Gedanke an den man sich gewöhnen könnte, mit den Feiertagen...

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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon Spartacus » 16. Januar 2015, 21:12

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Linke fordert Ausgleich für Feiertage am Wochenende

Erst 2018 werden wieder alle datumsgebundenen gesetzlichen Feiertage auf einen Wochentag fallen. Damit Arbeitnehmer immer von ihnen profitieren können, fordert die Linke eine Regelung wie in Spanien.


Das ist nichts neues. In Japan ist das so. Fällt der Feiertag nicht auf einen Wochentag, ist der nächste Tag frei. Japan hat übrigens 15 nationale Feiertage.
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Ja, dass gibt es auch in Frankreich und, und, und bei uns halt nicht.

Die Linken sind Populisten wie sie im Buche stehen. Wenn heute plötzlich mal die Diskussion
wieder aufflammt, dass man in der Kneipe rauchen dürfe, würde die Linke sofort drauf hupfen
und das mit der persönlichen Freiheit begründen.

LG

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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon pentium » 17. Januar 2015, 21:42

Zitat:
Die stellvertretende Linksfraktionschefin Sahra Wagenknecht hat die US-Drohnenangriffe in Afghanistan, Pakistan oder im Jemen mit den Terroranschlägen von Paris verglichen. "Wenn eine vom Westen gesteuerte Drohne eine unschuldige arabische oder afghanische Familie auslöscht, ist das ein genauso verabscheuenswürdiges Verbrechen wie die Terroranschläge von Paris, und es sollte uns mit der gleichen Betroffenheit und dem gleichen Entsetzen erfüllen", sagte sie der Nachrichtenagentur dpa. Man dürfe da nicht mit zweierlei Maß messen.

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann kritisierte Wagenknechts Äußerungen scharf: Den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan mit dem Terror-Angriff von Paris zu vergleichen sei "eine unsägliche Entgleisung und Beleidigung für alle deutschen Soldaten". Die Linkspartei scheine jegliche außenpolitische Orientierung verloren zu haben...]

http://www.tagesschau.de/inland/wagenknecht-101.html

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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon pentium » 19. Januar 2015, 22:32

Bundestagsabgeordnete Die ganz linken Linken

Sie schmähen Gauck, schwärmen für Castro, verteidigen Putin, predigen Klassenkampf. Kann man mit diesen Abgeordneten regieren? Vier Protagonisten der radikalen Linken im Porträt.

Zitat:
Wolfgang Gehrcke, ein weißhaariger Mann von 70 Jahren, ist die Vatergestalt der Alt-Kader von der DKP. Heute ist er stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Und ein wandelndes Lexikon der kommunistischen Arbeiterbewegung. Gehrcke kannte Erich Honecker („Ich glaube, er mochte mich“) ebenso wie die Guerillaführer in El Salvador. Gern erzählt er davon, wie er als junger Funktionär der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend in Kuba nachts um vier aus dem Bett geholt wurde. Man brachte die Delegation zu einem Vorstadtkino in Havanna, in dem Fidel Castro gerade Wildwestfilme ansah. „Er hat dann eine halbe Stunde mit uns herumgealbert.“ Sein Traum ist es, den Máximo Líder noch einmal zu sehen, schwach und im Trainingsanzug.
Gehrcke will gleichzeitig zum Establishment gehören

Auch an die Zeit in der Schule der Kommunistischen Internationalen in Moskau erinnert sich Gehrcke, Ende der siebziger Jahre war das. Im Komintern-Archiv las er damals die Briefe inhaftierter deutscher Kommunisten an Stalin aus den Jahren des Großen Terrors. „Sie waren alle nach einem Muster verfasst: Alle anderen sind Verräter, nur bei mir hat man sich geirrt.“ Kann man danach noch Kommunist sein? Ja, sagt Gehrke. Kommunist sei er heute „stärker denn je“. Gerade war er wieder in Moskau, hat an einer interparlamentarischen Konferenz der Duma teilgenommen, sich mit zwei Mitgliedern der Kommunistischen Partei getroffen. Interessante Leute, sagt Gehrcke. „Die Linke hat in Moskau einen guten Ruf, das müssen wir nutzen.“

http://www.faz.net/aktuell/politik/port ... 54364.html

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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon Interessierter » 21. Januar 2015, 09:21

Gysis Krise

Nicht nur, dass die Linkspartei ständig streitet. Ihr fehlen auch Konzepte und Ideen – und ihr laufen Wähler davon. Wie soll sie da Oppositionsführer bleiben?

http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... -die-linke
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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon pentium » 20. Februar 2015, 09:54

Linke-Abgeordnete in der Ostukraine
Bundeswehr abschaffen wollen - aber Separatisten hofieren

http://www.sueddeutsche.de/politik/link ... .2359443-2

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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon Interessierter » 20. Februar 2015, 12:23

Ein unglaublicher Vorgang. Manchmal fällt den Genossen eben doch die Maske vom Gesicht.
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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon Sicherheitsrisiko » 20. Februar 2015, 12:31

Geh mir bloß mit denen weg, Strausberg ist ja die letzte Stadt der DDR. Wir haben in der SSV mehr Linke als SPD und CDU zusammen und u.a. noch eine Peter Göring Straße. Ganz aktiv ist die Kerstin (Stasi) Kaiser, hat hier ihr Büro und sitzt auch mit 2 anderen IM zusammen im Landtag.

http://www.bild.de/politik/2009/von-pla ... .bild.html
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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon pentium » 20. Februar 2015, 12:34

Sicherheitsrisiko hat geschrieben:Geh mir bloß mit denen weg, Strausberg ist ja die letzte Stadt der DDR. Wir haben in der SSV mehr Linke als SPD und CDU zusammen und u.a. noch eine Peter Göring Straße. Ganz aktiv ist die Kerstin (Stasi) Kaiser, hat hier ihr Büro und sitzt auch mit 2 anderen IM zusammen im Landtag.

http://www.bild.de/politik/2009/von-pla ... .bild.html


Kleiner Hinweis @Sicherheitsrisiko, zu Brandenburg gibt es einen eigenen Thread.

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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon pentium » 20. Februar 2015, 12:40



Danke HPA, ich hatte den Verweis zum Ukraine-Thread vergessen!

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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon Wosch » 20. Februar 2015, 12:46

pentium hat geschrieben:
Sicherheitsrisiko hat geschrieben:Geh mir bloß mit denen weg, Strausberg ist ja die letzte Stadt der DDR. Wir haben in der SSV mehr Linke als SPD und CDU zusammen und u.a. noch eine Peter Göring Straße. Ganz aktiv ist die Kerstin (Stasi) Kaiser, hat hier ihr Büro und sitzt auch mit 2 anderen IM zusammen im Landtag.

http://www.bild.de/politik/2009/von-pla ... .bild.html


Kleiner Hinweis @Sicherheitsrisiko, zu Brandenburg gibt es einen eigenen Thread.

mfg
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Passt doch hier aber auch rein, nicht gleich wieder die Neuen "erschrecken".

Wo sch.
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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 20. Februar 2015, 12:54

Hier im Unterharz spielt die Linke heute eine untergeordnete Rolle.
Nach 1990 habe viele linke Genossen die Richtung verwechselt. Diese "Linken" Genossen sind heute linke Halunken. Die sind vielemale schwarz umlackiert und beglücken neben der CDU vor allem deren Sitzplätze in den Parlamenten. In der CDU tummeln sich derzeit etliche SED-Leute und Stasimitarbeiter.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon HPA » 20. Februar 2015, 13:08

Na im Nachbarkreis MSH habt ihr ne linke Landrätin. Noch dazu ein Altkader, welche in der SED Bezirksleitung Halle sass.

Aber da hast du recht, an diesem Zustand hat die CDU einen entscheidenden Anteil. Die Eisleber Oberblockflöte konnte ja ohne Karriereknick ungestört weitermachen.
HPA
 

Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon HPA » 20. Februar 2015, 14:37

Sicherheitsrisiko hat geschrieben:Geh mir bloß mit denen weg, Strausberg ist ja die letzte Stadt der DDR. Wir haben in der SSV mehr Linke als SPD und CDU zusammen und u.a. noch eine Peter Göring Straße. Ganz aktiv ist die Kerstin (Stasi) Kaiser, hat hier ihr Büro und sitzt auch mit 2 anderen IM zusammen im Landtag.

http://www.bild.de/politik/2009/von-pla ... .bild.html



Strausberg vergreist. Und daran sind die Greise schuld. Man hat sich eingerichtet und möchte nicht gestört werden.
HPA
 

Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon karnak » 20. Februar 2015, 16:44

Sicherheitsrisiko hat geschrieben:Geh mir bloß mit denen weg, Strausberg ist ja die letzte Stadt der DDR. Wir haben in der SSV mehr Linke als SPD und CDU zusammen und u.a. noch eine Peter Göring Straße. Ganz aktiv ist die Kerstin (Stasi) Kaiser, hat hier ihr Büro und sitzt auch mit 2 anderen IM zusammen im Landtag.

http://www.bild.de/politik/2009/von-pla ... .bild.html

Ja und nu, die sind doch wohl gewählt also dürfen sie auch. Es verbietet sich doch wohl jede Kritik am Ergebnis einer demokratischen Wahl, solche Kritik ist schlichtweg unangebracht um es freundlich auszudrücken, zumindest wenn man kein Problem mit Demokratie hat.
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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 20. Februar 2015, 17:07

Kristian, da hast Du zwar recht, aber Kritik ist dennoch oft von Nöten. Allerdings am dusseligen Wahlvolk. Die wissen um die Vergangenheit der Wahlkandidaten , wissen sogar, wer Spitzel war und wählen die trotzdem. Auch da stimmt die Demokratie, besonders, wenn genügend Einfalt im Wahlvolk vorherrscht.

Ich will wegen meines offenen Auftretens hier nicht mit Namen dienen. (Könnte aber) Die Mehrheiten durch unserem Bürgerverein sind aber noch nicht gegeben.

Gruß Volker
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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon karnak » 20. Februar 2015, 17:17

Volker Zottmann hat geschrieben:Kristian, da hast Du zwar recht, aber Kritik ist dennoch oft von Nöten. Allerdings am dusseligen Wahlvolk. Die wissen um die Vergangenheit der Wahlkandidaten , wissen sogar, wer Spitzel war und wählen die trotzdem. Auch da stimmt die Demokratie, besonders, wenn genügend Einfalt im Wahlvolk vorherrscht.

Ich will wegen meines offenen Auftretens hier nicht mit Namen dienen. (Könnte aber) Die Mehrheiten durch unserem Bürgerverein sind aber noch nicht gegeben.

Gruß Volker

Aus meiner Sicht ist es aber nun mal unhaltbar solche Kritik in Taten umzusetzen, man würde damit ein ganzes Prinzip über den Haufen werfen, agieren wie die in "ihrer Zeit" die man kritisiert, "vor dem Gesetz sind alle gleich nur ein paar sind etwas gleicher" Und eine Kritik am Wahlverhalten eines vermeintlich "dusseligen Wahlvolkes" verbietet sich allemal, ist einfach unangebracht, man kann und hat gefälligst damit zu leben. Die einzige Möglichkeit die legitim ist dahingehend zu wirken, dass sich das Ergebnis bei der nächsten Wahl im eigenen Sinne ändert. Solange hat man zu warten.
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Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon Sicherheitsrisiko » 20. Februar 2015, 22:23

karnak hat geschrieben:
Sicherheitsrisiko hat geschrieben:Geh mir bloß mit denen weg, Strausberg ist ja die letzte Stadt der DDR. Wir haben in der SSV mehr Linke als SPD und CDU zusammen und u.a. noch eine Peter Göring Straße. Ganz aktiv ist die Kerstin (Stasi) Kaiser, hat hier ihr Büro und sitzt auch mit 2 anderen IM zusammen im Landtag.

http://www.bild.de/politik/2009/von-pla ... .bild.html

Ja und nu, die sind doch wohl gewählt also dürfen sie auch. Es verbietet sich doch wohl jede Kritik am Ergebnis einer demokratischen Wahl, solche Kritik ist schlichtweg unangebracht um es freundlich auszudrücken, zumindest wenn man kein Problem mit Demokratie hat.



Lieber Karnak,

so lange wie wir einen Art. 5 GG haben der mir genau dieses Recht an Kritik zusichert verbietet sich da gar nichts. Hinnehmen muss ich es als Demokrat, aber kritisieren darf ich es!

LG [hallo]
Sicherheitsrisiko
 

Re: Die Linke und ihr Verhältnis zur Realität

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 20. Februar 2015, 22:35

karnak hat geschrieben:Aus meiner Sicht ist es aber nun mal unhaltbar solche Kritik in Taten umzusetzen, man würde damit ein ganzes Prinzip über den Haufen werfen, agieren wie die in "ihrer Zeit" die man kritisiert, "vor dem Gesetz sind alle gleich nur ein paar sind etwas gleicher" Und eine Kritik am Wahlverhalten eines vermeintlich "dusseligen Wahlvolkes" verbietet sich allemal, ist einfach unangebracht, man kann und hat gefälligst damit zu leben. Die einzige Möglichkeit die legitim ist dahingehend zu wirken, dass sich das Ergebnis bei der nächsten Wahl im eigenen Sinne ändert. Solange hat man zu warten.


Selbstredend Kristian, natürlich soll nichts nur demokratisch aussehen, wie bei Ulbricht. Nein, es muss demokratisch sein. Auch ich stelle mich der Tatsache der derzeitigen Machtverhältnisse im Harz. Ich kann nur demokratisch vorgehen und Mitmenschen überzeugen. Für mich selbst kann ich aber jeden Missstand benennen. Auch wenn ich zum Beispiel in einer Bürgerfragestunden öffentlich anprangere, was mir nicht passt. Und da habe ich zeitlebens noch nie Berührungsängste gehabt.

Gruß Volker
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