Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 27. November 2014, 00:22

augenzeuge hat geschrieben:
vs1400 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Das ist dein Problem. Nach Aussage mehrerer Ex-AGT gab es ihn in der Endbetrachtung und praktischen Anwendung der Bestimmungen. Ohne Wenn und Aber.
AZ


keinesfalls ist dies mein problem AZ,
ich schrieb und dass hast du natürlich leider beim zitieren "vergessen" ...
... " ... denn es gab, für mich, nie einen schießbefehl und ich wurde nicht aufgefordert menschen zu töten. ...".

darüber können wir gern weiter diskutieren.
nett wäre es, wenn du derartige grenzer zur diskussion finden, einladen würdest.

gruß vs [hallo]


Es macht für mich keinen Unterschied, ob ich direkt aufgefordert werde, einen Menschen zu erschießen, oder in der Endkonsequenz meiner Vergatterung, der Schußwaffengebrauchsbestimmung, dies doch zu tun, weil das besser ist, als einen Unbewaffneten nicht zu "bekommen".
Da fährt man schon mal mit einem Boot über jemanden, da schießt man schon mal auf einen im Stacheldraht Liegenden, das schießt man auf Leute aus kurzer Distanz, die sich sogar von der Grenze freundwärts entfernen, all das ohne dafür zur Verantwortung gezogen zu werden....nein, man wurde noch belobigt. Darum gehts!
AZ


AZ,
diese aussage solltest du mit nachvollziehbaren zeitzeugen untermauern können.
doch über den ablauf einer vergatterung, aus deiner sicht, wäre ich dankbar.

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 27. November 2014, 00:26

vs1400 hat geschrieben:
Nov65 hat geschrieben:@VS1400,
nur diese Erkenntnis entnimmst Du dem Dokument. Aussage @S1400:"was dieses dokument betrifft, so ist es für mich halt eine erkenntnis der obrigkeit, dass "man" nen hund wohl besser traf wie nen damaligen grenzverletzer"
Ziemlich billig, meine ich. Den Kern des Dokuments erschließt Du leider nicht. Es geht nicht um Hunde, es geht um die Trefferungenauigkeit beim Schießen auf Menschen!!

Und noch 'was: Bist Du als Seelsorger an der Grenze gewesen und hast demzufolge nicht den Text jeder Vergatterung gekannt?
Kein Befehl des Einsatzes der Schusswaffe bei Grenzverletzungen...
Aber darüber will ich mit Dir nicht weiter diskutieren. Alles zwecklos.

Wer hier nicht ins "eigene Bett ka..en" will, ist überdeutlich geworden.
Andreas


@"Nov65",
wurdest du direkt aufgefordert menschen zu töten oder hätte es dir passieren können?
was wurde dir denn wirklich abverlangt?


der kern dieser zwei seiten sagt doch wohl eher aus,
dass der mensch, in der masse, nicht berechenbar war. selbst wenn der schütze gute ergebnisse, beim training oder eben hunden ablieferte, gab es ne gewisse hemmschwelle der ex- agt und dass sind auch meine erfahrungen.

gruß vs [hallo]


...?

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Nov65 » 27. November 2014, 17:38

@VS1400, warum nur stellst Du Dich dümmer als Du bist? Warum nervst Du andere User mit kindlich-naivem Gebohre,wo es doch Fakten gibt?

Niemandem wurde natürlich befohlen, diesen Menschen da zu töten, einen ganz bestimmten also. Da reicht eine Armeeausrüstung und Bewaffnung, eine Vergatterung mit einem klaren Befehl der Verhinderung von Grenzdurchbrüchen...auch mit dem Gebrauch der Waffe, die Du trägst ,mit 60 Schuss MP-Munition.
Vorher hattest Du "Rotlicht" im Politunterricht, wo Dir der Feind eingebleut wird. Dir bleiben Bestrafungen wegen Nicht-Schießens bei Grenzdurchbrüchen nicht verborgen, und Du ziehst Deine Schlüsse daraus.
Eine Vergatterung ist eine Befehlsausgabe. Den Wortlaut dieser vergesse ich nicht,niemals.
Ich war im 1. Diensthalbjahr des öfteren eingeteilt, Keller in leerstehenden Gebäuderuinen zu bestreifen, nachts, in tiefer Dunkelheit. Ja, da gab es genügend Möglichkeiten, dass ich hätte schießen müssen und auch körperlich angegriffen werden können.
Andreas
Nov65
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon augenzeuge » 27. November 2014, 18:57

Nov65 hat geschrieben:@VS1400, warum nur stellst Du Dich dümmer als Du bist? Warum nervst Du andere User mit kindlich-naivem Gebohre,wo es doch Fakten gibt?
Andreas


Der Frage schließe ich mich an. Vielleicht weil nicht sein kann, was nicht sein darf...? [denken]
Ich bring doch keine Fakten zigfach, und eine Vergatterung sollte ich ihm nicht erklären müssen.

AZ
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„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Nov65 » 27. November 2014, 19:06

augenzeuge hat geschrieben:
Nov65 hat geschrieben:@VS1400, warum nur stellst Du Dich dümmer als Du bist? Warum nervst Du andere User mit kindlich-naivem Gebohre,wo es doch Fakten gibt?
Andreas


Der Frage schließe ich mich an. Vielleicht weil nicht sein kann, was nicht sein darf...? [denken]
Ich bring doch keine Fakten zigfach, und eine Vergatterung sollte ich ihm nicht erklären müssen.

AZ

Da könnte er einfach mal googlen, Ablauf und Text einer Vergatterung. Dann hat er's, falls er's vergessen hat.
Gruß, Andreas
Nov65
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 28. November 2014, 00:38

Nov65 hat geschrieben:@VS1400, warum nur stellst Du Dich dümmer als Du bist? Warum nervst Du andere User mit kindlich-naivem Gebohre,wo es doch Fakten gibt?

Niemandem wurde natürlich befohlen, diesen Menschen da zu töten, einen ganz bestimmten also. Da reicht eine Armeeausrüstung und Bewaffnung, eine Vergatterung mit einem klaren Befehl der Verhinderung von Grenzdurchbrüchen...auch mit dem Gebrauch der Waffe, die Du trägst ,mit 60 Schuss MP-Munition.
Vorher hattest Du "Rotlicht" im Politunterricht, wo Dir der Feind eingebleut wird. Dir bleiben Bestrafungen wegen Nicht-Schießens bei Grenzdurchbrüchen nicht verborgen, und Du ziehst Deine Schlüsse daraus.
Eine Vergattern ist eine Befehlsausgabe. Den Wortlaut dieser vergesse ich nicht,niemals.
Ich war im 1. Diensthalbjahr des öfteren eingeteilt, Keller in leerstehenden Gebäuderuinen zu bestreifen, nachts, in tiefer Dunkelheit. Ja, da gab es genügend Möglichkeiten, dass ich hätte schießen müssen und auch körperlich angegriffen werden können.
Andreas


@"Nov65",
es war mir nicht bewusst, dass du meine fragen nicht beantworten kannst und ihnen ausweichst, indem du versuchst mich lächerlich zu machen.
kleinigkeiten in deinem post, beachte ich nicht [wink] ... doch ich hab sie wahrgenommen und belächelt.

was die vergatterung betrifft und deren wortlaut, welchen du nie vergessen hast, bin ich gespannt auf deine erinnerung.
denn googeln ist einfach zu einfach.

was deine zeit in berlin betrifft, so beschreibst du es selber. es waren leerstehende keller in ruinen und du wurdest des öfteren eingeteilt ... tief dunkel ... [flash]
"respekt".

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon augenzeuge » 28. November 2014, 08:24

vs1400 hat geschrieben:es war mir nicht bewusst, dass du meine fragen nicht beantworten kannst und ihnen ausweichst, indem du versuchst mich lächerlich zu machen.


Ist dir denn nicht bewusst, dass du dich schon selbst lächerlich machst, indem du versuchst lange bekannte Fakten in Frage zu stellen? Selbst teilweise jene, die zig andere AGT bestätigt haben....
AZ
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 28. November 2014, 08:31

augenzeuge hat geschrieben:
vs1400 hat geschrieben:es war mir nicht bewusst, dass du meine fragen nicht beantworten kannst und ihnen ausweichst, indem du versuchst mich lächerlich zu machen.


Ist dir denn nicht bewusst, dass du dich schon selbst lächerlich machst, indem du versuchst lange bekannte Fakten in Frage zu stellen? Selbst teilweise jene, die zig andere AGT bestätigt haben....
AZ


... ist dir nicht bewusst, dass diese fragen nicht an dich gestellt waren?

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon augenzeuge » 28. November 2014, 08:36

vs1400 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
vs1400 hat geschrieben:es war mir nicht bewusst, dass du meine fragen nicht beantworten kannst und ihnen ausweichst, indem du versuchst mich lächerlich zu machen.


Ist dir denn nicht bewusst, dass du dich schon selbst lächerlich machst, indem du versuchst lange bekannte Fakten in Frage zu stellen? Selbst teilweise jene, die zig andere AGT bestätigt haben....
AZ


... ist dir nicht bewusst, dass diese fragen nicht an dich gestellt waren?

gruß vs [hallo]


Wir sind im Forum, und da ist es normal, sich an allen Dingen (Fragen, Aussagen) beteiligen zu können. [wink]
AZ
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Nov65 » 28. November 2014, 09:20

Worte von @VS1400:"was deine zeit in berlin betrifft, so beschreibst du es selber. es waren leerstehende keller in ruinen und du wurdest des öfteren eingeteilt ... tief dunkel ...
"respekt".

Zu den schönsten Momenten eines jungen Mannes zählt ein solches Durchstreifen von Ruinenkellern im Grenzgebiet Berlin in dunkler Nacht bestimmt nicht.
Uns waren einige Todesopfer durch Tunnelschleusung bekannt, auch Uffz. Reinhold Huhn, Angehöriger unseres GR35, wurde in einer für uns Grenzer undurchsichtigen Situation erschossen.
Deshalb ist Dein Versuch einer Veräppelung einfach nur daneben, wie Deine gesamte Haltung in Sachen Grenze.
Andreas
Nov65
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 29. November 2014, 00:46

Nov65 hat geschrieben:Worte von @VS1400:"was deine zeit in berlin betrifft, so beschreibst du es selber. es waren leerstehende keller in ruinen und du wurdest des öfteren eingeteilt ... tief dunkel ...
"respekt".

Zu den schönsten Momenten eines jungen Mannes zählt ein solches Durchstreifen von Ruinenkellern im Grenzgebiet Berlin in dunkler Nacht bestimmt nicht.
Uns waren einige Todesopfer durch Tunnelschleusung bekannt, auch Uffz. Reinhold Huhn, Angehöriger unseres GR35, wurde in einer für uns Grenzer undurchsichtigen Situation erschossen.
Deshalb ist Dein Versuch einer Veräppelung einfach nur daneben
, wie Deine gesamte Haltung in Sachen Grenze.
Andreas


@"Nov65",
die schönsten momente fanden wohl in der masse nicht bei den GT statt und darüber werde ich nicht streiten.

den todeschützen von reinhold huhn bestrafte man mit ... "... einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung. In der Berufungsverhandlung vor dem Bundesgerichtshof im Jahr 2000 wurde das Strafmaß belassen, aber das Delikt auf Mord geändert, weil das Merkmal der Heimtücke erfüllt sei.

Die daraufhin erfolgte Verfassungsbeschwerde Müllers hat das Bundesverfassungsgericht im November 2000 als unbegründet zurückgewiesen und ausgeführt: ...".
quelle:wikipedia ... was ich nur so nebenher erwähnen wollte.

mir liegt nichts daran, dich zu veräppeln.
doch so wie hier eben, stellst du dich nur dar.
in der nacht war es überall und immer dunkel und da gab es auch immer jene, die man schon lange vorher sah oder hörte und jene die man eben erst sehr spät bemerkte.
beide hatten jedoch ein motiv, sie wollten sich schützen und das jeder auf seine art.

meine fragen, an dich, bleiben jedoch weiterhin offen.

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 29. November 2014, 01:08

augenzeuge hat geschrieben:
vs1400 hat geschrieben:
... ist dir nicht bewusst, dass diese fragen nicht an dich gestellt waren?

gruß vs [hallo]


Wir sind im Forum, und da ist es normal, sich an allen Dingen (Fragen, Aussagen) beteiligen zu können. [wink]
AZ


ohha, was für ne aussage, AZ
und dann auch noch von dir.Bild
du verwertest bewusst informationen der user und weidest dich an ihnen, ohne dich selbst zu öffnen.
augenhöhe,AZ und da musst du noch gewaltig nachlegen ... [wink] [denken]

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Nov65 » 29. November 2014, 07:58

@VS1400, ich wüsste nicht, welche Fragen ich unbeantwortet ließ.
Text und Ablauf der Vergatterung? Muss man dir die vorbeten?
Befehl des Schießens auf Menschen? Habe ich Stellung bezogen.
Ich Selbstdarsteller? Es ist eben schwierig, mit dir einen Dialog zu führen.
Gruß, Andreas
Nov65
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon augenzeuge » 29. November 2014, 09:47

vs1400 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
vs1400 hat geschrieben:
... ist dir nicht bewusst, dass diese fragen nicht an dich gestellt waren?

gruß vs [hallo]


Wir sind im Forum, und da ist es normal, sich an allen Dingen (Fragen, Aussagen) beteiligen zu können. [wink]
AZ


ohha, was für ne aussage, AZ
und dann auch noch von dir.Bild
du verwertest bewusst informationen der user und weidest dich an ihnen, ohne dich selbst zu öffnen.
augenhöhe,AZ und da musst du noch gewaltig nachlegen ... [wink] [denken]

gruß vs [hallo]


Sorry für folgende Themenabweichung.

Einfach richtig lesen, vs......können.....schrieb ich. Sorry, ich mach das vom Vertrauen der Leute abhängig.

Wenn ich bei Usern wir dir erfahren muss, wie sie mit Usern, die sich ihnen weit geöffnet hatten, heute umgehen, wie sie in deren Heimat reisen und Fragen zu deren Leben stellen um mögliche Unwahrheiten aufzudecken, dann darfst du mir nicht verübeln, dass du der Letzte bist, dem ich mich öffnen werde. Dir vertraue ich nun mal weniger als manchem ehemaligen Politoffizier. Ursächlich dafür ist allein dein Verhalten. Ich empfinde es lustig, wenn gerade du von anderen Augenhöhe verlangst..... [flash]
AZ
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 29. November 2014, 09:51

Nov65 hat geschrieben:@VS1400, ich wüsste nicht, welche Fragen ich unbeantwortet ließ.
Text und Ablauf der Vergatterung? Muss man dir die vorbeten?
Befehl des Schießens auf Menschen? Habe ich Stellung bezogen.
Ich Selbstdarsteller? Es ist eben schwierig, mit dir einen Dialog zu führen.
Gruß, Andreas


@Nov65,
ich wollte wissen was dir von der vergatterung noch erinnerlich ist? denn anscheinend wurdest du ja zum ermorden vergattert und eben nicht, so wie ich, zum verhindern.

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Danny_1000 » 29. November 2014, 10:03

vs1400 hat geschrieben:.....@Nov65,
ich wollte wissen was dir von der vergatterung noch erinnerlich ist? denn anscheinend wurdest du ja zum ermorden vergattert und eben nicht, so wie ich, zum verhindern.

gruß vs [hallo]


...damit Nov65 nicht so lange suchen muß:

Dienstvorschrift 018/0/008 "Einsatz der Grenztruppen zur Sicherung der Staatsgrenze - Grenzkompanie“ Ausgabe von 1974: Passage zur Vergatterung:
"Der Zug ..... sichert die Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik im Abschnitt der ....... Grenzkompanie mit der Aufgabe, Grenzdurchbrüche nicht zuzulassen, Grenzverletzer vorläufig festzunehmen oder zu vernichten und den Schutz der Staatsgrenze unter allen Bedingungen zu gewährleisten - Vergatterung!"

In den 80-igern galt ein anderer Vergatterungstext !

Gruß
Danny
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben
dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
(Evelyn Beatrice Hall 1868; † nach 1939)
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Nov65 » 29. November 2014, 11:11

Na, wie bin ich dir doch zu Dank verpflichtet, lieber @Danny,
aber nicht ich muss den Wortlaut der Vergatterung hier aufführen, sondern @VS1400 sollte mal selber recherchieren.
Hier im Forum gibt es einen Thread: Die Vergatterung/Schusswaffengebrauchsbestimmungen. Da kann der Unwissende alles ab 1. Nov.2010 erlesen. Von eh. Grenzern gepostet.
Im Text der Vergatterung gab es ständige Fortschreibungen mit kleinen, aber recht bedeutenden Korrekturen, was die Vernichtung von Grenzverletzern angeht.
Die Vergatterung, also der Kampfauftrag, der Befehl, bedeutete demnach auch das Schießen und das Vernichten/Töten eines flüchtenden Menschen.
Grüße von Andreas
Nov65
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 29. November 2014, 11:35

@Nov65,
die vergatterung hebelte keinesfalls eine gültige schusswaffengebrauchsbestimmung aus,
odär?

gruß vs [hallo]

ps: ... sosoo unwissend alzo ... [grin]
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 29. November 2014, 11:56

Dieser Thread erinnert inzwischen stark an ein Kinderkarussel... Aufsitzen, zur nächsten Runde... [flash]
Volker Zottmann
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Nov65 » 29. November 2014, 12:30

Volker Zottmann hat geschrieben:Dieser Thread erinnert inzwischen stark an ein Kinderkarussel... Aufsitzen, zur nächsten Runde... [flash]


Hallo Volker,
ich werde diesen einfältigen Frage-Antwort-Austausch auch nicht länger mitspielen.
@VS1400 hat uns nicht mitgeteilt, dass er bei der Heilsarmee gedient hat.
Wenn ich höre, ihm ist Verhindern und nicht Ermorden in Erinnerung, was soll man dazu sagen?
Kein Befehl lautete wörtlich, nicht mal bei der SS, ermordet diesen Menschen da.
Ermorden kann immanenter Bestandteil eines Befehles sein. Und es gab genügend Grenzfälle von Totschlag bis zum Mord an der Grenze. Das ist meine Ansicht, sie muss ja nicht geteilt werden. Grenzer befanden sich in brenzligen Situationen der Entscheidung bei Grenzverletzungen im Befehlsnotstand (siehe Vergatterung als Kampfauftrag, Befehl), gingen aber oft sogar aus eigener Entscheidung darüber hinaus.Das Überfahren eines flüchtenden Schwimmers mit dem Grenzboot, Schüsse in den Rücken oder aus Nahdistanz in den Brustkorb u.a.m. haben mit der Schusswaffengebrauchsbestimmung nichts zu tun, mit der Festnahme als erste Handlung vor dem Gebrauch der Schusswaffe ebensowenig.
Obwohl, Morden hat @VS1400 ins Spiel gebracht. Es ging bisher ums Töten.
Meine Erkenntnis, und die sehe ich von vielen geteilt: Wer das Schießen auf Flüchtende an der DDR-Grenze für damals geltendes Recht und gängige Moral der Weltöffentlichkeit hält, nimmt das Töten und den Totschlag und sogar Mord nicht als Unrecht wahr. Deshalb verteidigt er seine Haltung "bis aufs Blut".
Das sollte zu diesem Thema mein letztes Wort sein. Alles gesagt, alles nachzulesen, alles bekannt.
Gruß, Andreas
Nov65
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon dein1945 » 29. November 2014, 12:45

Nov65 hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben:Dieser Thread erinnert inzwischen stark an ein Kinderkarussel... Aufsitzen, zur nächsten Runde... [flash]


Hallo Volker,
ich werde diesen einfältigen Frage-Antwort-Austausch auch nicht länger mitspielen. Es hat auch keinen Sinn !
@VS1400 hat uns nicht mitgeteilt, dass er bei der Heilsarmee gedient hat.
Wenn ich höre, ihm ist Verhindern und nicht Ermorden in Erinnerung, was soll man dazu sagen?
Kein Befehl lautete wörtlich, nicht mal bei der SS, ermordet diesen Menschen da.
Ermorden kann immanenter Bestandteil eines Befehles sein. Und es gab genügend Grenzfälle von Totschlag bis zum Mord an der Grenze. Das ist meine Ansicht, sie muss ja nicht geteilt werden. Grenzer befanden sich in brenzligen Situationen der Entscheidung bei Grenzverletzungen im Befehlsnotstand (siehe Vergatterung als Kampfauftrag, Befehl), gingen aber oft sogar aus eigener Entscheidung darüber hinaus.Das Überfahren eines flüchtenden Schwimmers mit dem Grenzboot, Schüsse in den Rücken oder aus Nahdistanz in den Brustkorb u.a.m. haben mit der Schusswaffengebrauchsbestimmung nichts zu tun, mit der Festnahme als erste Handlung vor dem Gebrauch der Schusswaffe ebensowenig.
Obwohl, Morden hat @VS1400 ins Spiel gebracht. Es ging bisher ums Töten.
Meine Erkenntnis, und die sehe ich von vielen geteilt: Wer das Schießen auf Flüchtende an der DDR-Grenze für damals geltendes Recht und gängige Moral der Weltöffentlichkeit hält, nimmt das Töten und den Totschlag und sogar Mord nicht als Unrecht wahr. Deshalb verteidigt er seine Haltung "bis aufs Blut".
Das sollte zu diesem Thema mein letztes Wort sein. Alles gesagt, alles nachzulesen, alles bekannt.
Gruß, Andreas


Das Überfahren eines flüchtenden Schwimmers mit dem Grenzboot, Schüsse in den Rücken oder aus Nahdistanz in den Brustkorb u.a.m. haben mit der Schusswaffengebrauchsbestimmung nichts zu tun

Danke Andreas,

man kann mich gerne dafür sperren, entweder war VS bei der Heilarmee, oder bei den Betriebskampfgruppen am Brandenburger Tor, angeblich ohne Munition, oder ganz einfach er hat ne Klatsche, ich glaube eher das LETZTE !

Gruß Achim aus Berlin
dein1945
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon HPA » 29. November 2014, 12:54

Jeder BW Soldat könnte bei solchem Tun im Einsatz oder auf Wache sich auf einige Jahre wegen Totschlags gefasst machen.

Die ROEs dazu wurden uns regelrecht eingebläut und man tat gut daran, sich auch strikt danach zu richten.

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/12/069/1206989.pdf
HPA
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 29. November 2014, 15:35

Nov65 hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben:Dieser Thread erinnert inzwischen stark an ein Kinderkarussel... Aufsitzen, zur nächsten Runde... [flash]


Hallo Volker,
ich werde diesen einfältigen Frage-Antwort-Austausch auch nicht länger mitspielen.
@VS1400 hat uns nicht mitgeteilt, dass er bei der Heilsarmee gedient hat.
Wenn ich höre, ihm ist Verhindern und nicht Ermorden in Erinnerung, was soll man dazu sagen?
Kein Befehl lautete wörtlich, nicht mal bei der SS, ermordet diesen Menschen da.
Ermorden kann immanenter Bestandteil eines Befehles sein. Und es gab genügend Grenzfälle von Totschlag bis zum Mord an der Grenze. Das ist meine Ansicht, sie muss ja nicht geteilt werden. Grenzer befanden sich in brenzligen Situationen der Entscheidung bei Grenzverletzungen im Befehlsnotstand (siehe Vergatterung als Kampfauftrag, Befehl), gingen aber oft sogar aus eigener Entscheidung darüber hinaus.Das Überfahren eines flüchtenden Schwimmers mit dem Grenzboot, Schüsse in den Rücken oder aus Nahdistanz in den Brustkorb u.a.m. haben mit der Schusswaffengebrauchsbestimmung nichts zu tun, mit der Festnahme als erste Handlung vor dem Gebrauch der Schusswaffe ebensowenig.
Obwohl, Morden hat @VS1400 ins Spiel gebracht. Es ging bisher ums Töten.
Meine Erkenntnis, und die sehe ich von vielen geteilt: Wer das Schießen auf Flüchtende an der DDR-Grenze für damals geltendes Recht und gängige Moral der Weltöffentlichkeit hält, nimmt das Töten und den Totschlag und sogar Mord nicht als Unrecht wahr.
Deshalb verteidigt er seine Haltung "bis aufs Blut".
Das sollte zu diesem Thema mein letztes Wort sein. Alles gesagt, alles nachzulesen, alles bekannt.
Gruß, Andreas


@Nov65,
es ist schon recht beachtlich was du so von dir gibst.
in diesem forum ist es gang und gäbe, ehemaligen agt nach zureden das sie hinterrücks auflauerten und mordeten. "zeitzeugen" wie z.b. der "Interessierte" oder auch "Volker Zottmann" schrieben derartige aussagen nicht nur einmal nieder, was dir nicht entgangen seien dürfte.

sowohl du wie auch ich sahen im damalig geltenden recht wohl eher kein unrecht, denn sonst hätten wir beide ja ganz offen erklären können, dass wir die schusswaffe nicht nutzen würden. weder du, noch ich monierten sich daran.
im heute ist es natürlich um klassen leichter sich neu zu erfinden und darzustellen.

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 29. November 2014, 15:45

HPA hat geschrieben:Jeder BW Soldat könnte bei solchem Tun im Einsatz oder auf Wache sich auf einige Jahre wegen Totschlags gefasst machen.

Die ROEs dazu wurden uns regelrecht eingebläut und man tat gut daran, sich auch strikt danach zu richten.

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/12/069/1206989.pdf


@HPA,
abwarten was die zeit so bringt. die geschichte zeigt doch sehr anschaulich, wie schnell man im unrecht ist und andere darüber urteilen.

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon augenzeuge » 29. November 2014, 16:11

vs1400 hat geschrieben: denn sonst hätten wir beide ja ganz offen erklären können, dass wir die schusswaffe nicht nutzen würden.


Aha, das hätte man also tun können? In der DDR hätte man immer offen erklären können, wenn man Unrecht im Verhalten der Staatsdiener sah?

Das erinnert mich an einen Pilzexperten, der sagte, natürlich können Sie jeden Pilz essen, manchen aber nur einmal.. [angst] [flash]

AZ
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 29. November 2014, 16:40

augenzeuge hat geschrieben:
vs1400 hat geschrieben: denn sonst hätten wir beide ja ganz offen erklären können, dass wir die schusswaffe nicht nutzen würden.


Aha, das hätte man also tun können? In der DDR hätte man immer offen erklären können, wenn man Unrecht im Verhalten der Staatsdiener sah?

Das erinnert mich an einen Pilzexperten, der sagte, natürlich können Sie jeden Pilz essen, manchen aber nur einmal.. [angst] [flash]

AZ


AZ,
so langsam wird es OT, man durfte in der ddr auch schwul sein
und landete dafür nicht im knast. [wink]

gruß vs [hallo]
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon augenzeuge » 29. November 2014, 16:48

vs1400 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
vs1400 hat geschrieben: denn sonst hätten wir beide ja ganz offen erklären können, dass wir die schusswaffe nicht nutzen würden.


Aha, das hätte man also tun können? In der DDR hätte man immer offen erklären können, wenn man Unrecht im Verhalten der Staatsdiener sah?

Das erinnert mich an einen Pilzexperten, der sagte, natürlich können Sie jeden Pilz essen, manchen aber nur einmal.. [angst] [flash]

AZ


AZ,
so langsam wird es OT....


Ob OT oder deine Weisheiten, wo ist der Unterschied? [flash]
Einmal stören dich die Fragen, einmal muss ein neuer Thread eröffnet werden....dann war der AGT nur im Keller.... [blush]
Die Fakten zum Schießbefehl sind auf der Seite von Andreas. Aber vielleicht warst du ja auch die Ausnahme. Der AGT, der die letzte Konsequenz der Schuss.-Bestimmung vereiteln wollte....kann ja sein.
AZ
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 29. November 2014, 18:51

augenzeuge hat geschrieben:
vs1400 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Aha, das hätte man also tun können? In der DDR hätte man immer offen erklären können, wenn man Unrecht im Verhalten der Staatsdiener sah?

Das erinnert mich an einen Pilzexperten, der sagte, natürlich können Sie jeden Pilz essen, manchen aber nur einmal.. [angst] [flash]

AZ


AZ,
so langsam wird es OT....


Ob OT oder deine Weisheiten, wo ist der Unterschied? [flash]
Einmal stören dich die Fragen, einmal muss ein neuer Thread eröffnet werden....dann war der AGT nur im Keller.... [blush]
Die Fakten zum Schießbefehl sind auf der Seite von Andreas. Aber vielleicht warst du ja auch die Ausnahme. Der AGT, der die letzte Konsequenz der Schuss.-Bestimmung vereiteln wollte....kann ja sein.
AZ


AZ,
frag doch mal den user @"Volker Zottmann", ist seine sinngemäße aussage und deshalb kam er ja dann auch zu den baupionieren.

ich war und bin zumindest kein neuer "held"
und
ich hatte damals mächtig GLÜCK.

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon augenzeuge » 29. November 2014, 19:14

vs1400 hat geschrieben:ich hatte damals mächtig GLÜCK.


Das war kein Glück, ich hab schon mal versucht, dir das zu erklären.....vergebliche Müh. [muede]
AZ
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 29. November 2014, 19:27

augenzeuge hat geschrieben:
vs1400 hat geschrieben:ich hatte damals mächtig GLÜCK.


Das war kein Glück, ich hab schon mal versucht, dir das zu erklären.....vergebliche Müh. [muede]
AZ


AZ,
du kannst mir diesbezüglich nichts erklären, denn ich empfand und empfinde es noch immer so.
muss ich dir etwa noch nen vortrag halten was unter glück zu verstehen ist? [flash] [shocked]

tztz ... "vergebliche müh" nimm dich nicht so wichtig. [smile] ... ist ja nicht das erste mal, dass du voll daneben liegst und nun ein beispiel dafür.

gruß vs [hallo]
vs1400
 

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