

Interessierter hat geschrieben:
" Natürlich gab es einen Schießbefehl ! Dieser wurde denjenigen verlesen die ihn wissen mußten. Anschließend wurde das Papier vernichtet , um eine eventuelle spätere Beweisführung zu erschweren oder unmöglich zu machen. "
" Der Interessierte "
Was für ein Schwätzer, dieser Berghofer. Wer musste denn das wissen, dass es ihm verlesen wurde? Und als ob die führenden Köpfe in der DDR ein schlechtes Gewissen hatten und davon ausgingen, dass die DDR mal so untergeht wie geschehen und man ihnen dann einen solchen Befehl ankreiden könnte, einfach eine lächerliche Vorstellung die implizieren soll, die Führung empfand sich selbst als kriminelle Vereinigung die für den Fall der Fälle Vorsorge trägt.einfach eine lächerliche Vorstellung die implizieren soll, die Führung empfand sich selbst als kriminelle Vereinigung die für den Fall der Fälle Vorsorge trägt.
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Volker Zottmann hat geschrieben:Kristian, also manchmal wundert mich Deine immer noch vorhandene "Rotgläubigkeit" schon gewaltig.
Da kann doch jeder drauf wetten, dass die damals schon um ihr begangenes Unrecht wussten und Spuren "tagaktuell" verschwinden ließen. Wenn auch nicht schriftlich, so habe ich den unumstößlichen Schießbefehl bei jeder Vergatterung gehört.
Gruß Volker
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Hat auch wieder so ein Schwätzer erzählt
Volker Zottmann hat geschrieben:Das mit dem Wetten ist doch nur so eine Redewendung....
Natürlich erwartet man von jedem wachhabenden, dass er bei Gefahr, bzw. Widersetzung schießt. Logisch, zumindest für mich.
Doch ich (und alle anderen Wacheschiebenden) wurde explizid wortwörtlich aufgefordert, "jeden wegzurotzen" der sich der für General von Allenstein gebauten Tribüne nähert. Also auch jeden Vorgesetzen Offizier, der sich mehr als 5m nähert. Was hatte man nur für unsagbare Angst, dass dem General was geschehen könnte.
Schriftlich habe ich nichts.
Nur, käme es zu Vernehmungen in dieser Sache, hätte ich all meine Mitstreiter, die auch unfreiwillig Wache schieben mussten als Zeugen. Es wäre nur zu schön, wenn ein ehemaliger Gymnasial-Rektor aus Torgau, sprich mein Politnik, hier mal reden würde. Den schätzte ich damals schon als sehr sachlich ein.
Gruß Volker
Interessierter hat geschrieben:
Grundprinzip kommunistischer Parteien, seit ihrem Entstehen war ja immer " Wir müssen damit rechnen, dass wir über Nacht in die Illegalität gehen, weil der Klassengegner uns dazu zwingt. Das heißt wir dürfen nichts hinterlassen, was man gegen uns benutzen kann."
Dieser Staat war eigentlich eine Totgeburt, der nur an der Nabelschnur der SU überleben konnte
Aber wie so gibt es denn dann um Himmelswillen die 50 Km Akten? Jetzt sage bloß noch, dass ist eigentlich alles unwichtiges Zeug, die wichtigen und dem gefährlichen Charakter des System Beweisenden sind immer gleich vernichtet worden, vorsichtshalber.Interessierter hat geschrieben:Es geht hier um den Schießbefehl, um beim Thema zu bleiben.
Warum hätte man ihn dann eigentlich erst aufschreiben sollen?karnak hat geschrieben:Volker Zottmann hat geschrieben:Das mit dem Wetten ist doch nur so eine Redewendung....
Natürlich erwartet man von jedem wachhabenden, dass er bei Gefahr, bzw. Widersetzung schießt. Logisch, zumindest für mich.
Doch ich (und alle anderen Wacheschiebenden) wurde explizid wortwörtlich aufgefordert, "jeden wegzurotzen" der sich der für General von Allenstein gebauten Tribüne nähert. Also auch jeden Vorgesetzen Offizier, der sich mehr als 5m nähert. Was hatte man nur für unsagbare Angst, dass dem General was geschehen könnte.
Schriftlich habe ich nichts.
Nur, käme es zu Vernehmungen in dieser Sache, hätte ich all meine Mitstreiter, die auch unfreiwillig Wache schieben mussten als Zeugen. Es wäre nur zu schön, wenn ein ehemaliger Gymnasial-Rektor aus Torgau, sprich mein Politnik, hier mal reden würde. Den schätzte ich damals schon als sehr sachlich ein.
Gruß Volker
Aber das ist doch keine ernsthafte Aussage die irgendetwas beweist, das ist doch nur der Spruch eines Dummkopfes den es zu jeder Zeit und in jedem System geben dürfte.Und das vom Hoffmann ist ein typisch populistisches Geschwatz eines Politikers, oft an der Grenze des guten Geschmackes, gebraucht weil man der Meinung ist damit kann man bei "denen da unten" Eindruck schinden und oftmals funktioniert das ja auch. Ein bisschen so wie die Beschreibung der"spätrömischen Dekadenz", ähnlich dümmlich, aber mit dem ähnlichen populistischen Hintergrund. Diesen Satz von Hoffmann in einer, vor wem auch immer gehaltenen Rede, nun heute als tiefgründige,politische und staatstragende Aussage in der Rede eines DDR-Politikers her nehmen zu wollen ist doch mehr als durchschaubar.
Volker Zottmann hat geschrieben:
Dieser "Dummkopf" vergatterte aber, hatte also Befehlsgewalt. Diese Dummköpfe gab es jeden Tag in jeder Einheit. Überall wurde vergattert, sicher auch mit markigen aber intelligenterem Wortlaut. Sicher! Tausende Male an jedem Wachtag wurde der Schießbefehl erteilt.
Denen, die heute anderes schwatzen, sollte die Zunge abfaulen.
.Und von "wegrotzen"stand in dieser mit Sicherheit nichts.Für mich bleibt zum Schluss übrig, ob man die Regelungen an dieser DDR-Grenze nun Schießbefehl oder Schusswaffengebrauchsbestimmung nennt, ist letztlich völlig nebensächlich, für die Beschossenen sowieso. Es liegt im Auge des Betrachters, hat sehr viel damit zu tun wie Populistisch man das Ganze beschreiben will, dass konkrete Ergebnis war für die Betroffenen in jedem Fall das Gleiche und solches Gebaren an dieser Grenze verstieß in jedem Fall gegen elementare Menschenrechte und war völlig unverhältnismäßig.
Volker Zottmann hat geschrieben:
Alles andere ist Haarspalterei.
Interessierter hat geschrieben:
Der von Dir als Schwätzer bezeichnete Berghofer war für andere der Hoffnungsträger " Bergatschow ".
Volker Zottmann hat geschrieben:Zumindest möchte ich festhalten, das unser Forum heute Geschichte schrieb!
Ein Teil der Staatssicherheit und ein oppositioneller "Mitläufer" einigten sich darauf:
Es gab einen Schießbefehl!
Gruß Volker
Aber nur wenn feststeht, mit dem Begriff nicht zwischen Zeilen erklärt werden soll, es bestand ein konkreter staatlicher Auftrag zum Töten von Menschen. Das ist nämlich ein kleiner, aber entscheidender Unterschied.karnak hat geschrieben:Volker Zottmann hat geschrieben:Zumindest möchte ich festhalten, das unser Forum heute Geschichte schrieb!
Ein Teil der Staatssicherheit und ein oppositioneller "Mitläufer" einigten sich darauf:
Es gab einen Schießbefehl!
Gruß Volker
Aber nur wenn feststeht, mit dem Begriff nicht zwischen Zeilen erklärt werden soll, es bestand ein konkreter staatlicher Auftrag zum Töten von Menschen. Das ist nämlich ein kleiner, aber entscheidender Unterschied.


Thoth hat geschrieben:Volker Zottman, bevor du dich hier über irgendeine aussage mokierst bedenke das die hochgelobte BRD auch ganz gewaltig am Tropf USA hing ......
Ohne die Finanzspritzen, die liebevolle Einführung einer Demokratie nach US Geschmack wäre es den Westdeutschen ähnlich gegangen wie im Osten. Da wäre das Wirtschaftswunder 'West' eine Sache auf die immer noch gewartet würde um es mal etwas übertrieben zu formulieren .....

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