Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon Danny_1000 » 18. Juli 2014, 08:01

Nun traue ich hier weder dem einen noch dem anderen Geheimdienst auch nur einen Millimeter über den Weg.

Eigentlich kann - wenn überhaupt - nur eine internationale Untersuchungskommission klären, was wirklich passierte. Mal sehen, ob sich Kiew, die Separatisten und Moskau darauf einlassen.

Danny
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben
dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
(Evelyn Beatrice Hall 1868; † nach 1939)
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Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon HPA » 18. Juli 2014, 08:26

Angeblich soll man FDR und CVR bereits nach Moskau verbracht haben.Der Luftraum ist nun von GND bis UNL gesperrt(viel zu spaet!)vorher war er nur bis FL320 dicht.
23 Amerikaner und 4 Deutsche sollen unter den Opfern sein.
Das man russischerseits jetzt panisch Nebelkerzen wirft und die absurdesten Verschwoerungstheorien streut,war zu erwarten.Bloed fuer den Kreml,dass der Terrorist Strelkov genau diesen Abschuss,in der Annahme,eine ukrainische An-26 vom Himmel geholt zu haben,via Twitter fuer sich reklamierte.Und dann hektisch begann,alle Hinweise zu loeschen.
HPA
 

Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon augenzeuge » 18. Juli 2014, 09:23

Welche Folgen hat der mutmaßliche Abschuss der Boeing in der Ukraine?

Nach Einschätzung von Carsten Luther von "Zeit Online" könnte der Vorfall weitreichende Konsequenzen mit sich bringen. Russlands Präsident Putin bleibe nun kaum eine Wahl als der Rückzug, schreibt Luther in einem Kommentar. Und weiter: "Es ist eine Sackgasse, er wird die Rebellen fallen lassen müssen, die Grenze für ihren Nachschub wie auch ihre mögliche Flucht schließen. Die Ukraine hingegen kann für ihre Offensive gegen die Separatisten auf noch mehr Hilfe setzen. An weiteren Sanktionen gegen Russland führt kein Weg mehr vorbei, chirurgisch und selektiv dürften sie diesmal nicht sein. Und selbst eine Beteiligung westlicher Kräfte an der Militäroperation ist unter diesen Umständen kein Tabu mehr."

AZ

P.S.
4 Deutsche unter den Opfern....
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Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon HPA » 18. Juli 2014, 09:27

Ich denke,angesichts der amerikanischen Opfer wird man auch dort ueber eine angemessene Antwort nachdenken.
HPA
 

Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon augenzeuge » 18. Juli 2014, 09:31

Danny_1000 hat geschrieben: Mal sehen, ob sich Kiew, die Separatisten und Moskau darauf einlassen.

Danny


Die werden keine Wahl haben.

Putin legt sich aber schon fest:
"Es besteht kein Zweifel, dass das Land, auf dessen Staatsgebiet diese schreckliche Tragödie geschehen ist, die Verantwortung trägt", wird Putin zitiert.

Seit wann trägt ein Land bei einem Absturz immer die Verantwortung???? Vielleicht sind die auch schuld, dass man ihre Flugzeuge abgeschossen hat, oder das man OSZE-Leute eingesperrt hat?
Wie krank ist das denn?

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Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon pentium » 18. Juli 2014, 09:49

augenzeuge hat geschrieben:
Danny_1000 hat geschrieben: Mal sehen, ob sich Kiew, die Separatisten und Moskau darauf einlassen.

Danny


Die werden keine Wahl haben.

Putin legt sich aber schon fest:
"Es besteht kein Zweifel, dass das Land, auf dessen Staatsgebiet diese schreckliche Tragödie geschehen ist, die Verantwortung trägt", wird Putin zitiert.

Seit wann trägt ein Land bei einem Absturz immer die Verantwortung???? Vielleicht sind die auch schuld, dass man ihre Flugzeuge abgeschossen hat, oder das man OSZE-Leute eingesperrt hat?
Wie krank ist das denn?

AZ


Grundsätzlich haftet der Verursacher der Katastrophe. Haftungsrechtlich verantwortlich ist die Ukraine und zwar egal, ob das die Regierung oder die Separatisten waren.
So weit die Theorie.

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Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon augenzeuge » 18. Juli 2014, 10:10

pentium hat geschrieben:Haftungsrechtlich verantwortlich ist die Ukraine und zwar egal, ob das die Regierung oder die Separatisten waren.
So weit die Theorie.

mfg
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Noch nie etwas von der "Donetsk People's Republic" und seinem selbsternannten Premierminister Alexander Borodai gehört?
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Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon HPA » 18. Juli 2014, 11:03

Nur das man mal kurz rekapituliert wie das so funktioniert in Putinrussland:

Jürgen Döschner: Die Muster gleichen sich: Am frühen Abend des 21. Oktober 1999 feuerte die russische Armee mehrere Boden-Boden-Raketen auf das Zentrum der tschetschenischen Hauptstadt Grosny ab. Drei der fünf Geschosse trafen den Markt von Grosny. Hunderte Zivilisten kamen ums Leben. Ich war seinerzeit als ARD-Hörfunkkorrespondent als einziger ausländischer Journalist Augenzeuge dieses grausamen Verbrechens - und der Lügen-Politik Putins. Zuerst bestritt der Kreml-Chef, dass es überhaupt Explosionen in Grosny gegeben habe, dann sprach er von einem Feuergefecht zwischen rivalisierenden tschetschenischen Gruppen und schließlich von einem "Schlag russischer Spezialkräfe" gegen einen "tschetschenischen Waffenmarkt". Tatsache ist: Es war ein gezielter russischer Raketenangriff, der das Ziel hatte, die noch verbliebenen rund 20.000 Zivilisten in Grosny zu terrorisieren und zur Flucht aus der Hauptstadt zu treiben. Im nächsten Schritt wurde Grosny von den russischen Truppen gestürmt. Es mag noch keine Beweise für die russische Beteiligung an dem Abschuss der malaysischen Maschine geben. Aber das Letzte, was dagegen spricht, sind die Behauptungen Putins!
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Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon pentium » 18. Juli 2014, 11:07

Ein Kommentar in der SZ

Zitat:
Diese hochmodernen Flugabwehrsysteme vom Typ SA-11 werden seit wenigen Tagen von den Separatisten in der Ostukraine eingesetzt. Sie brüsten sich damit, bisher drei Flugzeuge abgeschossen zu haben. Unmittelbar nach dem mutmaßlichen Abschuss des malaysischen Passagierflugzeugs scheinen Separatisten-Kämpfer Telefonate über den Abschuss dieses Flugzeug geführt zu haben. Selbst ihr russischer Anführer Igor "Strelkow" Girkin soll sich auf seiner Facebook-Seite des Abschusses gerühmt haben, ehe jemand diese Selbstbezichtigung löschte.

All das sind erdrückende Indizien, aber eben auch nur dies: Indizien. Facebook-Einträge können manipuliert, Raketen von allen Kriegsparteien abgefeuert werden. Die Ungeheuerlichkeit dieses Vorgangs und seine potenziellen Folgen zwingen dazu, die Beweiskette so dicht wie möglich zu knüpfen.
...
Die Chuzpe des russischen Präsidenten Wladimir Putin ist nun atemberaubend: Kurz nach Bekanntwerden des Unglücks schiebt Putin präventiv der ukrainischen Führung die Schuld zu; sie habe den Krieg im Osten des Landes eskaliert. Dabei rollt seit Wochen schweres Kriegsgerät aus Russland über die Grenze, Panzer, Artillerie, Munition...]

http://www.sueddeutsche.de/politik/abge ... -1.2052424

Australischer Premier kritisiert Russland

Der australische Ministerpräsident Tony Abbott greift Russland an: Die russische Reaktion sei «zutiefst ungenügend».

Die russische Sichtweise auf den Fall halte einer ernsthaften Untersuchung nicht stand, sagte Abbott. «Dies ist kein Unfall, es ist ein Verbrechen», sagte er. Das Flugzeug sei über einem Gebiet abgeschossen worden, das von durch Russland unterstützten Rebellen kontrolliert werde, erklärte Abbott. Es sei nun absolut wichtig, Russland nicht zu erlauben, eine umfassende Untersuchung des Falls zu verhindern.

http://www.bernerzeitung.ch/ausland/eur ... y/25060529

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Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon HPA » 18. Juli 2014, 12:25

Eine Indiziensuche.Und das sollte man einfach mal zur Kenntnis nehmen.
http://www.watson.ch/!548847438?utm_medium=earned&utm_source=twitter&utm_rainbowunicorn=0&utm_campaign=share-tracking
Interessant,dass man auch ein KUPOL System erbeutet haben soll.
HPA
 

Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon augenzeuge » 18. Juli 2014, 13:04

HPA hat geschrieben:Eine Indiziensuche.Und das sollte man einfach mal zur Kenntnis nehmen.
http://www.watson.ch/!548847438?utm_medium=earned&utm_source=twitter&utm_rainbowunicorn=0&utm_campaign=share-tracking
Interessant,dass man auch ein KUPOL System erbeutet haben soll.


Das sind nicht nur Indizien, das ist zu detailliert.... Wer glaubt denn jetzt wirklich noch daran, dass das alles aus Kiew geplant wurde...?
Diese Separatisten sind Terroristen, denen man schleunigst das Handwerk legen sollte, sorry, legen muss.
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Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon Zicke » 18. Juli 2014, 13:10

Flugradar zeigt
Todes-Maschine MH17 wich von der Flugroute ab

http://www.focus.de/panorama/videos/sim ... 99318.html

was war der Grund dafür?
Zicke
 

Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon augenzeuge » 18. Juli 2014, 13:17

Zicke hat geschrieben:Flugradar zeigt
Todes-Maschine MH17 wich von der Flugroute ab

http://www.focus.de/panorama/videos/sim ... 99318.html

was war der Grund dafür?


Wird nicht die Route vom jeweiligem Bodenradar des zu überfliegenden Landes bestimmt?

Unglaublich, wie russ. Medien eine Verdummungsaktion starten:

http://de.ria.ru/society/20140717/269037697.html

http://de.ria.ru/society/20140717/269038346.html

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Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon HPA » 18. Juli 2014, 13:25

Zicke hat geschrieben:Flugradar zeigt
Todes-Maschine MH17 wich von der Flugroute ab

http://www.focus.de/panorama/videos/sim ... 99318.html

was war der Grund dafür?


Man ist einer Gewitterzelle ausgewichen.Das Durchfliegen derselbigen waere fuer ein Verkehrsflugzeug sehr ungesund.Ich warte ja nur drauf,dass die Russen die Spionagefliegersau durchs Dorf treiben.
Und noch was: wenn man einen Flieger mit einer BUK in 10 km Hoehe abschiessen moechte,schrumpft deren Reichweite gewaltig.
So auf etwa 20-35 km.
HPA
 

Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon pentium » 18. Juli 2014, 13:26

Es gab keinen Grund

Ein Leserkommentar
Journalisten, die nichts von Luftfahrt verstehen müssten sich aus dem Thema MH17 raushalten. Das Video ist großer Unsinn. Die rote Linie markiert KEINE vorgesehene Flugroute, sondern lediglich die direkte Linie zwischen Amsterdam und Kuala Lumpur. Flugzeuge nutzen aber Flugkorridore. Diese dienen dazu, dass die Lotsen die Flüge sicher organisieren können, ohne dass jeder macht, was er will. Auf Flightradar24 kann man dies bei jedem Verkehrsflugzeug beobachten.

Und noch Einer

Ich weiß ja nicht, seit wann kommerzielle Flugzeuge der idealen Route (rote Linie) folgen. In der Praxis fliegt jede (!) Linienmaschine in sogenannten Flugkorridoren, und zwar denen, die der Ideallinie (rot) am nächsten liegen. Aus der Linie des tatsächlichen Flugverlaufes läßt sich selbst ohne große Fachkenntnis erkennen, daß MH17 genau dieses getan hat (gerade Linien mit kleinen Winkeln). Die Behauptung, die Maschine wäre von der Route abgewichen, zeugt von Unkenntnis des Flugverkehrs!


Dem habe ich nichts hinzuzufügen.
Doch noch was: Die Wahl der Artikelüberschrift "Todesmaschine"
zeugt von dem Niveau dieses Beitrages.

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Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon HPA » 18. Juli 2014, 13:31

augenzeuge hat geschrieben:
Zicke hat geschrieben:Flugradar zeigt
Todes-Maschine MH17 wich von der Flugroute ab

http://www.focus.de/panorama/videos/sim ... 99318.html

was war der Grund dafür?


Wird nicht die Route vom jeweiligem Bodenradar des zu überfliegenden Landes bestimmt?

Unglaublich, wie russ. Medien eine Verdummungsaktion starten:

http://de.ria.ru/society/20140717/269037697.html

http://de.ria.ru/society/20140717/269038346.html

AZ


nein,wie gesagt man bekommt bestimmte flightlevel zugewiesen,durch atc und folgt ansonsten den gefilten airways.

Diese Verdummungskampagne ist ein Indiz dafuer ,dass dem Arschloch Putin der Frack brennt!
HPA
 

Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon SCORN » 18. Juli 2014, 16:42

HPA hat geschrieben:
Diese Verdummungskampagne ist ein Indiz dafuer ,dass dem Arschloch Putin der Frack brennt!


yep, so kennen wir dich!

Im Gegensatz zu anderen welche hier posten warte ich die Ergebnisse der Untersuchung ab und treffe keine Vorverurteilung. Daher ist die Ankündigung Poroschenkows eine internationale Untersuchungskommission einzusetzen grundsätzlich zu begrüßen!

Ohne eine Wertung zu treffen stelle ich auch folgende Fakten hier ein:

Huib Gorter, Vizepräsident der betroffenen Fluggesellschaft Malaysia Airlines, teilte mit das Flug MH 17 auf Anordnung der ukrainischen Flugsicherung die Reisehöhe verlies und eine tiefere Höhe einnahm!

Nachdem gestern behauptet wurde die ukrainische Luftabwehr hätte keine Flugabwehr Raketen in diesem Gebiet, wurde nun von ukrainischer Seite eingeräumt dass im Raum des umkämpften Donezk insgesamt 27 Flugabwehr-Raketensysteme vom Typ Buk in Stellung gebracht sind!

Ich hoffe das man die Schuldigen eindeutig identifiziert und bestraft ,vollkommen egal wo sie sitzen oder von wem sie protegiert werden!

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Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon pentium » 18. Juli 2014, 17:01

Zitat:
Ein Team von 30 Experten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ist am Freitagnachmittag an der Absturzstelle des Flugzeugs der Malaysia Airlines im Osten der Ukraine eingetroffen. Ein AFP-Reporter berichtete, prorussische Milizionäre hätten nach kurzen Verhandlungen den Inspekteuren Zugang zu der Unglücksstelle bei Grabowe gewährt.

http://www.focus.de/panorama/welt/newst ... 01203.html

Etwas verwundert sind Flugexperten, warum der Pilot von MH17 nicht die übliche Flugroute nahm, sondern ein wenig davon abwich und direkt über dem Rebellengebiet flog. Wie die "Daily Mail" berichtet, soll der Pilot während des Flugs die Route leicht geändert haben. Zuvor soll er über Funk mitgeteilt haben, dass er sich auf seiner Route "unwohl fühle". Die Zeitung beruft sich dabei auf eine ungenannte Quelle. Eine Bestätigung für diese Information gibt es bislang nicht.

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Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon SCORN » 18. Juli 2014, 17:13

der ukrainische Generalstaatsanwalt (nicht der russische) erklärte gestern nach dem Abschuss von MH17 das die Rebellen über kein funktionstüchtiges BUK-System verfügen würden! Das erbeutete sei nachweislich unbrauchbar gewesen!

erstaunlicherweise ist sogar die österreichische Kronenzeitung objektiver und unvoreingenommener als manch Schreibender hier! (.......sie wollen es ja auch gar nicht sein!)

http://www.krone.at/Welt/Haben_solche_R ... ory-412421

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Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon Spartacus » 18. Juli 2014, 17:28

HPA hat geschrieben:
Zicke hat geschrieben:Flugradar zeigt
Todes-Maschine MH17 wich von der Flugroute ab

http://www.focus.de/panorama/videos/sim ... 99318.html

was war der Grund dafür?


Man ist einer Gewitterzelle ausgewichen.Das Durchfliegen derselbigen waere fuer ein Verkehrsflugzeug sehr ungesund.Ich warte ja nur drauf,dass die Russen die Spionagefliegersau durchs Dorf treiben.
Und noch was: wenn man einen Flieger mit einer BUK in 10 km Hoehe abschiessen moechte,schrumpft deren Reichweite gewaltig.
So auf etwa 20-35 km.


Damit wären wir wieder beim Thema, denn es braucht schon ausgebildetes Personal um eine SA - 11 "richtig"
zu bedienen, sprich man muss mit dem Feuerleitradar das Ziel solange im Visier haben, bis die Rakete im Ziel
ist. Und das klingt einfacher als es ist. Ich habe mal in einer franz. Roland von Hand eine Mirage F1 verfolgt,
also optisch, was mir trotz meiner Erfahrung als Panzerschütze ziemlich schwer fiel.
Gut ein Kampfflugzeug ist nun mal kein Verkehrsflugzeug, aber ich denke, jeder weiß was ich meine.

Also, da kannst Du nicht einfach so einen "Deppen" rein setzen und sagen, nun mach mal.

Was das nun bedeutet, steht erst mal noch in den Sternen, aber "Rebellen" kommen mit einer SA - 11 bestimmt
nicht klar und da hilft auch kein Handbuch, denn dafür braucht es Übung, Erfahrung und eben eine gute Ausbildung.


LG

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Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon SCORN » 18. Juli 2014, 17:36

Spartacus hat geschrieben:
Also, da kannst Du nicht einfach so einen "Deppen" rein setzen und sagen, nun mach mal.

Was das nun bedeutet, steht erst mal noch in den Sternen, aber "Rebellen" kommen mit einer SA - 11 bestimmt
nicht klar und da hilft auch kein Handbuch, denn dafür braucht es Übung, Erfahrung und eben eine gute Ausbildung.


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Sparta,
das sehen auch andere Fachleute so! Wie ich schon schrieb nutze ich weder die russische noch die ukrainische Seite zur Information. Bei CNN fand ich diese:

Der Direktor des Defense and Intelligence Project bei dem Belfer Center for Science and International Affairs, Ex-US Brigadegeneral Kevin Ryan stellt in einem Gespräch mit CNN klar: "Es braucht viel Training und Koordination, um dies abzufeuern und etwas zu treffen. … Das ist nicht die Art von Waffe, die ein paar Typen aus der Garage holen und abfeuern könnten," und bezweifelt damit die Nutzung des BUK-Fla-Raketenkomplexes durch die Separatisten!

Weiterhin erklärte Kevin Ryan: Angesichts der Tatsache, dass die Absturzstelle gut 50 Kilometer von der russischen Grenze entfernt liegt, scheinen russische Mittelstrecken-Fla-Raketen, die nahe der ukrainischen Grenze abgefeuert sein müssten, als Absturzursache eher unwahrscheinlich - zumal das Flugzeug sich auf Ostkurs befand und somit die Abschussstelle noch weiter westlich von der Absturzstelle liegen muss.

http://edition.cnn.com/2014/07/17/world ... index.html

Auch zu dieser Aussage treffe ich keine Wertung! Alles ist möglich!

SCORN
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Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon Spartacus » 18. Juli 2014, 18:00

Ja Scorn,

gegen einen Abschuss spricht auch das folgende Video.



Wenn es echt ist, dann sehen wir hier den Bodenaufschlag des kompletten Flugzeuges, was nach einen Treffer
mit einer SA - 11 so aber nicht sein kann, da es dann Trümmer von Himmel geregnet hätte.

Andererseits liegt der Zerstörungsradius einer SA - 11 Rakete bei 17 Metern, so das bei einem ungenauen
Schuss, das Flugzeug hätte komplett abstürzen können. Dann hätte aber der Näherungszünder der Rakete
versagen müssen. Wäre dies der Fall gewesen, so wäre aber der Gefechtskopf nicht explodiert.

Ergo.... [blush]

Bin ich ja mal auf die Ermittlungsergebnisse gespannt.

LG

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Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon Sirius » 18. Juli 2014, 18:03

Spartacus hat geschrieben:Damit wären wir wieder beim Thema, denn es braucht schon ausgebildetes Personal um eine SA - 11 "richtig"
zu bedienen, sprich man muss mit dem Feuerleitradar das Ziel solange im Visier haben, bis die Rakete im Ziel
ist. Und das klingt einfacher als es ist. Ich habe mal in einer franz. Roland von Hand eine Mirage F1 verfolgt,
also optisch, was mir trotz meiner Erfahrung als Panzerschütze ziemlich schwer fiel.
Gut ein Kampfflugzeug ist nun mal kein Verkehrsflugzeug, aber ich denke, jeder weiß was ich meine.

Also, da kannst Du nicht einfach so einen "Deppen" rein setzen und sagen, nun mach mal.

Was das nun bedeutet, steht erst mal noch in den Sternen, aber "Rebellen" kommen mit einer SA - 11 bestimmt
nicht klar und da hilft auch kein Handbuch, denn dafür braucht es Übung, Erfahrung und eben eine gute Ausbildung.


LG

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Nur mal ein Hinweis: Auch ältere Feuerleitradare aus den sechziger Jahren waren in der Lage, ein einmal anvisiertes Ziel selbständig/automatisch zu verfolgen, wenn die automatische Zielverfolgung eingestellt war - auch kleine Ziele mit dem Durchmesser von 1 bis 2 Metern konnten bis in 30 oder 40 Kilometer Entfernung automatisch verfolgt werden, sofern eine gute Radarreflexion gegeben war. Die Bedienmannschaft musste nichts selbst "mit der Hand" verfolgen und konnte dabei ihre Hände in den Schoß legen. Die Arbeit der Zielverfolgung übernahm der Feuerleitrechner.

Die indische Armee hat solche älteren Feuerleitradargeräte sogar noch heute in ihrem Bestand. Hier mal ein Beispiel eines solchen älteren Geräts:

Bild
http://www.bharat-rakshak.com/LAND-FORC ... 7.jpg.html
Zuletzt geändert von Sirius am 18. Juli 2014, 18:20, insgesamt 4-mal geändert.
Sirius
 

Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon Sirius » 18. Juli 2014, 18:15

Spartacus hat geschrieben:Ja Scorn,

gegen einen Abschuss spricht auch das folgende Video.



Wenn es echt ist, dann sehen wir hier den Bodenaufschlag des kompletten Flugzeuges, was nach einen Treffer
mit einer SA - 11 so aber nicht sein kann, da es dann Trümmer von Himmel geregnet hätte.

Andererseits liegt der Zerstörungsradius einer SA - 11 Rakete bei 17 Metern, so das bei einem ungenauen
Schuss, das Flugzeug hätte komplett abstürzen können. Dann hätte aber der Näherungszünder der Rakete
versagen müssen. Wäre dies der Fall gewesen, so wäre aber der Gefechtskopf nicht explodiert.

Ergo.... [blush]

Bin ich ja mal auf die Ermittlungsergebnisse gespannt.

LG

Sparta


Der Gefechtskopf explodiert in der Nähe des Ziels und setzt Splitter frei. Diese Splitter müssen ja nicht das Flugzeug als solches so zerstören, dass es in Tausende Teile zerfällt. Das wäre nur als indirekte Wirkung der Fall, wenn der Treibstoff explodiert. Das wäre aber keine direkte Wirkung des Gefechtskopfs. Die Wirkung des Gefechtskopfs reicht aber schon, wenn die Flugfähigkeit des Flugzeugs unterbunden wird, z.b. durch Zerstörung der Hydraulik, Elektronik u.s.w.. Beim Absturz kann die Aufsplitterung des Flugzeugs in tausende Teile auch erst durch den Luftdruck und anschließenden Aufschlag erfolgen.
Sirius
 

Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon pentium » 18. Juli 2014, 18:24

Richtig Sirius so wie bei Korean Airlines Flight 007
da ist die Boeing 747 nach dem Treffer auch noch über zehn Minuten geflogen.

Die Explosionen der mit Annäherungszündern ausgestatteten Sprengköpfe beschädigten das Steuersystem des Flugzeugs und verursachten einen plötzlichen Druckabfall in der Kabine.[5]

Offenbar erkannte die Besatzung auch jetzt noch nicht die Lage und meldete nach Tokio, dass sie wegen eines Druckabfalls auf 10.000 Fuß (3.050 Meter) absinken würden, sendete aber kein Mayday. Es gelang ihr, noch etwa zehn Minuten begrenzte Kontrolle zu behalten und die Maschine in 16.424 Fuß (5.000 Meter) Höhe abzufangen. Danach ging das Flugzeug bei der Insel Moneron in eine Abwärtsspirale über. Um 18:38 Uhr UTC verschwand es unterhalb einer Höhe von 1.000 Fuß (305 Meter) vom Radar in Komsomolsk am Amur.

http://de.wikipedia.org/wiki/Korean-Airlines-Flug_007

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Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon SCORN » 18. Juli 2014, 18:37

Interessant auch diese Aussage des Ex-US-Generals:

"Ryan concludes then that if the plane really was shot down, a professional military force -- either on purpose or by accident -- was responsible."

...wenn das Flugzeug wirklich abgeschossen wurde, --egal ob Absicht oder Unfall--- waren professionelle militärisch Kräfte verantwortlich."

das ist nachvollziehbar! heute früh im ZDF-morgenmagazin kam ein "militärischer Spezialist" , ein Ex-Oberst der Bundeswehr zu Wort, auf die Frage wer denn ein Interesse an solch einem Unglück haben könnte, antwortete er : leider alle Parteien an diesem Konflikt!

Damit unterscheiden sich diese beiden Insider signifikant von den Äusserungen einiger in diesem Forum.............!

SCORN
Zuletzt geändert von SCORN am 18. Juli 2014, 18:43, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon Spartacus » 18. Juli 2014, 18:39

Sirius,

hier siehst ab 2:12, wie die Rakete "geführt" wird.



Das lernt man eben mal nicht so über das Handbuch. Wenn ich es richtig im Kopf habe, sind da vier
ausgebildete Spezialisten gleichzeitig am Werk.

Und ja, ich schrieb ja, es könnte schon das ganze Flugzeug runter gekommen sein, allerdings wird
durch die Größe des Flugzeugs natürlich die Splitterwirkung um so verheerender.

LG

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Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon Spartacus » 18. Juli 2014, 18:43

pentium hat geschrieben:Richtig Sirius so wie bei Korean Airlines Flight 007
da ist die Boeing 747 nach dem Treffer auch noch über zehn Minuten geflogen.

Die Explosionen der mit Annäherungszündern ausgestatteten Sprengköpfe beschädigten das Steuersystem des Flugzeugs und verursachten einen plötzlichen Druckabfall in der Kabine.[5]

Offenbar erkannte die Besatzung auch jetzt noch nicht die Lage und meldete nach Tokio, dass sie wegen eines Druckabfalls auf 10.000 Fuß (3.050 Meter) absinken würden, sendete aber kein Mayday. Es gelang ihr, noch etwa zehn Minuten begrenzte Kontrolle zu behalten und die Maschine in 16.424 Fuß (5.000 Meter) Höhe abzufangen. Danach ging das Flugzeug bei der Insel Moneron in eine Abwärtsspirale über. Um 18:38 Uhr UTC verschwand es unterhalb einer Höhe von 1.000 Fuß (305 Meter) vom Radar in Komsomolsk am Amur.

http://de.wikipedia.org/wiki/Korean-Airlines-Flug_007

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Kann man nicht vergleichen Pentium, denn der Abschuss erfolgte durch eine MIG - 23. Die damals übliche russische
Rakete dürfte nicht mehr als 40 Kg Sprengstoff gehabt haben.

LG

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Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon augenzeuge » 18. Juli 2014, 18:44

CNN:
In Washington sagte der US-Präsident, es gebe Beweise dafür, dass das Flugzeug der Malaysia Airlines mit einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen wurde, die aus dem Gebiet der "von Russland unterstützen Separatisten" abgefeuert worden sei. Nach Informationen der US-Geheimdienste zeigt die Auswertung von Satelliten-Aufnahmen, dass eine Boden-Luft-Rakete abgefeuert wurde. Auch US-Vizepräsident Joe Biden sprach von einem Abschuss: "Offenbar wurde es (das Flugzeug) abgeschossen. Abgeschossen. Kein Unfall. Vom Himmel geholt."

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P.S. Ich empfinde es als traurige Heuchelei, wenn versucht wird, den Rebellen die Fähigkeit im Umgang mit der Technik abzusprechen. Wie sollen die denn die letzten Flugzeuge runtergeholt haben?
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Re: Absturz eines Passagierflugzeuges über der Ukraine

Neuer Beitragvon pentium » 18. Juli 2014, 18:46

Spartacus hat geschrieben:Sirius,

hier siehst ab 2:12, wie die Rakete "geführt" wird.



Das lernt man eben mal nicht so über das Handbuch. Wenn ich es richtig im Kopf habe, sind da vier
ausgebildete Spezialisten gleichzeitig am Werk.

Und ja, ich schrieb ja, es könnte schon das ganze Flugzeug runter gekommen sein, allerdings wird
durch die Größe des Flugzeugs natürlich die Splitterwirkung um so verheerender.

LG

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Und wie erklärst du dann die Verbreitung der Trümmer über mehrere dutzend Kilometer?

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