Volker Zottmann hat geschrieben: doch mein Onkel war eben anders!
Das Kapitel könnten wir ja an der Glienicker Brücke näher erörtern, doch gäbe es zumindest für mich interessanter Dinge zu ergründen.
So muss es wohl gewesen sein und das machen wir.Thomas Schaufuß beleuchtet in seinem Buch die Innen- und Außenansichten des FDGB-Feriendienstes der DDR
Als Vorspeise einen Geflügelsalat mit Früchten für drei DDR-Mark, als Hauptgang ein Hammelragout mit grünen Bohnen für 3,40 DDR-Mark und als Dessert ein Weinbeerenkompott für 95 DDR-Pfennig.
Die Auswahl der Gerichte stammt von einer Speisekarte des Restaurants aus dem ehemaligen FDGB-Erholungsheim „Am Fichtelberg" in Oberwiesenthal.
Von 1976 bis 1978 war Thomas Schaufuß dort der gastronomische Direktor.
In einem Buch erinnert er jetzt an diese Zeit.
Er schreibt über Sozialtourismus, Stasi-Bespitzelung und den SED-Staat.
„Bei uns im Restaurant gab es nicht nur Soljanka und Bockwurst", nimmt der 62-Jährige gleich vorweg. Denn heute existiere oft eine falsche Vorstellung über die Qualität in der Gastronomie der ehemaligen DDR. „Wir haben direkt an den Tischen flambiert und tranchiert, so, wie es heute die Sterne-Köche auch machen", erklärt Schaufuß.
Das Personal sei fachlich gut geschult und die Qualität der Speisen hochwertig gewesen.
Interessierter hat geschrieben:Kristian, ist es nicht viel mehr so, dass in letzter Zeit Dich fast alles fuchtig macht und Dich Dein berühmt, berüchtigtes ja aber schreiben läßt ?
Der " Schreiberling " war in einem FDGB - Erholungsheim als Gastronomie - Direktor beschäftigt und weiß wohl besser als Du und ich was er dort als Zeitzeuge erlebt hat.
Warum ruft man denn eigentlich immer nach Zeitzeugen, wenn man sie dann, wenn einem das was sie berichten nicht gefällt, versucht als Lügner hinzustellen ?
Du berichtest doch genau wie er als Zeitzeuge von Deinen Erlebnissen im Dienst und Freizeit und niemand versucht Dich als Lügner hinzustellen. Daher finde ich es schon unverschämt von Dir beispielsweise seine Schilderung von der Begrüßung der Urlauber im 7. Stock zu bestreiten.
Übrigens schrieb Thomas Schaufuß auch dieses;Thomas Schaufuß beleuchtet in seinem Buch die Innen- und Außenansichten des FDGB-Feriendienstes der DDR
Als Vorspeise einen Geflügelsalat mit Früchten für drei DDR-Mark, als Hauptgang ein Hammelragout mit grünen Bohnen für 3,40 DDR-Mark und als Dessert ein Weinbeerenkompott für 95 DDR-Pfennig.
Die Auswahl der Gerichte stammt von einer Speisekarte des Restaurants aus dem ehemaligen FDGB-Erholungsheim „Am Fichtelberg" in Oberwiesenthal.
Von 1976 bis 1978 war Thomas Schaufuß dort der gastronomische Direktor.
In einem Buch erinnert er jetzt an diese Zeit.
Er schreibt über Sozialtourismus, Stasi-Bespitzelung und den SED-Staat.
„Bei uns im Restaurant gab es nicht nur Soljanka und Bockwurst", nimmt der 62-Jährige gleich vorweg. Denn heute existiere oft eine falsche Vorstellung über die Qualität in der Gastronomie der ehemaligen DDR. „Wir haben direkt an den Tischen flambiert und tranchiert, so, wie es heute die Sterne-Köche auch machen", erklärt Schaufuß.
Das Personal sei fachlich gut geschult und die Qualität der Speisen hochwertig gewesen.
Auch wenn es immer Übertreibungen geben wird, berichten doch Zeitzeugen so viel negatives über dieses SED - Regime, weil es über diese menschenverachtende Diktatur leider mehr Negatives als Positives zu berichten gab. Oder sollten etwa die Bürger, welche diese Schergen fortgejagt haben, nun etwa in Loblieder ausbrechen ?
" Der Interessierte "
Aber derartiger Unsinn regt mich schon auf, weil ich ganz genau weiß, dass es solche Aktivitäten in diesen Heimen nicht gab, vielleicht noch in den 50 igern, als der Stalin das sagen hatte, mag ja sein, aber nicht in den 70 igern, als der gute Mann gastronomischer Direktor in diesem Ferienheim am Fichtelberg war.Wenn der sowas in dem Buch schreibt, muss er einfach nicht alle an der Tanne haben, in dem Fall wohl besser an der Fichte
Ich kannte diese Heim übrigens,habe dort mal Urlaub gemacht, war eines der höheren Kategorie.Und da will ich sogar glauben, dass in diesem Ding sogar ein paar Urlaub gemacht haben, die etwas weiter oben in der Hirachie angesiedelt waren und auch entsprechend "separiert" wurden, wie die paar Westler übrigens, die manchmal in solchen Objekten der höheren Qualität für billiges Geld Urlaub machten und den Ostlern die mehr als knappen Plätze in solchen Heimen streitig machten
, von mir aus auch in der 7.Etage.Dieser Unsinn, dass dann die aus der 7.Etage in diesem "Urlauberappell",während der dort gehaltenen Ansprache besonders begrüßt wurden, bleibt aber davon ausgenommen.Und ich hoffe doch mal, dass die paar Westler in den Betten liegen bleiben durften, wenn die Ostler zu dem Appell mussten. ![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)
) Und wenn ich sowas zum Ausdruck bringe, weist Du ja selbst was man mir dann erzählt, entweder hatte ich Glück, habe mich immer in irgendwelchen, besonders gut versorgten "Sonderzonen" innerhalb der"Zone" aufgehalten oder ich hatte meine Fettlebe der Möglichkeit in "Sonderläden" zu kaufen zu verdanken. Und solcher Mist macht mich schon fuchtig, weil ich weiß, dass das so nicht stimmt.
Also Du kannst mir doch nun wirklich nicht übelnehmen,dass ich bei derartigen Unsinn in Häme verfalle. In einem Heim dieser Kategorie fanden so ziemlich jeden Abend irgendwelche kulturellen Aktivitäten für die Urlauber statt, das absingen irgendwelcher illegalen Lieder war damit schon mal unterbunden und mindestens ein Klavier war immer vor Ort, dass musste nicht heimlich rangeholt werden.Thoth hat geschrieben:Ruf doch einfach an und gib die Richtung der künftigen Beiträge vor, diese Übung sollst Du ja beherrschen ......
War aber auch nicht so erfolgreich wie ich hörte.
Thoth
War aber ebenfalls nicht erfolgreich.

Thoth hat geschrieben: Bevor du wieder hyperventilierst...
Thoth


augenzeuge hat geschrieben:Vor allem die Ostseeplätze waren begehrt. Lagen mehr Bewerbungen vor, als zu vergebende Plätze, versuchte die BGL soziale Gesichtspunkte, die Anzahl schon früher gewährter FDGB-Urlaubsreisen, Arbeitsleistungen sowie die "gesellschaftliche Aktivität" des Bewerbers zu berücksichtigen.
Ach, das kommt mir ja sowas von bekannt vor.....![]()
AZ
Es lagen IMMER mehr Bewerbungen als Plätze vor.Wenn ich in meiner Zeit in der DDR 4 oder 5 Plätze in einem FDGB- oder MfS-Heim bekommen habe waren das viel und nie in der Saison, also Winter an der Ostsee oder Sommer in den Bergen.So ein verdienter Genosse scheine ich also nicht gewesen sein.
Trotzdem sind wir 2 Mal im Jahr in Urlaub gefahren, entweder in Ferieneinrichtungen des Betriebes meiner Frau oder meiner Eltern,denn diese waren umfänglicher vorhanden als diese Heime.So ziemlich jeder größere Betrieb in der DDR hat sich über die Jahre irgend wo sowas geschaffen, für seine Mitarbeiter. Nun hoffe ich einfach mal, der Betriebsparteisekretär war bei der Organisation solcher Urlaubsobjekte nicht beteiligt sonst ist noch das ganze schöne Feindbild im A...
Und ich bete zu Gott niemand hat ein Buch darüber geschrieben, warum die Betriebe EIGENTLICH diese Urlaubsmöglichkeiten geschaffen haben, betseht die Gefahr ich werde wieder fuchtig. ![Gluecklich [grins]](./images/smilies/grins.gif)
karnak hat geschrieben: Trotzdem sind wir 2 Mal im Jahr in Urlaub gefahren, entweder in Ferieneinrichtungen des Betriebes meiner Frau oder meiner Eltern,denn diese waren umfänglicher vorhanden als diese Heime.
Jaja, du hattest es echt gut .....in dieser....DDR.

augenzeuge hat geschrieben:karnak hat geschrieben: Trotzdem sind wir 2 Mal im Jahr in Urlaub gefahren, entweder in Ferieneinrichtungen des Betriebes meiner Frau oder meiner Eltern,denn diese waren umfänglicher vorhanden als diese Heime.
Ich nehme an, diese waren auch noch umfänglicher ausgestattet.....Jaja, du hattest es echt gut .....in dieser....DDR.
![]()
AZ
Schöne Urlaube waren es trotzdem, EIGENTLICH haben sie mir fast besser gefallen als die Urlaube in den Heimen mit Sauna,DDR-Spielautomaten und Klavier, dass kollektive Zusammensein dort, es hat mir gefallen und ein bisschen vermisse ich es sogar.Heimlich sei ein Klavier besorgt worden,
Interessierter hat geschrieben:Kristian, aus der Aussage im Buch:Heimlich sei ein Klavier besorgt worden,
wird in Deiner Schilderung, dass man das Klavier von ausserhalb holte und den Berg hinaufschaffen mußte. Damit legst Du dem Autor etwas in den Mund, was er -für jeden nachlesbar - nicht geschrieben hat.
Eine so offensichtliche Verfälschung hätte ja selbst Sudel - Ede nicht gebracht. Das ist mir - mit Verlaub - einfach zu billig und daher " habe ich fertig ". Aber vielleicht ist es ja die erste Übungsstunde wie man einem Enkelkind Märchen erzählt.
Übrigens macht mich das nicht fuchtig, da ich solche Dinge von anderen " Ehemaligen " kenne.![]()
" Der Interessierte "
Häme, Wilfried und ein bisschen Zynismus, was Du mir nun nicht übel nehmen kannst bei solchem Quatsch, dass man "heimlich ein Klavier besorgt hat" um "unzensierte Lieder"darzubieten, während einer "illegalen Fete", wahrscheinlich noch organisiert durch diesen widerständlerischen gastronomischen Leiter, ob der eigentlich parteilos war, ging sowas überhaupt in der DDR, wo man es sich endlich mal etwas gemütlich machen konnte, nach dem Stehen bei dem"Begrüßungsappell"
Und das alles noch in einem Heim dieser Kategorie.
Ist ja gut Volker,habe hier schon so viel geschrieben und gelesen, ist mir nun nicht jedes Detail in Erinnerung.Nur die Verbindung Volker Zottman und Schweinegerippe hat sich bei mir irgendwie festgesetzt.
Also habe ich auch Dich und die Gerippe im Rahmen meines hochkochenden Zynismus was die "Zustände"in FDGB-Ferienheimen angeht, propagantistisch genutzt. Und das nur weil man mir vorwarf, ich zweifle Zeitzeugen an und ich bin nun auch einer und muß auch so oft Zweifel an meinen Aussagen und Schilderungen "ertragen".![Traurig [frown]](./images/smilies/frown.gif)
tom-jericho hat geschrieben:Auch das ist wieder mal die Wahrheit:
Von den Einrichtungen des FDGB-Feriendienstes habe ich bis zum heutigen Tage nur eines kennengelernt.
Nun ja, schließlich war unser Genosse Harry Tisch ja auch mal 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Rostock.
Auch habe ich schon als kleiner Junge immer mit Spannung auf die Eröffnung der "Ostseewoche Rostock" im Sommer gewartet.
Zur Erinnerung für Alle hier noch mal das Motto:
„Die Ostsee muss ein Meer des Friedens sein“
Zurück zum Hotel:
Ich verfolgte mit Interesse das Baugeschehen diese Hotels, haben es doch die Schweden für uns errichtet.
Irgendwann stand ich mal davor, kann jetzt aber nicht mehr sagen, wie viel Stockwerke da bereits standen.
Vom großen Baukran war ich mächtig beeindruckt.
Zum letzten Male weilte ich dort im November 2008 oder 2009. Hatte mir einige Tage Urlaub gegönnt.
Zuvor war ich bei Ramon in der Cubar, und setze mich ganz allein an einen Tisch.
Im Rücken saßen 3 Frauen an einem anderen Tisch, und bemerkte, wie sie über mich sprachen.
Bis eine mich von Ihnen bat, ob ich nicht lieber zu Ihnen kommen möchte.
Na ja, natürlich, war Nachsaison, und nicht viel los.
Da wir gerade Dienstag hatten, war ausgerechnet Ladies-Night (freier Eintritt für die Damen) im besagten Hotel in der Disco "Da Capo".
Also von Ramon verabschiedet, und ab auf die Promenade, das Rauschen des Meeres genießend.
Wurde dann noch eine schöne Nacht für "meine" 3 Damen und auch für mich.
Das hat mich NATÜRLICH besonders gereizt,trotz des, für einen DDR-Bürger völlig blödsinnigen Preises von 30 DDR-Mark, es war es mir einfach wert. ![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)
So sind wir auch vorgefahren, mit dem Trabant,Dachgepäckträger und da die Koffer drauf, Gott, wie ist mir das heute peinlich, was mögen die von uns Dödeln blos gedacht haben.
![Angst [angst]](./images/smilies/angst.gif)
karnak hat geschrieben:tom-jericho hat geschrieben:Auch das ist wieder mal die Wahrheit:
Von den Einrichtungen des FDGB-Feriendienstes habe ich bis zum heutigen Tage nur eines kennengelernt.
Nun ja, schließlich war unser Genosse Harry Tisch ja auch mal 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung Rostock.
Auch habe ich schon als kleiner Junge immer mit Spannung auf die Eröffnung der "Ostseewoche Rostock" im Sommer gewartet.
Zur Erinnerung für Alle hier noch mal das Motto:
„Die Ostsee muss ein Meer des Friedens sein“
Zurück zum Hotel:
Ich verfolgte mit Interesse das Baugeschehen diese Hotels, haben es doch die Schweden für uns errichtet.
Irgendwann stand ich mal davor, kann jetzt aber nicht mehr sagen, wie viel Stockwerke da bereits standen.
Vom großen Baukran war ich mächtig beeindruckt.
Zum letzten Male weilte ich dort im November 2008 oder 2009. Hatte mir einige Tage Urlaub gegönnt.
Zuvor war ich bei Ramon in der Cubar, und setze mich ganz allein an einen Tisch.
Im Rücken saßen 3 Frauen an einem anderen Tisch, und bemerkte, wie sie über mich sprachen.
Bis eine mich von Ihnen bat, ob ich nicht lieber zu Ihnen kommen möchte.
Na ja, natürlich, war Nachsaison, und nicht viel los.
Da wir gerade Dienstag hatten, war ausgerechnet Ladies-Night (freier Eintritt für die Damen) im besagten Hotel in der Disco "Da Capo".
Also von Ramon verabschiedet, und ab auf die Promenade, das Rauschen des Meeres genießend.
Wurde dann noch eine schöne Nacht für "meine" 3 Damen und auch für mich.
Du meinst das "Neptun"? Meine Schwiegermutter hat dort mal einen FDGB-Ferienplatz bekommen, von der deutschen Post, nach 30 jähriger Betriebzugehörigkeit.Dort logierten nun die Deutschen von der anderen Seite des Zaunes so richtig in der Mehrheit, Appell war da aber auch keiner. Ich kann mich noch erinnern, im Restaurant stand auf der Karte ein Westwein mit dem Namen"Kröver Nacktarsch", auf dem Etikett war ein Mönch zu sehen, der einen Bengel den Hintern versohlt.Ich fand das als "gelernter DDR-Bürger irgendwie lustig, ich musste einfach so eine Flasche bestellen, nur wegen dem Namen, meinen beiden Frauen war das peinlich, eben wegen dem NamenDas hat mich NATÜRLICH besonders gereizt,trotz des, für einen DDR-Bürger völlig blödsinnigen Preises von 30 DDR-Mark, es war es mir einfach wert.
![Freude [freu]](./images/smilies/freu.gif)
karnak hat geschrieben:[flash] So sind wir auch vorgefahren, mit dem Trabant,Dachgepäckträger und da die Koffer drauf, Gott, wie ist mir das heute peinlich, was mögen die von uns Dödeln blos gedacht haben.![]()
![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)
tom-jericho hat geschrieben: Aber nach Mitternacht ist da tote Hose, also habe ich dann auch wieder da nackig gebadet.
Unsere 6. Grenzbrigade Küste "Fiete Schulze" gibt es wohl nicht mehr?

augenzeuge hat geschrieben:tom-jericho hat geschrieben: Aber nach Mitternacht ist da tote Hose, also habe ich dann auch wieder da nackig gebadet.
Unsere 6. Grenzbrigade Küste "Fiete Schulze" gibt es wohl nicht mehr?
Nee, die Grenzbrigade braucht man nicht mehr, der Frieden ist auch so gewährleistet.![]()
Hatte man früher wohl nicht so erkannt....
Sei froh, dass sie weg ist, sonst hätteste nachts doch nicht baden dürfen.![]()
AZ
tom-jericho hat geschrieben: Wurde dann noch eine schöne Nacht für "meine" 3 Damen und auch für mich.

tom-jericho hat geschrieben:Karnak,
Hier nur einige Varianten meines Nacktarsches.
Suche dir bitte einen aus.![]()
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