Die Lage in der Ukraine Teil 1

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon HPA » 9. Dezember 2013, 12:35

Ach komm, Uljanow hat den Grundstein gelegt und Feliks D. war sein Ausführender.

Interessant wird es ja ,wenn man sich mit den jeweiligen Chefs des NKWD nach Feliks D beschäftigt.
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Interessierter » 9. Dezember 2013, 13:55

Wieder einmal Thothsche, besserwisserische Ablenkungsversuche, da hast Du schon Recht HPA. Leider ist die Geschichte des Kommunismus ja voll mit Namen, die man alle als Verbrecher bezeichnen kann. Ich erwähne nur als die schlimmsten Verbrecher Mao und Stalin.

Wer sich das nachstehende einmal in Ruhe durchliest ( nicht nur das Vorwort ), dass ich einstelle, nein auch die ganze folgende, chronologische Aufzählung, der kann ermessen mit welcher Dreistigkeit sich die User hier aufführen, welche hier die Verbrechen des Kommunismus versuchen zu verklären.


Weltverbrecher Kommunismus 1917-1986

Marxisten wollen einen Weltkrieg - Hetze gegen Juden - Massentod im Gulag


Kommentar
Die vorliegende Chronologie fasst die in der ab Oktober 1997 öffentlichen deutschen und französischen Diskussion um das Schwarzbuch geäusserten Daten zusammen. Dabei kommen historisch wertvolle Details zum Vorschein. Es war nicht nur die Zarenherrschaft Russlands, die im Vergleich zum Kommunismus beinahe unblutig verlief, sondern die Chronologie zeigt für jeden Leser/jede Leserin verständlich auf, dass schon im 19. Jh. die Marxisten sich einen Weltkrieg erhofften, um - im Mythos der französischen Revolution - die Welt ein weiteres Mal in das Blut und Elend einer Revolution zu stürzen.

Juden wurden zu der Zeit bereits als "Waffe" der Demagogie gebraucht. Durch Lenins Brutalität wurde schliesslich die "Revolution" der "Diktatur des Proletariats" in einem Agrarstaat vollzogen, in dem noch kaum ein Proletariat existierte, somit also ein verbrecherischer Umsturz gegen die Bevölkerung vollzogen, die die Revolution eigentlich zu vertreten vorgab.

Der weitere Ablauf der Daten zeigt vor allem die unterschiedliche Entwicklung des Bewusstseins im kapitalistischen bzw. kommunistischen Bündnis. Den 2.Weltkrieg als Auseinandersetzung zwischen Nationalsozialismus und Kommunismus zu begreifen, ist ein Teil. Die 1945 folgende Zeit aber als eine Zeit zu begreifen, in der sich das kollektive Bewusstsein des West- und des Ostblocks radikal spaltet, ist ein anderer, neuer Aspekt. Und diesbezüglich sind die Menschen des einstigen Westblocks dringend aufgefordert, ihr Bewusstsein zu erweitern und den Kommunismus - auf seine Art - als ein mindestens so kriminelles Regierungssystem anzuerkennen wie den Nationalsozialismus.

Das Wunschbild des Kommunismus als "Befreier" von 1945 muss umgestossen werden. Von diesem Bild müssen sich die Historiker "des Westen" endlich lösen, um die ganze Dramatik dessen zu begreifen, was die Menschen unter dem Kommunismus erlitten haben. Massenmord und Massendeportation als Mittel zur "Disziplinierung" blieben nach 1945 Mittel wie die Ausraubung der ehemals weit entwickelten osteuropäischen Staaten, die bis heute - trotz Glasnost und Perestroika - noch kaum überwunden ist, ganz zu schweigen davon, dass Moskau diesen Raub eigentlich entschädigen müsste, was aber bisher nicht einmal erwogen geschweige denn zu fordern gewagt wird.

Die Ursachen, wieso ab 1945 ein verbrecherisches System wie der Kommunismus in bedeutenden Kreisen Westeuropas über 50 Jahre lang als "Befreier" gefeiert werden konnte und trotz der veröffentlichten Aufklärung keine Korrektur des westlichen Nachkriegs-Geschichtsbilds erfolgte, wurde in der Öffentlichkeit bisher kaum erörtert. Vor allem aber fehlt die Umsetzung in Politik und Justiz.

Der nach der Veröffentlichung des Schwarzbuchs immer wieder vorgebrachte Einwand der "guten Idee", die als Entschuldigung aller Verbrechen der kommunistischen Regime dienen soll, erscheint nicht nur als simplifizierende Erklärung, sondern Massenmord im Namen einer "guten" Utopie ist sogar verbrecherischer als Massenmord im Namen eines offenen Rassismus, und zwar deswegen, weil der Massenmord im Namen "des Guten" kaschiert wird und von Nicht-Wissern ideologisch länger toleriert wird, was ja auch geschehen ist. Die französische kommunistische Partei spielt in dieser Verharmlosung gemäss Datenlage eine besonders üble Rolle.

Betreffs Aufarbeitung des Kommunismus befindet sich die Forschung erst am Anfang einer neuen Epoche. Allein dass die russischen kommunistischen Kader ab 1989 ihre Sessel nicht räumen mussten, sondern unter demokratischem Namen ihre Egoismen weiter ausleben können, ergibt den Eindruck, dass auch in Russland grosse Wellen der Aufklärung erst noch bevorstehen. Dasselbe gilt auch für die 1945 aus der Diskussion ausgeschlossenen Gruppen der verstümmelten indianischen Kulturen der "USA" sowie für das Miteinbeziehen des GULAGs in die Holocaust-Bilanzen. Die justiziare Verfolgung von Kommunismus und seiner Verherrlichung erscheint wünschenswert, der Mittelweg sozialer Marktwirtschaft im Rahmen der Menschenrechte förderungswürdig.

Michael Palomino
30.Januar 2001 / März 2005


Die umfangreichen und hochinteressanten Schilderungen findet man ausführlich hier beim runterscrollen unterhalb des Quellenverzeichnisses:
http://www.geschichteinchronologie.ch/S ... nismus.htm

" Der Interessierte "
Interessierter
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon HPA » 9. Dezember 2013, 14:26

Aus einem anderen Forum:


BeitragVerfasst am: So Dez 08, 2013 12:53 pm Titel: Antworten mit Zitat
In einem Brief von Peter Hacks an den stellv. Kulturminister der DDR, warf Hacks dem Funktionär eine Politik vor, die der Form nach dogmatisch und dem Inhalt nach opportunistisch sei. Dieses Urteil traf natürlich nicht nur auf diesen Funktionär zu. In diesem Sinne ist eine ganze Generation der Nomenklatura in der DDR erzogen worden. Diese Leute zu denen auch Frau P. aus B. gehört, putschten sich spätestens am 8./9. und 16./17. Dezember 1989, auf dem außerordentlichen Parteitag der SED, an die Macht. Damit hörte die SED endgültig auf eine kommunistische Partei zu sein. Revisionismus und Opportunismus wurden zur Doktrin dieser Partei. Dieser Weg wird bis heute konsequent weiter verfolgt und so gesehen ist das Zitat aus dem Munde einer Trägerin dieser Doktrin nichts überraschendes.
Der Kampf gegen solche Tendenzen ist und wird zentrale Aufgabe jeder kommunistischen Partei sein und bleiben. Denn:
"Jede kommunistische Bewegung zu jeder Zeit seit 1848 ist zu einem etwa konstanten Anteil mit Kräften durchsetzt, denen die ganze Sache zu anstrengend ist und die potentiell bereit sind, die Friedensangebote, die die Bourgeoisie ihnen macht, wohlwollend zu prüfen. Wie hoch der Anteil jeweils ist, ist kaum eine Frage der Gunst oder Ungunst der gesellschaftlichen Stunde. Das Vorhandensein großartiger Führer, Lenins, Stalins, Ulbrichts, hingegen kann die Quote der Revisionisten entmutigen und für eine gewisse Weile senken." (Peter Hacks aus "Am Ende verstehen sie es")
Wird dieser "Kampf um die Linie" eingestellt, fällt die jeweilige Partei der Sozialdemokratie anheim und davon gibt es keine Erholung mehr.
Die in der PdL verbliebenen Sozialisten und Kommunisten führen ein paar Rückzugsgefechte die manchmal nur noch peinlich sind. Sie ermöglichen dieser Partei sich das pluralistische Feigenblatt "Vertreterin aller Linken" zu sein, umzuhängen. Damit unterstützen sie nur den antikommunistischen Kurs der PdL.
Ja, es geht hier natürlich um knallharte, materielle Interessen. Die Saläre von Frau P. und Konsorten erlauben ihnen und ihren Mitarbeitern einen gehobenen Lebensstil in diesem Land. Die daraus entspringende Motivation sollte man nicht unterschätzen.
Nicht umsonst haben alle Reichstagsabgeordneten der KPD ihre "Diäten" an die Parteikasse abgeführt, aus der sie dann ein damals durchschnittliches Facharbeitergehalt erhielten.

_________________
„Wer zur Revolution ja sagt, muß sie als Ganzes bejahen. Wer nur ihre Siege bejaht, aber den Kampf, der zu diesen Siegen führte, nur zum Teil, andere Teile aber als Verbrechen verurteilt, urteilt als Moralist, nicht als Revolutionär.“ (Peter Hacks)

Zitat Ende

Dazu: http://www.zeit.de/2003/21/P-Th_8almann/komplettansicht


Noch Fragen?
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nov65 » 9. Dezember 2013, 14:37

Zum Post von @Interessierter( Wilfried),

so hart es gerade für einen Ostdeutschen ist:

Unser Geschichtsbild -eingehämmert in Schule, Pionierorganisation, FDJ,Studium, NVA sowie durch die einseitig berichtenden Medien-
von Lenin, Stalin und ihren damaligen Helfershelfern sowie Nacheiferern in der DDR muss ebenfalls umgestoßen werden.
Die Erringung ihrer Macht und deren Aufrechterhaltung war gezeichnet von Blut und Tränen.

Andreas
Nov65
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Interessierter » 9. Dezember 2013, 16:37

Hallo Andreas, auch wenn mir gerne anderes unterstellt wird, aber ich versuche schon auch zu verstehen, dass es " hart " ist dieses zu verinnerlichen und kann es sogar verstehen.

Verstehen kann ich aber nicht
, dass nach mehr als nach 2 Jahrzehnten, wo doch die Fakten der Öffentlichkeit in allen Medien zugänglich sind und sich jeder aus den unterschiedlichsten Quellen sein Wissen herausziehen und sich seine Meinung bilden kann, es immer noch unverbesserliche Menschen gibt, die versuchen diese Verbrechen und Massenmorde zu verklären und es anscheinend für richtig finden wenn Stalin sagt: Dann muß eben eine ganze Generation " dran glauben " wenn es dem Kommunismus dient und andere Dinge, die man schockierenderweise in dem von Dir erwähnten Link erfahren kann.

Sowie die Zeit es hergibt, werde ich das noch einmal lesen, soviele schreckliche Verbrechen sind einfach unfassbar. Vor allem frage ich mich, wo und wann denn die Aufarbeitung dieser kommunistischen Verbrechen und Massenmorde endlich einmal beginnt?

" Der Interessierte "
Interessierter
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nostalgiker » 9. Dezember 2013, 16:45

Matthias Heyl:
„Die Begriffe und Metaphern, die wir wählen, um das historische Geschehen zu beschreiben, sagen etwas über unser Verhältnis zu dieser Geschichte aus.“,

Peter Longerich:
„Begriffe beeinflussen und lenken die Wahrnehmung eines historischen Phänomens; dies gilt insbesondere dann, wenn ein komplexes und schwer vorstellbares Ereignis bezeichnet werden soll.“


Thoth
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nostalgiker » 9. Dezember 2013, 16:50

@Interessierter, mit Deinem letzten Beitrag machst Du Deinem selbstgewählten Usernamen mal wieder alle Schande.

Es gibt zum Thema bereits eine ganze Anzahl guter Publikationen und ich meine damit nicht das Schwarzbuch ......
Man muß sich halt nur wirklich dafür interessieren und nicht nur drüber schwätzen weil einem der Tag im Sessel lang wird ......

Thoth
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Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nov65 » 9. Dezember 2013, 17:07

Ja, ich hatte mal PN-Verkehr mit dem @Nostalgiker,
dessen Geist (ob nur der?) noch im Forum umgeht.
Er empfahl mir damals das Buch von Jörg Baberowski °Verbrannte Erde °Stalins Herrschaft der Gewalt, C.H. Beck-Verlag. Es behandelt vorrangig die furchtbare Mordspur Stalins, aber auch die Bluttaten Lenins. Ein Satz prägte sich mir ein: "Der rote Terror ging dem weißen voraus." Gemeint war die Zeit der Bürgerkriege. Damals stand Lenin auf der obersten Treppe der Bolschewiki.
Weiter..."denn das Vokabular der Bolschewiki kam nicht aus dem Wörterbuch des gelehrten Marxismus, sondern aus dem Handbuch der Gewalt."

Solche Zitate aus dem Buch und Belege für die Schuld Lenins könnten hundertfach kommen.

Andreas
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Interessierter » 9. Dezember 2013, 17:15

Zitat Thoth:
Es gibt zum Thema bereits eine ganze Anzahl guter Publikationen und ich meine damit nicht das Schwarzbuch ......
Man muß sich halt nur wirklich dafür interessieren und nicht nur drüber schwätzen weil einem der Tag im Sessel lang wird ......


Thoth/Nosti,
Du solltest einfach nach mehr als zwei Jahrzehnten einmal begreifen, daß in einer Demokratie jeder Bürger sich der Publikationen bedient, die ihm interessant und lesenswert erscheinen. Du verwechselst in Deiner klugscheißerischen Borniertheit das einfach mit den eingeschränkten Möglichkeiten in der DDR sich Publikationen zu bedienen, wenn sie den Kommunisten und Genossen der SED nicht gefielen.

Positiv ist bei Dir nur, daß Du hier im Forum mit Deinen Aussagen als wunderbares Demonstrationsobjekt dienst und aufzeigst wie früher und sogar noch heute so ein Ewiggestriger tickte und tickt.

Ich hoffe ich habe Dir mit meiner positiven Aussage im letzten Satz eine kleine Freude zum Wochenanfang bereitet und lehne mich schmunzelnd in dem so gerne von Dir zitierten Sessel zurück. [wink]

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon HPA » 9. Dezember 2013, 17:21

nochmal zitiert( u.a. der einstige Villenbewohner Peter Hacks)

Der Kampf gegen solche Tendenzen ist und wird zentrale Aufgabe jeder kommunistischen Partei sein und bleiben. Denn:
"Jede kommunistische Bewegung zu jeder Zeit seit 1848 ist zu einem etwa konstanten Anteil mit Kräften durchsetzt, denen die ganze Sache zu anstrengend ist und die potentiell bereit sind, die Friedensangebote, die die Bourgeoisie ihnen macht, wohlwollend zu prüfen. Wie hoch der Anteil jeweils ist, ist kaum eine Frage der Gunst oder Ungunst der gesellschaftlichen Stunde. Das Vorhandensein großartiger Führer, Lenins, Stalins, Ulbrichts, hingegen kann die Quote der Revisionisten entmutigen und für eine gewisse Weile senken." (Peter Hacks aus "Am Ende verstehen sie es")

Kommunistische Theoretiker haben es schon immer verstanden,Mord und Totschlag in wohlfeile Worte zu verpacken!

Es war eines der ersten Aufgaben des Konterrevolutionärs Uljanov alias Lenin ,für die sogenannte Einheit und Reinheit seiner geliebten Partei zu sorgen.
Sein Nachfolger Stalin trieb das Morden zur absoluten Vollkommenheit.

ich frage mich manchmal, was in den Köpfen der Bewunderer dieser Massenmörder vor sich geht.

Will man mit Rezepten aus den 19. und Anfang des 20 Jahrhunderts eine Gesellschaft im 21. Jahrhundert verändern?

Das wäre ungefähr so,als wenn man eine Wattsche Dampfmaschine als das Non plus ultra des 21.Jahrhunderts darstellt. Jeder der was anders behauptet,wird erschossen,ja!?

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 9. Dezember 2013, 17:37

Der Sketch ist gut, aber Marx hat keinen deutschen Akzent.... [flash]

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Edelknabe » 9. Dezember 2013, 18:31

Mich würde ja einmal interessieren, wie die Russen den ganzen Trubel sehen, der momentan in der Ukraine abgeht? Also ich weiß nicht so Recht, dann noch den Lenin vom Sockel zu stoßen war irgendwie keine vernünftige Idee, wohl bissel unüberlegt dazu zumal so etwas schlimme Folgen haben könnte wenn sich da Einige auf den stolzen Nationalschlips getreten fühlen ....werden...könnten.

"Oh oh Ukraine" meint der Rainer in seiner einfachen Arbeiterdenke, ob das mal gut geht? Auch wenn da so paar Prominente wie die Klitschkos mitmischen?

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 9. Dezember 2013, 18:53

Mein lieber Rainer,

hier gibt es täglich Nachrichten aus Russland. http://de.ria.ru/

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 9. Dezember 2013, 19:01

Hier auch Rainer Maria.
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Russia Today gehört zum größten russischen Nachrichtendienst RIA-Novosti. Der Sender berichtet aus russischer Sicht über das Geschehen in Russland und der Welt in Englischer Sprache.
Sendezeit: 24 Stunden täglich

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*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Sirius » 9. Dezember 2013, 19:20

Ich habe gelesen, in Berlin wäre 1989 auch eine Lenin-Statue von Demonstranten vom Sockel gerissen worden. Ich kann mich nicht mehr erinnern, dass darüber damals von den Medien berichtet worden wäre. Gibt es davon Filmaufnahmen oder Fotos? In Erinnerung ist mir nur der April 2003 in Bagdad, als eine Saddam-Statue von Sockel geholt wurde.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Edelknabe » 9. Dezember 2013, 19:21

Ihr Beiden wisst, das der Rainer nur einfache POS-Schulbildung hatte und dann noch dazu nur Halbtags...weil, Schulschwänzen war auch schon zu DDR-Zeiten zwar keine feste Größe wie heute aber schon mal drin, auch ohne das es größere Konsequenzen gab.

Rainer-Maria und vielen Dank für eure Texte Sparta und Pentium
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nostalgiker » 9. Dezember 2013, 19:29

Nov65 hat geschrieben:Ja, ich hatte mal PN-Verkehr mit dem @Nostalgiker,
dessen Geist (ob nur der?) noch im Forum umgeht.
Er empfahl mir damals das Buch von Jörg Baberowski °Verbrannte Erde °Stalins Herrschaft der Gewalt, C.H. Beck-Verlag. Es behandelt vorrangig die furchtbare Mordspur Stalins, aber auch die Bluttaten Lenins. Ein Satz prägte sich mir ein: "Der rote Terror ging dem weißen voraus." Gemeint war die Zeit der Bürgerkriege. Damals stand Lenin auf der obersten Treppe der Bolschewiki.
Weiter..."denn das Vokabular der Bolschewiki kam nicht aus dem Wörterbuch des gelehrten Marxismus, sondern aus dem Handbuch der Gewalt."

Solche Zitate aus dem Buch und Belege für die Schuld Lenins könnten hundertfach kommen.

Andreas


Ach, das ist aber interessant. Diese und noch einige andere Bücher zum Thema "Geschichte der UdSSR" im weitesten Sinne könnte ich auch sagen Osteuropas könnte ich Dir empfehlen.
Wobei das Buch von Baberowski etwas gegenüber seiner Erstveröffentlichung zum Thema; Titel: "Der rote Terror - Die Geschichte des Stalinismus", abfällt.

Da ich gerade eine umfassende Dokumentation über den "weißen Terror" lese, kann ich als vorläufiges Resümee sagen, beide nahmen sich nichts, beide richteten sich gegen das Volk und trotzdem schlug sich das Volk, hauptsächlich die Bauern auf die Seite der Roten, einfach aus dem Grund weil die Weißen die alte, zaristische Ordnung wieder errichten wollten und das entsprach überhaupt nicht den Zielen und Erwartungen der breiten Masse der Bauern und der übrigen Bevölkerung.
Fazit; die Weißen haben auf politische Ebene vollständig versagt und auch durch die Entfesselung des weißen Terrors noch den letzten Zögernden in die offenen arme der Bolschewiki getrieben ......

Natürlich wird Geschichte meist/immer aus den Blickwinkel der jeweils Herrschenden präsentiert.
Zu DDR Zeiten waren die Lichtgestalten eben Lenin als Ikone der Revolution welcher als Unantastbar galt, da einer der Klassiker. Der "Gottgleiche" Stalin wurde sehr schnell von seinen, nach dem Tode des Vaters aller Völker, an die Macht gekommenen Paladinen aus dem kollektiven Bewußtsein entsorgt.
Das war schon im alten Ägypten Usus das der Nachfolger eines Herrschers versuchte die Erinnerung an seinen Vorgänge zu tilgen ......, im Prinzip also nichts Neues.

Bei diesem Satz vom Interessierten: "..., daß in einer Demokratie jeder Bürger sich der Publikationen bedient, die ihm interessant und lesenswert erscheinen." , fällt mir doch glatt das Bonmot ein welche feststellt das wir zwar alle unter dem gleichen Himmel leben aber mitnichten den gleichen (intellektuellen) Horizont haben.

In homöopatischen Dosen und leicht verträgliche Häppchen aufbereite "Geschichte" aus bestimmten Blickwinkeln sogenannte unabhängiger und objektiver Institute und ähnlichem, verabreicht in nicht die Lesegeduld überstrapazierenden comicartig geschriebenen Artikelchen als ernsthafte Geschichtsanalyse zu betrachten, na dann gute Nacht "Bildungsnation" Deutschland.

Ein damals zumindest treffender Vergleich fand ich war die Feststellung was einen "Focus" Leser vom "Spiegel" Leser unterscheide. Der Focus Leser blättere im Heft, während der Spiegel Leser darin lese .....

Thoth

Du verwechselst in Deiner klugscheißerischen Borniertheit das einfach mit den eingeschränkten Möglichkeiten in der DDR sich Publikationen zu bedienen, wenn sie den Kommunisten und Genossen der SED nicht gefielen.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nov65 » 10. Dezember 2013, 11:37

Hi @Thoth, hast Du mit dem Nachsatz etwas durcheinander gebracht?
Gruß Andreas
Nov65
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nostalgiker » 10. Dezember 2013, 11:56

Stimmt!
War ursprünglich als Zitat vorgesehen auf das ich noch eingehen wollte.
Wurde aber durch etwas anderes davon abgehalten und habe es beim abspeichern übersehen.

Nun werde ich mal sehen was ich zu dieser bemerkenswerten Äußerung vom Interessierten noch schreiben könnte.

Zur Erinnerung, Interessierter schrieb:
"Du verwechselst in Deiner klugscheißerischen Borniertheit das einfach mit den eingeschränkten Möglichkeiten in der DDR sich Publikationen zu bedienen, wenn sie den Kommunisten und Genossen der SED nicht gefielen."

Er möchte doch bitte für den geneigten Leser sein leicht angehauchtes kryptisches Kauderwelch in ein leicht verständliches Deutsch übersetzen. Außer einem wie üblich persönlichen Angriff gegen mich kann ich weder einen Inhalt noch eine Aussage
ausmachen.
Es ist einfach eine typisch "interessierte" Polemik ohne Sinn und Verstand.

Thoth
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 10. Dezember 2013, 18:15

Edelknabe hat geschrieben:Ihr Beiden wisst, das der Rainer nur einfache POS-Schulbildung hatte und dann noch dazu nur Halbtags...weil, Schulschwänzen war auch schon zu DDR-Zeiten zwar keine feste Größe wie heute aber schon mal drin, auch ohne das es größere Konsequenzen gab.

Rainer-Maria und vielen Dank für eure Texte Sparta und Pentium


Hallo Rainer,

mein Link ist auf Deutsch und deine natürlich Intelligenz wurde dir in die Wiege gelegt, meine; damit bist du
doch reichlich gesegnet, im positiven Sinne.

LG

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Edelknabe » 10. Dezember 2013, 18:51

Vielen Dank Spartacus...aber mal ehrlich, was Putin und Verbündete momentan im Hinterstübchen reden steht hundertpro nicht in deinem Link. Und das ist auch gut so.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 10. Dezember 2013, 18:53

Wo stecken wieder die Verschwörungstheoretiker, wenn man sie braucht?

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 10. Dezember 2013, 19:06

pentium hat geschrieben:Wo stecken wieder die Verschwörungstheoretiker, wenn man sie braucht?

mfg
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Ich bin doch da ! [flash]

LG

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 10. Dezember 2013, 19:19

Na dann kümmere dich mal um das Hinterstübchen von Putin. Was könnte dort wohl erzählt werden? Und warum sollen wir nichts davon wissen? Weshalb ist das gut so? Fragen über Fragen. Ob Rainer-Maria mehr weiß als er zugibt?

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nov65 » 11. Dezember 2013, 09:07

Rainer sollte hier auch mal die Prawda reinschmeißen, aber nein, die schiebt er lieber in Briefkästen vor Villen mit Dobermanns , Rundumlicht und Kameras in jeden Winkel.
Andreas
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Edelknabe » 11. Dezember 2013, 12:51

Ich wissen...mehr wissen? Ich ahne es, das neue 1968 und keine EU wird...ne besser formuliert wenn da in der Ukraine alles aus dem Ruder läuft ruft man vielleicht den Putin freiwillig. So ne Art "Ordnungsdienst um den Tisch reine zu machen, zu bekommen?" Aber na gut, es ist des Rainers Vermutung, muss nicht zutreffen. Übrigens Andreas, wie lange ich schon keine Prawda mehr in der Hand hatte? Das muss das letzte Mal in einer Kaserne der GSSD in Grimma auf deren Toilette gewesen sein? Denn die wurde wohl nach dem Lesen immer fein säuberlich in Stücke gerissen und diente dann noch einem wirklich gutem Zweck.

Drahtkörbe standen auch da, um anschließend die benutzte Prawda zu sammeln. Ich weiß heute echt nicht mehr, ob das Zeugs irgendwo vergraben oder im Heizhaus verbrannt wurde?
Da fällt mir noch ein, der frische Fisch in den Magazinen ging auch mit Prawda über die Ladentheke, dazumal aber mit ganzer Zeitungsseite.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 14. Dezember 2013, 14:43

Huntington lag mit seiner Analyse in "Kampf der Kulturen" richtig.Er sah eine Russisch-Orthodoxe Kultur auf der einen und eine Europäisch-Westliche auf der anderen und die Trennzonen verlaufen genau durch die Ukraine.

mfg
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das neue 1968 ? Rainer-Maria was willst du dem Forum da mitteilen.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 14. Dezember 2013, 19:16

pentium hat geschrieben:Huntington lag mit seiner Analyse in "Kampf der Kulturen" richtig.Er sah eine Russisch-Orthodoxe Kultur auf der einen und eine Europäisch-Westliche auf der anderen und die Trennzonen verlaufen genau durch die Ukraine.

mfg
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das neue 1968 ? Rainer-Maria was willst du dem Forum da mitteilen.


Er lag nur teilweise richtig, aber es ist ja auch nur eine Theorie.

Seine 3 Grundprinzipien wurden jedenfalls nicht beachtet:

1. Kein Staat sollte sich in Konflikte innerhalb eines anderen Kulturkreises einmischen, da dies nur zu Hass,
Missgunst und bösem Blut führt.

2. Man sollte Wege finden, die intrakulturellen Konflikte auf friedlichem Wege beizulegen.

3. Als Basis für die interkulturelle Verständigung sollte man einen Wertekanon definieren, der allen Kulturen
gemeinsam ist.

LG

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 14. Dezember 2013, 19:34

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat dem Westen mit Blick auf die Ukraine einen Realitätsverlust unterstellt und "Provokateure" für die proeuropäischen Massenproteste in der ukrainischen Hauptstadt Kiew verantwortlich gemacht. "Es gibt Straßenproteste von solchem Ausmaß und mit so harten Parolen, als wenn die Regierung gegen den Willen der Bevölkerung einem friedlichen Staat den Krieg erklärt hätte", sagte Lawrow dem Nachrichtensender Rossija 24.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Interessierter » 15. Dezember 2013, 16:54

"Putin will die Sowjetunion neu errichten"

In Kiew fordern Hunderttausende eine Annäherung an die EU und den Rücktritt des Präsidenten. Im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE drängt der Abgeordnete Wladimir Oleinik aus der Janukowitsch-Fraktion auf Milliarden-Hilfen gegen Russlands Erpressungsversuche.

Wladimir Oleinik, 56, ist eines der prominentesten Mitglieder von Janukowitschs Partei der Regionen. Oleinik war Bürgermeister von Tscherkassy und Anhänger der ehemaligen Premierministerin Julija Timoschenko. 2007 wechselte er ins Janukowitsch-Lager, aus Enttäuschung über ausbleibende Reformen, wie er sagt.

Hier das Interview:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/j ... 39162.html
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