Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Alles zum Thema Post und Fernmeldewesen in beiden Deutschen Staaten, während der Teilung

Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon augenzeuge » 23. Januar 2014, 10:47

Fast so wertvoll wie eine Trabi-Anmeldung war in der DDR die fürs Telefon. Darüber zu entscheiden hatten die Mitarbeiter der Post, in Prenzlau war das Herbert Leumann. Und der hat schier Unglaubliches zu berichten.
„Selbst wenn wir gewollt hätten, wäre eine zusätzliche Vergabe nicht möglich gewesen. Alles wäre zusammengebrochen“.....

http://www.nordkurier.de/prenzlau/telef ... 35401.html

Aus heutiger Sicht ist es nahezu unglaublich, wie schnell nach der Wende hier abgeholfen werden konnte.

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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon Interessierter » 23. Januar 2014, 11:04

Was waren denn eigentlich die konkreten Gründe, dass es der DDR in 40 Jahren nicht möglich war, ein flächendeckendes Telefonnetz zu installieren ?

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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon augenzeuge » 23. Januar 2014, 11:09

Interessierter hat geschrieben:Was waren denn eigentlich die konkreten Gründe, dass es der DDR in 40 Jahren nicht möglich war, ein flächendeckendes Telefonnetz zu installieren ?


Keine Investitionen in Jahrzehnten, kein Geld für Import der Technik "West". Notwendig wären 12 Milliarden (DDR-Aussage) gewesen...... (hat man das nach 1990 reingesteckt?)

Übrigens, das MfS und SED betrieben ihr eigenes Netz. Natürlich mit relativ moderner Technik. [flash]
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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon Volker Zottmann » 23. Januar 2014, 12:01

augenzeuge hat geschrieben:
Interessierter hat geschrieben:Was waren denn eigentlich die konkreten Gründe, dass es der DDR in 40 Jahren nicht möglich war, ein flächendeckendes Telefonnetz zu installieren ?


Keine Investitionen in Jahrzehnten, kein Geld für Import der Technik "West". Notwendig wären 12 Milliarden (DDR-Aussage) gewesen...... (hat man das nach 1990 reingesteckt?)

Übrigens, das MfS und SED betrieben ihr eigenes Netz. Natürlich mit relativ moderner Technik. [flash]
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Es gab wohl ganz kleine Schritte, das Netz auszubauen. Doch wem es nützen sollte war schon beim Bau ersichtlich.
Ich habe 2 x im Leben beim Bau eines Post-Fernmeldedienstgebüdes mitgebaut. Das zweite mal in Lengefeld bei Sangerhausen. Dort standen 2 Baracken (neu) eine für uns als Bauleitung und eine zweite für die Post und Staatssicherheit. Die waren die Auftraggeber und somit unsere Aufpasser.
Das hatte den Nebeneffekt, dass dort NICHTS (!) gestohlen wurde, die absolute Ausnahme. Von der Baustelle seinerzeit 1976/77 zu telefonieren war ein Krampf, ständig waren fremde Gespräche, überlagert, mit zu hören.
Privat bekam ich wegen meiner Selbständigkeit dann dank Herrn Honecker ein halbes Telefon (Anschluss). Kabel aber bis zum Nachbarn, wegen des zu bauenden Doppelanschlusses, gab es nicht. Das wurde damals ausgerechnet auf der Baustelle Rathaus entwendet und sofort verbaut.
Wilfrieds Frage erübrigt sich, denn die DDR war selbst da schon auf Talfahrt.

Gruß Volker
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Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon Huf » 23. Januar 2014, 18:44

Als meine Frau und ich 1986 unsere ersten Arbeitsstellen als junge Ärzte, sie in der Poliklinik, ich im Kreiskrankenhaus aufnahmen, mussten wir auch einen Anschluss beantragen, auf ...zig Formularen die Notwendigkeit nachweisen und von den jeweiligen Ärztlichen Direktoren mit Beurteilungen (!) und ausführlichen Begründungen gegenüber der Deutschen Post der DDR nachweisen...

Es dauerte nicht sehr lange, genau weiß ich es nicht mehr, nach 4 bis 6 Wochen (?), kündigte sich der "Bautrupp" der DP an. Wir wohnten in einem alten Mietshaus, in dem schon drei Familien einen entsprechenden Anschluss hatten.

Jedenfalls hatte ich an jenem Tag Urlaub genommen, die Leute kamen, ich zeigte ihnen den gewünschten Stellplatz des Apparates und die gewünschte Lage der Steckdose. Es wurde gebohrt geschraubt und gefummelt, als der Moment der drahtmäßigen Verkabelung kam, forderte mich der Monteur freundlich und bestimmt auf, mein eigenes Wohnzimmer zu verlassen und die Tür zu schließen...wegen postinterner Vorgänge...
Früher war man so naiv...ja eigentlich blöd...
Jedenfalls hatten wir ein Telefon, und in der Folgezeit haben wir häufig verabredete Telefonate mit dem Opa meiner Frau aus dem Allgäu gepflegt, die mir noch deswegen so gegenwärtig sind, weil ihre textlichen Mitschriften auszugsweise in der Kopie meiner Stasi-Akte hier vor mir liegen... [flash]

Natürlich bleibt es wahr, dass wir übermäßig häufig dienstlich das Telefon nutzen mußten, was ja eigentlich sich selbst erklärt.

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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon karnak » 23. Januar 2014, 18:49

Huf hat geschrieben: Es wurde gebohrt geschraubt und gefummelt, als der Moment der drahtmäßigen Verkabelung kam, forderte mich der Monteur freundlich und bestimmt auf, mein eigenes Wohnzimmer zu verlassen und die Tür zu schließen...wegen postinterner Vorgänge...

Und Du meinst das war der Zeitpunkt wo man Dir die Wanze eingebaut hat?Also das muss dann ein Lehrling der Staatssicherheit im 1.Lehrjahr gewesen sein. [flash]
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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon Spartacus » 23. Januar 2014, 19:05

karnak hat geschrieben:
Huf hat geschrieben: Es wurde gebohrt geschraubt und gefummelt, als der Moment der drahtmäßigen Verkabelung kam, forderte mich der Monteur freundlich und bestimmt auf, mein eigenes Wohnzimmer zu verlassen und die Tür zu schließen...wegen postinterner Vorgänge...

Und Du meinst das war der Zeitpunkt wo man Dir die Wanze eingebaut hat?Also das muss dann ein Lehrling der Staatssicherheit im 1.Lehrjahr gewesen sein. [flash]


Aber Kristian, eine Wanze?

Der hat doch nur einen Kontrollanruf gemacht, ob das mithören gut funktioniert und mehr nicht. [flash]

LG

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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon augenzeuge » 23. Januar 2014, 19:09

karnak hat geschrieben:
Huf hat geschrieben: Es wurde gebohrt geschraubt und gefummelt, als der Moment der drahtmäßigen Verkabelung kam, forderte mich der Monteur freundlich und bestimmt auf, mein eigenes Wohnzimmer zu verlassen und die Tür zu schließen...wegen postinterner Vorgänge...

Und Du meinst das war der Zeitpunkt wo man Dir die Wanze eingebaut hat?Also das muss dann ein Lehrling der Staatssicherheit im 1.Lehrjahr gewesen sein. [flash]


Du bist wieder mal lustig...... [laugh] Mensch, denk mal dran, was die Wanze gekostet hat. [flash]

Ja, Huf, damals war man naiv.....stimmt. Man war oft so dankbar, dass man die Naivität gar nicht merkte..... [blush]

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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon Huf » 23. Januar 2014, 19:28

Es war dann wohl doch kein Lehrling, ich denke, die Telefoneinrichter der DP hatten durchaus Aufträge durch das MfS, selbst, wenn sie das nicht gewußt hatten, weißes Kabel an den siebenundzwanzigsten Kontakt usw. ...es geht um das Mithören im Raum bei aufgelegtem Hörer, @Kristian, denn das war doch wohl sehr beliebt?

Heute ist mir das scheißegal, wie komnnte man sö dusslig sein, jede Menge Menschen abzuhören, wenn sie sich unterhalten, wenn sie essen, wenn sie einen Pups lassen? Oder wenn sie sich aufrichtig und leidenschaftlich innig liebten, sich sexuell liebend begegneten und vereinigten? Was für eine Niedertracht niederen menschlichen Geistes!
Allerdings erklären sich aus dieser Vorgehensweise erfundene gehörte Vorgänge?

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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon Edelknabe » 23. Januar 2014, 19:35

Gab es eigentlich damals schon Telefonsex? Also der zuständige MfS -Mitarbeiter muss doch gar nicht mehr die Hand aus der Hose bekommen haben....ha ha ha

Humor beiseite, ich erinnere mich, wir hatten das Thema hier irgendwo schon mal, es könnte somit zusammengelegt werden.Immer wieder neue Baustellen...was soll das?

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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon augenzeuge » 23. Januar 2014, 19:36

Edelknabe hat geschrieben:Gab es eigentlich damals schon Telefonsex?
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Klar, stand doch überall. Fasse dich kurz! [laugh]
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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon pentium » 23. Januar 2014, 19:39

Danke! Ziehe meinen Beitrag zurück!
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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon Huf » 23. Januar 2014, 20:59

Edelknabe hat geschrieben:Gab es eigentlich damals schon Telefonsex? Also der zuständige MfS -Mitarbeiter muss doch gar nicht mehr die Hand aus der Hose bekommen haben....ha ha ha

Humor beiseite, ich erinnere mich, wir hatten das Thema hier irgendwo schon mal, es könnte somit zusammengelegt werden.Immer wieder neue Baustellen...was soll das?

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Hallo Rainer, entweder hast Du meinen zitierten Beitrag nicht gelesen, oder Du treibst es auf einen nicht erklimmbaren Gipfel, ich schrieb von der Abhörung meiner Wohnung, und da finde ich Deine zitierten Bemerkungen weder zielführend, noch angebracht in dieser nicht einfachen Diskussion...

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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon SkinnyTrucky » 23. Januar 2014, 21:15

Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto


Wir bekamen Telefon kurz vor Mitte der 80er ziemlich schnell als meine Mutter sich mit einer Heissmangel selbstständig machte....ich muss dazu sagen, das direkt neben dem Grundstück auch das Gebäude der *DDR-Telekom* für die Gemeinde war....

....ab sofort konnte man uns auch etwas leichter abhören auch wenn das Telefon in der Veranda stand.... [flash]

Ich telefonierte meistens auf Arbeit auch ausserhalb der Arbeitszeiten....das war so:

Jede Gassonde, so nannten wir die Stelle, wo nach Gas gebohrt wurde, hatte einen Technikcontainer mit einem Telefon....ich hatte einen Schlüssel für's Sondentor und für diese Container....die Schlüssel waren eh alle gleich und somit konnte ich im ganzen Gasfeld telefonieren....solche Gassonden gab es wirklich viele überall in der Landschaft verteilt....das war richtig klasse, denn unsere Firma hatte nich etwa ihr eigenes Netz, nein, das war das öffentliche Netz....jede Sonde hatte 10 Adern, zwei zum telefonieren und die anderen zur Signalübertragung zur Messwarte auf die Gassammelstation zur Übermittlung von Daten für die Drücke und Regler und so....


groetjes uit Urbino

Mara
Zuletzt geändert von SkinnyTrucky am 23. Januar 2014, 21:31, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn es heute noch Menschen gibt, die die DDR verklären wollen, kann das nur damit zusammenhängen, dass träumen schöner ist als denken.... (Burkhart Veigel) Bild
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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon Nostalgiker » 23. Januar 2014, 21:28

Seltsam, marode Telefontechnik aber gleichzeitig wurde spitzenmäßig abgehört ......

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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon andr.k » 23. Januar 2014, 21:37

Thoth hat geschrieben:Seltsam, marode Telefontechnik aber gleichzeitig wurde spitzenmäßig abgehört ......

Thoth


Deine Leitung funzt doch seit 1981 mit Sicherheit fehlerfrei oder? [grins]

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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon Nostalgiker » 23. Januar 2014, 21:41

Was war gleich nochmal 1981 @andr88-1?

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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon andr.k » 23. Januar 2014, 21:43

Thoth hat geschrieben:Was war gleich nochmal 1981 @andr88-1?

Thoth


Berlin? [wink]

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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon Wosch » 23. Januar 2014, 21:44

Thoth hat geschrieben:Seltsam, marode Telefontechnik aber gleichzeitig wurde spitzenmäßig abgehört ......

Thoth


Warum denn seltsam, die Technik ham´se sich doch aus dem Westen besorgt und dort war´s nicht marode!!
Und wenn´s "Eigenproduktion" war, dafür hatten sie Geld - Die "Abhörbunker" waren keine Atrappen, oder siehst Du das anders?
Hier kannst Du drei von den "Spezialisten" sehen wie sie damals gearbeitet hatten: [ich auch] [ich auch] [ich auch]

Schönen Gruß aus Kassel. [hallo]
Ich bin stolz darauf, noch nie den "Melde-Button" benutzt zu haben!
Mecklenburger sind nicht nachtragend, aber vergessen tun sie auch nicht!
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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon Nostalgiker » 23. Januar 2014, 21:44

Berlin?
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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon andr.k » 23. Januar 2014, 21:48

Thoth hat geschrieben:Berlin?



Dein Aufschlag in der Volkskammer, oder? [hallo]
#2860(Minus "automatische Löschfunktion")

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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon Nostalgiker » 23. Januar 2014, 22:04

Volkskammer?
bist Du verwirt @andr88-1?
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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon augenzeuge » 23. Januar 2014, 22:05

Thoth hat geschrieben:Seltsam, marode Telefontechnik aber gleichzeitig wurde spitzenmäßig abgehört ......

Thoth


Wurde schon anfangs erklärt. Einfach nur lesen..... [wink]
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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon andr.k » 23. Januar 2014, 22:10

Thoth hat geschrieben:Volkskammer?
bist Du verwirt @andr88-1?



Sollte ich? [hallo]
#2860(Minus "automatische Löschfunktion")

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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon Nostalgiker » 23. Januar 2014, 22:12

Ich wäre der Letzte der Dich daran hindern würde. Du weißt doch: selbstbestimmt ist das Leben ......
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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon augenzeuge » 23. Januar 2014, 22:13

andr 88-1 hat geschrieben:
Thoth hat geschrieben:Volkskammer?
bist Du verwirt @andr88-1?



Sollte ich? [hallo]


Nun mal raus mit der Sprache. Wenn Thoth in der Volkskammer war, dann ergeben sich gleich ein paar (sachliche) Fragen......
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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon HPA » 23. Januar 2014, 22:13

Ach quatsch, Telefon. Was in der DDR besonders gut funktionierte ,war der Buschfunk. [grins]
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Wenn du lange genug am Fluss sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines Feindes vorbeischwimmen. (Sun Tzu)
Aristoteles, »Über die Politik«: »... ferner gehört es« (zum Wesen der Tyrannis), »dahin zu streben, daß ja nichts verborgen bleibe, was irgendein Untertan spricht oder tut, sondern überall Späher ihn belauschen, ...
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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon andr.k » 23. Januar 2014, 22:15

Thoth hat geschrieben:Ich wäre der Letzte der Dich daran hindern würde. Du weißt doch: selbstbestimmt ist das Leben ......


Danke, wie das Leben so spielt, man trifft sich doch immer zweimal im Leben. [flash]
#2860(Minus "automatische Löschfunktion")

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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon andr.k » 23. Januar 2014, 22:27

augenzeuge hat geschrieben:
andr 88-1 hat geschrieben:
Thoth hat geschrieben:Volkskammer?
bist Du verwirt @andr88-1?



Sollte ich? [hallo]


Nun mal raus mit der Sprache. Wenn Thoth in der Volkskammer war, dann ergeben sich gleich ein paar (sachliche) Fragen......
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Richtig, fangen wir mit der Jugend der DDR an. Was machte die SED/Volkskammer und auch die FDJ-Führung in den letzten Zügen (1988/89) zur Förderung der Jugend in der DDR?

Erzähl mal Thoth.

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Re: Telefonanschluss in der DDR wie ein Sechser im Lotto

Beitragvon HPA » 23. Januar 2014, 22:31

Also wir haben gefeiert.Das letzte Pfingsttreffen.Ich war ja als "Supporter" dabei. Würde man heute so nennen. Und es wurde uns nachdrücklich empfohlen,das Blauhemd in Prenzlberg NICHT zu tragen. [laugh]
Witzigerweise wage ich mich zu erinnern ,dass bereits auf diesem Treffen hinter vorgehaltener Hand Krenz als Nachfolger von Honi in absehbarer Zeit gehandelt wurde. Und das auf FDJ KL Ebene [grins]
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