Werbung in der DDR

Re: Werbung in der DDR

Beitragvon pentium » 9. Juni 2015, 21:29

Volker Zottmann hat geschrieben:Das wird sicher ein Problem Pentium, denn der Maria-Rainer verdrängt doch mit seinen morgendlichen Spaziergängen die Wirklichkeit. Ich glaube, die Antwort lässt auf sich warten! Oder??? [ich auch]

Gruß Volker


Vielleicht schaut er mal hier vorbei und erklärt uns die Sache mit dem Milchladen...

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Re: Werbung in der DDR

Beitragvon Volker Zottmann » 9. Juni 2015, 21:31

augenzeuge hat geschrieben:Fast unvorstellbar, dass die DDR noch in den 50er(1955) Jahren dieses Spiel heraus´brachte... Wer kennt es?

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AZ


Ja die Genossen hatten Weitsicht!

Jörg, nimm mal das Jugendweihebuch um 1965 "Weltall-Erde-Mensch" zur Hand.
So wie die Welt 2000 aussehen sollte, war sie in Deutschland dann auch.
Sauber, blühend, schnelle Autos flotte Züge... Nur eben nicht ganz so sozialistisch, aber sonst, ist das Buch wirklich keine Utopie geblieben.

Gruß Volker
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Re: Werbung in der DDR

Beitragvon Edelknabe » 10. Juni 2015, 19:08

Hier bin ich doch schon, um euch" Dödeln" und ne, das war doch jetzt Humor, ich könnt mich da immer köstlich selber....aber ernsthaft hin zum Thema Milchladen.Also ich zog so Anfang 1973 zu meine Schwiegereltern, (anderer Stadtteil)da war Milchladen noch Realität(nagelt mich jetzt bitte nicht, da gabs wohl dann die Beutelmilch, den ganzen Käse dazu)

Und ja Steffen, wo früher der Strassenbahnhof Reudnitz war, da ist heute ein mittelgroßes Einkaufscenter....Kunde kauft eben darin, muss nicht unbedingt hunderte Pizza essen.

Und ja Pentium, die Eigentumsverhältnisse werden alte Ladenmieter, auch Besitzer vor neue Bedingungen gestellt haben. War eben nach 1989 die Realität. Altbesitzer West flog ein, wollte wohl dann 425-500% statt 25% Mietpreis?

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Re: Werbung in der DDR

Beitragvon steffen52-1 » 10. Juni 2015, 19:14

Edelknabe hat geschrieben:Hier bin ich doch schon, um euch" Dödeln" und ne, das war doch jetzt Humor, ich könnt mich da immer köstlich selber....aber ernsthaft hin zum Thema Milchladen.Also ich zog so Anfang 1973 zu meine Schwiegereltern, (anderer Stadtteil)da war Milchladen noch Realität(nagelt mich jetzt bitte nicht, da gabs wohl dann die Beutelmilch, den ganzen Käse dazu)

Und ja Steffen, wo früher der Strassenbahnhof Reudnitz war, da ist heute ein mittelgroßes Einkaufscenter....Kunde kauft eben darin, muss nicht unbedingt hunderte Pizza essen.

Und ja Pentium, die Eigentumsverhältnisse werden alte Ladenmieter, auch Besitzer vor neue Bedingungen gestellt haben. War eben nach 1989 die Realität. Altbesitzer West flog ein, wollte wohl dann 425-500% statt 25% Mietpreis?

Rainer-Maria

So ist das Leben,Rainer-Maria! Möchte wissen was Du gemacht hättest, wenn Du (gehe mal davon aus) ein Altbesitzer gewesen wärst? Hättest es den DDR-Mietern geschenkt oder so wie DU gestrickt bist, hättest natürlich die Miete gesenkt! [laugh]
Wer es glaubt?
Grüsse steffen52-1
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Re: Werbung in der DDR

Beitragvon pentium » 10. Juni 2015, 19:20

Edelknabe hat geschrieben:Hier bin ich doch schon, um euch" Dödeln" und ne, das war doch jetzt Humor, ich könnt mich da immer köstlich selber....aber ernsthaft hin zum Thema Milchladen.Also ich zog so Anfang 1973 zu meine Schwiegereltern, (anderer Stadtteil)da war Milchladen noch Realität(nagelt mich jetzt bitte nicht, da gabs wohl dann die Beutelmilch, den ganzen Käse dazu)

Und ja Steffen, wo früher der Strassenbahnhof Reudnitz war, da ist heute ein mittelgroßes Einkaufscenter....Kunde kauft eben darin, muss nicht unbedingt hunderte Pizza essen.

Und ja Pentium, die Eigentumsverhältnisse werden alte Ladenmieter, auch Besitzer vor neue Bedingungen gestellt haben. War eben nach 1989 die Realität. Altbesitzer West flog ein, wollte wohl dann 425-500% statt 25% Mietpreis?

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Ja da ist er wieder der böse, böse Altbesitzer! Vielleicht hat auch ein Leipziger Immobilienhai die Häuser damals in den Wendewirren aufgekauft?
Und nein, Rainer-Maria, man muss nicht hundert Pizzen essen.

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Re: Werbung in der DDR

Beitragvon Interessierter » 6. Juli 2015, 08:08

Wolpryla, das wollige Wunder

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Autowerbung in einem Land, in dem man auf den Trabant jahrelang warten muss? Eigentlich absurd. Doch Reklame hatte in der DDR oft ganz andere Aufgaben zu erfüllen, als den Absatz zu steigern.

Wie heikel der Umgang mit den Verbrauchergefühlen eines DDR-Bürgers sein konnte, zeigt die Sache mit der fleckgeschützten Tischdecke. Ein Hersteller machte für seine ausgefeilte Tischwäsche TV-Reklame, und prompt hätten "sich Bürgerinnen beschwert, weil die Decke in bestimmten Landwarenhäusern nicht da war", konstatierte in den Siebzigerjahren ein Verantwortlicher beim Ministerium für Handel und Versorgung.

Werbung in einem Land, in dem es nicht überall Tischdecken oder Jeansjacken gab, man auf einen Trabant ein gutes Jahrzehnt wartete und Südfrüchte Mangelware waren? Absurd, oder? Ein genauer Blick zeigt jedoch, dass es trotz der angespannten Versorgungslage Werbefeldzüge, zündende Parolen und selbstbewusste Slogans gab, um die volkseigenen Produkte ins rechte Licht zu rücken. Weil Konkurrenz unter den Herstellern fehlte, war Reklame in der DDR eher eine Variante der Propaganda.

Weiter geht es hier:
http://www.spiegel.de/einestages/werbun ... 36757.html

Diese Plan(los) - Wirtschaft war schon ein tolle Sache... [flash]
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Re: Werbung in der DDR

Beitragvon Interessierter » 23. Juli 2015, 09:38

Fahrzeuge und Kräder

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Re: Werbung in der DDR

Beitragvon Interessierter » 27. Juli 2015, 09:34







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Re: Werbung in der DDR

Beitragvon augenzeuge » 2. November 2015, 16:48

andr.k hat geschrieben:Geschenkdienst GmbH Genex

Der Genex- Katalog, aus dem nicht nur die Trassniks bestellen konnten, ist eigentlich vergleichbar mit z.B. einem üblichen „Quelle"- Katalog. Ursprünglich war der Genex- Katalog „Geschenke in die DDR" nur für Bürger der Bundesrepublik Deutschland gedacht, die dann bestimmte Waren bestellen und mit Westgeld bezahlen konnten. Die gewünschten Waren wurden dann direkt an die Verwandten und Bekannten der DDR geschickt. Bis zu 90 Prozent der gesamten Waren des Genex- Katalogs waren aus DDR- Produktionen. So konnten die Arbeiter neben Möbeln für die Lieben zu Hause in der Heimat, Kosmetik, Kleidung und Hifi- Anlagen eigentlich auch Lebensmittel kaufen, was jedoch nicht besonders relevant für die Arbeiter war, da sie ja sehr gut versorgt wurden und man sich den Rest am „Brett" kaufen konnte. Der einzige und wohl auch größte Unterschied zwischen den Genex- und den heutigen Warenhaus- Katalogen war, dass man im Genex Motorräder und Autos ohne die üblichen mehrjährigen Wartezeiten sowie Campingwagen und sogar Fertigteilhäuser, die so genannten „Neckermannhäuser" bestellen konnte. Wo man heute meist etliche Autohäuser „abklappern" muss, brauchte man an der Trasse nur den Genex- Katalog öffnen, sofern man sich das nötige Kleingeld zusammen gespart hatte.

Das Bilanzvermögen von Genex belief sich am 31.12. 1989 laut „Neues Deutschland" vom 14. Juni 1990 auf geschätzte 44,1 Millionen DM.

AK


GENEX! SO BLÄTTERTEN DDR-BÜRGER IM KATALOG

Bild
Bild

https://mopo24.de/nachrichten/genex-der ... -ddr-23360
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Re: Werbung in der DDR

Beitragvon Interessierter » 18. September 2017, 11:26

„Masse und Klasse“- Reklame und Gebrauchsgrafik in der DDR

Reklame und DDR – Wie passt das zusammen? Ganz gut eigentlich wie zahlreiche Beispiele und eine aktuelle Ausstellung in Berlin belegen. Denn auch im realexistierenden Sozialismus gab es Produktwerbung und auch in der DDR fand man sie an jeder Ecke. Sie prangte von Litfaßsäulen, lief im Radio und im Fernsehen und war dennoch zurückhaltend in ihrer Anzahl und Aufmachung. Trotz Mangelwirtschaft und politischer Zensur erfanden haben findige Werbetexter, Grafiker und Designer innovative Reklameplakate und ansprechende Produktverpackungen gestaltet. Viele der bis heute überlieferten Beispiele fanden sogar höchste Anerkennung im westlichen Ausland.

Während die Werbung im Westen oftmals versuchte, mit greller Aufmachung Kunden für bestimmte Produkte zu locken, gab sich die Werbung und Aufmachung von Produkten und Zeitschriften im Osten zurückhaltender. Kein Wunder eigentlich, denn ihre Aufgabe war es nicht, die Konkurrenz durch die schrillste und exotischste Idee zu übertrumpfen. Ziel war es, auf die Kunden pädagogisch einzuwirken und Ladenhüter und Überproduktionen loszuwerden.

Bild
Werbeplakat des „FEWA“ Feinwaschmittels.
Quelle: eisen.huettenstadt.de/


Werbung- erst unnütz dann omnipräsent

Ab 1954 erschien in der DDR sogar eine eigene Fachzeitschrift zum Thema Werbung. Die Zeitschrift „Die Neue Werbung“ erschien monatlich und behandelte unter anderem die Themen Werbung, Gebrauchsgrafik, Fotografie, Buch- und Plakatkunst. Obwohl Werbung in der DDR zwar allgegenwärtig, aber dennoch im Vergleich zum Westen in ihrer Präsenz und Aufmachung eingeschränkt war, erschien die Zeitschrift in einer Auflage von bis zu 17.000 Heften. Erstaunlich, denn noch wenige Jahre zuvor hatte die DDR-Führung Produktwerbung als unnütz bezeichnet. Erst Mitte der 1050er Jahre wandelte sich diese Einstellung und führte für DDR-Verhältnisse zu einer wahren Werbeflut.

Doch auch Produktverpackungen spielten im Aufleben der Werbung eine große Rolle. Ein Beispiel, das sich bis heute in den Supermarktregalen finden lässt, ist die Marke Florena. Der auch heute noch verwendete Werbeslogan: „…und Sie fühlen sich wohl in ihrer Haut“ wurde in den 1960er Jahren geprägt als auch die erste Florena Dose in blau-weißer Farbgebung auf den Markt kam. Frappierende allerdings bei diesem Beispiel ist die Ähnlichkeit mit der aus dem Westen bekannten Nivea Creme Dose.

DDR- Gestaltung heute

Nicht nur Florena lässt sich bis heute in den Regalen finden und kann als Anschauungsmaterial für die Gebrauchsgrafik in der DDR dienen. Viele weitere Produkte sind in ihrer typischen Präsentation erhalten geblieben oder nach der Wiedervereinigung wieder aufgelegt worden. Dabei spielt beim Erfolg der Produkte häufig sogar die typische Gestaltung eine große Rolle. Wessen Neugierde auf DDR-Reklame, Gestaltung und Gebrauchsgrafik geweckt wurde, sollte unbedingt bis zum 3.Juli im Werkbundarchiv – Museum der Dinge vorbeischauen. Das Museum in der Oranienstraße 25 in Kreuzberg zeigt in einer Sonderausstellung viele Exponate zum Thema Gebrauchsgrafik in der DDR. Ein umfangreiches Begleitprogramm sowie gesonderte Führungen für Kinder und Jugendliche versprechen eine neue Sichtweise auf DDR-Grafikdesign. Die Ausstellung „Masse und Klasse. Gebrauchsgrafik in der DDR“ lädt dazu ein, Reklame und Gebrauchsgrafik der DDR nicht bloß als blassen Abklatsch des Westens zu betrachten.

Bild
Aktuelles Werbeplakat für Vita-Cola.
Quelle: vita-cola.de


http://www.centralberlin.de/blog/masse- ... r/?lang=de
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Re: Werbung in der DDR

Beitragvon Interessierter » 12. Januar 2018, 12:11

König Kunde kauft im Konsum

Fetthering in Südweinmarinade oder "Eg-Gü"-Schuhcreme: Sex-Appeal versprühten DDR-Produkte nur selten, unters Volk mussten sie trotzdem - der einzige Grund, warum es im Realsozialismus überhaupt Reklame gab. Die war dafür schön bunt, wie ein Streifzug durch die Werbewelt der Ex-DDR zeigt.

Bild Bild

Wer raus aus der DDR wollte, kam an ihnen nicht vorbei: Tourina und Tourino waren zwei freundliche Holzmännchen. Eines in Orange mit Turmfrisur und gelbem Bleistiftrock, das andere in Blau mit Pfeife im Mund und Koffer in der Hand. Das putzige Pärchen zierte einst die Schaufenster der DDR-Reisebüros und warb für Auslandsreisen - grotesk in einem Land, dessen Bürger, wenn überhaupt, nur in die Ostblockländer reisen durften.

Und weshalb wirbelten in den fünfziger Jahren die drolligen Mux-Männer mit ihren riesigen Augen über die Fernsehbildschirme im Osten, um für das Insektenvernichtungsmittel Mux zu werben - wenn es doch nur das eine gab? Und warum gab es Reklame für den Trabi, wenn angeblich ohnehin alle nach dem Gefährt lechzten und trotzdem jahrzehntelang darauf warten mussten?


Warum also gab es überhaupt Werbung im real existierenden Sozialismus? Gehört es doch zu der genuinen Aufgabe von Reklame, Überfluss zu vermarkten und Bedarf zu wecken. Wie soll Werbung - in der Definition des Konsumkritikers Vance Packard die "Kunst, auf den Kopf zu zielen und die Brieftasche zu treffen" - in einer Planwirtschaft funktionieren, wo die Portemonnaies leer sind, der Mangel den Alltag prägt und alle Güter gerecht aufgeteilt werden sollen?

Weiter mit dem Bericht und insgesamt 20 Bildern geht es hier:
http://www.spiegel.de/einestages/ddr-we ... 48573.html

Den Begriff Fettheringe kenne ich nicht. Ist das eine verbale DDR - Kreation? ich würde mich freuen, wenn mir das jemand erklären könnte.
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Re: Werbung in der DDR

Beitragvon Zicke » 12. Januar 2018, 13:52

Fettheringe gab es hüben wie drüben
https://www.google.de/search?q=Fettheri ... K48AGlhTnM:
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Re: Werbung in der DDR

Beitragvon Volker Zottmann » 12. Januar 2018, 14:22

Da stellt der Wilfried "Mux" ein, und ich habe sofort den ekeligen Geruch des Selbigen in der Nase.
Das waren so hässliche und stets verölt/verklebte Pump-Sprühflaschen. Aber geholfen haben die... Alle Fliegen fielen im Flug auf die Erde. (Meine Omas leben auch nicht mehr.) [wink]


Von Fettheringen höri ich heute auch erstmals.
Jedoch gabe es fast stets Fischkonserven aus Rostock oder Saßnitz. Wenn auch in den letzten Jahren mehr Gemüsebeilage als Fisch drinnen war. Saure Heringe Und Heringssalzhappen wurden auch in Ditfurt bei QLB abgefüllt. Wieso eigentlich? Wir hatten im Kreis keine Seefischbestände.


Gruß Volker
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Re: Werbung in der DDR

Beitragvon augenzeuge » 12. Januar 2018, 19:13

Zicke hat geschrieben:Fettheringe gab es hüben wie drüben
https://www.google.de/search?q=Fettheri ... K48AGlhTnM:


Fischkonserve 1940 ... [flash]

Es gab in der DDR keine Fettheringe, man war froh, überhaupt normale zu bekommen. [blush]

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Re: Werbung in der DDR

Beitragvon Zicke » 12. Januar 2018, 19:17

augenzeuge hat geschrieben:Es gab in der DDR keine Fettheringe, man war froh, überhaupt normale zu bekommen.


nur wenn man in der Provinz gewohnt hat gabs nüscht.
uns hat es der Fischmann nach Hause gebracht.
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Re: Werbung in der DDR

Beitragvon Volker Zottmann » 12. Januar 2018, 22:54

Zicke hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Es gab in der DDR keine Fettheringe, man war froh, überhaupt normale zu bekommen.


nur wenn man in der Provinz gewohnt hat gabs nüscht.
uns hat es der Fischmann nach Hause gebracht.


Zicke, mit Provinz wirst Du recht haben. Meine Schwwiegereltern führten bis in die späten 1960er einen Fischladen im Harz. Meine Frau hat als Kind und Jugendliche oft geholfen. Fettheringe kennt sie nicht aus dem mageren Angebot. (Wobei das damals um längen noch besser war, als in den 1980ern.)
Unsere Nachbarin und auch die Oma meiner Frau schwärmten immer von Matjesheringen. Die gab es hier nie. Wenn die Schwiegereltern auf Volksfesten Fischbrötchen verkauften, waren allenfalls Bismarckheringe und Bratheringe verfügbar. Ich sah die ersten Matjes meines Lebens nach Grenzöffnung, da war ich 38.

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Re: Werbung in der DDR

Beitragvon Interessierter » 27. Februar 2018, 14:38

DDR - Werbung aus den 60tiger und 70ziger Jahren:

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Ob es wohl User gibt, die sich noch an diese Produkte erinnern?
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Re: Werbung in der DDR

Beitragvon karnak » 28. Februar 2018, 12:57

Das Nussöl kenne ich noch, ein furchtbares Zeug. [flash]
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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