Staatskarosse der DDR

Alles zum Thema Straßenverkehr in heutiger Zeit!

Staatskarosse der DDR

Beitragvon Dieter1945 » 21. Juni 2011, 16:01

Der schwarze Volvo ist eine in Schweden gebaut und für Staatsbesuche hergerichtete Luxuslimosine, die als "Staatskarosse" der DDR diente.

Technische Daten:
Baujahr: 1982
Gewicht: 1,9 Tonnen
Länge: 5,54 Meter
Breite: 1,70 Meter
Höhe: 1,42 Meter

Weltweit existieren nur zwei Exemplare von diesem Modell. Dieser Volvo wird in "The Sory of Berlin" am Kudamm ausgestellt.
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Re: Staatskarosse der DDR

Beitragvon SkinnyTrucky » 21. Juni 2011, 18:26

Dat Volk durfte nich nach Schweden....aber die Chefs liessen sich royal kutschieren.... [wink]

schönes Auto übrigens....

groetjes

Mara, Volvofan... [flash]
Wenn es heute noch Menschen gibt, die die DDR verklären wollen, kann das nur damit zusammenhängen, dass träumen schöner ist als denken.... (Burkhart Veigel) Bild
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Re: Staatskarosse der DDR

Beitragvon augenzeuge » 21. Juni 2011, 18:42

SkinnyTrucky hat geschrieben:Dat Volk durfte nich nach Schweden....aber die Chefs liessen sich royal kutschieren.... [wink]


Aber das Volk musste ihnen zujubeln....selbst Schüler mussten ggf. ihren Lehrern erklären, warum sie diese Jubelarie schwänzten. Mitunter fand sich dann auch noch ein kleiner Eintrag im Zeugnis....denn die politische Loyalität musste erkennbar sein. [muede]
AZ
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Re: Staatskarosse der DDR

Beitragvon Berliner » 21. Juni 2011, 23:39

Hallo Dieter, [knuddel]

vielen Dank fuer das schoene Foto und die Infos zu einem historischen (wenn auch umstrittenen) Auto. [rose]

Berliner [hallo]
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Re: Staatskarosse der DDR

Beitragvon karl143 » 22. Juni 2011, 08:55

SkinnyTrucky hat geschrieben:Dat Volk durfte nich nach Schweden....aber die Chefs liessen sich royal kutschieren....
schönes Auto übrigens....
groetjes
Mara, Volvofan...


Hallo Mara,

ja Volvos (z. B. der Schneewittchensarg) sind tolle Autos, das Design hat oft die ganze Zunft geprägt. Auch Saab, beide Marken finde ich gut. Ich habe am Wochenende viele alte Autos davon gesehen. Aber zum Thema. Da saßen die Genossen in der Zwickmühle. Glaube mir, die hätten am liebsten auch einen Daimler gefahren, wie die meißten Regierungen in der Welt. Aber ein Auto vom Klassenfeind, und damit jeden Tag zweimal durch Ostberlin. Das ging nun wirklich nicht. Ein Auto aus den USA, dasselbe Problem. Da wären noch Autos aus Frankreich geblieben (immerhin nicht ganz so Klassenfeind wie die Bundesrepublik). Man hatte ja auch im TV - Farbstandard das französische Secam System übernommen. Oder aber Autos aus der Sowjetunion vom großen Bruder. Aber wer wollte die schon fahren. Da blieben eben die neutralen Schweden. Ja, manchmal war das regieren eines sozialistischen Landes eben hart und die Genossen mußten eben Entbehrungen hinnehmen [flash] . Aber der Volvo war doch immerhin besser als wenn die mit einem Wartburg durch Ostberlin gerauscht wären [grins]
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Re: Staatskarosse der DDR

Beitragvon EDGE-Henning » 22. Juni 2011, 19:39

augenzeuge hat geschrieben:
SkinnyTrucky hat geschrieben:Dat Volk durfte nich nach Schweden....aber die Chefs liessen sich royal kutschieren.... [wink]


Aber das Volk musste ihnen zujubeln....selbst Schüler mussten ggf. ihren Lehrern erklären, warum sie diese Jubelarie schwänzten. Mitunter fand sich dann auch noch ein kleiner Eintrag im Zeugnis....denn die politische Loyalität musste erkennbar sein. [muede]
AZ

Also......wir mussten nicht Jubeln.
http://www.luftfahrtnetz.de/index.php/i ... enach.html

Meines Wissens wurden die Spezial-Volvos in italien umgebaut.

Und ohne Honecker zu verehren: Kohl fuhr auch nicht im VW-Käfer.
Und Frau Merkel braucht gleich eine neue Flugzeugflotte und die Bundeswehr fliegt in Afghanistan mit Altmetall herum....
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Re: Staatskarosse der DDR

Beitragvon EDGE-Henning » 22. Juni 2011, 19:42

Da wären noch Autos aus Frankreich geblieben (immerhin nicht ganz so Klassenfeind wie die Bundesrepublik).
Honnie fuhr Citroen und Volvo. In Eisenach gibts sogar Bilder dazu.
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Re: Staatskarosse der DDR

Beitragvon SkinnyTrucky » 22. Juni 2011, 21:23

Edge Henning, hahahahaha, der grosse dicke aus Oggersheim hätte doch auch garnich in einen Käfer gepaßt.... [flash]

....und zu Honni.....na der fuhr doch nich, der ließ sich fahren.....aber das mit Citroën stimmt allerdings.... [wink]

groetjes uit Firenze

Mara
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Re: Staatskarosse der DDR

Beitragvon karl143 » 23. Juni 2011, 00:17

EDGE-Henning hat geschrieben:Also......wir mussten nicht Jubeln.
http://www.luftfahrtnetz.de/index.php/i ... enach.html

Meines Wissens wurden die Spezial-Volvos in italien umgebaut.

Und ohne Honecker zu verehren: Kohl fuhr auch nicht im VW-Käfer.
Und Frau Merkel braucht gleich eine neue Flugzeugflotte und die Bundeswehr fliegt in Afghanistan mit Altmetall herum....


Das mit Italien stimmt nur zum Teil. Die Rohkarosserie wurde nach Italien geliefert und der Wagen dort um 70 cm gestreckt. Das war aber dort auch schon alles.
Was meinst du denn mit Kohl und VW. Warum sollte er VW fahren. Wir hatten doch Daimler, Audi und BMW. Alles Autos in denen die Parteichefs doch viel lieber gefahren als im Volvo, es ging eben nur nicht. Daher verstehe ich diesen Satz von dir nicht.

Der Kanzler / die Kanzlerin hatte auch schon vor Frau Merkel bestimmte Maschinen zur Verfügung. Das war auch in der alten Bundesrepublik so. Die Flugbereitschaft war in Köln/Wahn untergebracht. Ich habe dort Helmut Schmidt oft genug abfliegen sehen. Die Flieger haben mit dem Einsatz in Afganistan auch nicht das geringste zu tun. Viel hat in deinem Beitrag leider nicht dringesteckt.
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Re: Staatskarosse der DDR

Beitragvon EDGE-Henning » 23. Juni 2011, 06:33

Die Rohkarosserie wurde nach Italien geliefert und der Wagen dort um 70 cm gestreckt. Das war aber dort auch schon alles.


Genau das ist eben nicht mal eben "nur eine Verlängerung", das ist schon ein gewaltiger Umbau mit Veränderung der Statik. Sonst würde man das ja nicht durch ganz Europa fahren.

Was meinst du denn mit Kohl und VW. Warum sollte er VW fahren. Wir hatten doch Daimler, Audi und BMW. Alles Autos in denen die Parteichefs doch viel lieber gefahren als im Volvo, es ging eben nur nicht. Daher verstehe ich diesen Satz von dir nicht.

Wir hatten eben keine Oberklassefahrzeuge mehr. Und die Volvo 760 waren damals auch Oberklasse. Daneben fuhren aber auch Citroen und einige Daimler auch. Der RA Vogel fuhr z.B. eine S-Klasse. Ich will damit sagen, das jeder Staatschef unbesehen seines politischen Standpunkts sicherlich keine Vespa fährt. Mindestens ein Wartburg, nämlich der 353-400 Jagdwagen, fuhr offiziell im Regierungsfuhrpark für Hern Mielke.

Der Kanzler / die Kanzlerin hatte auch schon vor Frau Merkel bestimmte Maschinen zur Verfügung. Das war auch in der alten Bundesrepublik so. Die Flugbereitschaft war in Köln/Wahn untergebracht. Ich habe dort Helmut Schmidt oft genug abfliegen sehen. Die Flieger haben mit dem Einsatz in Afganistan auch nicht das geringste zu tun. Viel hat in deinem Beitrag leider nicht dringesteckt.

Aha. Also nicht verstanden?
Ich meinte, das die Luftwaffe in Afghansistan mit Museums-Luftfahrzeugen herumgurkt, während hier die sehr wenig geflogenen A310-304 (um die 9000 Flugstunden!!!) gegen gebrauchte A340 getauscht werden (+ einige Jets von Gulfstream und 2 A319). Klar, der A340 ist etwas größer und hat 4 Triebwerke = mehr Status. Und das für wenige Langstrecken. Die die A310 aber auch schafften, mit nur wenigen Einschränkungen, denn die wurden ja für Interflug mit 2 Extra-Tanks ausgeliefert. Das die Flieger mit dem Kunduseinsatz zu tun haben koenten, wie kommst Du nur darauf? Hat kein Mensch geschrieben.
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Re: Staatskarosse der DDR

Beitragvon karl143 » 23. Juni 2011, 08:43

Das die DDR keine Oberklassefahrzeuge gebaut hat, lag wohl nicht nur an der politischen Ausrichtung sondern auch in der Technik und Fertigung. Das mit Afganistan hatte ich schon so verstanden. Nur, wo liegt der Bezug zwischen Flugzeugen von Airbus und Afganistan. In Afganistan werden Hubschrauber benötigt. In jedem Staat hat der Regierungschef einen bestimmten Flugpark oder sogar eigene Maschinen zur Verfügung. Selbst der Staatsratsvorsitzende hatte eine Maschine.
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Re: Staatskarosse der DDR

Beitragvon EDGE-Henning » 23. Juni 2011, 09:09

nur an der politischen Ausrichtung sondern auch in der Technik und Fertigung.

Nö, ein paar kamen doch. BMW/EMW-327 oder der große Sachsenring? Autobau war aber eher ein Stiefkind.

Zur Luftflotte:
Der DDR-Führung wird immer vorgworfen (teils zu recht), Besseres als das Volk zu fahren. Das habe ich nun uebertragen auf die Bundesregierung. Merkeltxe Top, Bundeswehr Luftwaffe Flop.

Nun begriffen?
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Re: Staatskarosse der DDR

Beitragvon Dieter1945 » 23. Juni 2011, 10:33

Hier weitere Informationen zu der "Staatskarosse":

Zwei Wagen dieses Typs kaufte die DDR für repräsentative Visiten. Ihr Platz: Vor und hinter dem „Hauptwagen“, einer sowjetischen Sonderanfertigung vom Typ „Zil“ http://de.wikipedia.org/wiki/ZIL-4104, die von Gästen ab dem Staatpräsidenten aufwärts genutzt wurden. Die Verdecke der Volvos sind herunterklappbar. Vor hier aus filmte der „Allgemeine Deutsche Nachrichtendienst“ (adn) die Gäste und lieferte die Bilder für die „Aktuelle Kamera“ und andere Nachrichtensendungen. Organisatorisch gehörten die Volvos zur „Fahrbereitschaft B“ der „Hauptabteilung Personenschutz“ in der Hans-Loch-Straße in Lichtenberg.
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Re: Staatskarosse der DDR

Beitragvon karl143 » 23. Juni 2011, 11:04

Henning,
merkst du eigentlich was du hier vergleichst ? In der DDR hat der sozilistische Bürger bis 10 Jahre auf ein Auto gewartet. Die Bonzen hatten Luxuskarossen !
In der Bundesrepublik setzt du dich in einen Flieger und ab gehts in den Urlaub. Wie war das in der DDR ? Überwiegend mit dem Trabi wenn es es hochkam nach Ungarn. Wieviele Bürger der DDR konnten sich einen Flug leisten, bzw. flogen überhaupt mal. Wenn, dann die Reisen in die UdSSR.

Aus diesen Gründen kann man diese beiden gegensätzlichen Verhältnisse garnicht in einem Vergleich unterbringen. Das wollte ich damit ausdrücken.
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Re: Staatskarosse der DDR

Beitragvon LEGO » 23. Juni 2011, 17:38

Nun kriegt Euch mal wieder ein.

Ich glaube, daß Henning ausdrücken wollte, daß überall die Herschenden Wasser predigen und Wein trinken.

Das war in der DDR so ebenso wie in der alten und auch der aktuellen BRD.

Da kann der Dienstwagen gar nicht groß genug sein.

Und Schadstoffausstoß? Otto Normalverbraucher wird mit Umweltschutzzonen und Steuererhöhungen vor Augen geführt, was für ein Schmutzfink er ist.
Der Fuhrpark der Regierungen zeigt hingegen ein stetig steigenden Schadstoffausstoß, weil u.a. ja auch die Maschinen immer größer sein müssen. Und wer stört sich daran?
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Re: Staatskarosse der DDR

Beitragvon EDGE-Henning » 23. Juni 2011, 19:18

LEGO hat geschrieben:Nun kriegt Euch mal wieder ein.

Ich glaube, daß Henning ausdrücken wollte, daß überall die Herschenden Wasser predigen und Wein trinken.

Das war in der DDR so ebenso wie in der alten und auch der aktuellen BRD.

Da kann der Dienstwagen gar nicht groß genug sein.

Und Schadstoffausstoß? Otto Normalverbraucher wird mit Umweltschutzzonen und Steuererhöhungen vor Augen geführt, was für ein Schmutzfink er ist.
Der Fuhrpark der Regierungen zeigt hingegen ein stetig steigenden Schadstoffausstoß, weil u.a. ja auch die Maschinen immer größer sein müssen. Und wer stört sich daran?

Danke!
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Re: Staatskarosse der DDR

Beitragvon SkinnyTrucky » 23. Juni 2011, 20:12

Also, nu will ich euch mal aufklären....alle neuen Autos müssen doch eine gewisse Euro-Klasse entsprechen....Schadstoffausstoß reduziert.....mein Truck ist auch kein kleiner, hat 8 Pötte und 500 PS....aber er hat nen fetten Kat und Nachbehandlung mit Adblue(Euro5)....angeblich soll er weniger Dreck machen wie ein Mofa.....

.....laß die edelen Herrschaften ruhig pompös tun....denn dat is garantiert das sehr viel kleinere Übel wat se produzieren.....

....übrigens, der Zil oben im Bild darf schon garnich mehr neu zugelassen werden, weil er die Normen nich bringt.....aber ein schönes Auto ist er aber schon.....nech....also mir gefällt er....

groetjes uit Rheinfelden

Mara
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Re: Staatskarosse der DDR

Beitragvon EDGE-Henning » 26. Juni 2011, 10:11

naja, den ZIL bekommt man auch nicht mehr neu. Und Schadstoffausstoß nach Euronorm waren zu seiner Zeit völlig unbekannt. Ausserdem sind Staatskarossen sowieso davon ausgenommen.

Eine Boeing 707 darf auch nicht mehr in die BRD einfliegen und landen. Aber als Militär-und/oder Regierungsflugzeug schon.

Dagegen konnte man den den Golf 1 und den VW Typ 2 T2 bis vor 2 jahren kaufen. Die konnte man aber nicht in Europa zulassen, nagut mit Tricks natürlich schon.

Die Euronormen halte ich für Unsinn. Denn sie beziehen aich auf Promille statt auf eine totale Angabe. Ein MB 600 AMG macht nunmal mehr Schadtstoffe, als eine Vespa.

Euro 5 erreichen die Autos uebrigens nur mit Pippi!!!! (Harnstoff)
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Verkehrsmuseum Dresden zeigt Honeckers Citroen

Beitragvon Interessierter » 25. Juni 2015, 16:36

Bild
Direktor Joachim Breuninger mit Honeckers gepanzertem Citroen, den er demnächst im Verkehrsmuseum Dresden ausstellt. Foto: Peter Weckbrodt

Franzosen lieferten nur 2 Exemplare des gepanzerten Wagens an die DDR

Dresden, 25. Juni 2015. Erstmals der Öffentlichkeit wird ein ganz besonderer gepanzerter Pkw vom französischen Automobilkonzern Citroen demnächst im Verkehrsmuseum Dresden gezeigt: Der Dienstwagen von DDR-Partei- und Staatschef Erich Honecker (SED). Die Franzosen hatten insgesamt zwei Exemplare dieser Spezialausfertigung nach Ostdeutschland geliefert.

Ab 11. Juli 2015 ist er in der neuen Dauerausstellung “Vorfahrt” des Museums zu sehen, die dem Menschen im Straßenverkehr in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gewidmet ist.

http://computer-oiger.de/2015/06/25/ver ... oen/141218
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Re: Verkehrsmuseum Dresden zeigt Honeckers Citroen

Beitragvon Beethoven » 28. Juni 2015, 22:16

Ich möchte meinen, dieser (siehe Foto) ist nicht gepanzert. Das erkennt man übrigens auf dem Foto.
E.H. hatte allerdings wirklich (so weit ich weiß) einen Gepanzerten ("Panzer" genannt), den er aber kaum nutzte wie uns die Männer vom PS aus Weißensee mal erzählten.
Einen dieser Citroëns "Prestig" fuhr der MfNV AG Hoffmann. Gleiche Farbe, gleiches Modell.
Damals konnte man gepanzerte von ungepanzerten Fahrzeugen noch gut unterscheiden. Heute ist das nicht mehr so auf Anhieb möglich.

In der DDR ging es bei den Staatskarossen meist ungepanzert zu. Ich kenne noch einen Peugot 605 als "Panzer", den aber keiner der höhen Herren fahren wollte.

In der Bundesrepublik fuhren hingegen jede Menge gepanzerte Mercedes durch die Gegend.
Na, bei uns gabs ja auch keine Aktivitäten der RAF und anderes Geschmeiß, wo man sich vor schützen mußte. Alle liebten "Honni". [grins] [hallo]

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Re: Verkehrsmuseum Dresden zeigt Honeckers Citroen

Beitragvon Jago » 28. Juni 2015, 22:43

Dieses " Geschmeiß " mußtet ihr ja auch nicht fürchten . Die handelten doch in euerm Sinne und fanden wenn es bräntzlich wurde in der Zone jederzeit Unterschlupf . Von wem wurden die eigentlich finanziert

gruß Jago
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Re: Verkehrsmuseum Dresden zeigt Honeckers Citroen

Beitragvon Kumpel » 29. Juni 2015, 08:09

Das Auto soll aus Honeckers Fuhrpark stammen? Da fehlt die Halterung fürs Fähnchen.
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Re: Verkehrsmuseum Dresden zeigt Honeckers Citroen

Beitragvon Beethoven » 29. Juni 2015, 09:51

Richtig Kumpel, wobei eben am Wagen des "täglichen Bedarfs" die Standartenhalter nicht dran waren.

Trennung
Jago hat geschrieben:Dieses " Geschmeiß " mußtet ihr ja auch nicht fürchten . Die handelten doch in euerm Sinne und fanden wenn es bräntzlich wurde in der Zone jederzeit Unterschlupf . Von wem wurden die eigentlich finanziert

gruß Jago


Sag ich doch. Mussten wir nicht fürchten.
Und "handelten in eurem Sinne" möchte ich von mir weisen. In meinem Sinne handelten die nicht.

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Re: Verkehrsmuseum Dresden zeigt Honeckers Citroen

Beitragvon SkinnyTrucky » 29. Juni 2015, 12:32

Beethoven hat geschrieben:In meinem Sinne handelten die nicht.


Sie hatten genau wie du die Zerschlagung des Imperialismus, Revanchismus und Kapitalismus auf ihren Fahnen stehen Beethoven....hast du deine edelen Ziele vergessen..... [denken]


groetjes

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Re: Verkehrsmuseum Dresden zeigt Honeckers Citroen

Beitragvon Beethoven » 29. Juni 2015, 13:02

Seit mindestens 20 Jahren, lieber SkinnyTracky. Das bedeutet aber nicht, dass ich die DDR in Bausch und Bogen verurteile und mit hängenden Ohren durch die Gegend ziehe, weil es ein MfS und ein Grenzregime gab. Beides hat mich nicht tangiert und hat im Leben der DDR-Bürger kaum eine Rolle gespielt, wenn sie denn nicht davon betroffen waren und das waren die Wenigsten auch wenn es hier User gibt, die da versuchen das Gegenteil zu beweisen und aus dem Netz noch 100 weitere Geschichten (jede für sich ist bedauerlich) ziehen.

Und das Mitglieder der RAF in der DDR Zuflucht suchten wusste ich seinerzeit nicht. Hätte aber auch nichts geändert, lediglich verwundert wäre ich gewesen.
Als ehemaliger Soldat verurteilte ich den Terror gegen Zivilisten schon immer. Ob das nun in Belfast war / ist oder verübt durch die RAF.

Gruß
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Re: Verkehrsmuseum Dresden zeigt Honeckers Citroen

Beitragvon SkinnyTrucky » 29. Juni 2015, 15:08

Zuallererst Beethoven, ich heisse Mara, also die männliche Anrede ist denkbar unpassend....und zweitens kann ich es kaum glauben, das jemand, der Carrière gemacht hatte in den bewaffneten Organen, mit dem allgegenwärtigen Klassenkampf weiter nichts am Hut hatte....da scheint ja sogar der Rainer Maria ideologisch weitaus gefestigter gewesen zu sein.... [wink]

Die DDR ist wohl noch immer für Überraschungen gut....


groetjes

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Re: Verkehrsmuseum Dresden zeigt Honeckers Citroen

Beitragvon augenzeuge » 29. Juni 2015, 15:21

Beethoven hat geschrieben:weil es ein MfS und ein Grenzregime gab. Beides hat mich nicht tangiert und hat im Leben der DDR-Bürger kaum eine Rolle gespielt, wenn sie denn nicht davon betroffen waren und das waren die Wenigsten..
Gruß


Wenn das DDR Regime meinte, dass man 91 000 hauptamtliche und 173 000 Informelle Mitarbeitern für die Überwachung benötigte, dann war dies also nur für die Wenigsten spürbar? Welch Verschwendung.... [flash]

Wenn kaum einer betroffen war, woher entstand dann eigentlich die Wut der DDR Bürger auf das MfS? Alles nur geschürt ohne Substanz? Glaubst du das immer noch? [flash]
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Re: Verkehrsmuseum Dresden zeigt Honeckers Citroen

Beitragvon HPA » 29. Juni 2015, 16:02

Man könnte auch partielle Vergesslichkeit dazu sagen. Die Stasi hat sehr wohl tangiert. Nur erfuhr das so mancher erst im nachhinein aus den Akten warum da im Vorleben so das eine oder andere nicht so lief wie es eigentlich sollte.
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Re: Verkehrsmuseum Dresden zeigt Honeckers Citroen

Beitragvon Sirius » 29. Juni 2015, 19:24

Beethoven hat geschrieben:Seit mindestens 20 Jahren, lieber SkinnyTracky. Das bedeutet aber nicht, dass ich die DDR in Bausch und Bogen verurteile und mit hängenden Ohren durch die Gegend ziehe, weil es ein MfS und ein Grenzregime gab. Beides hat mich nicht tangiert und hat im Leben der DDR-Bürger kaum eine Rolle gespielt, wenn sie denn nicht davon betroffen waren und das waren die Wenigsten auch wenn es hier User gibt, die da versuchen das Gegenteil zu beweisen und aus dem Netz noch 100 weitere Geschichten (jede für sich ist bedauerlich) ziehen.

Und das Mitglieder der RAF in der DDR Zuflucht suchten wusste ich seinerzeit nicht. Hätte aber auch nichts geändert, lediglich verwundert wäre ich gewesen.
Als ehemaliger Soldat verurteilte ich den Terror gegen Zivilisten schon immer. Ob das nun in Belfast war / ist oder verübt durch die RAF.

Gruß


Und gegen Soldaten? Man darf nicht vergessen, dass auch Soldaten zu den Zielen der IRA gehörten - weil Du Belfast erwähnt hast. In Deutschland waren sogar Soldaten das ausschließliche Ziel der IRA; da gab es einige Morde, die man schon als heimtückisch bezeichnen muss.
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Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.
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Re: Verkehrsmuseum Dresden zeigt Honeckers Citroen

Beitragvon Volker Zottmann » 29. Juni 2015, 19:32

In ehrlicher Nachbetrachtung müsstest Du @beethoven doch dann einen Graus in Dir verspüren, der für einen Soldaten kaum zum Aushalten wäre.
Deine obersten Dienstherren, ja Befehlsgeber waren doch Verbrecher! Die haben doch der RAF, wissentlich ihrer Straftaten, Asyl eingeräumt. Haben sogar eine aufgeflogene ein zweites Mal in Neubrandenburg versteckt.
Wird Dir nicht flau, so im Nachhinein, wem Du damals freiwillig gedient hast? [ich auch]

Gruß Volker
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Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
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