Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Die Ecke für dies und das...

Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon Interessierter » 24. Mai 2014, 06:30

Denn die Länder im Osten wachsen ständig, und die Arbeitslosigkeit fällt stetig, seit sie im Jahr 2005 ihre Spitze von 20,6 Prozent erreichte. Die Bevölkerung Ostdeutschlands liegt inzwischen bei knapp 13 Millionen, 16 Prozent der Bevölkerung in ganz Deutschland. Die Arbeitslosigkeit ist in den vergangenen fünf Jahren im Schnitt um 2,8 Prozent pro Jahr gefallen – weit schneller als im Westen. Im Jahr 2013 lag sie bei 10,3 Prozent.

Die Rückkehrer werden dringend gebraucht: Allein Thüringen wird bis zum Jahr 2025 ganze 280.000 zusätzliche ausgebildete Angestellte brauchen, schätzt Staschewski.

http://www.welt.de/wall-street-journal/ ... rueck.html
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Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon Habicht-3 » 24. Mai 2014, 07:06

Arbeitslosigkeit sinkt? Eher nicht.
Die Zahlen werden einfach geschönt. Es werden Sinnlos-Weiterbildungen in Mengen angefahren, dann werden Arbeitslose an Servicecenter "ausgegliedert" und fallen dann nicht mehr in den Statistiken auf. Arbeit im Osten ist nahezu ausschliesslich nur noch über Leiharbeit zu sehr miesen "Löhnen" und sehr schlechten Arbeitsbedingungen möglich. Die meisten Jugendlichen verlassen ihre Heimat, da weiterhin im Westen und Süden mehr Geld zu besseren Bedingungen zu haben ist. Auch ist bei einigen Jobns im Oszen das Lehrlingsgeld manchmal höher, als der spätere Lohn. Und das meine ich jetzt auch nach Abrechnung der Lebensbedingungen.

Was mich stört sind auch die Medien. Die schreiben genau so eine gequirlte Kacke, wie früher. Bzw. müssen sie das zum Teil, um die zahlende Zielgruppe und die Gesellschafter zu befriedigen.
Was hat sich geändert? Die Farbe. Früher etwas Farbe mit manchmal zu viel Grau, dafür heute soviel Farbe, dass das Auge schmerzt.

Ich glaube, wenn es Arbeitslosengeld, Harz-4 und Harz-4-Aufstockung (Wenn Lohn zu niedrig, eigentlich verboten, weil versteckte Subvention für Arbeitgeber, da viele Jobs so bereits geplant werden), würden wir bereits Zustände, ähnlich wie in der Ukraine haben.

Und Schwarzarbeit lohnt auch nicht, weil selbst dafür viele Menschen keine Kohle mehr haben.

Wenn die ganze Geschichte bei uns so weitergeht, sehe ich in den nächsten 20 - 30 jahren viel Potential für Rechtsparteien. Sobald die auch größeren Zulauf von einflussreichen Bürgern und auch Zulauf von Anhängern aller Schichten bekommen, ist schluss mit lustig.
In der DDR war alles undemokratisch und menschverachtend. Dort lebten 17 Millionen Stasiangehörige, die keine Bananen kaufen konnten.
Aber hier, im Forum, da ist alles gut!
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Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon Spartacus » 24. Mai 2014, 13:32

Ich sehe es so, wie Habicht, denn von meiner Familie wird mir ähnliches berichtet.

Mein kleiner Bruder hatte Glück, guten Job und gute Bezahlung, aber er ist die Ausnahme.
Ansonsten läuft es so ähnlich ab, wie von Habicht beschrieben und ja, die Wut wächst, denn
die breite Masse merkt nichts von irgendwelchen Aufschwüngen.

Am besten geht es noch den Rentnern, so verrückt es klingen mag, aber da ja beide, also Frau
und Mann in der Regel Vollzeit gearbeitet haben, bekommen sie zusammen eine gute Rente.
( Zu DDR Zeiten hätte das ein bisschen anders ausgesehen!)

Die Rentner von heute sind also die Gewinner der Einheit und sie sind es auch, die ordentlich
konsumieren. Den jungen geht es beschissen und alleine aus meiner Familie sind sechs junge
Leute "rübergemacht" und die denken nicht mal im Traum daran, wieder zurück zu kommen.

LG

Sparta
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Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon vs1400 » 24. Mai 2014, 14:34

den ansichten von Habicht und Spartacus kann ich mich im große ganzen anschließen.
was jedoch die abwanderung von jugendlichen betrifft, erkannte ich während meines fast zweijährigen aufenthaltes einen leichten wandel. trotz allem gehen noch immer zu viele weg
und der demografische wandel ist sehr deutlich erkenn- und spürbar.


gruß vs [hallo]
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Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon Edelknabe » 24. Mai 2014, 19:11

Einer meiner Schwiegersöhne, im Beruf im Westen so um die 17 Euronen, dann löste sich die Firma in Luft auf, verlagerte sich sein Tätigkeitsfeld gen Osten mit da waren es noch gut 14 Euronen(Firma West mit Ableger Ost), dann wurde Ihm sein Gerechtigkeitssinn zum Verhängnis er wurde gegangen, jetzt isser bei 11 Euronen und auch das geht gerade noch so...wenn ich die Vortexte hier sehe.

Rainer-Maria der auch nur der Gesundheit halber des Nachts seine Zeitungen steckt, denn sonst (der Entlohnung halber)kann man den Job eigentlich voll in die Tonne kloppen.Aber eh, ich bleibe da dran bis mindestens 79, was anderes könnte ich mir gar nicht mehr...und geht mir weg mit Vollzeit am Tag, ich bin doch nicht bekloppt, dieser Stress, diese vollkommen verlorene Zeit und und....Gott ne das Leben kann so schön sein, ohne Scheißtagesarbeitszeit.
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Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon augenzeuge » 24. Mai 2014, 22:14

Edelknabe hat geschrieben: Rainer-Maria der auch nur der Gesundheit halber des Nachts seine Zeitungen steckt....


Was ist an dem Job gesund? Das du dir die Nacht um die Ohren haust? Bewegen kann man sich auch so und Du könntest ja auch sonst halbtags arbeiten.
AZ
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Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon pentium » 24. Mai 2014, 22:28

Gesund? Das merkt der Edelknabe erst wenn er Nachts mal plötzlich neben sich selbst steht!

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Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon vs1400 » 24. Mai 2014, 22:34

augenzeuge hat geschrieben:
Edelknabe hat geschrieben: Rainer-Maria der auch nur der Gesundheit halber des Nachts seine Zeitungen steckt....


Was ist an den Job gesund? Das du dir die Nacht um die Ohren haust? Bewegen kann man sich auch so und Du könntest ja auch sonst halbtags arbeiten.
AZ


@ AZ,
"man" wählt das "kleinere" übel und da kann ich Rainer durchaus verstehen.
zumal es noch nen zuschuss dafür gibt, was ich für Rainer hoffe. sich arbeitstechnisch in öffentlichen verkehrsraum zu bewegen ist stressiger wie in der nacht.
halbtags arbeiten bedeutet auch weniger geld in der tasche + weniger zuschläge.

was machst du beruflich @AZ,
keine details, mir reicht ne grobe richtung?

gruß vs [hallo]
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Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon augenzeuge » 24. Mai 2014, 23:02

Für mich gibt es weitaus kleinere Übel als früh 5 Uhr Zeitungen auszutragen. Mein Job hat damit nichts zu tun, aber gut, ich helfe den Menschen, fast hätte ich "Schutzengel" gesagt....Ja, dabei muss man manchen auf die "Füße" treten. Aber selbst denen helfe ich letztlich.... [wink]
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Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon augenzeuge » 24. Mai 2014, 23:22

vs, ich habe die letzten Beiträge entfernt, sie gehören nicht zum Thema.
AZ
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Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon vs1400 » 24. Mai 2014, 23:28

augenzeuge hat geschrieben:vs, ich habe die letzten Beiträge entfernt, sie gehören nicht zum Thema.
AZ


bei bedarf ...



...kann ich aushelfen ...

@ AZ,
denk mal nach.

gruß vs [denken]
vs1400
 

Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon vs1400 » 25. Mai 2014, 21:27

augenzeuge hat geschrieben:vs, ich habe die letzten Beiträge entfernt, sie gehören nicht zum Thema.
AZ


hm @ AZ,
wie darf ich deine reaktion bewerten?

vs
vs1400
 

Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon augenzeuge » 25. Mai 2014, 21:38

vs1400 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:vs, ich habe die letzten Beiträge entfernt, sie gehören nicht zum Thema.
AZ


hm @ AZ,
wie darf ich deine reaktion bewerten?

vs


Einfach so, dass ich mit Erzählungen über meinen Job nicht das Thema belasten möchte. Mein Job hat nichts zur Sache, mir ist auch nichts geschenkt worden, ich kehre auch nicht zurück. Und wenn ich das Umfeld hier betrachte, so kommen hierher weiter junge Ostdeutsche, da es hier noch Jobs gibt. Rückkehrer kenne ich nicht.
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Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon vs1400 » 25. Mai 2014, 21:54

augenzeuge hat geschrieben:
vs1400 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:vs, ich habe die letzten Beiträge entfernt, sie gehören nicht zum Thema.
AZ


hm @ AZ,
wie darf ich deine reaktion bewerten?

vs


Einfach so, dass ich mit Erzählungen über meinen Job nicht das Thema belasten möchte. Mein Job hat nichts zur Sache, mir ist auch nichts geschenkt worden, ich kehre auch nicht zurück. Und wenn ich das Umfeld hier betrachte, so kommen hierher weiter junge Ostdeutsche, da es hier noch Jobs gibt. Rückkehrer kenne ich nicht.
AZ


@ AZ,
schreib nicht solch nen schmarren.

warum wurde es komplett und nicht nachvollziehbar gelöscht oder eben verschoben?
du machst als schreibender user gebrauch von deinen rechten als moderator @ AZ!


vs
vs1400
 

Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon augenzeuge » 25. Mai 2014, 22:02

Kreidest du mir jetzt an, dass ich meinen eigenen Beitrag gelöscht habe? (Und deine Frage dazu, die nichts mit dem Thema zu tun hatte?).

AZ
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Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon vs1400 » 25. Mai 2014, 22:08

augenzeuge hat geschrieben:Kreidest du mir jetzt an, dass ich meinen eigenen Beitrag gelöscht habe? (Und deine Frage dazu, die nichts mit dem Thema zu tun hatte?).

AZ


@ AZ,
absolut.
du bereinigst deine aussagen.

das mit dem OT siehst du gelegentlich gelassener, je nach gusto ...

vs
vs1400
 

Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon augenzeuge » 25. Mai 2014, 22:14

vs1400 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Kreidest du mir jetzt an, dass ich meinen eigenen Beitrag gelöscht habe? (Und deine Frage dazu, die nichts mit dem Thema zu tun hatte?).

AZ


@ AZ,
absolut.
du bereinigst deine aussagen.
vs


Ja und würde das immer wieder tun. Ich habe das auch schon für andere User getan, die ihre Bitte begründen konnten.
Gute Nacht, vs1400....

AZ
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Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon vs1400 » 25. Mai 2014, 22:40

augenzeuge hat geschrieben:
vs1400 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Kreidest du mir jetzt an, dass ich meinen eigenen Beitrag gelöscht habe? (Und deine Frage dazu, die nichts mit dem Thema zu tun hatte?).

AZ


@ AZ,
absolut.
du bereinigst deine aussagen.
vs


[b]Ja und würde das immer wieder tun. Ich habe das auch schon für andere User getan, die ihre Bitte begründen konnten.[/b]
Gute Nacht, vs1400....

AZ


@ AZ,
überleg mal warum du raus wolltest
und nun machst du es nicht anders ...

vs
vs1400
 

Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon augenzeuge » 26. Mai 2014, 07:31

vs1400 hat geschrieben:@ AZ,
überleg mal warum du raus wolltest
und nun machst du es nicht anders ...

vs


Deinen Überlegungen kann ich nicht absolut nicht folgen. Weder der erste, noch der letzte Teilsatz...hat einen Bezug zur Realität, schon gar nicht zum Thema.

Ich begreife nicht, was du hier erneut mir unterstellen willst, schon gar nicht, wieso man sich hier an solchen Peanuts hochziehen kann.

Kannst du dir vorstellen, dass man etwas schreibt und sofort nach erneutem Lesen innerhalb weniger Minuten löschen möchte? Jeder User kann seinen Beitrag innerhalb kurzer Zeit korrigieren. Und wenn er es softwaremäßig nicht mehr kann, so macht das ein admin.

AZ
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Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon vs1400 » 26. Mai 2014, 11:27

... zurück zum thema @ AZ.

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon augenzeuge » 26. Mai 2014, 15:54

vs1400 hat geschrieben:... zurück zum thema @ AZ.

gruß vs [hallo]


Befehlen folge ich grundsätzlich nicht, Herr Obergeneral. [flash]
AZ
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Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon vs1400 » 27. Mai 2014, 11:34

augenzeuge hat geschrieben:
vs1400 hat geschrieben:... zurück zum thema @ AZ.

gruß vs [hallo]


Befehlen folge ich grundsätzlich nicht, Herr Obergeneral. [flash]
AZ


... Bild

gruß vom "herrn obergeneral"Bild
vs1400
 

Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon Interessierter » 24. Juni 2014, 11:04

Industrie-Schwäche: Ostdeutschland sehnt sich nach Kapital

Wie geht es der ostdeutschen Industrie? Ein Studie im Auftrag der Bundesregierung zeigt Fortschritte, aber auch ein entscheidendes Problem: In den neuen Ländern mangelt es an Großkonzernen.

Berlin - Trotz erheblicher Fortschritte hinkt die ostdeutsche Industrie immer noch der in Westdeutschland hinterher. Das geht aus einem "Atlas der Industrialisierung der Neuen Bundesländer" hervor, den die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke, am Dienstag vorstellt. Zu den Problemen für die ostdeutsche Wirtschaft gehöre insbesondere der Mangel an großen kapitalkräftigen Unternehmen, heißt es in der Studie, die SPIEGEL ONLINE vorab vorlag.

Der Industrieanteil liegt dem Bericht zufolge heute in Ostdeutschland bei knapp 16 Prozent, in Deutschland insgesamt sind es dagegen knapp 23 Prozent. Nachdem im Westen lange der Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft gepredigt wurde, wird der Industrie seit der globalen Finanzkrise wieder mehr Bedeutung beigemessen. So strebt die EU insgesamt einen Industrieanteil von 20 Prozent an.

Weiter hier:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 77067.html
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Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon pentium » 24. Juni 2014, 12:14

Sagt diese Studie der "Ostbeauftragten der Bundesregierung", wobei ich nicht einmal wusste, das es die Dame überhaupt gibt, auch wie man die "großen kapitalkräftigen Unternehmen" in den Osten bringt?

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Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon Spartacus » 24. Juni 2014, 17:37

Schauen wir uns doch mal eine kleine Studie aus dem Tollhaus an, ja?


1998

Heute zählt die Sachsenring Automobiltechnik AG (SAG) zu den erfolgreichsten Unternehmen Ostdeutschlands. In den Fabrikhallen, wo zwischen 1957 und 1991 in Spitzenzeiten bis zu 500 Trabis am Tag hergestellt wurden, werden jetzt Türen für Audi, Lenkkupplungen für Opel und Hilfsrahmen für VW produziert. Sachsenring hat sich vom Autoproduzenten zum Systemlieferanten für die Kfz-Industrie gewandelt.

Mit beachtlichem Erfolg: Als im April 1991 der letzte Trabi vom Band ging, war die Mitarbeiterzahl von 12 500 auf knapp 300 gesunken. Heute beschäftigt die SAG wieder 1300 Menschen. Der Umsatz hat sich seit ihrem Einstieg mehr als verzehnfacht. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Vorstand mit 400 Millionen Mark.


http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8030774.html

Na wie toll, ihr seid wirklich die größten!

Und heute, wie sieht es da aus?

Sachsenring meldet Insolvenz an

17.05.2013

Der Autozulieferer Sachsenring, der früher den Trabant herstellte, ist insolvent. Vor einer Woche hat das Unternehmen einen entsprechenden Antrag gestellt. Es ist nicht das erste Mal.

Zwickau/Nürnberg Der ehemalige Trabant-Produzent Sachsenring ist abermals pleite. Der Insolvenzantrag sei schon in der vergangenen Woche gestellt worden, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Joachim Exner am Freitag einen Bericht der Chemnitzer „Freien Presse“. „Ziel ist es, das Unternehmen fortzuführen und zu sanieren“, sagte der Sprecher. Die Produktion laufe weiter.


Danke!

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Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon pentium » 24. Juni 2014, 18:02

Sparta, lies mal was über die Brüder R.

"Die im Juli 1990 gegründete Sachsenring Automobilwerke GmbH versuchte noch ein Jahr lang erfolglos, den neuen Trabant 1.1 zu verkaufen – zuletzt für unter 6000 DM. Am 30. April 1991 endete die Fahrzeugproduktion bei Sachsenring. In das neue Werk in Zwickau-Mosel investierte Volkswagen kräftig und gründete hier später die Volkswagen Sachsen GmbH. Durch die Treuhandanstalt wurde bis Dezember 1993 der ehemalige VEB-Sachsenring abgewickelt und danach reprivatisiert.
...
Die Entwicklungsabteilung von Sachsenring wurde 1992 als FES GmbH Fahrzeugentwicklung Sachsen privatisiert. Das Werk wurde 1993 mitsamt den Namensrechten an die Gebrüder Rittinghaus aus Hemer verkauft, die die Firma unter dem Namen Sachsenring Automobiltechnik GmbH als Automobilzulieferer etablieren wollten. Die Firma entwickelte sich schnell zum Vorzeigeunternehmen der neuen Bundesländer. 1996 erfolgte die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft, die ab 1997 am Neuen Markt notiert war. Ende 1996 stellte Sachsenring mit dem Uni1 ein neu entwickeltes umweltfreundliches Auto vor. Mit dem Fahrzeug mit Aluminiumrahmen und kombiniertem Elektro-Diesel-Antrieb sollten Behörden, Taxiunternehmen und Autoverleiher angesprochen werden. Der Uni1 wurde nicht gebaut. 1999 wurde die Sachsenring Fahrzeugtechnik GmbH als Tochterfirma der Aktiengesellschaft gegründet, die selbst wiederum nun als Holding fungierte. Die Sachsenring AG hatte im Jahr 2000 51 % der NAW-Aktien von DaimlerChrysler erworben.[1] Das Konzept, mit dem durch den Börsengang verdienten Geld kleinere Firmen aufzukaufen und so Sachsenring zu vergrößern, scheiterte. Besonders durch die Übernahme des Zentrum Mikroelektronik Dresden (ZMD) geriet Sachsenring zunehmend in finanzielle Schwierigkeiten: Die sächsische Staatsregierung hatte unrechtmäßig Fördergelder an das zuvor im Besitz des Freistaates befindliche angeschlagene Unternehmen ZMD weitergeleitet. Dadurch waren weitere Fördergelder unmöglich geworden. Selbst die Banken verweigerten weitere Kredite...

http://de.wikipedia.org/wiki/Sachsenrin ... #Neuanfang

Und außerdem ist von DAX-Unternehmen die Rede und Konzernzentralen, wieso eigentlich sollen Zentralen hierher?

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Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon Spartacus » 24. Juni 2014, 18:25

pentium hat geschrieben:Sparta, lies mal was über die Brüder R.


mfg
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Ich kenne die Geschichte aus erster Hand, schließlich hat mein Vater noch bis zu seiner Rente dort gearbeitet
und hat dabei noch Glück gehabt, da eben nie arbeitslos geworden.

Frag mal die alten Zwickauer nach "ihrem" Sachsenring, da wird der Blick entweder traurig, oder wütend.
Denn bei alller heute verständlichen Häme über den Trabbi, wie viele Länder gab es im westlichen Europa,
die es nie fertig brachten eine eigen Auto Industrie auf die Beine zu stellen? Gerade genug und daher war
es von den Zwickauern und Eisenachern eine TOP - Leistung. Von den Menschen wohlgemerkt, nicht vom
System, denn das Wissen hatten die Menschen damals.

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Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon pentium » 24. Juni 2014, 18:28

Dann hätten wir die Sache doch geklärt, sparta.
gehört eigentlich schon fast in den Threauhand-thread!

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Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon Spartacus » 24. Juni 2014, 18:35

pentium hat geschrieben:Dann hätten wir die Sache doch geklärt, sparta.
gehört eigentlich schon fast in den Threauhand-thread!

mfg
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Gehört ja fast zusammen Pentium,

Mein Vater hat immer in der Entwicklung / im Versuch gearbeitet und sagt noch heute:

Hätte uns damals die BRD ein paar Milliarden zur Verfügung gestellt und gesagt, macht mal das,
was ihr wirklich könnt Jungs, dann hätte sich VW aber nach ein paar Jahren umgeschaut.

Genau da war auch der Grund, warum der Trabbi und auch der Wartburg sterben mussten.

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Re: Die Ostdeutschen kehren nach Hause zurück

Beitragvon augenzeuge » 3. März 2017, 17:27

Propagandavideo "Zurückgekehrt - Interview mit Enttäuschten" über Rückkehrer in die DDR

Im Video "Zurückgekehrt - Interview mit Enttäuschten" berichteten Rückkehrer in die DDR von der hohen Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik und der Herzlosigkeit der westlichen Gesellschaft. Den Film hatte das Filmstudio Agitation beim MfS gedreht.
Video, 53 Minuten, 53 Sekunden

http://www.stasi-mediathek.de/medien/pr ... n-die-ddr/

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