Sehnsucht nach der DDR?

Aufarbeitung und Schlußfolgerungen

Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon Transitfahrer » 19. April 2019, 10:00

"Regelmäßig geht es wie eine Schockwelle durch unser Land. In diesem Jahr, des anstehenden November-Jubiläums wegen, geschieht das noch ein bisschen öfter. Die Rede ist von Umfragen, die unter Ostdeutschen angestellt werden, betreffend ihr Urteil über die untergegangene DDR.

Entsetzt wird hernach festgestellt, es herrsche eine verbreitete Unkenntnis oder Schönfärberei oder Verzerrung oder alles miteinander. Muss man am common sense der Leute verzweifeln? Waren Mauerfall und Ende des ostdeutschen Staates ein Irrtum?

Zunächst einmal waren sie eine unumkehrbare Tatsache, herbeigeführt von der Bevölkerung der DDR selbst. Den Zusammenbruch des Staates bewirkten ein völliges wirtschaftliches Versagen und eine mentale Opposition von wenigstens drei Vierteln der Leute. Die ostdeutsche Sehnsucht nach dem Westen, einer der Hauptantriebe für die Wiedervereinigung, beruhte häufig auf Unkenntnis und Irreführung durch das westdeutsche Werbefernsehen. Enttäuschungen durch die erlebte Wirklichkeit waren unvermeidlich. Dass inzwischen, wie eine Umfrage behauptet, mehr als die Hälfte der Ostdeutschen die DDR zurücksehne und ihr der jetzigen Situation gegenüber den Vorzug gebe, halte ich für eine jener skandalösen Ungenauigkeiten, die der gesamten demografischen Umfragepraxis eignen.

Da wird gesagt, vor 1989 habe es zwischen Elbe und Oder keine Bettler, keine Obdachlosen, keine Drogenkriminalität gegeben. Es handelt sich hierbei um beklagenswerte Erinnerungsfehler. Bettelei ist der Ausdruck von materiellem Mangel, und der war in der alten DDR flächendeckend. Obdachlose sind die Folge von fehlendem Wohnraum. Der war in der DDR Alltag. Wahr ist: In der DDR gab es weder Kokain noch Crack noch Heroin, denn das Zeug wurde nicht eingeschmuggelt. Dafür gab es Tablettenmissbrauch, Alkoholismus, das Schnüffeln von Lösungsmitteln und den Verzehr halluzinogener Pilze, alles Drogen, und auch die zerstören die Gesundheit und können Kriminalität erzeugen. Wenn aber behauptet wird, vor 1989 sei es in Ostdeutschland freundlicher oder besser zugegangen, werden die Veränderungen des eigenen Körpers mit jenen des Gemeinwesens verwechselt, und biologisches Altern wird fehlinterpretiert als gesellschaftlicher Niedergang.

Die Meinung, die DDR sei keine Diktatur gewesen, bezeugt jene historische Unbildung, die auch sonst in Deutschland herrscht. Stünden die Dinge wirklich so, wie eine Umfrage mit ihren alarmierenden 56 Prozent DDR-Nostalgie nahelegt, müsste die Linkspartei, vormals SED und PDS, bei Wahlen in ostdeutschen Bundesländern absolute Mehrheiten einfahren. Das tut sie nicht. Sie verharrt bei etwa einem Fünftel, mit abnehmender Tendenz.

Manches lässt sich als bloße Trotzreaktion auf ungeschicktes politisches Vorgehen erklären. Ein Beispiel ist die überflüssige Diskussion, ob die DDR ein Unrechtsstaat gewesen sei oder nicht. Unrechtsstaat ist kein genau definierbarer Begriff, die Staatsrechtslehre benutzt ihn nicht. Die kennt den bürgerlichen Rechtsstaat. Die Bundesrepublik Deutschland ist ein solcher. Rechtsstaaten zeichnen sich aus durch Gewaltenteilung und unabhängige Justiz. Gewaltenteilung im Sinne Montesquieus gab es in der DDR keine. Die Justiz operierte, und zwar erklärtermaßen, parteigebunden und parteiisch. Das schloss weder eine ordentliche Straßenverkehrsordnung noch Strafgesetze gegen Diebstahl aus. Beides existierte auch in Hitlers Deutschland. War Hitlers Deutschland deswegen ein Rechtsstaat? Es war eine Diktatur. Auch die DDR war eine Diktatur, aus eigener Definition, nämlich eine solche des Proletariats. Ein bürgerlicher Rechtsstaat war sie nicht. Die Wendung vom Unrechtsstaat ist bloße Polemik, gemacht, Bewohner der untergegangenen DDR zu irritieren, wenn nicht zu kränken.

Wir leben in rauen Zeiten. Banken krachen, Firmen sind insolvent, Leute verlieren ihre Arbeit, der Kapitalismus befindet sich in schweren Turbulenzen. Da mag einem verängstigten Gemüt alles, was anders ist, besser erscheinen, sogar die zu Recht untergegangene DDR.

Artikel veröffentlicht auf https://www.deutschlandfunkkultur.de/se ... _id=158852. Beitrag vom 18.08.2009 von Rolf Schneider:
Der Schriftsteller, Essayist und Publizist stammt aus Chemnitz. Er war Redakteur der kulturpolitischen Monatszeitschrift Aufbau in Berlin (Ost) und wurde dann freier Schriftsteller. Wegen "groben Verstoßes gegen das Statut" wurde er im Juni 1979 aus dem DDR-Schriftstellerverband ausgeschlossen, nachdem er unter anderem zuvor mit elf Schriftstellerkollegen in einer Resolution gegen die Zwangsausbürgerung Wolf Biermanns protestiert hatte. Veröffentlichungen u.a. "November", "Volk ohne Trauer" und "Die Sprache des Geldes". Rolf Schneider schreibt gegenwärtig für eine Reihe angesehener Zeitungen und äußert sich insbesondere zu kultur- und gesellschaftspolitischen Themen.
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon augenzeuge » 19. April 2019, 10:11

Absolut realitätsnaher Beitrag! Der Schriftsteller, Essayist und Publizist stammt aus Chemnitz. [super]

AZ
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon Merkur » 19. April 2019, 10:20

augenzeuge hat geschrieben:Absolut realitätsnaher Beitrag!
AZ


Du offenbarst Dein ausgeprägtes und zementiertes schwarz-weiss Denken. Bei Krauß kommt sofort „Lüge“ und bei Schneider sofort „absolut realitätsnaher Beitrag“. Bist Du schon mal auf die Idee gekommen, dass andere Sichtweisen nicht verkehrt sein müssen, auch wenn sie nicht Deinen Gedanken entsprechen?
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon pentium » 19. April 2019, 10:22

augenzeuge hat geschrieben:Absolut realitätsnaher Beitrag! Der Schriftsteller, Essayist und Publizist stammt aus Chemnitz. [super]

AZ


Ein Beitrag von 2009, ein nichts sagender Link zum DLF...was soll der Mumpitz. Ach und was hat die Geburtsstadt dieses Publizisten mit Realität zu tun?

Rolf Schneider ist der Sohn eines Werkmeisters und einer Textilarbeiterin. Er wuchs in Wernigerode im Harz auf, wo er die Oberschule besuchte und in einem volkseigenen Betrieb arbeitete. Von 1952 bis 1955 studierte er Germanistik und Pädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er beendete das Studium mit dem Grad eines Diplom-Germanisten. Anschließend war er Redakteur der kulturpolitischen Zeitschrift Aufbau in Berlin. Seit 1958 ist er freier Schriftsteller.[1]
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon augenzeuge » 19. April 2019, 10:27

Merkur hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Absolut realitätsnaher Beitrag! Der Schriftsteller, Essayist und Publizist stammt aus Chemnitz. [super]
AZ


Du offenbarst Dein ausgeprägtes und zementiertes schwarz-weiss Denken. Bei Krauß kommt sofort Lüge und bei Schneider sofort „absolut realitätsnaher Beitrag“. Bist Du schon mal auf die Idee gekommen, dass andere Sichtweisen nicht verkehrt sein müssen, auch wenn sie nicht Deinen Gedanken entsprechen?


Mag sein. Ich lese hier nur Dinge, die mir bekannt sind, die ich teilweise erlebt habe. Daher kann ich sie verifizieren. Und bei Krauß lese ich Dinge, die 100% falsch sind. Das habe ich begründet.
Ja, ich tue mich schwer, Dinge anzuerkennen, welche ich tagtäglich anders erlebe.

Wenn jemand heute von Armut bei Rentner spricht, (ich kenne im Osten überwiegend Rentner), ich mein Erinnerungsbild von DDR Rentnern von 1975-1985 im Kopf habe und vergleiche, so kann ich nicht anders, als dies zur Differenzierung der Behauptung auch mitzuteilen. Auch du solltest darüber einmal nachdenken. Ich tue das nicht aus ideolog. Gründen, um die DDR zu verunglimpfen, es geht mir um tatsächliche Zustände. Möglicherweise kanntest du diese ja nicht. [wink]

AZ
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon Transitfahrer » 19. April 2019, 10:28

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Absolut realitätsnaher Beitrag! Der Schriftsteller, Essayist und Publizist stammt aus Chemnitz. [super]

AZ


Ein Beitrag von 2009, ein nichts sagender Link zum DLF...was soll der Mumpitz. Ach und was hat die Geburtsstadt dieses Publizisten mit Realität zu tun?

Rolf Schneider ist der Sohn eines Werkmeisters und einer Textilarbeiterin. Er wuchs in Wernigerode im Harz auf, wo er die Oberschule besuchte und in einem volkseigenen Betrieb arbeitete. Von 1952 bis 1955 studierte er Germanistik und Pädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er beendete das Studium mit dem Grad eines Diplom-Germanisten. Anschließend war er Redakteur der kulturpolitischen Zeitschrift Aufbau in Berlin. Seit 1958 ist er freier Schriftsteller.[1]


Link geändert!!

So besser Herr pentium?

Von 2009 ist heute nicht mehr gültig?
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon HPA » 19. April 2019, 10:30

Du solltest doch nicht immer alles glauben was Dir die alten Genossen so erzählen... [grins]

AZ, Zustiummung. im Übrigen ist Polemik ein absolut zulässiges Mittel der Diskussion.

Von daher, die DDR Diktatur als Unrechtsstaat zu bezeichnen, absolut korrekt ist.

Es wiegt nun mal schwerer, Opossitionelle, ob vermeintlich oder offenbar, systematisch zu zersetzen , deren Leben ,Karriee , Beziehungen und Gesundheit zu zerstören , nur weil sie eine eigene Meinung haben und diese auch vertreten , als das man den gemeine Hühnerdieb einigermaßen rechtskonform einfahren lässt.

Dieser kleine aber feine Unterschied erschließt sich leider nicht jedem .
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon pentium » 19. April 2019, 10:31

Transitfahrer hat geschrieben:
Link geändert!!

So besser Herr pentium?


Ja Herr Transitfahrer, geht doch... Frohe Ostern
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon augenzeuge » 19. April 2019, 10:31

Link passt! Ich höre gern Deutschlandfunk...,-kultur. Diese Informationen zu allen Punkten des Lebens, der Politik, hat einen echten kulturellen Mehrwert. Dafür zahl ich gerne GEZ. [hallo]
AZ
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon Transitfahrer » 19. April 2019, 10:32

pentium hat geschrieben:
Transitfahrer hat geschrieben:
Link geändert!!

So besser Herr pentium?


Ja Herr Transitfahrer, geht doch... Frohe Ostern


Gleichfalls [hallo]
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon pentium » 19. April 2019, 10:59

15 Jahre auf ein Auto warten war doch schön in der DDR.
Zumindest für die Umwelt.
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon Transitfahrer » 19. April 2019, 11:12

pentium hat geschrieben:15 Jahre auf ein Auto warten war doch schön in der DDR.
Zumindest für die Umwelt.

Zweitakter gut für die Umwelt?
Der war gut [super]
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon Nostalgiker » 19. April 2019, 11:18

augenzeuge hat geschrieben:

Wenn jemand heute von Armut bei Rentner spricht, (ich kenne im Osten überwiegend Rentner), ich mein Erinnerungsbild von DDR Rentnern von 1975-1985 im Kopf habe und vergleiche, so kann ich nicht anders, als dies zur Differenzierung der Behauptung auch mitzuteilen. ...... Ich tue das nicht aus ideolog. Gründen, um die DDR zu verunglimpfen, es geht mir um tatsächliche Zustände.

AZ


Ich hoffe für dein Erinnerungsbild das du mir sagen kannst wo die vielen Tafeln waren in denen sich die ach so armen Rentner mit Lebensmitteln versorgen konnten. Nur ein Beispiel .....

Du machst das alles nicht aus "ideolog. Gründen". So, so. Warum wirfst du reflexartig jedem der sich abweichend von deinem "Erinnerungsbild DDR" äußert das er doch offensichtlich nur aus seiner alten ideologischen Befangenheit a la DDR urteilt? Du ideologiefrei, der Andere Ideologie behaftet?
Dein denken und deiner Wahrnehmung erscheint mir sehr einseitig.
Es fehlt nur noch das du von der alleinigen Wahrheit redest welche du gepachtet hast.
Dieser Anspruch ist schon einmal gründlich schief gegangen .....
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon HPA » 19. April 2019, 11:25

Ich hoffe für dein Erinnerungsbild das du mir sagen kannst wo die vielen Tafeln waren in denen sich die ach so armen Rentner mit Lebensmitteln versorgen konnten.


Nannte sich nur anders: Volkssolidarität...Suppenküche für Armutsrentner wäre der passendere Begriff gewesen
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon augenzeuge » 19. April 2019, 11:27

Nostalgiker hat geschrieben:Ich hoffe für dein Erinnerungsbild das du mir sagen kannst wo die vielen Tafeln waren in denen sich die ach so armen Rentner mit Lebensmitteln versorgen konnten. .


Ich sag dir was, wenn es diese Tafeln gegeben hätte, die hätten sich gedrängelt bis zum geht nicht mehr.

Ansonsten weiß ich doch, dass du nicht nachvollziehen darfst, was meine Erinnerungen sind. Ja, ich kannte einige ältere Menschen in der DDR, die hatten etwa um 300 Mark Rente. [wink]
Du weißt, was die dafür im Delikat bekommen haben? Was glaubst du, was die getan hätten, wenn sie eine Tafel gesehen hätten?

AZ
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon Edelknabe » 19. April 2019, 11:32

Der Rainer liebt dieses hin und her. Wisst ihr Männer wie schön das immer ist wenn man das liest. Mein alter Freund Transitfahrer, der im AForum auf meine Anfangstexte hin voll auf Contra ging und ich erst mal sinngemäß schluckte, ehe mir die Antwort einigermaßen gelang jetzt hier, es ist so schön. Ja die DDR, die hatte schon was, weil, die gibt einfach keine Ruhe.

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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon pentium » 19. April 2019, 11:36

Edelknabe hat geschrieben:Der Rainer liebt dieses hin und her. Wisst ihr Männer wie schön das immer ist wenn man das liest. Mein alter Freund Transitfahrer, der im AForum auf meine Anfangstexte hin voll auf Contra ging und ich erst mal sinngemäß schluckte, ehe mir die Antwort einigermaßen gelang jetzt hier, es ist so schön. Ja die DDR, die hatte schon was, weil, die gibt einfach keine Ruhe.

Rainer-Maria


Man kann sich ja gerne an die verflossene DDR erinnern, aber bitte ohne Klassenkampf-Ecke.

...
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon Edelknabe » 19. April 2019, 11:40

Mal ein Ding noch zum Nachdenken. Der DDR-Rentner war einfach nicht der Rentner vom Heute. (siehe seine ach so wichtigen Ansprüche ans Leben) Der mit die Kreuzfahrten und noch so....gar dem fetten SUV unter dem Carport. Wäre vielleicht mal nicht schlecht, dies in der Debatte zu berücksichtigen. Meine Oma brauchte keinen Delikatladen, die brauchte Gesellschaft in ihrer Taubstummengruppe und die pflegte die alte Dame auch(Busfahrten/Ausflüge etc).

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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon Nostalgiker » 19. April 2019, 11:45

augenzeuge hat geschrieben:
Nostalgiker hat geschrieben:Ich hoffe für dein Erinnerungsbild das du mir sagen kannst wo die vielen Tafeln waren in denen sich die ach so armen Rentner mit Lebensmitteln versorgen konnten. .


Ich sag dir was, wenn es diese Tafeln gegeben hätte, die hätten sich gedrängelt bis zum geht nicht mehr.

Ansonsten weiß ich doch, dass du nicht nachvollziehen darfst, was meine Erinnerungen sind. Ja, ich kannte einige ältere Menschen in der DDR, die hatten etwa um 300 Mark Rente. [wink]
Du weißt, was die dafür im Delikat bekommen haben? Was glaubst du, was die getan hätten, wenn sie eine Tafel gesehen hätten?

AZ


Ja Augenzeuge das unterscheidet die Armut der DDR mit der Armut von Heute ......
Selbstverständlich kaufen die Teile der Bevölkerung welche von der Grundsicherung (Rentner) oder von Hartz IV lebende ihre Lebensmittel grundsätzlich nur in Bio-Läden und in den Läden welche italienische, französische, griechische usw. Lebensmittel führen und wenn sie dort nicht fündig werden trifft man sie an der Austern/Champagnerbar im KaDeWe nach ihrem Einkauf in der Gormetabteilung oder ebenfalls in der Gourmetabteilung des la Fayette ......

Willst du mit deinem Hinweis auf die Delikatläden etwa suggerieren dass das die die einzigen Läden waren in denen es Lebensmittel gab? und noch besser sich die arbeitende Bevölkerung ausschließlich mit dem Angebot dieser Läden ernährte?
Deine Argumente sind so albern wie hilflos.
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon augenzeuge » 19. April 2019, 11:55

Immerhin, du stimmst mir teilweise zu, was die Armut betrifft. Suggerieren will ich nichts. Sonst weißt du nachher gar nicht, wie du antworten sollst.

Ich lache jetzt erst einmal... hab jetzt keine Zeit.
Deine Argumente sind so albern wie hilflos.


AZ
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon pentium » 19. April 2019, 12:12

Das erinnert mich an meinen Großvater. Der schwärmte auch immer davon, dass alle Arbeit hatten, die Väter mit einem Einkommen eine Familie mit sechs Kindern ernähren konnte und überhaupt die Autobahnen. In totalitären Staaten ist es üblich, dass man das Volk pampert. Man muss es schließlich unter Kontrolle halten. Die negativen Aspekte sind in der Rückschau oft verklärt, weil der Mensch die Veranlagung hat solche Dinge dann auszublenden. Man erinnert sich eben immer an die guten Dinge und vergisst den Rest. Das ist normal. Eine Diskussion führt zu nichts, zumal ehemalige DDR-Bürger selbstverständlich Kritik an den Zuständen auch auf sich selbst beziehen, weil sie zwangsläufig auch ein Teil des Systems waren. Kann man es ihnen vorwerfen? Nicht wirklich, weil es eben menschlich ist und man dem Mensch nicht vorwerfen kann ein Mensch zu sein.
Ansonsten nimmt die Zahl der "früher war alles besser" Nörgler im Osten doch stetig ab. Sicher gibts in trostlosen Landstrichen mehr davon als in Ballungsgebieten, ebenso wie es bei den Gehaltsunterschieden solche und solche Gegenden gibt. "Früher war (vieles) alles besser" verklärt doch nur gewisse Zustände, die es ohne Parteilinie und irre Subventionen nie gegeben und den Unterschied zur Bundesrepublik im sozialen Sektor deutlich reduziert hätte.

Heute erzählen wir uns natürlich noch Anekdoten oder machen Späße über "Bückware" oder wenn unvermittelt Schlangen vor Läden auftauchen. Aber wirklich Sehnsucht nach früher verspüre ich hier in der Gegend nicht, selbst bei den LINKE Wählern.

....
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon Volker Zottmann » 19. April 2019, 13:42

Ein heutiger Armutsrentner wäre auch zu DDR-Zeiten einer gewesen.
Und die damaligen normalen Rentner hatten gerade mal soviel Rente, dass sie das Monatsende erreichen konnten. Davon mal eine Hose , ein Kleid oder gar einen Fernseher zu kaufen war ohne angesparte Groschen nie möglich.
Tafeln gab es nicht, stimmt! Nur ist der Grund der, dass selbst die wenigen kleinen Krämerläden schon die Bevölkerung nur mehr schlecht als recht versorgen konnten.
Rentner hätten genauso in den Delikatladen gemusst, wenn sie mal saure Kirschen oder eine simple Salami essen wollten. Alles übliche Lebensmittel, die nach und nach aus dem Normalsortiment verschwanden und zu horrenden Preisen (im Vergleich zur Magerrente) verscherbelt wurden.
Und heute?
Viele (nicht alle), die mit dem Bezugsschein bei der Tafel 1 oder 2 Mal im Monat kostenlos was wegtragen, brauchten das garantiert nicht, wenn sie noch so sparen und zirkulieren würden wie zu DDR-Zeiten.
Auch den Tafelgängern geht es heute wesentlich besser als armen Rentnern zu DDR-Zeiten. Qualitativ und quantitativ haben DDR-Durchschnittsrentner in Bezug auf Kaufkraft mit der Deutschen Einheit einen Quantensprung vollzogen.

Wer das nicht sieht und nicht würdigt, will die Augen nicht öffnen, weil sein nostalgisches DDR-Bild dann den Bach runterginge.

Gruß Volker
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Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
(Volker Zottmann)
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon steffen52 » 19. April 2019, 18:12

Also die Freunde und Bekannten die ich kenne haben null Sehnsucht nach der Ex-DDR! Gut der größte Teil von Ihnen( genau so wie ich auch) haben sich sofort neu orientiert und sind
auch gleich wieder in Lohn und Brot gekommen, am Anfang hat man sich schon etwas schwer getan, aber nach kurzer Zeit merkte man das die Wessi-Chefs auch nur mit Wasser kochen.
Gut bei den neuen Ossis-Chefs war es etwas was krasser, weil die auf einmal glaubten die großen Macher zu sein, oft sind es ehemalige SED-Betriebsleiter gewesen und glaubten nun auf den
Putz hauen zu können! Ging aber in vielen Fällen nicht gut und sie zogen ganz schnell den Schwanz ein. Das natürlich die ganze Masse der Angestellten( spreche nicht von Arbeitern, den das
waren die wenigsten welche echt in einen VEB-Betrieb gearbeitet haben) nicht gehalten werden konnte, das begriffen nur die welche sich mit Kapitalismus im Vorfeld auseinander gesetzt haben.
Das die Heinis der Kampfgruppen, der BGLs und Parteisekretäre ihren Hut nehmen musst das verstanden sie natürlich nicht und das sind auch die welche der DDR nachtrauern! Gut es gibt paar Punkte
da könnte man sagen: Das hätte es in der DDR nicht gegeben, aber das ist ein anderes Thema!!! [blush]
Gruß steffen52
PS: Was ich nachtrauere das sind die D-Mark Zeiten, den wenn ich Heute meinen Einkauf von Euro in D-Mark umrechne, da muss ich feststellen das ich das in dieser Höhe niemals bezahlt habe, also
schön wieder der Betrug am Bürger!!! [frown]
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon Edelknabe » 19. April 2019, 18:32

Da fällt mir ein ohne den Fred zerstören zu wollen(O-Ton Interessierter), die "Sehnsucht des Westdeutschen nach der sozialen Marktwirtschaft, der vor 1989". Orr nee Männer, da gabs ja noch "Arbeitslosenhilfe", das war genau diese, die du wenn nicht selber zu blöd warst in deren Verlängerung von sagen wir Fuffzig Jährchen durchgehend bis zur Rente beziehen konntest.

Rainer-Maria....und, was sagst du Interessierter, Extrafred wert?
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon Spartacus » 19. April 2019, 18:39

Viele (nicht alle), die mit dem Bezugsschein bei der Tafel 1 oder 2 Mal im Monat kostenlos was wegtragen, brauchten das garantiert nicht, wenn sie noch so sparen und zirkulieren würden wie zu DDR-Zeiten.


Da ist wohl was dran. Meine Oma hatte in den 70iger Jahren 180 Mark Rente und kam damit zurecht. Die Dachgiebelwohnung mit den zwei Zimmern und der Küche kostete lächerlich
25 Mark Miete. Oma hatte zwei Weltkriege mitgemacht und konnte aus nichts, ein Mittagessen zaubern. Die waren halt noch ganz andere Zeiten gewohnt und so kamen sie halt klar.
Oma war ja nicht die einzigste die ich kannte, denn alle in der Nähe waren im Alter meiner Oma. Kannten sich alle, halfen sich alle, so gut es eben noch ging.

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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon Volker Zottmann » 19. April 2019, 19:16

Sparta, in so einem Nest wie meinem, kennt man einen Teil der Tafelbezieher.
Musst mal in deren Einkaufskörbe nach Rentenzahlung schauen. Nur das Teuerste und Beste. Das steht in eklatantem Widerspruch zur Bedürftigkeit. Hier im Ort kenne ich nicht einen, der ohne die Tafel darben müsste.
Es wird auch viel herbeigeredet und auch den "Armen" eingeredet.

Gruß Volker
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Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon Grenzwolf62 » 19. April 2019, 19:27

Also mein Fazit, schwierig durchaus, aber händelbar, egal wie auch immer.
Ich habe es hinbekommen ohne krumme Finger vom Koffertragen in meiner angestammten Heimat zu verbleiben.
Die richtigen Geflüchteten die illegal gefährlich über die Grenze gingen mal ausgenommen, ich glaube die hatten auch keinen Koffer dabei.
Ich habe mich nun auch entschlossen für eine bessere Welt Verzicht zu üben.
Als erstes verzichte ich auf zu viele Kommas.
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon andr.k » 19. April 2019, 19:33

Volker Zottmann hat geschrieben:
Wer das nicht sieht und nicht würdigt, will die Augen nicht öffnen, weil sein nostalgisches DDR-Bild dann den Bach runterginge.

Gruß Volker


Für dich gibt es nur deine Sichtweise und alles andere sind DDR Trauende. Ich finde dich absolut arrogant.
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon Grenzwolf62 » 19. April 2019, 20:02

Die permanent Grinseball-Benutzer und Rechthaber sind eventuell, trotz eigener Überzeugung, eventuell gar nicht da angekommen, da wo sie ankommen wollten.
Traurig eigentlich.
Ich habe mich nun auch entschlossen für eine bessere Welt Verzicht zu üben.
Als erstes verzichte ich auf zu viele Kommas.
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Re: Sehnsucht nach der DDR?

Beitragvon pentium » 19. April 2019, 20:32

In Espenhain sah es anders aus.
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