72 Jahre

Aufarbeitung und Schlußfolgerungen

Re: 72 Jahre

Beitragvon Edelknabe » 9. Oktober 2021, 06:57

Der Rainer nochmal und hin zu Volkers:

".....zweifelt dafür aber heute die Masse der Demonstranten an?" Textauszug ende

Wo bitte zweifelte ich die Masse der damaligen Demonstranten an? Oder waren gar 18 Millionen DDR Bürger auf den Straßen?

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Re: 72 Jahre

Beitragvon Olaf Sch. » 9. Oktober 2021, 09:33

18 Millionen, soso, es waren keine 17 Oder zählst du die IMs im Ausland dazu?
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Re: 72 Jahre

Beitragvon augenzeuge » 9. Oktober 2021, 10:34

AkkuGK1 hat geschrieben:18 Millionen, soso, es waren keine 17 Oder zählst du die IMs im Ausland dazu?


1989 gab es 16,4 Mio DDR Bürger. Aber Edelknabe nutzt das Buch von 1950. Da waren es noch 18 Mio. [flash]

Dabei gehts gar nicht um die Anzahl auf den Straßen.....


AZ
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Volker Zottmann » 9. Oktober 2021, 10:40

Edelknabe hat geschrieben:Der Rainer nochmal und hin zu Volkers:

".....zweifelt dafür aber heute die Masse der Demonstranten an?" Textauszug ende

Wo bitte zweifelte ich die Masse der damaligen Demonstranten an? Oder waren gar 18 Millionen DDR Bürger auf den Straßen?

Rainer Maria


Du hast bezweifelt, dass die meisten DDR-Leute mit der DDR nichts mehr zu tun haben wollten.
In QLB waren mehr Menschen auf der Straße als die Stadt Einwohner hat. Aus dem ganzen Kreis kam man, um der DDR, so wie sie existierte, endlich den Garaus zu machen.
Dass Du so blöde Fragen stellst, beweist allen hier Lesenden, Dass Du absolut keine Zeitschiene und Vorstellung hast, wann was und weshalb ablief. Du bist ja immer noch völlig unwissend.
Und solange Du von Wahlsorben schreibst, wirst Du wohl ein Mariechen bleiben.

Gruß Volker
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Re: 72 Jahre

Beitragvon augenzeuge » 9. Oktober 2021, 11:02

Was ich nicht begreife, wie kann man eigentlich diese Menschenmassen dermaßen ignorieren, darüber nicht nachdenken, warum es ständig mehr werden, wie es Edelknabe macht? [denken]

AZ
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: 72 Jahre

Beitragvon zoll » 9. Oktober 2021, 11:37

Beethoven hat geschrieben:Heute wäre der Tag der Republik, mit einer Ehrenparade der NVA, eröffnet worden.

Keine Angst, niemand möchte den Staat in den Farben der DDR zurück.
Ich wollte nur mal dran erinnern.

Freundlichst

Einmal finde ich zu einem "Geburtstag" von 72 Jahren eine Erinnerung zu schreiben vermessen. Und wenn man es, wie du doch machst, so zeigt es eine immer noch bestehende Verbundenheit mit diesem, sich zwar nach außen hin demokratisch aufführenden Staat. In Wahrheit war das ein verbrecherisches und menscheverachtendes System. An der Grenze wurden Menschen, die ihren freien Willen äußern wollten, daran gehindert das Land zu verlassen. Dieses Sperrsystem auch noch wider besseren Wissens als "Antifaschistischen Schutzwall" zu bezeichnen war eine Verhöhnung.

Ich glaube nicht, dass du am Geburtstag der Bundesrepublik eine Hymne schreiben wirst. Auch nicht am Tag des Mauerfalls und auch nicht am Tag an dem du in die BW überführt wurdest.
Vergessen wird auch von dir, dass deine jetzige Laufbahn nur durch ein demokratisches, liberales und soziales System möglich war. Deine Zeit bei der NVA wäre auch einmal zu Ende gegangen und deine Rente wäre dann nach Maßstab der DDR Rentenversicherung überdurchschnittlich hoch gewesen. Du hättest allerdings nicht so viel Vermögen anhäufen können, wie du es jetzt mit einigen Wohnungen/Häusern getan hast.

Ich hoffe, dein nächster Eintrag hier im Forum wird sein, wenn dich die neue Regierung mit dem Schreiben des Finanzamtes beglückt und die fällige Vermögenssteuer festsetzt. Denn Gerechtigkeit ist Grundlage eines gedeihlichen
Zusammenlebens unterschiedlichster Interessen.

Beinahe hätte ich deinen Eingangssatz über die Ehrenparade der NVA vergessen zu kommentieren. Ich bin der festen Überzeugung, du wärst dort liebend gern mitstolziert.
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Ari@D187 » 9. Oktober 2021, 12:23

Beethoven hat geschrieben:Heute wäre der Tag der Republik, mit einer Ehrenparade der NVA, eröffnet worden.

Keine Angst, niemand möchte den Staat in den Farben der DDR zurück.
Ich wollte nur mal dran erinnern.

Freundlichst

Da hast Du offenbar mitten in ein Wespennest gestochen. [shocked]

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Re: 72 Jahre

Beitragvon Volker Zottmann » 9. Oktober 2021, 12:49

Ari@D187 hat geschrieben:
Beethoven hat geschrieben:Heute wäre der Tag der Republik, mit einer Ehrenparade der NVA, eröffnet worden.

Keine Angst, niemand möchte den Staat in den Farben der DDR zurück.
Ich wollte nur mal dran erinnern.

Freundlichst

Da hast Du offenbar mitten in ein Wespennest gestochen. [shocked]

Ari


Das hat er!
Das liegt aber an seiner Sozialisierung. Er merkt gar nicht, wie despektierlich seine Zeilen auf die meisten wirken. Beethoven hat bis heute nicht verinnerlicht, wie die DDR deren Berwohner getrietzt und tyrannisiert hat. Er ist nicht fähig sich in Opfer zu versetzen und ebenso unfähig anzuerkennen, dass selbst bei fast allen Mitläufern ein massives Umdenken stattfand.
Er begreift nicht, dass Mitläufer keine Anhänger des Systems waren. Sie waren dazu gezwungen, wenn sie halbwegs unbeschadet auch beruflich Fuß fassen wollten.
Gut zu Gesichte stünde seiner Kaste, in Anbetracht aller politischen Verfehlungen und Verbrechen mindestens den Mund zu halten.

Gruß Volker
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Volker Zottmann » 9. Oktober 2021, 12:59

Ari@D187, der Günther Knoblauch beschreibt, dass sein eigener Sohn, der ja folglich nach Knoblauchs Flucht im Westen aufwuchs, viele Pointen im ostdeutschen Kabarett nicht verstand. Dazu fehlten ihm seine Lebensjahre, die er eben nicht in der DDR lebte.

Ich denke, Dir geht es oft ebenso.
Nuancen wirst Du folglich zwischen Beethoven und Ostdeutschen wohl wahrnehmen, aber kaum immer gerecht deuten können. Wir haben da teils Befindlichkeiten ausgebildet, wo der Westdeutsche logischer Weise Probleme beim Erfassen haben muss.

Gruß Volker
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Edelknabe » 9. Oktober 2021, 16:34

Es wäre nett, wenn das mal hier wieder etwas sachlicher wird...zugehen könnte. Mal hin zu Jörg und dem hier:

"Was ich nicht begreife, wie kann man eigentlich diese Menschenmassen dermaßen ignorieren, darüber nicht nachdenken, warum es ständig mehr werden, wie es Edelknabe macht? Textauszug ende

Wo bitte denke ich denn nicht nach, so wenn ich die damalige Masse auf dem Leipziger Ring (siehe Fotos hier vor) sehe? Versteh ich nicht so ganz? Auch sich an einer zugegeben von mir formulierten falschen Einwohnerzahl hier hochzuziehen? Was soll das eigentlich? Der Lauf der Geschichte diese damaligen DDR wäre zum Bsp. ganz anders verlaufen, wenn es diesen Versprecher vom wars nicht Schabowski gegeben hätte. Die Grenze wäre simpel geschlossen geblieben. Andere Wege zu Reiseerleichterungen wären von den damals Runden Tischen und Anderen unter Garantie gefunden worden.

Und "Hätte, hätte Fahrradkette, ich hänge eben nicht dieser längst vergangenen DDR hinterher. Sondern ich weise eher darauf hin das es manchmal nur kleine Dinge waren, die dann große Veränderungen bewirkten.

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Re: 72 Jahre

Beitragvon pentium » 9. Oktober 2021, 16:58

Heute ist Lichtfest Leipzig. Mit den Rufen "Wir sind das Volk" und "Keine Gewalt" sammelten sich am 9. Oktober 1989 70.000 zum Marsch über den Leipziger Innenstadtring, um für Freiheit und Demokratie zu demonstrieren und damit den Weg zum Mauerfall, für die Einheit Deutschlands und Europas zu bereiten. Die dramatischen Ereignisse im Herbst 1989 bewegen noch heute.

Die Erinnerung daran halten die Leipzigerinnen und Leipziger jedes Jahr auf vielfältige Weise lebendig, ganz besonders das Gedenken an den 9. Oktober. Im Mittelpunkt stehen an diesem Tag Friedensgebet, Rede zur Demokratie und das Lichtfest Leipzig.


So mit schließt sich der Kreis.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: 72 Jahre

Beitragvon augenzeuge » 9. Oktober 2021, 16:59

Edelknabe hat geschrieben:Der Lauf der Geschichte diese damaligen DDR wäre zum Bsp. ganz anders verlaufen, wenn es diesen Versprecher vom wars nicht Schabowski gegeben hätte. Die Grenze wäre simpel geschlossen geblieben.
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Wenn du das wirklich denkst, hast du nichts begriffen. Absolut nichts hätte sich auf Dauer geändert, gar nichts. Sobald die Masse das Land verlassen konnte, wars vorbei.
Du glaubst doch nicht, dass eine Reiseerleichterung nach der Art, jeder darf im Jahr 4 Wochen fahren und hat ein Recht dafür 100 Mark 1:1 zu tauschen, jemanden überzeugt hätte.....? [flash]
Edelknabe, das Land war pleite, es war nichts zu machen. Schalck wusste das schon Jahre vorher.

AZ

P.S.
Die Grenze war ja schon auf. Man musste nur über die CSSR fahren.
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Re: 72 Jahre

Beitragvon pentium » 9. Oktober 2021, 17:12

Edelknabe hat geschrieben:Es wäre nett, wenn das mal hier wieder etwas sachlicher wird...zugehen könnte. Mal hin zu Jörg und dem hier:

"Was ich nicht begreife, wie kann man eigentlich diese Menschenmassen dermaßen ignorieren, darüber nicht nachdenken, warum es ständig mehr werden, wie es Edelknabe macht? Textauszug ende

Wo bitte denke ich denn nicht nach, so wenn ich die damalige Masse auf dem Leipziger Ring (siehe Fotos hier vor) sehe? Versteh ich nicht so ganz? Auch sich an einer zugegeben von mir formulierten falschen Einwohnerzahl hier hochzuziehen? Was soll das eigentlich? Der Lauf der Geschichte diese damaligen DDR wäre zum Bsp. ganz anders verlaufen, wenn es diesen Versprecher vom wars nicht Schabowski gegeben hätte. Die Grenze wäre simpel geschlossen geblieben. Andere Wege zu Reiseerleichterungen wären von den damals Runden Tischen und Anderen unter Garantie gefunden worden.

Und "Hätte, hätte Fahrradkette, ich hänge eben nicht dieser längst vergangenen DDR hinterher. Sondern ich weise eher darauf hin das es manchmal nur kleine Dinge waren, die dann große Veränderungen bewirkten.

Rainer Maria


Wieso wäre die Grenze geschlossen geblieben? Die neuen Reiseregelungen wären am nächsten Tag in Kraft getreten. Schabowski hat von der Sperrfrist nichts gewusst.
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Volker Zottmann » 9. Oktober 2021, 19:09

Edelknabe hat den besten Nachwende-Lacher geliefert. [super] [super]

Jesus, Maria und Josef!

Gruß Volker
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Ari@D187 » 9. Oktober 2021, 21:11

Edelknabe hat geschrieben:Es wäre nett, wenn das mal hier wieder etwas sachlicher wird...zugehen könnte. [...]

Zumindest ein Hauch weniger Theatralik wäre schon fein. Bei so manchem hört der kalte Krieg wohl nie auf.

Ari
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Volker Zottmann » 9. Oktober 2021, 21:47

Kalter Krieg, so ein bisschen, ist zumindest besser als ein heißer.
Und Du hattes Glück von der Geburt her. Vergiss es nicht Ari.
Du weißt nie, was für ein Ostkrieger Du geworden wärest. [denken]
Aber kannst Du wirklich beim gemeinen Ossi festmachen, wo es theatralisch wird? Kannst Du, ohne dessen Lebenslauf erlebt zu haben, einschätzen, ob Übertreibung aufgelegt wird oder wahres erlebtes Leben spiegelt?

Merkur hatte hier schon vor Jahren seinen Freizeitspaß. Ganz Unrecht hatte er insofern nicht, dass man das Forum und dessen Protagonisten nicht zu ernst nehmen sollte. Wenn ja, dann wäre es schlimm bestellt um Deutschland.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: 72 Jahre

Beitragvon Edelknabe » 10. Oktober 2021, 10:33

Jörg mit dem hier:

"Edelknabe, das Land war pleite, es war nichts zu machen. Schalck wusste das schon Jahre vorher." Textauszug ende

Das denke ich nicht. Denn wieso kam man eigentlich X Jahre/Jahrzehnte nach der Wende auf den Trichter, was die Treuhand da alles an erhaltenswerten VEB-Kombinatekram (was eben weiterhin weltmarktfähig war) sinngemäß platt gemacht hatte? Oder einfach nur dem Wettbewerber im Westen mehr wie billig verscherbelt hatte? Ich meine weiterhin noch so bei mir, vielleicht paar Millionen DDR Bürger wären in der ersten Euphorie in den Westen abgewandert. Bis dann bei vielen die Ernüchterung gekommen wäre, "was die dann neue Marktwirtschaft für den Einzelnen" wirklich gebracht hatte.

Und nee Sieger, der wäre im Westen auch nur ein Sieger geblieben aber es gab ebenfalls ne Unmenge an Leuten(aus was für Gründen auch immer)die unter Garantie den Rückweg angetreten hätten. Ne kleinere wirtschaftlichere DDR, ich glaube ich schrieb das schonmal hätte den Umschwung geschafft. Weil eben sinngemäß "fleißig und deutsch". Ich hänge dieser DDR bestimmt nicht hinterher meine aber, die Geschichte wäre ganz anders verlaufen, wenn "Karnaks Fleischtöpfe" ähnlich dem immer schon Westen dann im Laufe der Zeit übergelaufen wären. Der verbliebene Ossi weil deutsch und fleißig in seiner Mentalität, der hätte das hinbekommen.

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Re: 72 Jahre

Beitragvon augenzeuge » 10. Oktober 2021, 10:51

Edelknabe hat geschrieben: Ne kleinere wirtschaftlichere DDR, ich glaube ich schrieb das schonmal hätte den Umschwung geschafft. Weil eben sinngemäß "fleißig und deutsch". Der verbliebene Ossi weil deutsch und fleißig in seiner Mentalität, der hätte das hinbekommen.

Rainer Maria


Eine DDR, unterstützt und aufgepäppelt durch den Westen, aber unabhängig? Eine DDR, welche die notwendigen Investitionen in den Betrieben allein gestemmt hätte? Wie hätte man selbst (oder mittels Kredit) die Kosten der Deutschen Einheit von rund 1,6 Billionen Euro aufbringen sollen?

Du glaubst an Millionen Ossis, welche sich vom Westen als die besseren Deutschen in einem eigenen Deutschland abheben wollten? Dabei müssten ja die Staatsdiener der DDR sein, denen man aber die üppige Rente (MfS etc) hätte streichen müssen... [flash] Ist das ein Witz? Warum haben dann 3 Monate nach der Wende 41% die CDU gewählt?

Wie kann man die Geschichte und den Zustand der damaligen DDR bzw. die wirtschaftlichen Möglichkeiten nur so falsch darstellen? [angst]

Ich könnte DIN A4 Seiten schreiben, warum dies nicht gehen konnte, ich lass es. Hat einfach keinen Sinn.

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Re: 72 Jahre

Beitragvon Edelknabe » 10. Oktober 2021, 11:03

Jörg mit dem hier:

"Wie kann man die Geschichte und den Zustand der damaligen DDR bzw. die wirtschaftlichen Möglichkeiten nur so falsch darstellen? "Textauszug ende

Ich weiß nicht so recht Mann. Also was da alles in 30 Jahren nach der Wende zur Sprache kam,(eben über die sinngemäße kritische Betrachtung der Wende an sich) ohne hier mit irgendwelchen Unterlagen drüber zu kommen. Wie das eben anders hätte verlaufen können. Ich bleibe dabei, die Geschichte wäre dann ganz anders verlaufen.

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Re: 72 Jahre

Beitragvon augenzeuge » 10. Oktober 2021, 11:07

Edelknabe hat geschrieben:Ich bleibe dabei, die Geschichte wäre dann ganz anders verlaufen.

Rainer Maria


Das ist ja irre.
Dann erzähle doch mal, wie es hätte angepackt werden können. Fang am besten mit dem Beantworten meiner Fragen an. Oder frag mal Karnak, der hätte ja dann bleiben müssen.

AZ
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Edelknabe » 10. Oktober 2021, 11:42

Was Jörg sollte denn daran(an meiner Denke in den Vortexten) irre sein? Und deine Fragen nee, da bin ich echt zu faul dazu. Bin doch nicht so vernarrt in den ganzen Politkram mit Billionen und noch so einem Käse wie du. Ich bin eher Alltagsdenker, ganz simpel, ganz normal, so wie ich es in der damaligen DDR auch nur war.

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Re: 72 Jahre

Beitragvon Volker Zottmann » 10. Oktober 2021, 12:23

Edelknabe hat geschrieben: Ich bin ganz simpel, so wie ich es in der damaligen DDR auch nur war.

Rainer Maria.


So stimmt Dein Satz! Ansonsten habe ich lange nicht mehr so einen naiven Unsinn gelesen, wie Du den hier ablieferst.

Gruß Volker
Zuletzt geändert von Volker Zottmann am 10. Oktober 2021, 12:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Olaf Sch. » 10. Oktober 2021, 12:23

LOL Alltagsdenker... Du und denken, das schließt sich doch wohl aus? Wie AZ schon schrieb, dann wäre die Mauer am nächsten Tag aufgegangen und alles wäre genauso gekommen, oder wenn ne Woche später aufgemacht, dann eben am 16.11. Tag des Mauerfalls... alle wären eine Woche später in Richtung Westen aufgebrochen. Und nochmal, der Herr Schabowski hat sich nicht versprochen, das war eher abgesprochen... Niemand hatte die Absicht eine Mauer zu errichten 1961 und niemand hatte 1989 die Absicht die Mauer wieder einzureißen... deine ganze Rhetorik - ähh Schreibweise ist dermaßen dahergeplappert und hingeschwurbelt. Denk doch mal nach, bevor du was schreibst. Oder schreib nur zu Themen, wo du auch was weißt, wie man Minen legt zum Beispiel oder Fahrräder umlagert. [smile]
Olaf Sch.
 

Re: 72 Jahre

Beitragvon steffen52 » 10. Oktober 2021, 12:49

Also ich muss mal sagen( schreiben), Rainer-Maria hast Du Dein denken eingestellt oder warum kommen solche Ansichten von Dir? Die DDR war pleite und hätte Strauß nicht diesen Millionenkredit der DDR-Führung
gegeben, wäre schon viel eher Schicht im Schacht gewesen. Das müsstest Du doch damals auch mit bekommen haben unter welchen Bedingungen die ganzen VEB Betriebe gewurstelt haben, das überhaupt am Ende
noch was Brauchbares rauskam. Es fehlte doch an jeder Ecke an Material u.s.w! Hätte sich zum Mauerfall nichts geändert und sie(die DDR) hätte weiter bestanden, dann wäre der Großteil weggelaufen.
Sei doch mal so gut und lasse es Dir durch den Kopf gehen und dann schreibe was dazu. Nur mal so als Rat von mir! [hallo]
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Edelknabe » 10. Oktober 2021, 17:03

Könntet ihr mir bitte einmal meine Gedankengänge lassen. Wie das vielleicht damals ganz anders gelaufen wäre, im diesem Lauf der deutschen Geschichte eben. Danke, vielen Dank auch Männer. Und nee steffen oder Jörg, der Westen hätte sich da schon etwas einfallen lassen, eben um seine ausgereichten Strauß-Kredite wieder zu bekommen. Im Sinne von Warenlieferungen vielleicht, um das Ossi sinngemäß nach Karnak "die Konsum und Fleischtöpfe" richtig schön vollgefüllt bekam. Wäre ja auch in seinem Sinne gewesen, eben um seine damals wirtschaftliche Flaute vor 89 wieder etwas besser in den Griff zu bekommen.

Ich fand übrigens die damaligen Runden Tische gar nicht so schlecht. Die hätten unter Garantie mehr erreichen können, für eine grundlegende Veränderung dieser DDR eben.

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Re: 72 Jahre

Beitragvon steffen52 » 10. Oktober 2021, 17:20

Edelknabe hat geschrieben:Könntet ihr mir bitte einmal meine Gedankengänge lassen. Wie das vielleicht damals ganz anders gelaufen wäre, im diesem Lauf der deutschen Geschichte eben. Danke, vielen Dank auch Männer. Und nee steffen oder Jörg, der Westen hätte sich da schon etwas einfallen lassen, eben um seine ausgereichten Strauß-Kredite wieder zu bekommen. Im Sinne von Warenlieferungen vielleicht, um das Ossi sinngemäß nach Karnak "die Konsum und Fleischtöpfe" richtig schön vollgefüllt bekam. Wäre ja auch in seinem Sinne gewesen, eben um seine damals wirtschaftliche Flaute vor 89 wieder etwas besser in den Griff zu bekommen.

Ich fand übrigens die damaligen Runden Tische gar nicht so schlecht. Die hätten unter Garantie mehr erreichen können, für eine grundlegende Veränderung dieser DDR eben.

Rainer Maria

Ich lasse Dir gern Deine Gedankengänge, nur verstehen kann ich sie nicht. Weil es nicht geklappt hätte. Aber das möchte ich Dir nicht erklären, ist sowieso bei Dir für die Tonne. [denken]
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Re: 72 Jahre

Beitragvon augenzeuge » 10. Oktober 2021, 17:47

Edelknabe hat geschrieben:Könntet ihr mir bitte einmal meine Gedankengänge lassen.

Rainer Maria


Nö, die lasse ich dir nicht. Du willst ja meine aufgeworfenen Fragen auch nicht beantworten.

Kann es sein, dass dich die damalige Realität etwas stört?

Ich fand übrigens die damaligen Runden Tische gar nicht so schlecht. Die hätten unter Garantie mehr erreichen können, für eine grundlegende Veränderung dieser DDR eben.

Ja, das waren alles Leute, die auf der Demo waren. Aber damit hattest du ja nichts am Hut.

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Re: 72 Jahre

Beitragvon Volker Zottmann » 10. Oktober 2021, 18:42

Edelknabe hat geschrieben:
Ich fand übrigens die damaligen Runden Tische gar nicht so schlecht. Die hätten unter Garantie mehr erreichen können, für eine grundlegende Veränderung dieser DDR eben.

Rainer Maria

Da hast Du auch schon nicht hingesehen. Sonst wüsstest Du, dass sogar RUNDE Tische fehlten. Nichts lief mehr rund in der DDR.
Darum waren die Tische auch eckig. [laugh] [sick] [flash]

Gruß Volker
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Re: 72 Jahre

Beitragvon Ari@D187 » 10. Oktober 2021, 19:39

Edelknabe hat geschrieben:[...]Der Lauf der Geschichte diese damaligen DDR wäre zum Bsp. ganz anders verlaufen, wenn es diesen Versprecher vom wars nicht Schabowski gegeben hätte. Die Grenze wäre simpel geschlossen geblieben. Andere Wege zu Reiseerleichterungen wären von den damals Runden Tischen und Anderen unter Garantie gefunden worden.
[...]

Nun, den Sturm auf die Grenzen, wie am 9. November gesehen, hätte es wohl so nicht gegeben (auch nicht am 10. November, nach Ablauf der Sperrfrist). Lange hätte das Grenzregime jedoch wohl ohnehin nicht weiterbestanden, die Messe war so oder so gesungen.

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Re: 72 Jahre

Beitragvon Bahndamm 68 » 10. Oktober 2021, 20:07

Volker Zottmann hat geschrieben:
Edelknabe hat geschrieben:
Ich fand übrigens die damaligen Runden Tische gar nicht so schlecht. Die hätten unter Garantie mehr erreichen können, für eine grundlegende Veränderung dieser DDR eben.

Rainer Maria

Da hast Du auch schon nicht hingesehen. Sonst wüsstest Du, dass sogar RUNDE Tische fehlten. Nichts lief mehr rund in der DDR.
Darum waren die Tische auch eckig. [laugh] [sick] [flash]
Gruß Volker

Alle Achtung @Volker, ich muss mächtig lachen und kann bestätigen, dass es eckige Tische waren.
haha-05.gif


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